DIY: Der Photo – Hintergrund / Photo Booth Backdrop Frame

Ich habe mich (endlich) dem Thema Hintergrund beim Fotografieren gewidmet. Naja, sagen wir mal angefangen zu widmen.
Mein Mann hat mir mal einen Fotowürfel geschenkt, dem man zusammengeklappt überall mit hinnehmen kann. In den Taschen 2 Lampen und Stoffbahnen zum ankletten in verschiedenen Farben.
Ansich eine tolle Sache, jetzt kommt das große ABER…… Der Würfel ist zu klein, die Hintergründe, wenn man sie in der Tasche aufbewahrt, knittrig, die Lampen schweineheiß, weil Halogen.
Eine andere Lösung muss her, eine Lösung, die auf mich zugeschnitten ist, weil ich selbst bestimme, wie der Hintergrund aussieht, wie groß er ist etc……
Ausserdem kam noch ein zweiter Aspekt hinzu, das System soll erweiterbar sein auf eine stattliche Größe von 2,00m Höhe auf 1,50m Breite…… ja, das geht….jedenfalls in meinen Plänen.
Da ich zuerst die große Variante benötige (die Taufe unseres Kumpels), war ich im Baumarkt und habe entsprechendes Material besorgt:

– 4 Installationsrohre 2,00m, 20mm Durchmesser (Abteilung: Elektrozubehör)
– 6 passende Bögen (90°)

usa01Was braucht man noch: Zollstock oder Metermaß, Bleistift, Handsäge.
Von den langen Stangen säge ich das dicke Ende ab (das brauche ich nicht), die Konstruktion wird steckbar, man kann also alles wieder demontieren und nach Belieben und Größe wieder zusammenstecken.

2 Stangen auf 1,50m kürzen, fertig! Jetzt nur noch zusammenbauen und dekorieren.

Kurzer Zwischenstopp, das Ständerwerk ist groß und könnte stabiler sein. Ich werde wohl noch eine Strebe einbauen und das Ganze hinten über Kreuz verspannen. Das Material ist schon bestellt.

Skizze

Man wird auf das Ständerwerk, welches am Boden liegt, etwas zum Beschweren drauflegen müssen. Dazu werde ich Stoffsäckchen nähen und mit Sand befüllen. Das hat den Vorteil, sie sind schwer und sehen, je nachdem welchen Stoff man verwendet, schön aus :0) Sollen sie wetterfest sein, würde ich als Hülle stabile Einkaufstaschen benutzen…..zB IKEA Taschen.

Hier mal ein schnelles Beispielfoto…… die Gardine ist zu bunt, aber sie dient ja nur als Anschauungsmuster….

 

DIY: Lampe im Industriedesign

Wie vorab schon erwähnt, hat mein Mann gebastelt! Für unsere Kellerküche sollte es schon etwas Besonderes sein….
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Es sieht ziemlich cool aus wie wir finden.
Wir stehen auf den Industrie-Look und werden das Thema auch weiterhin beibehalten….. jedenfalls in der Kellerküche.

Die Einzelteile der Lampe kriegst du in jedem gut sortierten Baumarkt. Es handelt sich um Fittinge aus Guß. Die Größen kannst wählen, wie du möchtest.
Wir haben aufgrund der Auswahl unser Material im WWW bestellt.
Alleine das Kabel und die Schraubfassung haben wir im Baumarkt geholt.
Ist super, denn die Standardfassung E27 passt in das Reduzierstück, lässt sich ganz einfach einschrauben und muss nicht weiter befestigt werden. Wir empfehlen ein nicht ganz so starres Kabel zu benutzen, da das Zusammenbauen sonst zur echten Qual wird.

Die Lampe haben wir an die Wand gedübelt und ein Edison-Retro Birne eingeschraubt. Wir werden sie noch durch eine LED Variante ersetzen.

Unter den beiden Lampen wird ein Buffet stehen…..aber das dauert noch :0)

 

DIY: Urlaubs- Sammelmappe

Klarsichthüllen sind sowas von out! „Outer“ geht´s nicht. Und bevor die Buchungsunterlagen und Informationen lose rumfliegen, was sie bei uns sehr gerne tun, musste eine Lösung her. Ich wollte was Cooles und funktionell muss es auch sein. Irgendwas, was keiner hat. Is ja klar!

Da bleibt nicht mehr viel, selber machen heißt die Devise. Ok, gesagt getan.
Du sitzt auf dem Sofa und überlegst. Kaust am Bleistift und überlegst. Eher sowas im Scrapbook-Style mit Pappe und Papier, Stoffresten und Gedöns ?
Was aus Stoff ? Welche Materialien eignen sich noch zum recyceln ? Fragen über Fragen.
Dann fiel mir mein Sammelsurium an Stoffresten in die Hand. Ausrangierte Jeans, die ich an einer Naht am Bein schon irgendwann mal aufgetrennt hatte…… das ergab ein brauchbares großes Stück Stoff. Die hintere Hosentasche war schnell abgetrennt, besser ausgeschnitten, so eine Jeansnaht setzt sich zur Wehr, wenn du da was auftrennen willst.
Die zweite Tasche am Hintern hatte ich schon bei dem Projekt Küchenschürze „verbaut“, also hab ich eine der vorderen Taschen zurecht gefummelt.
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Hm, zweiter Ansatz, alleine Stoff ist ja irgendwie labberig. Also habe ich für einen ersten Versuch 2 Pappen etwas größer als DIN A4 zurecht geschnitten, die ich einnähen wollte.
Folglich musste auch ein „Futterstoff“ gefunden werden. In meinem Fundus hatte ich noch einfachen naturfarbenen Nesselstoff, perfekt.
Und wie das für einen Laien so üblich ist…… hab ich erst beim werkeln gemerkt, dass ich in der falschen Reihenfolge angefangen habe…… Supergau, 2x wieder aufgetrennt, geflucht, aber was dabei gelernt (erhobener Zeigefinger).
Zuerst die Form ausschneiden und die Nahtzugabe nicht vergessen.
Dann überlegen, wo die Taschen und eventuelle Applikationen sein sollen. Taschen mit Stecknadeln befestigen, checken ob sie auch wirklich an der richtigen Position sind und aufnähen.


Solltest du noch weitere Deko aufnähen wollen, jetzt ist der richtige Zeitpunkt!
Dann beide Teile rechts auf rechts legen. Ich haben noch Bänder zum Verschließen mit vorgesehen und vor dem Nähen ebenfalls  festgesteckt. Dann an die Seiten zusammennähen. Obacht, die Pappen müssen noch rein, also dafür den Eingang frei lassen!
Die Pappen einschieben und die letzte Naht / Nähte verschließen.
Eigentlich wollte ich jetzt sowas wie einen Buchrücken absteppen…… gut gedacht, aber den falschen Weg gewählt, ich kriege den steifen Pappdeckel ja nicht unter die Maschine…. also zusammengefaltet und einfach von aussen einmal drüber genäht, so dass die Pappen nicht mehr verrutschen können.


Mittlerweile ist mir klar, wie ich hätte vorgehen müssen. Aber ist man nicht hinterher immer schlauer?
Für mein Erstlingswerk finde ich das Ergebnis gar nicht so schlecht.
Die Hosentasche ist zwar auf der falschen Seite (Rückseite), aber immerhin in der richtigen Richtung, so dass man was reinstecken kann. Die Pappen könnten etwas straffer in der Hülle stecken, also beim nächsten mal die Nahtzugabe nicht so großzügig wählen.
Die Bänder zum Verschließen funktionieren, auch gut.
Tja, durch das Fehlen der Tasche auf der Vorderseite sah das jetzt echt nackig aus…..
Aus einem Rest Stoff habe ich Buchstaben als Deko ausgeschnitten und mit Kleber vorne auf der Mappe befestigt. Die schönere Lösung wäre gewesen, wenn man sie appliziert hätte. Auch die eine oder andere Ziernaht hätte cool ausgesehen. Gummibänder auf den Innenseiten hätten aus der einfachen Mappe einen richtigen Sammler gemacht.

Was haben wir gelernt? Beim Nähen musst du ein fertiges Konzept haben, bevor du anfängst die Nähmaschine auszupacken! Im Nachhinein nachbessern wird  unter Umständen von unnötigen und zeitaufwendigen Handgriffen begleitet, von Fluchen und Schimpfen……
Das nächste Projekt nimmt in meinem Kopf schon Formen an und wir definitiv kein Schnellschuß.

Zur Geburt….

It´s a Boy!!!!!!
Ok, das wussten wir schon lange, dass sich ein Bub auf den Weg macht. Nur das „wann“ war nur eine Zahl auf dem Kalender.
Dann war er da, der Tag der Tage. Wir, die Freunde, waren in heller Aufregung, denn wir haben die gesamte Schwangerschaft miterlebt, mitgefiebert, Ängste und Freude geteilt, gestaunt und noch mehr haben wir uns gewundert. Gewundert über die Tatsache, dass unsere Freundin schwanger war. Das war ein Wunder, denn es hätte eigentlich gar nicht sein können, ein medizinisches Wunder, ein Segen, ein Traum, der trotz der Widrigkeiten in Erfüllung ging.
Nun, auf einmal waren die beiden zu dritt! Eine kleine Familie mit großem Herz.
Was schenkt man? Irgendwie wollte und das Richtige nicht so richtig einfallen. Spielzeug? Laaaaaaaangweilig! Klamotten? Auch langweilig! Geld? Puuuuh, noch langweiliger!

Und dann habe ich beim Stöbern schöne Ideen gesehen, die ich speziell auf unsere Freunde angepasst habe.
Ein Bilderrahmen, personalisiert, ganz auf den kleinen Mann zugeschnitten.
Der Bilderrahmen hat eine weichen Hintergrund, so dass man die Bilder mit Stecknadeln feststecken kann. Ich habe ihn mit farblich passendem Stoff überzogen.
Die „Wäscheleine“ mit Klammer war schon vorhanden, ich habe die Sterne ausgeschnitten und mit den Geburtsdaten beschriftet. Den Namen auf ein kontrastreiches Dekopapier übertragen, ausschneiden und mit 3D Klebepads aufkleben. Zwei schöne Bilder und fertig ist ein echtes Unikat!
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Als weiteres Geschenk habe ich einen Brief verfasst. Jetzt denkst du, ja klar, ist ja sehr originell…
Tja, isses! Denn der Brief soll erst zum 18. Geburtstag des Kleinen Großen geöffnet werden.
Schreib mal einen Brief, der die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft berücksichtigt. Nicht ganz einfach! Wer weiß was in 18 Jahren ist? Welche technischen Neuerungen es geben wird, welche Abenteuer Moritz erleben wird, etc…..das macht echt mal nachdenklich.
Der Brief wurde ganz altmodisch verschlossen und mit Band, Siegellack und Siegel versehen.

Wir hoffen, dass sich Mama und Papa erst mal darüber freuen!

 

 

 

 

 

 

 

Der Frühling kommt, seid nett zueinander! Gewinnspiel!

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Aus diesem Grund mache ich bei einer wunderbaren Aktion mit. Drauf gebracht hat mich Sabrina in ihrem liebevollen Blog.Verschenke eine Nettigkeit!
Und genau das werde ich machen. Das geht so:

Die ersten 3 Leser, die mir einen Kommentar hinterlassen, bekommen von mir im Laufe des Jahres eine Überraschung. Das kann was Gebasteltes, was Selbstgebackenes oder oder sein. Du bekommst auf jeden Fall etwas, was mit Liebe gemacht wurde und was dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern soll. Dies geschieht irgendwann im Jahr 2017 ohne Vorwarnung!

Wie geht´s weiter?
Die 3 Gewinner (die ich separat kontaktieren werde)  mögen in ihrem Blog das Spiel weiterführen und  so kommen hoffentlich am Ende ein paar Leute zusammen, die einfach beschenkt wurden, eine Nettigkeit bekommen haben und die Welt einfach ein Stückchen besser machen!

Mitmachen kann:
wer mind. 18 Jahre alt ist und aus Deutschland kommt.
Solltest du bereits an der „Nettigkeit“ in einem anderen Blog teilgenommen haben, sei bitte so fair und überlasse jemand anderem den Spaß!

So ihr Lieben!
Bin mal gespannt, wer sich meldet und ein Stück vom Glück ab haben möchte.

Winke, winke!

DIY oder eben nicht!

…oder so ähnlich.
Eine Lichtbox !
Braucht man sowas? Ja klaaaaaaar! Haben ist besser als brauchen!
Die sehen so schön aus. Ich mag, dass man sie individuell gestalten kann. Eine Bauanleitung hatten wir längst in der Schublade, nur mangelte es bislang an der nötigen Zeit.
Und dann hab ich ein Prospekt in die Finger gekriegt, in dem eine Lichtbox beworben wurde. Ich musste 2x hingucken, weil ich den Preis nicht glauben wollte….. 7,99€.
Schnell ins Auto und bei „Black.de“ rein gebremst. Der Laden ist flammneu und ein Paradies für kaufanfällige Opfer.
Ha! Im Regal waren nur noch 2 Exemplare! Ein davon wanderte in meinen Einkaufstrolley. Wieso eigentlich nur eins?  Stolz wie Oskar hab ich das Teil zu Hause vorgeführt. Ob ihr´s glaubt oder nicht, mein Man war auch begeistert…. vom Preis und der Tatsache, dass der Kelch an ihm vorbei ging….. vermute ich.
Cooles Teil, oder?
shot_14867156612813 zeilig, Batteriebetrieben mit Wechselbuchstaben (in ungenügender Anzahl, da muss ich separat nochmal aufstocken)…… aber für 7,99€ !!!!! Ey, mal Hammer!

DIY: Körnerkissen 2.0

Unverzichtbar, kuschelig, anschmiegsam……so ein Körnerkissen. Wobei Körnerkissen falsch ist, die Füllung besteht aus Rapssamen.
Ist ganz schnell genäht. Hier eine Variante mit abnehmbarem Bezug aus Jersey.

Inlay aus einfachem Baumwollstoff nähen, 3 Kammern absteppen, damit sich die Rapssamen gut verteilen und auch an ihrem Platz bleiben.
Für den Bezug kann man auch sehr gut ein altes TShirt benutzen, sein Lieblingsshirt beispielsweise, oder Shirts mit Löchern. Dann wird es wieder aufgewertet…. ich werde das mit einem Designer-Shirt machen, welches ich mir irgendwie eingesaut habe. Dazu aber später.
Die Öffnung habe ich mit Bändern verschlossen, denkbar sind aber auch Druckknöpfe, Reißverschluss oder einfach mit überlappend gelegtem Bezug.