DIY: es weihnachtet, der Schellen-Kranz

Kinners, ich weiß, es ist erst Oktober. Aber sobald wir in der Weihnachtsausstellung bei Leurs in Venlo waren, klickt bei mir ein Schalter um!
Weihnachten! Au ja, ich hab voll Bock drauf! Ich liebe das Funkeln und Glitzern, die unzähligen Lichterketten, Kerzen, Deko Gedöns und vor allem Weihnachtslieder!

Die letzten Jahre haben wir einen generellen Favoriten gekürt, den Schellen-Kranz.
Wunderschön in den klassischen Farben Gold,Silber, Rot und Grün. Und wenn man ihn bewegt hört es sich an, als würden hunderte Rentierschlitten neben dir stehen.
Leider fanden wir die Kränze egal wo immer zu teuer.

Dieses Jahr kam uns der Zufall zu Hilfe, bei Action gab / gibt es die Schellen zu kaufen. In jedem Päckchen sind verschieden große und farbige Schellen (30Stck) drin und das zum Spottpreis von 62 Cent!
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Nun, wir haben nicht lange überlegt und ein paar Päckchen mitgenommen.
Jetzt fehlte nur noch der Kranz. Auch da wurde ich relativ schnell fündig. Bei Black habe ich einen aus Weiden geflochtenen Adventskranz gefunden, der eine schöne Größe hatte. Der kostete nur 3,33€ …. Schnapper!
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Jetzt konnte die Fleißarbeit beginnen!
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Die Kerzenhalterungen habe ich entfernt und die Heißklebepistole angeworfen.
Schelle für Schelle habe ich auf dem Kranz dicht an dicht platziert. Das geht sehr zügig und man sieht ziemlich schnell, wie das Endergebnis aussehen wird.
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Ein paar Päckchen Schellen musste ich noch nachkaufen, was kein Problem war.
Das ist das Endergebnis. Ich finde den Kranz wunderschön!
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Zusammenfassend hier nochmal die Materialliste:
– 10 Packungen Schellen von Action
– 1x Weiden-Adventskranz von Black
– Heißklebepistole
– Klebesticks

 

 

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Zum Schulanfang – kleine Tortendeko

Der Anlass, drei angehende Schulkinder sitzen im Bekanntenkreis auf heißen Kohlen und fiebern ihrem großen Tag entgegen.
Die Ranzen sind gekauft und die Schultüten gebastelt. Mamas und Omas haben für den richtigen Inhalt der Tüten gesorgt, die Kameras haben volle Akkus und es wurde gebacken und dekoriert, kurzum, es kann losgehen!

Da ich für meinen kleinen Neffen, oh Entschuldigung, er ist ja jetzt schon groß, persönlich keinen Kuchen übergeben kann, werde ich wenigstens etwas dafür basteln. Wir können zum großen Ereignis nicht hinfahren und Oma und Opa können den Kuchen nicht mitnehmen, weil sie mit der Bahn fahren. Nun, dann eben nur eine kleine Deko.
Ich hoffe sehr, dass meine Deko den Weg auf einen (von mir aus auch gekauften) Kuchen findet und nicht vorher entsorgt wird.

Anders ist es bei den zwei Nachbarskindern. Da werde ich eine Einschulungstorte persönlich übergeben.

Hier meine Tortendeko im Überblick. Ist schnell gebastelt und sieht irgendwie niedlich aus.

Die personalisierte Wimpelkette / Partykette

Ich habe die Vorlage mit dem PC erstellt (click!) und farbig ausgedruckt. Das hat den Vorteil, dass man nur noch ausschneiden und kleben muss (es gibt eine Version für Mädchen und eine für Jungen).
Du kannst aber auch mit buntem Tonpapier oder Bastelpapier mit schönen Mustern arbeiten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

– schönes Papier
– Lineal und Bleistift zum Vorzeichnen oder eine Schablone in Dreiecksform
– Schere
– Filzstift zum Beschriften
– Kleber
– dicken Bindfaden, Wolle, etc
– 2 lange Schaschlikspieße
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Ohne Vorlage: die Dreiecke auf der Rückseite des Papiers vorzeichnen und ausschneiden.
Auf der Vorderseite auf jedem Dreieck (die Spitze zeigt nach unten) den entsprechenden Buchstaben aufmalen.
Mit Vorlage: ausdrucken,  ausschneiden, nicht die einzelnen Dreiecke, lass den weißen Streifen als Verbindung dazwischen dran, dann kannst du da prima in der Mitte falten.


Namen einfügen (wenn du ihn nicht mit dem PC eingefügt hast), einen Tupfen Kleber auf die Rückseite des hinteren Dreiecks machen, den Faden recht weit oben auflegen und das vordere Dreieck passgenau aufkleben.

Am Anfang und Ende des Fadens den Schaschlikspieß befestigen und dann einfach auf die Torte stecken.
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Das sieht lustig aus und ist schnell gemacht!

Viel Spaß beim Nachbasteln.

 

DIY: coole Aufkleber für Selbstgemachtes aus der Küche

Die fruchtige Version für Marmeladen, Gelee´s und Konfitüren  habe ich ja bereits vorgestellt, wenn du nochmal schauen möchtest.
Ich habe aber noch weitere Ideen, die ich euch heute zeigen möchte. Die Sticker sind für alles geeignet, weil sie neutral sind. Die Beschriftung erfolgt (könnte erfolgen)  mit einem ganz feinen Lackstift zB von Edding.

Die Hintergründe kannst du selbst gestalten, mit der Transparenz und Farbgebung spielen und dann  auf selbstklebendem Papier (für Etiketten in allen Größen erhältlich) ausdrucken.
20170721_111121_1Zur Formgebung benutze ich einen Motivstanzer, damit geht das ganz einfach. Diese Stanzer gibt es ebenfalls in allen erdenklichen Formen und Größen. Meinen habe ich auf der Creativa erstanden. Ich denke, oval geht immer…..
Du kannst auch Scheren mit geformten Schneiden benutzen. Die sind in allerlei verschiedenen Designs für ganz kleines Geld erhältlich.

Jetzt steht deiner Kreativität eigentlich nicht mehr im Weg.

Hier nochmal eine Ideensammlung für Hintergründe:
– Holzoptik (braun, vintage, grau, gekalkt)
– Schiefer (dunkelgrau, schwarz)
– Tafel (grün, grau oder scharz)
– Fotos, Urlaubsfotos, Natur, Blumen  (am besten etwas im Farbkontrast abschwächen, damit man die Beschriftung noch ordentlich sieht)
– etc der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt

 

DIY: zuckersüße Aufkleber für selbstgemachte Marmelade

Haaaaaaaaaach, ich schmelze dahin. Nicht wegen der enormen Außentemperaturen sondern weil ich meine Idee so klasse finde und ich meinen Neffen so lieb habe.
Aber von vorne.
Neffe bei Omma und Oppa zu Besuch. Aus ein paar Tagen wurden flux mehr als zwei Wochen. Wie schön, jeden Tag was Schönes mit dem Kleinen zu unternehmen finde ich wunderbar!
Auf meiner todo Liste steht noch Marmelade kochen, das Obst dazu musste aus zeitlichen Gründen im Froster warten.
Und da die Marmeladengläser ja auch eine Beschriftung brauchen kam mir der Gedanke, da kann der Junior sich ja mal richtig gut einbringen.
Er guckte mich allerdings ziemlich verständnislos an, als ich ihn bat, Obst zu zeichnen.
Mit Omma im Schlepptau und Google an deren Seite war die Aufgabe schnell erledigt.
„Omma Google das doch!“ ….und dass aus dem Mund eines lütten Kerl.
Er hat sich ordentlich Mühe gegeben und mir einige Obstsorten gezeichnet. Die meisten erkennt man auf den ersten Blick, die eine oder andere bedarf etwas Fantasie. Egal, so viel Liebe und Herzblut steckt da drinnen, da kann man sich nicht beschweren.
Hier ist das Ergebnis: (Birne, Kirschen, Stachelbeere, Johannisbeere, Apfel, Banane)
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Die einzelnen Obstsorten habe ich zum Etikett weiter verarbeitet. Der Drucker und selbstklebendes Papier haben den Rest erledigt, jetzt nur noch ein wenig zurecht schneiden und fertig sind die zuckersüßen DIY Klebeetiketten für meine Marmeladengläser.
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DIY: Travelbook / Reisetagebuch

Die Vorfreude auf einen Urlaub ist ja immer auch etwas Besonderes.
Man plant und sucht sich Infos zusammen, recherchiert und vergleicht, bis es dann endlich zur Buchung kommt.
Das alles wird noch eine Runde spannender, wenn man nicht pauschal bucht sondern alles einzeln.
Wir mache so schon seit Jahren Urlaub und so ist jede Etappe einer Reise ein kleines Abenteuer.
Der Verlauf einer Reise, die Dokumentation der einzelnen Tage und erlebten Dinge, meist bleibt sowas auf der Strecke oder wird nur kurz eben in ein Notizbuch gekritzelt. Als Gedankenstütze und als Hilfe zum Zuordnen der Bilder. Dutzende Schmierbücher haben sich bei mir angesammelt, die ersten Seiten noch brav ausgefüllt in leserlicher Schrift und sehr ausführlich, zum Ende der Reise läßt das aber immer ganz deutlich nach, immer der Gedanke „schreib ich später auf“ und bei dem Vorsatz bleibt es oft auch ohne Ausführung…… Asche auf mein Haupt.

Beim Schlendern durch den Flughafen Düsseldorf sind wir bei „Remember“ hängen geblieben. Ein toller Laden mit bunten Accessoires und hauptsächlich grafischen Mustern. Dort gibt es sogenannte „TripBooks“, Reisetagebücher / Sammelbücher mit ungemein nützlichen Features.
Einstecktaschen zum Verschließen, große und kleine Fächer für Eintrittskarten, Boardkarten, Zuckertütchen, Gummibänder zum Fixieren, linierte und karierte Blätter, eben für all die Kleinigkeiten, die während einer Reise sonst in der Handtasche verschwinden und am Ende im Müll landen, weil sie verknickt, schmutzig oder gar kaputt sind.

Jetzt haben wir noch ein paar Wochen Zeit, bis es für uns wieder heißt „Koffer packen“.
Und mein Projekt lautet: gestalte ein Reisebuch !

Zuerst werde ich  mal in einen Schreibwarenladen gehen und schauen, was es an Sammelfächern gibt. Dann mache ich mir Gedanken um die Gestaltung der Seiten.
Werde sie mit Word vorfertigen, ausdrucken und abheften.
So mit Stempeln und Auszügen von Landkarten, Washi-Tape, kleinen Klammern….. da fällt mir so einiges ein.
Auch sollte man nachträglich noch Blätter dazu heften können, als Ergänzung. Das macht Sinn.
Das Cover, die Vorder- und Rückseite sollen auch etwas Besonderes werden. Vielleicht nehme ich ein Ringbuch „von der Stange“ und arbeite es um….. ich weiß es noch nicht, werde mal weiter nach Anregungen suchen und berichten.
Sehr hilfreiche Seiten findest du hier:
buchbindermeister24.de
google maps
Hier mal so ein paar Beispiele:

 

DIY: Der Photo – Hintergrund / Photo Booth Backdrop Frame

Ich habe mich (endlich) dem Thema Hintergrund beim Fotografieren gewidmet. Naja, sagen wir mal angefangen zu widmen.
Mein Mann hat mir mal einen Fotowürfel geschenkt, dem man zusammengeklappt überall mit hinnehmen kann. In den Taschen 2 Lampen und Stoffbahnen zum ankletten in verschiedenen Farben.
Ansich eine tolle Sache, jetzt kommt das große ABER…… Der Würfel ist zu klein, die Hintergründe, wenn man sie in der Tasche aufbewahrt, knittrig, die Lampen schweineheiß, weil Halogen.
Eine andere Lösung muss her, eine Lösung, die auf mich zugeschnitten ist, weil ich selbst bestimme, wie der Hintergrund aussieht, wie groß er ist etc……
Ausserdem kam noch ein zweiter Aspekt hinzu, das System soll erweiterbar sein auf eine stattliche Größe von 2,00m Höhe auf 1,50m Breite…… ja, das geht….jedenfalls in meinen Plänen.
Da ich zuerst die große Variante benötige (die Taufe unseres Kumpels), war ich im Baumarkt und habe entsprechendes Material besorgt:

– 4 Installationsrohre 2,00m, 20mm Durchmesser (Abteilung: Elektrozubehör)
– 6 passende Bögen (90°)

usa01Was braucht man noch: Zollstock oder Metermaß, Bleistift, Handsäge.
Von den langen Stangen säge ich das dicke Ende ab (das brauche ich nicht), die Konstruktion wird steckbar, man kann also alles wieder demontieren und nach Belieben und Größe wieder zusammenstecken.

2 Stangen auf 1,50m kürzen, fertig! Jetzt nur noch zusammenbauen und dekorieren.

Kurzer Zwischenstopp, das Ständerwerk ist groß und könnte stabiler sein. Ich werde wohl noch eine Strebe einbauen und das Ganze hinten über Kreuz verspannen. Das Material ist schon bestellt.

Skizze

Man wird auf das Ständerwerk, welches am Boden liegt, etwas zum Beschweren drauflegen müssen. Dazu werde ich Stoffsäckchen nähen und mit Sand befüllen. Das hat den Vorteil, sie sind schwer und sehen, je nachdem welchen Stoff man verwendet, schön aus :0) Sollen sie wetterfest sein, würde ich als Hülle stabile Einkaufstaschen benutzen…..zB IKEA Taschen.

Hier mal ein schnelles Beispielfoto…… die Gardine ist zu bunt, aber sie dient ja nur als Anschauungsmuster….

 

DIY: Lampe im Industriedesign

Wie vorab schon erwähnt, hat mein Mann gebastelt! Für unsere Kellerküche sollte es schon etwas Besonderes sein….
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Es sieht ziemlich cool aus wie wir finden.
Wir stehen auf den Industrie-Look und werden das Thema auch weiterhin beibehalten….. jedenfalls in der Kellerküche.

Die Einzelteile der Lampe kriegst du in jedem gut sortierten Baumarkt. Es handelt sich um Fittinge aus Guß. Die Größen kannst wählen, wie du möchtest.
Wir haben aufgrund der Auswahl unser Material im WWW bestellt.
Alleine das Kabel und die Schraubfassung haben wir im Baumarkt geholt.
Ist super, denn die Standardfassung E27 passt in das Reduzierstück, lässt sich ganz einfach einschrauben und muss nicht weiter befestigt werden. Wir empfehlen ein nicht ganz so starres Kabel zu benutzen, da das Zusammenbauen sonst zur echten Qual wird.

Die Lampe haben wir an die Wand gedübelt und ein Edison-Retro Birne eingeschraubt. Wir werden sie noch durch eine LED Variante ersetzen.

Unter den beiden Lampen wird ein Buffet stehen…..aber das dauert noch :0)