Greek Delights: süßes Hefebrot mit frischen Feigen

Feigensaison in Griechenland. Unsere Vermieterin brachte uns ihre letzten selbst geernteten Feigen. Wir lieben Feigen.
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Ich habe ein süßes Hefebrot gebacken, ein Tsoureki. So ganz traditionell ist das Rezept nicht, denn einige der Gewürze habe ich einfach nicht da gehabt.

Zutaten:
* ca 250gr Mehl
* 1 Ei für den Teig + 1 Eigelb zum Bepinseln
* Milch
* 1 EL Butter, zerlassen
* etwas Olivenöl
* 1/3 Tütchen Trockenhefe
* Zimt nach Geschmack
* Zucker + etwas extra Zucker für das Finish
* Frische Feigen, klein geschnitten

Die Mengen sind alles „Circa“ Angaben. In der Ferienwohnung gibt es keine Waage oder Messbecher. Es funktioniert trotzdem problemlos. Tastet euch einfach ran.
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Die Zutaten zu einem geschmeidigen Teig zusammenkneten. Je länger man knetet, desto elastischer wird der Teig.
Abdecken und ca 1/2 Stunde gehen lassen.

Teig zu einem runden Fladen ausrollen, der ca 1 bis 11/2cm dick ist.
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Die Feigen auf der Fläche verteilen und vom Rand her den Teig einschlagen. Dann noch den Rand mit dem Ei bepinseln, mit Zucker bestreuen und im Ofen bei 180 Grad backen bis die Oberfläche goldgelb ist.
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Am besten schmeckt das Hefebrot noch lauwarm. Dazu habe ich etwas Butter gereicht. Noch einen Frappé dazu, köstlich!
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Kali Orexi!

 

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Greek Delights: Feigen in Hülle und Fülle – Pfannkuchen mit Feigen, Thymian, Honig und Joghurt

Hach, da ist der Urlaub doch schon gefühlte Wochen vorbei. Dabei war es erst letzte Woche, dass wir mit dem Popo im warmen Sand saßen und unsere Bahnen durch unsere Lieblingsbucht gezogen haben.
Jetzt sitze ich wieder zu Hause, der Kamin prasselt vor sich hin. Ich weigere mich die Heizung einzuschalten. Es ist doch gerade mal erst der 1. Oktober…… fieser Graupel hämmert ans Fenster. Wer hat das Wetter kaputt gemacht?

Ich hole euch und mir den Sommer zurück. Ist ganz einfach. Schnell zubereiten und beim Geniessen die Augen schließen und an Sommer und Meer denken. Das hilft!
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Pfannkuchen mit karamellisierten Feigen, Thymian, Honig und Joghurt

Zutaten:
* frische Feigen, halbiert
* 3 Eier
* Mehl
* Milch
* 1/2 TL Backpulver
* TL Butter (oder Olivenöl)
* Zucker
* Zimt
* Thymianblättchen
* griechischen Joghurt

In  einer Schüssel die Eier verkleppern, Milch dazu geben, Mehl hinzufügen, bis ein Pfannkuchenteig entsteht. Etwas Zucker, Zimt und Backpulver, verrühren und einen Moment stehen lassen, damit der Teig quellen kann. Evtl. später nochmal mit Milch oder Mehl zur richtigen Konsistenz verhelfen.
In der Zwischenzeit eine Pfanne auf mittlere Hitze bringen. Butter zerlassen und etwas Zucker einstreuen. Die Feigen mit der Schnittfläche nach unten in die Pfanne legen und karamellisieren lassen.
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Dann die Hitze reduzieren  den Teig einfüllen und stocken lassen.
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Wenn der Teig an der Oberfläche nicht mehr wabbelig ist, vorsichtig den Pfannkuchen wenden. Das geht prima, wenn man einen Teller zur Hilfe nimmt, den Pfannkuchen drauf stülpt und anschließend wieder in die Pfanne gleiten lässt.
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Mit Thymianblättchen bestreuen und auf einem großen Teller anrichten.
Es sieht besonders schön aus, wenn man Kuchenstücke aus dem Pfannkuchen schneidet und separat auf einem Teller serviert. Genial schmeckt zum süßen Pfannkuchen ein Klecks griechischer Joghurt mit einem Teelöffel Honig verfeinert.
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Glaubt mir, da ist der Sommer sofort wieder da!

Kali Orexi!

Lachs-Cheesecake mit Balsamico-Spheren

unbeauftragte Nennung und Verlinkung

Bei dem jetzigen Sommerwetter möchte man leichte frische Küche.
Mein Rezept ist einfach gehalten, so dass man ganz fix ein tolles Essen auf dem Tisch stehen hat.
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Auch wenn das ein Cheesecake wird, gebacken wird heute nichts, die Küche bleibt kalt.
Wir haben hier einen herzhaften Keksboden mit einem Frischkäse mit ordentlich Lachs und Dill verfeinert.
Das i-Tüpfelchen ist der Kaviar aus einem leckeren Balsamico.
Optisch und geschmacklich ein Kracher!

Cheesecake (im Dessertring von 12cm)

Keksboden: 
100g gesalzene Kekse, in einem Plastikbeutel mit dem Nudelholz zu Krümeln verarbeiten
40g Butter, geschmolzen

Es ist hilfreich, den Boden und den Rand des Dessertringes mit Backpapier auszukleiden.
Kekskrümel und Butter vermischen, anschließend den Boden der Form 1cm hoch damit bedecken und festdrücken. Im Kühlschrank kalt stellen.

Die Cheesecake-Masse:

200g Frischkäse
100g Räucherlachs (90 g für die Frischkässemasse, der Rest zum Garnieren)
1cl Gin
Abrieb und Saft einer Limette
Dill, frisch oder TK
Salz, Pfeffer

Den Frischkäse in eine Schüssel geben und mit dem Rührgerät luftig aufschlagen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Lachs in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Dill unter die Frischkäsemasse heben.
Auf dem Keksboden verteilen und mindestens ein Stunde im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.

Balsamico Kaviar 

Zuerst befüllt man einen hohen Becher mit Speiseöl und lässt ihn sehr kalt runterkühlen.
Für den Kaviar rechnet man etwa 1,5g Agar Agar auf eine Flüssigkeitsmenge von 100ml.
Dabei ist es egal, wie süß, salzig oder sauer eine Flüssigkeit ist, die Rezeptur funktioniert immer.
Das Agar Agar wird mit der Flüssigkeit vermischt und kurz aufgekocht. Die Flüssigkeit abkühlen lassen. Im Temperaturbereich zwischen 45 und 37 Grad in eine Spritzflasche oder Pipette füllen und in das sehr kalte Öl tropfen lassen. Wenn die Kugeln den Boden des Gefäßes erreicht haben, haben sie die perfekte Konsistenz und Form.
Im Nachhinein habe ich festgestellt, dass die Kugeln runder werden, wenn man ein sehr schlankes, hohes Glas benutzt!
Mit einer Schaumkelle oder Sieb entnehmen und unter fließendem warmem Wasser abspülen (die Kugeln sind hitzeresistent bis ca 70 Grad).

Eine sehr feine Vorspeise, passt pur oder auch zu einem frischen Baguette. DAS ist leichte Sommerküche mit Pfiff.
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Danke an Roddy für die Inspiration!

 

Sommerlicher Grießpudding mit Erdbeer-Melonen Ragout

Leicht soll es sein, lecker und sommerlich frisch…… ja, isses!
Ein leckerer Grießpudding mit Orangennote und dazu ein Ragout aus frischen Erdbeeren und Melone, abgeschmeckt mit einem Hauch frischer Minze.

Hier das super einfache Rezept.
– 500ml Milch (200ml Sahne und der Rest Milch ist auch super)
– 60gr Hartweizengrieß
– 45gr Zucker
– Orangenabrieb
– 1Pck Vanillezucker
– 1 Ei
– ein Stück Butter

Die Mich mit dem Zucker , dem Orangenabrieb und dem Vanillezucker zum Kochen bringen.
Den Grieß einrühren und unter Rühren ca 2min kochen lassen. Evtl die Hitze etwas zurücknehmen.
Ei trennen.
Den Topf vom Herd ziehen und das Eigelb unter die noch heiße Masse ziehen. Ein Stück Butter darf nicht fehlen.
Das Eiweiß steif schlegen und unter die Masse heben. In kalte Formen füllen.
Schmeckt lauwarm genauso gut wie kalt.

Für das Erdbeer-Melonen Ragout die Erdbeeren in kleine Stücke schneiden und etwas zuckern. Ein wenig Saft ziehen lassen, dann die Melone ebenfalls in kleine Stücke schneiden und zu den Erdbeeren geben.
Als Finish ein wenig frische Minze in feine Streifen schneiden und zum Ragout geben.
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Wer keine Minze mag, so wie ich, kann sie auch weg lassen.

Ich hatte beim Fotografieren einen „Wächter“, der darauf geachtet hat, dass keiner an die Erdbeeren geht :0)))))
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Griechische Orangenplätzchen zu Ostern

orangenpl02Das Rezept habe ich schon viele Jahre in meinem handgeschriebenen Rezeptbuch. So ganz altmodisch eine Kladde, die ich ganz zu Anfang von meinen Schwiegereltern zum Geburtstag bekommen hatte. Das ist fast 14 Jahre her. Da stehen Rezepte drin, die ich für die Nachwelt festhalten will. Und eben da findet sich das sensationelle griechische Gebäck wieder. Meine ehemalige Nachbarin und Freundin Sofia hat es mir aufgeschrieben, Irini, die Tochter hat es übersetzt und ich habe es gebacken, nachdem wir gefühlte Kilos davon verdrückt hatten. Es handelt sich also um Gebäck mit Suchtfaktor.
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Als ich die Kekse das erste mal gebacken habe, ich habe mich streng ans Rezept gehalten, saß ich am Ende auf riesigen Mengen an Gebäck. Tja, das Rezept lautete eben auf griechische Großfamilie ! Hahahaha, was haben wir gelacht…… der Teig wollte kein Ende nehmen.
Die Menge habe ich für euch auf durchschnittliche Familiengröße angepasst :0)
Zutaten:
– 250gr Butter
– 270gr Zucker
– 1x Vanillezucker
– 2 Eier
– 1 1/2 Pck Orangenabrieb
– 1/4 Tasse O-Saft
– 1/2 TL Natron
– 1/2 Backpulver
– 650gr Mehl

Alles in eine Schüssel geben und von der Küchenhilfe zu einem glatten Teig verkneten lassen……oder von Hand oder mit dem Knethaken im elektrischen Rührgerät……
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Teig zu ca 3cm dicken Würsten formen und ca 1cm breite Scheiben schneiden.
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Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
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Den Teig zwischen den Handflächen erst zur Kugel formen, dann etwas länglich und etwas platt drücken. Mit dem Messer ein Muster in den Teig drücken und auf Backpapier legen.
Ab in den Ofen, bis die Kekse eine goldgelbe Farbe haben.
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Abkühlen lassen.
Geht alles in allem ziemlich fix!
Ich verschenke die Kekse an Ostern!

Καλή όρεξη und Καλό Πάσχα!

Schokokuchen, soooo schokoladig

Gesucht hatte ein einfaches und schnelles Rezept, schokoladig musste es sein, saftig und der Kuchen sollte sich lange frisch halten.
Yeah, gefunden! Bedient habe ich mich am Grundrezept vom Schokohimmel.
Allerdings habe ich mich nur beim ersten Mal an die Empfehlung mit den rosa Pfefferbeeren und dem Salz gehalten und beim zweiten Mal die Mengen verdoppelt weil, doppelte Menge, doppeltes Glück!
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Der Kuchen ist wunderbar saftig und sehr schokoladig.
Man sollte / kann sehr hochwertige Schokolade (70%) verwenden, es ist aber auch durchaus ok, Schokoladenreste von Weihnachten zu verarbeiten. Meine Empfehlung lautet, benutze eine Mischung aus normaler und hochwertiger Schoki.

Die Mengenangaben reichen für eine Kastenform.
Da komme ich doch gleich zum nächsten Thema: Wie kriege ich trotz fetten der Form den Kuchen unfallfrei und im ganzen Stück aus der Form? Empfehlungen?

Den Kuchen habe ich mit meinem kleinen Neffen (7) gebacken, der das Schmelzen und Rühren der Schokolade mit den Worten: „Alter, ist das geil!“ kommentierte…..recht hatte er, es ist ein erhebendes Gefühl, wenn diese Schokomasse sich mit der Butter zu einer seidig duftenden Masse verbindet….
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Zutaten:
– 4 Eier L
– 200 gr brauner Zucker
– 1 Tütchen Vanillezucker
– 1 Prise Salz
– 300 gr Schokolade
– 120 gr Butter
– 100 gr Mehl
– 1 TL Backpulver
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen und die Butter hinzufügen.
Eier und Zucker zu einer luftig hellen Masse schlagen….dauert, lohnt sich aber.
Die geschmolzene Schoki zur Eier-Zucker Masse geben, Mehl einsieben, Backpulver, Prise Salz dazu, unterheben, fertig.

Bei 160 Grad (Ober- und Unterhitze) ca 45-50min backen. Stäbchenprobe!

Whohooooooo, sooooooo lecker!
Abkühlen lassen und entweder mit Puderzucker bestäuben oder als finalen Schlag einen Schokoguß drüber geben (Schokolade im Wasserbad schmelzen, etwas Butter dazu geben und über dem Kuchen verteilen). Hammer, sag ich euch!
Toll sehen auch Zuckerstreusel oder / und getrocknete Blüten aus.
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Kürbiswaffeln

Kürbiswaffeln, zum ersten Mal gegessen beim Kürbisfest im Herbst auf dem Kürbishof Ligges in Kamen.

Für gut befunden und das Kochbuch direkt mitgenommen.  Die Besitzerin ist auch gleichzeitig die Autorin des Buches und hat es mir noch mit einer Widmung versehen. Grosse Freude, ein schönes Buch mit viel Wissen über Kürbisse, Deko und tollen Rezepten.
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Kürbisse haben wir auch mitgenommen, die lagerten im Keller und warteten auf ihren Einsatz.

Jetzt, am vergangenen Wochenende,  der Mann krank, war es soweit.
Er: „Ich möchte Kürbiskuchen!“
Ich: „Kürbiskuchen? Du hast noch nie Kürbiskuchen gegessen!“
Er: „Doch, auf dem Kürbishof!“
Ich: „Nee, das waren Kürbiswaffeln!“
Er: „Kannst du mir Kürbiswaffeln machen?“

Ja klar kann ich.

Hier die Zutaten:

250 gr Kürbisfleisch fein gehobelt und anschließend püriert
100 gr Butter
4 Eier
100 gr Zucker
1 Prise Salz
100 ml Sahne
100 ml Mineralwasser
250 gr Mehl, gesiebt
1/2 TL Backpulver

Butter und Zucker schaumig schlagen. Eier nach und nach zugeben. Das Kürbispüree, Salz, Sahne und Mineralwasser einrühren, anschließend das Mehl und das Backpulver unter heben.

Das Waffeleisen auf mittlere Hitze aufheizen lassen und leicht einfetten.
Wir haben da noch ein richtig schickes altes Schätzchen aus Oma´s Küche.
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Je nach Waffeleisen 2 bis 3 EL Teig verteilen und goldgelb backen lassen.
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Wir haben sie ganz klassisch nur mit Puderzucker bestäubt. Sehr lecker!
Nur der kranke Mann hatte nix davon….. Geschmack immer noch nicht wieder da! Schade!