DIY: Die Elfen Tür

In unserem Haus leben Elfen. Echt jetzt. Sie heißen Elf, Zwölf und Dreizehn. Vor kurzem ist ein weiterer Kumpel eingezogen: Vierzehn, der Gingerbreadmann.

Diese Wohngemeinschaft verlangte nach einer Eingangstür.
Nun, mein Mann war so frei und hat eine gebaut.
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Jetzt können sie ohne Chaos zu veranstalten ein und aus gehen.
Vorweihnachtliche Grüße!
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Elf, Zwölf, Vierzehn und ……. (Dreizehn is grad aufm Klo)

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DIY: Xmas / Winterdeko vom Trödel

Bei unserem Kurztrip nach Haarlem sind wir beim Stöbern in den kleinen Gassen auf einen sehr skurrilen Secondhand Laden gestoßen. Im Schaufenster war allerlei Trödel dekoriert. Unser Blick fiel auf ein altes Paar Schlittschuhe. Solche aus Holz und Eisen, die unter die Schuhe montiert werden, mit Lederriemen und Bändern befestigt.

Klasse! Eine wunderbare Idee für eine Winterdeko.
Also wir in den Laden rein…… es hat uns erschlagen, was da alles angeboten wurde. Allerlei witziges Dinge aber auch Krempel, den wir schnurstracks im Mülleimer entsorgt hätten. 
Der nette Verkäufer hängte die Schlittschuhe ab, zeigte auf noch  mehr Modelle. Die Entscheidung war schnell gefällt, die aus dem Schaufenster mussten es sein. 

Für richtig kleines Geld haben wir sie mitgenommen und uns sehr darüber gefreut.
Jetzt, der Dezember naht, die ersten kalten Tage sind vorbei, die Herbstblumen verblüht, die Winterdeko / Xmas Deko ist am Start.

Ein paar Tannenzweige, ein paar Hagebutten, ein alter Stuhl und unsere Schlittschuhe. Keep it simple!

Love it!




DIY: Das Kaffeekannenregal – Industrial Design

Als Kaffeeliebhaber möchte man seine Schätzchen, die Kaffeekannen doch ein wenig ins rechte Licht rücken.
Zudem sind wir auch große Fans vom upcyceln von Materialien. Und so wurde die Idee zu unserem neuen Regal, welches jetzt die Küche ziert geboren.

Ich bin richtig stolz auf das schöne und aussergewöhnliche Stück.

Die Fittinge sind noch von unserer Lampe, die mein Mann für den Keller gebaut hat, das Ventil und das Manometer sind vom Schrott. Das Holz ist Douglasienholz, naturbelassen, aus dem Baumarkt.
Ansonsten braucht man „nur“ noch passende Schrauben und Dübel. Bei den M8 er Schrauben und den Dübeln hatte ich ehrlich gesagt angst, dass man auf der anderen Seite der Wand seine Jacken aufhängen könnte……hahahahahaha. Is aber nix passiert, passt alles.

Kleine Bemerkung: man kann sehr schön noch Haken anbringen oder das Regal in einer neuen Ebene erweitern. Aber jetzt bin ich erst mal zufrieden, Weihnachten steht vor der Tür und eine nette Lichterkette hat ihren Platz gefunden!

DIY – Türkranz

Eine große….besser gesagt riesen Version gibt es bereits und sie hängt jedes Jahr in der Vor- und Weihnachtszeit im Fenster. Abends schaltet sich über eine Automatik die Beleuchtung ein und es sieht wunderschön aus.
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Eine kleine Version würde sich auch sehr gut vor dem Haus machen, dachte ich.
Bei unserer letzten Shoppingtour in Holland eben die Teile eingekauft und diese Woche endlich mal zusammengebastelt.
Jetzt wartet er auf seinen Einsatz, der Kranz.
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benötigtes Material:
* Kranz aus Reben oder Weide
* Kugel in verschiedenen Größen, die Farbe(n) bestimmst du selbst
* Kabelbinder
* Schere oder Seitenschneider
* Band oder Seil zum Aufhängen

Die Kugel werden auf einen Kabelbinder gefädelt und dann am Kranz befestigt.
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Es sieht sehr cool aus, wenn die Größen gemischt werden und es nicht so gleichmässig aussieht. Aber da ist meine persönliche Meinung.
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Zum Schluss noch ein Band zu Aufhängen dran.
Die Beleuchtung ist in unserem Fall eine LED Lichterkette mit Batterie betrieben.
Für draußen werden wir sie durch eine LED Lichterkette mit Timer ersetzen, die alle 24h den Kranz für 6 Stunden oder so beleuchten wird.
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Weihnachten kann  kommen.

DIY: …es werde Licht…

Keller. Wie in vielen Haushalten dunkle Ecken, fehlender Stauraum, Stiefkind und das ewige Gefühl: „man müsste mal wieder ausmisten!“

Dunkel ist das Stichwort, das mit dem Aufräumen schieben wir mal beiseite. Ein recht schmaler Durchgang, denn rechts stehen zwei Regale mit Marmeladen und Soßen Vorräten und links in der Nische ein rollbarer Schrank mit Plastik Aufbewahrungsbehältern (ätschbätsch, keine Werbung für namhafte Plastikgefäßhersteller) und leeren Marmeladengläsern und Flaschen. Rollbar deswegen, weil dahinter die Türen für den Schornsteinfeger sind, besser gesagt, sich die Kaminschächte befinden. Das am Rande.
Beleuchtet wird die Ecke momentan mit einer kleinen Neonröhre, die in ihrer Halterung an der Wand an einem Nagel baumelt. Häßlich und der Starter schwächelt. Das Licht reicht nur bis zum ersten Regal, für das zweite Regal muss man in der Werkstatt (solls mal werden) das Licht an machen. Echt blöd.
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Eine neue Beleuchtung soll her und weil wir die Regale schon mal weg räumen, werde ich auch noch die Wände eben mal bearbeiten. Geplant war Verputzen, das dauert aber zu lange mit Trocknen und so. Also nur die groben Löcher zuschmieren und anschließend weiß streichen. So der Plan.
Was soll ich sagen, du machst eine Baustelle auf und es ergeben sich drei weitere….. sehr nervig, aber is nu mal so. Eine der Rollen des Schrankes ist defekt, löst sich auf, müsste ausgetauscht werden. Müsste….. muss warten! Baustelle 2

Die Regale waren relativ fix ausgeräumt. Und wenn wir schon am malochen sind, ich würde gerne 2 weiße Regale haben. Die jetzigen sind nicht so schön, eines ist schwarz, das andere Holzfarben, mit unterschiedlichem Design und Höhen. Baustelle 3.

Der Generalplan ist, es kommen Spanplatten unter die Decke, in die LED Lampen eingepasst werden. Sieht ein wenig aus wie eine Landebahnbefeuerung.
Erst sollte es ein breiter Streifen werden werden, der die hässliche Decke verdeckt, jetzt haben wir beschlossen, auch den Bereich in der Nische zu überdecken. Das sieht dann einheitlich aus. Dass an den Randbereichen die Heizungsrohre verlaufen stört uns erst mal nicht. Da könnte man mal eine Verkofferung drum bauen, wenn man gar nix anderes zu tun hat.
Zurück zur Decke.
Die Verlattung war recht schnell angebracht.
Jetzt folgte mein Part, das Schönmachen der Wände…… oder wie ich so schön sage „beipfuschen“.
Die großen Löcher wurden zu gespachtelt und dann mit der Sprühpistole weiße Wandfarbe aufgebracht. Ich kann eine Empfehlung für super Wandfarbe aussprechen (für absolut geil befunden), dann schickt mir eine Nachricht.


Ich finde, der Unterschied ist jetzt schon gewaltig. Es sieht viel gleichmässiger und sauberer aus. Das Verputzen werde ich mir definitiv sparen. Es stehen ja auch die Regale / Schrank vor den Wänden, so dass man gar nicht viel davon sieht.

Die Spanplatte weiß gestrichen, die Löcher für die LED gebohrt, die Spanplatten an die Decke geschraubt, es nimmt Formen an.

Den Spalt zwischen den Platten mit Acryl geschlossen, ein paar Stellen mit weißer Farbe ausgebessert, LED´s eingesetzt, abgeschlossen…….. es werde Licht!
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Es sieht gut aus. Besser als vorher allemal. Und hell isses! Jetzt kann man wenigstens auf Anhieb erkennen, was sich im Regal befindet.
Vorbei die Zeiten, in den man vor der Röhre stand und auf ein gnädiges Zünden der Lampe gewartet hat, gefolgt von einem nervigen Flackern.

Mal abgesehen davon, dass endlich anständiges Licht in der Ecke ist, habe ich auch gleich ausgemistet und die Marmeladengläser neu geordnet.
Die Sauecke ist verschwunden! Und ich hoffe, das bleibt so.
Ausserdem war es sehr angenehm, bei den momentanen Aussentemperaturen im Keller zu arbeiten. Hat sich also definitiv gelohnt und für den weiteren Kellergang werden wir nach dem gleichen Prinzip vorgehen. Wurde auch Zeit, dass sich was bewegt.

DIY: Tomatenhaus 2.0

Unser erstes Tomatenhaus hatte im letzten Jahr die Feuerprobe bestanden. Nur der Standort war nicht so optimal, weil man nur von der schmalen Seite an die Pflanzen kam. Das hatte zur Folge, dass die Pflanzen nicht vernünftig ausgegeizt werden konnten und das die Ernte etwas einschränkte. Der Nachbar hatte, während wir im Urlaub waren, auch keine Böcke in das enge Häusle zu krabbeln und die Pflanzen zu wässern.
Das Tomatenhaus steht jetzt bei der Nachbarin, die sich darüber sehr gefreut hat.

Mein Mann hat sich sofort an das neue Projekt: Tomatenhaus gemacht.
Ein brachliegendes Beet ist der vermeintlich perfekte Standort.
Die Vorarbeit habe ich geleistet, alle Blumenzwiebeln sind raus, die Büsche entfernt und auch verbliebenes Wurzelwerk sorgfältig ausgegraben. Die Pfostenschuhe warten auf das Einschlagen, die Zeichnung ist fertig, Maße müssen noch übertragen werden…… ach ja, das Holz fehlt noch. Ob das alles noch vor der Ernte fertig wird, wage ich zu bezweifeln. Wir werden sehen.
Es gibt ein Update:
Die Pfostenschuhe sind im Boden, die Pfosten (Vollpfosten) sind gekauft.
Nächste Schritte: Pfosten auf Maß bringen und mit Holzschutz versehen…. dann anschrauben.
Ich habe die Hoffnung, dass bis zum Wochenende das Gestell fertig ist.
Weiteres Update:
Und, oh Wunder, am Mittwochnachmittag schlich der Nachbar mit der Kappsäge unterm Arm durch die Gartentür in unseren Garten. Mein Man trabte los, holte Werkzeuge und Bauplan. Ich bekam die Aufgabe, den unteren Teil der Pfosten zu streichen, weil man da später nicht mehr dran kommt.
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Gesagt getan…..dann hab ich mich vom Acker gemacht und die Herren schaffen lassen.
Ich muss sagen, das Ergebnis gibt Anlass zur Hoffnung.
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Tomatenhaus? Ich würde sagen „Tomatenresidenz“.
Stabil, formschön präsentiert sich das Grundgerüst.
Meine Aufgabe……streichen…… und das Dach vorbereiten.
Erledigt. Jetzt können wir über weitere Schritte nachdenken.
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Ich finde, ich sollte euch die Fortschritte nicht vorenthalten.
Sollte sich jemand für den Bauplan interessieren, mailt mich an.

Wenn ihr glaubt, das wär´s jetzt gewesen….. nö.
Die Bepflanzung fehlt ja noch und, ganz wichtig, eine Dachrinne.
Da der Boden nicht so überragend toll ist, habe ich mich für Pflanztöpfe entschieden, die im Boden eingelassen sind.
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Dazu habe ich ausreichend große Töpfe genommen, den Boden mit der Stichsäge rausgeschnitten und im Boden eingegraben. Das sieht sauber aus und man kann das Ganze noch optisch mit ausgebrachtem Mulch aufwerten. Der Schritt fehlt noch.
Hier also die Steps im Überblick.
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Ein weiterer Tipp, grabt in direkter Nähe zum Wurzelballen einen kleinen Pflanztopf ein. Das erleichtert das Bewässern wenn der Boden nicht so ganz eben ist. Sonst läuft euch das Gießwasser sonstwo hin nur nicht an die Pflanze….  :0)

Die Dachrinne macht Sinn, weil das Tropfwasser sonst unschöne Pfützen verursacht…. ausserdem steht die Wassertonne eh in unmittelbarer Nähe und das Wasser kommt sehr gelegen. Wir haben in der Tonne eine kleine Schmutzwasserpumpe versenkt. So kann man das aufgefangene Wasser direkt wieder den Pflanzen zuführen.

Der nächste Schritt wird noch ein kleiner, portabler / flexibel anzubringender Schutz gegen zu viel Regen und eventuellen Kälteeinbruch sein. Die Ideen reichen von Doppelstegplatten bis hin zu einer textilen Lösung. Ich werde berichten.

Gruss!

DIY: Das Loch in der Wand

Da war diese Loch in der Kellerwand….. man schaute von einem Raum in den nächsten. Warum? Das war mal das Kellerfenster, bevor der Anbau gemacht wurde.
Dann haben wir die Zweitküche gebaut und übrig blieb diese Loch, jetzt mit Blick auf die Rückseite der abgestellten Küchenwand. Häßlich!
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Ich wünschte mir ein auf Maß gefertigtes Regal, welches das Loch verschließt.
Und was soll ich sagen, heute haben wir dieses Regal gebaut. Es war relativ einfach. Das Material haben wir von  unserem Nachbarn geschenkt bekommen, einem pensionierten Schreiner. Maßnehmen, kleine Skizze und schon ging´s los!
Verwendet haben wir Spanplatte 20mm dick. die Platten bleiben auch unbehandelt, ich mag den Look.
Knapp 1,5h später waren wir fertig.
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Ich finde, das hat sich definitiv gelohnt und sieht super aus!
Jetzt kann ich mich dem Rest der Wand widmen……
Nochmal zusammengefasst: vorher / Nachher