Deutsche Grillmeister 2017 – oder „Im Zentrum der Glut – BBQ at it´s best“

Was für ein beklopptes Wochenende………………. Freitag, Samstag, Sonntag und Montag ganz im Zeichen von heißen Grills, Rauch und Gegrilltem.
Fulda, Messe, am vergangenen Wochenende das Zentrum der Glut. Die 22. Deutsche Grill- und BBQ Meisterschaft stand an.
Bereits am Freitag reiste das Team „Grill doch mal“ zu dem wir gehören, mit Sack und Pack an. In 2 Bussen, einem Anhänger, einem Wohnmobil und mehreren Privatwagen karrte die 10 köpfige Mannschaft (+ Pitmaster-Junior) Material ran.
Zelte aufstellen und gegen starken Wind sichern, Arbeitstische, Kühltruhen, Kühlschrank, Spülstation, Theken, Tische und Bänke wurden aufgebaut, das Arbeitsmaterial und die Lebensmittel verstaut, Getränke gekühlt und dann erst mal durchgeatmet.
Der Platz füllte sich ganz langsam und es gab großes Hallo unter den Teams. Man kennt sich bereits seit Jahren und es ist ein schöne Gemeinschaft entstanden. Man teilt Freude, hilft sich gegenseitig und auch das gemeinsame Feiern kommt nicht zu kurz.

Der Freitag ist der entspannteste Tag und wird  immer von abendlichen Partys gekrönt.
An vielen Ständen hörte man bis spät in die Nacht Musik, Gelächter und Gesänge, Nebelmaschinen liefen heiß und Lichtanlagen tauchten die Partylocation in feierliches Licht.
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Ja, Alkohol gab es auch, viel Alkohol, aber aus Rücksicht auf die Feierbiester gehe ich nicht weiter drauf ein und es wird hier auch keine peinlichen Bilder geben (schallendes Gelächter).

Der Samstag lief unter dem Motto Vorbereiten. Wir trafen uns zum gemeinsamen Frühstück und haben die bevorstehenden Arbeiten verteilt. Unser Ziel war, bis abends alle Vorbereitungen für den Wettkampftag komplett fertig zu haben. Die Teamchefs Conny und Martin nahmen an der Wettkampfbesprechung teil und hielten uns per Whatsapp mit den wichtigsten Details auf dem Laufenden.

Es wurde bekannt, dass der geheime Warenkorb aus einem Stück Secreto  (geheimes Filet vom Schwein) und einem wahnsinnig opulent gefülltem Gemüse- und Obstkorb bestand. Ratzfatz wurde der Schlachtplan für den Gang gemacht und wir gingen ans Werk.
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Auch die restlichen Materialen nahmen wir in Empfang und so war der Startschuß gefallen.
Unser Sponsor „Spicebar“ hatte uns mit allem an Gewürzen ausgestattet, auch spontane Sonderwünsche konnten sofort erfüllt werden, weil die Jungs und Mädels ihren Verkaufsstand nicht weit von uns hatten. Eine tolle Zusammenarbeit, für die wir uns nur immer wieder bedanken können! Ich komme später nochmal drauf zurück!
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Man muss wirklich sagen, dass die Bereitschaft sich untereinander zu helfen wahnsinnig groß ist…. zumindest bei den meisten.
Unser Rumvorrat muss aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen verschwunden sein (unschuldig guck). Für den Improgang wäre es super gewesen, das Obst in etwas mit Alkohol versetzter Marinade zu baden. Also ging ich los, ich hatte einen Plan.
Am Stand von Midnight Moon   waren mir tolle Sorten in Erinnerung geblieben, also bat ich die Jungs um Hilfe. Mein Fläschchen hatte ich dabei. Wir diskutierten kurz über die vorhandenen Sorten, die Idee, die wir hatten und kamen zu dem Entschluß, dass wir es am besten mit dem Whiskey probieren. Mit einer ganzen Flasche Midnight Moon Whiskey bin ich zurück und wir begannen, die Marinaden für unsere Beilagen zu mischen und das Obst (Äpfel, Birnen und Ananas) in die jeweiligen Marinaden zu legen.
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Der erste Wettkampf, eher ein Spaß-Wettkampf, fand bereits am Samstag statt. Es sollte auf  Planchas von Simogas Kachelfleisch zubereitet werden, dazu gab es ebenfalls einen üppigen Warenkorb an Gemüse. Pro Team mussten 50 Portionen zubereitet werden, die mit Stimmkärtchen ans Publikum verteilt wurden. Das Publikum konnte dann die Bewertung vornehmen. Es war Spaß! Es war heiß an der Plancha und das Publikum war noch heißer darauf, eine Kostprobe zu ergattern. Es gab Geschubse und Gedränge…..
Später am Abend gab es zum Wettbewerb noch eine Siegerehrung. Unser Ergebnis war nicht der Rede wert, aber Spaß hat es trotzdem gemacht. Zudem waren Mona Leone und Chris Sandford, die die Planchas und das Plancha-Grillen vorgestellt und publik gemacht haben äusserst charmant, wir durften sie am Abend vorher schon kennenlernen.

Der Tag verging wie im Flug. Wir schafften unser Pensum und waren zufrieden. So konnten wir entspannt dem Wettkampftag entgegen schauen.
Das Team-Catering bestand traditionell aus einer schicken Ruhrpott Currywurst (Meistergriller von Damhus) mit selbstgemachter Curry-Pflaumen Soße und leckerem „Berliner Curry“ Pulver von Spicebar. Als Beilage gab es getrüffelte Pommes mit Parmesanspänen.
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Der Tag war lang und so hielt sich auch die Abendgestaltung in Grenzen.

Sonntag, Wettkampftag. Gemeinsames Frühstück, Besprechung der Aufgaben, Verteilen der tausend Kleinigkeiten, die erledigt werden mussten. Die Grillkohlen (Danke an McBrikett und die fabelhaften KOKOKO Grillbriketts)  wurden schon im Morgengrauen angezündet, die Grills standen für ihren großen Auftritt bereit.
Der Gästebereich wurde hergerichtet, Tischdecken gebügelt, die Deko arrangiert,  Besteck und Gläser poliert.

DSC00302aEs wurde hier abgeschmeckt, da probiert, dort der Garpunkt geprüft, ausgewickelt, eingewickelt, geschnitten, geschnippelt, und angerichtet. 4 Boxen zur Blindverkostung an die Jury, 6 Teller für die Gäste, von denen 2 Jurymitglieder waren und ein Schauteller zum Gucken, Staunen und Appetit holen für´s Publikum.
Und ehe wir uns versahen, war der erste Gang schon raus.
Im Stundentakt lieferten wir unsere Gänge ab. Es war so unwirklich, weil alles Schlag auf Schlag ablief, ein Rädchen griff ins nächste. Das Team arbeitet konzentriert, strukturiert und hatte trotzdem mega Spaß dabei!
Eine tolle Atmosphäre.
1. Gang : Das Duett von der Wolfsbarschroulade auf Rote Beete Bechamel, gegrillter grüner Spargel in der Laugenspirale und Herzoginkartoffel
dgm022. Gang: Veggie a la Luigi
Mini-Pizza mit Feigen, zweierlei Calzone, Gemüsespaghetti und dreierlei gefüllte Cocktailtomaten mit Piniencrunch
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3. Gang: Schwein, Bayrischer Grillbauch trifft Asia Burger
Schweinebauch mit Krautstrudel, Brezenknödel mit Schwammerlsoße und Asia Burger
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4. Gang: Impro Gang (Secreto)
Falsche Lende gepullt und low and slow gegart, Apfel-Birnenfächer mit Schuß, sweet hot Ananas mit grünem Spargel auf Paprikaspiegel
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5. Gang: Rind, Flap Steak Double Feature
Flap Steak mit Chimichurri, Steak Crunch-Wrap, Käse-Knoblauchbrot, ABT (Jalapeno mit Frischkäse und Dattel gefüllt und Bacon umwickelt), Süßkartoffelpommes mit Sourcream
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6. Gang: Dessert, Brombeercreme küsst Schokolden-Trüffel Tarte
Brombeercreme im Bisquitmantel, knuspriges Tramezziniröllchen mit Frischkäse und Erdbeeren, Schokoladen-Trüffeltörtchen
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Der letzte Gang war raus und die Anspannung ließ deutlich nach. Traditionell floß das eine oder andere Tränchen und man freute sich über die Parade der Jury-Mitglieder, die klatschend an allen Teams vorbei zog. Damit war das Ende des Wettbewerbs besiegelt und das Warten auf die Siegerehrung begann. In der Zwischenzeit wurde aufgeräumt und geputzt und sich einen Moment Pause gegönnt.

Kurz vor der Siegerehrung kam die Presse (dpa) vorbei für ein kurzes Interview….. wir waren sehr erstaunt und ahnten vielleicht ein wenig, was kommen könnte.
Der Platz vor der Bühne war proppenvoll mit allen Teams, Freunden und Besuchern. Die Siegerehrung ist ja auch immer etwas ganz besonderes und sehr feierlich.
Im Hintergrund standen die begehrten Pokale und glänzten in der untergehenden Sonne.

Die erste Auszeichnung betraf den FUN-Pokal. Er wird dem Team verliehen, welches durch ausgesprochen gute Teamarbeit auffällt. Der Umgang untereinander, mit den Gästen, den anderen Teams und Besuchern stehen hier im Vordergrund. Fühlt man sich als Gast dort wohl, wird sauber und strukturiert gearbeitet, werden alle Regeln eingehalten etc.
Diese Jahr ging der Pokal an unser Team von „Grill doch mal“. Wir waren total aus dem Häuschen, damit hatten wir nicht gerechnet.

Zuerst wurde die Leistung der Amateure gewürdigt und der neue Deutsche Meister der Amateure gekürt. Die Platzierungen waren hier:

1. Platz S.W.A.T. BBQ
2. Platz Ruhrgold BBQ
3. Platz die zuagroastn

Nun kam es endlich zur Ehrung der Profis.
Der Fischgang, blieb für unser Team unerwähnt, was wir schade fanden. Im Nachhinein erfuhren wir, dass wir den undankbaren 4. Platz belegten, hauchdünn das Treppchen verpasst.

Jetzt folgte der Veggie-Gang. Und der wurde mit Pauken und Trompeten angekündigt und wir waren unter den drei Teams, die aufgerufen wurden. 3, 2, 1 unser! Sieg und erster Platz im Veggie Gang! Riesen Jubel und ein glücklicher Daniel auf dem Treppchen. Saubere Leistung und der Beweis, dass es nicht immer Fleisch sein muss….
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Nächste Kategorie Schweinefleisch mit Beilage. Auch hier wurde es nix mit Treppchen, aber ein respektabler 6. Platz ist rausgesprungen, was uns echt froh gemacht hat.

4. Gang, der Impro-Gang. Auch hier wurden wir auf die Bühne gerufen! Großer Jubel, wir konnten den Pokal für den dritten Platz in Empfang nehmen. Super!
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5. Gang das Rindfleischgericht mit Beilage. Trommelwirbel, unser Name wurde wieder aufgerufen. Was es wohl wird? Ein Traum wurde wahr, 1. Platz und Ralf völlig aus dem Häuschen! Stolz  und bewegt hat er den Pokal in die Höhe gehalten! Wahnsinn!
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Letzter Gang das Dessert. Leider erreichten wir „nur“ der 4. Platz, was ja ansich schon eine bombige Platzierung ist. Ein wenig enttäuscht waren wir schon, freuten uns aber mit den Siegern auf der Bühne. Tolle Leistung aller Teams!

Jetzt kam der spannende Moment, die Kürung des Grillmeisters 2017 wurde  angekündigt. Drei Teams wurden auf die Bühne gerufen, darunter wir.
Wow, Gänsehaut, Kribbeln, Nervosität.
Der 3. Platz in der Gesamtwertung ging an: I Bruciatori

Und mit der Verkündung des Zweitplatzierten stand nun auch der Sieger fest.
2. Platz Grillteam Gut Glut e.V

Und der Deutsche Grillmeister 2017 heißt:

„Grill doch mal“
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Wir konnten es kaum glauben. Die Freude war riesig. Weinen, Lachen, Singen, alles auf einmal.
Die Goldmedaille, der riesen Pokal, die Gratulanten, die Presse, Kameras, Fernsehen, Zeitung, Fotografen, alles prasselte plötzlich auf uns ein. Wir sangen „We are the Champions“  furchtbar laut und furchtbar schräg aber voller Inbrunst, dass es eine wahre Pracht war.
Das Zepter wurde unserem Teamchef Martin Schulz überreicht, der Pokal  in die Höhe gerissen (Deckel fiel runter auf die Nase des Chefs….. blutende Macke auf der Nase), egal, so sehn Sieger aus, schalalalaaaaaaaaa.
Schwarz-rot-goldener Konfettiregen, Bierdusche, alles dabei! Von Gefühlen überwältigt zogen wir von der Bühne ab und nahmen die unzähligen Glückwünsche entgegen. Man lag sich in den Armen, es wurde gelacht und gescherzt, ein wahnsinnig tolles Erlebnis.

Durchatmen. Irgendwann sind wir dann zum Stand zurück. Der Chef der GBA kam vorbei und lud Martin und sein Team zum traditionellen Königsessen ein.
Zuvor wurden noch Fotos gemacht unter anderem mit unserem Hauptsponsor „Napoleon“ und später noch mit dem Team von „Spicebar“.

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Das Essen fand anschließend im Juryzelt statt. Es wurde Spalier für den neuen Grillkönig und sein Gefolge gestanden und applaudiert. Wahnsinn! Und es gab, Gott sei Dank, nichts vom Grill. Leckere Hausmacher Wurst, Salate und Handkäs mit Musik, dazu leckere Brotsorten und Getränke. Das war eine sehr schöne Geste.
Nach dem Essen fand noch ein kleiner „Umtrunk“  (hahahahahahahahahahaa) an unserem Platz statt. Man könnte auch sagen, Alkohol wurde vernichtet, die Nebelmaschine lief wieder heiß und die Feierbiester wurden ihrem Ruf gerecht.

Der Montag  startete, wenn der eine oder andere auch leichte Blessuren zeigte, ganz entspannt. Frühstück und dann Zusammenräumen, einpacken, aufräumen, Auto beladen, Zelte abbauen, Platz fegen und Heimfahrt!
Was für ein Wochenende!

Was die wenigsten wissen, dieses Jahr war die Logistik etwas umfangreicher, denn wir hatten den 6 Monate alten Pitmaster Junior Moritz mit an Bord. So musste Mama immer mit den Zeiten jonglieren….. alles im Auge behalten, Abläufe koordinieren, Anweisung geben, während der Kleine andockte, Kind bespaßen, zum Schlafen legen, Windel wechseln und weiter an den Gängen arbeiten. Glücklicherweise haben wir einen Engel rekrutieren können, die sich in der Zwischenzeit rührend um den kleinen Hosenmatz gekümmert hat. So war der Kleine immer gut versorgt und konnte in aller Ruhe seine Schläfchen halten oder im Kinderwagen Runden über den Platz drehen.
Sonja, war/ist  ein echtes Geschenk und wir sind ihr sehr dankbar, dass sie so toll mit angepackt hat! Danke Sonja!

Abschließend ein  Dank an unsere Sponsoren:
Napoleon
Spicebar
– McBrikett
Monolith
Dick
Schlappeseppel

Und ein fettes Dankeschön an Midnight Moon für den Whiskey! You made our day!

Ein weiterer Dank geht an die Jungs von Hopfencraft und Brauart Sausenheim, die uns mit Kostproben ihrer Craft-Biere bei Laune gehalten haben. Sehr feine Geschmacksnuancen, das machte Lust auf mehr.

Nicht vergessen möchten wir  unsere Standnachbarn, das Team PfalzGlut. Ihr seid so top! Wir hatten ne Menge Spaß zusammen!!!!

 

 

 

 

DIY: coole Aufkleber für Selbstgemachtes aus der Küche

Die fruchtige Version für Marmeladen, Gelee´s und Konfitüren  habe ich ja bereits vorgestellt, wenn du nochmal schauen möchtest.
Ich habe aber noch weitere Ideen, die ich euch heute zeigen möchte. Die Sticker sind für alles geeignet, weil sie neutral sind. Die Beschriftung erfolgt (könnte erfolgen)  mit einem ganz feinen Lackstift zB von Edding.

Die Hintergründe kannst du selbst gestalten, mit der Transparenz und Farbgebung spielen und dann  auf selbstklebendem Papier (für Etiketten in allen Größen erhältlich) ausdrucken.
20170721_111121_1Zur Formgebung benutze ich einen Motivstanzer, damit geht das ganz einfach. Diese Stanzer gibt es ebenfalls in allen erdenklichen Formen und Größen. Meinen habe ich auf der Creativa erstanden. Ich denke, oval geht immer…..
Du kannst auch Scheren mit geformten Schneiden benutzen. Die sind in allerlei verschiedenen Designs für ganz kleines Geld erhältlich.

Jetzt steht deiner Kreativität eigentlich nicht mehr im Weg.

Hier nochmal eine Ideensammlung für Hintergründe:
– Holzoptik (braun, vintage, grau, gekalkt)
– Schiefer (dunkelgrau, schwarz)
– Tafel (grün, grau oder scharz)
– Fotos, Urlaubsfotos, Natur, Blumen  (am besten etwas im Farbkontrast abschwächen, damit man die Beschriftung noch ordentlich sieht)
– etc der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt

 

Gut gerüstet

4,5 kg Limetten für den Knüllerpreis von 4€. Da geht einem das Herz auf.  Augenblicklich hast du den Geschmack des Sommers auf der Zunge und hörst weit entfernt das Rauschen des Meeres. Dann kommt der Gong und du realisiert,  dass du dich auf dem schangelichsten  Markt befindest und das Rauschen des Meeres nur die Geräuschkulisse der brabbelnden Besucher ist.

Break,  kommen wir zurück zu den Limetten.  Was macht man mit 4,5 kg?

Jetzt kam mein Mann ins Spiel.  Wir lieben Margerita,  Caipi  und Co. Was liegt näher, als sich einen Vorrat an fertigem Limetten  – Zuckerwasser  Gemisch anzulegen.
blog017Hier das Rezept :

2 Teile Wasser
1 Teil Zucker
2 Teile Limettensaft

Das Gemisch heiß werden lassen und in sterile Gläser abfüllen.

Diesen Mix  kannst du für alles Mögliche verwenden,  mit Alkohol, ohne Alkohol,  für Limonade,  Margerita,  Caipi, Desserts oder Kuchen. …… was auch immer dir einfällt.

Zum Wohl!

DIY oder eben nicht!

…oder so ähnlich.
Eine Lichtbox !
Braucht man sowas? Ja klaaaaaaar! Haben ist besser als brauchen!
Die sehen so schön aus. Ich mag, dass man sie individuell gestalten kann. Eine Bauanleitung hatten wir längst in der Schublade, nur mangelte es bislang an der nötigen Zeit.
Und dann hab ich ein Prospekt in die Finger gekriegt, in dem eine Lichtbox beworben wurde. Ich musste 2x hingucken, weil ich den Preis nicht glauben wollte….. 7,99€.
Schnell ins Auto und bei „Black.de“ rein gebremst. Der Laden ist flammneu und ein Paradies für kaufanfällige Opfer.
Ha! Im Regal waren nur noch 2 Exemplare! Ein davon wanderte in meinen Einkaufstrolley. Wieso eigentlich nur eins?  Stolz wie Oskar hab ich das Teil zu Hause vorgeführt. Ob ihr´s glaubt oder nicht, mein Man war auch begeistert…. vom Preis und der Tatsache, dass der Kelch an ihm vorbei ging….. vermute ich.
Cooles Teil, oder?
shot_14867156612813 zeilig, Batteriebetrieben mit Wechselbuchstaben (in ungenügender Anzahl, da muss ich separat nochmal aufstocken)…… aber für 7,99€ !!!!! Ey, mal Hammer!

Zur Einschulung

Der kleine Bengel von den Nachbarn startet in einen neuen Lebensabschnitt. Der Schreibtisch wurde schon gekauft und zusammengebaut, alle nötigen Schulsachen besorgt und auch eine Schultüte gebastelt.
Ein großer Tag für den kleinen Mann. Wir möchten ihm den Tag versüßen und so stand ich in der Küche um ihm eine kleine Überraschung zu backen.
In meiner Küche sah es aus wie in einer Großbäckerei, aber das ist ok. Ausser der Einschulung steht nämlich noch eine silberne Hochzeit und ein 30. Geburtstag an.
Da ich ein wenig in Zeitnot bin, habe ich bewusst ein einfaches, aber effektvolles Design gewählt.

Eine Torte mit hellem Teig und Schoko-Buttercreme. Das i Tüpfelchen ist die Überraschung, die erst beim Anschneiden sichtbar wird.

Die Garnitur besteht aus Schokoladensplittern, die ich selbst gemacht habe. Dazu habe ich weiße Schokolade geschmolzen und mit ölbasierenden Farben eingefärbt, auf einem Backblech verteilt, mit einem Stäbchen „Swirls“ gemacht und mit allerlei Zuckerkram verziert. Anschließend im Kühlschrank richtig aushärten lassen und dann zerbrechen. Ich bin begeistert, wie cool das aussieht.
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Der Teig ist der berühmte „Wunderteig“, schnell gemacht, wunderbar wandelbar und saftig.
Zutaten:
6 Eier
275 g Zucker
2,5 TL Vanille-Aroma (z. B. Finesse von Dr. Oetker)
300 ml Buttermilch
300 ml Öl
450 g Mehl
1,5 Päckchen Backpulver

Für den Teig werden zuerst alle 6 Eier aufgeschlagen bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat. Dann langsam den Zucker einrieseln lassen und dabei weiter mixen. Das Vanillearoma kann an dieser Stelle auch hinzugefügt. Buttermilch und Öl in einem Messbecher verrühren. In einer anderen Schüssel Mehl und Backpulver vermengen. Nun abwechselnd etwas von der Öl-Buttermilch-Mischung und den trockenen Zutaten unter die Ei-Zucker-Masse heben. Gebacken wird im vorgeheizten Backofen bei 180°C. Die Backzeit hängt von der Größe der Form ab, deshalb einfach die Stäbchenprobe machen.

Ich verwende für die kleinen Torten eine Form  mit Durchmesser 20cm, das ergibt 3 schöne Teigplatten, die sich locker 2-3 mal teilen lassen.

Zum Zusammenbauen habe ich für die untere Lage einen etwas dünneren Boden gewählt.
Aus der Mitte der zweiten Lage habe ich ein großes Loch ausgeschnitten.
Die Böden wurden mit Schokobuttercreme (Butter, Puderzucker, Schokoganache) zusammengesetzt und bevor der Deckel drauf kam, noch bunte Schoko-Erdnüsse eingefüllt.
Bevor die endgültige Oberfläche entsteht, mache ich ein Schicht Buttercreme drauf, damit alle Krümel gebunden sind und die Oberfläche anschließend schön glatt wird (Crumbcoating).
Ich habe angesichts der bevorstehenden Temperaturen, die Torte im Kühlschrank richtig runtergekühlt, bevor ich heute Nachmittag die restlichen Dekoarbeiten mache.

So, das gute Stück ist fertig und freut sich auf seinen Besitzer. Heute ist der große Tag!