Holunderblütensirup selbstgemacht

Diese hübschen kleinen weißen Blüten begleiten uns gerade auf all unseren Spaziergängen. Ein verführerischer Duft weht einem um die Nase.
Und im Verlauf der Jahreszeiten werden aus den weißen Blüten schmackhafte schwarze Beeren, die wir ebenfalls lieben.
Bleiben wir erst mal bei den Blüten.
Gekaufter Sirup schmeckt immer irgendwie künstlich und oft streng. Ich habe schon mehrfach industriell hergestellten Holunderblütensirup entsorgt, weil er einfach nicht lecker war.
Also sind wir losgezogen und haben die Blüten geerntet. Keine Angst, von jedem Strauch haben wir nur einige Blüten entnommen, damit die Beeren auch die Möglichkeit haben zu reifen.

Die Herstellung ist denkbar einfach.
* 20 bis 30 Holunderblüten frisch gepflückt
* 1kg Zucker
* 1 l Wasser
* 50g Zitronensäure
* 1 Päckchen Orangenabrieb
* die Schale einer unbehandelten Zitrone
* die Zitrone in Scheiben geschnitten

Den Zucker mit dem Wasser aufkochen lassen. Zitronensäure dazugeben.
Es muss sich alles auflösen.
Abkühlen lassen.

Holunderblüten in ein großes Gefäß schichten. Ich habe auf großartiges Waschen verzichtet, weil ich unbedingt auch den Blütenstaub erhalten wollte.
Etwaige Tierchen kann man vorsichtig ausklopfen.
Den Orangenabrieb und die Zitronen dazu geben und den abgekühlten Zuckersirup darüber gießen.
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3 Tage stehen lassen und 1x am Tag umrühren.

Den Sirup durch Musselin abseihen und erneut im Topf erhitzen. Anschließend in sterile Gläser oder Flaschen abfüllen.
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Soooooooooooooooooooooooo köstlich für Cocktails, Drinks, für Kuchen und Torten oder einfach nur einen Schuß in Mineralwasser, die Verwendung hat keine Grenzen.

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….das Gadget….weißte

shot_1blogDas isser! Zum Hochzeitstag von meinem Menne…… isser nich klasse?
Hach, da wird einem ganz warm ums Herz.
Und weil der Strauß so unglaublich schöne Farben hat, hab ich die Vorsatzlinsen ausprobiert, das Gadget für´s Handy, erinnerste dich?

Macht echt Spaß. Wenn man allerdings das Super-Makro benutzt, isses nötig, die Hand ganz ruhig aufzulegen. Besser noch, man benutzt ein Stativ.
Natürlich schlagen sich einige sicher vor Lachen auf die Schenkel, was für´n Käse, kauf dir ne anständige Kamera……
Hab ich! Das Monsterding will ich halt nicht immer mitschleifen. So!
Es ist definitiv eine Spielerei, aber eine sehr schöne. Für´n Urlaub Daumen hoch, ich freu mich drauf, Blütenträume zu „knipsen“.

DIY: Fruchtleder – gesunde Nascherei

So wird das beworben, so soll das sein…… lecker und zudem noch gesund.
Nun, wir werden sehen, der Versuch startete.
Eine reife Mango, ein Mixer, der Dörrautomat und viele Ideen.
Die Mango im Mixer ganz fein pürieren. Durch ein Sieb streichen war (eigentlich) nicht nötig, der Mixer (Kitchenaid) hat ganze Arbeit geleistet.
Mir kam die Masse sehr dünnflüssig vor, deshalb habe ich sie im Topf auf dem Herd etwas einkochen lassen, damit sie andickt. Für den Erhalt der schönen gelbe Farbe habe ich einen Spritzer Limettensaft dazu gegeben.

Hach, der Brei war so schon lecker, dass ich ihn am liebsten aufgegessen hätte.
Nein, hab ich nicht, ich habe den Dörrautomat mit Backpapier bestückt und verschiedene Portionen aufgetragen.
Verschiedenen Portionen deshalb, weil ich sie verschieden aromatisieren wollte.
1. mit rosa Pfeffer
2. mit essbaren gelben (getrockneten) Blüten (Ringelblume)
4. mit getrockneten Himbeeren in Pulverform
3. mit Zimt (was sonst)
4. pur

Auf Stufe 2 habe ich den Automat auf 5h eingestellt. Nachts ging er dann aus, dank Timer, und morgens habe ich bis auf eine Sorte, die ich wohl dicker aufs Papier gestrichen habe, in eine Box gepackt. Die verbliebene Portion trocknet nochmal 2 Stunden, das Ergebnis sehe ich dann.
Eigentlich sieht es gut aus, ich vermute aber mal, dass ich die Masse zu dünn aufgetragen habe. Das Papier schlägt beim Trocknen Wellen, weil sich die Masse zusammengezogen hat.  Wie ich das Fruchtleder vom Papier kriege, werde ich später sehen.
Das Abziehen vom Papier ging ganz einfach. Ich habe die Streifen nochmal von der Rückseite trocknen lassen. Zu trocken sollen sie nicht sein, sonst brechen sie beim zurechtschneiden. Was zur Deko vielleicht auch ganz geil ist, wenn man Fruchtleder-Splitter hat…. also eine sehr dünne Schicht, sehr trocken….. netter Ansatz.
usa01Die Geschmacksprobe, nun ja, wie drücke ich es vornehm aus…… oberhammergeil!!!!!
Die Version mit dem rosa Pfeffer ist wie eine Backpfeife. Man erwartet die fruchtige Süße und bekommt obendrein noch eine „Watschn“. Eine klasse Kombi.
Mit Zimt, eben mit Zimt, ich liebe Zimt, muss ich noch mehr sagen als dass es mir ein Lächeln aufs Gesicht zaubert?

Mit Himbeer ist eher der pure Mangogeschmack mit roten Akzenten.  Die Himbeere fällt nicht ins Gewicht. Ebenso sieht es bei den gelben Blüten aus. Das ist nur Deko.
Pur sieht einfach nur super aus, die Farbe ist der Hammer, der Geschmack sowieso.
Fazit: ein großer Spielplatz um gesunde und kreative Naschereien zu kreieren und sensationelle Ergänzung von Speisen und Desserts.
Beide Daumen hoch!

Gartenliebe: Passionsblume

Gartenliebe: Passionsblume

Ich liebe sie, diese filigranen Kunstwerke der Natur.
Als wir unser Häuschen vor 2 Jahren gekauft haben, übernahmen wir in unserem Garten die Verantwortung für eine wunderschöne Passionsblume. Sie blühte und blühte, erfreute uns mit ihren schönen Blüten den ganzen Sommer bis hinein in den Herbst.
Den Winter hat sie immer unbeschädigt überlebt und so hoffen wir, dass sie uns auch dieses Jahr wieder mit ihrer Schönheit beglückt. Ein vorsichtiger Blick auf die Stelle, wo sich die Pflanze befindet verheißt nichts Gutes, es sieht irgendwie mau aus.
(das Bild ist aus dem letzten Jahr)blogger6Im letzten Jahr habe ich mir Samen bestellt und auch schon darüber berichtet, wie das mit der Anzucht verlaufen ist. Die Anfänge kannst du hier nachlesen click!. Die Keimzeit war seeeeeeeehr lang und nicht alle Samen sind aufgegangen. Eine Pflanze hat sich bis jetzt aber top entwickelt und ist mein ganzer Stolz.
Ganze 1,70m ist sie bereits hoch, befindet sich noch in meiner behüteten Küche und wartet sehnsüchtig, nach draußen zu kommen. Es ist mir zum „Auswildern“ aber noch zu kalt.


In der Zwischenzeit habe ich weitere Sorten bestellt und sie zum Keimen ausgesät.
Zuvor habe ich die Samen 24 Stunden in Wasser auf der Heizung weichen lassen. Es soll die Keimung erleichtern. Wir werden sehen. Ein paar Samen habe ich für einen eventuellen zweiten Versuch zurück behalten.

Bei 5 verschiedenen Sorten habe ich mir Schildchen gebastelt und hoffe somit nicht den Überblick zu verlieren.
*Passiflora Seemannii
*Passiflora Cinnabarina
*Passiflora Incarnata
*Passiflora Foetida
*Passiflora Morifolia
DIY: für die Schildchen habe ich den Namen und ein Foto der Blüte ausgedruckt und laminiert.  Auschneiden und von hinten mit der Heißklebepistole Zahnstocher befestigen. Schon weiß man, was da mal wachsen soll :0)


Zum Keimen habe ich die Schale mit Folie abgedeckt und auf die Heizung gestellt. Das Substrat ist aus zerkleinertem Bimsstein, bei IKEA gekauft Växer, 3l für 4Euro. Bei normaler Anzuchterde hatte ich immer ein wenig Probleme mit Schimmelbildung. Hoffe, dass so in den Griff zu bekommen.
Achtung, man sollte 1x am Tag lüften, damit es nicht zur Schimmelbildung kommt.
Jetzt heißt es Abwarten, die Keimzeit ist mit 4-12 Wochen angegeben.
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Blütentraum

Ich habs ja schon erwähnt, hier aber einfach noch ein paar Bilder, weil ich die Farben so schön finde…. im Moment sind alle Blüten abgeschnitten und getrocknet. Erstmal war auch eine Echinacea dabei……. die brauchen noch ein paar Tage/Wochen bis sie in voller Blüte stehen.

Zwei Mal habe ich den Trockner am Wochenende befüllt. Die Menge an Blüten sollte eine Weile reichen…..

Kräuterbutter oder 1x quer durch den Garten

Gekaufte Kräuterbutter finden wir langweilig.
Unser Garten steht, was Kräuter und Blüten anbelangt, in voller Blüte und Pracht da.
Also 1x mit der Schere quer durch den Garten gelaufen: Salbei, 2 Sorten Thymian, Rosmarin, Olivenkraut, Oregano, Zwiebellauch und Blütenblätter abgeschnitten, gewaschen und zerkleinert. Anschließend mit der weichen Butter vermischt, Salz und Pfeffer dazu und im Backpapier zu einer Wurst gerollt. Im Kühlschrank aushärten lassen und auf selbstgebackenem Brot genießen.
Eine Augenweide und lecker obendrein.