These boots are made for gardening….

Da gönnen wir uns mal was Gutes.
Auch beim Malochen kann man gut aussehen! Dekadent möchte man meinen….. stimmt aber nicht ganz.
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Das sind se! Ich finde sie trés chic. Mit ordentlich Grip und auch meine Waden passen rein!
Jetzt kanns losgehen.
Die Chili-Pflänzchen haben wir schon das erste mal umgetopft. Knapp 60 Pflänzchen warten darauf, groß und stark zu werden.
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Durchblick

Ich erwähnte bereits, dass die Kellerfenster im Keller…..also die Fenster im Keller von eher billigster Natur waren. Funktionell mit Einschränkung, denn man konnte sie nur kippen. Zum ganz öffnen nicht geeignet und eine Scheibe zudem noch mit einer hässlichen Katzenklappe versehen.
Um das Ganze etwas ansehnlicher zu machen, habe ich wenigsten die Lichtschächte gereinigt. Das sah schon mal besser aus, die Katzenklappe blieb weiterhin häßlich.
Im Zuge unserer Umgestaltung / Ausbau / Renovierung dieses Kellerrraumes, haben wir uns für neue Fenster entschieden.
Dreh / Kipp, damit man auch gescheit lüften kann.
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Die Fenster waren schnell besorgt und das Wetter spielte insofern mit, dass es nicht kalt war. Optimale Voraussetzungen.
Die alten Fenster ausbauen sollte eigentlich schnell gehen, leider hat der Vorbesitzer bei der Isolation alles gegeben und es war ne riesen Sauerei, bis ich die Dämmwolle rausgekratzt und gefummelt hatte.
Ich reagiere auf die Dämmwolle, was echt unangenehm ist……es juckt und kratzt, also  nur mit Mund- und Hautschutz möglich.
Irgendwann war auch das erledigt und die Rahmen ausgebaut.
Das Ausrichten und Verdübeln der neue Fenster war nicht schwierig nur zeitaufwendig….. man guckt 100x ob alles „im Wasser“ ist….
Hat alles gepasst, die Lücken wurden ausgeschäumt und jetzt musste erst mal alles trocknen.
Die alten Fenster haben wir sofort bei den Kleinanzeigen zum Verschenken  reingesetzt und schwupps, kam jemand und hat sie abgeholt. So brauchen wir auch nicht zu entsorgen….. Internet ist cool!
Am Sonntag haben wir die Fugen noch abgedichtet und Reste vom Bauschaum entfernt. Wie ich mich in den Lichtschacht gequetscht habe um die Fenster von aussen abzudichten und wie ich dabei geflucht habe, erspare ich euch.
Fenster und Rahmen geputzt und fertig.
Kann sich sehen lassen!
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Gold und Edelsteine

….brauche ich nicht. Ich bin zufrieden mit einer nagelneuen, formschönen Maurerkelle!
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Wir sind ein großes Stück weiter gekommen, was unseren Keller anbelangt.
Dafür bin ich auch jetzt echt alle, Muskelkater in den Armen und so….. den Sonntagnachmittag haben wir total erschossen auf der Couch verbracht….. aber, das Resultat kann sich durchaus sehen lassen.
Die erste selbstverputzte Wand in der Vorratskammer ist gestrichen und die Holzwände sind tapeziert. Hier fehlt nur noch der Bodenbelag.

Die zweite große Wand habe ich auch verputzt, musste aber feststellen, das im Gegensatz zur ersten Wand, der Maurer wohl keinen Bock hatte…… So krumm und buckelig, dass ich vermutlich noch ein zweites Mal ran muss.

Trotzdem ist ein Fortschritt sichtbar: vorher / nachher

Und weils so schön war, haben wir noch die Rückwand für die Küchenzeile vorbereitet und auch Tapete angebracht.
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Wo keine Tapete ist, hängen Schränke :0)
Ich finde, das kann sich sehen lassen.
Ausser den gezeigten Resultaten haben wir noch tausend Kleinigkeiten ebenfalls erledigt…. Schlitze für Kabel, Aussparungen für Kabel im Kabelkanal etc….. lauter Sachen, die augenscheinlich nicht so präsent sind, aber dennoch viel Zeit veranschlagen.
Ich bin stolz auf uns.
Heute werde die neuen Kellerfenster bestellt. Einbau erfolgt Ende der Woche!
In diesem Sinne, quält euch langsam!

…an die Wand geklatscht!

Rabiat , äußerst rabiat bin ich vorgegangen. Nein, zum Schläger bin ich nicht mutiert.
Es handelt sich hierbei um das Aufbringen von Putz……
Wenn man als Suchwort „Verputzen“ googelt, dann kriegt man jede Menge Input.  Das Verputzen einer Wand kann sich beliebig aufwendig und schwierig gestalten, wenn man das möchte. Und ich glaube genau diese Beiträge hat mein Mann sich angeschaut und beschlossen: machen wir nicht!
??? Machen wir doch!
Ich hatte so meine ganz eigene Theorie und auch schon das Ergebnis vor Augen. Natürlich sollte es keine Vorzeigewand mit absolut ebener und makelloser Oberfläche werden. Würde ja auch gar nicht zum Rest des angestrebten Designs passen…..
Also hab ich die Probewand (in der Vorratskammer) mal eben vorbereitet, mit Tiefengrund eingesprüht, trocknen lassen, die Matschepampe (Putz)  angerührt, die Wand mit Wasser reichlich angefeuchtet und mit der Kelle einen Batzen an die Wand geworfen.
Iiiiiiiiiiiiiiiiiiieh, kreisch! Der Mist spritzte in alle Richtungen, ich war besprenkelt  und es sah echt blöd aus….an der Wand. Also musste eine andere Taktik her. Nächster Versuch, mit der Reibe oder wie das Ding heißt, ansetzen und eine Bahn Putz hochgezogen. Das ging erstaunlich gut und vor allen Dingen fix. Da hat man ratz fatz eine relativ große Fläche bearbeitet.
Eine Herausforderung sind die Ränder, aber sobald der Kram getrocknet ist, kann man ganz einfach mit einer Filzreibe nochmal Kanten brechen und die Oberfläche schick machen. Ich finde, dass ich sau gute Arbeit geleistet habe. Ja, Eigenlob stinkt, aber mir gefällts halt. Wenn die Wand dann nochmal gestrichen ist, echt cool. So kann ich jetzt weiter machen und den Schritt ins Rampenlicht wagen. Feuerprobe bestanden. Hier mal ein paar Bilder von vorher und nachher….kann man´s erkennen?

Der Elektriker war auch da und hat alles, was wir vorbereitet hatten angeschlossen und am Zählerkasten verdrahtet. Ob ihr´s glaubt oder nicht, wir haben beim Vorbereiten gute Arbeit geleistet, keinen Fehler gemacht und sind nicht vom Fach. Ich glaube, da kann man sich schon mal auf die Schulter klopfen….. Wenn man weiß, auf was man zu achten hat und dementsprechend die Kabel nicht kreuz und quer verlegt sondern regelkonform, dann hat man hinterher definitiv weniger Stress.

Wären da nicht noch geschätzte tausend Kleinigkeiten zu tun, ich würde schon morgen das Laminat legen und übermorgen die Küche aufbauen….
Stattdessen muss noch ein Schlitz in die Wand, ein Kabel unter Putz gelegt werden, es gibt neue Kellerfenster, die Heizung wird durch eine schönere und sauberere ersetzt, Tapete muss an die Wand und so geht die Liste noch endlos weiter.

Haushaltshilfe

Seit wir unser Häuschen haben denken wir über eine Haushaltshilfe nach. Nee, nicht Conzuela oder Mercedes, Jorge oder Juan…… nee, einen Saugroboter.
Wir haben überall Laminat und Fliesen. Natürlich ist das praktisch, es ist leicht sauber zu halten etc…. aber man sieht halt auch jeden Fussel. Kaum hast du gewischt, kommen von irgendwoher Wollmäuse. Meine Hoffnung ist, etwas Arbeit zu sparen und wischen zu lassen.
Unsere erste Erfahrung ist ein relativ einfaches Gerät, was nur Staub wischt. Obwohl das Ding brotdoof ist, verrichtet es ganz gute Arbeit. Nachteil, er verheddert sich leicht, bleibt stecken, verknittert das Staubtuch…..und hin und wieder musst du ihn suchen gehen, weil er wieder irgendwo in der hintersten Ecke verkeilt hängen geblieben ist. Also haben wir uns mal schlau gemacht. Ich muss sagen, was ein modern Saugroboter alles kann ist sensationell. Fehlt nur noch dass er Kaffee kocht und Wäsche aufhängt….. naja, dann würde er vermutlich Jorge heissen….

Die Anforderungen:
– Selbständiges Aufladen an einer Station
– diese Station soll er auch von selbst anfahren
– flach genug, damit er unter Couch und Schränke passt
– Treppenerkennung wäre hilfreich
– Schmutzbehälter ausreichend groß
– einfache Reinigung
– moderater Preis

Die Wahl fiel auf den Severin RB7028 Chill Pro. Wir warten jetzt auf die Lieferung und können den Einsatz gar nicht erwarten.
Vorab ein paar Infos, Testbericht folgt …..

Hab die Bedienungsanleitung online schon mal studiert…… sehr geil finde ich den Passus:
8.8 Roboter finden
Klatschen Sie 3 Mal laut. Der Roboter antwortet mit 3 Signaltönen und blinkendem Control-Panel.

 

Wir nähern uns

Stiefkind Kellerraum. Dieser Raum blockiert alles andere, denn das Gelumpe, welches in diesem Kellerrraum verschwinden soll, blockiert momentan unser Gästezimmer, folglich ist dieses nicht nutzbar und kann zudem auch nicht fertig gestellt werden. Die Katze beisst sich also quasi in den Schwanz.
Der Kellerraum ist im Rohbau, rohe Wände, keine oder nur halbherzig angefangene Elektrik, ein großer Spielplatz. Knapp 20m² wollen gut geplant werden, doch wo und wie fängt man an?
Die Wände sind teilweise etwas buckelig, der Boden dafür einigermassen gerade.
Nachdem wir uns jetzt schon wochenlang nur verbal damit auseinander gesetzt haben, hatten wir am Sonntag einen Bekannten da, der uns Starthilfe geben sollte.
Hätten wir schon viel eher machen sollen, denn nun wissen wir, wie wir es angehen wollen und können in die Detailplanung gehen. Wir haben uns für Trockenbau entschieden, weil es am einfachsten und saubersten ist. Vor die buckelige Wand kommt eine Trockenbauwand, in der die gesamt Elektronik verschwindet. Beplankt wird das Ständerwerk mit Holzplatten, weil wir keine Lust auf Rigips (und die nachfolgenden Arbeiten) haben.
Mein Mann, vom Fach, kümmert sich um das Ständerwerk des Trockenbaus, er zeichnet genau, wie die Ständer verteilt werden, wie die Platten verschraubt werden und wieviele man davon benötigt. Eine Arbeit, für die mit die Geduld fehlt.
Ich versuche im Gegenzug die Elektrik zu planen, wo welcher Schalter welches Licht schaltet, wo Steckdosen sitzen, wieviele Steckdosen  benötigt werden, wo der Schaltkasten sitzen wird etc.
Ich muss dazu sagen, im gesamten Keller wir die Elektrik neu gemacht und überarbeitet, denn das Gewirr aus Verlängerungskabeln ist auf Dauer nicht mehr tragbar und sieht Mist aus.
Der große Kellerraum wird unterteilt. Der hintere Teil wird zur Vorratskammer und bekommt einen eigenen Eingang. Im vorderen Teil findet die Küche aus der alten Wohnung ihr neues Zuhause. Der alte Vorratskeller verschwindet und eine kleine Werkstatt wird entstehen. Ich freu mich drauf.
Endlich tut sich was.

Mein Mann hat sich um den Bedarf der benötigten Profile und Platten gekümmert. Wie schnell man doch mit den Fachbegriffen warm wird. CW- /  UW- / Aussteifungsprofile, alles easy, wenn mans weiß.
Die Liste für das sperrige und unhandliche Material ist fertig und schon beim Baumarkt unseres Vertrauens als Bestellung eingegangen.  Ob man es glaubt oder nicht, wieder hatten wir beim Bauhaus Glück und sind an einen netten  Mitarbeiter geraten. Einen Mitarbeiter, der auch anruft und nachfragt, Vorschläge macht und Alternativen anbietet.
Ich glaube, letztes Jahr hat uns der gleiche Mann  betreut, der Name kam mir so bekannt vor.
Das Material wird jetzt am kommenden Freitag geliefert, so ersparen wir uns unnötiges Hantieren mit den teilweise unhandlichen und schweren  Posten.
Dann haben wir schon mal wenigstens die großen Stücke zu Hause. Der Kleinkram wie Schrauben und Dübel geht ja auch ins Auto und bedürfen keiner besonderen Logistik.

Es bleibt spannend!

Park Legastheniker

Auch so ein Aufreger.  Nachvollziehen kann das (fast) jeder geneigte Autofahrer.
Mal abgesehen davon, dass die Karren immer größer werden, die Parkflächen aber leider nicht proportional größer und zahlenmässig mehr.
Es gibt verschiedene Park-Typen, die sich nur in ihrer Art und Weise, wie sie die Karre abstellen  unterscheiden, nicht aber im Resultat. Scheisse geparkt ist scheisse geparkt.
Wie oft bist musstest du über die Beifahrerseite einsteigen oder gar über die Heckklappe, weil irgendein Vollhonk zu nah an dich zugeparkt hat?
Ich sehe es jeden Morgen, und eigentlich ist es ja auch sehr amüsant, denn es sind die Männer, die ich jetzt mal an den Pranger stellen muss. Doch, es sind Männer, ich kann sie ja sehen!
Folgendes Szenario: Parkhaus, Firma. Alleinig die Angestellten können dieses Parkhaus benutzen, deshalb bin ich etwas toleranter, was das Parken in Mutter-Kind Parkbuchten betrifft. Dieses Parkhaus ist relativ neu, hell und die Parkbuchten, für ein Parkhaus, großzügig angelegt. So ein Parkhausplaner dachte sich wohl, es sei sicher ganz lustig, wenn man die Parkbuchten mit weißen Markierungen auf dem Boden sichtbar macht. Ein witziges Designdetail, nichts aufwendiges…… nur als Orientierungshilfe.
Und trotz dieser Hilfsmittel ist es Kollegen nicht möglich, ihr Auto auch nur annähernd mittig in diesen Buchten abzustellen. Isses zu früh für Denken? Sehfehler? Völlige Selbstüberschätzung der Autogröße? Oder gar Ignoranz, Arronganz, Egoismus? Oder einfach nur Depp!
Mutter-Kind Parkbucht, seeeeehr breit, die Ölaugen und Pizzabäcker-Karre am äussersten Rand geparkt, rückwärts natürlich……. für den Nachbarn keine Chance auf normalem Weg in sein Auto zu kommen…….er steht nämlich auch scheisse, rückwärts selbstverständlich…..  Das Schauspiel würde ich mir gerne angucken, muss aber leider zur Arbeit.
Rückwärts einparken ist in unserem Parkhaus sehr beliebt, leider bedarf es  den Probanden noch gewisser Übung. Jungs, parkt ihr auch bei Mutti so  ein?
Gehste weiter, folgt ein Freigelände, ebenfalls nur für Kollegen. Was du hier siehst ist ein echter Lacher. Das Gelände wurde neu angelegt, echt schön geworden. Früher knöcheltiefer Morast und Schlaglöcher, heute fester Schotter, begradigt und begrünt. Das Parken ansich hat sich leider nicht verändert. Gleichfalls peinlich und nur mit einem Kopfschütteln zu ertragen.
Neu angelegte Grünflächen sind völlig überschätzt. Da kannste mit dem Hinterreifen schon mal ne fette Spur der Verwüstung hinterlassen, oder das halbe Auto in die Grünfläche stellen,  da wächst buchstäblich kein Gras mehr….. geht’s noch?  Und nicht als Parkfläche gekennzeichnete Möglichkeiten reichen immer noch aus, einen Smart hin zu quetschen…..  Gestern hat so ein Spacken seinen weißen Porsche sowas von scheisse geparkt, dass mindestens 5 Autos gar nicht ausparken konnten. Der Werkschutz stand vor dem Auto, hat sich beraten, ist ums Auto gelaufen, hat letztendlich einen Zettel ans Auto geheftet.  Ja Kacke! Den Abschlepper hätte ich geholt, der hätte seinen Wagen in Bagdad abgeholt. Bloß keine 5m weiter laufen müssen. Was denken sich solche Vollpfosten? Genau, nix! Pech beim Denken!
Und dann gibt es die mittendrin Parker. Ich verstehe es nicht und kann immer nur staunen. Gut, mit Markierungen auf dem Boden isses nicht ganz so witzig, aber diese Herrschaften parken so auch auf dem Freigelände ohne Markierungen. Einfach so, mittendrin, ohne Sinn und Verstand. Dann kommt der nächste und stellt sich ebenfalls einfach so in die Wallachei, und der nächste…….und nächste, Fazit/Resultat: nicht optimal genutzte Parkflächen, egoistische Deppen, nur mit dem Gedanken: Hauptsache ich stehe. Die Karre kann nicht groß genug sein und die Größeneinschätzung….naja, wir wissen alle wie lang 20cm sind….
Von den Schrammen und Dellen am Auto (die ich nicht selbst verschuldet habe) will ich gar nicht erst anfangen.
Mein Aufruf: Herrschaften! Auch wenn´s schwer fällt, Hirn einschalten!

Leider sind mit die Haftnotizen mit dem Aufdruck „Scheiße geparkt!“ ausgegangen. In diesem Sinne, schön` Tach noch!