Fallobst! Lasst uns das Obst retten!

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Nachhaltigkeit! Ja, ich möchte das! Verschwendung von Lebensmitteln ist für uns ein NO GO!
Es ist eine Schande, dass in Deutschland Lebensmittel weggeworfen und vernichtet werden, obwohl sie einwandfrei sind. Und NEIN, mich interessiert weder Haftung noch sonstwas. Die Obrigkeit und Gesetzgebung ist doch bekloppt, oder? In anderen Ländern geht´s doch auch….. aber was rege ich mich auf, ich kann nur hoffen, dass sich was ändert. Wir, für uns, gehen den Weg, der beinhaltet Lebensmittel zu retten und auch gerettete Lebensmittel zu verwerten. Deshalb….. macht mit!

Ja, wir waren echt spät dran, als wir uns auf den Weg machten Birnen zu sammeln, es war schon fast Oktober, es regnete, es war matschig. (ich hab´s mir auch schon für nächstes Jahr in den Kalender eingetragen, das sollte nicht nochmal passieren)
Wie gesagt, es war nicht mehr viel zu holen, nur noch einige wenige unversehrte Birnen oder eher mit leichten Blessuren waren übrig.
Nun, am Ende waren es doch knapp 6kg……

Normalerweise schäle ich die Birnen um eine möglichst helle Marmelade zu bekommen.
Durch das großzügige Ausschneiden schadhafter Stellen wäre das sehr zeitaufwendig gewesen und so habe ich mich für einen anderen Weg entschieden.

Birnen waschen, ausschneiden, grob zerteilen und mit Schale und Kerngehäuse in einen Topf geben. Etwas Zitronensaft dazu und einen Schluck Wasser und dann die Birnen verkochen lassen. Wenn die Birnen weich sind, durch die flotte Lotte geben und das entstandene Mus mit dem Pürierstab fein pürieren. So hast du eine köstliche Basis für die weitere Verarbeitung.

Jetzt kannst du dir überlegen, welche Geschmacksrichtungen du haben möchtest. Es ist fast alles möglich.
Bei mir wurden es:
– Birne – Glühweingewürz
– Birne – Tonkabohne
– Birne – Orangenlikör
– Birne – Calvados

Achtung, für die richtige Menge an Gelierzucker solltest du das Mus nach Zugabe deiner Gewürze und Liköre wiegen.
Ich nehme meistens einen Gelierzucker 2:1, das heißt 2 Gewichtsteile Fruchtmus und 1 Gewichtsteil Gelierzucker.

Gewürzzugaben wie das Glühweingewürz lasse ich in einem Säckchen zusammen mit dem Fruchtmus aufkochen und über Nacht ziehen.

Je länger man es ziehen lässt, desto intensiver wird der Geschmack! Bei diesem Gewürz kommen die tollen Aromen vom Rosmarin, dem Pfeffer, den Wacholderbeeren und den Orangenschalen sehr schön durch. Deshalb mag ich die Gewürzmischung so sehr, sie ist eben kein Standard.
Gib etwas Zitronensaft dazu, dann wird das Mus nicht dunkel.

Das gewürzte Fruchtmus mit dem Gelierzucker nach Angabe auf der Verpackung weiter verarbeiten. In sterile Gläser abfüllen, verschließen und auf dem Deckel stehend abkühlen lassen.
Ich empfehle, die Gläser nach dem Abühlen sofort zu beschriften……mir ist es nämlich auch schon passiert, dass ich hinterher nicht mehr so genau wusste, was ich da ins Vorratsregal gestellt hatte, gemäß dem Motto „Beschriften, mach ich später!“ ….. aus den Augen, aus dem Sinn. Naja, kann passieren.

DIY Tipp für Etiketten und Beschriftungen:
Lass dir von einem kleinen Künstler helfen. Meinen Neffen (damals 7 Jahre alt) habe ich beauftragt Obst zu malen. Die Zeichnungen habe ich dann auf selbstklebende Etikettenfolie kopiert, ausgedruckt und ausgeschnitten. Das sieht doch super süß aus, oder?

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