Die Knifte: Reiseproviant mit gewaltig Neidpotential

… aus gegebenem Anlaß ausser der Reihe, aber doch ziemlich passend.
Im Flieger gibt es nix mehr für lau zum Essen. Du kannst natürlich was kaufen, wir sind aber nicht bereit für essbare Pappe horrendes Geld abzudrücken.
Also sorgst du selbst dafür! Das hat den Vorteil, dass du selbst bestimmst, was auf die Knifte kommt.

Heute eine stramme Pastrami-Knifte!
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Hauptbestandteil ist selbstgemachtes Pastrami, Salat, gefolgt von Mozzarella, Ei und Bacon. Natürlich darf eine Soße aus Kräuterquark und Mayo nicht fehlen, sowie etwas Senf.
Dem eigentlich geschmacksneutralen Mozzarella habe ich etwas Leben eingehaucht. Verwendet habe ich die Pizza – und Pastazauberei  aus dem Hause Spicebar.

 

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Da so eine Knifte auch standesgemäß transportiert gehört, bot sich die Lunchbox von Emsa an. Die ist super perfekt geeignet, weil man den Teller schon dabei hat und zwischen Teller und Box sogar noch die Serviette passt.

 

Danke an Spicebar und Emsa für die Bereitstellung des sensationellen Equipments.
logoJetzt kann der Urlaub starten und ich sehe schon die neidischen Blicke der anderen Mitreisenden….. wie immer!

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Kurzfassung: Urlaub auf Kythira

– Anreise mit Condor, Abflug 5 Uhr morgens, nicht unsere Zeit! pünktlich, kein Comfort, dafür heftige Turbulenzen
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– Ankunft in Kalamata: pünktlich, Übernahme Auto
Auto: letzte, ich verbessere allerletzte Schrottkarre…..ob wir Automatik fahren können…ja wir können. I´m back in 10min.
Nach 20min steht das rote Luder vor uns…. !?! 3 verschiedene Lackfarben, Kampfspuren an allen Ecken, Lack löst sich auf der Motorhaube, Schaltgetriebe…… aber ein upgrade. Is jetzt ein größeres Auto, war kein anderes da…..???? wir müssen los, naja, fährt.

– Fahrt Richtung Neapoli, wo sich der Fährhafen befindet.
– Hotel, kurze Siesta, Fahrt (Ausflug) nach Elafonissos, Fähre pünktlich erwischt.
Den allseits gepriesenen Strand besucht und festgestellt, is nix für uns, zu viele Menschen, zu viele Touristen. Schnell wieder zurück aufs Festland.
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– Übernachtung, Tickets für die Fähre geholt, Überfahrt nach Kythira, sehr schaukelig

– Ankunft bei Annina und Andreas, herzlicher Empfang, kleines Mittagessen, Koffer auspacken, baden gehen
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weitere kurze erwähnenswerte Stationen des 12 tägigen Aufenthaltes:
– Grillabend mit den Vermietern und  anderen lieben  Gästen aus der Schweiz und Österreich, sehr griechisch, sehr lecker, sehr lustig… mit dem Deutschen Meister wollten alle mal grillen
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– sensationeller Cook Workshop mit Chrysoula, Veranstalter Frank vom Pyrgos House
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– sauberes, klares Wasser, wunderbare Strände, Sonnenschein
– Markt in Potamos
– faulenzen
– baden gehen
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– Tanzfest in Agia Pelagia, tolles Abendevent
– viele wunderschöne Dörfer, weitab der Hauptstrasse
– baden gehen, 27 Grad Wassertemperatur
– faulenzen
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– Probleme mit dem Auto, springt unzuverlässig an, kurzes Telefonat mit der Vermietung…… ihre Meinung, wir sind zu blöd ein Auto zu starten
– da die Abreise naht, kurzer Blick vom Profi auf unser Auto, der Schlüssel ist schuld, die Wegfahrsperre verhindert das Anspringen des Motors
– um ganz sicher zu gehen, den Flieger zu erreichen, Hotel umgebucht und direkte Fahrt zurück nach Kalamata  geplant
– faulenzen
– baden gehen
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– Auto springt an, schwerer Abschied von unserer traumhaften Unterkunft und den herzigen Vermietern, Fähre pünktlich
– beim Runterfahren von der Fähre macht uns jemand auf unseren Plattfuss aufmerksam, Danke, sehr nett, so eine scheiße
– runter von der Fähre, 1. Versuch das Rad zu wechseln…… Rad sitzt fest, brauchen Werkzeug (Hammer)
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– mit Plattfuß ca 1km bis zur Tanke eiern….. von schaurigem Geräusch eines sich auflösenden Reifens und einer geschundenen Felge begleitet
– hilfsbereite Jungs an der Tanke, kriegen den Reifen auch nicht runter, konnten grad noch verhindern, dass sie Bremsen und Achse abbauen….. sie hatten keine Ahnung vom Reifenwechsel
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– Anruf bei der Vermietung: das ist unser Problem, sollen neuen Reifen kaufen……. auf keinen Fall mit dem Notrad so weit fahren, kleiner Hinweis, es ist Sonntag!
– Fluchen, ich knie mich vor´s Auto und schlage mit dem Hammer beherzt von hinten an die Felge….der Reifen löst sich und wir ziehen das Notrad auf
– Notrad auch platt!
– Druck drauf und gegen alle Empfehlungen fahren wir los, 180km noch vor uns, maximale Geschwindigkeit 70km/h
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– schwitzen Blut und Wasser, immer wieder kurze Stops um den Reifen anzuschauen
– entscheiden uns für den kurzen Weg durch die Berge, mit dem Vehikel hätten wir die Autobahn nicht befahren dürfen
– landschaftlich tolle Fahrt! konnten nicht so richtig genießen, immer die Tachonadel, die Kilometer und etwaige komische Reifengeräusche im Blick/Ohr
– Ankunft in Kalamata, Hotel, Hunger
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– Stadtfest in Messini, zu Fuß ins Geschehen, lecker gegessen, Hotel, schlafen
– 2km Fahrt bis zum Flughafen, Abgabe um 8 Uhr geplant………Anruf bei der Vermietung ob auch wirklich pünktlich jemand kommt….natürlich!
– 10 nach 8 weiterer Anruf, wir checken derweil ein
– 8:25 Uhr die Vermietung kommt und schleicht 2x ums Auto…… Reifen ist kaputt! Yep, gut erkannt! Sonntags kriegt man keinen Ersatz! Yep, auch richtig! Die Kosten für den neuen Reifen werden von der Kreditkarte abgebucht….. yep, mach ma. Wir kriegen (so Gott will) das Geld wieder, weil wir eine Reifenversicherung hatten).
– Sicherheitskontrolle, einsteigen, Abflug Richtung Frankfurt, wieder null Comfort, dafür pünktlich
– Koffer holen, Transfer zum Parkplatz, Heimfahrt!
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Schöööööööööööööööööööööööööööön war´s! War ein geiler Urlaub! Echt jetzt!

Übrigens, nie wieder den Anbieter Dirent! Beschwerde bei Check24 folgt.

 

Produkttest Emsa Clip & Go Frischhaltedosen

Auf einmal waren sie da…..ein großes Paket mit vielen verschiedenen Frischhaltedosen für allerlei Einsatzgebiete. Auf den ersten Blick ganz toll.
Ich habe bekommen:

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CLIP & GO Joghurtbox

• Dose für den Transport und Verzehr von Müsli, Joghurt, Quark, Obst und Co.
• Auch geeignet für Snacks und Dips
• Dank der „Knick-Ecke“ können Müsli und Milchprodukt separat transportiert werden und unterwegs in Handumdrehen vermischt werden
• 100% dicht
• Hygienisch und leicht zu reinigen dank bewährter Frische-Dichtung im Deckel
• Gefriergeeignet und spülmaschinenfest
• Farbe: Transparent / Hellgrün
• Maße (L x B x H): 19,5 x 13,5 x 5,8 cm
• Volumen: 0,6 L

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CLIP & GO Salatbox

• Dose für den Transport und Verzehr von Salaten
• Separate Einsätze für Toppings und Dressing
•100 % dicht
• Hygienisch und leicht zu reinigen dank bewährter Frische-Dichtung im Deckel
• Gefriergeeignet und spülmaschinenfest
• Farbe: Transparent / Hellgrün
• Maße (Durchmesser x H): 16,7 x 9,5 cmVolumen: 1,0 L
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Clip & GO Brunchbox

• Dose für den Transport von belegten Broten und kleinen Snacks
• Mit Gittereinsatz: So können Brote getrennt voneinander aufbewahrt und transportiert werden
• Separater Einsatz für Snacks
• 100 % dicht
• Hygienisch und leicht zu reinigen dank bewährter Frische-Dichtung im Deckel
• ; Gefriergeeignet und spülmaschinenfest
• Farbe: Transparent / Hellgrün
• Maße (L x B x H): 22,5 x 16,3 x 6,5 cm
• Volumen: 1,2 L

lunch

CLIP & GO Lunchbox

• Ideal für die getrennte Aufbewahrung von Lebensmitteln
• Mit drei Einsätzen
• Mit separatem Teller zum Essen unterwegs
• 100 % dicht
• Hygienisch und leicht zu reinigen dank bewährter Frische-Dichtung im Deckel
• Gefriergeeignet und spülmaschinenfest
• Farbe: Transparent / Hellgrün
• Maße (L x B x H): 22,5 x 16,3 x 6,5 cm
• Volumen: 1,2 L

 

snack

CLIP & GO Snackbox 0,55 L

• Kleine, praktische Dose zur Aufbewahrung und Transport von kleinen Snacks
• Zwei separate Einsätze
• 100 % dicht
• Hygienisch und leicht zu reinigen dank bewährter Frische-Dichtung im Deckel
• Gefriergeeignet und spülmaschinenfest
• Farbe: Transparent / Hellgrün
• Maße (L x B x H): 16,3 x 11,3 x 5,8 cm
• Volumen: 0,55 L

 

Meine spontane gut /schlecht Liste, bevor ich den Test begonnen habe


– die Dosen sind relativ schwer, hohes Eigengewicht

– als Lunchbox fehlt mir ein Besteck

weiß nich
– wie lange hält die Clip Mechanik durch? Durch häufiges Öffnen und Schließen könnte ich mir vorstellen, dass das Plastik irgendwann aufgibt

– gleiche Fragestellung bei der Dose mit dem Knick Mechanismus

– die Snackbox finde ich irgendwie zu klein

– den Trenneinsatz für belegte Brote finde ich super, nur die Box könnte einen cm höher sein, denn ein gut belegtes Brot oder Sandwich wird arg unfein zusammen gequetscht, wenn man sie übereinander legen will.

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– das Design ist nett, schöne Farben

– Einsätze sind flexibel einsetzbar

– augenscheinlich gute Verarbeitung

– gute Haptik

Der Alltagstest

Pausenbrot in der Firma, top, weil 2 stöckig zu beladen.
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Reiseproviant auf dem Flug nach Griechenland, toll, weil der Teller gleich dabei ist und man zwischen Teller und Dose noch die Serviette unterbringen kann.

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Vorratsgefäß
für den Snack beim Wandern
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Die Joghurtbox hält zwischen den beiden Kammern ganz gut dicht. Zum UMknicken braucht man etwas Kraft.

Die anderen Gefäße kommen demnächst zum Einsatz, ich werde weiter berichten.

Die fantastische Küche Kythiras – Greek Cook Workshop mit Familienanschluß

Ich muss eingangs kurz umschwenken: Thank you Frank for this absolutely gorgeous experience to cook with a local woman. To learn from a greek Yaya was one the best workshops we ever did!
Much love to Chrysoula! ευχαριστώ πάρα πολύ!

Ach war das schön!
Wir haben uns für den Cook Workshop bei Frank (Pyrgos House) angemeldet und hofften, dass der Kurs stattfinden würde. Immerhin war die Saison so gut wie vorbei und es war ungewiss, ob die mindest geforderte Zahl von Interessenten sich melden würde.
Die erlösende Nachricht kam, der Kurs findet statt! Yeah!

Voller Vorfreude fuhren wir am nächsten Tag zum Treffpunkt und lernten die zwei weiteren Teilnehmer und Frank kennen.
Zu Fuß machten wir uns auf den Weg zum Haus von Chrysoula. Im alten Stadtkern gelegen mit wunderbarem Innenhof, Granatapfelbaum, blühenden Pflanzen und Garten.

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Der Empfang war sehr herzlich. Wir saßen alle in Chrysoulas Wohnzimmer und wurden bewirtet. Während wir die inseltypischen Spezialitäten (in Sirup eingelegte Trauben und einen aufgesetzten Tsipouro) genossen, erklärte Frank den Ablauf.

Kurze Erklärung, Frank ist Holländer und spricht sehr gut griechisch und englisch.
Er übersetzte den ganzen Tag vom Griechischen ins Englische und umgekehrt, das war super! Die Rezepte (original zur Verfügung gestellt) habe ich im Text soweit vorhanden verlinkt.

Chrysoula erklärte welche Gerichte wir kochen würden und dass wir zuerst in ihren Garten gehen und die entsprechenden Gemüsesorten und Kräuter ernten würden. Und schon ging´s los. Die Gärten befinden sich nicht weit, direkt am  Ortsrand. Kythira ist eine grüne Insel mit reichlich Grundwasser und so hat jeder Garten einen Brunnen.
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Es ging steil bergab in den Garten, den einem das Herz höher schlagen ließ. Obwohl die Tomaten schon abgeerntet waren und nur noch Reste standen, war der Garten voll von wildem Amaranth, Kürbissen, Zucchini und Wildkräutern. Ein Traum.

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Die Bewässerung ist das wichtigste und so kamen wir in den Genuß, wie in alten Zeiten mit dem Eimer das Wasser aus dem Brunnen zu schöpfen und in die Bewässerungsgräben einzuspeisen. Ein sehr kluges und einfaches System. Die Beete liegen tiefer und sind rundherum mit Gräben versehen, in die das Wasser aus dem Brunnen läuft.

Man macht das heute nicht mehr mit dem Eimer, sondern mit einer elektrischen Pumpe.

Ich fand es aber klasse zu erleben, wir anstrengend die Arbeit im Garten sein kann, wenn man eine ganze Familie ausschließlich mit eigenem Gemüse etc versorgt. Im Hochsommer muss das Bewässern 2x am Tag stattfinden. Es wird auch ausschließlich saisonal gekocht. Gekocht wird, was im Garten grad reif ist. Sehr gut!

Wir pflückten also noch Zucchini und Wildkräuter (Vlitha) für die Pie. Und weil mir die roten Fruchtstände des Amaranth so gut gefielen, hat Chrysoula mir noch eine ganze Tüte voll davon mitgegeben, damit ich die Samen auslösen und mit nach Hause zum Aussäen nehmen konnte.

Es gibt auf Kythira (und vermutlich in ganz Griechenland) noch eine Besonderheit, was die Gärten betrifft. Man geht niemals in einen fremden Garten. Das ist ein Aberglaube, dass der Neid die Früchte dann nicht mehr gut wachsen lässt. Irgendwie amüsant, aber man hält sich dran. Für das Ernten von Dionysos Minze (mit weniger Menthol) hatte Chrysoula die ausdrückliche Erlaubnis ihrer Nachbarin erhalten. Alle mussten warten während sie etwas Minze erntete. Weil Frank ihr vorher das mit meinem Blog erzählt hatte, rief sie mich dann zu sich und zeigte mir den Brunnen, die Ziegen und die Minze. Sehr nett.
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Mit vollem Korb ging es zurück in die kleine aber feine Küche.
Wir haben nach Anleitung schnippelt, gerührt, geknetet, gewürzt und viel gelacht.
Die Tips und Tricks einer erfahrenen Hausfrau sind doch die besten!
Zwischendurch reichte Chrysoula noch selbstgemachte Spezialitäten. Meinem Foodblog wollte sie unbedingt gerecht werden und uns mit etwas etwas Besonderem überraschen.

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Es gab Manourikäse aus der Pfanne mit Balsamico und Honig, sowie selbst eingelegte Sardellen, eigene Oliven und Brot . Wunderbare reine Aromen. Köstlich.

Zuerst wurde das Hackfleisch für die Keftedes zubereitet. Das Geheimnis ist, dass das Fleisch und die Gewürze und Kräuter gut ins Fleisch einziehen. Es sollte also mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen.
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Ein weiterer Tip, den wir defintiv beherzigen werden, ist, dass in die Fleischmasse ein Schuss Essig kommt. Der macht die Keftedes wunderbar fluffig und saftig….auch wenn die Fleischklöße kalt sind. Man schmeckt den Essig nach dem Braten nicht mehr!
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Für das Briam wurden die verfügbaren Gemüsesorten aus dem Garten verwendet. Wir erledigten die Schibbelarbeit alle gemeinsam und schon ging die riesen Form gefüllt mit aromatischem Gemüse, Gewürzen, Kräutern, Feta und reichlich Olivenöl  in den Ofen.
Zuerst mit Deckel, später noch ohne Deckel für eine schöne Kruste.
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Für einen gegrillten Auberginensalat (Melizanosalata) werden die Auberginen gegrillt. Es gibt 2 Möglichkeiten, einmal direkt auf der Gasflamme, einmal auf einer Art Grillrost, der auf die Gasflamme gesetzt wird. Der Duft der Auberginen ist unglaublich. Wenn die Auberginen gar sind, lässt man sie kurz abkühlen und entfernt dann die verbrannte Schale. Das Fleisch wird dann zerkleinert und Salz, Olivenöl und Petersilie hinzugefügt.

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Einfache Paprika wurden als weitere Beilage in der Pfanne gebraten, das ging ganz fix. Dazu braucht es nur etwas Olivenöl und Salz.
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Jetzt folgte der nächste Gang, die Spanakopita. Man kann die Pie mit allem füllen, was der Garten her gibt. Wenn keine Spinatsaison ist, werden Wildkräuter verwendet. Hierzu nimmt man sehr gerne den Amaranth (Vlitha) und weitere Wildkräuter.
Den Teig für die Pie bestand aus wenigen Zutaten. Dafür war das Verarbeiten zur fertigen Pie umso aufwendiger. Das Ausrollen geschieht mit einem Besenstiel der gefühlte hundert Jahre alt ist. Es gibt Kniffe und Tricks, um ihn ganz dünn auszurollen.

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Jeder durfte mal probieren. Am Ende hat Chrysoula den Teig auf die gewünschte Dicke gebracht. Gekonnt ist gekonnt! Ob der Teig die richtige Dicke hat, wird getestet, indem man unter den Teig pustet……wenn er flattert und Blasen wirft, ist er fertig.
Die Wildkräuter wurden mit den restlichen Zutaten vermengt, die Pie gefüllt und mit einem weiteren Teigstück verschlossen.

Bevor die Pie den Ofen kommt, wurde die Pie oben eingeschnitten (nicht bis auf den Boden!!!!) und mit einer Mischung aus Eiklar und Olivenöl bestrichen.
Ab ging´s in den Ofen!
Nachdem die Pie fertig und knusprig war (kleiner Trick, die Pie muss sich in der Form bewegen lassen, dann ist sie gar), wurden die zuvor eingeteilten Stücke durchgeschnitten und hochkant auf dem Teller platziert. Hochkant, damit der Teig zum Abkühlen knusprig bleibt! Direkt aus der Form, noch glühend heiß haben wir das erste Stück verputzt…..yummy!
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Übrigens, was ganz wichtig ist, jedes Gericht, welches in den Ofen geht, wird, bevor die Ofentür geschlossen wird, 3x bekreuzigt.

Und während wir noch so am Werkeln sind, schickt mich Chrysoula los, was zum Schreiben zu holen…..ganz fix hat sie mir noch ihr Rezept für Orangenkekse diktiert!
Natürlich teile ich es liebend gerne mit euch!
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– 1kg Mehl
– 1 1/2 Tasse Öl
– 1 Tasse Zucker
– 1 Tasse Orangensaft
– 1 Glas Cognac
– Abrieb von 2 Orangen
– Zimt
– 1 Tl Soda
– 1 TL Hirschhornsalz (Ammonia)
– 1 kleine Prise Nelken
Zutaten verkneten, formen und backen bei 180 bis 200°C ca 15min

Als nächstes haben wir uns wieder den Keftedes gewidmet. Es wurden kleine Kugeln geformt, in Mehl gewälzt und in reichlich Öl ausgebacken. Der Duft war so köstlich und die ersten Klöße haben wir direkt aus der Pfanne probiert.
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Zur Ergänzung gibt es noch einen einfachen Bauernsalat und einen sehr leckeren Salat aus Portulak, Gurken und Paprika.
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Der Tisch war für all die Leckereien schon fast zu klein.
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Auf der Veranda wurde der Tisch hübsch gedeckt und wir nahmen Platz.
Es gab dazu noch selbstgemachten Wein und schon begann die Schlemmerei!

Diese Aromen! Dieser Duft! Unbeschreiblich lecker und aromatisch!
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Und nachdem eigentlich schon gar nichts mehr ging, weil alle pappsatt waren, kam Chrysoula mit einer weiteren Überraschung um die Ecke. Einem wunderbaren Dessert Moustralevria aus Traubenmost, Mehl und Grieß, einer Spezialität aus Kythira. Mit Zimt und gehackten Nüssen bestreut, der absolute Hammer. Fruchtig und lecker! Das Rezept habe ich hier verlinkt, es ist nicht original von Chrysoula, deckt sich aber in etwa mit der Erklärung, die sie dazu gegeben hat.
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Es war ein wundervoller Tag! Als Erinnerung gibt es noch ein Bild von mir und Yaya Chrysoula!
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Ich mag sie sehr und ihre Art und Weise zu kochen ist eine Inspiration!
Man kann nur sagen, wenn sich die Gelegenheit bietet, am Leben der Einheimischen teilzunehmen und ihre Art zu Leben zu verstehen und zu würdigen, mach es! Es ist eine Erfahrung, die dir niemand nimmt!
Bei nächster Gelegenheit werden wir wiederkommen und  freuen uns auf ein Wiedersehen in der kleinen Küche, im kleinen Haus im Herzen von Potamos!
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Urlaubsküche: Salat

Ich hol für euch nochmal den Sommer ins Haus.

Salat ist nicht einfach Salat.
In Griechenland benutzt man gerne Marouli, hier heisst er Römer Salat. Wir lieben ihn, er hält sich lange frisch. Tomaten, die Sonne gesehen haben, und da meine ich echte, richtige Sonne. Lecker knackigen Salat, Feta im Fass gereift, eingelegte Oliven (aus der Frischetheke), Zwiebeln, Gurke, je nachdem, was da ist…….etwas Essig, Olivenöl, Salz und Pfeffer, Oregano, viel mehr brauchts nicht für einen leckeren Salat.
Ich gestehe, dass ich Salat hier zu Hause eigentlich gar nicht so gerne mag. Sobald ich aber im Urlaub bin, könnte ich mich reinlegen, da klappt irgendwie ein Schalter um.

Eine prima Ergänzung dazu ist geröstetes/getoastetes Brot, mit Olivenöl beträufelt und mit Oregano bestreut. Ein Gedicht. Einfach, aber hammer Geschmack!
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Wenn einer eine Reise tut…

… dann kann er was erzählen. Wenn sich allerdings Blogger zu einem Ausflug verabreden, dann kann man was erleben!

Die Bloggerreise  Emscher Landschaftspark des Regionalverband Ruhr, wobei Reise zunächst etwas mehr vermuten lässt als es nachher wirklich ist. Reise, ja, weil man schon ein paar ordentliche Kilometer unterwegs ist. Reise, nein, weil es doch nur auf einen Tag beschränkt ist, ohne Übernachtung und so.

Eingeladen haben der Regionalverband Ruhr (RVR) uum interessierten Bloggerinnen und Bloggern den Emscher Landschaftspark vorzustellen.
Wer es noch nicht weiß, er ist der größte Regionalpark in Europa…… deshalb auch die „Reise“.
Informationen werden wir begleitend von fachkundigen Experten erhalten, die uns mit Geschichten und Hintergründen zum Park versorgen werden.

Wie lautet das Programm:

9:00 Uhr Treffen am HBF Essen, Abfahrt

1. Station: RVR- Besucherzentrum Emscher Landschaftspark Haus Riphorst, Oberhausen
*  RVR- Besucherzentrum Emscher Landschaftspark Haus Riphorst
* Besuch des Gehölzgartens am Haus Riphorst

2. Station: Halde Beckstrasse / Tetraeder, Bottrop
* Auffahrt auf Halde Beckstrasse mit dem Bus
* Besuch Haldeplateau mit Aussichtsplattform Tetraeder

3. Station: Westpark Bochum
* Parkspaziergang über unterschiedliche Höhenstufen mit Stationen Jahrhunderthalle und Erzbahnschwinge
* Installation RuhrTriennale „the good, the bad and the ugly“

4. Station: Phoenixsee, Dortmund
* Besuch des Musik Picknicks Emscher Landschaftspark / Song Slam, mit Kurzführung Phoenixsee und ggf. Aufstieg Haldenskulptur Ostufer
* Imbiss Food-Truck Wrap Attack und Fruchtflitzer

Ich finde, das klingt spannend!

Knapp 24h später……
So, die Reise ist tatsächlich schon wieder Geschichte und es war grandios!

Ich starte mal von vorne. Wir haben uns am HBF in Essen getroffen und wurden von Marja Wardenga in Empfang genommen. Es gesellte sich noch Ulla Egnigk, Tour Guide von Ruhr Tour, unsere dänisch-deutsche Reiseführerin (Rødgrød med fløde) zu uns. Bus da, alle Teilnehmer da, sonniges Sommerwetter, es ging los.
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Es ging los Richtung Oberhausen zum Haus Ripshorst. Wo iss´n dat? Fast jeder war schon mal im Konsumtempel Centro – Neue Mitte. Dass sich genau gegenüber ein ganz wunderbarer Landschaftspark befindet, das wissen vielleicht nur wenige.
DAS muss sich ändern!
Kommt man von der Autobahn, biegt man gleich hinter der lila Brücke links ab und fährt durch eine malerische Straße mit alten Backsteinhäuschen und verwunschenen Gärten. Rechts entlang der Strasse  befindet sich bereits der Gehölzgarten Ripshorst, bis man zum Parkplatz des besagten Haus Ripshorst gelangt. Hier ist der Dreh- und Angelpunkt,  Informationszentrum und Treffpunkt zugleich. Von hier aus kann man wunderbare Touren starten, egal ob zu Fuß oder mit dem Rad. Schau mal rein, es ist großartig!

Zuerst schauten wir uns ein wenig in der näheren Umgebung um und kamen am „Zauberlehrling“ vorbei. Jene Skulptur kannte so mancher bislang auch nur von Bildern oder gar nicht.

Im Hintergrund das Gasometer, welches die Landschaft herrschaftlich überragt, davor der Rhein-Herne Kanal und parallel dazu die Emscher. Die Gegend hat so viel zu bieten, an jeder Ecke kann man Neues entdecken und unabhängig von Jahreszeiten und Wetter ist das definitiv einen Ausflug wert.

Im Informationszentrum kann man sich umfassend Tips holen, über die Ausmaße des Emscher Landschaftparks gibt es sehr einprägsame Informationen. Eine Schautafel mit einem Blick aus dem All macht erst bewusst, wie groß das Areal insgesamt ist.
Auf unserer todo-Liste steht jetzt definitiv der Gehölzgarten und zwar zum Herbstbeginn, wenn der „Indian Summer“ beginnt. Im Gehölzgarten befinden sich nämlich Baumarten, die in Nordamerika für das wunderbar gefärbte Spektakel verantwortlich sind.

Die Organisation war tiptop. An alles wurde gedacht. Wir bekamen zu den Infos noch ein Lunchpaket mit allerlei leckerem und gesunden Inhalt, ein Kaffee, kurze Pause, Pipi machen und weiter ging´s Richtung Bottrop.
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Mit Sondergenehmigung für unseren Bus ist die Auffahrt zum Tetraeder weit weniger schweißtreibend, als zu Fuß. Aber selbst ohne Bus, lohnt es sich, die Halde zu erklimmen. Oben erwartet einen eine grandiose Aussicht, das Ruhrgebiet liegt uns zu Füßen.
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Wem das noch nicht reichte, konnte über Treppen und Lichtgitter zur Aussichtsplattform gehen. Nichts für Menschen mit Höhenangst, aber ein sensationell toller Blick! Wir hatten aber auch echt richtig gute Sicht und von hier oben sieht man erst mal, wie viel Grün das Ruhrgebiet doch zu bieten hat.
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Nix schwatz und nur Kohle. Die Schwerindustrie ist teilweise rückläufig und die letzte noch in Betrieb befindliche Zeche geht auch ihrem Ruhestand entgegen. todo Liste, Sunset von hier oben!
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Ich möchte auch noch erwähnen, während wir im Bus nach hier oben geschaukelt
wurden, waren Feuerwehrmänner (echte Männer!)  in voller Montur im Laufschritt zu Trainingszwecken unterwegs. Selbst für einen flotten Spruch hatten die noch Puste! Respekt! Irgendwie ein wenig peinlich für uns :0)))))
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Auf dem weiteren Weg Richtung Bochum , fuhren wirin Welheim  durch ein (damals) typisches Arbeiterviertel. Die Bindung der Arbeiter  an die Firmen und die Region hatten damals einen ganz anderen Stellenwert und die Grünflächen zeugen noch heute von dem Garten vor der Haustür. Damals waren die Häuser auch sehr viel kleiner. Die Wohnungen hatten zwischen 40 und 60m² und man wohnte mit 4-6 Personen drin.
Die Häuser haben hier einen besonderen Baustil, der allgemein sehr gut ankommt. Die Strassenzügen strahlen so eine Gemütlichkeit aus, die man heute doch sehr vermisst.
Hätte man sich die Autos weggedacht und den Asphalt durch Kopfsteinpflaster ersetzt, man hätte ganz sicher noch Hufetrappeln hören können, so wie ein Sack voll spielender Kinder. Sehr sehr idyllisch!

In Bochum ging es zum Westpark. Wir starteten an der Erzbahnschwinge, einer futuristischen Hängebrücke über die einstige  Erztrasse.
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Gingen dann weiter durch den Park mit riesen Grünflächen, vorbei an den Wasserbecken, den Kühltürmen bis zur Jahrhunderthalle. Ein sehr schönes geschichtsträchtiges Gelände, welches zur Dämmerung farbig illuminiert wird. Das muss man sich tatsächlich mal anschauen und damit landet es auf unserer todo-Liste.
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Die letzte Station kündigte sich an, wir fuhren nach Dortmund zum Phoenix See. Eine weitere Veranstaltung wartete auf uns, es fand am Südufer das Musikpicknick statt, veranstaltet vom Regionalverband Ruhr.  Bei herrlichstem Sonnenschein haben viele Besucher den Weg zum Event gefunden.
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Der Foodtruck „Wrap Attack“ verwöhnte mit genial leckeren Wrap Variationen sowie exzellenten Fritten Kreationen, und beim Fruchtflitzer konnten wir uns mit Getränken versorgen.

Die musikalische Untermalung war, sagen wir es mal vorsichtig, künstlerisch ausbaufähig.
Wir beendeten den Ausflug mit einem weiteren kleinen Spaziergang mit Unterbrechung auf der Insel und wurden im Neubauviertel von unserem Busfahrer wieder eingesammelt.
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Die Rückfahrt verlief sehr still, ich glaube, wir waren alle platt und müde. Pünktlich um 17 Uhr kamen wir wieder am HBF in Essen an.

Zusammenfassend kann ich für uns sagen, wir haben Impulse für ganz viele neue Ausflugsideen erhalten. Das Thema Emscher Landschaftspark ist so toll und umfangreich. Für jeden, egal welchen alters,  ist etwas Interessantes dabei. Ganz sicher werden wir noch einige Landmarken, Halden und Industriebrachen, Wander- und Fahrradwege, Informationszentren, Zechen und und und erkunden!

Unser Dank gilt dem Emscher Landschaftspark und dem Regionalverband Ruhr für die Einladung,  insbesondere Marja und Ulla für die charmante Begleitung und die vielen Geschichten rund um die angefahrenen Stationen. Nicht zu vergessen unseren Busfahrer, der uns tapfer überall hin kutschiert hat.
Danke auch an die Mitreisenden:
Christina http://christinaquast.de
Gesa https://dieschoenheitderchance.wordpress.com
Frauke http://fraeuleinswunderbarewelt.blogspot.de
Danny http://www.wahlheimat.ruhr
Jürgen http://www.wanderwegewelt.de/blog
Michael http://eichental.blog

Es war schön mit euch, sehr spannend, wieder einmal ein paar Gesichter hinter den Blogs mal kennengelernt zu haben.

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Der geschenkte Urlaubstag – Die Blogowskis on tour

Ich bin noch neu in der Gruppe. Beim ersten Treffen habe ich schon klasse Bloggerinnen kennengelernt und so konnte beim bevorstehenden Ausflug eigentlich auch nix mehr schief gehen, wir bewegen uns alle auf dem selben Weg.

Wandern am Baldeney See in Essen, ein Teil des Ruhrsteigs sollte es werden.
Jetzt wird der eine oder andere sagen „Wandern ? Im Ruhrgebiet? Is doch alles grau und schwarz!“

Nö, isses nich! Ich beweise es dir!
Die Wettervorhersage klang vielversprechend trotz der Unwetter der vergangenen Woche. Der Samstag rückte näher und ich freute mich wie Bolle, dass der Ausflug tatsächlich stattfindet.
Schnell noch das Wichtigste in den Rucksack gepackt (ohne Kamera wäre ne Katastrophe) und etwas Proviant (mein mann hat uns extra Kekse „für die Reise“ gekauft). Wanderschuhe in den Kofferraum geschmissen und weg war ich.
Unterwegs habe ich Maike eingefangen und es ging los Richtung Essen.
Die erste Hürde war  die nicht mehr existente Brücke in Kupferdreh (wird wohl erneuert),  über die uns das Navi vehement versuchte zu leiten.

Lange Rede, kurzer Sinn, irgendwann waren wir komplett. Leider konnten einige urlaubs-, zeit- und krankheitsbedingt nicht teilnehmen und so war die Gruppe mit 5 Leuten recht überschaubar. Kurze Vorstellungsrunde, Kontrolle des Equipments, Powerbank, Objektive, insbesondere des Schuhwerks…..alles für tauglich befunden (muahahahahaha) und die Wanderung konnte beginnen.
Um es vorweg zu nehmen, die Ausschilderung des Wanderwegs war im nachhinein etwas dürftig. Aber dank der Handynavigation  haben wir den Weg gemeistert.
Es ist genial mit der Gruppe unterwegs zu sein. Du kannst fotografieren, so lange du willst, keiner meckert, weil du an jedem Blümchen stehen bleibst. Du kannst am Handy drücken ohne dass sich einer als unhöflich bezichtigt. Du kannst dein Essen fotografieren ohne dir blöde Kommentare anhören zu müssen. Yes! Strike!

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Zuerst durchquerten wir ein modernes piksauberes Wohngebiet (sozialer Brennpunkt, wenn du verstehst, was ich meine) mit einem Aufstieg, der uns die Lunge aus dem Hals treten ließ, fröhlich überholt von einem netten Postboten auf seinem Drahtesel
Da gab es einen Spielplatz, den wir uns als Kinder erträumt hätten. So mit Seilrutsche und Kletterwand (Go Kaddy! Go Kaddy!) echt nett gemacht. Kleiner Hinweis, bei der Seilrutsche kommt man relativ leicht an die Kapazitätsgrenze….. davon zeugen tiefe Schleifspuren.

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Der Wanderweg hatte eine merkwürdige Streckenführung. 2x standen wir in einem vermeintlichen Privatgarten und in einer Hofeinfahrt um dann festzustellen, dass da tatsächlich der Weg weitergeht. So im Outback denkste ja echt, dass gleich ein Anwohner mit Schrotflinte hinter dir steht um sein Hab und Gut zu verteidigen. War nich so!

Der Weg führte uns durch unglaubliche Landschaft. Es mutete teils an als wären wir wirklich weit weg irgendwo im Dschungel. Mannshohe Grünpflanzen säumten einen sehr schmalen Trampelpfad, Brombeerbüsche kratzten am Lack und Brennnesseln ….naja, tut eben weh! Aber es war großartig. Der Weg führte meist durch den Wald und es duftete nach dem Regender vergangenen Tage und feuchtem Waldboden.

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Ein plötzlich einsetzender Regenschauer konnte uns nichts anhaben, wir waren geschützt durch das dichte Blätterdach, es war toll. Sofort kam die Sonne wieder raus und so blieb das den restlichen Tag. Knackige 29 Grad, eine leichte Brise, Traum Urlaubstag würde ich sagen.
Außer einer Vielzahl von Wildblüten, Blumen und Kräutern haben wir auch noch eine Blindschleiche gesehen und ein Reh. Soll  noch mal einer was gegen den Pott sagen.

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Irgendwann kamen wir wieder in die Zivilisation (Anmerkung: der Wanderweg verlief fast parallel zum Weg am Seeufer, nur etwas weiter ins „Landesinnere“) und liefen am Seeufer entlang. Hier war ordentlich was los, Wochenende und schönes Wetter, kannste dir vorstellen.
Das erste Ziel hieß „Haus Scheppen“. Pommesbude, Biergarten, Bootsanleger, Jachthafen und Laufsteg zugleich.
Sitzt du hier bei Currywurst-Pommes und Bier in der ersten Reihe, kannste was erleben.
Rentner beim Warten auf den Ausflugsdampfer, Motorradfahrer mit ihren schweren Maschinen, Familien mit Kindern und Porschefahrer mit der gefühlten Berechtigung „Parken in der ersten Reihe“. Sehr amüsant.

Kurze Stärkung mit Pflaumenkuchen und diversen Getränken. Wir nahmen das nächste Boot und senkten das Durchschnittsalter der Mitfahrer um viele Jahre, vielleicht auch Jahrzehnte. Ganz bestimmt Jahrzehnte.
Hach, so eine Bootsfahrt ist schön. Vor allen Dingen, wenn du draußen im Schatten sitzen kannst, ein laues Lüftchen weht und  Sonne, Himmel und Wolken ein fast unwirkliches Bild zaubern. Ich würde sagen „Kitsch as Kitsch can“ So schön!
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SONY DSCIn Kupferdreh war unsere Fahrt zu Ende und wir machten uns mit knurrendem Magen auf den Weg ins Restaurant „Cavos“, direkt am Seeufer, wir hatten reserviert.
Von außen sah das Restaurant eher mäßig aus, dafür erwartete uns innen ein ziemlich stylisches und schickes Ambiente. Das Essen war toll und die Zeit flog nur so dahin.

Das Lokal füllte sich und wir amüsierten uns über die Gäste. Alle waren sehr gediegen und schick gekleidet, während wir mit verschwitzten Klamotten und Wanderlatschen eher nach Brotzeit aus dem Rucksack aussahen. Egal, wir hatten Spaß!

So machten wir uns wieder auf den Heimweg.
Das war ein toller Tag! Danke Mädels, dass ich dabei sein durfte!
Und für alle Leserinnen und Leser, schaut mal bei den Mädels vorbei!
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