Kurztrip: Haarlem – Holland

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Unser sonst im Mai stattfindender Urlaub findet in diesem Jahr nicht statt. Ursprünglich war geplant, dass wir den Hausumbau angehen.
Das war der Plan, den wir mit dem Zimmermann ausgeheckt hatten.
Er wollte uns zeitgleich bescheid geben, wie die Zeitschiene aussehen wird…….das ist jetzt Wochen her und nix ist passiert. Der Zimmermann ist nicht zu erreichen und wir wissen immer noch nicht, ob wir den Juni einplanen können. So langsam läuft uns die Zeit weg, denn wir haben ja auch noch sehr viel Vorarbeit zu leisten, bevor der Zimmermann ins Spiel kommt.

Ziemlich angefressen habe ich ganz kurzfristig ein verlängertes Wochenende für uns gebucht. Ein paar freie Tage (die ersten des Jahres) hatten wir uns echt verdient.
Haarlem und die Nordsee im Frühjahr? Guter Plan. Ich sah uns schon am Strand sitzen….
Also über booking.com Hotel gebucht. Die Auswahl fiel auf das Charlton Square, welches sich in Schlagdistanz zur Altstadt befindet, aber schon weit genug weg ist, dass es bezahlbar wird.
Da wir die Fahrräder mitnehmen wollten, also kein Problem.

Die Prognosen fürs Wetter sahen extrem bescheiden aus. Egal, klamottentechnisch sind wir ausgerüstet.
Also ging´s los Richtung Holland. Erster Stop Bloemendaal an Zee, wie beim letzten Mal. Das Wetter wieder genauso mistig. Sprühregen und ein eiskalter Wind. Egal. Wir hatten diesmal beide Drachen dabei und das funktionierte perfekt und hat mega Spaß gemacht. Auch wenn ich den Drachen meines Mannes vor einem völlig durchgedrehten Hund retten musste, der sich das fliegende Dreieck als „Beute“ ausgeguckt hatte. Sehr witzig!

Völlig durchgefroren haben wir uns im Café / Restaurant San Blas aufgewärmt. Ich kann die Maissuppe mit dem Popcorn empfehlen. Die Chilischärfe wärmt durch und durch.

Einchecken im Carlton Square Hotel ging ab 15 Uhr und hat problemlos geklappt. Wunderschönes Zimmer, sehr gemütlich und picobello sauber. Das Frühstück war inklusive und wurde in Buffetform dargereicht. Sehr gut und reichhaltig, mit Getränken nach Wahl. Exzellent!

Wieder haben wir das Auto ausserhalb der teuren Parkzonen geparkt. War mit den Rädern kein Problem, innerhalb von 5 Minuten waren wir am Hotel oder in der Altstadt.
Nachmittags kam doch tatsächlich die Sonne raus und es war echt schön durch die Stadt zu radeln und den kleinen Läden einen Besuch abzustatten.
Natürlich darf die obligatorische Tüte Fritten nicht fehlen. Oh, waren die guuuuuuut!

Abends hatte mein Mann einen Tisch im Specktakel, direkt am der großen Kirche und dem Marktplatz bestellt. Wir haben vorzüglich gegessen. Wenn einer behauptet, die Holländer können nicht kochen, so liegt er gründlich falsch. Es gab internationale Spezialitäten verpackt in ein 3 Gänge Menü. Es war optisch fantastisch ansprechend und geschmacklich ausgewogen, aromatisch, sensationell lecker! Die Bilder sprechen für sich, oder?

Am nächsten Tag, die Sonne und ein blauer Himmel strahlten um die Wette, haben wir uns auf den Weg gemacht um noch ein paar letzte Tulpenfelder zu sehen, bevor die abgemäht werden. Tatsächlich waren wir gut 2 Wochen zu spät dran, denn die meisten Felder waren schon weg. Einige wenige konnten wir noch besuchen und die Farben und Blütenpracht bewundern. Richtig krass muss das zur Hauptblüte sein.

Da das Wetter noch so schön war fuhren wir zum Visitorcenter Kennemerland (Richtung Bloemendal an Zee). Von dort aus machten wir eine kleine Radtour bis zum Süßwassersee yyy.

Die Landschaft ist abgefahren. Und wären wir nicht so faul gewesen, hätten wir noch schöne Spaziergänge in die Dünen machen können. Ich schiebe es mal auf unsere schmerzenden Allerwertesten, dass unsere Motivation etwas brach lag.

Auf den letzten Metern Richtung Auto fing es dann doch tatsächlich an zu regnen. Glück gehabt.
Wieder in Haarlem angekommen wurde das Wetter wieder besser. Zwischendurch goß es immer mal aus Eimern, dann kam aber immer wieder auch die Sonne raus.
Unser Mittagessen haben wir im Brownies & Downies genossen. Unglaublich leckere belegte Brote, ganz liebevoll zurcht gemacht, lecker und einem so einem schönen und netten Konzept folgend ein echtes Highlight.

Die Uiltje Brewery, dh den Tap Room, haben wir auch noch aufgesucht und ein Biertasting gemacht.

Fazit: sehr gewöhnungsbedürftig, merkwürdige Geschmacksrichtungen, lustige Definition der Aromen…… zu viel Alkohol. Nicht so wirklich unser Ding, dann doch lieber das gute alte Pils!

Das Abendessen fiel etwas reduzierter aus, noch satt von den Broten und dem Bier haben wir uns für Kleinigkeiten aus der Kühltheke bei Albert Heijn entschieden und hochglelegte Füße im Hotel. Die ungewohnte Sporteinheit hatte irgendwie Spuren hinterlassen….oder war es das Bier?

Am nächsten Tag ging´s wieder heim. Begleitet von Schneefall und Graupelschauern sind wir nach Hause gefahren. Verrücktes Wetter!
Aber wie sagt man so schön? Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur unpassende Kleidung!

Radfahren in Holland ist echt krass! Ich kann ja jetzt nur von Haarlem berichten, da das unsere erste Radfahrerfahrung in Holland war. Radwege so breit wie Autobahnen. Radfahrer dürfen überall fahren! In jeder Fußgängerzone, egal in welche Richtung. Es geht erstaunlich entspannt zu. Undenkbar, das auf Deutschland zu übertragen. Schade eigentlich!

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