BBQ: Dry Aged Burger mit Parmesan-Bratkartoffelscheiben, Spargelragout und Wildkräuteraioli

Freitagabend Essensplanung….mal gucken, was mir so vor die Flinte läuft.
Spargel, Kartoffeln, Sauce Hollandaise (mach ich nich selber), Schnitzel, so der erste Plan.
Hui, Wildkräuter bei Lidl? Yo, muss ich probieren.
Zu Hause angekommen hab ich die Planung etwas abgeändert. Schnitzel gibt´s Sonntach, heute Abend gibt´s Burger!

Die Buns sind selbst gebacken, das Patty ist aus der Metro, Black Angus Dry Aged, das hatten wir noch im Froster.

*Eine schnelle Aioli habe ich mit den Wildkräutern und frittiertem Knoblauch verfeinert.
Für die Aioli gibt´s ein ganz einfaches Rezept
– 1 Ei (Zimmertemperatur)
– 1TL Senf
– 300ml Sonnenblumen-Öl
– etwas Salz
Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben, dann mit dem Zauberstab von unten anfangen zu vermischen und nach und nach den Zauberstab nach oben ziehen. Es entsteht wie von Zauberhand eine tolle feste Mayonnaise. Ich hab die gehackten Wildkräuter, etwas Pfeffer, Limettensaft und frittierten Knoblauch dazugegeben und nochmal den Zauberstab durch die Mayo gejagd. Sehr lecker, kannste erst mal kalt stellen.

* Von dem Spargel für Sonntag habe ich 2 Stangen abgezweigt, geschält und gar gekocht.
Noch warm die Stangen  (die Spitzen verwahren) in Scheiben schneiden, die Scheiben halbieren, in eine Schüssel geben. Mit Whisky Essig, etwas Öl, Salz und Pfeffer marinieren. Als Highlight fermentierten Kampot-Pfeffer und zerstoßene  rosa Pfefferbeeren untermischen. Ziehen lassen.
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* Zwei Kartoffeln in ca 2mm dicke Scheiben schneiden und kurz vorgaren. Anschließend in der Grillpfanne anbraten und anschließend abkühlen lassen.
Auf die Kartoffeln kommt geriebener Parmesan und die Kartoffelscheiben kommen kurz unter den Grill, bis der Käse zerlaufen ist und goldgelb ist.
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* Die Spargelspitzen hab ich in der Grillpfanne auch noch etwas Farbe nehmen lassen.
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Burger Pattys medium braten, danach mit Salz und Pfeffer würzen.
Burger zusammenbauen: Bun – Aioli – Kartoffelscheiben – Spargelragout – Patty – Aioli – Bun
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Zum Burger haben wir ein paar Fritten gemacht. Wir lieben die Jumbo Fries von Lidl, die sind echt lecker. Dazu etwas warme Sauce Hollandaise….das macht glücklich!

Kleiner Hinweis:
Um kleine Portionen wie die 3 Stangen Spargel oder 2 Kartöffelchen zu garen, benutze ich die Mikrowelle……die benutze ich sonst fast nie.
Es gibt zum Beispiel einen ganz tollen Dampfgarer von Lékué.
Man benötigt nur ganz wenig Flüssigkeit und es geht wirklich ratzfatz, weil der Garraum klein ist. Das Schöne an dem Teil ist, dass man ihn an den Seiten gut anpacken kann und dass er sehr gut den Dampf drin hält. Aufpassen beim Öffnen….it´s hot!

Kachelfleisch – Burger

Kachelfleisch? Was issn das? Hab ich den freundlichen Mann hinter der Fleischtheke auch gefragt.
Schwein! Er trabte los um es mir zu holen.
Es sitzt zwischen Schinken und Schwarte, ist gut marmoriert und wie der nette Herr mir versicherte, nicht tot zu kriegen.
Nun, unter Grillern scheint es eher im Süden bekannt zu sein, hier tief im Westen, hab ich es das erste Mal gesehen.
Warum nicht mal ausprobieren.

Spontan hab ich mich für einen Kachelfleisch – Burger entschieden.
Hier die einzelnen Lagen in der Übersicht.
Kachelburger

Balsamico-Granatapfelsirup Zwiebeln:
Die Zwiebeln dauern am längsten, deshalb habe ich die auch zuerst gemacht.
Eine große rote Zwiebel in feine Ringe schneiden und in einer Pfanne bei mittlerer Hitze mit etwas Öl anschwitzen. Wenn sie anfangen glasig zu werden, Balsamico Essig und Granatapfelsirup dazu geben und einreduzieren lassen. Die Zwiebeln sollen schön klebrig dunkel werden. Evtl etwas Wasser dazugeben, damit die Zwiebeln nicht anbrennen. Mit Salz und Pfeffer würzen und beiseite stellen.

Die Blitz-Mayonnaise:
*
300 ml Öl (wir verwenden Sonnenblumenöl)
* 1 ganzes Ei (Zimmertemperatur)
* 1 TL Senf
* Salz, Pfeffer, Zitronensaft
* 2 Knoblauchzehen (oder mehr, je nach Geschmack)
Alles zusammen in einen Becher geben, den Zauberstab unten auf dem Boden platzieren, einschalten und Während dem Mixen langsam nach oben ziehen. Ratzfatz haste eine wunderbar dicke Mayo.
Wer´s etwas „leichter“ mag, kann am Ende noch etwas Joghurt dazu geben, dann wird die Mayo aber flüssiger!

Der PakChoi: Ich habe nur die kleineren Blättern ganz verwendet, die großen habe ich halbiert. In der Pfanne mit etwas Öl und Knoblauch braten, zum Schluß mit Sesamöl, Salz und Pfeffer würzen.

Der grüne Spargel: mit Zahnstochern zusammenstecken und in der Grillpfanne braten bis er schöne Röststreifen hat. Mit Soyasoße beträufeln und beiseite stellen.

Tomate und Mozzarella  in dünne Scheiben schneiden.

Ich muss sagen, das Fleisch habe ich vor dem Braten von dem losen Fett befreit und nur leicht gesalzen in die heiße Grillpfanne gelegt. Später kam noch Pfeffer drauf.

Dazu gab es Steak Fries, in dicke Stifte geschnittene Fritten.
Vor dem Zusammenbau des Burgers, kurz bevor die Fritten fertig waren, habe ich Spargel und PakChoi mit in den Ofen zum Aufwärmen gestellt.
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Den Burger zusammenbauen und genießen! Scheiße war der geil!
Das Fleisch ist wunderbar! Wenn es auch vielleicht nicht so perfekt aussieht, es ist sehr saftig und schmeckt klasse! Solltet ihr mal Ausschau nach halten! Die unterschiedlichen Texturen und Aromen harmonierten perfekt.

East meets West – Köfte Burger auf Reibeplätzchen

Wir sind gesegnet. Ja, du liest richtig. Nicht nur, dass es uns gut geht, nein, wir erfahren durch die zahlreichen ausländischen Mitbürger aus allen Herren Ländern eine Bereicherung unseres Genuß – Wahnsinns.
Beispiel: wer  Mal in einem türkischen Supermarkt Gemüse und Fleisch gekauft hat, weiß das zu schätzen. Das ist nix neues, aber leider gibt es immer noch Berührungsängste.
Kürzlich haben wir einen weiteren wunderbaren, von außen unscheinbar anmutenden Markt ausgemacht und sind dort direkt dem Einkaufswahn verfallen. Am liebsten hätten wir alles gekauft und ausprobiert. Wir lieben den Geschmack des Orients, die Gewürze und die Vielfalt von haltbar gemachtem Gemüse. Auch frisches Gemüse sieht hier einfach leckerer aus und wird immer wieder liebevoll in Szene gesetzt…da kannste bei R*** und E**** lange drauf warten.
Am besten finden wir die Fleischtheke. Sehr sehr appetitlich und pikobello sauber.
Wir haben unsere Liebe zu fertig gewürztem Rinderhack für Köfte (Frikadellen) entdeckt. Normalerweise kaufe ich weder fertig gewürztes Fleisch noch darf irgendwo Lamm drin sein.
Hier mache ich eine Ausnahme, denn das Fleisch ist so sensationell gewürzt, das kriegst du zu Hause vermutlich gar nicht so hin. Auch das Lamm schmeckt man nicht raus, was überhaupt DER Pluspunkt ist.

Im Regal fanden wir unter anderem noch gegrillte, marinierte Aubergine aus dem Glas. Ein Versuch war es allemal wert. Also haben wir das mitgenommen.

Zum Abendessen gab es quasi neumodische Fusion Küche, ein Brückenschlag zwischen good old Germany und der Türkei:

Mini Köfte Burger auf Kartoffel Reibeplätzchen mit Knoblauch-Joghurt Soße und gerillter, marinierter Aubergine
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Scheiße war das lecker!
Die Aromen passten fantastisch zusammen. Knusprig, saftig, würzig, lecker.
Die Aubergine aus dem Glas war neben dem Frikadellchen das Highlight. Sowas von lecker, da brauchte man nicht mehr nachwürzen, das schmeckte fantastisch. Davon MUSS ein Vorrat in den Keller wandern.

Die Joghurtsoße bestand ganz klassisch aus Joghurt, Knoblauch, Petersilie, Salz und Pfeffer. Die Aubergine habe ich ein wenig warm gemacht, die Reibeplätzchen (einen Eßlöffel Kartoffelmasse) ganz normal in der Pfanne in ordentlich Öl ausgebacken. Die Frikadellen bestanden aus einem Teelöffel Hack, was zur Frikadelle  oder Patty geformt war. Schön langsam in der Pfanne bei mittlerer Hitze appetitlich braun braten. Stapeln und genießen.

Ich kann nur jedem empfehlen, mal über den Tellerrand zu schauen und mal beim Nachbarn einkaufen zu gehen. Es lohnt sich!

 

 

Wer solche Freunde hat….

…ist gesegnet!
Das war einer der schönsten Geburtstage, die ich je hatte. Und das verdanke ich unseren Freunden Conny und Martin, die das ganze Wochenende mit so viel Liebe für uns geplant hatten.
Zuerst waren wir mit meinen Eltern frühstücken. Das war wunderbar. Ein kleines süßes Café in der Altstadt von Gelnhausen, ein tolles Frühstück mit Sekt für meine Mama und mich, Sonnenschein und Temperaturen zum draußen sitzen.
Nachdem mein Mann Feierabend hatte, machten wir uns los Richtung Nürnberg zu unseren Freunden. Da stand abends ein Treffen mit der Grill-Gruppe an worauf wir uns sehr freuten.
Nach einem leckeren Burger und bestem bayrischem fränkischem Bier kam die riesen Überraschung, meine Freundin Conny hatte mir eine Torte gemacht. Ich war sprachlos, so eine tolle Torte und dann noch passend zum Geschenk von meinem Mann….. seht selbst:

So viele liebevolle Details und viel zu schade zum Anschneiden. Einfach genial.
Am Ende musste die Torte dann doch unters Messer und sie war köstlich.

Zufrieden und glücklich machten wir uns Sonntag wieder auf den Heimweg, mit all den Eindrücken und den Erinnerungen an ein unvergessliches Wochenende!

Danke, Danke, Danke!

Wallensteiner Meister Bratwurst Burger

…..ich dachte echt, wir hätten noch Pattys im Froster…..war wohl doch nix mehr da…. also musste eine Alternative für den geplanten Burger her. Die Lösung war schnell gefunden, wir hatten noch Bratwurst  im Tiefkühlschrank. Und überhaupt erwies sich unser Froster als wahre Schatzkammer. Buns waren auch noch da, ein Rest Pommes, eine Portion Spare Ribs……im Vorratschrank ein Gläschen selbstgekochte BBQ Soße,
und so haben wir uns einen leckeren Bratwurstburger gezaubert. War super lecker!!!!

Salat, Tomate, Gurke, Zwiebel, Käse etwas Mayo und selbstgemachte BBQ Soße, ein paar Pommes……. mehr brauchts nicht.
Die Ribs gabs als Nachtisch…..

Der 40igste Geburtstag

eines Freundes.
Selbsternannter Grillgott und leicht  deprimiert, weil  diese magisch, beängstigende 4 jetzt vor steht.
Ein kleiner Trost:

Verwendet habe ich diesen dunklen Teig, die Mitte wurde ausgestochen, denn im Inneren befindet sich eine süße Überraschung, nämlich Smarties. Beim Anschneiden werden diese rauskullern und hoffentlich für Erheiterung sorgen.


Gefüllt ist der Kuchen mit Joghurette-Ganache und Waldbeer-Konfitüre, der Überzug ist aus Buttercreme. Tomaten, Salat und Zwiebeln sind aus Fondant.
Ach ja, noch zu erwähnen, es ist ein Burger ohne Käse…..kein Cheese Burger :0)

Lachs-Burger mit Senf-Dill Soße

Vom letzten Flammlachs hatten wir noch Abschnitte eingefroren und die mussten jetzt ja mal weg.
Ausserdem war noch Brot vom Back-Kurs im Froster, also haben wir kurzerhand eine Resteverwertung deluxe gestartet.
Der Lachs war allererste Sahne, ich kann nur betonen, nur wenn man anständige Produkte verwendet, kann auch ein anständiges Ergebnis dabei rauskommen.

Das Burger Brot habe ich in der Pfanne mit etwas Olivenöl geröstet, den Feldsalat gut gewaschen und trocken geschleudert, sowie die Soße vorbereitet.
Zur Soße gibt es kein Rezept  mit genauen Gewichtsangaben. Die habe ich so aus dem Ärmel geschüttelt. Hier also nur ca Angaben, weil auch vieles über den eigenen Geschmack dosiert werden kann.
Einen EL Butter im Topf schmelzen und 2 EL Mehl dazugeben, unter ständigem Rühren „abbrennen“, ich glaube, so nennt man das…..
Dann etwas kalte Milch angießen und gut verrühren, damit sich keine Klumpen bilden. Nach und nach mehr Milch dazu geben, bis man eine dickliche Soße hat. Abwürzen mit einem TL Dijon Senf und Senfpulver, Salz und einer halben geriebenen Knoblauchzehe. Zum Schluß noch Dill dazu geben und fertig.

Den Lachs habe ich mit Salz, Majunga Pfeffer und etwas Zitronenabrieb gewürzt und auf beiden Seiten angebraten. Der Lachs hatte noch eine Seite mit Haut, die sich nach dem Braten ganz leicht abheben ließ.
Danach den Burger zusammenbauen und genießen.

Es war sehr sehr lecker und mein Mann bat noch um einen Nachschlag….. konnte er gerne haben :0)
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