DIY: Dekohalter (to be) aus Beton

 

Ha, ich weiß gar nicht, wie ich das Ding nennen soll…… Dekohalter für´s Regal, Adventskranzhaken, Stehrumchen für´s Regal……
Auf jeden Fall habe ich das Ende letzten Jahres in Holland zuerst gesehen, eine Figur aus Beton, wo unten ein Haken rausguckt…..und man kann es auf´s Regal stellen um was dran zu hängen.

Fand ich toll, hab ich als Projekt auf meiner todo Liste stehen.

Im Urlaub hat mein Mann einen wunderschönen Pinienzapfen mitgenommen, tolle Oberfläche, komplett geschlossen, der musste als Versuchskaninchen herhalten.
blog001blog002Step 1: eine Form aus Silikon herstellen
Plastikbecher von Ikea mit Silikon aus der Kartusche gefüllt und den Zapfen, den man vorher mit Öl eingerieben hatte,  rein gedrückt. Heute weiß ich, dass es einfacher geht, eine Form herzustellen, aber egal.
Step 2: Warten, bis das Silikon ausgehärtet ist……. dauerte Wochen, weil das Plastikgefäß eben keine Luft dran lässt, Anfängerfehler.
Also Becher aufgeschnitten und das Silikon trocknen lassen. Stinkt wie die Sau…..wochenlang.

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Step 3:
Den Zapfen entfernen, dazu musste ich eine Schraube in den heiligen Zapfen drehen, um mir das Entfernen leichter zu machen. Kannst ja nirgends richtig anpacken. Die Oberfläche sieht sensationell gut aus, hätte ich nicht erwartet.

Step 4: Beton anrühren. Ich hab das genommen, was ich für die Zahlen vom Adventskranz genommen habe. Ist nicht optimal, war aber zu faul noch was anderes zu besorgen.

Step 5: Trocknen lassen, mindestens eine Woche……

Step 6: Während des Trocknens feststellen, dass man gar keinen Haken in die Betonmasse gedrückt hat….. nun, dann ist das halt erst mal ein Versuch, ob es überhaupt funzt.
Der Zapfen ist zum Aufhängen für ein Dekoelement eh zu leicht. Ein größeres Exemplar habe ich bereits in der Warteschleife.

Als Haken würde ich ein altes Besteck hernehmen es so biegen, dass es so aussieht.
Skizze:
Zapfen

Wir werden sehen, ich berichte…….

Ich berichte…..

 

Der Beton ist trocken, ich hab den Betonzapfen rausgepopelt.
Nicht schlecht, nur das Material ist nicht das richtige. Ich muss mich nach was festerem umschauen. Sobald man die fertige Form anfasst, fängt sie an zu bröckeln…..gar nicht gut.
Wichtig ist, prinzipiell funktioniert es. Yeah!

Die Phase 2 kann starten……..

Fast vergessen

Ein wunderschönes und wirklich altes Teil hab ich wieder entdeckt. Hatte schon fast vergessen, dass ich das habe.
Ein Brotkasten original aus den 50/60ern. Und auch noch in top Zustand.
Na, wenn der nicht perfekt in die Kellerküche passen wird ?

Ich mag ja die schönen Formen von damals.
Wir haben da noch 2 Cocktail Sessel, die auf ihren großen Auftritt warten. Der original Bezug ist ein orangefarbenes Bouclé Dingens…. und ich mags nicht.
Momentan trauen wir uns nicht dran, die Sessel neu zu beziehen. Wir schwanken noch zwischen selber machen oder zum Beziehen weggeben….. hat noch Zeit! Aufgeschoben!

DIY oder eben nicht!

…oder so ähnlich.
Eine Lichtbox !
Braucht man sowas? Ja klaaaaaaar! Haben ist besser als brauchen!
Die sehen so schön aus. Ich mag, dass man sie individuell gestalten kann. Eine Bauanleitung hatten wir längst in der Schublade, nur mangelte es bislang an der nötigen Zeit.
Und dann hab ich ein Prospekt in die Finger gekriegt, in dem eine Lichtbox beworben wurde. Ich musste 2x hingucken, weil ich den Preis nicht glauben wollte….. 7,99€.
Schnell ins Auto und bei „Black.de“ rein gebremst. Der Laden ist flammneu und ein Paradies für kaufanfällige Opfer.
Ha! Im Regal waren nur noch 2 Exemplare! Ein davon wanderte in meinen Einkaufstrolley. Wieso eigentlich nur eins?  Stolz wie Oskar hab ich das Teil zu Hause vorgeführt. Ob ihr´s glaubt oder nicht, mein Man war auch begeistert…. vom Preis und der Tatsache, dass der Kelch an ihm vorbei ging….. vermute ich.
Cooles Teil, oder?
shot_14867156612813 zeilig, Batteriebetrieben mit Wechselbuchstaben (in ungenügender Anzahl, da muss ich separat nochmal aufstocken)…… aber für 7,99€ !!!!! Ey, mal Hammer!

DIY: Scrapbook

Ich sammle immer allen möglichen Mist während des Urlaubs (hm, nicht nur während des Urlaubs), Eintrittskarten, Visitenkarten, Kassenzettel, Infos etc….. normalerweise wandert das alles irgendwann später in den Mülleimer, wo willste denn auch damit hin?
Jetzt kam mir die Erleuchtung beim Stöbern auf Pinterest und durch das wunderbare Buch von meiner Großcousine. Scrapbooking ist ja nun echt nicht neu aber immer noch sehr angesagt.
Spontan fällt mir folgendes ein:

  • Reisetagebuch (zB London, Kythera)
  • Rezeptbuch (hab ich tatsächlich schon angefangen)
  • Erinnerungsbuch mit Eintrittskarten, Bildern etc

Material dafür habe ich genug, ich unterliege nämlich dem Fluch des Kaufzwangs, sobald ich den Laden „Action“ betrete. Mein Schrank ist voll von Bastelkram, Pappe und Papier, Klebeband, Knöpfen und Stempeln, die ich eigentlich gar nicht brauche….. oder selten brauche.
Aber wie sagt mein Mann: „Haben ist besser als brauchen!“ Genau!
Ausserdem bin ich Fan von Fotos im Retro Stil. Die passen wunderbar ins Scrapbook – Thema. Wer´s wissen möchte, das ist die App, die ich seit Jahren benutze. Besonders häufig nutze ich den Sepia Stil und die Polaroid Variante.
Hier zwei Beispiele:

Ich lege jedem, der Startschwierigkeiten hat,  Pinterest  ans Herz. Es lohnt sich mal zu stöbern!
Oder ihr schaut mal, ob vielleicht bei euch in der Nähe weitere Gleichgesinnte sind, die sich regelmässig zum Basteln treffen?

 

 

Ein super tolles Geschenk

Meine Großcousine wollte ein selbst gestaltetes Notizbuch verschenken. Da ich weiß, dass sie ein kreativer Kopf ist, habe ich mich angemeldet und  schon wenige Tage später ein Päckchen in Händen gehalten.
DAMIT hatte ich allerdings nicht gerechnet. Wow!

Ein dickes Buch im Scrapbook – Denim Style. Jede einzelne Seite war bearbeitet, mit aufgeklebten Papierschnipseln, Washi-Tape, mit Karton, Plastik,  Stoff, Knöpfen, Blüten etc. Auf fast jeder Seite kannst du was aufmachen, reintun, rausziehen oder einfach nur angucken. Es gibt nette Zitate und Sprüche, alles ist Ton in Ton  und es gibt gefühlte 100 verschiedene Materialien, die verarbeitet wurden. Jede Seite ist ganz liebevoll gestaltet. Du kannst dich stundenlang mit dem Buch beschäftigen und findest immer was neues.  Oh wie ich mich gefreut habe.

DA soll ich was reinschreiben? Das kostet Überwindung. Zum einfach nur Weglegen isses aber auch zu schade. Ich werde das Büchlein als Kreativbuch für Ideen und Projekte benutzen. Meinen Namen hab ich schon mal rein geschrieben :0)

Im Gegenzug geht ein Paket an meine Großcousine zurück, gefüllt mit selbst gekochter Marmelade, Curry Soße und allerlei Bastelkram für ihre nächsten Projekte. Hoffe, sie freut sich.
Leider sehen wir uns viel zu selten, weil sie in Potsdam wohnt, was nicht mal eben um die Ecke ist. Man trifft sich ganz klassisch auf runden Geburtstagen oder auf Beerdigungen ….

Empfehlung: Wahaca Southbank – London

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Über das Wahaca habe ich schon im März berichtet. Es hatte bei uns bleibenden Eindruck hinterlassen und somit stand  ein erneuter Besuch ganz oben auf der todo Liste. Wenngleich es sich auch um eine Restaurant-Kette handelt, das hat mit den allgemein bekannten Ketten und deren Qualität nix zu tun. Hier wird unglaublich lecker und vor allem frisch und schmackhaft gekocht. Ein Besuch ist IMMMER ein ganz besonderes Erlebnis.

Diesmal waren wir im Wahaca Southbank. Die Location war insofern perfekt, weil man, nachdem man das London Eye und den fabelhaften Blick auf Big Ben etc genossen hatte, weiter an der Themse entlang spazieren konnte. Es befand sich dort ein skandinavischer Weihnachtsmarkt, der sehr liebevoll gestaltet war.
southbank
Ging man noch ein Stück weiter, tauchten vor uns aufeinander gestapelte Überseecontainer auf…. das Wahaca. Es war sehr voll und wir mussten einen Moment auf einen freien Tisch warten. Das war kurzweilig, in der Bar zu warten war nett.
Ich mache es kurz, das Essen war wieder großartig! Margeritas zum Niederknien.Wir bestellten allerlei Kleinigkeiten, quasi mexikanische Tapas. Wieder machten wir eine Geschmacks- Reise nach Mexiko und ließen uns von den frischen Zutaten und Aromen mitreißen.
Beim letzten Besuch haben wir die Liebe zu Tequila entdeckt. Nicht die Brühe mit Hut, die man landläufig kennt und die dem einen oder anderen schon schwere Kopfschmerzen beschert hat. Nein, richtiger, echter Tequila, im Holzfass gereift, verschiedene Reifungszeiträume, wahnsinnig feine Aromen, fast wie beim Whisky oder Rum.
Die Sorten, die wir diesmal probiert haben mochten wir nicht so gerne. Ich werde mich mal in einem separaten Post dem Tequila annehmen und etwas ausführlicher berichten

Hier noch ein paar Impressionen vom „Verdauungsspaziergang“…..

Kleinstprojekt Gästeklo – update

Da war es wieder, das Projekt „Gästeklo“. Das Problem-Klo.Problem-Klo nicht im Sinne von Problem, weil es Probleme damit gibt, nein, vielmehr, weil ich das Design elend finde und mich  alles an den Vorbesitzer erinnert. Ist mittlerweile ein Reizthema und schreit nach Überarbeitung.
Mein Mann springt  momentan so gar nicht drauf an. Jaaaaaaa, er hat recht, so viele andere Dinge sind wichtiger und sollten vorher abgearbeitet werden.
Ja aaaaaaaaaaaaber, das Gäste Klo ist so überschaubar wenig Aufwand (hoffe ich)….. och lass mich doch! Ich hab doch auch ein Konzept ….. was übrigens meinen Man regelmäßig zu Lachkrämpfen animiert. So Wörter wie Farb- und Designkonzept findet er total über. Ich finde es aber schöner, wenn Sachen zusammenpassen, farblich und thematisch. Das strahlt dann doch eine gewisse Harmonie aus.
20160415_080737Das Gästeklo ist ja ansich sehr klein. Gefühlt nicht größer als ne durchschnittliche Dusche. Du sitzt mit den Knien direkt an der Tür, jedenfalls gefühlt. Hatten schon überlegt Aussparungen in die Tür zu sägen um etwas mehr Komfort für größer gewachsene Gäste zu bieten. Haben uns aber dann entschlossen, nur noch Gäste mit durchschnittlicher Größe zu empfangen, das erschien uns einfacher.
Heimlich hab ich ne Tapete bestellt. Im Industriedesign. Sieht aus wie eine weiß gekalkte Backsteinwand. Kommt über dem Sockel an die Wand.
Die Beleuchtung haben wir gemeinsam gekauft, da haben wir Glück gehabt und verschiedenen Filialen meines Lieblingsladens ergänzende Exemplare erstanden.
Herhalten muss die Idee eines absolut genialen Klos auf Kreta. Total hip und stylisch. Kommst du mal nach Kissamos, am Ende der Promenade ist das Restaurant Kouzou Mama. Ausser einem coolen Klo haben die auch noch eine tolle Auswahl an Speisen. Das nur am Rande.
Die Bretter zur Montage der Lampen hat mir mein Gatte schon fertig zurecht gesägt. Richtig schön aus altem Palettenholz.Ich muss mich jetzt ein bisschen um das Design und die Montage kümmern. So ein klein wenig möchte ich ja schon werkeln, wenigstens ein bisschen.
Der Vorbesitzer hat weiße Holzbretter an die Decke geschraubt. Die Feder besteht aus 20160415_093537Spiegelleisten. War sicher mal ganz schick …… vor 20 Jahren. Bei der Demontage der alten (häßlichen) Lampe blieb ein weißer Fleck und Schraubenlöcher zurück. Die Decke war also tatsächlich vor Jahren auch mal weiß gewesen.
Jetzt ist guter Rat teuer. Ich möchte ja eigentlich nicht den ganzen Rotz runterreißen.
Das Szenario könnte tatsächlich folgendermaßen ablaufen:
alte Bretter runter, Rigips drauf, verspachteln, Tapete, streichen…… ich meine, die Fläche ist vergleichsweise winzig (im Vergleich zum 40 Quadratmeter Wohn/Esszimmer).
Dann kann ich auch gescheit nach der Verkabelung für die Drahtlampen gucken.

Nich lang schnacken…… Ärmel hochgekrempelt und losgelegt:

Für die Decke finden wir eine Lösung, immerhin ist die Vorabeit ja schon geleistet.
Hoffentlich trocknet die Fugenmasse schnell, ich will die Tapete an der Wand sehen.
Mein Mann trifft der Schlag, wenn er nach Hause kommt.
Ich glaube er hat regelmäßig Angst vor meinen freien Freitagen…..
Ihm zuliebe hab ich eine der neuen Lampen montiert, derer wird es 3 geben, in unterschiedlichen Höhen montiert.
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Nun gut, ich hab aber auch die Küche geputzt, die Dunstabzugshaube sauber gemacht, das Bad geputzt, Wohnzimmer aufgeräumt, gewischt und eine Maschine Wäsche gewaschen….. Leergut hab ich auch noch weggebracht…..mit dem LKW. Man kann mir also nicht vorwerfen nur Spaß gehabt zu haben.
Update: Die Decke sah nun wahrlich nicht schön aus, und da wir ohnehin zum Baumarkt mussten, haben wir ausgemessen und Spanplatte (im Baumarkt zusägen lassen) geholt.
Jetzt mussten die Platten an die Decke. Sehr spaßig, wenn man bedenkt, dass es im Klo keinen Platz gibt, die Leiter zu stellen und der Klodeckel nur eine Person aushält. Aber auch das haben wir gemeistert.
Als nächstes habe ich die „leichten“ Arbeiten alleine gemacht. Tapete zuschneiden und an die Wand pappen. Das ah schon mal ganz ordentlich aus. Die Feinheiten (Randabschlüsse) mache ich nächste Woche.

So, damit man nicht im Dunklen muss, nun zur Beleuchtung. Dankenswerterweise hat mein 20160417_140950Mann das Holz schon vorbereitet. Ich habe es etwas angeschliffen und dann folgte die fummelige Montage der Elektrik (Männersache), das Ausrichten, Festschrauben, freuen.
Am Ende sah das dann schon echt cool aus. So ganz anders als vorher…… das war ja auch der Plan. Die Birnen werden noch durch Leuchtmittel mit weniger Leistung ersetzt, diese waren halt grad greifbar.
So kann man aus Renovierungsresten mit relativ geringem Aufwand noch einen schönen Effekt erzielen. Irgendwann mal werden wir uns dann auch noch um den Bodenbelag und so kümmern. Der wichtigste Schritt ist jedenfalls gemacht. Hier nochmal zum Verdeutlichen: alt / neu