Alles Birnenpflückerei!

Nee, ich schimpfe nicht!
Es ist Birnenzeit! Naja, oder sagen wir mal, es war Birnenzeit.
Wir haben den Zeitpunkt fast verpasst. Es gibt Landstraßen in NRW, die sind gesäumt von Birnbäumen, ganze Alleen.
Soweit ich weiß ist es rechtens, dass man sich am Fallobst bedienen kann ohne mit einem Bein im Knast zu stehen. Guckst du hier mundraub.org
Wir also bei herrlichstem Wetter los, Klappkörbchen im Kofferraum und festes Schuhwerk an. Das empfiehlt sich, denn die Birnen liegen zumeist im Graben und du musst da erst mal runtersteigen.
Das is nix für Weicheier denn Brennnesseln und Getier verteidigen die runtergefallenen Birnen. Ein weiterer Faktor ist, dass diese abgelegenen Landstraßen von den heimischen Rowdies als Rennstrecke benutzt werden. Mach dich drauf gefasst, dass die nicht zimperlich mit Birnensammlern umgehen….. rettender Hechtsprung in den Graben und so.
Egal, am Ende hatten wir das Körbchen voll, die Schuhe voll Birnenmatsche, Quaddeln von den Brennnesseln und sind zufrieden wieder nach Hause gefahren.
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So, da stand das Körbchen mit den Birnen. Es handelt sich übrigens um die Sorte Conference.
Was machen wir jetzt draus?
Kurz nachgedacht:
– Birnenmus ungesüßt (für Desserts, Kuchen oder, oder)
– Feige – Birne Marmelade
– Birne Rumtopf Marmelade
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Birnenmus
Die Birnen schälen, in Stücke schneiden und mit ganz wenig Flüssigkeit und einem Spritzer Zitronensaft weich kochen.
Anschließend mit dem Zauberstab pürieren und noch heiß in sterile Gläser füllen, Deckel drauf, fertig.
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Feige Birne Marmelade
Ich verwende ausschließlich 2:1 Gelierzucker.
Birnen schälen und in Stücke schneiden. Getrocknete Feigen fein würfeln und dazu geben. Mit etwas Flüssigkeit (O-Saft) weich kochen und mit dem Zauberstab pürieren. Gelierzucker dazu und nach Anweisung kochen. Abfüllen in sterile Gläser, Deckel drauf , fertig.
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Birne Rumtopf Marmelade
Birnen schälen und in Stücke schneiden. Mit etwas Flüssigkeit aus unserem Rumtopf weich kochen und mit dem Zauberstab pürieren. Gelierzucker dazu und Bach Anweisung kochen lassen. Abfüllen in sterile Gläser, Deckel drauf , fertig.
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Das geht eigentlich ratz fatz. Das aufwendige ist das Schälen und Kleinschneiden der Birnen. Es lohnt sich aber! Unser Vorratsregal füllt sich!

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mediterrane Soßenbasis mit Chili

Urlaub steht vor der Tür,  vorher hast du noch alles abgeerntet und verarbeitet, soll ja nix verkommen……Da kommste aus´m Urlaub, und die Pflanzen hängen wieder voll mit reifen Chilis. Damit haben wir echt nicht gerechnet.
Nun ja, alles abgeerntet und die Pflanzen endgültig auf dem Kompost entsorgt.
Was machen wir jetzt?

Kurz nach Farben sortiert, die gelben Früchte sollten separat verwendet werden, das Rezept steht hier.

Zutaten:
– Chilis frisch
– Chilis geräuchert (nur wer hat), geht auch ohne)
– Gartenkräuter (zB Rosmarin, Thymian, Salbei, Oregano, Lorbeer etc)
– rote Zwiebel
– Knoblauch
– Essig
– Salz und Pfeffer
Chilis entkernt und klein geschnitten.
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Aus dem Garten habe ich Rosmarin, Thymian, Salbei, Oregano  und Lorbeer geholt, gewaschen und von den Stängeln gezupft.
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Zuerst 2 rote Zwiebeln fein würfeln, und 2 Zehen Knoblauch kleinschneiden.
Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen, dann die Chilis dazugeben.
Ich habe ALLE Chilis vorher probiert und die scharfen erst mal raus gelassen. Die Schärfe kann man dann ganz gut selbst bestimmen.
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Mit etwas Wasser, einem Schuß Essig und den Gewürzen weich kochen lassen.
Die Lorbeerblätter raussortieren und alles fein pürieren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und anschließend in sterile Gläser abfüllen, Deckel drauf, fertig.
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Die Soße hat eine moderate Schärfe und schmeckt köstlich nach Sommer!
Und das könnte die Verwendung sein:
– pur als Pastasoße mit Wumms!
– in einer Bolognese (vegan/vegetarisch)
– alle Schmorgerichte (Goulasch, Ochsenbäckchen, etc)
– Glaze für Gegrilltes
– Marinade für Fleisch
….. der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt

Kreativ-Küche / Leftovers perfekt in Szene gesetzt

Resteverwertung oder die Verwendung von Leftovers,  bei uns wird selten was weg geworfen.
Daraus unglaubliche Geschmacksexplosionen zu zaubern ist eine Herausforderung, die wir gerne annehmen:

1. gefüllte Jalapenos mit Käsesoße
2. Wraps mit Spinat-Parmesan-Butter Hühnchen

Die gefüllten Jalapenos:
Ein paar Jalapenos hatte ich nicht zur Chili-Paste verarbeitet sondern fum Füllen beiseite gelegt.
Zuerst wurde Rinderhack scharf angebraten und sehr gut gewürzt. Wir haben nur Salz, Pfeffer und ungarische Paprika benutzt.
In der Zwischenzeit einen Löffel Schmand mit geriebenem Parmesan, Salz und Pfeffer mischen, in einen kleinen Gefrierbeutel füllen und die Jalapenos damit füllen.
Dann ein Löffelchen Rinderhack draufgeben und mit einer Scheibe Bacon umwickeln.
Im Ofen bei ca 200 Grad garen, bis der Bacon schön knusprig ist.

Die Wartezeit nutzen wir um eine Käsesauce herzustellen. Dazu braucht man nur Scheibletten (würzig), Milch, kleingewürfelte Jalapenos und Paprikapulver.
Alles erhitzen und gut verrühren, bis sich der Käse aufgelöst hat. Fertig.
Auf Mengenangaben kann ich hier getrost verzichten, das ergibt sich quasi von selbst.

Für das Topping haben wir Tomate und Lauchzwiebel, sowie eine rote Zwiebel kleingewürfelt. Auch das geht schnell.

Sind die gefüllten Jalapenos schön gebräunt, sind die fertig und können angerichtet werden.
Dazu werden sie mit Käsesoße geträufelt und mit dem Tomaten/ Lauchzwiebel / Zwiebel Topping garniert.
Ich kann euch sagen, das ist Genuß pur!!!!
Feinstes Fingerfood wie ich es liebe, ein Happs und die Geschmachsreise beginnt!
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Desweiteren gab es dazu eine feinen Wrap.
Die Reste des Spinat-Parmesan-Butter Hühnchens haben wir von den Knochen gelöst und in der Pfanne mit der restlichen Soße erhitzt.
Die Käse-Soße war ja schon da, jetzt fehlten nur noch etwas Salat, eine Guacamole (ganz klassisch, Avocado, Zwiebelchen, Limettesaft, Chili, Salz und Pfeffer) und ein Dip aus Schmand mit geriebenem Parmesankäse (einfach Schmand mit etwas geriebenem Parmesan würzen, Salz, Pfeffer und etwas Oregano).
Die Tortilla im noch heißen Ofen erwärmen, mit Salat und allen anderen Komponenten füllen, zusammenrollen und genießen!
Fertig war ein weiteres geschmackliches Highlight!
Schnell gemacht, saftig und schweinelecker!
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Gartenfreuden und nun? Chili-Paste, medium hot

Die Chilipflanzen haben sich im Garten prächtig entwickelt und haben ihren perfekten Standort mit einer reichen Ernte gedankt.
Puh!
Zum einen haben wir uns wahnsinnig über die Ernte gefreut, aber leider sind auch sehr viele Sorten dabei, die nicht essbar sind.
Nicht essbar, weil sie einfach zu scharf sind……. echt jetzt, zu nix zu gebrauchen, ich finde, sie grenzen an Körperverletzung….. zB Bhut Jolakia…..

Nun denn die anderen (essbaren) hat Männe Gott sei Dank separat geerntet und nun liegen sie hier.
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Was machen wir nun daraus?
Eine Chilipaste soll es werden. Können wir immer gebrauchen und da die meisten der Chilis moderate Schärfe haben oder einfach nur nach Paprika schmecken, hatte ich keine Bange, dass das nix wird.
Erst mal alle Chilis entkernen und dann als Geschmacksträger noch:
– einen großen Apfel
– Nelken
– Piment
– Sternanis
– Zwiebel
– Zucker
– Knoblauch
– Apfelsirup
– Worchester Sauce
– etwas Essig
– Salz und Pfeffer


Zuerst den Zucker im Topf karamellisieren lassen. Sobald das Karamell eine goldene Farbe hat, die Zwiebeln, Knoblauch und den klein geschnittenen Apfel dazugeben.
Gut rühren, bis alles gut benetzt ist. Mit etwas Wasser ablöschen und die Chilis grob geschnitten dazugeben. Nelken, Piment, Sternanis und einen Löffel Apfelsirup dazu und köcheln lassen, bis die Chilis weich sind und zerfallen.
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Im Blender oder mit dem Pürierstab fein zerkleinern und wieder zurück in den Topf geben, aufkochen lassen und mit den restlichen Gewürzen abschmecken.

Noch heiß in sterilisierte Gläser geben und sofort verschließen. Auf den Kopf stellen und abkühlen lassen.
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Wenn einer eine Reise tut…

… dann kann er was erzählen. Wenn sich allerdings Blogger zu einem Ausflug verabreden, dann kann man was erleben!

Die Bloggerreise  Emscher Landschaftspark des Regionalverband Ruhr, wobei Reise zunächst etwas mehr vermuten lässt als es nachher wirklich ist. Reise, ja, weil man schon ein paar ordentliche Kilometer unterwegs ist. Reise, nein, weil es doch nur auf einen Tag beschränkt ist, ohne Übernachtung und so.

Eingeladen haben der Regionalverband Ruhr (RVR) uum interessierten Bloggerinnen und Bloggern den Emscher Landschaftspark vorzustellen.
Wer es noch nicht weiß, er ist der größte Regionalpark in Europa…… deshalb auch die „Reise“.
Informationen werden wir begleitend von fachkundigen Experten erhalten, die uns mit Geschichten und Hintergründen zum Park versorgen werden.

Wie lautet das Programm:

9:00 Uhr Treffen am HBF Essen, Abfahrt

1. Station: RVR- Besucherzentrum Emscher Landschaftspark Haus Riphorst, Oberhausen
*  RVR- Besucherzentrum Emscher Landschaftspark Haus Riphorst
* Besuch des Gehölzgartens am Haus Riphorst

2. Station: Halde Beckstrasse / Tetraeder, Bottrop
* Auffahrt auf Halde Beckstrasse mit dem Bus
* Besuch Haldeplateau mit Aussichtsplattform Tetraeder

3. Station: Westpark Bochum
* Parkspaziergang über unterschiedliche Höhenstufen mit Stationen Jahrhunderthalle und Erzbahnschwinge
* Installation RuhrTriennale „the good, the bad and the ugly“

4. Station: Phoenixsee, Dortmund
* Besuch des Musik Picknicks Emscher Landschaftspark / Song Slam, mit Kurzführung Phoenixsee und ggf. Aufstieg Haldenskulptur Ostufer
* Imbiss Food-Truck Wrap Attack und Fruchtflitzer

Ich finde, das klingt spannend!

Knapp 24h später……
So, die Reise ist tatsächlich schon wieder Geschichte und es war grandios!

Ich starte mal von vorne. Wir haben uns am HBF in Essen getroffen und wurden von Marja Wardenga in Empfang genommen. Es gesellte sich noch Ulla Egnigk, Tour Guide von Ruhr Tour, unsere dänisch-deutsche Reiseführerin (Rødgrød med fløde) zu uns. Bus da, alle Teilnehmer da, sonniges Sommerwetter, es ging los.
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Es ging los Richtung Oberhausen zum Haus Ripshorst. Wo iss´n dat? Fast jeder war schon mal im Konsumtempel Centro – Neue Mitte. Dass sich genau gegenüber ein ganz wunderbarer Landschaftspark befindet, das wissen vielleicht nur wenige.
DAS muss sich ändern!
Kommt man von der Autobahn, biegt man gleich hinter der lila Brücke links ab und fährt durch eine malerische Straße mit alten Backsteinhäuschen und verwunschenen Gärten. Rechts entlang der Strasse  befindet sich bereits der Gehölzgarten Ripshorst, bis man zum Parkplatz des besagten Haus Ripshorst gelangt. Hier ist der Dreh- und Angelpunkt,  Informationszentrum und Treffpunkt zugleich. Von hier aus kann man wunderbare Touren starten, egal ob zu Fuß oder mit dem Rad. Schau mal rein, es ist großartig!

Zuerst schauten wir uns ein wenig in der näheren Umgebung um und kamen am „Zauberlehrling“ vorbei. Jene Skulptur kannte so mancher bislang auch nur von Bildern oder gar nicht.

Im Hintergrund das Gasometer, welches die Landschaft herrschaftlich überragt, davor der Rhein-Herne Kanal und parallel dazu die Emscher. Die Gegend hat so viel zu bieten, an jeder Ecke kann man Neues entdecken und unabhängig von Jahreszeiten und Wetter ist das definitiv einen Ausflug wert.

Im Informationszentrum kann man sich umfassend Tips holen, über die Ausmaße des Emscher Landschaftparks gibt es sehr einprägsame Informationen. Eine Schautafel mit einem Blick aus dem All macht erst bewusst, wie groß das Areal insgesamt ist.
Auf unserer todo-Liste steht jetzt definitiv der Gehölzgarten und zwar zum Herbstbeginn, wenn der „Indian Summer“ beginnt. Im Gehölzgarten befinden sich nämlich Baumarten, die in Nordamerika für das wunderbar gefärbte Spektakel verantwortlich sind.

Die Organisation war tiptop. An alles wurde gedacht. Wir bekamen zu den Infos noch ein Lunchpaket mit allerlei leckerem und gesunden Inhalt, ein Kaffee, kurze Pause, Pipi machen und weiter ging´s Richtung Bottrop.
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Mit Sondergenehmigung für unseren Bus ist die Auffahrt zum Tetraeder weit weniger schweißtreibend, als zu Fuß. Aber selbst ohne Bus, lohnt es sich, die Halde zu erklimmen. Oben erwartet einen eine grandiose Aussicht, das Ruhrgebiet liegt uns zu Füßen.
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Wem das noch nicht reichte, konnte über Treppen und Lichtgitter zur Aussichtsplattform gehen. Nichts für Menschen mit Höhenangst, aber ein sensationell toller Blick! Wir hatten aber auch echt richtig gute Sicht und von hier oben sieht man erst mal, wie viel Grün das Ruhrgebiet doch zu bieten hat.
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Nix schwatz und nur Kohle. Die Schwerindustrie ist teilweise rückläufig und die letzte noch in Betrieb befindliche Zeche geht auch ihrem Ruhestand entgegen. todo Liste, Sunset von hier oben!
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Ich möchte auch noch erwähnen, während wir im Bus nach hier oben geschaukelt
wurden, waren Feuerwehrmänner (echte Männer!)  in voller Montur im Laufschritt zu Trainingszwecken unterwegs. Selbst für einen flotten Spruch hatten die noch Puste! Respekt! Irgendwie ein wenig peinlich für uns :0)))))
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Auf dem weiteren Weg Richtung Bochum , fuhren wirin Welheim  durch ein (damals) typisches Arbeiterviertel. Die Bindung der Arbeiter  an die Firmen und die Region hatten damals einen ganz anderen Stellenwert und die Grünflächen zeugen noch heute von dem Garten vor der Haustür. Damals waren die Häuser auch sehr viel kleiner. Die Wohnungen hatten zwischen 40 und 60m² und man wohnte mit 4-6 Personen drin.
Die Häuser haben hier einen besonderen Baustil, der allgemein sehr gut ankommt. Die Strassenzügen strahlen so eine Gemütlichkeit aus, die man heute doch sehr vermisst.
Hätte man sich die Autos weggedacht und den Asphalt durch Kopfsteinpflaster ersetzt, man hätte ganz sicher noch Hufetrappeln hören können, so wie ein Sack voll spielender Kinder. Sehr sehr idyllisch!

In Bochum ging es zum Westpark. Wir starteten an der Erzbahnschwinge, einer futuristischen Hängebrücke über die einstige  Erztrasse.
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Gingen dann weiter durch den Park mit riesen Grünflächen, vorbei an den Wasserbecken, den Kühltürmen bis zur Jahrhunderthalle. Ein sehr schönes geschichtsträchtiges Gelände, welches zur Dämmerung farbig illuminiert wird. Das muss man sich tatsächlich mal anschauen und damit landet es auf unserer todo-Liste.
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Die letzte Station kündigte sich an, wir fuhren nach Dortmund zum Phoenix See. Eine weitere Veranstaltung wartete auf uns, es fand am Südufer das Musikpicknick statt, veranstaltet vom Regionalverband Ruhr.  Bei herrlichstem Sonnenschein haben viele Besucher den Weg zum Event gefunden.
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Der Foodtruck „Wrap Attack“ verwöhnte mit genial leckeren Wrap Variationen sowie exzellenten Fritten Kreationen, und beim Fruchtflitzer konnten wir uns mit Getränken versorgen.

Die musikalische Untermalung war, sagen wir es mal vorsichtig, künstlerisch ausbaufähig.
Wir beendeten den Ausflug mit einem weiteren kleinen Spaziergang mit Unterbrechung auf der Insel und wurden im Neubauviertel von unserem Busfahrer wieder eingesammelt.
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Die Rückfahrt verlief sehr still, ich glaube, wir waren alle platt und müde. Pünktlich um 17 Uhr kamen wir wieder am HBF in Essen an.

Zusammenfassend kann ich für uns sagen, wir haben Impulse für ganz viele neue Ausflugsideen erhalten. Das Thema Emscher Landschaftspark ist so toll und umfangreich. Für jeden, egal welchen alters,  ist etwas Interessantes dabei. Ganz sicher werden wir noch einige Landmarken, Halden und Industriebrachen, Wander- und Fahrradwege, Informationszentren, Zechen und und und erkunden!

Unser Dank gilt dem Emscher Landschaftspark und dem Regionalverband Ruhr für die Einladung,  insbesondere Marja und Ulla für die charmante Begleitung und die vielen Geschichten rund um die angefahrenen Stationen. Nicht zu vergessen unseren Busfahrer, der uns tapfer überall hin kutschiert hat.
Danke auch an die Mitreisenden:
Christina http://christinaquast.de
Gesa https://dieschoenheitderchance.wordpress.com
Frauke http://fraeuleinswunderbarewelt.blogspot.de
Danny http://www.wahlheimat.ruhr
Jürgen http://www.wanderwegewelt.de/blog
Michael http://eichental.blog

Es war schön mit euch, sehr spannend, wieder einmal ein paar Gesichter hinter den Blogs mal kennengelernt zu haben.

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Bratkartoffeln ganz rustikal

Manchmal bedarf es ganz wenig um ganz viel Geschmack zu erzeugen.
Dieser Beitrag wäre schon fast wieder was für die „Urlaubsküche“. Wenig Aufwand, großes Kino.
Wir haben im Frühjahr (mir ist als wäre es erst gestern gewesen) Kartoffeln gesteckt….in umfunktionierten Einkaufstaschen. So richtig schöne Kartoffeln, bunt, exotisch, schöne Formen.

Es hat sich auch alles gut entwickelt nur musste ich grad feststellen, dass das Grünzeug in einem Pflanzbeutel ziemlich tot aussah. Verdörrt, und am Verfaulen……. uaaah!
Is noch viel zu früh für Ernte! Aber bevor alles verrottet mal vorsichtig graben, wie sehn die Kartoffeln denn aus?
Nun, es war seeeeeeehr unterschiedlich.
Die rosafarbenen hatten ein stattliche Größe, die lilanen waren auch ok, lediglich die gelben waren eher Minikartöffelchen….. egal, jetzt hatte ich gegraben, jetzt mussten sie raus.
Gewaschen und geschrubbt sahen sie schon richtig klasse aus.
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Und was machen wir am Sonntagmittag damit?
Bratkartoffeln, ganz klar.

– Kartoffeln
– Paprika bunt
– Zucchini
– Salz, Pfeffer und Rosmarin
– eine Eisenpfanne
DSC00656Die Kartoffeln geputzt und in gleich große Stücke geschnitten, anschließend in Salzwasser fast gar kochen. Das Kochwasser sah sehr lustig aus….. ein bläuliche undefinierbare Farbe…. die Kartoffeln selbst haben ihre Farbe aber behalten.
Zwiebeln grob klein schneiden, Paprika und Zucchini in kleine Stücke zerteilen, Rosmarin, Salz und Pfeffer, etwas Öl für die Pfanne.

Bratkartoffeln brauchen Öl und eine sehr heiße Pfanne. Besonders gut ging das auf unserem Rocketofen, der mit Holz befeuert wird.

Zuerst die Kartoffeln schön Farbe nehmen lassen. Nicht allzu oft umrühren, sonst bildet sich keine Kruste.
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Erst dann die Zwiebeln dazugeben und Farbe nehmen lassen.
DSC00662Zum Schluss das restliche Gemüse und die Gewürze inkl Rosmarin hinzu fügen, fertig.
Natürlich könnte man dazu ein schönes Steak verdrücken oder etwas Hühnchenfleisch. Wir haben die Bratkartoffeln pur genossen und es war wahrlich ein Genuß! Optisch und geschmacklich!
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Nachtrag zur DGM: neue Spielzeuge, fast wie als wenn Weihnachten wäre

Da kräuseln sich des Deutschlehrers Fußnägel, ich weiß!
Das tut der Tatsache aber keinen Abbruch, dass wir uns neue Spielzeuge gegönnt haben. Die Deutsche Grill- und BBQ Meisterschaft 2017 ist gelaufen, wir sind amtierende Meister, da kann man sich auch mal was gönnen.

Ich bin jetzt stolze Besitzerin einer eckigen Gußform mit Deckel aus dem Hause Petromax.
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Die wollte ich letztes Jahr schon haben, war aber zu langsam und hab keine mehr gekriegt. Jetzt hab ich eine! Und der erste Einsatz steht kurz bevor…… Brot!
Mein Rezept würde locker für 2 Brote in der Form reichen, wie sich herausstellte. Also entweder Form zu klein oder Teigmenge zu groß….. Das Brot sah aber sensationell aus und geschmeckt hat es sowieso! Eine sehr gute Investition!


Nun, ein wenig Mädchen bin ich dann doch und konnte an der türkisfarbenen (lichtgrün) Feuerhand Laterne nicht vorbei. Eine in Pink besitze ich schon, türkis passt bestens dazu. Leider fand die wohl noch jemand so schön wie ich, als ich sie abholen wollte, war sie weg. Naja, ich krieg ne neue zugeschickt. Auch gut!
Da isse! Falsche Farbe! Ich wollte lichtgrün….Mädchen würden sagen….türkis….. und was krieg ich ? Eine blaue…. richtiges Blau….wo ist der „gefällt mir gar nicht“ Button?
Hoffe, wir können das irgendwie geradeziehen…..

Der Rocketofen nennt sich jetzt auch unser eigen, den habe ich meinem Mann gekauft, weil er, sagen wir mal, beim Kauf der Steine zum Selberbauen etwas daneben gegriffen hat. Ich hab dem Elend ein Ende bereitet und ihm das schöne Teil gekauft.
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Perfekt für den Dutch Oven oder auch für ne Paella, Wok und was weiß ich noch alles. Die unerschöpfliche Vielfalt der Verwendung wird sich uns nach und nach erschließen.
Ach ja, der Vorteil der Petromax Variante im Gegensatz zum Selberbau…… sie ist transportabel, ich stelle ihn hin wo ich will. Momentan, man glaubt es nicht, steht er im Wohnzimmer. Silber glänzend…… tsetsetse, Männer.
Da ich nix von unnötigem Deko Kram halte, musste der Rocketofen auch direkt mal ran!
Kartoffeln aus eigener Ernte, das schreit nach Bratkartoffeln. Und was braucht man dazu? Richtig, eine richtig heiße Pfanne. Und wie kriegt man die Pfanne richtig heiß?
Genau! Mit dem Rocketofen.

Männe hatte mächtig Spaß mit dem Teil und auch ich muss gestehen, dass ich den super finde, Mann und Ofen.
Ich war fast ein wenig enttäuscht, dass er das Abendessen im Wok „nur“ auf dem Herd zubereitet hat…..

Und um das Ganze noch zu Vervollständigen, einen Pizza-Ring mit Stein und Schieber haben wir bei Moesta mitgenommen.
Ich freu mich ganz ehrlich auf die erste Pizza!

Und die Pizza war vielleicht lecker! Und sowas von knusprig! Das war die leckerste, die wir seit ganz langem gegessen haben…. und wir haben schon viel Pizza gegessen.
Das Handling sensationell einfach,  nur statt der einfachen Holzkohle würde ich auf Kokosbriketts umsteigen. Die halten die Hitze länger. Auch die aufgelegten Holzscheite können größer sein, als die, die wir verwendet haben. So muss man nicht ständig nachlegen und die Temperatur bleibt länger konstant zwischen 300 und 350 Grad…..
Für den ersten Versuch beide Daumen hoch!