DIY: essbare Blütenblätter trocknen

Essbare Blüten sind eine tolle Deko für alle Speisen, Kuchen, Torten und Gewürzsalze, und auch Zucker. Ich habe eigens für diesen Zweck Blüten in verschiedenen Farben ausgesät. Jetzt fangen die Pflanzen an zu blühen. Ich hab vorab schon mal einen kleinen Versuch gestartet, wie man die Blüten trocknet und trotzdem die schönen Farben erhält.
Ich muss sagen, im zweiten Anlauf  bin ich zufrieden.

Der erste Versuch begann mit den ganzen Blüten und einer viel zu hoch eingestellten Temperatur. Die ganzen Blüten enthalten zu viel Feuchtigkeit, so dass eine Nachtrocknung nötig war.
Der zweite Versuch startete indem ich zuerst ich die Blüten von den Pflanzen (natürlich nur die voll aufgeblühten) abgezupft habe. Anschließend im Dörrautomat (Rommelsbacher) eine Lage Küchenkrepp ausgelegt und die Blütenblätter vorsichtig vom Stempel gezupft. Auf dem Krepp verteilen, so dass sie nicht übereinander liegen.
Auf kleinster Hitze (Stufe1) für ca 2 Stunden trocknen lassen. Vom Ergebnis bin ich begeistert, jetzt warte ich darauf, dass die restlichen Blüten fertig aufblühen.

Wie alles anfing:
Auf einer Gartenmesse bot jemand Kräutersalze an. Die Kräuter ansich waren nicht das Sensationelle, eher die bunten Blüten, die das Ganze total aufgepeppt haben. Das sah so wunderschön aus, dass ich das sofort auf meine todo Liste geschrieben habe.
Auch hier kriegst du fertige Blütenmischungen, meine wird aber sehr viel bunter!
Am besten gefällt mir bis jetzt die blaue Kornblume, die leuchtet richtig. Das pink wird durch das Trocknen dunkler, sieht aber immer noch sensationell aus.

Hier habe ich die Samen bestellt, die haben wunderschöne Farben im Angebot.
Entschieden hatte ich mich für Kornblumen und Berg-Arnika.

Natürlich wird der eine oder andere sagen, das lohnt den Aufwand nicht. Aber ich kann hinterher sagen, hab ich selbst gemacht und ich bestimme, welche Farben in meine Deko kommen. Und vor allen Dingen: ich hab Freude dran!

 

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Die Wand, sie ist fertig

Farbkonzept hin oder her, eine leere Wand ist eine leere Wand. Du guckst immer wieder drauf und überlegst, was da hängen könnte. Einfach was an die Wand nageln, kommt nicht in Frage. Immerhin habe ich ja eigentlich ein Konzept….. Thema Surfen und Leben am Meer, Farbkonzept: gedeckte Blau-und Grüntöne mit weiß kombiniert. Da wird die Auswahl der Motive schon schwieriger. Also habe ich monatelang das Web durchforstet auf der Suche nach passenden Motiven im passenden Stil in passenden Farben. Ganz einfach.

Nachdem diese Hürde genommen war mussten die Rahmen her. Ton in Ton, nicht langweilig, verschiedene Designs sollten es sein. Beim schwedischen Möbelhersteller bin ich fündig geworden.  Weiß, blaugrün und silber, verschiedene Größen, alles schick passend. Die Bilder gerahmt und dann erst mal beiseite gestellt. Mangels Zeit musste ich das Aufhängen verschieben.  Jetzt endlich, wie ein Musiker die Motive zu einem Gesamtkunstwerk zusammenstellt.

Kleiner Tipp zum Aufhängen, die Rahmengrösse auf Packpapier übertragen, mit Kreppklebeband, Zollstock und Wasserwaage auf die Wand bringen. Position Aufhängung ausmessen und auf dem Papier markieren. Nagel einschlagen und Papier entfernen. Bild aufhängen, fertig, freuen.

Wir mögen das Ergebnis. Das Warten und der Aufwand  haben sich gelohnt.

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