Gartenfreuden und nun? Chili-Paste, medium hot

Die Chilipflanzen haben sich im Garten prächtig entwickelt und haben ihren perfekten Standort mit einer reichen Ernte gedankt.
Puh!
Zum einen haben wir uns wahnsinnig über die Ernte gefreut, aber leider sind auch sehr viele Sorten dabei, die nicht essbar sind.
Nicht essbar, weil sie einfach zu scharf sind……. echt jetzt, zu nix zu gebrauchen, ich finde, sie grenzen an Körperverletzung….. zB Bhut Jolakia…..

Nun denn die anderen (essbaren) hat Männe Gott sei Dank separat geerntet und nun liegen sie hier.
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Was machen wir nun daraus?
Eine Chilipaste soll es werden. Können wir immer gebrauchen und da die meisten der Chilis moderate Schärfe haben oder einfach nur nach Paprika schmecken, hatte ich keine Bange, dass das nix wird.
Erst mal alle Chilis entkernen und dann als Geschmacksträger noch:
– einen großen Apfel
– Nelken
– Piment
– Sternanis
– Zwiebel
– Zucker
– Knoblauch
– Apfelsirup
– Worchester Sauce
– etwas Essig
– Salz und Pfeffer


Zuerst den Zucker im Topf karamellisieren lassen. Sobald das Karamell eine goldene Farbe hat, die Zwiebeln, Knoblauch und den klein geschnittenen Apfel dazugeben.
Gut rühren, bis alles gut benetzt ist. Mit etwas Wasser ablöschen und die Chilis grob geschnitten dazugeben. Nelken, Piment, Sternanis und einen Löffel Apfelsirup dazu und köcheln lassen, bis die Chilis weich sind und zerfallen.
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Im Blender oder mit dem Pürierstab fein zerkleinern und wieder zurück in den Topf geben, aufkochen lassen und mit den restlichen Gewürzen abschmecken.

Noch heiß in sterilisierte Gläser geben und sofort verschließen. Auf den Kopf stellen und abkühlen lassen.
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Urlaubsküche: Marouli mit Tahini Dressing

Marouli (Römersalat), da ist meine Nachbarin Sofia die Meisterin aller Salatsoßen. Sie macht eigentlich gar nichts besonderes, nur Essig, Öl und Salz…ein paar Frühlingszwiebeln und Oliven.

Nun ja, im Supermarkt landete auf jeden Fall ein schönes Exemplar der Salatköpfe in meinem Korb. Mein Dressing bestand aus Tahini mit Honig, Essig, Öl,etwas Wasser, Salz und Pfeffer.
Gepimpt wurde der Salat mit Oliven, Tomaten, Frühlingszwiebeln und zerbröseltem doppelt gebackenem Gerstenbrot (Paximadi). Ein paar eingelegte Chilis dazu, fertig war ein knackiger Salat mit samtigem Dressing und ordentlich Crunch.20160919_191013Manchmal brauchts halt gar nicht viel.