BBQ Season Opening Event 2018 – Grill Doch Mal

Grill doch mal! Diesem Aufruf sollte man unbedingt Folge leisten!
Und genau das taten zahlreiche Grillbegeisterte am vergangenen Wochenende, die sich für das Event der Grillschule „Grill Doch Mal“ aus Berg in der Oberpfalz (bei Nürnberg) angemeldet hatten.
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Am Haus Habsberg inmitten der Natur und einem wunderschön angelegten Gelände konnte man schon von weitem die rauchenden Schlote der Smoker und die Rauchsäulen der offenen Feuerstellen ausmachen. Kam man näher, so konnte man auch schon blind dem Duft nach gebratenem Fleisch folgen.
Aber von vorne.
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Martin Schulz und seine Frau Conny haben ein tolles Event auf die Beine gestellt.
Zur Präsentation der einzelnen Möglichkeiten Outdoor-Cooking zu machen, gesellten sich noch zahlreiche Firmen, ohne die Grillen und BBQ eigentlich gar nicht möglich ist.
Getoppt wurde die Veranstaltung durch zahlreiche Vorträge, die zu ganz vielen Themen stattfanden.

Die Firma Spicebar war mit seinen Mitarbeitern Ulf Steinhagen (mit Partnerin und ausgesprochen hilfreiche Hand beim Schnibbeln am Dutch Oven), Lara und einer kleinen Auswahl an hinreißenden Pfefferkreationen und Rubs vorort. Später nahm uns Lara noch mit auf eine Reise in die Welt des Pfeffers.

Gleich nebenan präsentierte  Ethimios Christakis (Band of Chefs) großartige Olivenölsorten sowie gesmokte Oliven!
Zum Thema Olivenöl gab es einen interessanten Vortrag in den angrenzenden Seminarräumen. Hier erfuhr man allerlei wissenswertes über die Herstellung und Qualität von Oliven und den daraus resultierenden Produkten.

Ohne den Mann mit Kohle geht´s wahrlich nicht. Die Firma Mc Brikett, Geschäftsführer Kasper Damkier oder besser bekannt als Kohlen-Kasper, zeigte die verschiedenen Kohlen Sorten aus Kokosnussschalen und referierte zusammen mit seinem Kollegen Dominik über die Vorzüge, Unterschiede, sowie die Herstellung seiner Kohlen.

Man legt viel Wert auf Regionalität und eine vernünftige Herkunft des Fleisches.
Und da nur ein Grill nichts ist ohne Fleisch, was man darauf zubereitet, war die Firma Jura Fleisch ebenfalls mit Frank Schütze, Metzgermeister, anwesend. Zum Thema Fleisch zerlegen wurde hier am Beispiel eine halben Sau (ohne Kopf und Schlegel)  die Zerlegetechnik erklärt und eindrucksvoll gezeigt.

Zum Thema Jagen und Wild hat der Jäger Ulrich Schaefer sein Wissen an Interessierte weiter gegeben.

Nach einem guten Essen darf eine feine Tasse Kaffee, ein Cappuchino oder ein Espresso nicht fehlen.
Die Kaffeerösterei aus Parsberg, Christian Flügl mit seiner Mitarbeiterin Lena versorgte uns mit köstlichen Kaffeespezialitäten aus dem eigenen Haus.

Auch Michael Einbecker, von Monolith und Michael Specht von Napoleon standen für Fragen bereit.
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An den einzelnen Grillstationen durften die Gäste mit schnibbeln, würzen und bruzzeln. Allerlei Informatives gab es zu den Lebensmitteln, der Zubereitungsart, den Garzeiten und den Gewürzen.

So entstanden eine Vielzahl von leckeren Gerichten, die auch zu Hause einfach zuzubereiten sind.
An den Feuerplatten:
-Wodkafleisch Spieße mit Kartoffel Rosmarin Ecken
-Gegrillter Melonensalat mit Ziegenkäse und Caipi Pesto
-Kachelfleisch mit gemischtem Grillgemüse
-Äpfel und Spargel in Bacon
-Rinderhackspieße im Kokosmantel und scharfem Ananasgemüse
-Quesadillas

Zwei Highlights bildeten ganz sicher das Rinder Ribs Asado  und das Lamm am Kreuz. Archaisch mutete das Garen am offenen Feuer an. Das Ergebnis war beeindruckend und für jeden Fleischliebhaber vermutlich der absolute Höhepunkt.
-Jura Distel Lamm Asado
-Rinder Querrippe Asado

An der Station Dutch Oven, dem Feuertopf der geschichtsträchtig schon an den Planwagen im Wilden Westen baumelte:
-ungarisches Gulasch
-Canneloni mit Wildfüllung
-Quarkbällchen mit Rhabarber-Ragout und frischen Erdbeeren

Aus dem Smoker kamen Leckereien wie:
-Pulled Pork
-Ribs
-Brisket

Begleitet wurde das Event bis spät in die Nacht von einem perfekten DJ, der es mit seiner Musikauswahl geschafft hat, alle Geschmäcker zu treffen.
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Besonders war, dass ein Filmteam von Kabeleins vorort war und für die Beitragsreihe „Was weiß ich“ die Teilnehmer und das Team zum Thema Fleisch befragt hat. Das war sehr lustig. Zum Sendetermin wissen wir bis jetzt noch nichts genaues.
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Später gedachten wir zusammen mit den Gästen einem lieben Freund, der leider viel zu früh von uns gegangen war. Einem BBQ Liebhaber, Weingutbesitzer und Freund, dem wir noch einmal zuprosteten. Andreas, mach´s gut!
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Zusammengefasst war der Tag zwar anstrengend, aber auch echt cool.
Vielen Gästen, Freunden und Interessierten konnten wir unsere Liebe zum offenen Feuer und Gegrilltem weitergeben.
Viele Fragen rund ums BBQ wurden beantwortet, Erfahrungen und Meinungen ausgetauscht und letztendlich lautete das Fazit:

„BBQ? Ja, das rockt!“

Ein fettes Dankeschön an das Team „Grill doch mal“:
Conny und Martin Schulz
Silke und Holger Schloemp
Daniel Ehbauer
Werner Pfeufer
Christia Rudolph
Christian von Lospichl
„Schnitzel“ Joachim Lewis
und Florian Zeitler

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Eine Einladung nach Magdeburg – Petromax / Feuerhand laden ein

Wow, eine richtig edle und coole Einladungskarte flatterte ins Haus. Oh wie schön, Petromax / Feuerhand hat mich exklusiv zur Einweihung des neuen Showrooms eingeladen.
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Die Firma Petromax und uns verbindet die Liebe zum Outdoorcooking, sprich BBQ und feines Essen. Man kennt sich schon eine Weile und läuft sich auf diversen Veranstaltungen immer mal wieder über den Weg.
Zudem versorgt mich Sophie mit Accessoires zum in Szene setzen meines Essens und mit nette Emails.
Umso größer war die Freude über die Einladung. So fuhren wir an einem wunderbaren Samstag im April Richtung Magdeburg.
Am frühen Nachmittag kamen wir an und fuhren direkt zum Hotel, welches ich empfehlen kann, weil das Zentrum und auch der Bahnhof fussläufig (ca15min) zu erreichen sind.
Das Wetter war klasse und so machten wir uns auf den Weg die Stadt zu erkunden.
Es gibt tolle Strassenzüge, die von der Gründerzeit geprägt sind. Zusammen mit der gerade einsetzenden Blüte verschiedener Bäume war das ein ganz besonderes Bild.
Im ganzen Zentrum gibt es an jeder Ecke Kunst. Ob Brunnen oder Skulpturen, oder auch das Hundertwasserhaus, das hat was.

petromax18Letzteres sieht einfach genial aus. Im Windschatten sassen wir dann in der Sonne im Café „Alt Magdeburg“ bei Kaffee und Kuchen und haben die Seele baumeln lassen. Wunderbar.  Auch der Dom ist einen Besuch wert. Magdeburg hat noch viel mehr zu bieten, wir machten uns dann allerdings auf zu Petromax.
Etwas versteckt liegt die Firma.
Uns erwartete ein richtiges Highlight. Zelte, Sonnensegel, Catering und das Herzstück, die Dieselhexe.
Wir wurden herzlich empfangen, bekamen unsere Namenschilder und begrüßten diejenigen, die wir kannten.
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Hach, das ist schon irgendwie wie ein Familientreffen ( Kasper, siehe McBrikett und  Maja von Green Heart BBQ)
Jonas hielt dann eine kleine Ansprache und es folgte das feierliche Durchschneiden des Bandes zum Showroom. Wow, DAS ist mal ne Kulisse und DAS nennt man professionelles Präsentieren von Produkten.

Arrangiert ist alles im Stil eines Campingplatzes in der Wildnis Kanadas. Mit ganz viel Liebe zum Detail ist alles aufgebaut, vom Zelt bis hin zum Paddelboot. Das macht mega Bock auf einen Outdoorurlaub! Echt jetzt!
Alle halbe Stunde fand eine Führung durch Lager und Produktion statt.
Das hat uns echt umgehauen. Auf mehr als 8000 Quadratmetern reiht sich Regal an Regal….um sich das besser vorstellen zu können, das sind 16 Fussballfelder.
Das Assembling des Pyron und der Petroleumlampe wurden anschaulich erklärt und immer wieder die nicht enden wollenden Regalreihen. Großartig!
So ein langer Fussmarsch macht hungrig und wir widmeten uns dem Catering.

Sehr feine Leckereien zubereitet im Kochgeschirr von Petromax. Mehrere Sorten Brot, Süßes, Waffeln, Tarte, asiatische Hähnchenteile, Pulled POrk, Salate, Corndogs, Lammspieße und im Zelt ein exquisites Buffet an aussergewöhnlichen Leckereien wie Avocadocreme mit Garnele, Wakamesalat, Tapiokasalat mit Lachs, um nur einige zu nennen.
Es fehlte an nichts. Tolle Live Musik und das schöne Wetter taten ihr Übriges um es allen Gästen so angenehm wie möglich zu machen. Und so stand man bis spät in die Nacht (oder frühen Morgenstunden) an und um die zahlreichen Feuerstellen.

Lieben Dank für diesen schönen Abend! Weiterhin ganz viel Erfolg bei all euren Projekten und Vorhaben! Ihr seid ein tolles Team!

Man sieht sich!

 

Ah jeeeee…..

Kurze Zusammenfassung der letzten Wochen. Kulinarisch ist nicht sehr viel passiert, andere Dinge hatten irgendwie Vorrang.

Auto mieten in Deutschland…. wir kannten das bislang nur aus dem Urlaub, was auch immer mehr oder weniger gut geklappt hat, meistens eher gut!
Auto mieten in Deutschland, zwischen den Jahren. Online überhaupt kein Problem, ein Sprinter sollte es sein, wir wollten ja Möbel transportieren. Auto gebucht (2 Wochen vorher), Papiere ausgedruckt und  dann erst mal Weihnachten.

Wie immer, als Weihnachtsflüchtling, mit einigen Gleichgesinnten, ein nettes festliches Meeting mit Hopfenkaltschalenverkostung gehalten, dann schön klassisch Kartoffelsalat mit Würstchen mit was vorneweg. Gemütlich Couch und so, sehr schön und entspannt.
Auf das Weihnachtsmenü werde ich noch näher eingehen, das ist einen eigenen Post wert.

2. Weihnachtstag, schlaflos weil ausgeruht….2:30 Uhr Umzug vom Bett auf die Couch , Glotze an. Kurz drauf, es klingelte Sturm. Aufgeschreckt, senkrecht auf der Couch, voll auf die Fresse gelegt, weil nur Socken an. Merke: Socken, Laminat und hektische Bewegung –> verträgt sich nicht. Riesen blauer Fleck am Oberarm vom Aufschlagen auf den Tisch. Zur Haustür, kurzer Blick durch die Scheibe, Blaulicht und ein Feuerwehrmann. Tür aufgemacht, bei den Nachbarn schräg gegenüber brennt das Haus, ob das unsere Autos sind, die müssten weg! Ja klar. Mein Mann geweckt, schnell in die Klamotten gesprungen, Autos weggeparkt. Mit den Nachbarn fassungslos vor dem brennenden Haus gestanden und diskutiert. Gott sei Dank ist keiner zu Schaden gekommen, die Bewohner konnten mit Baby, Hund und Katze rechtzeitig raus…. wenn auch barfuss und nur in Unterhose und TShirt. Die zweite Katze hat man Tage später noch im Keller gefunden, lebend. Glück gehabt.

Dann Fahrt Richtung hessisches Outback, 2 Tage Familienbespaßung und dann der große Tag mit dem Mietauto.
Morgens Richtung Hanau gefahren, so gegen kurz nach 8 Uhr. Die Stadt leer.
An der Mietstation war (gottseidank) Licht an. Auf dem Hof kein Sprinter zu sehen…..
Zwei sehr missmutige junge Männer schoben vermutlich widerwillig Dienst. Gut, da kann die Freundlichkeit auch mal etwas zu kurz kommen.
Die erste Reaktion war, wir haben gar kein Auto da! Ach so, Sie wollen einen Sprinter…..ja, der ist da!
Wir hatten schon angefangen zu schwitzen.
Ziemlich problemlos haben wir den Wagen in Empfang genommen. War doch größer, als ich gedacht habe.
Also nach Hause um ihn zu beladen.
Einweisen in die Hofeinfahrt und schon konnten wir einladen. Was für ne Plackerei!
Die Möbel waren schon ausgeräumt und wir hatten alles aus dem 1. Stock bis in den Keller getragen. Das Beladen war dann nur noch Tetris für Fortgeschrittene.
Möbel festzurren und Klappe zu. Auf ging die wilde Reise Richtung Ruhrgebiet.
Ich in unserem Auto, mein Mann mit der fahrenden Schrankwand.
Zu Hause angekommen standen zwei Nachbarn schon bereit um den Sprinter zu entladen.
Mir blutete das Herz, denn der ältere der Herren ging mit meinen Möbeln nicht ganz so sorgsam um wie wir uns das gewünscht hätten. 3 Augenpaare weiteten sich vor Schrecken und Entsetzen, als er die Schränke über den Boden schrappte.
Kaputt gegangen ist Gott sei Dank nix.
Ausladen ging fix und wir konnten den Wagen schnell zur Mietstation bringen. Rückgabe klappte auch problemlos so dass ich sagen kann: Mietwagen klappt auch in Deutschland!

Jetzt stand der ganze Mist erst mal in der Garage. Die Kartons und Kisten haben wir noch in den Keller geräumt, denn da waren empfindliche Sachen drin (Zuckerperlen zum Backen und Klamotten).
Feierabend.
Am nächsten Tag haben wir die leichten Möbel an ihren Platz gestellt. Alleine die Eichenkommode stellte ein Problem dar. Wir hatten schon echt Spaß, die aus der Wohnung zu schlören, das Ding ist Hölle schwer.
Nun, zum Schleppen wollte ich uns wieder den Nachbarn holen (den, der sorgsam mit den Möbeln um ging). Pustekuchen, der hatte Rücken von der gestrigen Schlepperei!
Also in die Hände gespuckt und selbst wieder Hand angelegt. Ganz langsam haben wir das Ding in den ersten Stock geschleppt.
Klasse, denn jetzt hatte der Fernseher endlich einen schönen Standplatz.
Aufs Bett gesetzt und die Funktion des Fernsehers geprüft.
Es macht kurz knack und wir saßen mitsamt Matratze auf dem Fußboden.
Naaaaaaaaaa toll!
Also Bett abziehen, Topper runter nehmen, Matratze rauswuchten und den Schaden begutachten.
Gott sei Dank war nix kaputt, es hatten sich nur die Versteifungslatten gelöst.  Und als mein Mann so nach einer haltbaren Lösung suchte, habe ich festgestellt, dass man die Matratzenauflage auch in einer zweiten Höhe befestigen konnte. Ursprünglich lag man relativ tief, also haben wir die Halterung nach oben versetzt und haben jetzt ein Rentnerbett zum leichten aus dem Bett rollen. Klasse!
Alles wieder aufgebaut und fertig. Krimskrams von rechts nach links geräumt und umgekehrt. Viel aussortiert und weggeworfen.

Jetzt ging es stramm auf Silvester zu, mein Mann kränkelte. Glorreiches Ergebnis: Silvester, der Mann mit Männergrippe! (kannst du meine Mutti anrufen….)
Kein Spaß! 2 Wochen lang bewegte er sich am Rande des Todes, seit gestern ist er auf dem Weg der Besserung! Ich werde eine Kerze entzünden!

In diesem Sinne, ein wunderschönes Wochenende!

Happy New Year

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Ihr Lieben, ich hoffe, ihr habt das neue Jahr gut begonnen.
Bei uns waren die letzten Tage im alten Jahr etwas stressig. Durch das Umsortieren von Möbeln und Klamotten blieb leider etwas wenig Zeit für einfach mal rumgammeln.
Die ganze Aktion hat die Akkus ganz schön beansprucht.
Entsprechend unspektakulär haben wir das neue Jahr begonnen. Zusammen mit ein paar Nachbarn haben wir lecker gegessen, Schrottwichteln veranstaltet und auf das neue Jahr angestoßen.
2018 wird spannend!
Für euch und alle eure Lieben wünschen wir Gesundheit und Spaß am Leben!

Times are changing……..

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Alles ist im Umbruch!
Nein, das wird kein trauriger Post, keine düsteren Gedanken, kein depressives Gesülze.
Die Zeiten ändern sich und das ist auch gut so.
Natürlich ist nicht alles immer nur lustig und fröhlich, aber das gehört dazu.
Änderungen sind auch spannend. Bevor sich alles zusammenfügt und man mit einer Situation zurecht kommt, geht man durch einen Nebel von Ungewissheit und Zweifel.
So geht´s mir grad. Ich muss den Weg aber nicht alleine gehen, Familie und Freunde, Nachbarn und Kollegen helfen mir dabei.

Eine große Veränderung steht ins Haus. Nach mehr als 31 Jahren habe ich meinen Job gekündigt und beginne was Neues.
Wie kann man so blöd sein, mag jetzt der eine oder andere denken…..
Aber jede Veränderung hat ja auch einen Grund.

Seit mehr als 13 Jahren pendeln mein Mann und ich. 52 Wochen im Jahr 500km mal er, mal ich das sind über die Jahre knapp 338.000km auf einer von Deutschlands beschissensten Strecken, der A45. In den letzten Jahren haben wir ALLE Brückensanierungen begleitet, inklusive Staus, Unfälle, Schlechtwetter, unfähige Autofahrer und was sonst noch so für Verzögerungen sorgen kann.
Ein Auto verschlissen, ein Unfall (nur Blechschaden, ich war  nicht schuld), unzählige Pipi-Stops an Raststätten, Tobsuchtanfälle, verschütteter Kaffee, unzählige Male Schokoladenflecken beim Essen von Magnum Eis, Süßigkeitenpapierchen in allen Ritzen, Kleingeldgeklimper in der Konsole, zerkratzte CD´s …. die Liste könnte endlos weitergehen.
Die Zeit, die wir auf der Autobahn verbracht haben beläuft sich auf mehr als 13 Tage !!!! Verlorene Lebenszeit, Vergeudung, echter Mist, Zeit wo man keinen Spaß hatte.

Jetzt ist Schluß! Wir werden künftig ein gemeinsames Leben führen und wir freuen uns drauf.
Wir werden ein richtiges Leben führen können, das nicht in das enge Korsett eines Wochenendes gepresst werden muss.

Die neue Arbeitsstätte ist gefunden und ich freue mich auf neue Kollegen und  ein neues Aufgabengebiet. Die Ungewissheit, ob denn auch alles so reibungslos klappen wird stelle ich hinten an. Von diesen Gedanken lasse ich mich nicht runter ziehen. Ich bin bis jetzt mit allen Widrigkeiten zurecht gekommen, habe in den langen Jahren viel erlebt. Angst habe ich nicht.

Von den alten Kollegen Abschied zu nehmen ist schwer. Meine Arbeit hat mir auch immer Spaß gemacht und ich lasse meine Projekte nur ungern zurück weil ich weiß, ich bin einzigartig! Das klingt selbstgefällig? Ja klar, ich weiß was ich kann und das muss mir erst mal einer nachmachen! Jetzt muss ich doch mal bissig werden: jeder ist ersetzbar, es weint dir keiner hinterher.
Die Zeit läuft runter, der Schreibtisch ist weitgehend ausgeräumt, ich verabschiede mich schon von den einen oder anderen langjährigen Wegbegleitern. Nur noch 3 Tage und der Rest von heute…..

Times are changing, life is running fast!