Die Knifte: Reiseproviant mit gewaltig Neidpotential

… aus gegebenem Anlaß ausser der Reihe, aber doch ziemlich passend.
Im Flieger gibt es nix mehr für lau zum Essen. Du kannst natürlich was kaufen, wir sind aber nicht bereit für essbare Pappe horrendes Geld abzudrücken.
Also sorgst du selbst dafür! Das hat den Vorteil, dass du selbst bestimmst, was auf die Knifte kommt.

Heute eine stramme Pastrami-Knifte!
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Hauptbestandteil ist selbstgemachtes Pastrami, Salat, gefolgt von Mozzarella, Ei und Bacon. Natürlich darf eine Soße aus Kräuterquark und Mayo nicht fehlen, sowie etwas Senf.
Dem eigentlich geschmacksneutralen Mozzarella habe ich etwas Leben eingehaucht. Verwendet habe ich die Pizza – und Pastazauberei  aus dem Hause Spicebar.

 

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Da so eine Knifte auch standesgemäß transportiert gehört, bot sich die Lunchbox von Emsa an. Die ist super perfekt geeignet, weil man den Teller schon dabei hat und zwischen Teller und Box sogar noch die Serviette passt.

 

Danke an Spicebar und Emsa für die Bereitstellung des sensationellen Equipments.
logoJetzt kann der Urlaub starten und ich sehe schon die neidischen Blicke der anderen Mitreisenden….. wie immer!

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Die Knifte: Friko Schranke

Der Rote Teppich wird ausgerollt, hiermit stelle ich vor:

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Nachhaltigkeit, gutes Haushalten, Verwerten von Leftovers, das sollten wir alle viel ernster nehmen.
Ich hatte jetzt noch kleine Frikadellen über, knusprig würzig vom Grill einfach lecker.
Das heutige Brot ist ein schönes würziges Roggenmischbrot.
Das Hackfleisch (Rinderhack) wurde nur mit Mr. Nicepepper und Röstzwiebeln gewürzt, ohne Firlefanz.
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Paprikascheiben für den frischen Knack, zusammen mit etwas Salatgarnitur, BBQ Soße und Mayo eine delikate Variante guter alter Hausmannskost!
Die Mayo und die BBQ Soße habe ich in kleinen Portionen in Beutel gefüllt, mit einem Knoten verschlossen und der Lunchbox beigelegt. Vor dem Verzehr kommen die Soßen aufs Brot!blog100blog101blog103Der Klassiker schlechthin!
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Mr. Nicepepper  habe ich aus meinem eigenen Fundus verwendet, hergestellt von @spicebar

Wenn einer eine Reise tut…

… dann kann er was erzählen. Wenn sich allerdings Blogger zu einem Ausflug verabreden, dann kann man was erleben!

Die Bloggerreise  Emscher Landschaftspark des Regionalverband Ruhr, wobei Reise zunächst etwas mehr vermuten lässt als es nachher wirklich ist. Reise, ja, weil man schon ein paar ordentliche Kilometer unterwegs ist. Reise, nein, weil es doch nur auf einen Tag beschränkt ist, ohne Übernachtung und so.

Eingeladen haben der Regionalverband Ruhr (RVR) uum interessierten Bloggerinnen und Bloggern den Emscher Landschaftspark vorzustellen.
Wer es noch nicht weiß, er ist der größte Regionalpark in Europa…… deshalb auch die „Reise“.
Informationen werden wir begleitend von fachkundigen Experten erhalten, die uns mit Geschichten und Hintergründen zum Park versorgen werden.

Wie lautet das Programm:

9:00 Uhr Treffen am HBF Essen, Abfahrt

1. Station: RVR- Besucherzentrum Emscher Landschaftspark Haus Riphorst, Oberhausen
*  RVR- Besucherzentrum Emscher Landschaftspark Haus Riphorst
* Besuch des Gehölzgartens am Haus Riphorst

2. Station: Halde Beckstrasse / Tetraeder, Bottrop
* Auffahrt auf Halde Beckstrasse mit dem Bus
* Besuch Haldeplateau mit Aussichtsplattform Tetraeder

3. Station: Westpark Bochum
* Parkspaziergang über unterschiedliche Höhenstufen mit Stationen Jahrhunderthalle und Erzbahnschwinge
* Installation RuhrTriennale „the good, the bad and the ugly“

4. Station: Phoenixsee, Dortmund
* Besuch des Musik Picknicks Emscher Landschaftspark / Song Slam, mit Kurzführung Phoenixsee und ggf. Aufstieg Haldenskulptur Ostufer
* Imbiss Food-Truck Wrap Attack und Fruchtflitzer

Ich finde, das klingt spannend!

Knapp 24h später……
So, die Reise ist tatsächlich schon wieder Geschichte und es war grandios!

Ich starte mal von vorne. Wir haben uns am HBF in Essen getroffen und wurden von Marja Wardenga in Empfang genommen. Es gesellte sich noch Ulla Egnigk, Tour Guide von Ruhr Tour, unsere dänisch-deutsche Reiseführerin (Rødgrød med fløde) zu uns. Bus da, alle Teilnehmer da, sonniges Sommerwetter, es ging los.
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Es ging los Richtung Oberhausen zum Haus Ripshorst. Wo iss´n dat? Fast jeder war schon mal im Konsumtempel Centro – Neue Mitte. Dass sich genau gegenüber ein ganz wunderbarer Landschaftspark befindet, das wissen vielleicht nur wenige.
DAS muss sich ändern!
Kommt man von der Autobahn, biegt man gleich hinter der lila Brücke links ab und fährt durch eine malerische Straße mit alten Backsteinhäuschen und verwunschenen Gärten. Rechts entlang der Strasse  befindet sich bereits der Gehölzgarten Ripshorst, bis man zum Parkplatz des besagten Haus Ripshorst gelangt. Hier ist der Dreh- und Angelpunkt,  Informationszentrum und Treffpunkt zugleich. Von hier aus kann man wunderbare Touren starten, egal ob zu Fuß oder mit dem Rad. Schau mal rein, es ist großartig!

Zuerst schauten wir uns ein wenig in der näheren Umgebung um und kamen am „Zauberlehrling“ vorbei. Jene Skulptur kannte so mancher bislang auch nur von Bildern oder gar nicht.

Im Hintergrund das Gasometer, welches die Landschaft herrschaftlich überragt, davor der Rhein-Herne Kanal und parallel dazu die Emscher. Die Gegend hat so viel zu bieten, an jeder Ecke kann man Neues entdecken und unabhängig von Jahreszeiten und Wetter ist das definitiv einen Ausflug wert.

Im Informationszentrum kann man sich umfassend Tips holen, über die Ausmaße des Emscher Landschaftparks gibt es sehr einprägsame Informationen. Eine Schautafel mit einem Blick aus dem All macht erst bewusst, wie groß das Areal insgesamt ist.
Auf unserer todo-Liste steht jetzt definitiv der Gehölzgarten und zwar zum Herbstbeginn, wenn der „Indian Summer“ beginnt. Im Gehölzgarten befinden sich nämlich Baumarten, die in Nordamerika für das wunderbar gefärbte Spektakel verantwortlich sind.

Die Organisation war tiptop. An alles wurde gedacht. Wir bekamen zu den Infos noch ein Lunchpaket mit allerlei leckerem und gesunden Inhalt, ein Kaffee, kurze Pause, Pipi machen und weiter ging´s Richtung Bottrop.
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Mit Sondergenehmigung für unseren Bus ist die Auffahrt zum Tetraeder weit weniger schweißtreibend, als zu Fuß. Aber selbst ohne Bus, lohnt es sich, die Halde zu erklimmen. Oben erwartet einen eine grandiose Aussicht, das Ruhrgebiet liegt uns zu Füßen.
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Wem das noch nicht reichte, konnte über Treppen und Lichtgitter zur Aussichtsplattform gehen. Nichts für Menschen mit Höhenangst, aber ein sensationell toller Blick! Wir hatten aber auch echt richtig gute Sicht und von hier oben sieht man erst mal, wie viel Grün das Ruhrgebiet doch zu bieten hat.
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Nix schwatz und nur Kohle. Die Schwerindustrie ist teilweise rückläufig und die letzte noch in Betrieb befindliche Zeche geht auch ihrem Ruhestand entgegen. todo Liste, Sunset von hier oben!
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Ich möchte auch noch erwähnen, während wir im Bus nach hier oben geschaukelt
wurden, waren Feuerwehrmänner (echte Männer!)  in voller Montur im Laufschritt zu Trainingszwecken unterwegs. Selbst für einen flotten Spruch hatten die noch Puste! Respekt! Irgendwie ein wenig peinlich für uns :0)))))
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Auf dem weiteren Weg Richtung Bochum , fuhren wirin Welheim  durch ein (damals) typisches Arbeiterviertel. Die Bindung der Arbeiter  an die Firmen und die Region hatten damals einen ganz anderen Stellenwert und die Grünflächen zeugen noch heute von dem Garten vor der Haustür. Damals waren die Häuser auch sehr viel kleiner. Die Wohnungen hatten zwischen 40 und 60m² und man wohnte mit 4-6 Personen drin.
Die Häuser haben hier einen besonderen Baustil, der allgemein sehr gut ankommt. Die Strassenzügen strahlen so eine Gemütlichkeit aus, die man heute doch sehr vermisst.
Hätte man sich die Autos weggedacht und den Asphalt durch Kopfsteinpflaster ersetzt, man hätte ganz sicher noch Hufetrappeln hören können, so wie ein Sack voll spielender Kinder. Sehr sehr idyllisch!

In Bochum ging es zum Westpark. Wir starteten an der Erzbahnschwinge, einer futuristischen Hängebrücke über die einstige  Erztrasse.
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Gingen dann weiter durch den Park mit riesen Grünflächen, vorbei an den Wasserbecken, den Kühltürmen bis zur Jahrhunderthalle. Ein sehr schönes geschichtsträchtiges Gelände, welches zur Dämmerung farbig illuminiert wird. Das muss man sich tatsächlich mal anschauen und damit landet es auf unserer todo-Liste.
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Die letzte Station kündigte sich an, wir fuhren nach Dortmund zum Phoenix See. Eine weitere Veranstaltung wartete auf uns, es fand am Südufer das Musikpicknick statt, veranstaltet vom Regionalverband Ruhr.  Bei herrlichstem Sonnenschein haben viele Besucher den Weg zum Event gefunden.
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Der Foodtruck „Wrap Attack“ verwöhnte mit genial leckeren Wrap Variationen sowie exzellenten Fritten Kreationen, und beim Fruchtflitzer konnten wir uns mit Getränken versorgen.

Die musikalische Untermalung war, sagen wir es mal vorsichtig, künstlerisch ausbaufähig.
Wir beendeten den Ausflug mit einem weiteren kleinen Spaziergang mit Unterbrechung auf der Insel und wurden im Neubauviertel von unserem Busfahrer wieder eingesammelt.
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Die Rückfahrt verlief sehr still, ich glaube, wir waren alle platt und müde. Pünktlich um 17 Uhr kamen wir wieder am HBF in Essen an.

Zusammenfassend kann ich für uns sagen, wir haben Impulse für ganz viele neue Ausflugsideen erhalten. Das Thema Emscher Landschaftspark ist so toll und umfangreich. Für jeden, egal welchen alters,  ist etwas Interessantes dabei. Ganz sicher werden wir noch einige Landmarken, Halden und Industriebrachen, Wander- und Fahrradwege, Informationszentren, Zechen und und und erkunden!

Unser Dank gilt dem Emscher Landschaftspark und dem Regionalverband Ruhr für die Einladung,  insbesondere Marja und Ulla für die charmante Begleitung und die vielen Geschichten rund um die angefahrenen Stationen. Nicht zu vergessen unseren Busfahrer, der uns tapfer überall hin kutschiert hat.
Danke auch an die Mitreisenden:
Christina http://christinaquast.de
Gesa https://dieschoenheitderchance.wordpress.com
Frauke http://fraeuleinswunderbarewelt.blogspot.de
Danny http://www.wahlheimat.ruhr
Jürgen http://www.wanderwegewelt.de/blog
Michael http://eichental.blog

Es war schön mit euch, sehr spannend, wieder einmal ein paar Gesichter hinter den Blogs mal kennengelernt zu haben.

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Vorhang auf für das gute alte Pausenbrot

Ach, wie oft hast du schon im Pausenraum oder am Schreibtisch gesessen, das komische Ding, was sich Butterbrot schimpft aus der Verpackung gefingert, kurzer Blick zwischen die Scheiben und es wird nicht besser…..furztrocken und geschmacklos? Hast du dich nicht kurz gefühlt wie damals in der Schule? Wenn man das unleckere Pausenbrot 2 Wochen lang im Turnbeutel „vergessen“ hat, weils so lecker war. Mama hatte andere Vorstellungen als du selber….naja lang ist´s her.
Und jetzt? Jetzt bist du dafür verantwortlich! Du hast die Stulle selbst geschmiert, zwischen Tür und Angeln lieblos in Eile irgendwas draufgepackt, was im Kühlschrank greifbar war. War vermutlich nicht mehr ganz frisch…..uääääääh. Mülle auf und wech mit dem Ding…..
Das muss nicht sein!

Ich sage der langweiligen Knifte den Kampf an!
Mit ins Boot geholt habe ich Spicebar, die mich eigentlich auf diese Idee gebracht haben.  Danke an dieser Stelle.

Was ist das Ziel? Na, ein leckeres Pausenbrot für´s Büro, für die Pause im Park oder wo auch immer ihr kurz die Füße hoch legt.
Zurücklehnen und genießen statt fluchen und würgen.
Mein Anspruch, es soll gut vorzubereiten sein, das entlastet dich morgens, wenn´s ohnehin schon schnell gehen muss.
Also, die Knifte am Abend vorher vorbereiten und am nächsten Tag soll sie immer noch lecker, frisch und ansehnlich sein!
Ich möchte für jeden was machen egal ob low  carb, vegetarisch, vegan,  oder was auch immer.
Kommt mit, ich nehme euch mit auf eine kleine Urlaubsreise auf der Zunge.

Eine Herausforderung? Wir werden sehen!
Ich werde meine Rezeptvorschläge sowohl hier im Blog als auch auf Instagram posten. Würde mich freuen, wenn du dabei bist!
Es geht  in Kürze los!

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Deutsche Grillmeister 2017 – oder „Im Zentrum der Glut – BBQ at it´s best“

Was für ein beklopptes Wochenende………………. Freitag, Samstag, Sonntag und Montag ganz im Zeichen von heißen Grills, Rauch und Gegrilltem.
Fulda, Messe, am vergangenen Wochenende das Zentrum der Glut. Die 22. Deutsche Grill- und BBQ Meisterschaft stand an.
Bereits am Freitag reiste das Team „Grill doch mal“ zu dem wir gehören, mit Sack und Pack an. In 2 Bussen, einem Anhänger, einem Wohnmobil und mehreren Privatwagen karrte die 10 köpfige Mannschaft (+ Pitmaster-Junior) Material ran.
Zelte aufstellen und gegen starken Wind sichern, Arbeitstische, Kühltruhen, Kühlschrank, Spülstation, Theken, Tische und Bänke wurden aufgebaut, das Arbeitsmaterial und die Lebensmittel verstaut, Getränke gekühlt und dann erst mal durchgeatmet.
Der Platz füllte sich ganz langsam und es gab großes Hallo unter den Teams. Man kennt sich bereits seit Jahren und es ist ein schöne Gemeinschaft entstanden. Man teilt Freude, hilft sich gegenseitig und auch das gemeinsame Feiern kommt nicht zu kurz.

Der Freitag ist der entspannteste Tag und wird  immer von abendlichen Partys gekrönt.
An vielen Ständen hörte man bis spät in die Nacht Musik, Gelächter und Gesänge, Nebelmaschinen liefen heiß und Lichtanlagen tauchten die Partylocation in feierliches Licht.
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Ja, Alkohol gab es auch, viel Alkohol, aber aus Rücksicht auf die Feierbiester gehe ich nicht weiter drauf ein und es wird hier auch keine peinlichen Bilder geben (schallendes Gelächter).

Der Samstag lief unter dem Motto Vorbereiten. Wir trafen uns zum gemeinsamen Frühstück und haben die bevorstehenden Arbeiten verteilt. Unser Ziel war, bis abends alle Vorbereitungen für den Wettkampftag komplett fertig zu haben. Die Teamchefs Conny und Martin nahmen an der Wettkampfbesprechung teil und hielten uns per Whatsapp mit den wichtigsten Details auf dem Laufenden.

Es wurde bekannt, dass der geheime Warenkorb aus einem Stück Secreto  (geheimes Filet vom Schwein) und einem wahnsinnig opulent gefülltem Gemüse- und Obstkorb bestand. Ratzfatz wurde der Schlachtplan für den Gang gemacht und wir gingen ans Werk.
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Auch die restlichen Materialen nahmen wir in Empfang und so war der Startschuß gefallen.
Unser Sponsor „Spicebar“ hatte uns mit allem an Gewürzen ausgestattet, auch spontane Sonderwünsche konnten sofort erfüllt werden, weil die Jungs und Mädels ihren Verkaufsstand nicht weit von uns hatten. Eine tolle Zusammenarbeit, für die wir uns nur immer wieder bedanken können! Ich komme später nochmal drauf zurück!
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Man muss wirklich sagen, dass die Bereitschaft sich untereinander zu helfen wahnsinnig groß ist…. zumindest bei den meisten.
Unser Rumvorrat muss aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen verschwunden sein (unschuldig guck). Für den Improgang wäre es super gewesen, das Obst in etwas mit Alkohol versetzter Marinade zu baden. Also ging ich los, ich hatte einen Plan.
Am Stand von Midnight Moon   waren mir tolle Sorten in Erinnerung geblieben, also bat ich die Jungs um Hilfe. Mein Fläschchen hatte ich dabei. Wir diskutierten kurz über die vorhandenen Sorten, die Idee, die wir hatten und kamen zu dem Entschluß, dass wir es am besten mit dem Whiskey probieren. Mit einer ganzen Flasche Midnight Moon Whiskey bin ich zurück und wir begannen, die Marinaden für unsere Beilagen zu mischen und das Obst (Äpfel, Birnen und Ananas) in die jeweiligen Marinaden zu legen.
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Der erste Wettkampf, eher ein Spaß-Wettkampf, fand bereits am Samstag statt. Es sollte auf  Planchas von Simogas Kachelfleisch zubereitet werden, dazu gab es ebenfalls einen üppigen Warenkorb an Gemüse. Pro Team mussten 50 Portionen zubereitet werden, die mit Stimmkärtchen ans Publikum verteilt wurden. Das Publikum konnte dann die Bewertung vornehmen. Es war Spaß! Es war heiß an der Plancha und das Publikum war noch heißer darauf, eine Kostprobe zu ergattern. Es gab Geschubse und Gedränge…..
Später am Abend gab es zum Wettbewerb noch eine Siegerehrung. Unser Ergebnis war nicht der Rede wert, aber Spaß hat es trotzdem gemacht. Zudem waren Mona Leone und Chris Sandford, die die Planchas und das Plancha-Grillen vorgestellt und publik gemacht haben äusserst charmant, wir durften sie am Abend vorher schon kennenlernen.

Der Tag verging wie im Flug. Wir schafften unser Pensum und waren zufrieden. So konnten wir entspannt dem Wettkampftag entgegen schauen.
Das Team-Catering bestand traditionell aus einer schicken Ruhrpott Currywurst (Meistergriller von Damhus) mit selbstgemachter Curry-Pflaumen Soße und leckerem „Berliner Curry“ Pulver von Spicebar. Als Beilage gab es getrüffelte Pommes mit Parmesanspänen.
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Der Tag war lang und so hielt sich auch die Abendgestaltung in Grenzen.

Sonntag, Wettkampftag. Gemeinsames Frühstück, Besprechung der Aufgaben, Verteilen der tausend Kleinigkeiten, die erledigt werden mussten. Die Grillkohlen (Danke an McBrikett und die fabelhaften KOKOKO Grillbriketts)  wurden schon im Morgengrauen angezündet, die Grills standen für ihren großen Auftritt bereit.
Der Gästebereich wurde hergerichtet, Tischdecken gebügelt, die Deko arrangiert,  Besteck und Gläser poliert.

DSC00302aEs wurde hier abgeschmeckt, da probiert, dort der Garpunkt geprüft, ausgewickelt, eingewickelt, geschnitten, geschnippelt, und angerichtet. 4 Boxen zur Blindverkostung an die Jury, 6 Teller für die Gäste, von denen 2 Jurymitglieder waren und ein Schauteller zum Gucken, Staunen und Appetit holen für´s Publikum.
Und ehe wir uns versahen, war der erste Gang schon raus.
Im Stundentakt lieferten wir unsere Gänge ab. Es war so unwirklich, weil alles Schlag auf Schlag ablief, ein Rädchen griff ins nächste. Das Team arbeitet konzentriert, strukturiert und hatte trotzdem mega Spaß dabei!
Eine tolle Atmosphäre.
1. Gang : Das Duett von der Wolfsbarschroulade auf Rote Beete Bechamel, gegrillter grüner Spargel in der Laugenspirale und Herzoginkartoffel
dgm022. Gang: Veggie a la Luigi
Mini-Pizza mit Feigen, zweierlei Calzone, Gemüsespaghetti und dreierlei gefüllte Cocktailtomaten mit Piniencrunch
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3. Gang: Schwein, Bayrischer Grillbauch trifft Asia Burger
Schweinebauch mit Krautstrudel, Brezenknödel mit Schwammerlsoße und Asia Burger
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4. Gang: Impro Gang (Secreto)
Falsche Lende gepullt und low and slow gegart, Apfel-Birnenfächer mit Schuß, sweet hot Ananas mit grünem Spargel auf Paprikaspiegel
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5. Gang: Rind, Flap Steak Double Feature
Flap Steak mit Chimichurri, Steak Crunch-Wrap, Käse-Knoblauchbrot, ABT (Jalapeno mit Frischkäse und Dattel gefüllt und Bacon umwickelt), Süßkartoffelpommes mit Sourcream
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6. Gang: Dessert, Brombeercreme küsst Schokolden-Trüffel Tarte
Brombeercreme im Bisquitmantel, knuspriges Tramezziniröllchen mit Frischkäse und Erdbeeren, Schokoladen-Trüffeltörtchen
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Der letzte Gang war raus und die Anspannung ließ deutlich nach. Traditionell floß das eine oder andere Tränchen und man freute sich über die Parade der Jury-Mitglieder, die klatschend an allen Teams vorbei zog. Damit war das Ende des Wettbewerbs besiegelt und das Warten auf die Siegerehrung begann. In der Zwischenzeit wurde aufgeräumt und geputzt und sich einen Moment Pause gegönnt.

Kurz vor der Siegerehrung kam die Presse (dpa) vorbei für ein kurzes Interview….. wir waren sehr erstaunt und ahnten vielleicht ein wenig, was kommen könnte.
Der Platz vor der Bühne war proppenvoll mit allen Teams, Freunden und Besuchern. Die Siegerehrung ist ja auch immer etwas ganz besonderes und sehr feierlich.
Im Hintergrund standen die begehrten Pokale und glänzten in der untergehenden Sonne.

Die erste Auszeichnung betraf den FUN-Pokal. Er wird dem Team verliehen, welches durch ausgesprochen gute Teamarbeit auffällt. Der Umgang untereinander, mit den Gästen, den anderen Teams und Besuchern stehen hier im Vordergrund. Fühlt man sich als Gast dort wohl, wird sauber und strukturiert gearbeitet, werden alle Regeln eingehalten etc.
Diese Jahr ging der Pokal an unser Team von „Grill doch mal“. Wir waren total aus dem Häuschen, damit hatten wir nicht gerechnet.

Zuerst wurde die Leistung der Amateure gewürdigt und der neue Deutsche Meister der Amateure gekürt. Die Platzierungen waren hier:

1. Platz S.W.A.T. BBQ
2. Platz Ruhrgold BBQ
3. Platz die zuagroastn

Nun kam es endlich zur Ehrung der Profis.
Der Fischgang, blieb für unser Team unerwähnt, was wir schade fanden. Im Nachhinein erfuhren wir, dass wir den undankbaren 4. Platz belegten, hauchdünn das Treppchen verpasst.

Jetzt folgte der Veggie-Gang. Und der wurde mit Pauken und Trompeten angekündigt und wir waren unter den drei Teams, die aufgerufen wurden. 3, 2, 1 unser! Sieg und erster Platz im Veggie Gang! Riesen Jubel und ein glücklicher Daniel auf dem Treppchen. Saubere Leistung und der Beweis, dass es nicht immer Fleisch sein muss….
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Nächste Kategorie Schweinefleisch mit Beilage. Auch hier wurde es nix mit Treppchen, aber ein respektabler 6. Platz ist rausgesprungen, was uns echt froh gemacht hat.

4. Gang, der Impro-Gang. Auch hier wurden wir auf die Bühne gerufen! Großer Jubel, wir konnten den Pokal für den dritten Platz in Empfang nehmen. Super!
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5. Gang das Rindfleischgericht mit Beilage. Trommelwirbel, unser Name wurde wieder aufgerufen. Was es wohl wird? Ein Traum wurde wahr, 1. Platz und Ralf völlig aus dem Häuschen! Stolz  und bewegt hat er den Pokal in die Höhe gehalten! Wahnsinn!
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Letzter Gang das Dessert. Leider erreichten wir „nur“ der 4. Platz, was ja ansich schon eine bombige Platzierung ist. Ein wenig enttäuscht waren wir schon, freuten uns aber mit den Siegern auf der Bühne. Tolle Leistung aller Teams!

Jetzt kam der spannende Moment, die Kürung des Grillmeisters 2017 wurde  angekündigt. Drei Teams wurden auf die Bühne gerufen, darunter wir.
Wow, Gänsehaut, Kribbeln, Nervosität.
Der 3. Platz in der Gesamtwertung ging an: I Bruciatori

Und mit der Verkündung des Zweitplatzierten stand nun auch der Sieger fest.
2. Platz Grillteam Gut Glut e.V

Und der Deutsche Grillmeister 2017 heißt:

„Grill doch mal“
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Wir konnten es kaum glauben. Die Freude war riesig. Weinen, Lachen, Singen, alles auf einmal.
Die Goldmedaille, der riesen Pokal, die Gratulanten, die Presse, Kameras, Fernsehen, Zeitung, Fotografen, alles prasselte plötzlich auf uns ein. Wir sangen „We are the Champions“  furchtbar laut und furchtbar schräg aber voller Inbrunst, dass es eine wahre Pracht war.
Das Zepter wurde unserem Teamchef Martin Schulz überreicht, der Pokal  in die Höhe gerissen (Deckel fiel runter auf die Nase des Chefs….. blutende Macke auf der Nase), egal, so sehn Sieger aus, schalalalaaaaaaaaa.
Schwarz-rot-goldener Konfettiregen, Bierdusche, alles dabei! Von Gefühlen überwältigt zogen wir von der Bühne ab und nahmen die unzähligen Glückwünsche entgegen. Man lag sich in den Armen, es wurde gelacht und gescherzt, ein wahnsinnig tolles Erlebnis.

Durchatmen. Irgendwann sind wir dann zum Stand zurück. Der Chef der GBA kam vorbei und lud Martin und sein Team zum traditionellen Königsessen ein.
Zuvor wurden noch Fotos gemacht unter anderem mit unserem Hauptsponsor „Napoleon“ und später noch mit dem Team von „Spicebar“.

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Das Essen fand anschließend im Juryzelt statt. Es wurde Spalier für den neuen Grillkönig und sein Gefolge gestanden und applaudiert. Wahnsinn! Und es gab, Gott sei Dank, nichts vom Grill. Leckere Hausmacher Wurst, Salate und Handkäs mit Musik, dazu leckere Brotsorten und Getränke. Das war eine sehr schöne Geste.
Nach dem Essen fand noch ein kleiner „Umtrunk“  (hahahahahahahahahahaa) an unserem Platz statt. Man könnte auch sagen, Alkohol wurde vernichtet, die Nebelmaschine lief wieder heiß und die Feierbiester wurden ihrem Ruf gerecht.

Der Montag  startete, wenn der eine oder andere auch leichte Blessuren zeigte, ganz entspannt. Frühstück und dann Zusammenräumen, einpacken, aufräumen, Auto beladen, Zelte abbauen, Platz fegen und Heimfahrt!
Was für ein Wochenende!

Was die wenigsten wissen, dieses Jahr war die Logistik etwas umfangreicher, denn wir hatten den 6 Monate alten Pitmaster Junior Moritz mit an Bord. So musste Mama immer mit den Zeiten jonglieren….. alles im Auge behalten, Abläufe koordinieren, Anweisung geben, während der Kleine andockte, Kind bespaßen, zum Schlafen legen, Windel wechseln und weiter an den Gängen arbeiten. Glücklicherweise haben wir einen Engel rekrutieren können, die sich in der Zwischenzeit rührend um den kleinen Hosenmatz gekümmert hat. So war der Kleine immer gut versorgt und konnte in aller Ruhe seine Schläfchen halten oder im Kinderwagen Runden über den Platz drehen.
Sonja, war/ist  ein echtes Geschenk und wir sind ihr sehr dankbar, dass sie so toll mit angepackt hat! Danke Sonja!

Abschließend ein  Dank an unsere Sponsoren:
Napoleon
Spicebar
– McBrikett
Monolith
Dick
Schlappeseppel

Und ein fettes Dankeschön an Midnight Moon für den Whiskey! You made our day!

Ein weiterer Dank geht an die Jungs von Hopfencraft und Brauart Sausenheim, die uns mit Kostproben ihrer Craft-Biere bei Laune gehalten haben. Sehr feine Geschmacksnuancen, das machte Lust auf mehr.

Nicht vergessen möchten wir  unsere Standnachbarn, das Team PfalzGlut. Ihr seid so top! Wir hatten ne Menge Spaß zusammen!!!!

 

 

 

 

DIY: coole Aufkleber für Selbstgemachtes aus der Küche

Die fruchtige Version für Marmeladen, Gelee´s und Konfitüren  habe ich ja bereits vorgestellt, wenn du nochmal schauen möchtest.
Ich habe aber noch weitere Ideen, die ich euch heute zeigen möchte. Die Sticker sind für alles geeignet, weil sie neutral sind. Die Beschriftung erfolgt (könnte erfolgen)  mit einem ganz feinen Lackstift zB von Edding.

Die Hintergründe kannst du selbst gestalten, mit der Transparenz und Farbgebung spielen und dann  auf selbstklebendem Papier (für Etiketten in allen Größen erhältlich) ausdrucken.
20170721_111121_1Zur Formgebung benutze ich einen Motivstanzer, damit geht das ganz einfach. Diese Stanzer gibt es ebenfalls in allen erdenklichen Formen und Größen. Meinen habe ich auf der Creativa erstanden. Ich denke, oval geht immer…..
Du kannst auch Scheren mit geformten Schneiden benutzen. Die sind in allerlei verschiedenen Designs für ganz kleines Geld erhältlich.

Jetzt steht deiner Kreativität eigentlich nicht mehr im Weg.

Hier nochmal eine Ideensammlung für Hintergründe:
– Holzoptik (braun, vintage, grau, gekalkt)
– Schiefer (dunkelgrau, schwarz)
– Tafel (grün, grau oder scharz)
– Fotos, Urlaubsfotos, Natur, Blumen  (am besten etwas im Farbkontrast abschwächen, damit man die Beschriftung noch ordentlich sieht)
– etc der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt

 

….das Gadget….weißte

shot_1blogDas isser! Zum Hochzeitstag von meinem Menne…… isser nich klasse?
Hach, da wird einem ganz warm ums Herz.
Und weil der Strauß so unglaublich schöne Farben hat, hab ich die Vorsatzlinsen ausprobiert, das Gadget für´s Handy, erinnerste dich?

Macht echt Spaß. Wenn man allerdings das Super-Makro benutzt, isses nötig, die Hand ganz ruhig aufzulegen. Besser noch, man benutzt ein Stativ.
Natürlich schlagen sich einige sicher vor Lachen auf die Schenkel, was für´n Käse, kauf dir ne anständige Kamera……
Hab ich! Das Monsterding will ich halt nicht immer mitschleifen. So!
Es ist definitiv eine Spielerei, aber eine sehr schöne. Für´n Urlaub Daumen hoch, ich freu mich drauf, Blütenträume zu „knipsen“.