Alles Birnenpflückerei!

Nee, ich schimpfe nicht!
Es ist Birnenzeit! Naja, oder sagen wir mal, es war Birnenzeit.
Wir haben den Zeitpunkt fast verpasst. Es gibt Landstraßen in NRW, die sind gesäumt von Birnbäumen, ganze Alleen.
Soweit ich weiß ist es rechtens, dass man sich am Fallobst bedienen kann ohne mit einem Bein im Knast zu stehen. Guckst du hier mundraub.org
Wir also bei herrlichstem Wetter los, Klappkörbchen im Kofferraum und festes Schuhwerk an. Das empfiehlt sich, denn die Birnen liegen zumeist im Graben und du musst da erst mal runtersteigen.
Das is nix für Weicheier denn Brennnesseln und Getier verteidigen die runtergefallenen Birnen. Ein weiterer Faktor ist, dass diese abgelegenen Landstraßen von den heimischen Rowdies als Rennstrecke benutzt werden. Mach dich drauf gefasst, dass die nicht zimperlich mit Birnensammlern umgehen….. rettender Hechtsprung in den Graben und so.
Egal, am Ende hatten wir das Körbchen voll, die Schuhe voll Birnenmatsche, Quaddeln von den Brennnesseln und sind zufrieden wieder nach Hause gefahren.
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So, da stand das Körbchen mit den Birnen. Es handelt sich übrigens um die Sorte Conference.
Was machen wir jetzt draus?
Kurz nachgedacht:
– Birnenmus ungesüßt (für Desserts, Kuchen oder, oder)
– Feige – Birne Marmelade
– Birne Rumtopf Marmelade
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Birnenmus
Die Birnen schälen, in Stücke schneiden und mit ganz wenig Flüssigkeit und einem Spritzer Zitronensaft weich kochen.
Anschließend mit dem Zauberstab pürieren und noch heiß in sterile Gläser füllen, Deckel drauf, fertig.
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Feige Birne Marmelade
Ich verwende ausschließlich 2:1 Gelierzucker.
Birnen schälen und in Stücke schneiden. Getrocknete Feigen fein würfeln und dazu geben. Mit etwas Flüssigkeit (O-Saft) weich kochen und mit dem Zauberstab pürieren. Gelierzucker dazu und nach Anweisung kochen. Abfüllen in sterile Gläser, Deckel drauf , fertig.
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Birne Rumtopf Marmelade
Birnen schälen und in Stücke schneiden. Mit etwas Flüssigkeit aus unserem Rumtopf weich kochen und mit dem Zauberstab pürieren. Gelierzucker dazu und Bach Anweisung kochen lassen. Abfüllen in sterile Gläser, Deckel drauf , fertig.
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Das geht eigentlich ratz fatz. Das aufwendige ist das Schälen und Kleinschneiden der Birnen. Es lohnt sich aber! Unser Vorratsregal füllt sich!

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Sonntagsspaziergang und heiße Maronen

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Der Herbst hat schon was. Auch wenn es draußen ungemütlich ist, lohnt es sich, den Hintern vom Sofa zu bewegen, sich entsprechend anzuziehen und raus in die Natur zu gehen.
Wir kennen ein paar Stellen im Wald, da gibt es Maronen. Also sind wir mit einem Stoffbeutel bewaffnet losgezogen.
Der Himmel war grau und wir vermuteten, dass es in Kürze anfangen würde zu regnen. Egal, wir hatten das Ziel vor Augen, den Nachmittag gemütlich auf der Couch zu sitzen und frische heiße Maronen zu mampfen.

Es ging bergauf und es war doch wärmer als erwartet, mal wieder viel zu warm angezogen….. naja besser als zu frieren.
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Die Stelle mit dem Maronenbaum war schnell gefunden und wir füllten unseren Beutel mit den braunen glänzenden Schönheiten. Manche mussten wir noch aus ihrem stacheligen Kleid befreien, was sehr mühsam und schmerzhaft war :0). Mit Stöckchen oder dem Fuß war die einzige Möglichkeit, die Schale zugänglich zu machen. Selbst Handschuhe hätten nix genutzt….. Es hat sich aber sehr gelohnt!

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Maronen „Vierer“

Auf unserem Streifzug durch den Wald haben wir wahnsinnig viele Pilze gesehen. Wir kennen uns null aus, deshalb haben wir uns aufs Fotografieren beschränkt.
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Schon lange nicht mehr habe ich einen richtigen Fliegenpilz in freier Natur bewundern dürfen.
Wir fanden einen riesigen Steinpilz. Allerdings war der zur Hälfte schon aufgefressen. Ich wollte ihn nicht mitnehmen, also haben wir ihn einer vorbeikommenden Wandergruppe überlassen. Wäre der Pilz völlig intakt gewesen, hätte mal daraus locker eine Pilzpfanne für 6 Personen kochen können.
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….stand direkt am Wegesrand

Durchgefroren und die letzten trockenen Minuten ausnutzend sind wir wieder zu Hause angekommen. Heiße Dusche, Kaffee kochen und ab auf die Couch! Die Maronen habe ich dann oben kreuzweise eingeschnitten und auf dem Backblech im 220 Grad heißen Ofen für 20min geröstet.

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glänzende Schönheiten

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Köstlich! So schmeckt der Herbst!

 

Gartenfreuden und nun? Chili-Paste, medium hot

Die Chilipflanzen haben sich im Garten prächtig entwickelt und haben ihren perfekten Standort mit einer reichen Ernte gedankt.
Puh!
Zum einen haben wir uns wahnsinnig über die Ernte gefreut, aber leider sind auch sehr viele Sorten dabei, die nicht essbar sind.
Nicht essbar, weil sie einfach zu scharf sind……. echt jetzt, zu nix zu gebrauchen, ich finde, sie grenzen an Körperverletzung….. zB Bhut Jolakia…..

Nun denn die anderen (essbaren) hat Männe Gott sei Dank separat geerntet und nun liegen sie hier.
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Was machen wir nun daraus?
Eine Chilipaste soll es werden. Können wir immer gebrauchen und da die meisten der Chilis moderate Schärfe haben oder einfach nur nach Paprika schmecken, hatte ich keine Bange, dass das nix wird.
Erst mal alle Chilis entkernen und dann als Geschmacksträger noch:
– einen großen Apfel
– Nelken
– Piment
– Sternanis
– Zwiebel
– Zucker
– Knoblauch
– Apfelsirup
– Worchester Sauce
– etwas Essig
– Salz und Pfeffer


Zuerst den Zucker im Topf karamellisieren lassen. Sobald das Karamell eine goldene Farbe hat, die Zwiebeln, Knoblauch und den klein geschnittenen Apfel dazugeben.
Gut rühren, bis alles gut benetzt ist. Mit etwas Wasser ablöschen und die Chilis grob geschnitten dazugeben. Nelken, Piment, Sternanis und einen Löffel Apfelsirup dazu und köcheln lassen, bis die Chilis weich sind und zerfallen.
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Im Blender oder mit dem Pürierstab fein zerkleinern und wieder zurück in den Topf geben, aufkochen lassen und mit den restlichen Gewürzen abschmecken.

Noch heiß in sterilisierte Gläser geben und sofort verschließen. Auf den Kopf stellen und abkühlen lassen.
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Spinat-Parmesan-Butter Hühnchen mit gratinierten Feigen , Ofenkartoffeln und Kräuter-Dip

Whohoooooooooo, supergeil! Ich hab spontan den sensationellen Geschmack wieder auf der Zunge.

Das Hühnchen im Ganzen gegart, so saftig und eine Geschmacksbombe, die wunderbaren gratinierten Feigen und die super leckeren Kartoffeln mit KräterDip, ach, ich könnt`schon wieder!
Dieses Hühnchen lässt sich sowohl im Ofen als auch auf dem Grill zubereiten. Auf jeden Fall empfiehlt sich die Verwendung eines Fleischthermometers, damit man den Garpunkt (85 Grad) des Hühnchens im Blick hat.

Aber von vorne…..
Das Hühnchen muss etwas vorbereitet werden. Ich habe das überschüssige Fett abgeschnitten und die letzten Federreste entfernt.
Um die Spinat-Parmesan-Butter Füllung unter die Haut zu bringen, muss die Haut vorsichtig mit einem Esslöffel gelöst werden. Dazu schiebt man den Löffel vorsichtig zwischen Haut und Fleisch und löst die Haut somit. (kleine Panne, nicht weiter schlimm, kommt ja noch der Baconmantel drum)


Die Füllung besteht aus:

  • fein geriebenem Parmesan
  • Spinat blanchiert und fein gehackt (oder TK)
  • All Arrabiata Gewürz
  • Butter

Die Bestandteile zu einer homogenen Masse rühren und gleichmässig portionsweise unter die Haut bringen. Die Masse lässt sich mit der Hand gut schieben.

Das Hühnchen kommt jetzt auf ein Bett aus Lauchzwiebeln, etwas Olivenöl und Mr. Nicepepper in eine feuerfeste Form, hier eine Gußpfanne. Während des Garens verwandelt sich die austretende Butter, die Fleischsäfte, das Olivenöl und die Lauchzwiebeln zu einer sensationelle. Soße!!!!!!!!!

Das Hühnchen auf den Lauch setzen, mit etwas Olivenöl benetzen und mit Bacon belegen.
Das Fleischthermometer in die Hühnchenbrust stecken und im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Umluft bis zur Kerntemperatur von 60 Grad belassen.

Die Kartoffeln in der Zwischenzeit in Spalten schneiden, gut wässern, trocknen, mit Öl benetzen und mit Kartoffelknaller reichlich würzen.

Für die gratinierten Feigen benötigen wir:
– Butter
– Lauchzwiebel (fein geschnitten)
– Chili / Paprika (fein gewürfelt)
– Grieß
– Paniermehl
– Salz / Pfeffer
Die Zutaten miteinander verrühren, die Feigen halbieren und in eine gefettete feuerfeste Form setzen. Gratin-Masse auf die halbierten Feigen geben.

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Die Ofentemperatur auf Ober- und Unterhitze schalten und die Temperatur auf 200Grad erhöhen.
Unten, auf dem Boden die Ofenkartoffeln stellen, die Feigen auf Höhe des Hühnchens stellen.

Für den Kräuter-Dip benötigen wir
– Kräuterquark
– Mayonnaise
– eine Knoblauchzehe fein gerieben
Pizza – und Pastazauberei
– Salz und Pfeffer
Alles miteinander vermischen , fertig
Wenn die Kerntemperatur des Hühnchens 85 Grad erreicht hat, die Kartoffeln ganz nach unten packen und die Kartoffeln für die finale Bräunung mit den Feigen unter dem Grill platzieren.

Das geht jetzt zügig.

Und hier die Bilder vom fertigen Hühnchen und seinen wunderbaren Beilagen.


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Die Kombination der Aromen, die Texturen und die unglaubliche Soße haben uns schwer begeistert!!!!!!!!

Kurzfassung: Urlaub auf Kythira

– Anreise mit Condor, Abflug 5 Uhr morgens, nicht unsere Zeit! pünktlich, kein Comfort, dafür heftige Turbulenzen
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– Ankunft in Kalamata: pünktlich, Übernahme Auto
Auto: letzte, ich verbessere allerletzte Schrottkarre…..ob wir Automatik fahren können…ja wir können. I´m back in 10min.
Nach 20min steht das rote Luder vor uns…. !?! 3 verschiedene Lackfarben, Kampfspuren an allen Ecken, Lack löst sich auf der Motorhaube, Schaltgetriebe…… aber ein upgrade. Is jetzt ein größeres Auto, war kein anderes da…..???? wir müssen los, naja, fährt.

– Fahrt Richtung Neapoli, wo sich der Fährhafen befindet.
– Hotel, kurze Siesta, Fahrt (Ausflug) nach Elafonissos, Fähre pünktlich erwischt.
Den allseits gepriesenen Strand besucht und festgestellt, is nix für uns, zu viele Menschen, zu viele Touristen. Schnell wieder zurück aufs Festland.
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– Übernachtung, Tickets für die Fähre geholt, Überfahrt nach Kythira, sehr schaukelig

– Ankunft bei Annina und Andreas, herzlicher Empfang, kleines Mittagessen, Koffer auspacken, baden gehen
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weitere kurze erwähnenswerte Stationen des 12 tägigen Aufenthaltes:
– Grillabend mit den Vermietern und  anderen lieben  Gästen aus der Schweiz und Österreich, sehr griechisch, sehr lecker, sehr lustig… mit dem Deutschen Meister wollten alle mal grillen
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– sensationeller Cook Workshop mit Chrysoula, Veranstalter Frank vom Pyrgos House
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– sauberes, klares Wasser, wunderbare Strände, Sonnenschein
– Markt in Potamos
– faulenzen
– baden gehen
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– Tanzfest in Agia Pelagia, tolles Abendevent
– viele wunderschöne Dörfer, weitab der Hauptstrasse
– baden gehen, 27 Grad Wassertemperatur
– faulenzen
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– Probleme mit dem Auto, springt unzuverlässig an, kurzes Telefonat mit der Vermietung…… ihre Meinung, wir sind zu blöd ein Auto zu starten
– da die Abreise naht, kurzer Blick vom Profi auf unser Auto, der Schlüssel ist schuld, die Wegfahrsperre verhindert das Anspringen des Motors
– um ganz sicher zu gehen, den Flieger zu erreichen, Hotel umgebucht und direkte Fahrt zurück nach Kalamata  geplant
– faulenzen
– baden gehen
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– Auto springt an, schwerer Abschied von unserer traumhaften Unterkunft und den herzigen Vermietern, Fähre pünktlich
– beim Runterfahren von der Fähre macht uns jemand auf unseren Plattfuss aufmerksam, Danke, sehr nett, so eine scheiße
– runter von der Fähre, 1. Versuch das Rad zu wechseln…… Rad sitzt fest, brauchen Werkzeug (Hammer)
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– mit Plattfuß ca 1km bis zur Tanke eiern….. von schaurigem Geräusch eines sich auflösenden Reifens und einer geschundenen Felge begleitet
– hilfsbereite Jungs an der Tanke, kriegen den Reifen auch nicht runter, konnten grad noch verhindern, dass sie Bremsen und Achse abbauen….. sie hatten keine Ahnung vom Reifenwechsel
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– Anruf bei der Vermietung: das ist unser Problem, sollen neuen Reifen kaufen……. auf keinen Fall mit dem Notrad so weit fahren, kleiner Hinweis, es ist Sonntag!
– Fluchen, ich knie mich vor´s Auto und schlage mit dem Hammer beherzt von hinten an die Felge….der Reifen löst sich und wir ziehen das Notrad auf
– Notrad auch platt!
– Druck drauf und gegen alle Empfehlungen fahren wir los, 180km noch vor uns, maximale Geschwindigkeit 70km/h
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– schwitzen Blut und Wasser, immer wieder kurze Stops um den Reifen anzuschauen
– entscheiden uns für den kurzen Weg durch die Berge, mit dem Vehikel hätten wir die Autobahn nicht befahren dürfen
– landschaftlich tolle Fahrt! konnten nicht so richtig genießen, immer die Tachonadel, die Kilometer und etwaige komische Reifengeräusche im Blick/Ohr
– Ankunft in Kalamata, Hotel, Hunger
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– Stadtfest in Messini, zu Fuß ins Geschehen, lecker gegessen, Hotel, schlafen
– 2km Fahrt bis zum Flughafen, Abgabe um 8 Uhr geplant………Anruf bei der Vermietung ob auch wirklich pünktlich jemand kommt….natürlich!
– 10 nach 8 weiterer Anruf, wir checken derweil ein
– 8:25 Uhr die Vermietung kommt und schleicht 2x ums Auto…… Reifen ist kaputt! Yep, gut erkannt! Sonntags kriegt man keinen Ersatz! Yep, auch richtig! Die Kosten für den neuen Reifen werden von der Kreditkarte abgebucht….. yep, mach ma. Wir kriegen (so Gott will) das Geld wieder, weil wir eine Reifenversicherung hatten).
– Sicherheitskontrolle, einsteigen, Abflug Richtung Frankfurt, wieder null Comfort, dafür pünktlich
– Koffer holen, Transfer zum Parkplatz, Heimfahrt!
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Schöööööööööööööööööööööööööööön war´s! War ein geiler Urlaub! Echt jetzt!

Übrigens, nie wieder den Anbieter Dirent! Beschwerde bei Check24 folgt.

 

Produkttest Emsa Clip & Go Frischhaltedosen

Auf einmal waren sie da…..ein großes Paket mit vielen verschiedenen Frischhaltedosen für allerlei Einsatzgebiete. Auf den ersten Blick ganz toll.
Ich habe bekommen:

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CLIP & GO Joghurtbox

• Dose für den Transport und Verzehr von Müsli, Joghurt, Quark, Obst und Co.
• Auch geeignet für Snacks und Dips
• Dank der „Knick-Ecke“ können Müsli und Milchprodukt separat transportiert werden und unterwegs in Handumdrehen vermischt werden
• 100% dicht
• Hygienisch und leicht zu reinigen dank bewährter Frische-Dichtung im Deckel
• Gefriergeeignet und spülmaschinenfest
• Farbe: Transparent / Hellgrün
• Maße (L x B x H): 19,5 x 13,5 x 5,8 cm
• Volumen: 0,6 L

salat

CLIP & GO Salatbox

• Dose für den Transport und Verzehr von Salaten
• Separate Einsätze für Toppings und Dressing
•100 % dicht
• Hygienisch und leicht zu reinigen dank bewährter Frische-Dichtung im Deckel
• Gefriergeeignet und spülmaschinenfest
• Farbe: Transparent / Hellgrün
• Maße (Durchmesser x H): 16,7 x 9,5 cmVolumen: 1,0 L
brunch

Clip & GO Brunchbox

• Dose für den Transport von belegten Broten und kleinen Snacks
• Mit Gittereinsatz: So können Brote getrennt voneinander aufbewahrt und transportiert werden
• Separater Einsatz für Snacks
• 100 % dicht
• Hygienisch und leicht zu reinigen dank bewährter Frische-Dichtung im Deckel
• ; Gefriergeeignet und spülmaschinenfest
• Farbe: Transparent / Hellgrün
• Maße (L x B x H): 22,5 x 16,3 x 6,5 cm
• Volumen: 1,2 L

lunch

CLIP & GO Lunchbox

• Ideal für die getrennte Aufbewahrung von Lebensmitteln
• Mit drei Einsätzen
• Mit separatem Teller zum Essen unterwegs
• 100 % dicht
• Hygienisch und leicht zu reinigen dank bewährter Frische-Dichtung im Deckel
• Gefriergeeignet und spülmaschinenfest
• Farbe: Transparent / Hellgrün
• Maße (L x B x H): 22,5 x 16,3 x 6,5 cm
• Volumen: 1,2 L

 

snack

CLIP & GO Snackbox 0,55 L

• Kleine, praktische Dose zur Aufbewahrung und Transport von kleinen Snacks
• Zwei separate Einsätze
• 100 % dicht
• Hygienisch und leicht zu reinigen dank bewährter Frische-Dichtung im Deckel
• Gefriergeeignet und spülmaschinenfest
• Farbe: Transparent / Hellgrün
• Maße (L x B x H): 16,3 x 11,3 x 5,8 cm
• Volumen: 0,55 L

 

Meine spontane gut /schlecht Liste, bevor ich den Test begonnen habe


– die Dosen sind relativ schwer, hohes Eigengewicht

– als Lunchbox fehlt mir ein Besteck

weiß nich
– wie lange hält die Clip Mechanik durch? Durch häufiges Öffnen und Schließen könnte ich mir vorstellen, dass das Plastik irgendwann aufgibt

– gleiche Fragestellung bei der Dose mit dem Knick Mechanismus

– die Snackbox finde ich irgendwie zu klein

– den Trenneinsatz für belegte Brote finde ich super, nur die Box könnte einen cm höher sein, denn ein gut belegtes Brot oder Sandwich wird arg unfein zusammen gequetscht, wenn man sie übereinander legen will.

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– das Design ist nett, schöne Farben

– Einsätze sind flexibel einsetzbar

– augenscheinlich gute Verarbeitung

– gute Haptik

Der Alltagstest

Pausenbrot in der Firma, top, weil 2 stöckig zu beladen.
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Reiseproviant auf dem Flug nach Griechenland, toll, weil der Teller gleich dabei ist und man zwischen Teller und Dose noch die Serviette unterbringen kann.

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Vorratsgefäß
für den Snack beim Wandern
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Die Joghurtbox hält zwischen den beiden Kammern ganz gut dicht. Zum UMknicken braucht man etwas Kraft.

Die anderen Gefäße kommen demnächst zum Einsatz, ich werde weiter berichten.

Die fantastische Küche Kythiras – Greek Cook Workshop mit Familienanschluß

Ich muss eingangs kurz umschwenken: Thank you Frank for this absolutely gorgeous experience to cook with a local woman. To learn from a greek Yaya was one the best workshops we ever did!
Much love to Chrysoula! ευχαριστώ πάρα πολύ!

Ach war das schön!
Wir haben uns für den Cook Workshop bei Frank (Pyrgos House) angemeldet und hofften, dass der Kurs stattfinden würde. Immerhin war die Saison so gut wie vorbei und es war ungewiss, ob die mindest geforderte Zahl von Interessenten sich melden würde.
Die erlösende Nachricht kam, der Kurs findet statt! Yeah!

Voller Vorfreude fuhren wir am nächsten Tag zum Treffpunkt und lernten die zwei weiteren Teilnehmer und Frank kennen.
Zu Fuß machten wir uns auf den Weg zum Haus von Chrysoula. Im alten Stadtkern gelegen mit wunderbarem Innenhof, Granatapfelbaum, blühenden Pflanzen und Garten.

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Der Empfang war sehr herzlich. Wir saßen alle in Chrysoulas Wohnzimmer und wurden bewirtet. Während wir die inseltypischen Spezialitäten (in Sirup eingelegte Trauben und einen aufgesetzten Tsipouro) genossen, erklärte Frank den Ablauf.

Kurze Erklärung, Frank ist Holländer und spricht sehr gut griechisch und englisch.
Er übersetzte den ganzen Tag vom Griechischen ins Englische und umgekehrt, das war super! Die Rezepte (original zur Verfügung gestellt) habe ich im Text soweit vorhanden verlinkt.

Chrysoula erklärte welche Gerichte wir kochen würden und dass wir zuerst in ihren Garten gehen und die entsprechenden Gemüsesorten und Kräuter ernten würden. Und schon ging´s los. Die Gärten befinden sich nicht weit, direkt am  Ortsrand. Kythira ist eine grüne Insel mit reichlich Grundwasser und so hat jeder Garten einen Brunnen.
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Es ging steil bergab in den Garten, den einem das Herz höher schlagen ließ. Obwohl die Tomaten schon abgeerntet waren und nur noch Reste standen, war der Garten voll von wildem Amaranth, Kürbissen, Zucchini und Wildkräutern. Ein Traum.

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Die Bewässerung ist das wichtigste und so kamen wir in den Genuß, wie in alten Zeiten mit dem Eimer das Wasser aus dem Brunnen zu schöpfen und in die Bewässerungsgräben einzuspeisen. Ein sehr kluges und einfaches System. Die Beete liegen tiefer und sind rundherum mit Gräben versehen, in die das Wasser aus dem Brunnen läuft.

Man macht das heute nicht mehr mit dem Eimer, sondern mit einer elektrischen Pumpe.

Ich fand es aber klasse zu erleben, wir anstrengend die Arbeit im Garten sein kann, wenn man eine ganze Familie ausschließlich mit eigenem Gemüse etc versorgt. Im Hochsommer muss das Bewässern 2x am Tag stattfinden. Es wird auch ausschließlich saisonal gekocht. Gekocht wird, was im Garten grad reif ist. Sehr gut!

Wir pflückten also noch Zucchini und Wildkräuter (Vlitha) für die Pie. Und weil mir die roten Fruchtstände des Amaranth so gut gefielen, hat Chrysoula mir noch eine ganze Tüte voll davon mitgegeben, damit ich die Samen auslösen und mit nach Hause zum Aussäen nehmen konnte.

Es gibt auf Kythira (und vermutlich in ganz Griechenland) noch eine Besonderheit, was die Gärten betrifft. Man geht niemals in einen fremden Garten. Das ist ein Aberglaube, dass der Neid die Früchte dann nicht mehr gut wachsen lässt. Irgendwie amüsant, aber man hält sich dran. Für das Ernten von Dionysos Minze (mit weniger Menthol) hatte Chrysoula die ausdrückliche Erlaubnis ihrer Nachbarin erhalten. Alle mussten warten während sie etwas Minze erntete. Weil Frank ihr vorher das mit meinem Blog erzählt hatte, rief sie mich dann zu sich und zeigte mir den Brunnen, die Ziegen und die Minze. Sehr nett.
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Mit vollem Korb ging es zurück in die kleine aber feine Küche.
Wir haben nach Anleitung schnippelt, gerührt, geknetet, gewürzt und viel gelacht.
Die Tips und Tricks einer erfahrenen Hausfrau sind doch die besten!
Zwischendurch reichte Chrysoula noch selbstgemachte Spezialitäten. Meinem Foodblog wollte sie unbedingt gerecht werden und uns mit etwas etwas Besonderem überraschen.

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Es gab Manourikäse aus der Pfanne mit Balsamico und Honig, sowie selbst eingelegte Sardellen, eigene Oliven und Brot . Wunderbare reine Aromen. Köstlich.

Zuerst wurde das Hackfleisch für die Keftedes zubereitet. Das Geheimnis ist, dass das Fleisch und die Gewürze und Kräuter gut ins Fleisch einziehen. Es sollte also mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen.
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Ein weiterer Tip, den wir defintiv beherzigen werden, ist, dass in die Fleischmasse ein Schuss Essig kommt. Der macht die Keftedes wunderbar fluffig und saftig….auch wenn die Fleischklöße kalt sind. Man schmeckt den Essig nach dem Braten nicht mehr!
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Für das Briam wurden die verfügbaren Gemüsesorten aus dem Garten verwendet. Wir erledigten die Schibbelarbeit alle gemeinsam und schon ging die riesen Form gefüllt mit aromatischem Gemüse, Gewürzen, Kräutern, Feta und reichlich Olivenöl  in den Ofen.
Zuerst mit Deckel, später noch ohne Deckel für eine schöne Kruste.
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Für einen gegrillten Auberginensalat (Melizanosalata) werden die Auberginen gegrillt. Es gibt 2 Möglichkeiten, einmal direkt auf der Gasflamme, einmal auf einer Art Grillrost, der auf die Gasflamme gesetzt wird. Der Duft der Auberginen ist unglaublich. Wenn die Auberginen gar sind, lässt man sie kurz abkühlen und entfernt dann die verbrannte Schale. Das Fleisch wird dann zerkleinert und Salz, Olivenöl und Petersilie hinzugefügt.

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Einfache Paprika wurden als weitere Beilage in der Pfanne gebraten, das ging ganz fix. Dazu braucht es nur etwas Olivenöl und Salz.
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Jetzt folgte der nächste Gang, die Spanakopita. Man kann die Pie mit allem füllen, was der Garten her gibt. Wenn keine Spinatsaison ist, werden Wildkräuter verwendet. Hierzu nimmt man sehr gerne den Amaranth (Vlitha) und weitere Wildkräuter.
Den Teig für die Pie bestand aus wenigen Zutaten. Dafür war das Verarbeiten zur fertigen Pie umso aufwendiger. Das Ausrollen geschieht mit einem Besenstiel der gefühlte hundert Jahre alt ist. Es gibt Kniffe und Tricks, um ihn ganz dünn auszurollen.

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Jeder durfte mal probieren. Am Ende hat Chrysoula den Teig auf die gewünschte Dicke gebracht. Gekonnt ist gekonnt! Ob der Teig die richtige Dicke hat, wird getestet, indem man unter den Teig pustet……wenn er flattert und Blasen wirft, ist er fertig.
Die Wildkräuter wurden mit den restlichen Zutaten vermengt, die Pie gefüllt und mit einem weiteren Teigstück verschlossen.

Bevor die Pie den Ofen kommt, wurde die Pie oben eingeschnitten (nicht bis auf den Boden!!!!) und mit einer Mischung aus Eiklar und Olivenöl bestrichen.
Ab ging´s in den Ofen!
Nachdem die Pie fertig und knusprig war (kleiner Trick, die Pie muss sich in der Form bewegen lassen, dann ist sie gar), wurden die zuvor eingeteilten Stücke durchgeschnitten und hochkant auf dem Teller platziert. Hochkant, damit der Teig zum Abkühlen knusprig bleibt! Direkt aus der Form, noch glühend heiß haben wir das erste Stück verputzt…..yummy!
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Übrigens, was ganz wichtig ist, jedes Gericht, welches in den Ofen geht, wird, bevor die Ofentür geschlossen wird, 3x bekreuzigt.

Und während wir noch so am Werkeln sind, schickt mich Chrysoula los, was zum Schreiben zu holen…..ganz fix hat sie mir noch ihr Rezept für Orangenkekse diktiert!
Natürlich teile ich es liebend gerne mit euch!
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– 1kg Mehl
– 1 1/2 Tasse Öl
– 1 Tasse Zucker
– 1 Tasse Orangensaft
– 1 Glas Cognac
– Abrieb von 2 Orangen
– Zimt
– 1 Tl Soda
– 1 TL Hirschhornsalz (Ammonia)
– 1 kleine Prise Nelken
Zutaten verkneten, formen und backen bei 180 bis 200°C ca 15min

Als nächstes haben wir uns wieder den Keftedes gewidmet. Es wurden kleine Kugeln geformt, in Mehl gewälzt und in reichlich Öl ausgebacken. Der Duft war so köstlich und die ersten Klöße haben wir direkt aus der Pfanne probiert.
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Zur Ergänzung gibt es noch einen einfachen Bauernsalat und einen sehr leckeren Salat aus Portulak, Gurken und Paprika.
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Der Tisch war für all die Leckereien schon fast zu klein.
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Auf der Veranda wurde der Tisch hübsch gedeckt und wir nahmen Platz.
Es gab dazu noch selbstgemachten Wein und schon begann die Schlemmerei!

Diese Aromen! Dieser Duft! Unbeschreiblich lecker und aromatisch!
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Und nachdem eigentlich schon gar nichts mehr ging, weil alle pappsatt waren, kam Chrysoula mit einer weiteren Überraschung um die Ecke. Einem wunderbaren Dessert Moustralevria aus Traubenmost, Mehl und Grieß, einer Spezialität aus Kythira. Mit Zimt und gehackten Nüssen bestreut, der absolute Hammer. Fruchtig und lecker! Das Rezept habe ich hier verlinkt, es ist nicht original von Chrysoula, deckt sich aber in etwa mit der Erklärung, die sie dazu gegeben hat.
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Es war ein wundervoller Tag! Als Erinnerung gibt es noch ein Bild von mir und Yaya Chrysoula!
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Ich mag sie sehr und ihre Art und Weise zu kochen ist eine Inspiration!
Man kann nur sagen, wenn sich die Gelegenheit bietet, am Leben der Einheimischen teilzunehmen und ihre Art zu Leben zu verstehen und zu würdigen, mach es! Es ist eine Erfahrung, die dir niemand nimmt!
Bei nächster Gelegenheit werden wir wiederkommen und  freuen uns auf ein Wiedersehen in der kleinen Küche, im kleinen Haus im Herzen von Potamos!
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