Der (neue) Trend: Mug Cakes / Tassenkuchen

Ok, so ganz neu ist der Trend vielleicht nicht, aber ich habe mich bislang immer geweigert so eine fertige Tüte im Laden zu kaufen, die dann das Wunder in der Tasse verspricht. Aus der Tüte kommt sowieso nicht in Frage…..
Erst als meine Freundin (Konditormeisterin) erwähnte, dass das echt eine coole Sache ist, wahnsinnig schnell und einfach geht, hab ich mich auch mal damit beschäftigt.
Wie das so ist, Mann auf der Arbeit, hat morgens das letzte Brot gegessen und sich mit den Worten verabschiedet: “ …soll ich dir noch eben Brötchen holen…..“
Nö, nicht nötig, ich werde mal unsere Vorräte durchforsten, wird sich schon was finden.
Gefunden hat sich ein großes Glas Nutella…….nun, dann googeln wir doch mal, wie so ein Tassenkuchen geht. Ich bin bei so vermeintlich einfachen Rezepten immer etwas skeptisch. Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaber, die Zubereitung des Teiges war denkbar einfach und bedurfte nicht mal eines Rührgerätes.

Zutaten:
ein EL gehackte Haselnüsse (die eine Hälfte für den Teig, die andere Hälfte als Garnitur)
1 Ei
30 Butter (sehr weich)
2 EL Zucker
2 EL Milch
4 EL Mehl
1 TL Kakao
3 Messerpitzen Backpulver
2 EL Nutella (oder einen anderen Nuss Nougat Brotaufstrich)

20160129_102158Also den Teig schnell angerührt und in zwei Tassen, besser gesagt Becher, gefüllt.
Bei größter Leistung in die Mikrowelle stellen und warten.
Die „Backzeit“ ist natürlich vom Gerät abhängig, aber ich finde, man sieht ganz deutlich, wenn der Kuchen fertig ist. Der Kuchen ist tatsächlich aufgegangen und es duftete schon mal sehr lecker. Allerdings sollte man den Kuchen kurz abkühlen lassen.
Ich konnte nicht abwarten und hab den Löffel sofort in den noch heißen Kuchen gesteckt. Wahnsinn, so luftig hätte ich das gar nicht erwartet. Heiß, heiß, heiß, pust, sehr schokoladig haselnussig, saftig……. und bevor der Kuchen die richtige Temperatur hatte, war er schon aufgegessen…..

Wichtiger Hinweis ! : durchaus bürotauglich, wenn der kleine fiese Hunger nach was Süßem kommt.
Die trockenen und nassen Zutaten würde ich getrennt abpacken und erst kurz vor dem „Backen“ zusammenrühren. Da sehe ich schon meine Kollegin und mich am Schreibtisch sitzen……..himmlisch

Den zweiten Kuchen habe ich für meinen Mann aufgehoben. Es sei der Hinweis erlaubt, dass die Konsistenz nach einigen Stunden nicht mehr die Fluffigkeit des frischen Kuchens hat. Die Masse ist deutlich kompakter und auch trockener. Der Geschmack immer noch in Ordnung aber eben nicht mehr der Burner!
Also frisch machen und auch zeitnah genießen, dann sind die kleinen Wunderwerke eine echte Alternative zu den Backwaren aus der Retorte und wahnsinnig schnell geht´s auch noch.

Nachtrag: man könnte noch eine Prise Zimt und etwas Orangenabrieb hinzufügen, was dem Ganzen noch eine besondere Note gibt.
Ein Löffelchen Orangelikör wäre auch sicher nicht schlecht.
Ebenso kann man die Haselnüsse durch Mandeln ersetzen.
Könnte mir auch gut vorstellen, dass man statt Nutella eine Erdnusscreme nimmt.
Ihr seht, die Varianten sind fast unendlich.
Was ist euer Favorit? Schon mal ausprobiert?

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