Die Knifte: American Breakfast – die große weite Welt auf dem Brot

(enthält Werbung)

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Ein Sprung über den großen Teich und gleichzeitig ein guter Start in den Tag? Das muss sich nicht ausschließen!
Heute fahren wir mal ganz groß auf, opulent und mächtig. Nach dieser Knifte kannst du dein Pferd satteln und losreiten in die Weite der Prärie……
Darf ich vorstellen:

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Hash Browns, Eggs und Maple Glazed Bacon…… das isses. Normalerweise noch mit literweise Ketchup, heute kommt aber nur eine leckere BBQ Soße zum Einsatz.
breakf15breakf16Wir beginnen mit den Hash Browns oder wie der Deutsche sagt, mit den Reibekuchen.
Geriebene Kartoffeln (frisch oder als Fertigprodukt) mit Salz und Peffer und ordentlich Muskat würzen, in einem Sieb abtropfen lassen .
In einer Pfanne Öl erhitzen (mittlere Hitze), mit dem Löffel Plätzchen formen und von beiden Seiten knusprig ausbacken. Anschließend auf Küchenkrepp vom überschüssigen Fett befreien.

Der Bacon geht ganz schnell.
Ganz klassisch in der Mikrowelle aufgeknuspert und anschließend mit Ahorsirup bestrichen. Nochmal kurz in die Mikrowelle, fertig.
Ich sage dir, alleine das ist es schon wert!

Als nächstes folgt das Ei, welches als Omelette gebacken wird.
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Eier aufschlagen, mit Rührei Deluxe würzen, frische Chili dazu und bei mittlerer Hitze braten.

Das war´s schon.
Nun alles zusammenfügen und morgen in der Pause die Füße hochlegen und genießen!
BBQ Soße auf die Brothälfte, den Reibekuchen drauf, Ei und Bacon. Wer will kann noch Ketchup draufgeben.
Saftiges Ei  mir ordentlich Feuer auf knusprigem Reibekuchen und der bombigen Kombi aus salzigem Speck mit süßem Ahornsirup. Mal sehen, was das Cowgirl Anke dazu sagt, die treibt sich des Öfteren in den USA rum
Yeehaw!
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Danke an Spicebar für das zur Verfügung stellen der supergeilen Gewürze!

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Die Knifte: Gans schön scharf!

Nee, kein Rechtschreibfehler! Wir haben heute Gänsebrust auf unserer Knifte. Ja, du hast richtig gelesen!
Zarte, rosa gebratene Gänsebrust war vom Sonntagsessen übrig. Zusammen mit warmen weichen Aromen und kräftigem Rosenkohl hast du ein wahres Gedicht zwischen zwei profanen Brotscheiben.

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Wild mag diese warmen Gewürze wie das 5 Gewürze Pulver.
Und Rosenkohl muss nicht grau und matschig sein, wie viele ihn noch aus ihrer Kindheit in Erinnerung haben…..ich übrigens auch.
Wir gehen einen anderen Weg, Rosenkohl kurzgebraten, in feine Streifen geschnitten und mit 5 Gewürze Pulver und Mr. Nicepepper in der Pfanne geschwenkt.
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Und weil man Rosenkohl ja eher nicht auf ein Brot legt, habe ich Cheddarscheiben (und einen dänischen Käse, ein Versuch) unter dem Grill weich werden lassen und den Rosenkohl darauf verteilt. Der Cheddar ist am besten geeignet!
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Das hält, der Rosenkohl rutscht jetzt nicht mehr vom Brot. Wenn der Käse abgekühlt ist, kann man ihn super aufs Brot legen.

Als Unterlage dient uns heute ein Gassenhauer üppig bestrichen mit Frischkäse.
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Darauf kommt der Cheddar-Rosenkohl und die in dünne Scheiben geschnittene Gänsebrust.
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Eine scharf würzige Coffee Habanero Soße (sparsam eingesetzt) passt super dazu und kommt auf die Gänsebrust.
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Ein wenig Rucola und die zweite, ebenfalls mit Frischkäse bestrichene Brotscheibe bildet den Deckel.
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Boah, freu ich mich auf morgen!
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Danke an Spicebar, ohne deren wunderbare Gewürze die Knifte nur halb so geil wäre!
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Die Knifte: Eieiei mediterran

….klingt spannend? Isses!
Heute nutzen wir die selbstgemachten Antipasti und kreieren daraus einen kleinen Urlaub zwischen zwei Brotscheiben.

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Wir machen uns ein Omelette und verkleppern dazu Eier mit etwas Wasser, Salz und Pfeffer. In der Pfanne bei kleiner bis mittlerer Hitze stocken lassen, dann wenden und nur solange in der Pfanne lassen dass es noch schön saftig ist.
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Von den Antipasti ein paar Scheiben entnehmen, die Zucchinischeiben etwas zerteilen und auf eine Hälfte des Omeletts legen. Nochmal mit Pizza & Pastazauberei, All Arrabbiata würzen, zuklappen und schon kanns losgehen.
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Etwas Frischkäse auf die Innenseiten der Brotscheiben (Roggenmischbrot) ein paar Basilikumblätter drauflegen, das zusammengeklappte Omelette platzieren, Deckel drauf fertig!
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Sehr sehr lecker, würzig und saftig. Ein Hochgenuß!
logoPizza & Pastazauberei und  All Arrabbiata zur Verfügung gestellt von @spicebar

Urlaubsküche: Salat

Ich hol für euch nochmal den Sommer ins Haus.

Salat ist nicht einfach Salat.
In Griechenland benutzt man gerne Marouli, hier heisst er Römer Salat. Wir lieben ihn, er hält sich lange frisch. Tomaten, die Sonne gesehen haben, und da meine ich echte, richtige Sonne. Lecker knackigen Salat, Feta im Fass gereift, eingelegte Oliven (aus der Frischetheke), Zwiebeln, Gurke, je nachdem, was da ist…….etwas Essig, Olivenöl, Salz und Pfeffer, Oregano, viel mehr brauchts nicht für einen leckeren Salat.
Ich gestehe, dass ich Salat hier zu Hause eigentlich gar nicht so gerne mag. Sobald ich aber im Urlaub bin, könnte ich mich reinlegen, da klappt irgendwie ein Schalter um.

Eine prima Ergänzung dazu ist geröstetes/getoastetes Brot, mit Olivenöl beträufelt und mit Oregano bestreut. Ein Gedicht. Einfach, aber hammer Geschmack!
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Die Knifte: Mozzarella – Antipasti

Tataaaaaaaa, ich stelle euch vor die Knifte deluxe:

 Antipasti

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Antipasti
Um es vorweg zu nehmen, du könntest Antipasti beim Feinkosthändler kaufen, es gibt auch teils brauchbares Conveniencefood beim Discounter, aber richtig lecker wird´s erst mit selbstgemachter Antipasti.
Das geht schneller als du denkst, du kannst es auf Vorrat machen, es hält sich im Kühlschrank.

Ich habe eine große Portion vorbereitet und hatte dazu: (Zeitaufwand mit schneiden und grillen / anbraten ca 1 Stunde, bei kleineren Portionen, die sich meiner Meinung nach nicht lohnen :0) reduziert sich der Zeitaufwand natürlich)

2 Zucchini
2 Auberginen
250gr Champignons
3 Paprika
1 Zwiebel

Die Zucchinis, Auberginen und Paprika in etwa gleich dicke Scheiben schneiden (2-3mm). Das ging ratzfatz mit ner Brotschneidemaschine. Geht aber auch von Hand, dauert dann etwas länger. Die Champignons und die Zwiebel habe ich von Hand geschnitten.

Die Marinade vorbereiten: (das gegrillte Gemüse muss von der Marinade gut benetzt werden, deshalb nicht zu wenig ansetzen)
Olivenöl, Balsamico, Salz, Pfeffer, Pizza & Pastazauberei, All Arrabbiata
blog902blog907In der heißen Grillpfanne ohne Öl  das Gemüse von beiden Seiten anbraten, bis es schöne Grillstreifen hat. Noch heiß in die Marinade legen. Das geht recht zügig, zwischendurch mal das Gemüse in der Marinade wenden, damit die Marinade das Gemüse vollständig benetzt. Eventuell nochmal nachwürzen und weiteres Öl und Balsamico dazugeben.
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Das war´s auch schon.

Für die Knifte habe ich das Brot* dünn mit etwas Butter bestrichen, das hält frisch und es suppt so schnell nix durch.
Als geschmackliche Ergänzung kommen zuerst ein paar Blätter Rucola auf die unterste Scheibe, gefolgt von Mozzarella Scheiben, dann unsere Antipasti und dann der obere Deckel. Fertig!

* Hafervollkornbrot mit 3%Chiasamen (60% Hafervollkorn / 40% Weizenvollkorn)

In Frischhaltefolie oder Alufolie einwickeln und ab in den Kühlschrank für den großen Auftritt am nächsten Tag.

Na wenn das nix is……..

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Pizza & Pastazauberei und  All Arrabbiata zur Verfügung gestellt von @spicebar

Bacon, Beer & BBQ

Bacon, Beer & BBQ

Verheißungsvoller Titel für einen Kurs bei „Grill doch mal“ in Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz (Nähe Nürnberg, falls einer fragt).
blog05Traum Wetter, Sonnenschein, entspannte Atmosphäre, 12 wissenshungrige Kursteilnehmer, 2 entspannte Kursleiter, rustikal gemütliches Ambiente, das konnte nur gut werden.
Die Rauchsäulen der Grills waren weithin zu sehen, quasi die Einladung zum Event, man musste ihnen und dem Duft nur noch folgen.
Ergänzend zum Thema Fleisch war der blog10.jpgReferent Dr. Gerrit Blümelhuber, anerkannter Biersommelier und Kenner der Bierszene zu Gast.
Begleitend zu den einzelnen Fleischsorten wurden Biere aller Couleur gereicht und die Besonderheiten und Geschmacksnuancen entsprechend erklärt. Eine gelungene Symbiose, die alle Geschmacksnerven ordentlich wach gerüttelt hat.
Die erste Verkostung war ein wunderbares leichtes Weizen, das golden im Glas schimmerte. Im Geschmack eher leicht und luftig, die Resonanz war durchaus positiv.
Keiner wäre auf die Idee gekommen, dass dies ein alkoholfreies Weizen ist. Tja, so kann man sich täuschen, die Brauerei Kloster Andechs hat ganze Arbeit geleistet und ein tolles alkoholfreies Weizen gebraut.
blog08Und so folgte eine Überraschung nach der anderen.
blog11.jpgEin Flanksteak wurde auf den Grill gelegt und Martin erklärte woher das Fleisch stammt, wie man den optimalen Garpunkt bestimmt, wie das Grillmuster entsteht, wann der richtige Zeitpunkt zum Wenden ist, bis hin zum Ruhen lassen in Alufolie. Zum Anschnitt blog19.jpgversammelten sich wieder alle und es wurden verschiedene Pfeffersorten zum Testen gereicht. Unglaublich, welche Aromen so ein Pfeffer haben kann und wie sich der Charakter des Fleisches mit der Benutzung verschiedener Pfefferarten verändert.

Zum nächsten Bier wurden Bananen- und Apfelstücke in Bacon gewickelt und auf der Feuerplatte knusprig gegrillt. In Verbindung mit dem Bier, welches Bananenaromen enthielt schmeckte das sensationell lecker.
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Ein Stück Roastbeef wurde mit Rosmarin und Knoblauch gespickt und wanderte auf den Monolith.
By the way, Martin erklärte auf Nachfrage der Teilnehmer die Vor – und Nachteile einzelner Grills und erläuterblog36te technische Details. Alles in allem sehr informativ und interessant.

Auf der Feuerplatte wurden Lammkoteletts gegrillt und auch gemischte Pilze mit Rosmarin und Knoblauch. Die Teilnehmer waren selbst dafür verantwortlich und hatten Spaß am eigenen Werkeln.

Spare Ribs mit und ohne Glaze (einer leckeren BBQ Soße), off the bone (Fleisch fällt fast vom Knochen), super zart und saftig, die waren so schnell weg, so schnell konnte man kaum gucken.

Entenbrust mit knuspriger Haut, dazu in Bacon gewickelter grüner Spargel , die Leckereien nahmen kein Ende.

Als weitere Besonderheit wurden T-Bone Steaks vorbereitet, was ein einhelliges Ah und Oh zur Folge hatte. Mächtige Fleischstücke rufen immer diese Reaktion hervor, vermutlich in Anlehnung an unsere Vergangenheit als wir noch als Jäger und Sammler für Nahrung gesorgt haben.
Begleitet wurden Steak und Filetanteil vom passenden Bier.

Dass es nicht immer nur Fleisch und Bier sein müssen konnte die Chefin eindrucksvoll beweisen, sie machte aus wenigen Zutaten den Teig für ein köstliches Bier-Brot und backte es im Dutch Oven. Das Brot hatte eine leckere Kruste und schmeckte noch lauwarm unglaublich lecker.

Der Höhepunkt war das „Bierstacheln“. Ja was ist denn das???? Fragende Gesichter, ratloses Schulterzucken……. Man kann aus einem gehaltvollen Schneiders Aventinus mit 8,2% ein absolutes Highlight machen. Dazu erhitzt man einen Edelstahlstab in der Glut und hält ihn anschließend ins Bier. Der im Bier befindliche Zucker karamellisiert und verleiht dem Bier eine völlig andere Note, ein völlig anderes Aroma. Erfunden wurde dies eigentlich von Mönchen, die ihr Bier einfach nur anwärmen wollten. Hätten die geahnt, welch Delikatesse sie da kreiert haben……..

Noch ein letzter Gang „musste“ rein passen. Die ersten fingen ernsthaft an zu schwächeln :0)
Als „Dessert“ wurde dazu ein Flammkuchen gereicht, der ganz einfach herzustellen war.
Ein wunderbar dünn ausgerollter Hefeteig, belegt mit Mangospalten, Bacon, Frischkäse und gehacktem Rosmarin. Auf dem Pizzastein kross gebacken und zum Aventinus ein Gedicht!

Eine weitere Variante folgte in Form eines Flammkuchens mit Birnenspalten, Bacon, Rosmarin und Gorgonzola. Ebenfalls sehr lecker, denn die Kombination salzig und würzig zur süßen Birne ist ein Klassiker und ein absoluter Hochgenuß.

Satt und zufrieden ging der Nachmittag zu Ende. Jeder Teilnehmer nahm ein Zertifikat und eine Rezeptmappe in Empfang und ging mit vielen neuen Eindrücken und Ideen nach Hause. Wer weiß, vielleicht wird in dem einen oder anderen Kopf der Wunsch nach einem Grill aufflammen? Schön wäre es, wenn der Funke bei den Teilnehmern übergesprungen ist und sie ebenfalls Spaß an BBQ und Grillen haben.
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gebackener Camenbert 2.0

Die klassische Variante paniert mit Preiselbeeren ist hinlänglich bekannt. Auch den Käse aus dem Ofen kennt man.
Warum nicht mal ein kleines Käsefondue machen, wo das Brot gleich dabei ist……

War eigentlich ganz einfach.
Du brauchst einen Käse, der ordentlich Fettgehalt hat. Je würziger, je besser. Mein Käse hatte so um die 45%i.Tr.
Dann nimmst du das Brotrezept „Brot für alle Gelegenheiten“. Ich habe dem Brot noch Brotgewürz zugegeben, um es würziger zu machen.
Den Teig habe ich geteilt und eine Wurst geformt. Gleichmässige Stücke schneiden, zu Kugeln schleifen und in einer feuerfesten Form mit der Verpackung des Käse nochmal gehen lassen.

Vor dem Backen logischerweise die Verpackung rausnehmen und durch den Käse, bei dem ich die obere Rinde abgeschnitten hatte einfügen.
Bei 200 Grad backen, bis das Brot goldgelb ist und der Käse schön flüssig.
Fertig, schon kann der Genuß starten.
Man kann den Käse auch noch mit krossem Speck, Kräutern oder, oder verfeinern.
Ich denke für einen ersten Versuch, quasi die Machbarkeitsstudie war das echt ok und sehr lecker!