DIY: …es werde Licht…

Keller. Wie in vielen Haushalten dunkle Ecken, fehlender Stauraum, Stiefkind und das ewige Gefühl: „man müsste mal wieder ausmisten!“

Dunkel ist das Stichwort, das mit dem Aufräumen schieben wir mal beiseite. Ein recht schmaler Durchgang, denn rechts stehen zwei Regale mit Marmeladen und Soßen Vorräten und links in der Nische ein rollbarer Schrank mit Plastik Aufbewahrungsbehältern (ätschbätsch, keine Werbung für namhafte Plastikgefäßhersteller) und leeren Marmeladengläsern und Flaschen. Rollbar deswegen, weil dahinter die Türen für den Schornsteinfeger sind, besser gesagt, sich die Kaminschächte befinden. Das am Rande.
Beleuchtet wird die Ecke momentan mit einer kleinen Neonröhre, die in ihrer Halterung an der Wand an einem Nagel baumelt. Häßlich und der Starter schwächelt. Das Licht reicht nur bis zum ersten Regal, für das zweite Regal muss man in der Werkstatt (solls mal werden) das Licht an machen. Echt blöd.
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Eine neue Beleuchtung soll her und weil wir die Regale schon mal weg räumen, werde ich auch noch die Wände eben mal bearbeiten. Geplant war Verputzen, das dauert aber zu lange mit Trocknen und so. Also nur die groben Löcher zuschmieren und anschließend weiß streichen. So der Plan.
Was soll ich sagen, du machst eine Baustelle auf und es ergeben sich drei weitere….. sehr nervig, aber is nu mal so. Eine der Rollen des Schrankes ist defekt, löst sich auf, müsste ausgetauscht werden. Müsste….. muss warten! Baustelle 2

Die Regale waren relativ fix ausgeräumt. Und wenn wir schon am malochen sind, ich würde gerne 2 weiße Regale haben. Die jetzigen sind nicht so schön, eines ist schwarz, das andere Holzfarben, mit unterschiedlichem Design und Höhen. Baustelle 3.

Der Generalplan ist, es kommen Spanplatten unter die Decke, in die LED Lampen eingepasst werden. Sieht ein wenig aus wie eine Landebahnbefeuerung.
Erst sollte es ein breiter Streifen werden werden, der die hässliche Decke verdeckt, jetzt haben wir beschlossen, auch den Bereich in der Nische zu überdecken. Das sieht dann einheitlich aus. Dass an den Randbereichen die Heizungsrohre verlaufen stört uns erst mal nicht. Da könnte man mal eine Verkofferung drum bauen, wenn man gar nix anderes zu tun hat.
Zurück zur Decke.
Die Verlattung war recht schnell angebracht.
Jetzt folgte mein Part, das Schönmachen der Wände…… oder wie ich so schön sage „beipfuschen“.
Die großen Löcher wurden zu gespachtelt und dann mit der Sprühpistole weiße Wandfarbe aufgebracht. Ich kann eine Empfehlung für super Wandfarbe aussprechen (für absolut geil befunden), dann schickt mir eine Nachricht.


Ich finde, der Unterschied ist jetzt schon gewaltig. Es sieht viel gleichmässiger und sauberer aus. Das Verputzen werde ich mir definitiv sparen. Es stehen ja auch die Regale / Schrank vor den Wänden, so dass man gar nicht viel davon sieht.

Die Spanplatte weiß gestrichen, die Löcher für die LED gebohrt, die Spanplatten an die Decke geschraubt, es nimmt Formen an.

Den Spalt zwischen den Platten mit Acryl geschlossen, ein paar Stellen mit weißer Farbe ausgebessert, LED´s eingesetzt, abgeschlossen…….. es werde Licht!
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Es sieht gut aus. Besser als vorher allemal. Und hell isses! Jetzt kann man wenigstens auf Anhieb erkennen, was sich im Regal befindet.
Vorbei die Zeiten, in den man vor der Röhre stand und auf ein gnädiges Zünden der Lampe gewartet hat, gefolgt von einem nervigen Flackern.

Mal abgesehen davon, dass endlich anständiges Licht in der Ecke ist, habe ich auch gleich ausgemistet und die Marmeladengläser neu geordnet.
Die Sauecke ist verschwunden! Und ich hoffe, das bleibt so.
Ausserdem war es sehr angenehm, bei den momentanen Aussentemperaturen im Keller zu arbeiten. Hat sich also definitiv gelohnt und für den weiteren Kellergang werden wir nach dem gleichen Prinzip vorgehen. Wurde auch Zeit, dass sich was bewegt.

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DIY: Tomatenhaus 2.0

Unser erstes Tomatenhaus hatte im letzten Jahr die Feuerprobe bestanden. Nur der Standort war nicht so optimal, weil man nur von der schmalen Seite an die Pflanzen kam. Das hatte zur Folge, dass die Pflanzen nicht vernünftig ausgegeizt werden konnten und das die Ernte etwas einschränkte. Der Nachbar hatte, während wir im Urlaub waren, auch keine Böcke in das enge Häusle zu krabbeln und die Pflanzen zu wässern.
Das Tomatenhaus steht jetzt bei der Nachbarin, die sich darüber sehr gefreut hat.

Mein Mann hat sich sofort an das neue Projekt: Tomatenhaus gemacht.
Ein brachliegendes Beet ist der vermeintlich perfekte Standort.
Die Vorarbeit habe ich geleistet, alle Blumenzwiebeln sind raus, die Büsche entfernt und auch verbliebenes Wurzelwerk sorgfältig ausgegraben. Die Pfostenschuhe warten auf das Einschlagen, die Zeichnung ist fertig, Maße müssen noch übertragen werden…… ach ja, das Holz fehlt noch. Ob das alles noch vor der Ernte fertig wird, wage ich zu bezweifeln. Wir werden sehen.
Es gibt ein Update:
Die Pfostenschuhe sind im Boden, die Pfosten (Vollpfosten) sind gekauft.
Nächste Schritte: Pfosten auf Maß bringen und mit Holzschutz versehen…. dann anschrauben.
Ich habe die Hoffnung, dass bis zum Wochenende das Gestell fertig ist.
Weiteres Update:
Und, oh Wunder, am Mittwochnachmittag schlich der Nachbar mit der Kappsäge unterm Arm durch die Gartentür in unseren Garten. Mein Man trabte los, holte Werkzeuge und Bauplan. Ich bekam die Aufgabe, den unteren Teil der Pfosten zu streichen, weil man da später nicht mehr dran kommt.
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Gesagt getan…..dann hab ich mich vom Acker gemacht und die Herren schaffen lassen.
Ich muss sagen, das Ergebnis gibt Anlass zur Hoffnung.
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Tomatenhaus? Ich würde sagen „Tomatenresidenz“.
Stabil, formschön präsentiert sich das Grundgerüst.
Meine Aufgabe……streichen…… und das Dach vorbereiten.
Erledigt. Jetzt können wir über weitere Schritte nachdenken.
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Ich finde, ich sollte euch die Fortschritte nicht vorenthalten.
Sollte sich jemand für den Bauplan interessieren, mailt mich an.

Wenn ihr glaubt, das wär´s jetzt gewesen….. nö.
Die Bepflanzung fehlt ja noch und, ganz wichtig, eine Dachrinne.
Da der Boden nicht so überragend toll ist, habe ich mich für Pflanztöpfe entschieden, die im Boden eingelassen sind.
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Dazu habe ich ausreichend große Töpfe genommen, den Boden mit der Stichsäge rausgeschnitten und im Boden eingegraben. Das sieht sauber aus und man kann das Ganze noch optisch mit ausgebrachtem Mulch aufwerten. Der Schritt fehlt noch.
Hier also die Steps im Überblick.
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Ein weiterer Tipp, grabt in direkter Nähe zum Wurzelballen einen kleinen Pflanztopf ein. Das erleichtert das Bewässern wenn der Boden nicht so ganz eben ist. Sonst läuft euch das Gießwasser sonstwo hin nur nicht an die Pflanze….  :0)

Die Dachrinne macht Sinn, weil das Tropfwasser sonst unschöne Pfützen verursacht…. ausserdem steht die Wassertonne eh in unmittelbarer Nähe und das Wasser kommt sehr gelegen. Wir haben in der Tonne eine kleine Schmutzwasserpumpe versenkt. So kann man das aufgefangene Wasser direkt wieder den Pflanzen zuführen.

Der nächste Schritt wird noch ein kleiner, portabler / flexibel anzubringender Schutz gegen zu viel Regen und eventuellen Kälteeinbruch sein. Die Ideen reichen von Doppelstegplatten bis hin zu einer textilen Lösung. Ich werde berichten.

Gruss!

DIY: Das Loch in der Wand

Da war diese Loch in der Kellerwand….. man schaute von einem Raum in den nächsten. Warum? Das war mal das Kellerfenster, bevor der Anbau gemacht wurde.
Dann haben wir die Zweitküche gebaut und übrig blieb diese Loch, jetzt mit Blick auf die Rückseite der abgestellten Küchenwand. Häßlich!
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Ich wünschte mir ein auf Maß gefertigtes Regal, welches das Loch verschließt.
Und was soll ich sagen, heute haben wir dieses Regal gebaut. Es war relativ einfach. Das Material haben wir von  unserem Nachbarn geschenkt bekommen, einem pensionierten Schreiner. Maßnehmen, kleine Skizze und schon ging´s los!
Verwendet haben wir Spanplatte 20mm dick. die Platten bleiben auch unbehandelt, ich mag den Look.
Knapp 1,5h später waren wir fertig.
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Ich finde, das hat sich definitiv gelohnt und sieht super aus!
Jetzt kann ich mich dem Rest der Wand widmen……
Nochmal zusammengefasst: vorher / Nachher

 

DIY: das Fenster Dingens

Einen Fensterrahmen zum selbst dekorieren hatte ich irgendwo im WWW gesehen.
Fand ich super, deshalb habe ich meinen Mann gebeten, mir sowas zu bauen.
Hatter….. übersetzt: hat er gemacht

Jetzt hängt das Ding im Hausflur.
Ich muss nur noch ein paar Details hinzufügen, die ich jetzt aber teilweise grad noch nicht habe:
2 alte Beschläge werde ich auf dem Trödel suchen und einen Knauf, den habe ich aber schon zu Hause.

Von hinten ist der Rahmen mit einfachem Hasendraht bespannt, den wir fest getackert haben. So lässt sich mit einfachen Weihnachtsbaumhaken allerlei an die Maschen hängen.

Die Materialliste:
Dachlatten
Säge
Akkuschrauber mit Holzbohrer
Holzdübel
Leim
Spanngurt / Schraubzwinge
Farbe
Hasendraht (fein)
Tacker und Tackerklammern

Tataaaaaaa, das ist das Ergebnis
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Adventskalender 2017

Es hat bei uns ja schon quasi Tradition, einen Adventskalender selbst zu basteln.
Gut, Wochen vorher überlegst du krampfhaft, wie er aussehen soll, du verknotest dir das Hirn, mit was er gefüllt werden könnte, um dann in allerletzter Sekunde im Schweiße deines Angesichts, das Werk fertigzustellen.
Kennste?  Dann weißte, wie´s uns geht.
Mein Mann bastelt heimlich, ich bastel heimlich und wir sind immer wieder erstaunt, wie kreativ doch der Partner ist…….

Eine Idee habe ich, wo ich das Material her kriege weiß ich allerdings noch nicht.

So, ich bin jetzt schon einen Schritt weiter, habe einfach vorgestanzte Pappschachteln im WWW bestellt und ein wenig mit Washi Tape aufgemotzt.
Schnell noch Nummern drauf gestempelt, jetzt können sie gefüllt und verschlossen werden.
advent11Es wird sowas wie eine Seilbahn werden. Mein Mann mag Gin ganz gerne, deshalb werde ich kleine Probierfläschen besorgen. Wenn sie nicht in die Boxen gehen, macht das nix, hab ich schon eine Idee. Unter jeder Seilbahn wachsen auch Bäume…..und das sind dann die Fläschchen mit einem Hütchen aus Eierkarton, die grad passend die richtige Form haben. Sehr schöner Zufall.

Jetzt fang ich schon mal an zu gucken, was in die einzelnen Boxen kommt.
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Das Update gibt´s nächste Woche….. mein Mann liest nämlich mit. Und so ganz will ich ihm die Vorfreude nicht versauen :0)
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Mein Mann war auch wieder kreativ. Er hat seine alte Bierkiste mal eben in meinen Kalender umgewandelt. 24 kleine Weckgläschen sind gefüllt mit kleinen Leckereien und Rubbellosen. I love it!xmas03

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DIY: Großer Auftritt für den kleinen Künstler

Über die hübschen Etiketten und die Entstehungsgeschichte dazu habe ich ja bereits berichtet, wenn du hier schauen möchtest.
Jetzt sind die Etiketten zum Einsatz gekommen und ich finde, sie sehen ganz toll aus.
Im Froster haben Johannisbeeren und Stachelbeeren auf ihren Einsatz gewartet, am Wochenende habe ich sie zu Marmelade gemacht.
Ganz klassisch, ohne Firlefanz, auch die Kerne habe ich drin gelassen.
Verwendet habe ich Gelierzucker 2:1, die Gläser und Deckel ordentlich sterilisiert.
Hygiene ist für die Haltbarkeit unabdingbar!

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Allerdings musste ich beim Einräumen ins Vorratsregal feststellen, dass ich noch Gläser aus dem letzten Jahr besitze……

Wenn jemand an den Etikettenvorlagen interessiert ist, sagt mir bescheid.

DIY: coole Aufkleber für Selbstgemachtes aus der Küche

Die fruchtige Version für Marmeladen, Gelee´s und Konfitüren  habe ich ja bereits vorgestellt, wenn du nochmal schauen möchtest.
Ich habe aber noch weitere Ideen, die ich euch heute zeigen möchte. Die Sticker sind für alles geeignet, weil sie neutral sind. Die Beschriftung erfolgt (könnte erfolgen)  mit einem ganz feinen Lackstift zB von Edding.

Die Hintergründe kannst du selbst gestalten, mit der Transparenz und Farbgebung spielen und dann  auf selbstklebendem Papier (für Etiketten in allen Größen erhältlich) ausdrucken.
20170721_111121_1Zur Formgebung benutze ich einen Motivstanzer, damit geht das ganz einfach. Diese Stanzer gibt es ebenfalls in allen erdenklichen Formen und Größen. Meinen habe ich auf der Creativa erstanden. Ich denke, oval geht immer…..
Du kannst auch Scheren mit geformten Schneiden benutzen. Die sind in allerlei verschiedenen Designs für ganz kleines Geld erhältlich.

Jetzt steht deiner Kreativität eigentlich nicht mehr im Weg.

Hier nochmal eine Ideensammlung für Hintergründe:
– Holzoptik (braun, vintage, grau, gekalkt)
– Schiefer (dunkelgrau, schwarz)
– Tafel (grün, grau oder scharz)
– Fotos, Urlaubsfotos, Natur, Blumen  (am besten etwas im Farbkontrast abschwächen, damit man die Beschriftung noch ordentlich sieht)
– etc der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt