Disziplin, oder wie sieht dein Froster aus?

Ach, es ist ein ewiges Dilemma! Und jedes Mal, wenn du den Eisschrank abgetaut, entrümpelt und sauber gemacht hast schwörst du dir, das darf SO nicht wieder passieren.
Einfach offene Tüten reinwerfen, keine Beschriftung, das ist schäbbig und ehrlich gesagt auch Verschwendung, weil du den Mist irgendwann nicht mehr identifizieren kannst, Eiskristalle die Identifizierung erschweren und es einfach unappetitlich aussieht.

Diese No Frost Gefrierschränke müssten eigentlich heißen Go Frust!
Naja, also mal wieder das Ding abtauen, weil sich die Schubladen nicht mehr richtig bewegen lassen. Allein das ist schon peinlich genug.
Also den Inhalt erst mal in eine Styroporbox gepackt, und den Froster aus geschaltet.
Eine Schüssel mit heißem Wasser reinstellen um den Abtauvorgang zu beschleunigen. Nicht vergessen unten ein saugfähiges Handtuch reinzulegen…… sonst gibt´s Sauerei. Aber was erzähl ich, ihr habt alle schon mal abgetaut……

Die offenen Tüten sind echt eine Seuche. Erbsen, Spinatreste und was sich nicht noch alles als Bodensatz in den Schubladen findet.
Schubladen ausgewaschen und getrocknet check!
Offene Tüten sichten und den Inhalt portionsweise einvakuumieren. check!
to do: künftig den Inhalt von offenen Tüten sofort portionieren!

Unser Vakuumierer  hatte seinen Lagerplatz bislang immer im Kellerregal. Wenn das Ding im Keller steht, siegt meistens die Faulheit und man wirf die offenen Tüten, maximal mit ner Klammer oder einem Gummiband gesichert in den Froster.
Jetzt befindet sich das Teil direkt greifbar im Küchenschrank  check!  und ich hege die Hoffnung, dass er jetzt vielleicht doch öfter zum Einsatz kommt.

Schön flache Päckchen machen, die lassen sich anschließend wunderbar stapeln oder hintereinander stellen. check!

Siehe da, plötzlich hast du Platz in den Schubladen!

Damit Lebensmittel, die frisch eingefroren werden sollen, beim Einvakuumieren nicht kaputt gehen und zerdrückt werden, sollte man sie vorher einfrieren und anschließend erst Einvakuumieren.

So bin ich auch mit mal eben schnell weggefrorenem Fleisch und Bratwürsten verfahren. Fein einvakuumiert, dann schmecken sie auch in ein paar Wochen noch.

Das mit dem Beschriften ist auch so ne Sache. Wir machen das bislang immer mit nem Permanent Marker….. funktioniert naja…. Etiketten sind meist nicht möglich, weil die Oberfläche nicht eben ist. Oft fallen die Mistdinger auch einfach ab. Irgendwelche Vorschläge?

Bei Spinat und Erbsen siehst du ja, was es ist. Bei Fleisch wird´s dann schon schwieriger mit der Identifikation. Auch hier habe ich nachgebessert und Besserung gelobt.
Alles mit Datum und Namen versehen. check!

Das Eis noch eben aus dem Froster wischen, mit einem Essigtuch auswischen, sorgfältig trocknen und schon können die Schubladen wieder rein und der Froster wieder eingeschaltet werden. check!

So lange hat die Aktion gar nicht gedauert. Ich hab mir geschworen, künftig etwas disziplinierter mit dem Inhalt umzugehen. Auch Männe ist ein- und angewiesen. check!

Und welche Hobbys habt ihr???? Kleiner Scherz…… noch irgendwelche Tips?

Übrigens, bei uns kommt dieser hier von La-Va zum Einsatz. Ob es die Version V100 oder V200 ist weiß ich grad nicht….. wir haben ihn gebraucht gekauft und er funktioniert super gut.
Sehr zu empfehlen ist auch der Vakuumierer von Gastroback. Wir haben sehr gute Erfahrung mit beiden Geräten gemacht.
Diese günstigen Geräte, die man beim Discounter bekommt taugen nicht so richtig. Da wird der Unterdruck meist mit einem Ventilator erzeugt. Die Saugleistung ist nur unzureichend.
Die oben genannten Geräte verfügen über eine Pumpe, die ordentlich arbeitet. Das Ergebnis ist soviel besser!

Immer dran denken, wer billig kauft, kauft 2x!

Feigen – Pizza, Pizzaparade nächste Runde

Nö, es wird nicht langweilig, wenn es um Pizza geht.
Wir verfeinern stetig unsere Rezepturen und feilen am perfekten Equipment.
Der ganz große Traum ist ein Holzbackofen, aber auf den werden wir noch ein wenig warten müssen.
Mit der jetzigen Variante aus 57er Kugelgrill und dem Pizza-Ring von Moesta  sind wir super zufrieden. Ich finde für die erste Inbetriebnahme im heimischen Garten war das Ergebnis respektabel!!!
Hier ein paar Impressionen vom Entstehungsprozess:

Das Rezept für den Teig verlinke ich hier. Wir finden es perfekt und werden nicht weiter dran herumexperimentieren.

Beim Belag sind wir auf eine wahnsinnig leckere neue Variante gestoßen. Zur Verwendung kamen getrocknete Feigen und ein sehr reifer Camembert mit Walnusskruste.
Erst den Teig dünn ausrollen, dann die Tomatensoße drauf, die Feigen und den Käse….nix weiter. Beim Backen muss man aufpassen, durch den Zucker in den Feigen kann die Pizza schnell sehr dunkel werden. Bei frischen Feigen wird das Problem vermutlich nicht so ausgeprägt sein.
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Sehr schön diese ausgewogene Mischung aus süßer Feige und scharf-würzigem Käse.
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Deutsche Grillmeister 2017 – oder „Im Zentrum der Glut – BBQ at it´s best“

Was für ein beklopptes Wochenende………………. Freitag, Samstag, Sonntag und Montag ganz im Zeichen von heißen Grills, Rauch und Gegrilltem.
Fulda, Messe, am vergangenen Wochenende das Zentrum der Glut. Die 22. Deutsche Grill- und BBQ Meisterschaft stand an.
Bereits am Freitag reiste das Team „Grill doch mal“ zu dem wir gehören, mit Sack und Pack an. In 2 Bussen, einem Anhänger, einem Wohnmobil und mehreren Privatwagen karrte die 10 köpfige Mannschaft (+ Pitmaster-Junior) Material ran.
Zelte aufstellen und gegen starken Wind sichern, Arbeitstische, Kühltruhen, Kühlschrank, Spülstation, Theken, Tische und Bänke wurden aufgebaut, das Arbeitsmaterial und die Lebensmittel verstaut, Getränke gekühlt und dann erst mal durchgeatmet.
Der Platz füllte sich ganz langsam und es gab großes Hallo unter den Teams. Man kennt sich bereits seit Jahren und es ist ein schöne Gemeinschaft entstanden. Man teilt Freude, hilft sich gegenseitig und auch das gemeinsame Feiern kommt nicht zu kurz.

Der Freitag ist der entspannteste Tag und wird  immer von abendlichen Partys gekrönt.
An vielen Ständen hörte man bis spät in die Nacht Musik, Gelächter und Gesänge, Nebelmaschinen liefen heiß und Lichtanlagen tauchten die Partylocation in feierliches Licht.
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Ja, Alkohol gab es auch, viel Alkohol, aber aus Rücksicht auf die Feierbiester gehe ich nicht weiter drauf ein und es wird hier auch keine peinlichen Bilder geben (schallendes Gelächter).

Der Samstag lief unter dem Motto Vorbereiten. Wir trafen uns zum gemeinsamen Frühstück und haben die bevorstehenden Arbeiten verteilt. Unser Ziel war, bis abends alle Vorbereitungen für den Wettkampftag komplett fertig zu haben. Die Teamchefs Conny und Martin nahmen an der Wettkampfbesprechung teil und hielten uns per Whatsapp mit den wichtigsten Details auf dem Laufenden.

Es wurde bekannt, dass der geheime Warenkorb aus einem Stück Secreto  (geheimes Filet vom Schwein) und einem wahnsinnig opulent gefülltem Gemüse- und Obstkorb bestand. Ratzfatz wurde der Schlachtplan für den Gang gemacht und wir gingen ans Werk.
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Auch die restlichen Materialen nahmen wir in Empfang und so war der Startschuß gefallen.
Unser Sponsor „Spicebar“ hatte uns mit allem an Gewürzen ausgestattet, auch spontane Sonderwünsche konnten sofort erfüllt werden, weil die Jungs und Mädels ihren Verkaufsstand nicht weit von uns hatten. Eine tolle Zusammenarbeit, für die wir uns nur immer wieder bedanken können! Ich komme später nochmal drauf zurück!
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Man muss wirklich sagen, dass die Bereitschaft sich untereinander zu helfen wahnsinnig groß ist…. zumindest bei den meisten.
Unser Rumvorrat muss aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen verschwunden sein (unschuldig guck). Für den Improgang wäre es super gewesen, das Obst in etwas mit Alkohol versetzter Marinade zu baden. Also ging ich los, ich hatte einen Plan.
Am Stand von Midnight Moon   waren mir tolle Sorten in Erinnerung geblieben, also bat ich die Jungs um Hilfe. Mein Fläschchen hatte ich dabei. Wir diskutierten kurz über die vorhandenen Sorten, die Idee, die wir hatten und kamen zu dem Entschluß, dass wir es am besten mit dem Whiskey probieren. Mit einer ganzen Flasche Midnight Moon Whiskey bin ich zurück und wir begannen, die Marinaden für unsere Beilagen zu mischen und das Obst (Äpfel, Birnen und Ananas) in die jeweiligen Marinaden zu legen.
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Der erste Wettkampf, eher ein Spaß-Wettkampf, fand bereits am Samstag statt. Es sollte auf  Planchas von Simogas Kachelfleisch zubereitet werden, dazu gab es ebenfalls einen üppigen Warenkorb an Gemüse. Pro Team mussten 50 Portionen zubereitet werden, die mit Stimmkärtchen ans Publikum verteilt wurden. Das Publikum konnte dann die Bewertung vornehmen. Es war Spaß! Es war heiß an der Plancha und das Publikum war noch heißer darauf, eine Kostprobe zu ergattern. Es gab Geschubse und Gedränge…..
Später am Abend gab es zum Wettbewerb noch eine Siegerehrung. Unser Ergebnis war nicht der Rede wert, aber Spaß hat es trotzdem gemacht. Zudem waren Mona Leone und Chris Sandford, die die Planchas und das Plancha-Grillen vorgestellt und publik gemacht haben äusserst charmant, wir durften sie am Abend vorher schon kennenlernen.

Der Tag verging wie im Flug. Wir schafften unser Pensum und waren zufrieden. So konnten wir entspannt dem Wettkampftag entgegen schauen.
Das Team-Catering bestand traditionell aus einer schicken Ruhrpott Currywurst (Meistergriller von Damhus) mit selbstgemachter Curry-Pflaumen Soße und leckerem „Berliner Curry“ Pulver von Spicebar. Als Beilage gab es getrüffelte Pommes mit Parmesanspänen.
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Der Tag war lang und so hielt sich auch die Abendgestaltung in Grenzen.

Sonntag, Wettkampftag. Gemeinsames Frühstück, Besprechung der Aufgaben, Verteilen der tausend Kleinigkeiten, die erledigt werden mussten. Die Grillkohlen (Danke an McBrikett und die fabelhaften KOKOKO Grillbriketts)  wurden schon im Morgengrauen angezündet, die Grills standen für ihren großen Auftritt bereit.
Der Gästebereich wurde hergerichtet, Tischdecken gebügelt, die Deko arrangiert,  Besteck und Gläser poliert.

DSC00302aEs wurde hier abgeschmeckt, da probiert, dort der Garpunkt geprüft, ausgewickelt, eingewickelt, geschnitten, geschnippelt, und angerichtet. 4 Boxen zur Blindverkostung an die Jury, 6 Teller für die Gäste, von denen 2 Jurymitglieder waren und ein Schauteller zum Gucken, Staunen und Appetit holen für´s Publikum.
Und ehe wir uns versahen, war der erste Gang schon raus.
Im Stundentakt lieferten wir unsere Gänge ab. Es war so unwirklich, weil alles Schlag auf Schlag ablief, ein Rädchen griff ins nächste. Das Team arbeitet konzentriert, strukturiert und hatte trotzdem mega Spaß dabei!
Eine tolle Atmosphäre.
1. Gang : Das Duett von der Wolfsbarschroulade auf Rote Beete Bechamel, gegrillter grüner Spargel in der Laugenspirale und Herzoginkartoffel
dgm022. Gang: Veggie a la Luigi
Mini-Pizza mit Feigen, zweierlei Calzone, Gemüsespaghetti und dreierlei gefüllte Cocktailtomaten mit Piniencrunch
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3. Gang: Schwein, Bayrischer Grillbauch trifft Asia Burger
Schweinebauch mit Krautstrudel, Brezenknödel mit Schwammerlsoße und Asia Burger
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4. Gang: Impro Gang (Secreto)
Falsche Lende gepullt und low and slow gegart, Apfel-Birnenfächer mit Schuß, sweet hot Ananas mit grünem Spargel auf Paprikaspiegel
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5. Gang: Rind, Flap Steak Double Feature
Flap Steak mit Chimichurri, Steak Crunch-Wrap, Käse-Knoblauchbrot, ABT (Jalapeno mit Frischkäse und Dattel gefüllt und Bacon umwickelt), Süßkartoffelpommes mit Sourcream
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6. Gang: Dessert, Brombeercreme küsst Schokolden-Trüffel Tarte
Brombeercreme im Bisquitmantel, knuspriges Tramezziniröllchen mit Frischkäse und Erdbeeren, Schokoladen-Trüffeltörtchen
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Der letzte Gang war raus und die Anspannung ließ deutlich nach. Traditionell floß das eine oder andere Tränchen und man freute sich über die Parade der Jury-Mitglieder, die klatschend an allen Teams vorbei zog. Damit war das Ende des Wettbewerbs besiegelt und das Warten auf die Siegerehrung begann. In der Zwischenzeit wurde aufgeräumt und geputzt und sich einen Moment Pause gegönnt.

Kurz vor der Siegerehrung kam die Presse (dpa) vorbei für ein kurzes Interview….. wir waren sehr erstaunt und ahnten vielleicht ein wenig, was kommen könnte.
Der Platz vor der Bühne war proppenvoll mit allen Teams, Freunden und Besuchern. Die Siegerehrung ist ja auch immer etwas ganz besonderes und sehr feierlich.
Im Hintergrund standen die begehrten Pokale und glänzten in der untergehenden Sonne.

Die erste Auszeichnung betraf den FUN-Pokal. Er wird dem Team verliehen, welches durch ausgesprochen gute Teamarbeit auffällt. Der Umgang untereinander, mit den Gästen, den anderen Teams und Besuchern stehen hier im Vordergrund. Fühlt man sich als Gast dort wohl, wird sauber und strukturiert gearbeitet, werden alle Regeln eingehalten etc.
Diese Jahr ging der Pokal an unser Team von „Grill doch mal“. Wir waren total aus dem Häuschen, damit hatten wir nicht gerechnet.

Zuerst wurde die Leistung der Amateure gewürdigt und der neue Deutsche Meister der Amateure gekürt. Die Platzierungen waren hier:

1. Platz S.W.A.T. BBQ
2. Platz Ruhrgold BBQ
3. Platz die zuagroastn

Nun kam es endlich zur Ehrung der Profis.
Der Fischgang, blieb für unser Team unerwähnt, was wir schade fanden. Im Nachhinein erfuhren wir, dass wir den undankbaren 4. Platz belegten, hauchdünn das Treppchen verpasst.

Jetzt folgte der Veggie-Gang. Und der wurde mit Pauken und Trompeten angekündigt und wir waren unter den drei Teams, die aufgerufen wurden. 3, 2, 1 unser! Sieg und erster Platz im Veggie Gang! Riesen Jubel und ein glücklicher Daniel auf dem Treppchen. Saubere Leistung und der Beweis, dass es nicht immer Fleisch sein muss….
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Nächste Kategorie Schweinefleisch mit Beilage. Auch hier wurde es nix mit Treppchen, aber ein respektabler 6. Platz ist rausgesprungen, was uns echt froh gemacht hat.

4. Gang, der Impro-Gang. Auch hier wurden wir auf die Bühne gerufen! Großer Jubel, wir konnten den Pokal für den dritten Platz in Empfang nehmen. Super!
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5. Gang das Rindfleischgericht mit Beilage. Trommelwirbel, unser Name wurde wieder aufgerufen. Was es wohl wird? Ein Traum wurde wahr, 1. Platz und Ralf völlig aus dem Häuschen! Stolz  und bewegt hat er den Pokal in die Höhe gehalten! Wahnsinn!
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Letzter Gang das Dessert. Leider erreichten wir „nur“ der 4. Platz, was ja ansich schon eine bombige Platzierung ist. Ein wenig enttäuscht waren wir schon, freuten uns aber mit den Siegern auf der Bühne. Tolle Leistung aller Teams!

Jetzt kam der spannende Moment, die Kürung des Grillmeisters 2017 wurde  angekündigt. Drei Teams wurden auf die Bühne gerufen, darunter wir.
Wow, Gänsehaut, Kribbeln, Nervosität.
Der 3. Platz in der Gesamtwertung ging an: I Bruciatori

Und mit der Verkündung des Zweitplatzierten stand nun auch der Sieger fest.
2. Platz Grillteam Gut Glut e.V

Und der Deutsche Grillmeister 2017 heißt:

„Grill doch mal“
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Wir konnten es kaum glauben. Die Freude war riesig. Weinen, Lachen, Singen, alles auf einmal.
Die Goldmedaille, der riesen Pokal, die Gratulanten, die Presse, Kameras, Fernsehen, Zeitung, Fotografen, alles prasselte plötzlich auf uns ein. Wir sangen „We are the Champions“  furchtbar laut und furchtbar schräg aber voller Inbrunst, dass es eine wahre Pracht war.
Das Zepter wurde unserem Teamchef Martin Schulz überreicht, der Pokal  in die Höhe gerissen (Deckel fiel runter auf die Nase des Chefs….. blutende Macke auf der Nase), egal, so sehn Sieger aus, schalalalaaaaaaaaa.
Schwarz-rot-goldener Konfettiregen, Bierdusche, alles dabei! Von Gefühlen überwältigt zogen wir von der Bühne ab und nahmen die unzähligen Glückwünsche entgegen. Man lag sich in den Armen, es wurde gelacht und gescherzt, ein wahnsinnig tolles Erlebnis.

Durchatmen. Irgendwann sind wir dann zum Stand zurück. Der Chef der GBA kam vorbei und lud Martin und sein Team zum traditionellen Königsessen ein.
Zuvor wurden noch Fotos gemacht unter anderem mit unserem Hauptsponsor „Napoleon“ und später noch mit dem Team von „Spicebar“.

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Das Essen fand anschließend im Juryzelt statt. Es wurde Spalier für den neuen Grillkönig und sein Gefolge gestanden und applaudiert. Wahnsinn! Und es gab, Gott sei Dank, nichts vom Grill. Leckere Hausmacher Wurst, Salate und Handkäs mit Musik, dazu leckere Brotsorten und Getränke. Das war eine sehr schöne Geste.
Nach dem Essen fand noch ein kleiner „Umtrunk“  (hahahahahahahahahahaa) an unserem Platz statt. Man könnte auch sagen, Alkohol wurde vernichtet, die Nebelmaschine lief wieder heiß und die Feierbiester wurden ihrem Ruf gerecht.

Der Montag  startete, wenn der eine oder andere auch leichte Blessuren zeigte, ganz entspannt. Frühstück und dann Zusammenräumen, einpacken, aufräumen, Auto beladen, Zelte abbauen, Platz fegen und Heimfahrt!
Was für ein Wochenende!

Was die wenigsten wissen, dieses Jahr war die Logistik etwas umfangreicher, denn wir hatten den 6 Monate alten Pitmaster Junior Moritz mit an Bord. So musste Mama immer mit den Zeiten jonglieren….. alles im Auge behalten, Abläufe koordinieren, Anweisung geben, während der Kleine andockte, Kind bespaßen, zum Schlafen legen, Windel wechseln und weiter an den Gängen arbeiten. Glücklicherweise haben wir einen Engel rekrutieren können, die sich in der Zwischenzeit rührend um den kleinen Hosenmatz gekümmert hat. So war der Kleine immer gut versorgt und konnte in aller Ruhe seine Schläfchen halten oder im Kinderwagen Runden über den Platz drehen.
Sonja, war/ist  ein echtes Geschenk und wir sind ihr sehr dankbar, dass sie so toll mit angepackt hat! Danke Sonja!

Abschließend ein  Dank an unsere Sponsoren:
Napoleon
Spicebar
– McBrikett
Monolith
Dick
Schlappeseppel

Und ein fettes Dankeschön an Midnight Moon für den Whiskey! You made our day!

Ein weiterer Dank geht an die Jungs von Hopfencraft und Brauart Sausenheim, die uns mit Kostproben ihrer Craft-Biere bei Laune gehalten haben. Sehr feine Geschmacksnuancen, das machte Lust auf mehr.

Nicht vergessen möchten wir  unsere Standnachbarn, das Team PfalzGlut. Ihr seid so top! Wir hatten ne Menge Spaß zusammen!!!!

 

 

 

 

low carb: Luftbrot – Kohlrabi- Burger

Weil´s einfach passt und wir einen wunderschönen Kohlrabi von meiner Nachbarin geschenkt bekommen habe. Zudem hat sie noch die leckersten Gurken gebracht, die ich je gegessen habe.
Also gab es heute Abend den

Luftbrot – Kohlrabi – Burger…….low carb

Das Luftbrot/cloudbread Rezept habe ich mir von schlank mit verstand geliehen, das hat mich total angesprochen.

Die Brötchen/Brot habe ich nach oben genanntem Rezept zubereitet.
Leider sehen sie nicht ganz so fluffig aus wie auf dem Blog. Geschmacklich schmecken sie eher wie ein fluffiges Omelett mit Ballaststoffen.

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Wie bin ich weiter vorgegangen? Ich habe die Gurke und eine Zwiebel in feine Scheiben gehobelt und in Essig, Salz und Pfeffer mariniert.
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Den Kohlrabi habe ich geschält und in ca 1cm dicke Scheiben geschnitten.
Salzen und Pfeffern und in Ei mit etwas  Senf verkleppert wenden, in Chiasamen mit etwas Grieß wenden / panieren. In der Pfanne bei mittlerer Hitze goldgelb braten, bis der Kohlrabi gar ist. Wer will, kann den Kohlrabi auch kurz in gesalzenem Wasser angaren……ist aber nicht eigentlich nicht nötig.

Der Zusammenbau:
Brötchen zu unters legen. Salat, die Tomatenscheiben, das Kohlrabischnitzel drauf, die marinierten Gurken und Zwiebeln, etwas Frischkäse mit Paprika gewürzt, fertig.
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Wow, hätte nicht gedacht, dass das was wird. Geschmacklich super frisch und lecker. Die Panade schön knusprig und die Gurken saftig.
Die Konsistenz des „Luftbrotes“, nochmal aufgetoastet, naja, man kann das essen, mich hat es allerdings nicht überzeugt. Das ist kein Burger, den man in die Hand nimmt.
Im Zusammenspiel aber ein Knaller!

Übrigens, die Kamera macht echt coole Bilder!

DIY: Großer Auftritt für den kleinen Künstler

Über die hübschen Etiketten und die Entstehungsgeschichte dazu habe ich ja bereits berichtet, wenn du hier schauen möchtest.
Jetzt sind die Etiketten zum Einsatz gekommen und ich finde, sie sehen ganz toll aus.
Im Froster haben Johannisbeeren und Stachelbeeren auf ihren Einsatz gewartet, am Wochenende habe ich sie zu Marmelade gemacht.
Ganz klassisch, ohne Firlefanz, auch die Kerne habe ich drin gelassen.
Verwendet habe ich Gelierzucker 2:1, die Gläser und Deckel ordentlich sterilisiert.
Hygiene ist für die Haltbarkeit unabdingbar!

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Allerdings musste ich beim Einräumen ins Vorratsregal feststellen, dass ich noch Gläser aus dem letzten Jahr besitze……

Wenn jemand an den Etikettenvorlagen interessiert ist, sagt mir bescheid.

Bistro Besuch im Müller´s auf der Rü

Wir sind Wiederholungstäter.
Bei Groupon gab es wieder eine Gutscheinaktion und da der letzte Besuch im Bistro so sensationell war, haben wir wieder einen Gutschein gekauft.
Einzige Bedingung war unsererseits, dass wir einen Sitzplatz im Bistro haben wollten, Plätze an den Stehtischen waren beim letzten Besuch echt nicht so bequem.

Das Menü las sich wieder verdammt lecker.
Meine Wein Wahl fiel auf einen eisgekühlten Pino Blanc, der absolut köstlich schmeckte. Mein Mann entschied sich für einen Roten, der uns aber leider nicht sehr überzeugte…… es fehlte die Tiefe, wenn ihr wisst, was ich meine…… du trinkst den und der Geschmack ist weg.
Das Personal ist dort jung und trendig, was den Aufenthalt sehr angenehm macht. Ich komme gleich nochmal drauf zurück.

Vorspeise:
Salat a la „Nicoise“
Thunfischtataki / Jordan Oliven / Feta Käse aus Lesbos
Der erste Bissen und ich fühlte mich wie im Himmel. Das war ein absoluter Kracher.
Der Thunfisch war unfassbar lecker. Wer schon mal rohen Thunfisch verarbeitet hat, weiß, dass es nicht leicht ist, Geschmack an den Fisch zu kriegen ohne ihn zu übertünchen.
Was hier auf dem Teller lag, war eine echte Offenbarung.
Der Thunfisch ließ sich noch gut schneiden, zerging dann aber in einer Geschmackexplosion auf der Zunge. Ich könnte jetzt grad nochmal eine Portion verdrücken. Der Thunfisch  wird von allen Seiten kurz angebraten und anschließend abgeschreckt  und mariniert. Hammer! Zuerst dachten wir, er wäre geräuchert, weil er eine so feine Note hatte.
Im Salat befanden sich noch Kartoffelstücke, knackige Gurke (auch mariniert), Oliven, der Feta und ein Wachtelei. Alles in allem eine wunderbare Komposition. 10+ Punkte
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Hauptgang:
US Black Angus Stripe Lion
Cremige Polenta / geschmorte Salatherzen / Sour Cream
Das wichtigste zuerst: der Koch hat den gewünschten Garpunkt exakt getroffen!
Die geschmorten Salatherzen lagen auf einem Polentaspiegel, garniert mit der Sour Cream. Zum Steak gab es Kräuterbutter und einen Soßenspiegel, eine ganz tolle Jus, korrespondierend zum Beef.
Das Fleisch war butterzart und die Jus ein Gedicht.
Geschmorte Salatherzen und ich werden keine Freunde, ich finde Salat ohnehin langweilig  und das wird durch das Schmoren auch nicht besser. Mit der Sour Cream ging es so.
Die Polenta war lecker, davon hätte mehr auf dem Teller sein dürfen.
Das Fleisch top, die Beilagen, nur 8 Punkte.
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Dessert:
Limonentarte
Erdbeerragout / Limone-Basilikum Sorbet
Die Tarte hatte eine wunderbar cremige Konsistenz und schmeckte super frisch, passend zu den Außentemperaturen. Getoppt wurde das durch eine geflämmte Zuckerkruste oben drauf. Sensationell.
Das Sorbet war ebenfalls einzigartig. Der frische Limonengeschmack mit der feinen Basilikumnote, einfach lecker!
Das Erdbeerragout hätte es nicht gebraucht, passte aber ganz gut dazu. 10 Punkte
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Es war wieder ein tolles Erlebnis! Bei der nächsten Groupon Aktion sind wir wieder dabei. Aber wenn ich so drüber nachdenke, werden wir wohl nicht auf die nächste Aktion warten sondern ganz regulär dort essen gehen.

Ich möchte mich nochmal zum Personal äußern.
Die Jungs und Mädels sind super höflich und nett. Sehr aufmerksam und wissen, was sie auf den Tellern servieren und wie die Speisen zubereitet werden.
Einen negativen Punkt gab es dennoch.
Eine junge Dame verhielt sich aus unserer Sicht ziemlich anmaßend.
Als Foodblogger fotografiere ich mein Essen.
Die junge Dame meinte das kommentieren zu müssen („…erst mal fotografieren, wie die jungen Leute…..“) und das in einem Tonfall den wir absolut unpassend fanden. Ich war echt sauer……
Da hat die junge Dame noch viel zu lernen.  -10 Punkte

 

Pizza – schön scharf!

Keep it simple!

Treffender könnte man diesen Rezeptvorschlag nicht beschreiben.

Basisteig:

* 500gr Mehl
* 1 Tüte Trockenhefe
* Salz
* ein Schuß Öl
* lauwarmes Wasser (nur soviel, dass es einen geschmeidigen Teig ergibt
* Mehl für die Arbeitsfläche und
* Grieß, damit die Pizza leicht vom Brett auf s Blech rutscht.

Die Hefe in etwas lauwarmem Wasser auflösen und zu den restliche Zutaten geben. Verkneten und weiteres lauwarmes Wasser hinzugeben, bis der Teig geschmeidig ist.
Teig abdecken und gehen lassen.
Ofen auf höchster Stufe vorheizen, Backblech mit aufheizen.
Kurz durchkneten und in Portionen teilen.
Ausrollen in die gewünschte Größe und Dicke.
Zum einfacheren Transport vom Holzbrett aufs Blech und umgekehrt benutze ich Grieß. Die Körnchen sorgen für unfallfreies Rutschen.

Für die Tomatenbasis muss man nicht viel Geschiss machen.
Ein einfaches Sugo aus:
* passierter Tomate (aus dem Tetrapack)
* Knoblauch (durch die Presse gejagt)
* Salz , Pfeffer und eine Prise Oregano
fertig!

Die Tomatensoße auf dem Teigfladen verteilen, Käse (hier Cheddar) darauf verteilen.
Meine Version hatte Zwiebeln, Chili und Kapern, sowie Scheiben einer  Salsicia pikante drauf.
Mehr muss nicht!
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Grieß auf das Pizzabrett streuen, Pizza draufziehen und auf das vorgeheizte Backblech rutschen lassen.
Die Backzeit ist nicht so arg lang. Die Salsicia sollte schön ausgebraten und die Ränder knusprig goldgelb sein. Dann ist die Pizza perfekt.
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Du kannst sie nach Belieben belegen, auf jeden Fall würde ich aber den Käse unter den Belag machen….. dann wird die Pizza nicht so schnell matschig. Drunter und drauf geht natürlich auch…..

Die Pizza kannst du heiß oder kalt essen, sie ist ein Gedicht!