DIY: coole Aufkleber für Selbstgemachtes aus der Küche

Die fruchtige Version für Marmeladen, Gelee´s und Konfitüren  habe ich ja bereits vorgestellt, wenn du nochmal schauen möchtest.
Ich habe aber noch weitere Ideen, die ich euch heute zeigen möchte. Die Sticker sind für alles geeignet, weil sie neutral sind. Die Beschriftung erfolgt (könnte erfolgen)  mit einem ganz feinen Lackstift zB von Edding.

Die Hintergründe kannst du selbst gestalten, mit der Transparenz und Farbgebung spielen und dann  auf selbstklebendem Papier (für Etiketten in allen Größen erhältlich) ausdrucken.
20170721_111121_1Zur Formgebung benutze ich einen Motivstanzer, damit geht das ganz einfach. Diese Stanzer gibt es ebenfalls in allen erdenklichen Formen und Größen. Meinen habe ich auf der Creativa erstanden. Ich denke, oval geht immer…..
Du kannst auch Scheren mit geformten Schneiden benutzen. Die sind in allerlei verschiedenen Designs für ganz kleines Geld erhältlich.

Jetzt steht deiner Kreativität eigentlich nicht mehr im Weg.

Hier nochmal eine Ideensammlung für Hintergründe:
– Holzoptik (braun, vintage, grau, gekalkt)
– Schiefer (dunkelgrau, schwarz)
– Tafel (grün, grau oder scharz)
– Fotos, Urlaubsfotos, Natur, Blumen  (am besten etwas im Farbkontrast abschwächen, damit man die Beschriftung noch ordentlich sieht)
– etc der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt

 

DIY: zuckersüße Aufkleber für selbstgemachte Marmelade

Haaaaaaaaaach, ich schmelze dahin. Nicht wegen der enormen Außentemperaturen sondern weil ich meine Idee so klasse finde und ich meinen Neffen so lieb habe.
Aber von vorne.
Neffe bei Omma und Oppa zu Besuch. Aus ein paar Tagen wurden flux mehr als zwei Wochen. Wie schön, jeden Tag was Schönes mit dem Kleinen zu unternehmen finde ich wunderbar!
Auf meiner todo Liste steht noch Marmelade kochen, das Obst dazu musste aus zeitlichen Gründen im Froster warten.
Und da die Marmeladengläser ja auch eine Beschriftung brauchen kam mir der Gedanke, da kann der Junior sich ja mal richtig gut einbringen.
Er guckte mich allerdings ziemlich verständnislos an, als ich ihn bat, Obst zu zeichnen.
Mit Omma im Schlepptau und Google an deren Seite war die Aufgabe schnell erledigt.
„Omma Google das doch!“ ….und dass aus dem Mund eines lütten Kerl.
Er hat sich ordentlich Mühe gegeben und mir einige Obstsorten gezeichnet. Die meisten erkennt man auf den ersten Blick, die eine oder andere bedarf etwas Fantasie. Egal, so viel Liebe und Herzblut steckt da drinnen, da kann man sich nicht beschweren.
Hier ist das Ergebnis: (Birne, Kirschen, Stachelbeere, Johannisbeere, Apfel, Banane)
birnekirschestachelbeerejohannisbeereapfel
Die einzelnen Obstsorten habe ich zum Etikett weiter verarbeitet. Der Drucker und selbstklebendes Papier haben den Rest erledigt, jetzt nur noch ein wenig zurecht schneiden und fertig sind die zuckersüßen DIY Klebeetiketten für meine Marmeladengläser.
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DIY: Travelbook / Reisetagebuch

Die Vorfreude auf einen Urlaub ist ja immer auch etwas Besonderes.
Man plant und sucht sich Infos zusammen, recherchiert und vergleicht, bis es dann endlich zur Buchung kommt.
Das alles wird noch eine Runde spannender, wenn man nicht pauschal bucht sondern alles einzeln.
Wir mache so schon seit Jahren Urlaub und so ist jede Etappe einer Reise ein kleines Abenteuer.
Der Verlauf einer Reise, die Dokumentation der einzelnen Tage und erlebten Dinge, meist bleibt sowas auf der Strecke oder wird nur kurz eben in ein Notizbuch gekritzelt. Als Gedankenstütze und als Hilfe zum Zuordnen der Bilder. Dutzende Schmierbücher haben sich bei mir angesammelt, die ersten Seiten noch brav ausgefüllt in leserlicher Schrift und sehr ausführlich, zum Ende der Reise läßt das aber immer ganz deutlich nach, immer der Gedanke „schreib ich später auf“ und bei dem Vorsatz bleibt es oft auch ohne Ausführung…… Asche auf mein Haupt.

Beim Schlendern durch den Flughafen Düsseldorf sind wir bei „Remember“ hängen geblieben. Ein toller Laden mit bunten Accessoires und hauptsächlich grafischen Mustern. Dort gibt es sogenannte „TripBooks“, Reisetagebücher / Sammelbücher mit ungemein nützlichen Features.
Einstecktaschen zum Verschließen, große und kleine Fächer für Eintrittskarten, Boardkarten, Zuckertütchen, Gummibänder zum Fixieren, linierte und karierte Blätter, eben für all die Kleinigkeiten, die während einer Reise sonst in der Handtasche verschwinden und am Ende im Müll landen, weil sie verknickt, schmutzig oder gar kaputt sind.

Jetzt haben wir noch ein paar Wochen Zeit, bis es für uns wieder heißt „Koffer packen“.
Und mein Projekt lautet: gestalte ein Reisebuch !

Zuerst werde ich  mal in einen Schreibwarenladen gehen und schauen, was es an Sammelfächern gibt. Dann mache ich mir Gedanken um die Gestaltung der Seiten.
Werde sie mit Word vorfertigen, ausdrucken und abheften.
So mit Stempeln und Auszügen von Landkarten, Washi-Tape, kleinen Klammern….. da fällt mir so einiges ein.
Auch sollte man nachträglich noch Blätter dazu heften können, als Ergänzung. Das macht Sinn.
Das Cover, die Vorder- und Rückseite sollen auch etwas Besonderes werden. Vielleicht nehme ich ein Ringbuch „von der Stange“ und arbeite es um….. ich weiß es noch nicht, werde mal weiter nach Anregungen suchen und berichten.
Sehr hilfreiche Seiten findest du hier:
buchbindermeister24.de
google maps
Hier mal so ein paar Beispiele:

 

DIY: Der Photo – Hintergrund / Photo Booth Backdrop Frame

Ich habe mich (endlich) dem Thema Hintergrund beim Fotografieren gewidmet. Naja, sagen wir mal angefangen zu widmen.
Mein Mann hat mir mal einen Fotowürfel geschenkt, dem man zusammengeklappt überall mit hinnehmen kann. In den Taschen 2 Lampen und Stoffbahnen zum ankletten in verschiedenen Farben.
Ansich eine tolle Sache, jetzt kommt das große ABER…… Der Würfel ist zu klein, die Hintergründe, wenn man sie in der Tasche aufbewahrt, knittrig, die Lampen schweineheiß, weil Halogen.
Eine andere Lösung muss her, eine Lösung, die auf mich zugeschnitten ist, weil ich selbst bestimme, wie der Hintergrund aussieht, wie groß er ist etc……
Ausserdem kam noch ein zweiter Aspekt hinzu, das System soll erweiterbar sein auf eine stattliche Größe von 2,00m Höhe auf 1,50m Breite…… ja, das geht….jedenfalls in meinen Plänen.
Da ich zuerst die große Variante benötige (die Taufe unseres Kumpels), war ich im Baumarkt und habe entsprechendes Material besorgt:

– 4 Installationsrohre 2,00m, 20mm Durchmesser (Abteilung: Elektrozubehör)
– 6 passende Bögen (90°)

usa01Was braucht man noch: Zollstock oder Metermaß, Bleistift, Handsäge.
Von den langen Stangen säge ich das dicke Ende ab (das brauche ich nicht), die Konstruktion wird steckbar, man kann also alles wieder demontieren und nach Belieben und Größe wieder zusammenstecken.

2 Stangen auf 1,50m kürzen, fertig! Jetzt nur noch zusammenbauen und dekorieren.

Kurzer Zwischenstopp, das Ständerwerk ist groß und könnte stabiler sein. Ich werde wohl noch eine Strebe einbauen und das Ganze hinten über Kreuz verspannen. Das Material ist schon bestellt.

Skizze

Man wird auf das Ständerwerk, welches am Boden liegt, etwas zum Beschweren drauflegen müssen. Dazu werde ich Stoffsäckchen nähen und mit Sand befüllen. Das hat den Vorteil, sie sind schwer und sehen, je nachdem welchen Stoff man verwendet, schön aus :0) Sollen sie wetterfest sein, würde ich als Hülle stabile Einkaufstaschen benutzen…..zB IKEA Taschen.

Hier mal ein schnelles Beispielfoto…… die Gardine ist zu bunt, aber sie dient ja nur als Anschauungsmuster….

 

DIY: Lampe im Industriedesign

Wie vorab schon erwähnt, hat mein Mann gebastelt! Für unsere Kellerküche sollte es schon etwas Besonderes sein….
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Es sieht ziemlich cool aus wie wir finden.
Wir stehen auf den Industrie-Look und werden das Thema auch weiterhin beibehalten….. jedenfalls in der Kellerküche.

Die Einzelteile der Lampe kriegst du in jedem gut sortierten Baumarkt. Es handelt sich um Fittinge aus Guß. Die Größen kannst wählen, wie du möchtest.
Wir haben aufgrund der Auswahl unser Material im WWW bestellt.
Alleine das Kabel und die Schraubfassung haben wir im Baumarkt geholt.
Ist super, denn die Standardfassung E27 passt in das Reduzierstück, lässt sich ganz einfach einschrauben und muss nicht weiter befestigt werden. Wir empfehlen ein nicht ganz so starres Kabel zu benutzen, da das Zusammenbauen sonst zur echten Qual wird.

Die Lampe haben wir an die Wand gedübelt und ein Edison-Retro Birne eingeschraubt. Wir werden sie noch durch eine LED Variante ersetzen.

Unter den beiden Lampen wird ein Buffet stehen…..aber das dauert noch :0)

 

DIY: Urlaubs- Sammelmappe

Klarsichthüllen sind sowas von out! „Outer“ geht´s nicht. Und bevor die Buchungsunterlagen und Informationen lose rumfliegen, was sie bei uns sehr gerne tun, musste eine Lösung her. Ich wollte was Cooles und funktionell muss es auch sein. Irgendwas, was keiner hat. Is ja klar!

Da bleibt nicht mehr viel, selber machen heißt die Devise. Ok, gesagt getan.
Du sitzt auf dem Sofa und überlegst. Kaust am Bleistift und überlegst. Eher sowas im Scrapbook-Style mit Pappe und Papier, Stoffresten und Gedöns ?
Was aus Stoff ? Welche Materialien eignen sich noch zum recyceln ? Fragen über Fragen.
Dann fiel mir mein Sammelsurium an Stoffresten in die Hand. Ausrangierte Jeans, die ich an einer Naht am Bein schon irgendwann mal aufgetrennt hatte…… das ergab ein brauchbares großes Stück Stoff. Die hintere Hosentasche war schnell abgetrennt, besser ausgeschnitten, so eine Jeansnaht setzt sich zur Wehr, wenn du da was auftrennen willst.
Die zweite Tasche am Hintern hatte ich schon bei dem Projekt Küchenschürze „verbaut“, also hab ich eine der vorderen Taschen zurecht gefummelt.
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Hm, zweiter Ansatz, alleine Stoff ist ja irgendwie labberig. Also habe ich für einen ersten Versuch 2 Pappen etwas größer als DIN A4 zurecht geschnitten, die ich einnähen wollte.
Folglich musste auch ein „Futterstoff“ gefunden werden. In meinem Fundus hatte ich noch einfachen naturfarbenen Nesselstoff, perfekt.
Und wie das für einen Laien so üblich ist…… hab ich erst beim werkeln gemerkt, dass ich in der falschen Reihenfolge angefangen habe…… Supergau, 2x wieder aufgetrennt, geflucht, aber was dabei gelernt (erhobener Zeigefinger).
Zuerst die Form ausschneiden und die Nahtzugabe nicht vergessen.
Dann überlegen, wo die Taschen und eventuelle Applikationen sein sollen. Taschen mit Stecknadeln befestigen, checken ob sie auch wirklich an der richtigen Position sind und aufnähen.


Solltest du noch weitere Deko aufnähen wollen, jetzt ist der richtige Zeitpunkt!
Dann beide Teile rechts auf rechts legen. Ich haben noch Bänder zum Verschließen mit vorgesehen und vor dem Nähen ebenfalls  festgesteckt. Dann an die Seiten zusammennähen. Obacht, die Pappen müssen noch rein, also dafür den Eingang frei lassen!
Die Pappen einschieben und die letzte Naht / Nähte verschließen.
Eigentlich wollte ich jetzt sowas wie einen Buchrücken absteppen…… gut gedacht, aber den falschen Weg gewählt, ich kriege den steifen Pappdeckel ja nicht unter die Maschine…. also zusammengefaltet und einfach von aussen einmal drüber genäht, so dass die Pappen nicht mehr verrutschen können.


Mittlerweile ist mir klar, wie ich hätte vorgehen müssen. Aber ist man nicht hinterher immer schlauer?
Für mein Erstlingswerk finde ich das Ergebnis gar nicht so schlecht.
Die Hosentasche ist zwar auf der falschen Seite (Rückseite), aber immerhin in der richtigen Richtung, so dass man was reinstecken kann. Die Pappen könnten etwas straffer in der Hülle stecken, also beim nächsten mal die Nahtzugabe nicht so großzügig wählen.
Die Bänder zum Verschließen funktionieren, auch gut.
Tja, durch das Fehlen der Tasche auf der Vorderseite sah das jetzt echt nackig aus…..
Aus einem Rest Stoff habe ich Buchstaben als Deko ausgeschnitten und mit Kleber vorne auf der Mappe befestigt. Die schönere Lösung wäre gewesen, wenn man sie appliziert hätte. Auch die eine oder andere Ziernaht hätte cool ausgesehen. Gummibänder auf den Innenseiten hätten aus der einfachen Mappe einen richtigen Sammler gemacht.

Was haben wir gelernt? Beim Nähen musst du ein fertiges Konzept haben, bevor du anfängst die Nähmaschine auszupacken! Im Nachhinein nachbessern wird  unter Umständen von unnötigen und zeitaufwendigen Handgriffen begleitet, von Fluchen und Schimpfen……
Das nächste Projekt nimmt in meinem Kopf schon Formen an und wir definitiv kein Schnellschuß.

Zur Geburt….

It´s a Boy!!!!!!
Ok, das wussten wir schon lange, dass sich ein Bub auf den Weg macht. Nur das „wann“ war nur eine Zahl auf dem Kalender.
Dann war er da, der Tag der Tage. Wir, die Freunde, waren in heller Aufregung, denn wir haben die gesamte Schwangerschaft miterlebt, mitgefiebert, Ängste und Freude geteilt, gestaunt und noch mehr haben wir uns gewundert. Gewundert über die Tatsache, dass unsere Freundin schwanger war. Das war ein Wunder, denn es hätte eigentlich gar nicht sein können, ein medizinisches Wunder, ein Segen, ein Traum, der trotz der Widrigkeiten in Erfüllung ging.
Nun, auf einmal waren die beiden zu dritt! Eine kleine Familie mit großem Herz.
Was schenkt man? Irgendwie wollte und das Richtige nicht so richtig einfallen. Spielzeug? Laaaaaaaangweilig! Klamotten? Auch langweilig! Geld? Puuuuh, noch langweiliger!

Und dann habe ich beim Stöbern schöne Ideen gesehen, die ich speziell auf unsere Freunde angepasst habe.
Ein Bilderrahmen, personalisiert, ganz auf den kleinen Mann zugeschnitten.
Der Bilderrahmen hat eine weichen Hintergrund, so dass man die Bilder mit Stecknadeln feststecken kann. Ich habe ihn mit farblich passendem Stoff überzogen.
Die „Wäscheleine“ mit Klammer war schon vorhanden, ich habe die Sterne ausgeschnitten und mit den Geburtsdaten beschriftet. Den Namen auf ein kontrastreiches Dekopapier übertragen, ausschneiden und mit 3D Klebepads aufkleben. Zwei schöne Bilder und fertig ist ein echtes Unikat!
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Als weiteres Geschenk habe ich einen Brief verfasst. Jetzt denkst du, ja klar, ist ja sehr originell…
Tja, isses! Denn der Brief soll erst zum 18. Geburtstag des Kleinen Großen geöffnet werden.
Schreib mal einen Brief, der die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft berücksichtigt. Nicht ganz einfach! Wer weiß was in 18 Jahren ist? Welche technischen Neuerungen es geben wird, welche Abenteuer Moritz erleben wird, etc…..das macht echt mal nachdenklich.
Der Brief wurde ganz altmodisch verschlossen und mit Band, Siegellack und Siegel versehen.

Wir hoffen, dass sich Mama und Papa erst mal darüber freuen!