Für mehr Zeit mit Freunden – Cook together

Gemeinsam was erleben! Erlebnisse teilen und viel Lachen! das sollten wir viel öfter!

Projekt:
zusammen mit Freunden einkaufen gehen, anschließend die Küche verwüsten und anschließend sich den Magen vollschlagen.
Projektplanung: ganz grob, Tartar  als Vorspeise, mal sehen ob Fisch oder Fleisch
Hauptgang: was Gegartes vom Grill, Idee Carré vom Duroc Schwein mit Beilage
Dessert: geschmorte Pfirsiche oder Pflaumen nach J. Oliver Art mit Vanilleeis

11 Uhr Abfahrt zur Metro. Inspirieren lassen, was es Feines gibt und darauf das Menü aufbauen.
Merke, die Metro im Sommer, arschkalt! Die Frischfleischkammer noch arschig kälter!
Kurzer Orientierungslauf (ich hasse es, wenn einzelne Metros Deutschlands spiegelverkehrt zur heimischen aufgebaut sind).
Da es Fisch nur in richtig großen Portionen gab, haben wir uns für ein Rindertartar entschieden und Filet gekauft.
Für die Hauptspeise wanderte ein Carré vom Duroc Schwein in den Einkaufskorb sowie Rispentomaten.
Für´s Dessert hatte meine Freundin ein Rezept von Jamie Oliver rausgesucht und dafür Nektarinen mitgenommen.

Auf dem Nachhauseweg nochmal beim Aldi reingebremst, um noch Kleinigkeiten und Eis zu besorgen.

Ein wenig werkeln, schnibbeln und bruzzeln….
So, und das war das Endergebnis:

Rindertartar mit Parmesanhippe
Filet in kleine Würfelchen geschnitten, mit Senf, Salz, Pfeffer, Chili und kleinen Gürkchen angemacht. Für die Hippe Parmesan reiben und auf dem Backblech (mit Backpapier) verteilen. Im Ofen schmelzen und goldgelb werden lassen. Hippen abkühlen lassen und das Tartar garnieren.
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Carré vom Duroc Schwein mit Kartoffel-Sellerie Stampf und karamellisierten Tomaten
Das Carré im Ganzen lassen. Die rausragenden Knochen mit Alufolie umwickeln, damit sie nicht verbrennen.
Auf einem Brett Salz, Pfeffer und klein gehackten Thymian und Rosmarin verteilen und das Carré darin wälzen. Anschließend auf dem vorgeheizten Grill von allen Seiten Farbe nehmen lassen, dann das Thermometer reinstecken und indirekt bei ca 180 Grad bis zur Kerntemperatur 70 Grad gar ziehen lassen.
Danach rausnehmen und in ALufolie ruhen lassen.
Für das Kartoffel-Sellerie Stampf mehlig kochende Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Sellerie putzen und ebenfalls in Würfel schneiden. In Salzwasser gar kochen, abseihen und iweder zurück in den Topf geben. Mit dem Stampfer zerdrücken (nicht den Pürierstab benutzen, sonst erhaltet ihr Tapetenkleister), einen ordentlichen Schuss Sahne und Butter dazu geben, bis das Stampf die gewünschte Konsistenz hat. Mit Salz, Pfeffer und ordentlich Muskat würzen.
Die Tomatenrispen komplett in eine feuerfeste Form legen, Tomaten anstechen und mit Rohrzucker bestreuen, etwas Olivenöl dazu, Knoblauchzehen kleinschneiden und mit Kapern und Oliven dazugeben. Im Grill garen.
Anrichten.

Nektarinen im Sud mit Vanilleeis
Nektarinen in Stücke schneiden und in eine feuerfeste Form geben. Nach Rezept, Weinbrand und Zimtstange dazugeben und garen. Die Nektarinen waren relativ fest, so dass wir noch einen Schuß Sangria dazu gegeben haben. Zerfallen wollten die Nektarinen noch nicht mal ansatzweise. Egal, sie waren weich und haben toll geschmeckt. Dazu cremiges Vanilleeis.
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War super, Küche wieder gekärchert, bereit für´s nächte Event!

Spargelcremesuppe mit Einlage

Ich glaube, so heißt das ganz altmodisch. Spargelstückchen und Zucchini sind drin.
Aber von vorne.
Jippieh, es ist Spargelzeit! Das nutzen wir sooft es geht und meistens gibbet Schnitzel, Spargel mit Hollandäs und Kartoffeln.
Dafür musst du den Spargel schälen und die Schalen zusammen mit dem Spargel kochen. Wenn der Spargel gar ist, entnehmen und die verbliebenen Schalen nochmal ordentlich auskochen.
Jetzt hat man schon das Wichtigste geschafft.

Für die Spargelcremesuppe:
– den Spargelfond (kalt), das war etwa smehr als ein Liter
– ein paar Stangen klein geschnitten für die Einlage
– 1 EL Butter
– 2-3 EL Mehl
– 1 Becher Sahne oder Cremefine
– Salz
– 1/2 Zucchini klein geschnitten als Einlage
– Garnitur Petersilie und etwas Pfeffer

Im Topf die Butter schmelzen, dann das Mehl dazugeben und anrösten lassen. Nach und nach den Fond in kleinen Mengen dazugeben und mit dem Schneebesen immer gleich gut verrühren, bis es keine Klumpen mehr gibt. Keine Panik, wenn du doch Klumpen hast, später kannst du immer nochmal mit dem Zauberstab durch die Suppe gehen.
Abwechselnd Sahne nach Belieben und den Fond angießen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt für den Einsatz des Zauberstabs. Die Zucchini mitkochen, bis sie gar sind. Solltest du Spargel verwenden, der noch nicht gar ist, so kann auch er jetzt gar gekocht werden, ansonsten kommt er später dazu, um in der Suppe heiß zu werden. Abschmecken mit Salz, mit Petersilie garnieren und mit Pfeffer bestreuen.
Genießen!
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Hefezopf nicht nur an Ostern lecker

Deshalb lasse ich euch das Rezept auch da. Wir lieben den Hefezopf. Und am besten schmeckt er uns mit dick Butter (keine Margarine) und Schokostreuseln aus Holland. Ein Klassiker und soooooooooooooooooooooo lecker. Wir haben jetzt mal eine dunkle Schokolade ausprobiert, die ich auf jeden Fall krass gut finde.

Aber zurück zum Anfang. Ostern stand vor der Tür und ich/wir in Backlaune. Tsoureki sollte es geben, das ist das griechische Osterbrot mit rotem Ei und so.
Die Katastrophe fing schon beim Eierfärben an. Vor Augen hatte ich ein satt rotes Ei, von allen Seiten gleichmäßig gefärbt, mit etwas Öl eingerieben, wunderbar schimmernd.
So der Plan. Beim Rewe gab es leider nur noch die Billigvariante der Färbefarben. Dämliche Farbblättchen, die mit Wasser und Essig zum Leben erweckt werden sollten. Das sah schon beim Vorbereiten Kacke aus und so konnte auch das Endergebnis nicht überzeugen. Was willste machen, Karfreitag, Läden zu.
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Also den Hefeteig nach folgendem Rezept angesetzt. Es befinden sich im griechischen Original Rezept Zutaten, die wir a ) nicht zur Hand hatten b) in Deutschland im Supermarkt nicht zu kriegen sind (Machlepi und Mastix). Im nächsten Urlaub kommen beide Zutaten definitiv auf die Einkaufsliste.

  • 500 g Mehl
  • 20 g Hefe
  • 125 ml Milch
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Butter
  • 1 TL geriebenes Muskat
  • 1 Pck Orangenback
  • 1 Eigelb zum Bestreichen
  • einige Mandelblättchen zum Bestreuen
  • 1 rotgefärbtes gekochtes Ei

Alle Zutaten miteinander verkneten und den Teig an einem warmen Ort 45min gehen lassen. Der Teig sollte sich vergrößern, tat er aber nicht….. kein einziges Bisschen.
Also den Zopf geformt und auf einem Blech abgedeckt im Ofen bei etwas Wärme nochmal gehen lassen….. Ergebnis ? Mist, keine Veränderung.
In Gedanken war ich schon beim zweiten Versuch, habe den Ofen dann aber noch vorgeheizt und das ömmelige Ding fertig gebacken. Uns siehe da, als ich schon nicht mehr dran glaubte, explodierte der Zopf, ging auf und sah lecker aus. Er war sehr kompakt aber essbar.
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Egal, meine Bäckerehre ließ diesen Tiefschlag nicht zu und ich habe das Ganze nochmal gemacht. Diesmal habe ich die Hefe in warmer Milch mit etwas Zucker aufgelöst und zum Rest gegeben. Schön mit Liebe geknetet und Ruhen lassen. Aha! Der Teig ging auf. Der Zopf wurde geformt und die zweite Ruhezeit ließ den Zopf groß und größer werden. Schnell mit Eigelb bepinseln, mit gehobelten Mandeln bestreuen und in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen damit. Das Ergebnis war so, wie ich es erwartet hatte. Wunderbare Farbe, schön aufgegangen, appetitlicher Duft….geht doch!
Mit Holländischer Roomboter und Hagelslag ein Gedicht!
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Rhabarber – Grieß Tarte

von Das Knusperstübchen #dasknuperstuebchen
Danke liebe Sarah, die Tarte war sehr sehr lecker!

Achtung, nach Sarah´s Rezept bedarf es etwas Vorbereitung, so ganz schnell geht die Tarte nicht! Ich habe den Rhabarber am Vortag soweit fertig gemacht und die Tarte am nächsten Tag gebacken, das ging perfekt.
Vermutlich kann man die Prozedur abkürzen, indem man den Rhabarber im Ofen etwas ziehen lässt und dann erst auf die Tarte legt. So fällt die Wartezeit für das Ziehen weg. Probiere ich beim nächsten Mal.

Hier jetzt aber die perfekte Ostertorte. Saftig, süß, fruchtig, lecker!


Vorbereitung Rhabarber:
* Rhabarber
* 50g Zucker
* eine Handvoll Himbeeren (TK)
Je nachdem, welche Größe die Rhabarberstangen haben, sie sollen in der Tarteform nebeneinander liegen. Ich habe ca 5 -6 dünnere gehabt.
Die Stangen waschen und nicht schälen, denn die schöne Farbe soll ja erhalten bleiben.
Den Rhabarber passend für die Form in die gewünschte Länge schneiden und einmal halbieren.
Dann die Himbeeren und den Zucker aufkochen lassen und durch ein Sieb heiß über den Rhabarber kippen. Den Rhabarber im Sud mindestens 3 Stunden ziehen lassen, es geht auch über Nacht.

Mürbeteig:
* 230g Mehl
* 110g Butter
* 50g Zucker
* etwas Milch

Erst die Zutaten zusammen zu einem krümeligen Teig kneten. Geschmeidig wird der Teig, wenn du etwas Milch dazu gibst. Der Teig lässt sich ganz leicht ausrollen.
Die Tarteform mit Butter einfetten und den Teig in die Form geben. Backpapier drauf , Backerbsen drauf und 15min bei 180 Grad blind backen.

In der Zwischenzeit die Grießmasse herstellen.
* 450ml Milch
* 50g Weichweizengrieß
* 100g Zucker + 1x Vanillezucker
* 2 Eier
* 80ml Sahne
* 1 EL Butter

Die Milch aufkochen und den Grieß und den Zucker einrühren. Wenn die Masse beginnt anzudicken,  2 Eier verquirlen und unterrühren. Zum Schluß noch die Sahne und die Butter dazugeben, rühren und eine Weile stehen lassen.

Wenn der Mürbeteig vorgebacken ist, aus dem Ofen nehmen, die Backerbsen entfernen, die Grießmasse auf die Tarte geben, den Rhabarber auflegen und Pistazien und gehobelte Mandeln darauf verteilen.
Ich habe gehackte Mandeln gehabt (Pistazien vergessen zu kaufen) und unter den Rhabarber gestreut.
Als Deko hatte ich noch Mürbeteig über und in Hasenform ausgestochen und mittig platziert.
Die Tarte im Ofen bei 180 Grad 20-30min backen, bis die Ränder eine schöne goldgelbe Farbe haben. Nach dem Rausnehmen aus dem Ofen etwas von dem Rhabarbersud über den Rhabarber pinseln.
Gut abkühlen lassen und Genießen.
Als Topping könnte ich mir gut einen Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis vorstellen……
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Gegrillter Mais mit Avocado-Butter, Parmesan und Chili

Bei Instagram hatte ich einen Beitrag aus der Testküche von Yottam Ottolenghi gesehen. Das hat mich inspiriert. Nur mit der Ausnahme, dass ich keine Minze am Essen mag. Improvisation ist ja immer erlaubt.
Also hab ich mich ans Werk gemacht. Ein Rezept hatte ich nicht. Da die Zutaten überschaubar waren,  hat das auch ohne ganz gut geklappt.

Avocado-Butter

1 kleine Avocado
1 Limette (unbehandelt)
100 gr Butter
1/2 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
1/2 rote Chilischote
Parmesan fein gerieben

Das Fleisch der Avocado aus der Pelle schälen, Limettenabrieb nach Geschmack runterraspeln  und mit dem Saft einer halben Limette vermischen. Mit dem Pürierstab pürieren. Hierbei muss es nicht so ordentlich zugehen, Ein paar größere Stücke sind total ok. Die Butter (vornehmlich zimmerwarm) untermischen, Salzen, Pfeffern und die rote Chilischote in winzige Würfelchen schneiden und dazu geben.
Das war´s eigentlich schon.


Den Mais (hier eine vorgegarte Variante aus dem Vakuumpack) auf dem Grill oder in der Grillpfanne Farbe nehmen lassen, Parmesan darüber reiben, die Avocadobutter drauf geben und wer mag, nochmal mit Chili garnieren.
Der Geschmack ist sensationell!
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Dazu gab´s Puten Minutensteaks mit Has el Hanout gewürzt und anschließend gegrillt,  und ein paar knusprige Kartoffel Wedges. Die Avocadobutter hat wunderbar zu allen Aromen gepaßt. Empfehlenswert!
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In der Weihnachtsbäckerei…..

…. Backen? Steht bei mir in jedem Fall für Chaos. Es sieht hinterher immer aus wie Sau. Irgendwie alles voller Schokolade, selbst wenn ich sie gar nicht verwendet habe….
Ich habe mich diesjährig erst mal zum Einstimmen auf die Butterplätzchen von Pater Pius vorbereitet.
Check: Alle Zutaten da? jep!
Check: Ausstecher ausgewählt? Schwierig, aber erledigt!
Check: Backbrett, Teigroller, Mehl, alles da!
Check: Internetradio, der Sender mit den Weihnachtsliedern, funzt!
Perfekt, es kann losgehen.

Hier schnell das Rezept für die wohl besten Butterplätzchen, die einem schon im Mund zergehen.

Rezept (für ca 100 Stück)
* 750 g Mehl
* 500 g Butter
* 250 g Puderzucker
* 3 Eigelb
* 1 Pck. Backpulver
* 1 Prise(n) Salz

2 Eigelb, zum Bestreichen vor dem Backen
Schokostreusel, bunte Streusel, oder …..

Alle Zutaten miteinander verkneten und im Kühlschrank etwa 1h ruhen lassen.
Vor dem Backen mit Eigelb bestreichen und, wer will, mit Streuseln dekorieren.
Bei 180 Grad ca 10min backen, bis sie schön goldgelb sind.

Die Haltbarkeit liegt definitiv bei wenigen Tagen….. weil sie so lecker sind :0)
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Das hübsche Küchentuch hab ich von meiner Freundin Conny. Bussi!

Bauernküche: Kartoffelstampf und Feldsalat

Es muss nicht immer Steak und Kaviar sein. Manchmal sind es die ganz einfachen Gerichte, die in uns Erinnerungen wecken, die uns in die Kindheit versetzen oder einfach Erlebtes in uns wach rufen.
Ich hab heute Kartoffelstampf und Feldsalat für euch. Ganz köstlich sag ich euch!

Kartoffelstampf
Kartoffeln, geschält und in Stücke geschnitten
Salz, Pfeffer, Muskat
Milch
Butter
Frühlingszwiebel

Kartoffeln in Salzwasser gar kochen. Nach dem Abgießen mit einem Stampfer die Kartoffeln zerdrücken. Das kann ganz grob sein oder eher fein, je nachdem wie ihr es mögt. Den Zauberstab würde ich nicht benutzen, dann gibt´s nämlich eine klebende Pampe.
Zu den zerdrückten Kartoffeln kommt Milch und ein ordentliches Stück Butter. Gerade soviel Milch, dass das Stampf eine fluffige Konsistenz bekommt, Butter…. da gibt´s kein zuviel :0)
Mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss würzen. Frühlingszwiebelringe unterheben und fertig.

Den Feldsalat ganz klassisch mit einem Dressing aus Olivenöl und Essig, Salz und Pfeffer anmachen.
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Sehr fein!

–> Pimp my Stampf:  Etwas Trüffelöl drüber träufeln und mit geriebenem Parmesan bestreuen.

Das Stampf läßt sich auch gut am nächsten Tag wärmen, geht super in der Mikrowelle.
Wem das evtl zu trocken ist, gibt noch etwas Milch dazu.

Mahlzeit!