Kurztrip Köln

Manchmal fühlt sich so ein Kurztrip tatsächlich wie ein kleiner Urlaub an.
Wahrscheinlich hängt es schon alleine damit zusammen, dass man sich darauf vorbereitet und freut, mal etwas anderes zu sehen und zu erleben.
Für uns stand eben so ein kleiner Urlaub an und zur Krönung haben wir noch eine Übernachtung gehabt. Also schon fast ein richtiger Urlaubstag.

Aber von vorne. Der Mann ist 50 geworden. Natürlich isser, wenn man ihn persönlich fragt, erst Ende 29……
Was schenkt man jemandem, der eigentlich alles hat? Zeit miteinander!

Ausschlaggebend für die Wahl auf Köln war das Restaurant „Neni“. Und damit man nicht pappsatt wieder nach Hause eiern muss, war eine Übernachtung die beste Wahl.
Und so traf es sich, dass das Restaurant und das Hotel im gleichen Gebäude waren.
Das 25hours – The Circle ist ein besonderes Hotel. Super stylisch, modern und thematisch ausgerichtet an allem, was mit Weltraum zu tun hat.

Bezugsfertig sind die Zimmer ab 15 Uhr und so hatten wir noch genug Zeit das belgische Viertel zu erkunden und ein zweites Frühstück einzunehmen. Das Wetter spielte etwas verrückt. Ständig regnete es und der Regenschirm war unsere ständiger Begleiter.

Der erste Stop war die kleine Markthalle. Wäre das Wetter toll gewesen, hätte man im Innenhof sehr gemütlich sitzen können. Naja, egal, die kleine Markthalle setzt auf Nachhhaltigkeit und Bio. Zudem haben wir dort zwar das teuerste Mettbrötchen ever gegessen, aber auch ganz sicher das Beste.

Überall gibt es kleine Cafés und kleine Läden mit Wohnaccessoires und Gedöns weitab vom Mainstream. Sehr sehr cool.
Es ging weiter Richtung Dom. Wenn man schon in Köln ist, muss man doch auch zum Dom.
Mit Hunderten anderen Touristen sind wir durch den Dom gelaufen. Wunderschöne Buntglasfenster gibt es zu bewundern. Bestimmt endgeil, wenn die Sonne scheint!

Auf dem Rückweg zwei schnelle Kölsch im Sion Brauhaus inklusive kleinem Schlagabtausch mit dem Köbes. Sehr nett.

Und für das kleine Hüngerchen Zwischendurch hatten wir eine ganz feine Buddha Bowl in einem kleinen Café in der Nähe des Hotels.

Koffer aus dem Auto holen und einchecken.
Das Zimmer war großartig. Richtig cool aufeinander abgestimmte Möbel, Accessoires und Farben. Unglaublich schön, modern und doch gemütlich.

Wir nahmen das Angebot den Saunabereich zu besuchen an und bekamen an der Rezeption einen Sack mit Bademantel, Tüchern und Latschen. Prima Idee.
Im Saunabereich gibt es zwar nur eine Sauna, Duschen und zwei Ruhebereiche, aber mit grandiosem Blick auf den Dom und in farblich genial abgestimmtem Ambiente. Sehr cool. Getränke gab es gratis, wahlweise Tee oder Wasser.

Den Tisch im Restaurant hatte ich um 19:30 Uhr bestellt.
Kommen wir mal auf das Restaurant zu sprechen. Das „Neni“ läuft unter der Feder von Haya Molcho und ihren Söhnen. Aufmerksam sind wir durch ein Reportage geworden, bei der es sich um die Küche des mittleren Ostens drehte, der Küche Israels.
Erste Berührungspunkte hatten wir schon bei Yottam Ottolenghi in London und das reichte aus, unsere Liebe zu dieser Küche zu entdecken.
Sehr neugierig auf die Unterschiede zwischen Jerusalem und Tel Aviv haben wir uns aufs Essen gefreut.
Von unserem Tisch aus hatten wir einen fulminanten Blick über Köln zum Dom. Das war schon toll.

Wir entschieden uns für eine Auswahl an Kleinigkeiten, ähnlich Tapas, wo querbeet kleine Portionen aus der Speisekarte in Etageren dargereicht wurden. Eine Augenweide!
Schaut euch doch mal die Speisekarte an. Ich kann gar nicht sagen, was mir am besten geschmeckt hat, weil alles genial war.
War es das Hummus? Oder das Babagnoush? Die Linsensuppe? Die Süßkartoffelpommes? oder oder oder…… ich würde sofort wieder einen Tisch reservieren. Guck mal nach, es gibt sicher ein Restaurant in deiner Nähe!

Die Reste hat man uns gerne und gut verpackt wieder an den Tisch gebracht. Essen verschwenden? Nein! Und beim vorsichtigen Blick an die anderen Tische haben wir festgestellt, dass es uns ganz viele gleich taten. Die Menge an Essen war einfach unglaublich. Man ist bestens darauf eingerichtet doggybags zu packen. Finden wir klasse!

Zufrieden, pappsatt und glücklich fielen wir später aufs Bett. Nur mal kurz ausruhen, bevor wir nochmal an die Bar gehen wollten. Es blieb bei dem Wunsch. Den Hintern haben wir nicht mehr hoch gekriegt. Bar? Machen wir beim nächsten Mal. Ganz bestimmt!

Zusammenfassend ist zu sagen, es war GROSSARTIG!
Super lecker! Toller Service!
Der Geschmack ist genau unser Ding und der Wunsch reift in uns, dass wir unbedingt mal nach Jerusalem reisen möchten.

By the way, guckt mal bei den Jungs vorbei. Die teilen die Liebe zum Essen mit uns und haben einen tollen Bericht über ihre Israelreise verfasst.

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Die Jungs sagt:

    Ein toller Beitrag. Die Monkey bar müsst ihr wirklich beim nächsten mal ausprobieren. Am besten an einem lauen Sommer Abend. Draußen, mit Blick auf die Stadt. Oder im Winter drinnen am Kamin. Großartig 😃.

    Liken

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