Wir nähern uns

Stiefkind Kellerraum. Dieser Raum blockiert alles andere, denn das Gelumpe, welches in diesem Kellerrraum verschwinden soll, blockiert momentan unser Gästezimmer, folglich ist dieses nicht nutzbar und kann zudem auch nicht fertig gestellt werden. Die Katze beisst sich also quasi in den Schwanz.
Der Kellerraum ist im Rohbau, rohe Wände, keine oder nur halbherzig angefangene Elektrik, ein großer Spielplatz. Knapp 20m² wollen gut geplant werden, doch wo und wie fängt man an?
Die Wände sind teilweise etwas buckelig, der Boden dafür einigermassen gerade.
Nachdem wir uns jetzt schon wochenlang nur verbal damit auseinander gesetzt haben, hatten wir am Sonntag einen Bekannten da, der uns Starthilfe geben sollte.
Hätten wir schon viel eher machen sollen, denn nun wissen wir, wie wir es angehen wollen und können in die Detailplanung gehen. Wir haben uns für Trockenbau entschieden, weil es am einfachsten und saubersten ist. Vor die buckelige Wand kommt eine Trockenbauwand, in der die gesamt Elektronik verschwindet. Beplankt wird das Ständerwerk mit Holzplatten, weil wir keine Lust auf Rigips (und die nachfolgenden Arbeiten) haben.
Mein Mann, vom Fach, kümmert sich um das Ständerwerk des Trockenbaus, er zeichnet genau, wie die Ständer verteilt werden, wie die Platten verschraubt werden und wieviele man davon benötigt. Eine Arbeit, für die mit die Geduld fehlt.
Ich versuche im Gegenzug die Elektrik zu planen, wo welcher Schalter welches Licht schaltet, wo Steckdosen sitzen, wieviele Steckdosen  benötigt werden, wo der Schaltkasten sitzen wird etc.
Ich muss dazu sagen, im gesamten Keller wir die Elektrik neu gemacht und überarbeitet, denn das Gewirr aus Verlängerungskabeln ist auf Dauer nicht mehr tragbar und sieht Mist aus.
Der große Kellerraum wird unterteilt. Der hintere Teil wird zur Vorratskammer und bekommt einen eigenen Eingang. Im vorderen Teil findet die Küche aus der alten Wohnung ihr neues Zuhause. Der alte Vorratskeller verschwindet und eine kleine Werkstatt wird entstehen. Ich freu mich drauf.
Endlich tut sich was.

Mein Mann hat sich um den Bedarf der benötigten Profile und Platten gekümmert. Wie schnell man doch mit den Fachbegriffen warm wird. CW- /  UW- / Aussteifungsprofile, alles easy, wenn mans weiß.
Die Liste für das sperrige und unhandliche Material ist fertig und schon beim Baumarkt unseres Vertrauens als Bestellung eingegangen.  Ob man es glaubt oder nicht, wieder hatten wir beim Bauhaus Glück und sind an einen netten  Mitarbeiter geraten. Einen Mitarbeiter, der auch anruft und nachfragt, Vorschläge macht und Alternativen anbietet.
Ich glaube, letztes Jahr hat uns der gleiche Mann  betreut, der Name kam mir so bekannt vor.
Das Material wird jetzt am kommenden Freitag geliefert, so ersparen wir uns unnötiges Hantieren mit den teilweise unhandlichen und schweren  Posten.
Dann haben wir schon mal wenigstens die großen Stücke zu Hause. Der Kleinkram wie Schrauben und Dübel geht ja auch ins Auto und bedürfen keiner besonderen Logistik.

Es bleibt spannend!

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