Dutch Oven: Kartoffelgratin

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Kartoffelgratin aus dem Dutch Oven, ein perfektes Gericht aus dem wunderbaren gusseisernen Kochtopf. Eine tolle Beilage und absolut hauptgerichttauglich.

Wir haben unser ganz eigenes Rezept.
Alle, die Speck, Zwiebeln und Käse mögen können jetzt weiter gucken.
Das Rezept lässt wirklich schnell zubereiten.
Ich habe die Kartoffeln bereits vorgekocht gekauft. Du kannst auch rohe Kartoffelscheiben (ca 3mm dick) verwenden, dann verlängert sich die Garzeit…..eben bis die Kartoffeln gar sind. Oder, du kochst die Scheiben entsprechend vor. Es gibt viele Möglichkeiten zum Ergebnis zu kommen.

Zutaten
* 2kg Kartoffelscheiben, vorgegart
* 500g Schinkenspeckwürfel
* 3 Zwiebeln, in dünne Ringe geschnitten
* 5 Knoblauchzehen (durch die Knoblauchpresse gejagd)
* 2 Pck Sahne (400ml)
* Salz, Pfeffer, Muskatnuss (gerieben)

* 1 Pck Gratinkäse

Kohlen:
20 KOKOKO Eggs von McBrikett(14 oben 6 unten), wenn vorgegarte Kartoffeln und ein Camp Chef (Durchmesser DOpfboden 25cm, Höhe 11cm) verwendet werden!
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Den Anzündkamin vorbereiten: Kohlen im Kamin verteilen, einen Würfel der Öko-Anzünder zum Brennen bringen und drunter legen…. das Durchglühen dauert je nach Witterung 30-40min.
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Derweil….
….den Speck auslassen und knusprig werden lassen. Durch ein Sieb gießen und das Fett auffangen, das brauchen wir noch für die Zwiebeln.
Die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden und im Fett glasig dünsten.dopf-1Speck, Zwiebeln und Kartoffeln vermischen und in den Dutch Oven geben.

Die Sahne mit dem Knoblauch, Salz, Pfeffer und Muskat vermischen. Mit dem Salz braucht man nicht zu geizen, die Kartoffeln ziehen sich das weg.
Sahnemischung über die Kartoffeln geben und mit Gratinkäse bestreuen.

Deckel drauf und die Kohlen verteilen.
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Jetzt heißt es nur noch warten, bis es schön blubbert und der Käse gebräunt ist.
Den Bräunungsgrad wählst du selbst. Wie auf dem Bild zu sehen ist, hätte das Gratin noch ein paar Minuten vertragen können….wir hatten aber echt Schmacht und wollten keine Sekunde länger warten…….. naja.
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Yummy war´s!

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Denk dran, bald ist Weihnachten. Wer würde sich nicht über einen Sack Kohle freuen?

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Bockbier Brot

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Brotbacken mag ich sehr.
Normalerweise mache ich das einfache Sauerteig Landbrot. Jetzt habe ich mir Appetit bei der Lindenthalerin geholt und das Rezept ein wenig angepasst (weil ich wie immer nur einen Teil der Zutaten zuhause hatte).
Das Brot ist aber super geworden und schmeckt klasse!
Kleine Bemerkung, das Brot geht auch ganz ohne das teure elektronische Kochgerät.

Zutaten:
• 1 Pck Trockenhefe
• 1 Flasche Bockbier 0,33 (Brand Doppelbock aus Holland)
• 100ml Buttermilch
• 550g Dinkelmehl
• 100g Dinkelvollkornmehl
• 100g Roggenmehl
• 1 TL Rübenkraut (Grafschafter Goldsaft)
• 4 TL Salz
• 2TL Brotgewürz
• 2 TL Backmalz
• 1 EL Balsamico

Zuerst die Hefe mit dem Bier und dem Rübenkraut auflösen. Ich habe das über dem Wasserbad gemacht, aber Achtung, nur bis knapp 35 Grad erwärmen, sonst tut das der Hefe nicht gut.
Danach alle weiteren Zutaten einkneten und den Teig abgedeckt gehen lassen. Ich habe ihn bestimmt 4h stehen lassen.

Den Kamado (meiner ist von barbacoa.pro) anheizen und auf 220-230Grad einregeln. Ich verwende den Deflektorstein und backe auf der ersten Ebene.
Du kannst es genauso gut im Ofen backen.

Den Teig dann nochmal durchkneten, mit Mehl bestäuben und das schöne Muster einritzen. Als Backform habe ich einen emaillierten Bräter mit Deckel. Den benutze ich immer zum Brotbacken.
Weil ich diese Brot zum ersten Mal gemacht habe, habe ich etwas Backpapier untergelegt…..wäre aber nicht nötig gewesen.

Die Backzeit beträgt etwa eine Stunde. Man sollte zum Ende der Backzeit mal reinschnuppern….. bei mir ist der Boden etwas dunkel geworden, lässt sich aber leicht abschneiden.

Oh, welch köstlicher Duft. Nachdem das Brot weitgehend abgekühlt war, habe ich den Kanten abgeschnitten, mit Butter bestrichen und direkt gegessen….ein Genuß!!!!!!

Veggie-Day: Wurzelgemüse mit Feta

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Da lag noch ein Paket gemischtes Wurzelgemüse im Kühlschrank. Rote Bete, Karotten und Pastinaken…..naja, eigentlich nicht so mein Ding, aber mein Mann liebt das.
Ok, dann will ich mal loslegen. Mit ordentlich Geschmack wird es wohl was werden.
Und es war seeeehr lecker, die Vorbereitung ging ratz fatz, der Mann zufrieden. Alles richtig gemacht! Das schreit nach einer Wiederholung. Hab mein Herz an frische Rote Bete verloren….sowas von lecker und ganz weit weg von dem muffigen Zeug aus dem Glas. Echt!!!! Allerdings emphehle ich das tragen von Handschuhen beim Verarbeiten  :0)

  • Zutaten:
  • 3 Rote Bete
  • 4 Karotten
  • 2 Pastinaken
  • 400g Kartoffeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 mittlere Zwiebeln
  • Thymianzweige
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 200g Feta

Instructions

Den Kamado (von barbacoa.pro) auf 180°C vorheizen. Deflector Stone verwenden!

Die Wurzeln schälen und in Streifen schneiden. In die Edelstahlwanne legen.Kartoffeln in Wedges schneiden, Zwiebeln schälen und grob zerteilen, Knoblauch dazugeben. Thymian zweige drauf, mit Olivenöl benetzen und salzen und pfeffern.
Auf dem Kamado platzieren und die Temperatur bei 180 bis 200°C halten.
Wenn die Wurzeln und Kartoffeln gar sind, den Feta über dem Gemüse zerkrümeln und weich werden lassen.

Super lecker!

Leftovers?
Die Streifen nochmal teilen und eine Vinaigrette aus Senf, Olivenöl und Essiganrühren. Das Wurzelgemüse etwas anwärmen und die Vinaigrette darüber geben.Das ergibt einen köstlichen Salat!

Schweinekrustenbraten mit Jamaica Jerk Marinade

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So ein Schweinekrustenbraten bei diesem Kackwetter kann die Laune erheblich verbessern. So richtiges Soulfood und meeeega lecker.
Ich stehe auf diese Jaimaica Jerk Geschichte mit seinem feinen Lorbeeraroma, dem Habanero Geschmack und dem Rum. Super lecker!

Den Schinkenkrustenbraten haben wir auf dem Kamado (siehe barbacoa.PRO) zubereitet, lässt sich aber auf jedem anderen Grill (indirekt) oder im Backofen zubereiten.
Die Zubereitungszeit, also auf dem Grill, dauert zwischen 4,5 und 5 Stunden. Mit einem Thermometer geht das am einfachsten, die KT sollte 75 Grad betragen.

Was brauchst du?

  • Schinkenbraten ca 3kg mit Schwarte (die hat die nette Fleischereifachverkäuferin für uns eingeschnitten)
  • Salz
  • Pfeffer

Jamaica Jerk Marinade

  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 Schalotten
  • 3 Scotch Bonnet Schoten  / weniger scharf  NuMex Suave Orange
  • ½ Bund Thymian
  • 3 frische Lorbeerblätter
  • ½ TK Schnittlauch
  • 1EL Honig
  • 1EL Piment
  • 1EL Muskatnuss
  • 1EL Nelken
  • 100ml Rum
  • 100ml Weinessig

Das Glaze

  • 3EL Kirschmarmelade mit Red Stag
  • etwas Rum
  • etwas Orangensaft

Zubereitung:

Den Kamado auf 200°C vorheizen. Wir werden indirekt garen, deshalb verwenden wir den Deflector Stone.
Unter dem Rost (also unter dem Fleisch) eine Fettwanne benutzen.

Die Schwarte einschneiden, das gesamte Stück Fleisch salzen und pfeffern. Thermometer einstecken.
Auf dem Rost über der Fettwanne platzieren.

Räucherholz auflegen (Whisky)

ca 1,5h bei 180 Grad garen und räuchern

Für die Jerk Marinade alle Zutaten im Blender fein zermahlen.

Nach 2,5h das Fleisch vom Rost nehmen und mit der Marinade von allen Seiten einreiben.
Wieder auf dem Rost platzieren. Gegebenenfalls Holzkohle nachlegen.

Hin und wieder weitere Marinade auftragen.

Für das Glaze die Zutaten zu einer homogenen Masse verrühren.

Bei Erreichen einer KT von 65°C das Glaze auf die Schwarte auftragen.

Wird die KT von 75 Grad erreicht, das Fleisch vom Kamado nehmen und kurz ruhen lassen. Beim Anschnitt siehst du, wie saftig das Fleisch ist. Ein feiner Rauchrand und köstliche Aromen steigen dir in die Nase.
Die Kruste ist knusprig und kracht beim Schneiden.
Als Beilage haben wir einen gemischten Salat mit Sharonfrüchten, Tomaten und Gurken gegessen.

Memo an mich selbst: das nächste Mal werde ich gepökeltes Fleisch verwenden oder das Fleisch selbst spritzen. So erreicht man ein noch würziges Ergebnis.

Die Leftovers machen sich dünn aufgeschnitten prima auf dem Brot oder mit etwas Soße auf einem Sandwich. Yummy!

BBQ: Rosenkohl – Bacon – Salsicca Spieße

Rosenkohl! Wer kennt das noch? Eine übel riechende graue Masse, die wir als Kinder auf den Tellern hatten……
Hey, gute Nachricht, es geht auch anders!

* Rosenkohl
* Bacon
* Salsicca (mit Fenchel)
* Olivenöl

Wir haben zwei Variationen auf den Grill gelegt:
Rosenkohl als ganze Röschen mit Bacon umwickelt und abwehselnd mit in dicke Scheiben geschnittener Salsicca aufgespießt.
Zweite Variante, halbe Röschen und den bacon gewellt aufgespießt.

Den Rosenkohl kann man vorher kurz in Salzwasser blanchieren. Wenn man allerdings bei 160-170 Grad arbeitet ist das nicht nötig.

Der leichte Rauchgeschmack passt sensationell zu den Aromen von Bacon und Salsicca. Weitere Gewürze waren nicht nötig.

Eine tolle Beilage oder auch geniales Fingerfood……und weeeeeeeeeit weg von früher.

Unkraut

Wunderschön sah der Vorgarten aus, als wir das Haus vor knapp 4 Jahren das erste Mal gesehen haben. Modern mit Gräsern und Steinen, sehr schick.
Im Laufe der Jahre gingen zuerst die Gräser kaputt und das Unkraut kam an allen Stellen durch. Dann noch das Debakel mit dem Buchsbaumzünzler, kurzum, ein ganz trauriger Anblick. Buchsbäume raus, Reste von den Gräsern ausgegraben und im Kübel zwischengelagert.
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Kurzer Blick unter die Steine……ok, das Unkraut hatte leichtes Spiel, die Folie bestand nur aus ganz dünnem Vlies, welches sich zum größten Teil schon aufgelöst hat.
So konnte das unmöglich bleiben. Also neues Vlies bestellt, diesmal richtig dick und trotzdem wasserdurchlässig. Jetzt ging´s los.

Alle Steine auf einmal zu entfernen ging nicht. Wohin mit der Masse an Geröll? Also nächster Plan, das Beet bahnenweise abräumen, Folie auslegen und direkt die Steine wieder auflegen.
So hab ich eines nachmittags angefangen, das Wetter schien perfekt.  Schubkarre, Handschuhe, Kissen zum knien……ich kam nicht weit. Am Nachbarszaun kurz angehalten und mit den Nachbarn gequatscht…..ich mach´s kurz, der Vorgarten kam an diesem Nachmittag zu kurz…..auch Nachbarschaften müssen gepflegt werden :0)
Nächster Anlauf am nächsten Nachmittag. Wieder alles vorbereitet und es ging tatsächlich los.
Nach kurzer Zeit war klar, mit einer Schubkarre kommst du nicht weit, und das Ding ist schwer wenns voll ist….und wegschieben kannste die dann auch nicht mehr….. schon gar nicht über die noch liegenden Steine.
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Planerweiterung: weitere Schubkarre besorgen und einen großen Kübel.
Gesagt, getan, zwei Karren gefüllt, einen Kübel, Reste vom Buchsbaum ausgegraben, verbliebenes Wurzelwerk entfernt, Beet glatt gezogen, Folie ausgelegt und die Steine wieder draufgelegt. Läuft!
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Und so werde ich mich weiter voran arbeiten. Das schöne Wetter muss ausgenutzt werden.
Samstag, Kaiserwetter, in die Hände gespuckt und weiter ging`s.
Es ist vollbracht!
Die Ränder des Vlies werden noch zurecht geschnitten und umgeklappt. Jetzt sieht es wieder ordentlich aus.
Ein Ersatz für den Buchs ( rechts im Bild) ist gefunden, wir haben japanischen Ilex ausgesucht. Sieht fast aus wie Buchs. Die 3 Pflanzen im Vordergrund habe ich im Discounter mitgenommen. Keine (noch) Ahnung was das ist. Egal, Hauptsache grün.
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Was jetzt doch noch erwähnt werden muss: Ich habe gefühlt jeden einzelnen Stein in der Hand gehabt. Mit einer Schaufel kannst du gar nicht arbeiten, weil sich die Steine einfach nicht mit einer Schaufel aufnehmen lassen.
Mit beiden Händen die Steine zusammenfassen und aufnehmen geht auch nur bedingt.
2 Paar Handschuhe verschlissen…….mir taten tagelang die Fingerkuppen weh.
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Ich finde aber, es hat sich gelohnt.
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Über die weitere Gestaltung werde ich nachdenken.
So ganz genau weiß ich noch nicht, was ich machen soll.
Betonkübel mit Sukkulenten? Auf jeden Fall keine Gräser, auch keine Hortensie oder irgendwas altmodisches.

Reiseziel: Griechenland – nördliche Sporaden – Skiathos

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Nie gehört?
Den Film Mamma Mia gesehen? Der wurde dort gedreht, oder wenigstens Teile davon.
Seit nunmehr 6 Jahren zieht es uns immer wieder auf diese hübsche Insel.
Nicht jedes Jahr, aber immer wieder mal.
Das letzte Mal ist 2 Jahre her und die Sehnsucht trieb uns wieder wie altes Strandgut an die uns liebgewonnenen Plätze.
Früher konnte man nur mit Zwischenstopp in Wien nach Skiathos kommen. Mittlerweile fliegt man auch von Frankfurt aus direkt.
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Was erwartet dich?
Nun, die Insel Skiathos ist eigentlich überschaubar (11km lang und 5km breit). Eine gut ausgebaute asphaltierte Straße führt von Osten nach Westen.
Naja, man kann auch quasi eine Rundfahrt machen, quert dabei aber ein paar kleinere Straßen und Ansiedlungen.
Das ist der touristische und sehr gut erschlossene Teil der Insel mit der Hauptstadt Skiathos.
Im Norden wird es schon rauher und die Straßen sind nur noch buckelige Erdstrassen. Dafür hat man hier aber phantastische Strände und wird vielerorts mit einer grandiosen Aussicht belohnt.

Aber von vorne. Wer meinen Blog regelmäßig liest weiß, dass wir Griechenland sehr lieben. Land, Leute und die Küche haben es uns angetan. Ich lasse euch gerne daran teilhaben.
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Mittlerweile gibt es viele Anbieter, die Pauschalreisen nach Skiathos anbieten.
Damit können wir nicht dienen. Wir sind Individualtouristen, buchen Flug, Ferienhaus und Leihwagen in eigener Regie.
Die Plattformen, die wir bislang benutzen sind fewo direkt, Mietwagenanbieter (da fällt eine Empfehlung wirklich schwer) und die jeweiligen Airlines und Fähren.
Bei fewo direkt (zB) findet sich für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel das passende Objekt.
Grundsätzlich reisen wir in der Nebensaison, wenn keine Ferien sind also im Mai/Juni oder Mitte/Ende September.

Nach der AirBerlin Pleite waren wir froh, dass Condor den Flug nach Skiathos angeboten hat und das auch noch ohne das umständliche Umsteigen in Wien. So blieb uns eine zeitaufwendige Anreise per Flugzeug und Fähre erspart.
Skiathos hat Dank des Herrn Onassis einen eigenen kleinen Flughafen (allerdings nicht nach ihm benannt). Total cool gelegen zwischen zwei Buchten, bei dem das Starten und Landen immer einem kleinen Abenteuer gleich kommt. Planespotter kennen den besten Platz.

Vor zwei Jahren kamen pro Tag vielleicht 4-5 Flieger. Das ist mittlerweile anders. Der Tourismus treibt hier unangenehme Blüten. Fluch oder Segen. Fluch, weil es laut ist, wenn man im östlichen Teil wohnt. Segen, weil die Insel vom Tourismus lebt. Aber wie überall gibt es Gutes und weniger Gutes.
Der Flughafen ist nicht sehr groß. Es können maximal 2 Flieger gleichzeitig entladen werden und müssen sofort wieder beladen werden und abheben. Über Nacht bleibt kein Flieger stehen.
Der Landeanflug ist sowohl als Passagier als auch als Beobachter imposant. Näher kommst du an keinen Flieger ran. Und als Passagier betest du, dass der Pilot sein Arbeitsgerät im Griff hat, sonst gibt´s nasse Füße.
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Landschaftlich hat die Insel viel zu bieten. Es gibt die Strände, die von der asphaltierten Strasse gut zu erreichen sind. Diese Strände befinden sich im Süden, westlich der Haupstadt und verfügen größtenteils über Hotelanbindung, Tavernen, Restaurants und diverse Wassersportmöglichkeiten. Sonnenliegen und Schirme können gegen eine Gebühr geliehen werden. Das Wasser ist in allen Fällen wunderbar sauber und der Strand gepflegt. Natürlich hast du immer Schweinchen, die ihren Müll einfach fallen lassen.

Die Strände im Norden sind etwas wilder. Je nach Wetter gibt es dort auch mal ordentliche Wellen. Die Strände haben zumindest eine kleine Taverne und auch den obligatorischen Sonnenliegen / Sonnenschirmverleih. Diese Strände sind teilweise mit einem anstrengenden Fußmarsch verbunden. Das hat den Vorteil, dass hier deutlich weniger los ist. Es empfiehlt sich auf jeden Fall ein Auto, dass mit den ruppigen Erdstrassen zurecht kommt.
Ausserdem gibt es auch Strände, die nur mit dem Boot erreichbar sind.
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Für diejenigen, die eher nur mal ins Wasser hüpfen und nicht den ganzen Tag am Strand verbringen, empfiehlt sich der Kauf des Wanderführers von Ortwin Widmann. Er hat mit ganz viel Liebe und jeder Menge Arbeit 24 Wanderwege erschlossen, angelegt und beschrieben, die die wahre Schönheit der Insel zeigen. Es lohnt sich auf jeden Fall das Buch zu kaufen. Das Buch gibt es überall auf der Insel auch in den Läden (zB im Kloster-Shop) zu kaufen. Festes Schuhwerk, ein Wanderstock und immer genügend Trinkwasser sind sehr zu empfehlen. Als Belohnung für alle erwanderten Strecken  winkt eine Wandermedaille. Dazu sammelt man alle Wandercodes, die irgendwo an der Strecke angebracht sind.
Auch wenn es teilweise sehr schweißtreibend und anstrengend ist, du siehst ganz wunderbare Orte und kannst die Natur genießen. Diese Insel duftet unglaublich gut nach wilden Kräutern und nach Pinien.
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Ich bin durch Zufall auf ein kleines Büchlein gestoßen, welches ein junger Mann (Nikolas A. Despiniadis) in jahrelanger Recherche zu einem Buch zusammengetragen hat. Die Wildblumen Skiathos`sind das Thema. Ganz wunderbar fanden wir, dass der Autor selbst das Buch persönlich zu uns gebracht hat. Wir haben uns noch sehr nett unterhalten. Ein echtes Highlight. Hier findest du den Link zu seiner Homepage.

Aber auch die Touristen, die einen Hotelurlaub ohne sportliche Aktivitäten verbringen wollen werden die Insel mögen.
Man benötigt nicht unbedingt einen Mietwagen. Der Inselbus verkehrt regelmäßig zwischen Skiathos Stadt im Osten  und Koukounaris im Westen.
Das Angebot an Restaurants und Tavernen ist sehr groß und beschränkt sich nicht alleine auf die Hauptstadt. Überall auf der Insel kann man ausgezeichnet speisen.
Für jeden Geschmack und Geldbeutel findet man hier das passende Restaurant, von Pommesbude bis Sterneküche.
In Skiathos Stadt lohnt es sich am alten Hafen einfach mal zu verweilen und das Geschehen um sich herum zu beobachten. Ein paar Mezes, ein Bier, zurücklehnen und die Show genießen. Es wollen auch unzählige kleine Gässchen erkundet werden.
Die Einkaufsstrasse Papadiamantis ist der Dreh- und Angelpunkt. Hier kriegst du alles vom Nippes über Designerklamotten , Kippen, Alkohol bis hin zu Aspirin und Badelatschen. Diverse Bars, Restaurants und Cafés findest du auch. Es gibt natürlich auch die wichtigen Einrichtungen wie Banken, Bankautomaten und die Post.
Unser persönliches Highlight ist das Kino. Du denkst jetzt Kino, ja klar…… aber falsch gedacht. Es handelt sich hier nämlich um ein Open Air Kino. Es laufen aktuelle Filme. Das ist ok. Wer es auf diese Insel schafft, der hat meistens noch im Hinterkopf, dass der Film “ Mamma Mia „ hier zum Teil gedreht wurde. Dieser Umstand reicht aus, seit Jahren den Film regelmässig zu zeigen….jetzt auch den zweiten Teil.
Ich möchte erwähnen, dass es sich nicht einfach nur um das Zeigen des Filmes handelt. Dieser Film wird zelebriert.
Zum Einstieg läuft der Soundtrack. Du holst die noch Getränke und nimmst Platz.
Während des Films sorgen die Angestellten für Stimmung und animieren die bekannten Tanzschritte und Moves mit zu tanzen. Meeeeeeeega witzig und unterhaltsam. Das ganze Kino singt lautstark mit. Und immer wieder werden einzelne Szenen durch Aktionen der Angestellten unterstützt. Letztendlich ist der Film eine riesen Party und macht richtig Laune (jedenfalls der erste Teil, den zweiten haben wir dort noch nicht gesehen……es war ständig ausverkauft).
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Viel zu schnell geht so ein Urlaub vorbei und findest dich am Flughafen wieder. Ratz fatz sitzt du wieder im Flieger nach Hause. Noch kurz ein Stoßgebet zum Himmel, dass der Pilot auch wirklich genug Schwung zum Abheben nimmt ……. ihr erinnert euch an die nassen Füße, wenns schief geht….. und schon lässt du diese wunderbare Insel mit all ihren Facetten hinter dir.
Kalo Taxidi ! ….und bis zum nächsten Mal!