Produkttest: Emsa Pflanzkübel Casa Cosy

Grünpflanzen. Das Bild von üppiger Bepflanzung, in unserem Fall Indoor, Fehlanzeige.
Aufgrund von räumlicher Trennung die letzten 13 Jahre (2 Haushalte, 2 Standorte, 2x wenig Zeit für Pflanzenpflege) haben wir uns dem Thema nur stiefmütterlich gewidmet.
Draussen alles top, innen eher flop.
So, jetzt haben wir unsere eigenen 4 Wände und seit Januar leben wir dauerhaft unter einem Dach.
Da kam mit dem Produkttest wieder Schwung in unser Vorhaben, unser Zuhause mit Grünpflanzen zu pimpen.
Beim Produkttest handelt es sich um das gut durchdachte, selbstversorgende System Casa Cosy mit Aqua Comfort. Toll, weil man es sowohl drinnen als auch draussen einsetzen kann.
Wir haben uns für Indoor entschieden, die Gründe nannte ich ja bereits.
Das Paket kam an, meine Nachbarin schon ganz neidisch auf das große Paket, sie hat es für uns entgegen genommen.
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Hui, große Vorfreude.
Ausgepackt, netter Begleitbrief, zusammengebaut, alles ganz einfach.

Schöner Kübel. Sehr schöne Oberfläche, fühlt sich wertig an, sieht einfach edel aus und würde ich zumindest bei uns auch draussen gut machen. Nein, wir wollen drinnen was Grünes.
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Jetzt die Frage, was pflanze ich ein?
Krankheitsbedingt stand der Kübel ganz traurig und leer fast eine Woche brach im Wohnzimmer bis wir am Wochenende endlich zum Gartencenter fahren konnten.
Unser Vorhaben lautete auf Palme. Welche Sorte? Keine Ahnung, mal inspririeren lassen. Palme würde gut ins Farbkonzept Beachhouse passen…. auch thematisch.
Nun, Das Gartencenter in Emsbüren war unser Ziel. Ich war das erste Mal dort und es hat mich begeistert. Die Größe und Auswahl der Pflanzen, Zubehör und Deko hat mich umgehauen.
Eine Palme? Es gab da so viele andere schöne Sachen.
Letztendlich haben wir uns für was Exotisches entschieden, 2 Kaffeepflanzen und 2 Teepflanzen. Geeignet für drinnen und wenns gut läuft, sogar zum Verzehr geeignet.
Cool!
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Das Pflanztopfvolumen war mit 12l angegeben und so konnte man mit einem handlichen 15l Sack gut haushalten.
Zu Hause angekommen habe ich mich sofort ans Werk gemacht und den Kübel befüllt und die Pflanzen in die Erde gebracht.
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Das Befüllen des Wasserreservoirs war auch super einfach, denn am Wasserstandsanzeiger lässt sich das Wasser ohne Kleckerei einfüllen für das unser Laminat sehr dankbar sein wird.
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Noch etwas ins rechte Licht gerückt, schön siehts aus! Jetzt hoffen wir auf ein schnelles Anwachsen der Pflanzen und werden den Pflege- und Gießaufwand im Auge behalten!

Ein großes Problem stellte sich bereits beim Platzieren des Kübels….. das sieht so cool aus, ich will davon noch mehr!!!! Mit Palme!

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Produkttest: Schüsselset Cirqula von Rosti Mepal

(enthält Werbung)

Da schneite mir dieses wunderbare Schüsselset aus dem Hause Rosti Mepal ins Haus mit der Bitte, es in meinen Alltag einzubinden.
Ja aber gerne doch!!!!

Höchst erfreut habe ich das Paket geöffnet…..war wie Weihnachten :0)
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Style
Die Schüsseln  kamen  in 3 Größen: 350ml, 750ml und 1250ml in 3 wunderschönen Farben Nordic Blue / Nordic Blush / Nordic White. Alleine die Farben mag ich schon sehr.
Haptik
Die Haptik der Schüsseln ist toll. Sie fassen sich super an, schöne wertige Oberfläche, sieht auf den ersten Blick gar nicht aus wie Kunststoff.
Es sind wahre Handschmeichler.
Funktion
Für mich muss ein Produkt praktisch und robust sein. Wenn es dann auch noch toll aussieht hat der Hersteller alles richtig gemacht.
Die Schüsseln kann man sowohl zum Aufbewahren als auch zum Servieren benutzen. Auf einem festlich gedeckten Tisch stellen diese Schüsseln absolut keinen Stilbruch dar!!!!!
Der größte Vorteil ist, dass sie dicht sind! Und wenn ich sage dicht, dann meine ich das auch. Absolut dicht und somit ein sehr dankbarer Begleiter wenn man unterwegs ist und Flüssiges wie Suppe, Salat, Dressings, Dips oder Joghurt transportieren möchte. Ein Feature von unschätzbarem Wert.
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Der Gummirand am Deckel ist zuverlässig dicht und das Sichtfenster ist nicht nur ein schönes Designdetail sondern lässt auch den Blick für „die inneren Werte“ frei. Einfach super.
Auch wenn du Speisen wie Rote Bete, Tomatensoße oder Karotten darin aufbewahrst, es verfärbt nichts!!! Im Vergleich zu anderen namhaften Herstellern  ein enormer Pluspunkt.
Das einzige, wo ich mich schwer tue und was ich noch nicht getestet habe, weil ich die Schüsseln nicht ruinieren möchte, ist die Verwendung in der Mikrowelle. Mein Mann hat schon etliche Plastikschüsseln bekannter Hersteller ins Jenseits befördert, weil sie beim Erhitzen unschöne raue Ränder bekommen haben…… ja, ich weiß, dass die Behälter nicht unbedingt dafür ausgelegt waren…..
Pflege
Die Pflege ist denkbar einfach, Spülmaschine und fertig. Die Schüsseln sehen auch nach unzähligen Spülmaschinendurchläufen aus wie neu. Kein Blindwerden des Sichtfensters, kein spröde werden des Gummis, kein verblassen der Farben etc….
Gewicht
Auch wenn die Schüsseln vielleicht ein wenig mehr Gewicht auf die Waage bringen, sie sind sehr robust, bruchfest, dicht und sehen verdammt sexy aus!

Bei mir hat dieses Produkt von 5 Sternen alle 5 verdient!
UnbenanntDavon könnte ich mir den ganzen Schrank voll stellen!

Schüsselset Cirqula von Rosti Mepal
Style  ★★★★★
Haptik  ★★★★★
Pflege  ★★★★★
Funktion ★★★★★
Gewicht  ★★★★☆

 

Konsumgöttinnen, ich teste: die illy Iperespresso X7.1 Kapselmaschine

Ihr glaubt nicht, wie viele Maschinen ich schon ausprobiert habe. Wie viele Test-Kaffee´s ich schon ertragen habe, wie enttäuscht ich war, mal abgesehen davon, dass bei solchen Aktionen ja auch immer was über bleibt…… Kaffeepads, Elektroschrott etc…..
2 Pad-Maschinen habe ich gekauft, ein paar Wochen benutzt, und festgestellt, dass mir der Kaffee (egal welche Sorte) gar nicht schmeckt. Kakao und andere sogenannte Spezialitäten, naja, dafür brauche ich keine Maschine.

Ich bin überzeugter  „von Hand Brüher“, jedenfalls bei normalem Kaffee.

Ein Freund von Kaffeekapseln bin ich eigentlich auch nicht, unnötig Müll produzieren ist nicht so mein Ding.  Aber bevor ich urteile, warte ich mal ab, wie illy sich dem Thema annimmt. Ich vermute allerdings, wenn ich die Bilder sehe, es gibt viel Plastikmüll.
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Eine reine Espressomaschine hatten wir bislang nicht, nur so eine Höllenkanne, die man auf den Herd stellt. Viel zu viel Aufwand, dauert mir eigentlich schon zu lange, und wohin mit dem Kaffeesatz, der im Siebträger etc hängen bleibt. ICH bin diejenige, die sich dem verstopften Abfluß widmen muß, da denkst du schon 2x drüber nach, was du in den Ausguß schüttest.

Ein weiterer Punkt ist die Reinigung einer Maschine. Wenn ich die Seuchenmaschine im Büro sehe, wird mir ganz schlecht.
Zu viele Teile, sollte so ein Maschinchen nicht haben, die Reinigung und Wartung muss sich in Grenzen halten. Wenn man erst einen Technikerkurs besuchen muß und einen Werkzeuggürtel a la Tim Taylor benötigt, aus der Nummer wäre ich raus. Für solche Spöksken bin ich zu faul. Die Produktvorstellung verspricht einfachste Reinigung, wir werden sehen.

Ich bin seeeeeeeeeeehr kritisch, mich zu überzeugen wird also nicht so ganz leicht.

Der Aufruf zum Test hat mich neugierig gemacht. Auch mein Mann ist hellauf begeistert und kann es kaum erwarten.
Ausserdem sieht diese Maschine mega stylisch aus. Ich bin Mädchen, ich darf nach dem Aussehen kaufen.
Ausgesucht habe ich mir die Maschine in feuerrot, ein echter Hingucker.
Jetzt warten wir auf die Lieferung.

Hui, gestern bestellt, heute da! Wow! Das nenne ich mal fix.
Auspacken! 1 Karton, darin noch ein Karton im weiteren Karton……. ok……
Eine Kiste mit 3 weiteren Röstungen und ein Infoheftchen wie die Bewertung abzulaufen hat.
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In der original Verpackung eine Kiste mit Kapseln: normale Röstung (rot) und starke (schwarz), sowie eine Espressotasse mit Unterteller.

Ethiopia, Brazil, Espresso Lungo, dark raosted, medium roasted

Dann endlich halte ich die Espressomaschine in den Händen. Schwer ist sie nicht, kann auch nicht, ist ja (bis auf die Brüheinheit) alles aus Plastik.
Also das habe ich mir wertiger vorgestellt. Das Rot ist auch nicht so schön rot wie ich dachte, eher ein orangerot. Der verchromte Rahmen am Bedienfeld, Plastik. Naja.
Der Zusammenbau ging schnell und problemlos.


Erst mal Wasser in den Tank, einschalten und mal durchspülen.
Die erreichte Wassertemperatur wird im Display angezeigt und sobald die Maschine betriebsbereit ist, ertönt ein akustisches Signal.

blog904 Das sieht auf jeden Fall cool aus. Auf den „Tasse“ Knopf drücken und schon fängt die Maschine an zu gurgeln und zischen.
Hui, ohne die Kapseln spritzt das heiße Wasser ganz schön heftig, also aufpassen!
Um die Wassermenge einzurichten, muss sie programmiert werden, das geht anhand der Bedienungsanleitung einfach.
Jetzt steht dem Kaffeegenuß nichts mehr im Weg. Nochmal Wasser auffüllen, dazu muss der Tank raus. Ich würde das ergonomischer formen, es gibt nur an der rechten Seite eine Griffmulde, das ist fummelig, denn man braucht etwas Kraft, weil der Tank über eine Dichtung mit der Maschine verbunden ist.

Den Kapselhalter entnehmen, eine Kapsel einlegen, kinderleicht, Halter einsetzen, arretieren und das „Tasse“ Symbol drücken.
In wenigen Sekunden füllt sich die Tasse mit Espresso, köstlicher Duft verbreitet sich im Raum. Das sieht schonmal gut aus!
Die Crema ist so stabil, dass der eingefüllte Zucker einen Moment darauf liegen bleibt.
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Der Geschmack:
Ich habe die normale Röstung probiert, die Wassermenge auf die mitgelieferte Tasse angepasst, ich finde den Espresso sehr stark und die Säure fast etwas viel. Mit ein wenig mehr Wasser  wird´s besser. Der geschmacklichen Feinjustage widmen wir uns am Wochenende, dann kommen auch Freunde vorbei, die wir in den Test mit einbinden.

Die Aufschäumvorrichtung funktioniert super einfach. Nach kurzer Wartezeit ist die Maschine einsatzbereit. Einfach ein Gefäß mit Milch hernehmen und den Aufschäumer in die Milch halten. Knopf drücken und schon geht´s los. So einen tollen Milchschaum in allerkürzester Zeit! Achtung, das Volumen vergrößert sich stark, nicht zu viel Milch auf einmal aufschäumen, sonst gibt´s Sauerei!
Es ist übrigens egal, welche Sorte man nimmt (wir schmecken den Unterschied nicht wirklich), der Cappuccino schmeckt köstlich!

Bisheriger Eindruck:

gut:
– leicht verständliche Bedienungsanleitung mit vielen Bildern
– gut gegliedertes Bedienfeld
– intuitiv bedienbar
– kein unnötiger Schnickschnack
– leicht zu reinigen

naja:
– alles aus Plastik
– Betrieb mit Kapselhalter aber ohne Kapsel (zum Reinigen), heißes Wasser spritzt heftig

nicht so optimal:
– Form des Wassertanks
– Kaffee in Plastikkapseln

Wir werden die Maschine behalten! Ein schlechtes Gewissen wegen des Mülls habe ich nicht so arg, weil wir keine Vieltrinker sind. So halten sich Kosten (Kapseln sind teuer) und Abfall in Grenzen.

Hier kannst du dich für Produkttests bewerben: Konsumgöttinnen

Style  ★★★★★
Haptik  ★★★★☆
Pflege  ★★★★★
Funktion ★★★★☆
Gewicht  ★★★★★
Nachhaltigkeit ★★☆☆☆
Preis für Nachschub (Kapseln) ★★★☆☆

GesamtergebnisUnbenannt2