Bacon, Beer & BBQ

Bacon, Beer & BBQ

Verheißungsvoller Titel für einen Kurs bei „Grill doch mal“ in Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz (Nähe Nürnberg, falls einer fragt).
blog05Traum Wetter, Sonnenschein, entspannte Atmosphäre, 12 wissenshungrige Kursteilnehmer, 2 entspannte Kursleiter, rustikal gemütliches Ambiente, das konnte nur gut werden.
Die Rauchsäulen der Grills waren weithin zu sehen, quasi die Einladung zum Event, man musste ihnen und dem Duft nur noch folgen.
Ergänzend zum Thema Fleisch war der blog10.jpgReferent Dr. Gerrit Blümelhuber, anerkannter Biersommelier und Kenner der Bierszene zu Gast.
Begleitend zu den einzelnen Fleischsorten wurden Biere aller Couleur gereicht und die Besonderheiten und Geschmacksnuancen entsprechend erklärt. Eine gelungene Symbiose, die alle Geschmacksnerven ordentlich wach gerüttelt hat.
Die erste Verkostung war ein wunderbares leichtes Weizen, das golden im Glas schimmerte. Im Geschmack eher leicht und luftig, die Resonanz war durchaus positiv.
Keiner wäre auf die Idee gekommen, dass dies ein alkoholfreies Weizen ist. Tja, so kann man sich täuschen, die Brauerei Kloster Andechs hat ganze Arbeit geleistet und ein tolles alkoholfreies Weizen gebraut.
blog08Und so folgte eine Überraschung nach der anderen.
blog11.jpgEin Flanksteak wurde auf den Grill gelegt und Martin erklärte woher das Fleisch stammt, wie man den optimalen Garpunkt bestimmt, wie das Grillmuster entsteht, wann der richtige Zeitpunkt zum Wenden ist, bis hin zum Ruhen lassen in Alufolie. Zum Anschnitt blog19.jpgversammelten sich wieder alle und es wurden verschiedene Pfeffersorten zum Testen gereicht. Unglaublich, welche Aromen so ein Pfeffer haben kann und wie sich der Charakter des Fleisches mit der Benutzung verschiedener Pfefferarten verändert.

Zum nächsten Bier wurden Bananen- und Apfelstücke in Bacon gewickelt und auf der Feuerplatte knusprig gegrillt. In Verbindung mit dem Bier, welches Bananenaromen enthielt schmeckte das sensationell lecker.
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Ein Stück Roastbeef wurde mit Rosmarin und Knoblauch gespickt und wanderte auf den Monolith.
By the way, Martin erklärte auf Nachfrage der Teilnehmer die Vor – und Nachteile einzelner Grills und erläuterblog36te technische Details. Alles in allem sehr informativ und interessant.

Auf der Feuerplatte wurden Lammkoteletts gegrillt und auch gemischte Pilze mit Rosmarin und Knoblauch. Die Teilnehmer waren selbst dafür verantwortlich und hatten Spaß am eigenen Werkeln.

Spare Ribs mit und ohne Glaze (einer leckeren BBQ Soße), off the bone (Fleisch fällt fast vom Knochen), super zart und saftig, die waren so schnell weg, so schnell konnte man kaum gucken.

Entenbrust mit knuspriger Haut, dazu in Bacon gewickelter grüner Spargel , die Leckereien nahmen kein Ende.

Als weitere Besonderheit wurden T-Bone Steaks vorbereitet, was ein einhelliges Ah und Oh zur Folge hatte. Mächtige Fleischstücke rufen immer diese Reaktion hervor, vermutlich in Anlehnung an unsere Vergangenheit als wir noch als Jäger und Sammler für Nahrung gesorgt haben.
Begleitet wurden Steak und Filetanteil vom passenden Bier.

Dass es nicht immer nur Fleisch und Bier sein müssen konnte die Chefin eindrucksvoll beweisen, sie machte aus wenigen Zutaten den Teig für ein köstliches Bier-Brot und backte es im Dutch Oven. Das Brot hatte eine leckere Kruste und schmeckte noch lauwarm unglaublich lecker.

Der Höhepunkt war das „Bierstacheln“. Ja was ist denn das???? Fragende Gesichter, ratloses Schulterzucken……. Man kann aus einem gehaltvollen Schneiders Aventinus mit 8,2% ein absolutes Highlight machen. Dazu erhitzt man einen Edelstahlstab in der Glut und hält ihn anschließend ins Bier. Der im Bier befindliche Zucker karamellisiert und verleiht dem Bier eine völlig andere Note, ein völlig anderes Aroma. Erfunden wurde dies eigentlich von Mönchen, die ihr Bier einfach nur anwärmen wollten. Hätten die geahnt, welch Delikatesse sie da kreiert haben……..

Noch ein letzter Gang „musste“ rein passen. Die ersten fingen ernsthaft an zu schwächeln :0)
Als „Dessert“ wurde dazu ein Flammkuchen gereicht, der ganz einfach herzustellen war.
Ein wunderbar dünn ausgerollter Hefeteig, belegt mit Mangospalten, Bacon, Frischkäse und gehacktem Rosmarin. Auf dem Pizzastein kross gebacken und zum Aventinus ein Gedicht!

Eine weitere Variante folgte in Form eines Flammkuchens mit Birnenspalten, Bacon, Rosmarin und Gorgonzola. Ebenfalls sehr lecker, denn die Kombination salzig und würzig zur süßen Birne ist ein Klassiker und ein absoluter Hochgenuß.

Satt und zufrieden ging der Nachmittag zu Ende. Jeder Teilnehmer nahm ein Zertifikat und eine Rezeptmappe in Empfang und ging mit vielen neuen Eindrücken und Ideen nach Hause. Wer weiß, vielleicht wird in dem einen oder anderen Kopf der Wunsch nach einem Grill aufflammen? Schön wäre es, wenn der Funke bei den Teilnehmern übergesprungen ist und sie ebenfalls Spaß an BBQ und Grillen haben.
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Vegetarisch, na und?

Es wird ja immer selbstverständlicher, dass man hin und wieder auf Fleisch verzichtet.
Das Angebot an Nahrungsmitteln ist mittlerweile sehr gut und reichhaltig.
Es machen aber viele Leute immer noch einen Denkfehler. Vegetarisch heißt nicht gleichzeitig gesund und kalorienarm.
Nehmen wir zum Beispiel mal einen vegetarischen Fleischsalat aus der Kühltheke. Mayonnaise ist da reichlich drin…… das nur als Beispiel.

Mein Neffe wird zu Hause vegan ernährt (kein Kommentar). Bei Omma und Oppa gibt´s, weils einfacher ist, vegetarisch. Die tun sich einfach schwer mit der veganen Thematik.
Gestern habe ich mich mal einem Feldversuch unterzogen. Abendessen mit Neffe bei Omma und Oppa.
Ich war einverstanden mit einem Frischkäse oder Quarkaufstrich und einer Art Teewurst. Die Leberwurst sah unglaublich unappetitlich grau aus, der Geschmack dagegen ging ganz gut. Auch die Konsistenz des veganen Käse hat mir nicht gefallen. Das hatte sowas von Schmelzkäse, nicht meine Welt. Der Geschmack war gut.

Jetzt erinnere ich mich an einen Brotaufstrich, dessen Rezept ich bestimmt schon 10 Jahre horte. Einen fleischfreien Leberwurst Ersatz, der unglaublich lecker war / ist.
Ist mittlerweile ein Klassiker und nicht mehr weg zu denken.
Heute Nachmittag gehe ich mit meinem Neffen einkaufen, wir holen die Zutaten:

1 Dose Kidneybohnen
1 Päckchen Räuchertofu
weiter benötigen wir noch Zwiebel und wer will Apfel, Majoran, Salz und Pfeffer

Dann zeigen wir der Omma mal, wie lecker geht!

Die Bohnen im Sieb kurz abspülen und abtropfen lasen. Zusammen mit dem Tofu in ein Gefäß geben und mit dem Pürierstab auf die gewünschte Konsistenz schreddern. Zwiebeln anschwitzen, untermischen, Gewürze dazu und fertig. Wenn die Masse zu zäh ist, mit etwas Öl nachhelfen.
Das Ergebnis unterscheidet sich optisch doch sehr vom industriellen Produkt, oder ? Geschmacklich sowieso!

Nochmal zum Vergleich, rechts das Graue Geheimnis ist das gekaufte Produkt……

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Mini Apfelstrudel…. ein Hauch von Weihnachten

Ein kleiner Nachtisch, eine kleine Leckerei nach einem feinen Hauptgang, da kann man nix falsch machen.
Wir waren eingeladen und ich habe angeboten, den Nachtisch mitzubringen.
Jetzt wo es so kalt ist sehnt man sich nach den warmen Gewürzen wie Nelke, Zimt und Anis. Spontan denkt man an Bratäpfel und Nüsse….. so ging´s mir jedenfalls.
Inspiriert von all den schönen Aromen und Bildern im Kopf habe ich mich für Mini Apfelstrudel und Vanilleeis entschieden.
Um es vorneweg zu sagen, das Eis haben wir gekauft……

Für die Apfelstrudelminis habe ich fertigen Blätterteig her genommen. Aus einer Teigplatte habe ich  6 gleich große Stücke geschnitten und mit flüssiger Butter eingepinselt.
Für die Füllung habe ich einen Apfel in feine Würfel geschnitten und mit einer halben Zimtstange, 3 Nelken und einem Stern Anis in Butter angeschwitzt.

Äpfel etwas abkühlen lassen. Nicht vergessen, die Gewürze vor Herstellen der weiteren Füllung wieder raus zu nehmen.
2 TL Creme Fraiche, 2 EL Haselnussfüllung und die Äpfel miteinander vermischen. Etwas Zimt dazu und ca 2 TL Füllung auf den Teigrechtecken verteilen. Achtung, nicht bis zum Rand verteilen.
Die Ränder rechts und links einklappen und wie eine Frühlingsrolle zusammenrollen. den Rand zum Verschließen mit etwas Ei bepinseln und mit der Naht nach unten auf ein Backblech mit Backpapier legen.

Mit verkleppertem Ei bestreichen und bei 200 Grad backen, bis der Teig schön aufgegangen und die Oberfläche appetitlich braun aussieht.

Vor dem Servieren haben wir die Apfelstrudel im Ofen nochmal kurz warm gemacht und anschließend mit Puderzucker bestreut. Auf das Vanilleeis habe ich etwas Arabischen Zucker gestreut. Da sind nochmal all die warmen Gewürzaromen drin.

Apfelwein und seine Finessen

Apfelwein kriegt man bei uns ja quasi mit der Muttermilch. Als echter Hesse bist du mit Handkäs un Äppler groß geworden.  Umso toller, wenn man Apfelwein zum Kochen hernehmen kann. Und so kam es, dass meine Freundin beim Stöbern (bei FFH) auf einen Apfelweinkochkurs gestoßen ist. Das las sich klasse und wir haben für uns vier gebucht. Um das Event abzurunden und weil eine Apfelweinverköstigung an stand, haben wir auch gleich eine Übernachtung gebucht.

Der schöne Odenwald ist grad mal etwas mehr als eine Stunde von meiner Heimatstadt entfernt und trotzdem kennen wir uns dort überhaupt nicht aus. Ganz überrascht von der schönen Landschaft haben wir die Fahrt genossen und sind pünktlich in Reichelsheim am Rathausplatz angekommen. Der Traditionsbetrieb Treuschs Schwanen liegt direkt am Rathausplatz. Die Seniorchefin hat uns in Empfang genommen und gut gelaunt eingestimmt. Eine übersichtliche Grupe von 8 Personen hatte sich angemeldet.
20160715_153506Gestartet ist das Event mit umfangreichen Infos über Apfelwein, seine Apfelsorten, Jahrgänge und den Anbau der Äpfel. Verköstigt haben wir 6  verschiedene Apfelweine, verschiedene Jahrgänge und Apfelsorten. Wahnsinn, dass jeder Apfelwein anders geschmeckt hat.
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Dann ging es zur Menübesprechung bei der kurz die Vorgehensweise besprochen wurde. Im Anschluss hat der Juniorchef  übernommen und uns alle mit in die Küche genommen. Interessant war, dass der normale Küchenbetrieb trotzdem stattfand. Jetzt wurde für die einzelnen Gänge gemeinsam geschnibbelt, geputzt, gebrutzelt, gerührt und gelacht. Immer mit Tips und Informationen zu den einzelnen Lebensmitteln, zur Zubereitung, Verarbeitung und Verwendung. Sehr sympathisch und bodenständig hat der Junior Chef die regionale Küche ins rechte Licht gerückt.

Erster Gang war ein marinierter Tafelspitz mit einem Dressing aus Apfelessig, Walnussöl und kleinen Apfelstückchen. Gekrönt mit Radieschenscheiben und essbaren Blüten ging es an den festlich gedeckten Tisch zum gemeinsamen Essen.
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Sehr erfrischend, lecker und einem ausgewogenen Süße Säure Verhältnis war es ein gelungener Einstieg.

Als nächstes folgte die Fertigstellung der Kartoffel Lauchsuppe mit geräucherter Forelle.  Ebenfalls abgeschmeckt mit Apfelwein, eine wunderbare Suppe. Die Forelle setzte einen tollen Akzent ergänzte die ohnehin leckere Suppe.
20160715_201121In der Zwischenzeit schmorte das Apfelwein Hinkelsche (Hühnchen) im Backofen in einem Ansatz aus Zwiebeln, Karotten, Sellerie, Äpfeln, Apfelwein und Tomatenmark…….ein Sößchen zum Niederknien. Als Beilage haben wir Kartoffelspatzen gemacht, die anschließend in Butter angebraten wurden. Sehr lecker.
20160715_205325Als letzter Gang folgte das Dessert. Ein zerrupftes Apfelküchlein, ähnlich einem Kaiserschmarrn, mit einer warmen Apfelweinsosse und einem Bällchen Eis. Köstlich.
(ich habe nur so wenig auf dem Teller, weil in nix mehr rein ging…..üblicherweise sind die Portionen üppiger!)
20160715_214655Pappsatt, um einige Erfahrungen reicher, in netter Gesellschaft und unter fachkundiger Anleitung der überaus netten Familie Treusch haben wir per Taxi zu vorgerückter Stunde den Weg in die Pension angetreten.

Ein tolles kulinarisches Erlebnis!

Urlaubsküche: Frühstück

Im Sonnenschein frühstücken, den Blick aufs Meer gerichtet, das ist schön!
Den Tag ohne den Blick auf die Uhr beginnen und sich treiben lassen, das ist purer Luxus.
Die Ergänzung ist ein leckeres Frühstück, welches ohne großen Aufwand ratz fatz zubereitet ist. Egal ob süß oder herzhaft, ein perfekter Start in den Tag!

Joghurt (10% iger natürlich, wenn schon Titanic, dann erster Klasse)  mit Honig, Zimt und frischen Früchten
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kleine Pfannkuchen mit Apfel und Zimt / Feta und Oliven
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Und als weiteres Schmankerl Bougatsa (Filoteig) mit Creme,  Zimt und Zucker oder Feta Füllung
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Das klassische Merenda (Nutella) Brot ist ein MUSS.
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Für Liebhaber der herzhaften Küche empfehle ich Tomate, Feta, Oliven, mit etwas Olivenöl, einem Spritzer Essig, Salz, Pfeffer und Oregano. Mein Mann hat sich das jeden Morgen gewünscht. Hin und wieder war auch noch etwas Gurke dabei.
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Marmita – Skiathos, Greece

Ganz ehrlich, nur ganz selten ist es uns einen eigenen Post wert, wenn wir irgendwo ganz außergewöhnlich gut gegessen haben. Wir orientieren uns gerne an den Bewertungen von Tripadvisor und bewerten dort auch fleißig.
Das Marmita stand dort mit hervorragender Küche und moderaten Preisen ganz weit oben in der Liste und somit war die Entscheidung, da mal zu essen auch schnell getroffen.
Glücklicherweise  mussten wir nicht allzu lange auf einen Tisch warten. Wir saßen beim ersten Besuch direkt an der Ausgabe von der Küche und konnten somit den Service relativ genau beobachten. Respekt, trotz Hektik ein picobello sauber geführtes Restaurant. Zu erwähnen wäre auch noch das Ambiente.

Im maritimen Stil mit allerlei wunderbaren Kleinigkeiten aus der Küche von damals, liebevoll dekoriert. Der Innenhof mit Bäumen bepflanzt und mit zahlreichen Pflanzen bewachsen, Lichterketten und Lampen an den Zweigen, einfach zum Wohlfühlen.

Die Küche ist traditionell, aber mit dem gewissen Etwas. Sehr kreative Ideen, toll hergerichtete Teller, und vor allem: Lecker!
Hier mal unsere Auswahl beim ersten Besuch:
Vorspeise:
Zucchini und grüner Apfel in Zitrone mariniert, Apfel geschichtet mit Haselnüssen, in Zucchini gewickelt und mit Parmesankäse dekoriert.
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unglaublich frische Kombi, knackiger Apfel, die Süße des Apfels mit der Säure der Zitrone, das Salzige des Käses, Hammer Geschmackserlebnis

Fava, mit geschmorten Tomaten, Frühlingszwiebeln und Kapern20160601_211059

 

Sensationell, so fluffig und leicht möchte ich das mal nachmachen. Eine Geschmacksexplosion!

Hauptspeise:
Hühnchen (full pull) mit grüner Paprika geschmort, in einer Senfsoße und Kartoffeln20160601_213720

Ganz fein abgestimmte Aromen, die grüne Paprika geschmort (von Hause aus etwas bitter), die feine Senfnote, das saftige Hühnchen, ganz toll.

Kalb, geschmort mit Kartoffel-Millefeuille und einer Soße mit Wein von Samos20160601_213714

Das Fleisch zerging auf der Zunge, das Kartoffel Millefeuille war top gegart und passte perfekt zur unglaublich aromatischen Soße.

Nachspeise: (aufs Haus)
Joghurtcreme mit Minze und Erdbeer-Topping (ähnlich Marmelade)20160601_215751

Das ging wirklich nur noch mit Mühe rein….Sehr frische Note durch die verwendete Minze!

Wir konnten uns nur mit Mühe zurückhalten, den Teller nicht komplett sauber zu lecken um auch ja keinen Tropfen der Soßen zu verschwenden..
Der Absacker (Tsipouro) war unbedingt nötig und ging ebenfalls aufs Haus. Alles in allem war das ein echtes Erlebnis
Köstliche Aromen, tolle Geschmackskombis, handwerklich top, alles auf den Punkt gegart, definitiv einen zweiten Besuch wert.

So geschehen, wir reservierten vorab einen Tisch und freuten uns auf den zweiten Besuch.
Der Service war so um unser Wohl besorgt, dass man sogar Mückenspray an die Tische verteilt hat, damit man ungestört sein Essen genießen konnte. Aber das nur am Rande.
Vorspeise:
Rote Bete mit Orangenfilets, Avocado und Pistazien2016-06-09-20-23-25

 

 

 

Wunderbare Komposition

gegrillte Aubergine mit Tomaten und Feta gefüllt, frische Petersilie und Olivenöl
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Zarte Aubergine, saftige Tomaten und würziger Feta mit Frühlingszwiebeln und vielen Kräutern

Hauptspeise:
Schwertfisch auf geschmorten Tomaten und Zwiebeln
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Toller Fisch, exzellent zubereitet, wahnsinnig leckere Tomaten

geschmortes Schweinefleisch mit Honig-Senf Soße und Röstkartoffeln2016-06-09-21-11-48

 

Das Fleisch zart und saftig, zerging auf der Zunge, die Soße einfach nur fabelhaft

Nachspeise:
Joghurtcreme mit Minze und Erdbeer-Topping (ähnlich Marmelade), siehe erster Besuch

Obwohl dieses Restaurant mit gehobenem Preis bewertet wurde, können wir nicht sagen, dass es übermässig teuer war. Mit allen Gängen und Getränken kam man zwischen 55 und 60 Euro raus.
Zum Vergleich, in den vermeintlich einfachen Tavernen lag der Preis für 2 Personen zwischen 45 und 50 Euro.
Das Marmita steht auf unserer TOP Liste ganz weit oben und wir können es uneingeschränkt empfehlen.

Wer die Bottroper Schlachtplatte mit reichlich Fleisch, Gyros und Souvlaki, Bifteki  und fettigen Pommes bevorzugt, der muss sich nicht die Mühe machen hier her zu gehen.

 

 

Wir waren dabei!

Ihr erinnert euch? Der Sommer, der so plötzlich kam? Wir waren dabei !
Jeden einzelnen Tag haben wir genossen und die Zeit im Garten zünftig verbracht.  Jetzt hoffen wir, dass immer pünktlich zum Wochenende der Wettergott ein Einsehen hat und uns nicht wieder mit Kaltwetterfronten und Regen abstraft.
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