Verrücktes Wochenende

Und ihr so?
Samstagabend, 6. November, 20:45 Uhr und das Thermometer zeigt 19,5°C……..
Aber von vorne…….
Unser Umzug ist jetzt schon ein paar Wochen her. Der Schlafzimmerschrank seinerzeit bei IKEA erworben steht. Rechts vom Schrank wäre noch wunderbar Platz für ein weiteres 50cm Teil. Doof nur, dass es genau diese Farbe / Serie nicht mehr zu kaufen gibt. Was tun?
Hin und her überlegt und dann einfach mal bei Ebay Kleinanzeigen nach den Einzelteilen gesucht.
Just am vergangenen Wochenende liefen alle Fäden zusammen und wir holten einen Korpus in der richtigen Farbe und am Sonntag dann noch eine passende Tür bei einem anderen Anbieter.
Es waren noch kleine Hürden zu nehmen, weil die Beschläge der Tür nicht mit den Beschlägen des Korpus passten, aber letztendlich war alles montiert und sieht aus, als wäre es schon immer so gewesen. Klasse, warte, mal eben selbst auf die Schulter klopfen.

Samstag Geburtstag Schwiegermutter. Wir wollten lecker essen gehen. Gott sei Dank hatte Schwiegervater einen Tisch reserviert. Denn was wir in besagtem Gourmet Tempel (der heisst wirklich so) erlebten, war, naja, grenzwertig.
Riesen Parkplatz, voll!
Das Restaurant, ein mongolisch-chinesisches Restaurant mit eben Buffett etc….
riiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiesig groß! Menschentrauben an den Auslagen und am Eingang. Für Wartende hatten die eine endlose Reihe von Sofas bereitgestellt…… es ging zu wie auf dem Flughafen zur Ferienzeit, wenn das Personal streikt.

Wir mögen ja das mongolische Konzept, rohes Fleisch / Fisch, Gemüse und Soßen auswählen, am Grill abgeben und man bekommt es dann zubereitet an den Tisch geliefert.
1. Feststellung: 80% der Gäste kommen nur zum Fressen bis zur Narkose her, und man sieht es ihnen an.
2. Feststellung: die Wartezeiten an den Stationen, wo es fertige Gerichte gibt, eben sowas wie Hühnchen süß-sauer oder Rindfleisch mit Zwiebeln, oder auch den ganzen frittierten Kram, und ganz toll: Pommes, waren besonders lang.
3. Feststellung: Am Sushi-Stand war weit weniger los, gemäss dem Motto: was der Bauer nicht kennt.
4. Feststellung: Frischer Fisch, frische Meeresfrüchte und frisches Fleisch, sowie frisches Gemüse sind für viele auch nicht der Renner, deshalb, kurze Wartezeit.
5. Feststellung: Benehmen ist Glücksache!
6. Feststellung: ein Haufen Dulleks sind unterwegs gewesen, die sich für ihren Platz in der Reihe geprügelt hätten. Es sei bemerkt, es war von allem genug da und wurde auch immer wieder nachgefüllt…..es gab nirgends einen Engpaß an Essen! Umso unverständlicher die Reaktionen einiger Gäste.
7. Feststellung: Viele Muslime waren da. Es gab nämlich kein einziges Gericht, wo Schweinefleisch verwendet wurde, hatte ich früher nie so drauf geachtet, fand ich toll.

Zusammengefasst kann man sagen, ungesundes, fertiges und frittiertes Essen in wirklich ungesunden Mengen kommt bei den Gästen am besten an. Leider konnte man hier deutlich erkennen, aus welchem Umfeld die Gäste kamen. Das soll nicht abwertend klingen sondern nur verdeutlichen, was die Wissenschaftler schon länger prognostizieren……. die Leute verlernen echt zu genießen, weil sie nur noch Fertiggerichte kennen und viele gar nicht mehr selbst kochen. Ungesunde Inhaltsstoffe verändern unsere Körper, und das nicht zum Guten.

Glücklicherweise mögen wir Sushi und frische Zutaten, sodass die Wartezeiten für uns kein Problem waren. Wir haben vorzüglich gegessen. Es hat uns gut gefallen.

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