Mr. Pot´s Food Travel – Rezept Nr.3 griechisches Stifado

So, der letzte Beitrag zum Dopf, der auf Reise geht. Eine Hommage an unsere zweite Heimat, Griechenland. Es gibt einen traditionellen, herzhaften Eintopf aus der griechischen Mama Küche. Die Verwendung der Gewürze wie Zimt und Piment erinnern ein wenig an den Herbst oder Winter. Ist uns egal, wir essen das Gericht ganzjährig weil es einfach geil schmeckt.

griechisches Stifado

einfach – Marinieren über Nacht – Garzeit ca 1,5h

Zutaten (Mengen angepasst an den ft3):

  • ½ kg Rindergulasch

Marinade für das Fleisch,

  • 1 Flasche trockenen Rotwein
  • ½ Glas Rinderfond
  • 1 TL Zimt
  • 2 Nelken
  • 2 Wacholderbeeren
  • 2 Pimentkörner
  • ½ TL Pfefferkörner
  • 1 Lorbeerblatt, frisch

weitere Zutaten:

  • 5 kleine Zwiebeln, in grobe Stücke geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • 3 große Tomaten, entkernt und klein gehackt

Das Fleisch mit Rotwein und dem Rinderfond übergießen. Die Gewürze in einen Teebeutel füllen und ½ TL Zimt dem Fleisch zugeben.
Über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen.

Das Fleisch nach dem Marinieren durch ein feines Sieb gießen und die Flüssigkeit auffangen. Die Gewürze ebenfalls aufbewahren.
Das Fleisch trocken tupfen.

Etwa 10 Kohlen unter den Dopf packen und das Fleisch mit etwas Öl portionsweise scharf anbraten.
Jeweils das Fleisch dem Dopf entnehmen und den Bratensatz mit etwas Wasser lösen und auffangen.
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Zum Schluß die Zwiebeln und den Knoblauch anschwitzen. Danach das Fleisch hinzufügen und mit dem Bratensatz und der Marinade angießen. Evtl noch etwas Fond oder Rotwein dazu geben, das Fleisch sollte bedeckt sein.
Die Tomaten und das Gewürzsäckchen einlegen, salzen und den Dopf verschließen.
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Auf den Deckel 8 Kohlen legen und 1 ½ bis 2 Stunden schmoren lassen.
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Wenn das Fleisch wunderbar weich ist, das Gewürzsäckchen entfernen und evtl. die Soße mit etwas dunklem Soßenbinder andicken. Mit einem weiteren ½ TL Zimt und Salz abschmecken.
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Der Duft ist einfach himmlisch.
Dazu passen Bratkartoffeln, Salzkartoffeln, Kartoffelgratin, Nudeln oder auch Reis.
Kali Orexi!

 

 

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Mr. Pot´s Food Travel – Rezept Nr. 2 Westfälische Potthucke

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Der Wanderdopf hat hervorragende Arbeit geleistet und das nächste Gericht gezaubert.
Ein traditioneller „Kartoffelkuchen“ mit Mettwurst. Klingt ungewöhnlich, ist aber ein tolles herzhaftes Gericht. Potthucke ist ein „Topfhocker“…dazu im Rezept später mehr.

Westfälische Potthucke

einfach – Garzeit ca 1,5h

Zutaten (Mengen angepasst an den ft3):

  • 1 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 100ml Milch
  • 150 gr Schmand
  • 4 Eier
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • Mettwürste
  • 6 EL Butter

700 gr Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. Im Salzwasser garen, abgießen und etwas auskühlen lassen. Durch eine Kartoffelpresse in eine Schüssel drücken.
300 gr rohe Kartoffeln reiben und durch ein Tuch auspressen.
Kartoffeln vermischen, Milch, Schmand, Eier und die Gewürze dazugeben und zu einer homogenen Masse rühren.

Den Dopf mit Backpapier ausschlagen und die Hälfte der Kartoffelmasse in den Dopf geben. Die Mettwürste nebeneinander einlegen und den Rest Kartoffelmasse darüber geben.
Die Butter in Flocken auf der Oberfläche verteilen.
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Unter den Dopf  kommen 10 Kohlen und oben drauf ebenfalls 10 Stück.  Die Menge der Kohlen richtet sich natürlich auch danach, wo steht der Dopf, wie ist die Außentemperatur etc. In der Regel dauert das Garen 1,5Std. Der Kartoffelkuchen verzeiht problemlos zeitliche Verzögerungen, wenn doch mal Kohlen nachgelegt werden müssen.
Die Oberfläche sollte auf jeden Fall schön angebräunt sein.
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Dann den Dopf von den Kohlen nehmen, Deckel öffnen und den Inhalt sich setzen lassen (Potthucke-Topfhocker). Die Masse wird dann noch fester. Durch das Backpapier lässt sich der Kartoffelkuchen leicht aus der Form nehmen. Backpapier entfernen und den „Kuchen“ in ca 2cm dicke Scheiben schneiden.
Die Scheiben im Dopf-Deckel von beiden Seiten goldgelb anbraten und noch heiß servieren.
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Wir empfehlen dazu einen frischen Wildsalat mit würzigem Dressing aus Olivenöl, Balsamico, Senf, Salz und Pfeffer und eine schöne kalte Hopfenbrause, sprich: Bier!
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Mr. Pot´s Food Travel – Rezept Nr.1 Dortmunder Pfefferpotthast

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Wir machen bei einer tollen Aktion mit.

Ein Dutch Oven (ein ft3 von Petromax), nachstehend Dopf genannt, ist auf die Reise gegangen und macht Station bei jedem, der sich bei FB in der Gruppe Mr. Pot´s Food Travel anmeldet und den Finger hebt, dass er den Pott auch mal haben möchte.
Vor knapp 2 Wochen haben wir den Pott aus Thüringen bekommen. Jetzt war er eine Woche in Dortmund, es wurde gebruzzelt und geschmort und geht am Donnerstag weiter Richtung Herne.
Ach ja, für jedes bei FB veröffentlichte Rezept spendet das Magazin Fire & Food 10 Euro für GloW efficiency off-grid GmbH (Energiesparherde für Entwicklungländer).

Verschickt wird der Pott im Alukoffer, zusammen mit einem Rezeptbuch, wo jeder seine Rezepte niederschreiben kann.

Ich finde das sehr gelungen!

 

Unser Beitrag Nr.1 lautet:

Dortmunder Pfefferpotthast

einfach – Garzeit ca 90min

Zutaten (angepasst für den ft3, ansonsten Mengen verdoppeln):

  • ½ kg Rindergulasch (mager)
  • 250 gr Zwiebeln, in Ringe geschnitten
  • etwas Öl oder Schweineschmalz
  • 1 Glas Rinderbrühe
  • 50 gr Pumpernickel, zerbröselt
  • etwas Pankomehl zum Andicken
  • ½ TL schwarzer Pfeffer, geschrotet
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Gewürznelken
  • 2 Pimentkörner
  • Salz
  • 1 ½ EL Kapern (optional, wer´s mag)

Etwa 10 Kohlen unter den Dopf packen.
Das Fleisch anbraten, am besten portionsweise. Dann die Zwiebeln mit anschwitzen.
Brühe draufgeben und die Gewürze hinzufügen.
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Dopf-Deckel drauf und auch 10 Kohlen auf den Deckel legen.
Die Garzeit beträgt etwa 90min. Das Fleisch sollte schön weich sein, einfach zwischendurch mal testen.
Dann die Kapern und das Pumpernickel einstreuen und gegebenenfalls mit etwas Pankomehl andicken. Mit Salz abschmecken. Fertig.
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Serviert wird das Pfefferpotthast traditionell mit einer Gewürzgurke und Salzkartoffeln. Dazu passt hervorragend ein frisches Dortmunder Bier!
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from nose to tail – Nachhaltigkeit in der Fleischproduktion – das Blogger-Café by Seidl läd ein

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Das Thema Nachhaltigkeit in der Fleischproduktion ist ein ganz sensibles Thema.
Ja, ich bin Fleischesser, ja, ich nehme hin, dass für meinen Fleischkonsum Tiere sterben müssen. Und gerade deshalb schreibe ich jetzt grad diesen Post.

Ich bin der Einladung des Blogger-Café´s by Seidl in Essen gefolgt. Das Meat Lovers Thema lautete: Veal – from nose to tail.

Was verbirgt sich dahinter? Von der Neugier getrieben sind der Einladung jede Menge Interessenten gefolgt.
In den Räumen des Blogger-Café´s wurden wir sehr herzlich begrüßt. Daniela, die Chefin kümmerte sich mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um die zahlreichen Blogger. Ein schön gedeckter Tisch ließ erahnen, dass die Kulinarik nicht zu kurz kommen würde.
Auf der Dachterrasse stand das Big Green Egg und 2 Köche waren am Vorbereiten von diversen Leckereien.
Zu Beginn stellte sich die VanDrie Group in einem sehr interessanten Imagefilm vor.
Die VanDrie Group wird nur wenigen ein Begriff sein.
Kurz zusammengefasst: Die VanDrie Group ist der Weltmarktführer bei Kalbfleischprodukten.
Sie zeichnen sich besonders durch Nachhaltigkeit und Qualität aus. Nachverfolgung der Herkunft in jedem Schritt der Verarbeitung.  Es war sehr interessant zu sehen, dass eine Fleischproduktion auch zum Wohl der Tiere ablaufen kann.  Die Tiere mit Respekt behandeln und die für das Tierwohl geltenden Bestimmungen einhalten, das ist ein wichtiger Bestandteil des COV-Verhaltenskodex.
Von der eigenen Milchpulver- und Futtermittelproduktion bis hin zu Kleingruppenhaltung unter sehr guten Bedingungen und dem anschließenden letzten Transport zum Schlachten konnte man sehen, dass sehr viel Wert auf die Tiere selbst gelegt wird. Keine Frage, ein Tier, dass sich wohl fühlt, gut gefüttert wird und weniger Stress hat, liefert auch besseres Fleisch.
Des weiteren verwertet man das Tier komplett. Man setzt auf maximale Verwertung.

Ein Tier komplett zu verarbeiten heißt auch, dass man sich den Fleischstücken widmet, die nicht Mainstream sind. Klar kennt man Schnitzel und Co.
Weit weniger bekannt sind viele andere feine Fleischstücke. Und genau da setzten die Köche Franklin und David an. Sie zeigten, wo man die einzelnen Stücke findet, wie man sie auslöst und vorbereitet und wie daraus Köstlichkeiten werden.
Es wurden verarbeitet:
* Kalbsbäckchen als konfiertes Bonbon in Meerrettichglasur
* Kalbs-Semerrolle, Vitello Tonnato mit Picalliliy
* Nierenzapfen / Onglet
* Herz Bries, 1x vom Big Green Egg (gegart bei 180 Grad), 1x aus der Pfanne (kurzgebraten) mit Curryschaum
* Kalbsfilet, als Saté Spieß
* Ribeye
* Kalbsleber auf Roter Bete / Apfel
Jedes einzelne Fleischstück hatte einen eigenen Geschmack und eine eigene Konsistenz.
Zusammen mit kleinen Beilagen  war jede einzelne Probe geschmacklich fantastisch.
Bezüglich der Konsistenzen und des Mundgefühls scheideten sich die Geister. Nicht alle fanden zB das weiche Fleisch des Bries so klasse. Letztendlich war aber jeder mit Begeisterung dabei und nahm die Gelegenheit wahr, auch mal etwas Unbekanntes, außer der Reihe zu probieren.
Kleiner Hinweis: Kalbfleisch der VanDrie Group findet man zB bei Rewe. Weitere Anbieter werden laut Ludger Paus folgen!
Hier ein paar Impressionen:

Als weiterer Gast war die Firma serioustaste zugegen.
Ernst Petry, Koch und Caterer aus dem Rheinland widmet sich mit Hingabe dem Entwickeln von Soßen ohne Geschmacksverstärker, Zusätzen und unter Verwendung bester Zutaten. Hier konnte nach Herzenslust probiert werden. Ernst erklärte jede seiner Soßen, beschrieb die Aromen und Zutaten und beantwortete geduldig die Fragen der interessierten Blogger.

Nach all den feinen Fleischgenüssen folgte als Abschluß noch ein leckeres  Dessert aus dem Hause Seidl. Eine Mascarpone Creme mit Himbeeren und Schokolade……oh himmlisch! Dazu ein Käffchen…….

Das war eine sehr gelungene Veranstaltung, die einen weiteren Blickwinkel in die doch so verpönte Fleischproduktion offenbarte und somit zumindest teilweise ein weitläufiges schlechtes Image revidierte. Es gibt sie also doch, den tierfreundlichen und  achtsamen Umgang mit dem Produkt Fleisch. Das gibt Anlass zur Hoffnung, dass man als Verbraucher doch etwas bewegen kann.
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Nach einer herzlichen Verabschiedung, netten Schlußworten und der Aussicht auf ein eventuelles Blogger-Café zum Thema: Wurst (oh jeah!) wurden wir mit einer Goodiebag (im Kuh-Design) entlassen.
Sehr schön. Sehr viel Infomaterial zum Thema durften wir mitnehmen. Auch eine Schürze und ein Ofenhandschuh fanden sich in der Tasche. Danke VanDrie dafür und für die leckere Soße von serioustaste.

Die holländischen Mini-Klompen baumeln bereits an meiner Tasche….. :0)

Hier ein die Bloggerkolleginnen und -kollegen, die mit mir geschlemmt haben:

  1. Andreas Krebs, Kochjunkie
  2. Birgitt Ducrocq, Love of Cake
  3. Jessica Hüllenkremer, Jessis Schlemmerkitchen
  4. Katti Krause, Pottgewächs
  5. Monika Thiede, Mo’Beads
  6. Nora Lange, All Hunky Dory
  7. Patricia Wons, Mom’s Blog
  8. Silke Schloemp, Leben und Genießen Blog
  9. Stefan Poggemann, Pogge grillt
  10. Susanne Heiser, Lindenthalerin
  11. Véronique Kentzinger, Typisch französisch

Die Unternehmensvertreter:

  1. David Veenstra, VanDrie Group
  2. Franklin Mijnhijmer, VanDrie Group
  3. Ludger Paus, VanDrie Group
  4. Ernst Petry, serioustaste Partyservice Petry

und nicht zu vergessen

Seidl PR & Marketing

  1. Anke Noertersheuser
  2. Carolin Seyer
  3. Claudia Eisert
  4. Daniela Seidl
  5. Fabian Wolff
  6. Justine Ronken

Chicken in Panko-Amaranth Kruste mit Zuckerschoten & gefüllten Champignons mit Miso-Butter

Die Champignons waren ein Versuch und haben uns so gut geschmeckt, dass wir sie zum festen Bestandteil unseres Asien Repertoires gemacht haben.
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Aber von vorne.
Die Hähnchenbrust hat eine tolle Panade aus Pankomehl und Amaranth bekommen. Paniert wurde ohne Ei, die Marinade aus Miso-Paste und Harissa reicht völlig aus, damit die Panade hält. Der Amaranth sorgt für eine weitere knackige Überraschung.

Als klassische Beilage habe ich knackige Zuckerschoten gewählt, die mit Frühlingszwiebel in der Pfanne angebraten wurden und mit dem Rest Frischkäse (von den Champignons) abgeschmeckt wurden.

Dazu die genialen Champignons, deren Geschmack sehr aussergewöhnlich ist und die perfekte Ergänzung zum Hähnchen bildet. Der Frischkäse ist cremig und fein abgeschmeckt, die Miso-Butter haut nochmal so richtig Geschmack raus, so dass das Zusammenspiel der Aromen einzigartig ist.

Natürlich gehört auch ein wenig Reis dazu. Der passt klasse zu den Champignons, denn damit kannst du jedes bisschen Saft und Soße aufnehmen und genießen.

Chicken

  • Hähnchenbrust, in breite Streifen geschnitten
  • Miso Paste, hell
  • Harissa, aus dem türkischen Supermarkt
  • Gefrierbeutel zum Marinieren
  • Panko-Mehl
  • Amaranth (oder Chia, oder, oder, feel free)

Zutaten in den Beutel geben, verschließen und kneten, bis sich die Pasten  die Hähnchenbrust gleichmässig umschlossen haben. Im Kühlschrank marinieren lassen.
Zum Panieren mit der Zange aus dem Beutel nehmen und in der Panko-Amaranth Mischung wälzen und festdrücken. In der Pfanne bei mittlerer Hitze knusprig ausbacken.
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Champignons

  • große Champignons, ausgehöhlt
  •  Frischkäse
  • Teriyakisosse mit geröstetem Knoblauch
  • Frühlingszwiebel in feine Ringe geschnitten
  • Miso-Butter (1EL Misopaste mit 70g weicher Butter verrührt und kalt gestellt)

Die Champignons aushöhlen. Frischkäse mit der Teriyakisoße vermischen, bis eine homogene Masse entsteht.
In die Champignons füllen, Frühlingszwiebel darauf verteilen.
Zum Schluß noch eine 5mm dicke Scheibe von der Miso-Butter auflegen und bei indirekter Hitze auf dem Grill oder im Backofen garen, bis die Champignons weich und der Inhalt schön verlaufen ist.

Zuckerschoten

  • Zuckerschoten
  • Chili
  • Frühlingszwiebel
  • (wenn noch übrig, der Rest Frischkäse von den Champignons)

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Zuckerschoten in etwa 2cm breite Streifen schneiden, zusammen mit den Frühlingszwiebeln und der Chili anbraten. Wenn noch Füllung von den Champignons übrig ist, kannst du das unter die Schoten mischen.

Reis kochen. Ich benutze einen Reiskocher, weil er Idiotensicher funktioniert und perfekte Ergebnisse liefert….. jedes mal.
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Zum Garnieren ein paar Wasabi-Sesam Körner draufgeben und genießen.

Lasst es euch schmecken!

Lachs-Cheesecake mit Balsamico-Spheren

unbeauftragte Nennung und Verlinkung

Bei dem jetzigen Sommerwetter möchte man leichte frische Küche.
Mein Rezept ist einfach gehalten, so dass man ganz fix ein tolles Essen auf dem Tisch stehen hat.
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Auch wenn das ein Cheesecake wird, gebacken wird heute nichts, die Küche bleibt kalt.
Wir haben hier einen herzhaften Keksboden mit einem Frischkäse mit ordentlich Lachs und Dill verfeinert.
Das i-Tüpfelchen ist der Kaviar aus einem leckeren Balsamico.
Optisch und geschmacklich ein Kracher!

Cheesecake (im Dessertring von 12cm)

Keksboden: 
100g gesalzene Kekse, in einem Plastikbeutel mit dem Nudelholz zu Krümeln verarbeiten
40g Butter, geschmolzen

Es ist hilfreich, den Boden und den Rand des Dessertringes mit Backpapier auszukleiden.
Kekskrümel und Butter vermischen, anschließend den Boden der Form 1cm hoch damit bedecken und festdrücken. Im Kühlschrank kalt stellen.

Die Cheesecake-Masse:

200g Frischkäse
100g Räucherlachs (90 g für die Frischkässemasse, der Rest zum Garnieren)
1cl Gin
Abrieb und Saft einer Limette
Dill, frisch oder TK
Salz, Pfeffer

Den Frischkäse in eine Schüssel geben und mit dem Rührgerät luftig aufschlagen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Lachs in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Dill unter die Frischkäsemasse heben.
Auf dem Keksboden verteilen und mindestens ein Stunde im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.

Balsamico Kaviar 

Zuerst befüllt man einen hohen Becher mit Speiseöl und lässt ihn sehr kalt runterkühlen.
Für den Kaviar rechnet man etwa 1,5g Agar Agar auf eine Flüssigkeitsmenge von 100ml.
Dabei ist es egal, wie süß, salzig oder sauer eine Flüssigkeit ist, die Rezeptur funktioniert immer.
Das Agar Agar wird mit der Flüssigkeit vermischt und kurz aufgekocht. Die Flüssigkeit abkühlen lassen. Im Temperaturbereich zwischen 45 und 37 Grad in eine Spritzflasche oder Pipette füllen und in das sehr kalte Öl tropfen lassen. Wenn die Kugeln den Boden des Gefäßes erreicht haben, haben sie die perfekte Konsistenz und Form.
Im Nachhinein habe ich festgestellt, dass die Kugeln runder werden, wenn man ein sehr schlankes, hohes Glas benutzt!
Mit einer Schaumkelle oder Sieb entnehmen und unter fließendem warmem Wasser abspülen (die Kugeln sind hitzeresistent bis ca 70 Grad).

Eine sehr feine Vorspeise, passt pur oder auch zu einem frischen Baguette. DAS ist leichte Sommerküche mit Pfiff.
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Danke an Roddy für die Inspiration!

 

Asiatische Sternstunde mit Huhn

Bei dieser Affenhitze möchte man nicht nach dem Essen das Gefühl haben direkt aufs Sofa rollen zu müssen.
Ich hab das was für euch. Und das coole ist, du kannst es als BBQ auf der Feuerplatte, der Plancha, in der Pfanne über dem offenen Feuer oder ganz klassisch auf dem Herd zubereiten.

Miso Huhn auf asiatischem Sommer Gemüse mit Saté Soße,
Wasabi Sesam & gecrushten Mie-Nudeln

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* (auf dem Bild fehlt der Wasabi Sesam)

Die Zutaten werden sehr fein geschnitten, damit die Garzeit nur ganz kurz ist. Das Hühnchen kriegt eine wunderbare Farbe, bleibt saftig und das Gemüse ist schön knackig.

Für das Miso Huhn:
– Hühnerbrust (ohne Haut)
– helle Miso Paste
– Harissa (vom Türken, weil das viel aromatischer ist)
– etwas Öl zum Braten

Das Huhn in ca 3-4mm dicke Scheiben schneiden und in einem Gefrierbeutel mit Miso-Paste und Harissa (Verhältnis 1:1) vermischen. Die beiden Pasten kannst du großzügig verwenden, eine genaue Mengenangabe ist nicht nötig. Im Kühlschrank ein paar Stunden marinieren lassen.

Die Saté-Soße:
Die Saté Soße kannst du gut vorbereiten,  auch sie ist mit wenigen Zutaten schnellgemacht. Mit Gelinggarantie!
– 1 Knoblauchzehe, gerieben
– 1 kleine Zwiebel, in kleine Würfel geschnitten
– 1 TL Ingwer, gerieben
– etwas Öl zum Anschwitzen
– 150ml Kokosmilch
– 1 EL Soja-Soße
– 1 TL Sambal Oelek
– 1/2 Limette, Saft und Abrieb
– 2 EL Erdnussbutter (mit oder ohne Stücke entscheidest du selbst)

Knoblauch, Ingwer und Zwiebel in etwas Öl anschwitzen. Mit Kokosmilch ablöschen, Soja-Soße und Sambal, sowie den Limettensaft und den Limettenabrieb dazugeben.
Vom Herd nehmen und die Erdnussbutter unterrühren….. fertig.
Du könntest die Soße jetzt noch fein pürieren und durch ein Sieb streichen., dann wird sie ganz fein und samtig. Aber auch die rustikale Variante mit Stückchen ist sehr lecker. Das kann jeder selbst entscheiden.

Das Gemüse:
Das Gemüse ist ein wenig Schnibbelarbeit aber auch nicht wirklich aufwendig vorzubereiten. Es empfiehlt sich, das Gemüse in ähnlich große Stückchen zu schneiden, dann wird alles gleichzeitig gar.
– rote Paprika
– gelbe Paprika
– Zuckerschoten
– Sojasprossen
– Pak Choi
– Frühlingszwiebel
– Chili
– Öl zum Braten
Zum Würzen:
– Teriyaki Soße
– helle Sojasoße
– Sesamöl

Garnitur:
– gecrushte Mie-Nudeln, nicht gegart sondern trocken
– Wasabi Sesam
oder gehackte Erdnüsse, normalen Sesam, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
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Zubereitung:
Die Platte oder Pfanne richtig heiß werden lassen. Das Fleisch soll Röstaromen bekommen und nicht in der eigen Suppe kochen. Hier empfiehlt es sich, hochwertiges Fleisch zu kaufen, wo weit weniger (bis gar kein) Wasser austritt.
Merke: lieber weniger Fleisch, dafür in besserer Qualität! So, ich packe den Zeigefinger wieder weg.
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Das Fleisch zuerst mit etwas Öl braten. Es geht recht zügig, bis es appetitlich braun aussieht. Bevor ihr die Fleischscheiben wendet, das Gemüse auf die Platte geben und mit etwas Öl anbraten.
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Wenn das Fleisch fertig ist, etwas Teriyaki- und Soja Soße auf das Gemüse geben. Vorsichtig würzen, beide Soßen sind salzig!
Ein paar Spritzer Sesamöl und schon kann angerichtet werden.

Gemüse auf den Teller, das Fleisch oben drauf, die Saté Soße on top und mit den gecrushten Mie-Nudeln und etwas Wasabi Sesam garnieren.
Fertig ist eine Aromabombe mit unglaublich saftigem Fleisch, knackigem Gemüse, einer seidigen Saté Soße, einer Ohrfeige wegen des Wasabi Sesams und den knusprigen Nudeln.

Lasst es euch schmecken!