Die Knifte: Reiseproviant mit gewaltig Neidpotential

… aus gegebenem Anlaß ausser der Reihe, aber doch ziemlich passend.
Im Flieger gibt es nix mehr für lau zum Essen. Du kannst natürlich was kaufen, wir sind aber nicht bereit für essbare Pappe horrendes Geld abzudrücken.
Also sorgst du selbst dafür! Das hat den Vorteil, dass du selbst bestimmst, was auf die Knifte kommt.

Heute eine stramme Pastrami-Knifte!
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Hauptbestandteil ist selbstgemachtes Pastrami, Salat, gefolgt von Mozzarella, Ei und Bacon. Natürlich darf eine Soße aus Kräuterquark und Mayo nicht fehlen, sowie etwas Senf.
Dem eigentlich geschmacksneutralen Mozzarella habe ich etwas Leben eingehaucht. Verwendet habe ich die Pizza – und Pastazauberei  aus dem Hause Spicebar.

 

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Da so eine Knifte auch standesgemäß transportiert gehört, bot sich die Lunchbox von Emsa an. Die ist super perfekt geeignet, weil man den Teller schon dabei hat und zwischen Teller und Box sogar noch die Serviette passt.

 

Danke an Spicebar und Emsa für die Bereitstellung des sensationellen Equipments.
logoJetzt kann der Urlaub starten und ich sehe schon die neidischen Blicke der anderen Mitreisenden….. wie immer!

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Blitz – Mayo, schnelle Aioli

Für alle, die es eilig haben, hier das absolut coole Mayo Rezept.
Mit wandelbaren Aromen wird die Mayo zur Allzweckwaffe!

Grundzutaten:
*
300 ml Öl (wir verwenden Sonnenblumenöl, Olivenöl ist nicht geeignet, das wird bitter)
* 1 ganzes Ei (Zimmertemperatur)
* 1 TL Senf
* Salz, Pfeffer, ein paar Spritzer Zitronensaft

für Aioli:
* 2 Knoblauchzehen gerieben (oder mehr, je nach Geschmack)

für Basilikum-Mayo:
* Basilikumblätter fein hacken und mit in den Mixbecher geben

Alles zusammen in einen Becher geben, den Zauberstab unten auf dem Boden platzieren, einschalten und während dem Mixen langsam nach oben ziehen. Ratzfatz haste eine wunderbar dicke Mayo.
Wer´s etwas „leichter“ mag, kann am Ende noch etwas Joghurt dazu geben, dann wird die Mayo aber flüssiger!

Hühchen im Gemüsebett mit Polentasticks und Blue Cheese Dip

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Eigentlich ist das ein Resteessen, denn ich hatte noch Gemüse von meiner Kartoffelsuppe über. Was war drin?
Gemüsebett:
Lauch, Pak Choi, Zwiebel, Kohlrabi, Oliven, Zitrone
Polenta:
Minutenpolenta, Salz, Pfeffer, Butter und Parmesan
und zum Panieren Mehl, Ei, Paniermehl und Grieß
Blue Cheese Dip:
Creme Fraiche, Stilton

Hühnchen mögen wir eh und da mein Mann die Knabberei am Knochen nicht mag, habe ich ausgelöste Hähnchenschenkel gekauft.
Die Hähnchenteile wurden in Olivenöl, Salz, Pfeffer und Knoblauch mariniert und anschließend in der Pfanne kross angebraten.
Das Gemüse habe ich etwas klein geschnitten und zusammen mit den Oliven und Limettenspalten und mit etwas Olivenöl in die Auflaufform gelegt. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Danach einfach die Hähnchenteile auf das Gemüsebett legen und im Ofen bei 200Grad fertig braten lassen, bis das  Gemüse gar ist. Die Hähnchenteile sind dabei kein Problem, die Hitze kann sich gut verteilen und gart alles saftig.
Die Polenta kann man gut vorbereiten (nach Angaben auf der Verpackung).
Gut abkühlen lassen, so dass sie fest wird.
Dann in gleichmäßige Sticks schneiden und ganz klassisch panieren (Mehl, Ei, Paniermehl). Ich gebe zum Paniermehl immer noch etwas Grieß hinzu, das macht die Panade besonders knusprig. In der Pfanne Gold gelb braten und zum Hähnchen im Gemüsebett reichen.
Der Saft des Gemüses und der Hähnchenteile ergibt eine tolle Soße.
Zu den Polenta-Sticks habe ich aus Creme Fraiche und etwas Blue Cheese (Stilton) einen kleinen Dip gemacht. Sehr fein!

Griechenland auf meiner Zunge: Fava

In früheren Zeiten war das mal ein Arme-Leute Essen. Heute wird es als Spezialität bezeichnet und je nach Region unterschiedlich zubereitet. Wir haben erlebt, wie dieses doch so einfache Gericht geadelt wurde.
Noch immer inspiriert durch das fabelhafte Essen im Marmita auf Skiathos habe ich am WE versucht das Gericht nach zu basteln.
Die gelben Fava Linsen hatte ich schon seit Ewigkeiten im Schrank, fast vergessen, aus irgendeinem Urlaub mal mitgebracht.
Eine Kochanleitung konnte ich auf der Packung nicht erkennen…..ich kann griechisch nicht lesen, und es waren auch keine Zahlen drauf, die mir einen Hinweis hätten geben können.
Also kurz abfotografiert und unsere Freunde gefragt….. die konnten uns allerdings auch keinen Hinweis geben.
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt……

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250gr Linsen mit 750ml Wasser zum Kochen gebracht. Nach einer halben Stunde klein gewürfelte Zwiebeln und Salz dazu geben.
Und als die Linsen schon fast von selbst zerfallen sind, bin ich mit dem Zauberstab durch die Masse und habe sie zu einem  homogenen Püree verwandelt.
Etwas Olivenöl dazu, nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und schon war die Basis für ein wunderbares Fava fertig.
Die Krönung war natürlich das Topping auf dem Fava.
Dazu haben wir eine Rispe Honig-Dattel Tomaten  mit Olivenöl und etwas Salz auf dem Grill geschmort. Die Rispe mit dem entstandenen Saft auf das Fava geben, ein paar Kapern und Kapernäpfel und in feine Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln dazu geben.
Alle Komponenten zusammen gegessen ergeben eine unglaubliche Geschmacksexplosion im Mund, süß, fruchtig, säuerlich, salzig, das samtige Gefühl des Fava, ein Traum!
Meine Kreation kam dem Original schon sehr nah.
Beim nächsten Versuch werde ich noch etwas mehr Flüssigkeit ins Fava geben, damit es noch „fluffiger“ wird.

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Im Prinzip geht das Gericht als Vor / Hauptspeise durch. Serviert man es mit dünnem Fladenbrot, welches geröstet ist, kann man gar nicht mehr aufhören zu essen.
Wir haben nicht eher Ruhe gegeben, bis die Schüssel leer war :0)
Als Hinweis: die 250gr Linsen haben wir zu zweit geschafft…..

 

 

Rote Bete Dip

soooooo gesund……als Kind hättest du mich damit jagen können. Mittlerweile liebe ich sie in (fast) allen Varianten.

Kürzlich haben wir bei Conny eine wunderbaren Dip gegessen, der es spontan in meine Hittliste geschafft hat. Irre Farbe, scharf, würzig, toll auf Brot oder auf Crackern.

Das Rezept ist wirklich einfach, du benötigst nur:

1 Packung Rote Bete (vorgegart)

Meerrettich  aus dem Glas

Walnüsse

Salz, Pfeffer, Öl, Essig, Zitronensaft

Rote Bete und Walnüsse im Mixer zerkleinern. 2-3Teelöffel Meerrettich dazugeben und mit den restlichen Zutaten nach Geschmack abwürzen.

Klasse Rezept für Vegetarier und Veganer!

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Gemüse Fritter mit Dip

Vom Wochenende noch Reste im Kühlschrank? Keine Ahnung was mit den gesammelten Werken anzufangen ist? Vor dieser Frage stehen wir regelmässig. Ich bin kein Freund von großzügigem Wegwerfen, deshalb hab ich mich den „Leftovers“ angenommen.
Was hatte der Kühlschrank zu bieten? Ein Rest kleine Kartöffelchen vorgekocht, Fenchel und Auberginenabschnitte, Chilischote und Frühlingszwiebeln…….. im Supermarkt fiel mir Rosenkohl in die Hände und ich habe noch Quark mitgenommen.

Den Rosenkohl habe ich in feine Streifen geschnitten und in der Pfanne mit wenig Fett angedünstet, bis er fast gar ist. In der Zwischenzeit habe ich die Kartoffel in kleine Würfel geschnitten und mit dem Stampfer etwas zerdrückt. Ein wenig Chili und Frühlingszwiebel dazu, dann den Rosenkohl. Alles vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluß zur Bindung der Masse zwei EL Mehl und zwei Eier dazu geben. Fertig ist die Masse.
Die Pfanne auf mittlere Hitze erwärmen und klein Batzen von der Masse in die Pfanne geben und etwas platt und in Form drücken.
Während die Küchlein eine schöne Farbe annehmen, den Quark mit Frühlingszwiebeln und Chili, Salz und Pfeffer verfeinern.
Die Küchlein von beiden Seiten goldgelb braten und auf einem Küchenkrepp kurz ruhen lassen.
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Sehr saftig und würzig, ich liebe es.
Die restlichen Fritters gibt´s morgen, dazu hab ich mir ein wenig Couscous (mit Frühlingszwiebeln, Chia und Chili)  gemacht. Eine schicke Bento Box für´s Büro.
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7 Layer Greek Dip – Sommerlicher Dip/Salat/Aufstrich

Der Sommer kommt hoffentlich noch!
Hier eine Empfehlung für einen wahrlich fantastischen Dip/Salat/Aufstrich.
So richtig zuordnen lässt sich das Ergebnis nicht.
Es wird geschichtet, vermischt sich aber beim Entnehmen aus der Schüssel, man kann es verrühren, aufs Brot schmieren, als Dip essen, das Ergebnis ist immer das Gleiche: es schmeckt sau gut!
click hier!

Danke skinnytaste.com