Pho Bo – vietnamesische Brühe mit Rindfleisch

Pho Bo – der vietnamesische Klassiker, das Lebenselixier, die besondere Suppe die über Jahrtausende Menschen satt und glücklich macht. Der Hype um diese Suppe hat irgendwann auch mal Deutschland erreicht und in ihren Bann gezogen. Natürlich waren auch wir neugierig!
Dass wir der Pho Bo eine zweite Chance gegeben haben ist nicht selbstverständlich. So hatten wir ein paar Jahre zuvor ein wirklich unerfreuliches Erlebnis, bei dem wir das Geschmackserlebnis schon als „nicht empfehlenswert“ abgehakt hatten.

Da wir aber nicht so einfach aufgeben, hat mein Mann sich dem Thema mal näher gewidmet. Es wurde das Internet befragt, Kochbücher wurden gewälzt und letztendlich kam er zu dem Ergebnis, dass es das nicht gewesen sein kann.

Also haben wir ein Rezept rausgesucht, eine Einkaufsliste erstellt und sind losgezogen, die passenden Zutaten zu besorgen.
Ich nehme es vorweg, das Ergebnis war sensationell! Du kannst also getrost weiterlesen.

So richtig exotisch war eigentlich keine der Zutaten, so dass man das Rezept sehr einfach nachkochen kann.

Für die Brühe:
– 10g Fleischextrakt / Brühwürfel / selbstgekochte Brühe ca 2l
– Ingwer, daumengroß
– 1 Sternanis
– 1/2 Kapsel Kardamom
– kleines Stück Cassia Zimt
– 15g Salz
– 1 Tl Zucker
– 2 EL Fischsoße
– 2 Schalotten fein geschnitten

Als Einlage für die Brühe (variabel nach Geschmack)

Du kannst hernehmen, was du magst. Diese Liste beinhaltet Zutaten, die wir uns gegriffen haben. Die Variationsmöglichkeiten sind da wirklich sehr vielfältig.
– Inoki-Pilze
– Zuckerschoten (blanchiert)
– Chilischote, fein geschnitten
– Mungobohnensprossen (blanchiert)
– Frühlingszwiebel in feine Ringe geschnitten
– Reisnudeln (vorgekocht)
– grüner Thai Spargel (blanchiert)
– Rinderfilet (eingefroren und gefroren in hauchdünne Scheiben geschnitten)
– Koriandergrün

– Limettenviertel für den Geschmack, optional
– Fischsoße

Die Brühe:
In einem Suppentopf 2 Liter Wasser (oder die Brühe / Wassr und Brühwürfel) zum Kochen bringen. Den Fleischextrakt hineingeben und sich auflösen lassen. Salz und Kandiszucker hinzugeben. Die Hitze reduzieren und die Brühe simmern lassen.

Schalotten und Ingwer säubern und längs halbieren. In einer Eisenpfanne trocken rösten, bis sich die Säfte lösen. Zusammen mit dem Schwarzen Kardamom, Cassia-Zimt und Sternanis zur Brühe hinzugeben.

20-30 Minuten mit geschlossenem Deckel simmern lassen.

Die Einlage für die Brühe vorbereiten und alles in gefällige Stücke schneiden

Ingwer, Schalotten und Gewürze aus der Brühe entfernen.

Das angetaute und damit noch halbgefrorene Fleisch quer zur Faser in hauchdünne Scheiben schneiden.

Kurz vor dem Servieren die Brühe nochmals zum Kochen bringen.

Reisnudeln und das Gemüse auf die Schalen verteilen, die Fleischscheiben auflegen und die heiße Brühe angießen. Mit den Frühlingszwiebeln und dem Koriander bestreuen und servieren.

Limette, Fischsauce und Pfeffer dazu reichen.

Glaubt mir, das ist so ein leckeres Süppchen und es sieht auch noch sensationell aus.
Das wärmt von innen und schmeckt hervorragend. Dadurch, dass man die Einlage selbst wählen und variieren kann, ist auch für jeden das passende dabei.
Ich bin froh, dass wir uns für eine Wiederholung entschieden haben. Das wäre wirklich ungerecht der Suppe gegenüber gewesen.
Der Stümper, der uns vor Jahren vergrätzt hatte, sollte sich was schämen!

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