Nachtrag zur DGM: neue Spielzeuge, fast wie als wenn Weihnachten wäre

Da kräuseln sich des Deutschlehrers Fußnägel, ich weiß!
Das tut der Tatsache aber keinen Abbruch, dass wir uns neue Spielzeuge gegönnt haben. Die Deutsche Grill- und BBQ Meisterschaft 2017 ist gelaufen, wir sind amtierende Meister, da kann man sich auch mal was gönnen.

Ich bin jetzt stolze Besitzerin einer eckigen Gußform mit Deckel aus dem Hause Petromax.
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Die wollte ich letztes Jahr schon haben, war aber zu langsam und hab keine mehr gekriegt. Jetzt hab ich eine! Und der erste Einsatz steht kurz bevor…… Brot!
Mein Rezept würde locker für 2 Brote in der Form reichen, wie sich herausstellte. Also entweder Form zu klein oder Teigmenge zu groß….. Das Brot sah aber sensationell aus und geschmeckt hat es sowieso! Eine sehr gute Investition!


Nun, ein wenig Mädchen bin ich dann doch und konnte an der türkisfarbenen (lichtgrün) Feuerhand Laterne nicht vorbei. Eine in Pink besitze ich schon, türkis passt bestens dazu. Leider fand die wohl noch jemand so schön wie ich, als ich sie abholen wollte, war sie weg. Naja, ich krieg ne neue zugeschickt. Auch gut!
Da isse! Falsche Farbe! Ich wollte lichtgrün….Mädchen würden sagen….türkis….. und was krieg ich ? Eine blaue…. richtiges Blau….wo ist der „gefällt mir gar nicht“ Button?
Hoffe, wir können das irgendwie geradeziehen…..

Der Rocketofen nennt sich jetzt auch unser eigen, den habe ich meinem Mann gekauft, weil er, sagen wir mal, beim Kauf der Steine zum Selberbauen etwas daneben gegriffen hat. Ich hab dem Elend ein Ende bereitet und ihm das schöne Teil gekauft.
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Perfekt für den Dutch Oven oder auch für ne Paella, Wok und was weiß ich noch alles. Die unerschöpfliche Vielfalt der Verwendung wird sich uns nach und nach erschließen.
Ach ja, der Vorteil der Petromax Variante im Gegensatz zum Selberbau…… sie ist transportabel, ich stelle ihn hin wo ich will. Momentan, man glaubt es nicht, steht er im Wohnzimmer. Silber glänzend…… tsetsetse, Männer.
Da ich nix von unnötigem Deko Kram halte, musste der Rocketofen auch direkt mal ran!
Kartoffeln aus eigener Ernte, das schreit nach Bratkartoffeln. Und was braucht man dazu? Richtig, eine richtig heiße Pfanne. Und wie kriegt man die Pfanne richtig heiß?
Genau! Mit dem Rocketofen.

Männe hatte mächtig Spaß mit dem Teil und auch ich muss gestehen, dass ich den super finde, Mann und Ofen.
Ich war fast ein wenig enttäuscht, dass er das Abendessen im Wok „nur“ auf dem Herd zubereitet hat…..

Und um das Ganze noch zu Vervollständigen, einen Pizza-Ring mit Stein und Schieber haben wir bei Moesta mitgenommen.
Ich freu mich ganz ehrlich auf die erste Pizza!

Und die Pizza war vielleicht lecker! Und sowas von knusprig! Das war die leckerste, die wir seit ganz langem gegessen haben…. und wir haben schon viel Pizza gegessen.
Das Handling sensationell einfach,  nur statt der einfachen Holzkohle würde ich auf Kokosbriketts umsteigen. Die halten die Hitze länger. Auch die aufgelegten Holzscheite können größer sein, als die, die wir verwendet haben. So muss man nicht ständig nachlegen und die Temperatur bleibt länger konstant zwischen 300 und 350 Grad…..
Für den ersten Versuch beide Daumen hoch!

gefüllte Jalapenos – sweet hot sin

Eine wahrlich süß scharfe Sünde sind diese kleinen Happen.
Der original Name  lautet ABT´s Atomic Buffalo Turds….was auch immer man sich bei den Namensvergabe gedacht hat…..

Dieses Fingerfood ist eine wunderbare Beilage und Ergänzung zu Gegrilltem und zudem noch richtig einfach zu machen.
Was braucht man?

– Jalapenos (oder eine milde Paprika)
– Frischkäse
– geriebener Cheddar
– Salz, Pfeffer
– Datteln (ohne Kern), wahlweise gehen auch getrocknete Feigen
– Baconscheiben

Du kannst die Zutaten variieren, je nach Geschmack!

Frische Jalapenos (wer´s gar nicht scharf mag, kann auch auf normale kleine Paprikas zurückgreifen, Pimientos de Padron könnte ich mir gut vorstellen)….
Die Jalapenos halbieren und von den Kerne befreien. Es empfiehlt sich Handschuhe zu tragen und den Kontakt mit allem zu vermeiden, wo´s weh tun kann :0)))))))
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Für die Füllung Frischkäse mit  Salz und Pfeffer würzen. Wer mag kann noch geriebenen Cheddar dazu geben.
Eine Variante ist, die kleingeschnittene Feige direkt in die Frischkäsemasse zu geben.

Die Frischkäsemasse in einen Spritzbeutel (Gefrierbeutel geht auch)  füllen und die Chilihälften damit füllen.
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Variante 2 Frischkäse ohne Feigen, dafür eine halbe Dattel (natürlich ohne Kern) drauflegen und mit einer Scheibe Bacon umwickeln.
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Auf dem Grill bei indirekter Hitze braten, bis der Bacon schön knusprig ist.
So könnte das dann aussehen…. (hier als Beilage zum Gewinnerteller der Deutschen Grillmeisterschaft) mehr dazu hier.
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Die kleinen scharfen Dinger schmecken sowohl heiß als auch kalt.

Deutsche Grillmeister 2017 – oder „Im Zentrum der Glut – BBQ at it´s best“

Was für ein beklopptes Wochenende………………. Freitag, Samstag, Sonntag und Montag ganz im Zeichen von heißen Grills, Rauch und Gegrilltem.
Fulda, Messe, am vergangenen Wochenende das Zentrum der Glut. Die 22. Deutsche Grill- und BBQ Meisterschaft stand an.
Bereits am Freitag reiste das Team „Grill doch mal“ zu dem wir gehören, mit Sack und Pack an. In 2 Bussen, einem Anhänger, einem Wohnmobil und mehreren Privatwagen karrte die 10 köpfige Mannschaft (+ Pitmaster-Junior) Material ran.
Zelte aufstellen und gegen starken Wind sichern, Arbeitstische, Kühltruhen, Kühlschrank, Spülstation, Theken, Tische und Bänke wurden aufgebaut, das Arbeitsmaterial und die Lebensmittel verstaut, Getränke gekühlt und dann erst mal durchgeatmet.
Der Platz füllte sich ganz langsam und es gab großes Hallo unter den Teams. Man kennt sich bereits seit Jahren und es ist ein schöne Gemeinschaft entstanden. Man teilt Freude, hilft sich gegenseitig und auch das gemeinsame Feiern kommt nicht zu kurz.

Der Freitag ist der entspannteste Tag und wird  immer von abendlichen Partys gekrönt.
An vielen Ständen hörte man bis spät in die Nacht Musik, Gelächter und Gesänge, Nebelmaschinen liefen heiß und Lichtanlagen tauchten die Partylocation in feierliches Licht.
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Ja, Alkohol gab es auch, viel Alkohol, aber aus Rücksicht auf die Feierbiester gehe ich nicht weiter drauf ein und es wird hier auch keine peinlichen Bilder geben (schallendes Gelächter).

Der Samstag lief unter dem Motto Vorbereiten. Wir trafen uns zum gemeinsamen Frühstück und haben die bevorstehenden Arbeiten verteilt. Unser Ziel war, bis abends alle Vorbereitungen für den Wettkampftag komplett fertig zu haben. Die Teamchefs Conny und Martin nahmen an der Wettkampfbesprechung teil und hielten uns per Whatsapp mit den wichtigsten Details auf dem Laufenden.

Es wurde bekannt, dass der geheime Warenkorb aus einem Stück Secreto  (geheimes Filet vom Schwein) und einem wahnsinnig opulent gefülltem Gemüse- und Obstkorb bestand. Ratzfatz wurde der Schlachtplan für den Gang gemacht und wir gingen ans Werk.
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Auch die restlichen Materialen nahmen wir in Empfang und so war der Startschuß gefallen.
Unser Sponsor „Spicebar“ hatte uns mit allem an Gewürzen ausgestattet, auch spontane Sonderwünsche konnten sofort erfüllt werden, weil die Jungs und Mädels ihren Verkaufsstand nicht weit von uns hatten. Eine tolle Zusammenarbeit, für die wir uns nur immer wieder bedanken können! Ich komme später nochmal drauf zurück!
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Man muss wirklich sagen, dass die Bereitschaft sich untereinander zu helfen wahnsinnig groß ist…. zumindest bei den meisten.
Unser Rumvorrat muss aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen verschwunden sein (unschuldig guck). Für den Improgang wäre es super gewesen, das Obst in etwas mit Alkohol versetzter Marinade zu baden. Also ging ich los, ich hatte einen Plan.
Am Stand von Midnight Moon   waren mir tolle Sorten in Erinnerung geblieben, also bat ich die Jungs um Hilfe. Mein Fläschchen hatte ich dabei. Wir diskutierten kurz über die vorhandenen Sorten, die Idee, die wir hatten und kamen zu dem Entschluß, dass wir es am besten mit dem Whiskey probieren. Mit einer ganzen Flasche Midnight Moon Whiskey bin ich zurück und wir begannen, die Marinaden für unsere Beilagen zu mischen und das Obst (Äpfel, Birnen und Ananas) in die jeweiligen Marinaden zu legen.
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Der erste Wettkampf, eher ein Spaß-Wettkampf, fand bereits am Samstag statt. Es sollte auf  Planchas von Simogas Kachelfleisch zubereitet werden, dazu gab es ebenfalls einen üppigen Warenkorb an Gemüse. Pro Team mussten 50 Portionen zubereitet werden, die mit Stimmkärtchen ans Publikum verteilt wurden. Das Publikum konnte dann die Bewertung vornehmen. Es war Spaß! Es war heiß an der Plancha und das Publikum war noch heißer darauf, eine Kostprobe zu ergattern. Es gab Geschubse und Gedränge…..
Später am Abend gab es zum Wettbewerb noch eine Siegerehrung. Unser Ergebnis war nicht der Rede wert, aber Spaß hat es trotzdem gemacht. Zudem waren Mona Leone und Chris Sandford, die die Planchas und das Plancha-Grillen vorgestellt und publik gemacht haben äusserst charmant, wir durften sie am Abend vorher schon kennenlernen.

Der Tag verging wie im Flug. Wir schafften unser Pensum und waren zufrieden. So konnten wir entspannt dem Wettkampftag entgegen schauen.
Das Team-Catering bestand traditionell aus einer schicken Ruhrpott Currywurst (Meistergriller von Damhus) mit selbstgemachter Curry-Pflaumen Soße und leckerem „Berliner Curry“ Pulver von Spicebar. Als Beilage gab es getrüffelte Pommes mit Parmesanspänen.
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Der Tag war lang und so hielt sich auch die Abendgestaltung in Grenzen.

Sonntag, Wettkampftag. Gemeinsames Frühstück, Besprechung der Aufgaben, Verteilen der tausend Kleinigkeiten, die erledigt werden mussten. Die Grillkohlen (Danke an McBrikett und die fabelhaften KOKOKO Grillbriketts)  wurden schon im Morgengrauen angezündet, die Grills standen für ihren großen Auftritt bereit.
Der Gästebereich wurde hergerichtet, Tischdecken gebügelt, die Deko arrangiert,  Besteck und Gläser poliert.

DSC00302aEs wurde hier abgeschmeckt, da probiert, dort der Garpunkt geprüft, ausgewickelt, eingewickelt, geschnitten, geschnippelt, und angerichtet. 4 Boxen zur Blindverkostung an die Jury, 6 Teller für die Gäste, von denen 2 Jurymitglieder waren und ein Schauteller zum Gucken, Staunen und Appetit holen für´s Publikum.
Und ehe wir uns versahen, war der erste Gang schon raus.
Im Stundentakt lieferten wir unsere Gänge ab. Es war so unwirklich, weil alles Schlag auf Schlag ablief, ein Rädchen griff ins nächste. Das Team arbeitet konzentriert, strukturiert und hatte trotzdem mega Spaß dabei!
Eine tolle Atmosphäre.
1. Gang : Das Duett von der Wolfsbarschroulade auf Rote Beete Bechamel, gegrillter grüner Spargel in der Laugenspirale und Herzoginkartoffel
dgm022. Gang: Veggie a la Luigi
Mini-Pizza mit Feigen, zweierlei Calzone, Gemüsespaghetti und dreierlei gefüllte Cocktailtomaten mit Piniencrunch
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3. Gang: Schwein, Bayrischer Grillbauch trifft Asia Burger
Schweinebauch mit Krautstrudel, Brezenknödel mit Schwammerlsoße und Asia Burger
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4. Gang: Impro Gang (Secreto)
Falsche Lende gepullt und low and slow gegart, Apfel-Birnenfächer mit Schuß, sweet hot Ananas mit grünem Spargel auf Paprikaspiegel
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5. Gang: Rind, Flap Steak Double Feature
Flap Steak mit Chimichurri, Steak Crunch-Wrap, Käse-Knoblauchbrot, ABT (Jalapeno mit Frischkäse und Dattel gefüllt und Bacon umwickelt), Süßkartoffelpommes mit Sourcream
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6. Gang: Dessert, Brombeercreme küsst Schokolden-Trüffel Tarte
Brombeercreme im Bisquitmantel, knuspriges Tramezziniröllchen mit Frischkäse und Erdbeeren, Schokoladen-Trüffeltörtchen
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Der letzte Gang war raus und die Anspannung ließ deutlich nach. Traditionell floß das eine oder andere Tränchen und man freute sich über die Parade der Jury-Mitglieder, die klatschend an allen Teams vorbei zog. Damit war das Ende des Wettbewerbs besiegelt und das Warten auf die Siegerehrung begann. In der Zwischenzeit wurde aufgeräumt und geputzt und sich einen Moment Pause gegönnt.

Kurz vor der Siegerehrung kam die Presse (dpa) vorbei für ein kurzes Interview….. wir waren sehr erstaunt und ahnten vielleicht ein wenig, was kommen könnte.
Der Platz vor der Bühne war proppenvoll mit allen Teams, Freunden und Besuchern. Die Siegerehrung ist ja auch immer etwas ganz besonderes und sehr feierlich.
Im Hintergrund standen die begehrten Pokale und glänzten in der untergehenden Sonne.

Die erste Auszeichnung betraf den FUN-Pokal. Er wird dem Team verliehen, welches durch ausgesprochen gute Teamarbeit auffällt. Der Umgang untereinander, mit den Gästen, den anderen Teams und Besuchern stehen hier im Vordergrund. Fühlt man sich als Gast dort wohl, wird sauber und strukturiert gearbeitet, werden alle Regeln eingehalten etc.
Diese Jahr ging der Pokal an unser Team von „Grill doch mal“. Wir waren total aus dem Häuschen, damit hatten wir nicht gerechnet.

Zuerst wurde die Leistung der Amateure gewürdigt und der neue Deutsche Meister der Amateure gekürt. Die Platzierungen waren hier:

1. Platz S.W.A.T. BBQ
2. Platz Ruhrgold BBQ
3. Platz die zuagroastn

Nun kam es endlich zur Ehrung der Profis.
Der Fischgang, blieb für unser Team unerwähnt, was wir schade fanden. Im Nachhinein erfuhren wir, dass wir den undankbaren 4. Platz belegten, hauchdünn das Treppchen verpasst.

Jetzt folgte der Veggie-Gang. Und der wurde mit Pauken und Trompeten angekündigt und wir waren unter den drei Teams, die aufgerufen wurden. 3, 2, 1 unser! Sieg und erster Platz im Veggie Gang! Riesen Jubel und ein glücklicher Daniel auf dem Treppchen. Saubere Leistung und der Beweis, dass es nicht immer Fleisch sein muss….
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Nächste Kategorie Schweinefleisch mit Beilage. Auch hier wurde es nix mit Treppchen, aber ein respektabler 6. Platz ist rausgesprungen, was uns echt froh gemacht hat.

4. Gang, der Impro-Gang. Auch hier wurden wir auf die Bühne gerufen! Großer Jubel, wir konnten den Pokal für den dritten Platz in Empfang nehmen. Super!
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5. Gang das Rindfleischgericht mit Beilage. Trommelwirbel, unser Name wurde wieder aufgerufen. Was es wohl wird? Ein Traum wurde wahr, 1. Platz und Ralf völlig aus dem Häuschen! Stolz  und bewegt hat er den Pokal in die Höhe gehalten! Wahnsinn!
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Letzter Gang das Dessert. Leider erreichten wir „nur“ der 4. Platz, was ja ansich schon eine bombige Platzierung ist. Ein wenig enttäuscht waren wir schon, freuten uns aber mit den Siegern auf der Bühne. Tolle Leistung aller Teams!

Jetzt kam der spannende Moment, die Kürung des Grillmeisters 2017 wurde  angekündigt. Drei Teams wurden auf die Bühne gerufen, darunter wir.
Wow, Gänsehaut, Kribbeln, Nervosität.
Der 3. Platz in der Gesamtwertung ging an: I Bruciatori

Und mit der Verkündung des Zweitplatzierten stand nun auch der Sieger fest.
2. Platz Grillteam Gut Glut e.V

Und der Deutsche Grillmeister 2017 heißt:

„Grill doch mal“
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Wir konnten es kaum glauben. Die Freude war riesig. Weinen, Lachen, Singen, alles auf einmal.
Die Goldmedaille, der riesen Pokal, die Gratulanten, die Presse, Kameras, Fernsehen, Zeitung, Fotografen, alles prasselte plötzlich auf uns ein. Wir sangen „We are the Champions“  furchtbar laut und furchtbar schräg aber voller Inbrunst, dass es eine wahre Pracht war.
Das Zepter wurde unserem Teamchef Martin Schulz überreicht, der Pokal  in die Höhe gerissen (Deckel fiel runter auf die Nase des Chefs….. blutende Macke auf der Nase), egal, so sehn Sieger aus, schalalalaaaaaaaaa.
Schwarz-rot-goldener Konfettiregen, Bierdusche, alles dabei! Von Gefühlen überwältigt zogen wir von der Bühne ab und nahmen die unzähligen Glückwünsche entgegen. Man lag sich in den Armen, es wurde gelacht und gescherzt, ein wahnsinnig tolles Erlebnis.

Durchatmen. Irgendwann sind wir dann zum Stand zurück. Der Chef der GBA kam vorbei und lud Martin und sein Team zum traditionellen Königsessen ein.
Zuvor wurden noch Fotos gemacht unter anderem mit unserem Hauptsponsor „Napoleon“ und später noch mit dem Team von „Spicebar“.

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Das Essen fand anschließend im Juryzelt statt. Es wurde Spalier für den neuen Grillkönig und sein Gefolge gestanden und applaudiert. Wahnsinn! Und es gab, Gott sei Dank, nichts vom Grill. Leckere Hausmacher Wurst, Salate und Handkäs mit Musik, dazu leckere Brotsorten und Getränke. Das war eine sehr schöne Geste.
Nach dem Essen fand noch ein kleiner „Umtrunk“  (hahahahahahahahahahaa) an unserem Platz statt. Man könnte auch sagen, Alkohol wurde vernichtet, die Nebelmaschine lief wieder heiß und die Feierbiester wurden ihrem Ruf gerecht.

Der Montag  startete, wenn der eine oder andere auch leichte Blessuren zeigte, ganz entspannt. Frühstück und dann Zusammenräumen, einpacken, aufräumen, Auto beladen, Zelte abbauen, Platz fegen und Heimfahrt!
Was für ein Wochenende!

Was die wenigsten wissen, dieses Jahr war die Logistik etwas umfangreicher, denn wir hatten den 6 Monate alten Pitmaster Junior Moritz mit an Bord. So musste Mama immer mit den Zeiten jonglieren….. alles im Auge behalten, Abläufe koordinieren, Anweisung geben, während der Kleine andockte, Kind bespaßen, zum Schlafen legen, Windel wechseln und weiter an den Gängen arbeiten. Glücklicherweise haben wir einen Engel rekrutieren können, die sich in der Zwischenzeit rührend um den kleinen Hosenmatz gekümmert hat. So war der Kleine immer gut versorgt und konnte in aller Ruhe seine Schläfchen halten oder im Kinderwagen Runden über den Platz drehen.
Sonja, war/ist  ein echtes Geschenk und wir sind ihr sehr dankbar, dass sie so toll mit angepackt hat! Danke Sonja!

Abschließend ein  Dank an unsere Sponsoren:
Napoleon
Spicebar
– McBrikett
Monolith
Dick
Schlappeseppel

Und ein fettes Dankeschön an Midnight Moon für den Whiskey! You made our day!

Ein weiterer Dank geht an die Jungs von Hopfencraft und Brauart Sausenheim, die uns mit Kostproben ihrer Craft-Biere bei Laune gehalten haben. Sehr feine Geschmacksnuancen, das machte Lust auf mehr.

Nicht vergessen möchten wir  unsere Standnachbarn, das Team PfalzGlut. Ihr seid so top! Wir hatten ne Menge Spaß zusammen!!!!

 

 

 

 

low carb: Luftbrot – Kohlrabi- Burger

Weil´s einfach passt und wir einen wunderschönen Kohlrabi von meiner Nachbarin geschenkt bekommen habe. Zudem hat sie noch die leckersten Gurken gebracht, die ich je gegessen habe.
Also gab es heute Abend den

Luftbrot – Kohlrabi – Burger…….low carb

Das Luftbrot/cloudbread Rezept habe ich mir von schlank mit verstand geliehen, das hat mich total angesprochen.

Die Brötchen/Brot habe ich nach oben genanntem Rezept zubereitet.
Leider sehen sie nicht ganz so fluffig aus wie auf dem Blog. Geschmacklich schmecken sie eher wie ein fluffiges Omelett mit Ballaststoffen.

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Wie bin ich weiter vorgegangen? Ich habe die Gurke und eine Zwiebel in feine Scheiben gehobelt und in Essig, Salz und Pfeffer mariniert.
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Den Kohlrabi habe ich geschält und in ca 1cm dicke Scheiben geschnitten.
Salzen und Pfeffern und in Ei mit etwas  Senf verkleppert wenden, in Chiasamen mit etwas Grieß wenden / panieren. In der Pfanne bei mittlerer Hitze goldgelb braten, bis der Kohlrabi gar ist. Wer will, kann den Kohlrabi auch kurz in gesalzenem Wasser angaren……ist aber nicht eigentlich nicht nötig.

Der Zusammenbau:
Brötchen zu unters legen. Salat, die Tomatenscheiben, das Kohlrabischnitzel drauf, die marinierten Gurken und Zwiebeln, etwas Frischkäse mit Paprika gewürzt, fertig.
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Wow, hätte nicht gedacht, dass das was wird. Geschmacklich super frisch und lecker. Die Panade schön knusprig und die Gurken saftig.
Die Konsistenz des „Luftbrotes“, nochmal aufgetoastet, naja, man kann das essen, mich hat es allerdings nicht überzeugt. Das ist kein Burger, den man in die Hand nimmt.
Im Zusammenspiel aber ein Knaller!

Übrigens, die Kamera macht echt coole Bilder!

whohooooo neue Kamera

Seit nunmehr 4-5 Jahren ärger ich mich über Flecken auf den Bildern, die ich mit meiner Sony Alpha 230 gemacht habe (die Kamera habe ich mir ursprünglich zugelegt, weil ich eine analoge Minolta hatte und die Objektive auf den Body der Sony Alpha passen).

Es ist zum Mäusemelken, denn die Flecken sind nicht immer da.
Ich kann es nicht nachvollziehen wann die Flecken auftauchen und warum und ich habe auch keine Lust mehr drauf. Das Gummi auf der Kamera ist mittlerweile schmierig klebrig und löst sich auf. Ich musste bislang alle Bilder sichten und nachbearbeiten, was ne völlig bescheuerte Aufgabe ist, gerade wenn du mit 3000 Bilder aus USA kommst.
Die Flecken fallen hauptsächlich auch nur bei blauem Himmel auf……deshalb habe ich das auch so lange rausgezögert.
Die Kamera ist 7-8 Jahre alt, die Lichtstärke ist nur mäßig und trotzdem war es mir immer zu schade, die Objektive und auch die Kamera wegzugeben.
Nach unserem Ausflug mit den Blogowskis keimte der Wunsch nach einer Kamera erneut auf und zwar stärker als zuvor. Ich habe die Mädels um Rat gefragt und gebeten mir Input zugeben, Vor- und Nachteile zu benennen und persönliche Eindrücke zu schildern. Weitergekommen bin ich bis Samstag nicht…… je mehr Leute du fragst desto mehr Meinungen kriegst du und das verwirrt vollends.

Nun, ich mache es kurz, mein Mann hat dem Ganzen jetzt ein Ende gemacht. Ich habe eine neue Kamera! Die Sony RX100 iv, ein Mörderding! Wunderschön und mit allem ausgestattet, was eine Spiegelreflexkamera auch kann.
Ich muss mich da jetzt einarbeiten und freue mich riesig drauf! Die kann alles bis auf Abwasch und zum Mond fliegen.

Sonntag waren wir zu einer kleinen Exkursion unterwegs nur um mal auszuprobieren. Ich habe bislang „nur“ den Automatikmodus getestet……..und bin begeistert! Die fokusiert superschnell und ist intuitiv zu bedienen.
Anmerkung: für den Post habe ich die Auflösung runtergesetzt.
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Die Fotos sind auf dem Hauptfriedhof in Dortmund entstanden. Der beste Platz um sich die Füße zu vertreten und zum Fotografieren. Hinter jeder Ecke gibt es neue Motive…… ein Traum bei jedem Wetter und jeder Jahreszeit.

Bistro Besuch im Müller´s auf der Rü

Wir sind Wiederholungstäter.
Bei Groupon gab es wieder eine Gutscheinaktion und da der letzte Besuch im Bistro so sensationell war, haben wir wieder einen Gutschein gekauft.
Einzige Bedingung war unsererseits, dass wir einen Sitzplatz im Bistro haben wollten, Plätze an den Stehtischen waren beim letzten Besuch echt nicht so bequem.

Das Menü las sich wieder verdammt lecker.
Meine Wein Wahl fiel auf einen eisgekühlten Pino Blanc, der absolut köstlich schmeckte. Mein Mann entschied sich für einen Roten, der uns aber leider nicht sehr überzeugte…… es fehlte die Tiefe, wenn ihr wisst, was ich meine…… du trinkst den und der Geschmack ist weg.
Das Personal ist dort jung und trendig, was den Aufenthalt sehr angenehm macht. Ich komme gleich nochmal drauf zurück.

Vorspeise:
Salat a la „Nicoise“
Thunfischtataki / Jordan Oliven / Feta Käse aus Lesbos
Der erste Bissen und ich fühlte mich wie im Himmel. Das war ein absoluter Kracher.
Der Thunfisch war unfassbar lecker. Wer schon mal rohen Thunfisch verarbeitet hat, weiß, dass es nicht leicht ist, Geschmack an den Fisch zu kriegen ohne ihn zu übertünchen.
Was hier auf dem Teller lag, war eine echte Offenbarung.
Der Thunfisch ließ sich noch gut schneiden, zerging dann aber in einer Geschmackexplosion auf der Zunge. Ich könnte jetzt grad nochmal eine Portion verdrücken. Der Thunfisch  wird von allen Seiten kurz angebraten und anschließend abgeschreckt  und mariniert. Hammer! Zuerst dachten wir, er wäre geräuchert, weil er eine so feine Note hatte.
Im Salat befanden sich noch Kartoffelstücke, knackige Gurke (auch mariniert), Oliven, der Feta und ein Wachtelei. Alles in allem eine wunderbare Komposition. 10+ Punkte
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Hauptgang:
US Black Angus Stripe Lion
Cremige Polenta / geschmorte Salatherzen / Sour Cream
Das wichtigste zuerst: der Koch hat den gewünschten Garpunkt exakt getroffen!
Die geschmorten Salatherzen lagen auf einem Polentaspiegel, garniert mit der Sour Cream. Zum Steak gab es Kräuterbutter und einen Soßenspiegel, eine ganz tolle Jus, korrespondierend zum Beef.
Das Fleisch war butterzart und die Jus ein Gedicht.
Geschmorte Salatherzen und ich werden keine Freunde, ich finde Salat ohnehin langweilig  und das wird durch das Schmoren auch nicht besser. Mit der Sour Cream ging es so.
Die Polenta war lecker, davon hätte mehr auf dem Teller sein dürfen.
Das Fleisch top, die Beilagen, nur 8 Punkte.
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Dessert:
Limonentarte
Erdbeerragout / Limone-Basilikum Sorbet
Die Tarte hatte eine wunderbar cremige Konsistenz und schmeckte super frisch, passend zu den Außentemperaturen. Getoppt wurde das durch eine geflämmte Zuckerkruste oben drauf. Sensationell.
Das Sorbet war ebenfalls einzigartig. Der frische Limonengeschmack mit der feinen Basilikumnote, einfach lecker!
Das Erdbeerragout hätte es nicht gebraucht, passte aber ganz gut dazu. 10 Punkte
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Es war wieder ein tolles Erlebnis! Bei der nächsten Groupon Aktion sind wir wieder dabei. Aber wenn ich so drüber nachdenke, werden wir wohl nicht auf die nächste Aktion warten sondern ganz regulär dort essen gehen.

Ich möchte mich nochmal zum Personal äußern.
Die Jungs und Mädels sind super höflich und nett. Sehr aufmerksam und wissen, was sie auf den Tellern servieren und wie die Speisen zubereitet werden.
Einen negativen Punkt gab es dennoch.
Eine junge Dame verhielt sich aus unserer Sicht ziemlich anmaßend.
Als Foodblogger fotografiere ich mein Essen.
Die junge Dame meinte das kommentieren zu müssen („…erst mal fotografieren, wie die jungen Leute…..“) und das in einem Tonfall den wir absolut unpassend fanden. Ich war echt sauer……
Da hat die junge Dame noch viel zu lernen.  -10 Punkte

 

DIY: coole Aufkleber für Selbstgemachtes aus der Küche

Die fruchtige Version für Marmeladen, Gelee´s und Konfitüren  habe ich ja bereits vorgestellt, wenn du nochmal schauen möchtest.
Ich habe aber noch weitere Ideen, die ich euch heute zeigen möchte. Die Sticker sind für alles geeignet, weil sie neutral sind. Die Beschriftung erfolgt (könnte erfolgen)  mit einem ganz feinen Lackstift zB von Edding.

Die Hintergründe kannst du selbst gestalten, mit der Transparenz und Farbgebung spielen und dann  auf selbstklebendem Papier (für Etiketten in allen Größen erhältlich) ausdrucken.
20170721_111121_1Zur Formgebung benutze ich einen Motivstanzer, damit geht das ganz einfach. Diese Stanzer gibt es ebenfalls in allen erdenklichen Formen und Größen. Meinen habe ich auf der Creativa erstanden. Ich denke, oval geht immer…..
Du kannst auch Scheren mit geformten Schneiden benutzen. Die sind in allerlei verschiedenen Designs für ganz kleines Geld erhältlich.

Jetzt steht deiner Kreativität eigentlich nicht mehr im Weg.

Hier nochmal eine Ideensammlung für Hintergründe:
– Holzoptik (braun, vintage, grau, gekalkt)
– Schiefer (dunkelgrau, schwarz)
– Tafel (grün, grau oder scharz)
– Fotos, Urlaubsfotos, Natur, Blumen  (am besten etwas im Farbkontrast abschwächen, damit man die Beschriftung noch ordentlich sieht)
– etc der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt