Frohe Ostern!!

ostern
Schöne Feiertage euch allen da draußen!

Happy Easter!

Καλό Πάσχα!

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Strasbourg, Capitale de Noel

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Ja, das isse wirklich!
Opulent, strahlend, festlich, verrückt, blinkend und glitzernd……so lässt sich Strasbourg zur Vorweihnachtszeit beschreiben.
Geplant vor über einem Jahr, ausgelöst durch die Erzählungen einer Kollegin und einen Blogpost, der mich fasziniert hat.
Ich hatte mich noch nie damit befasst, Strasbourg…..ok, ich wusste, das liegt in Frankreich, im Elsaß. Elsaß, da soll man gut essen können und das Warenangebot in den Supermärkten soll Fein- und Leckerschmecker in Verzückung versetzen. Klingt klasse!
Nun gut.
Für 2016 war die Zeit zu kurz zum Buchen, also mal für 2017 planen.
Hotels zu dieser Zeit unverschämt teuer oder du bist soweit ausserhalb, dass es keinen Spaß macht.
Also schauen wir bei Ferienwohnungen in Schlagdistanz zur Innenstadt, möglichst mit Anbindung durch die öffentlichen Verkehrsmittel in der Nähe. Du willst ja auch dein Auto irgendwo abstellen ohne dich groß um Parktickets etc kümmern zu müssen. Mit jedem dieser Punkte dezimiert sich das Angebot. Der finale Schlag ist, wenn du 2 Zimmer brauchst und mit 4 Personen anreist.

Ich bin fündig geworden. Wir haben über die Plattform Fewo schon viele Unterkünfte gebucht und somit hatte ich keine Bange, dass das nicht klappt. Die Konversation mit dem Besitzer war unproblematisch und sehr freundlich.
Check:
– 2 Zimmer
– mit Frühstück
– Parkplatz
– Tram Haltestelle unweit
– 3 Haltestellen bis zur Innenstadt
– notfalls Bäcker und kleiner Supermarkt um die Ecke

Endlich war es soweit.
Ein verlängertes Wochenende, von Freitag bis Sonntag. 4 gut gelaunte Personen mit kleinem Gepäck und großen Kühltaschen machten sich auf den Weg.
Die Anreise verlief problemlos, erster Stop ein großes Einkaufszentrum mit riesigem Supermarkt.
Aaaaaaaaaaah, das Warenangebot übertraf meine Erwartungen. Problemlos hätte man hier viel Geld ausgeben können.
Die Franzosen verstehen was von Genuß. Alleine das  Angebot an Käsesorten, Wurst und Pasteten, Brot, Baguette und Patisserie war der Knaller. Der Duft von frisch gebackenem Brot, das machte schon Laune.
Es wanderten einige Käsesorten, Wein und andere Leckereien in den Einkaufskorb, bevor es zum zweiten Supermarkt ging.
Der Markt war kleiner aber nicht minder gut ausgestattet. Auch hier haben wir uns mit allerlei Leckereien eingedeckt.
Nun aber schnell zur Unterkunft, die nicht weit entfernt war.
Wir wurden dort sehr herzlich empfangen und konnten unser Auto auf dem Garagenhof abstellen. Sehr schön.
Kurz die Zimmer verteilt, frisch gemacht und schon waren wir auf dem Weg nach Petit France.
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Es war schönes Wetter, also gingen wir zu Fuß. Die Empfehlung des Vermieters lag ganz klar auf der Hand. Lieber heute anschauen, bevor Samstag und Sonntag die Touristenschwärme einfallen.
Es war wunderbar! Die Sonne kam noch raus und bescherte uns perfektes Licht zum Fotografieren.
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Je dunkler es wurde, desto mehr rückte die opulente Beleuchtung in den Vordergrund. Die Fachwerkhäuser waren wunderschön und sehr individuell geschmückt. Ein Haus schöner als das andere, eine Beleuchtung ungewöhnlicher als die andere.
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Wunderbarer Vin Chaud, der im Vergleich zur deutschen Glühweinplörre ein wahrer Gaumenschmaus ist. Knusprig gebackene Brezeln, Hefe Maennele,  wundervolles Pain d´Épice (Lebkuchen) und Gebäck aller Art.
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Während man in Deutschland Handyschalen und anderen nutzlosen Killefit feilgeboten bekommt, stößt man hier auf Kunstgewerbe und wahre Weihnachtsdeko. Eine Wohltat für die Augen.
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Hier reiht sich ein Weihnachtsmarkt an den nächsten. Jeder Stadtteil hat seinen eigenen und die engen Strassen mit den hübsch geschmückten Häusern verbinden alles zu einem einzigartigen Lichtermeer.
Hier ein paar Impressionen:
strasbourg22strasbourg06strasbourg07Am Freitag war es vergleichsweise ruhig in den Gassen, am Samstag schoben sich die Massen durch, dicht an dicht. Notiz an mich selber und alle, die einen Besuch in Strasbourg planen:
– meidet Samstag und Sonntag
– reserviert rechtzeitig einen Tisch, wenn ihr im Restaurant essen wollt.

Und wie wir so Richtung Münster gehen und noch einen Glühwein trinken, die ganzen Lichter um uns herum, der Duft nach Gebackenem in der Nase, keimt der Wunsch auf, jetzt könnte es doch schneien.
Ohne scheiß, kaum ausgesprochen fing es an zu schneien. Zuerst in dicken Körnern, dann in Flocken…… was geht denn jetzt ab?
Völlig durchnässt, weil wir damit ja nun wirklich nicht gerechnete haben, sind wir in ein sehr nettes Restaurant geflüchtet. Das war am Freitag und wir bekamen problemlos einen freien Tisch im Le Thomasien in Petit France.
Deftige Elsässer Küche und ein wirklich nettes Ambiente bescherten uns einen tollen Abend. Die Bedienungen waren super nett und das Essen schmeckte ausgezeichnet.

Wir Mädels hatten die Röstis in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Die Röstis waren geraspelte Kartoffeln in einer Auflaufform, saftig in Soße, sehr lecker gewürzt und schlußendlich mit Käse überbacken. Sehr sättigend und fein! Die Männer hatten Flammkuchen und geschmortes Fleisch mit Kartoffeln. Dazu tranken wir ein zünftiges Weihnachtsbier.
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Preis-Leistung stimmten hier absolut!
Zufrieden, satt und müde sind wir zurück in unsere Unterkunft um gestärkt in den nächsten Tag zu starten.
Unsere Übernachtung beinhaltete auch ein Frühstück. Wir hatten keine großen Erwartungen und wurden mit einem tollen und reichhaltigen Frühstück überrascht. Gemütlich in der Küche der Vermieter sitzend, bei Kaffee, Croissants, Baguette und Käse, Honig, Marmelade und frischem Obst stärkten wir uns für den Tag.
Samstag.
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Busse karrten Touristen an und man bekam kein Bein mehr auf den Boden. Unser Ziel hieß der Laden der Firma : La Belle Iliose, Fischkonserven.
Von dem Erlebnis mit dem vergoldeten (teuren) Sardinenbrot hatte ich ja berichtet. Und wie es der Zufall so wollte befand sich ein Laden in einer der Haupt Einkaufsstrassen. Darauf hatten wir uns wirklich gefreut. Der Laden war nicht sonderlich groß aber fantastisch ausgestattet. Ein Mekka für Freunde der konservierten Meeresbewohner.
Großeinkauf weil, übers Internet sind die Dosen viel teurerer, und die Dosen sehen einfach sensationell aus, das schreit nach Kunst!
Eine kurze Rast in einem sehr coolen Bistro, dem Jeannette et les Cycleux. Mal eben aufwärmen und einen Happen essen, genau das Richtige.
Auch hier war der Glühwein exzellent. Wir bestellten Quiche Lorraine und weil ich es unbedingt mal probieren wollte Foie Gras. Es schmeckte super. Die fröhliche Atmosphäre, die ungewöhnliche Deko und das gute Essen können wir bedenkenlos empfehlen!

Um aus dem Trubel zu entkommen entschlossen wir uns, mal zum Europaparlament zu fahren. Dort angekommen fanden wir das Gebäude nicht gerade weltbewegend und da wir auch keine Besichtigung planten, liefen wir nur mal draussen längst und stiegen wieder in die Bahn Richtung Innenstadt.
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Nach einer kurzen Siesta fuhren wir zum Essen erneut in die Stadt. Tja, das Debakel hätten wir uns sparen können, wenn wir einen Tisch reserviert hätten. Es war voll! Vor den Restaurant lange Warteschlangen und keine Chance auf einen freien Tisch.
Wir suchten ewig und gaben dann auf. Etwas abseits des Trubels stießen wir auf eine kleine Brasserie, die tatsächlich noch einen Tisch frei hatte. Das Essen war so lala, nicht schlecht, aber auch nicht so schmackhaft wie am Abend zuvor. Also traten wir die Heimfahrt an und tranken in unserer Unterkunft noch ein Glas Wein zum Ausklang eines wundervollen Wochenendes.

Kurze Zusammenfassung und Tipps:
– Besuch (zur Weihnachtsmarktzeit) unter der Woche bis maximal Freitag, dann ist es nicht zu voll
– öffentliche Verkehrsmittel sind recht günstig, 24h Ticket oder Gruppeticket
– Tisch im Restaurant vorher reservieren, vor allem, wenn du am Wochenende einen Restaurantbesuch planst
– Käse, Wurst, Gebäck, das sind alles tolle Mitbringsel zu angemessenen Preisen
– Vin Chaud, die leckerste Alternative zu unserem Glühwein!

Wir haben unsere Übernachtungen über Fewo direkt gebucht.
Das muss jeder für sich selbst entscheiden, welchen Komfort er haben möchte.
An unserer Unterkunft gab es nichts auszusetzen. Picobello sauber, gut zu erreichen, mit ausgezeichnetem Frühstück und sehr freundlichen und netten Vermietern.

Wenn einer eine Reise tut…

… dann kann er was erzählen. Wenn sich allerdings Blogger zu einem Ausflug verabreden, dann kann man was erleben!

Die Bloggerreise  Emscher Landschaftspark des Regionalverband Ruhr, wobei Reise zunächst etwas mehr vermuten lässt als es nachher wirklich ist. Reise, ja, weil man schon ein paar ordentliche Kilometer unterwegs ist. Reise, nein, weil es doch nur auf einen Tag beschränkt ist, ohne Übernachtung und so.

Eingeladen haben der Regionalverband Ruhr (RVR) uum interessierten Bloggerinnen und Bloggern den Emscher Landschaftspark vorzustellen.
Wer es noch nicht weiß, er ist der größte Regionalpark in Europa…… deshalb auch die „Reise“.
Informationen werden wir begleitend von fachkundigen Experten erhalten, die uns mit Geschichten und Hintergründen zum Park versorgen werden.

Wie lautet das Programm:

9:00 Uhr Treffen am HBF Essen, Abfahrt

1. Station: RVR- Besucherzentrum Emscher Landschaftspark Haus Riphorst, Oberhausen
*  RVR- Besucherzentrum Emscher Landschaftspark Haus Riphorst
* Besuch des Gehölzgartens am Haus Riphorst

2. Station: Halde Beckstrasse / Tetraeder, Bottrop
* Auffahrt auf Halde Beckstrasse mit dem Bus
* Besuch Haldeplateau mit Aussichtsplattform Tetraeder

3. Station: Westpark Bochum
* Parkspaziergang über unterschiedliche Höhenstufen mit Stationen Jahrhunderthalle und Erzbahnschwinge
* Installation RuhrTriennale „the good, the bad and the ugly“

4. Station: Phoenixsee, Dortmund
* Besuch des Musik Picknicks Emscher Landschaftspark / Song Slam, mit Kurzführung Phoenixsee und ggf. Aufstieg Haldenskulptur Ostufer
* Imbiss Food-Truck Wrap Attack und Fruchtflitzer

Ich finde, das klingt spannend!

Knapp 24h später……
So, die Reise ist tatsächlich schon wieder Geschichte und es war grandios!

Ich starte mal von vorne. Wir haben uns am HBF in Essen getroffen und wurden von Marja Wardenga in Empfang genommen. Es gesellte sich noch Ulla Egnigk, Tour Guide von Ruhr Tour, unsere dänisch-deutsche Reiseführerin (Rødgrød med fløde) zu uns. Bus da, alle Teilnehmer da, sonniges Sommerwetter, es ging los.
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Es ging los Richtung Oberhausen zum Haus Ripshorst. Wo iss´n dat? Fast jeder war schon mal im Konsumtempel Centro – Neue Mitte. Dass sich genau gegenüber ein ganz wunderbarer Landschaftspark befindet, das wissen vielleicht nur wenige.
DAS muss sich ändern!
Kommt man von der Autobahn, biegt man gleich hinter der lila Brücke links ab und fährt durch eine malerische Straße mit alten Backsteinhäuschen und verwunschenen Gärten. Rechts entlang der Strasse  befindet sich bereits der Gehölzgarten Ripshorst, bis man zum Parkplatz des besagten Haus Ripshorst gelangt. Hier ist der Dreh- und Angelpunkt,  Informationszentrum und Treffpunkt zugleich. Von hier aus kann man wunderbare Touren starten, egal ob zu Fuß oder mit dem Rad. Schau mal rein, es ist großartig!

Zuerst schauten wir uns ein wenig in der näheren Umgebung um und kamen am „Zauberlehrling“ vorbei. Jene Skulptur kannte so mancher bislang auch nur von Bildern oder gar nicht.

Im Hintergrund das Gasometer, welches die Landschaft herrschaftlich überragt, davor der Rhein-Herne Kanal und parallel dazu die Emscher. Die Gegend hat so viel zu bieten, an jeder Ecke kann man Neues entdecken und unabhängig von Jahreszeiten und Wetter ist das definitiv einen Ausflug wert.

Im Informationszentrum kann man sich umfassend Tips holen, über die Ausmaße des Emscher Landschaftparks gibt es sehr einprägsame Informationen. Eine Schautafel mit einem Blick aus dem All macht erst bewusst, wie groß das Areal insgesamt ist.
Auf unserer todo-Liste steht jetzt definitiv der Gehölzgarten und zwar zum Herbstbeginn, wenn der „Indian Summer“ beginnt. Im Gehölzgarten befinden sich nämlich Baumarten, die in Nordamerika für das wunderbar gefärbte Spektakel verantwortlich sind.

Die Organisation war tiptop. An alles wurde gedacht. Wir bekamen zu den Infos noch ein Lunchpaket mit allerlei leckerem und gesunden Inhalt, ein Kaffee, kurze Pause, Pipi machen und weiter ging´s Richtung Bottrop.
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Mit Sondergenehmigung für unseren Bus ist die Auffahrt zum Tetraeder weit weniger schweißtreibend, als zu Fuß. Aber selbst ohne Bus, lohnt es sich, die Halde zu erklimmen. Oben erwartet einen eine grandiose Aussicht, das Ruhrgebiet liegt uns zu Füßen.
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Wem das noch nicht reichte, konnte über Treppen und Lichtgitter zur Aussichtsplattform gehen. Nichts für Menschen mit Höhenangst, aber ein sensationell toller Blick! Wir hatten aber auch echt richtig gute Sicht und von hier oben sieht man erst mal, wie viel Grün das Ruhrgebiet doch zu bieten hat.
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Nix schwatz und nur Kohle. Die Schwerindustrie ist teilweise rückläufig und die letzte noch in Betrieb befindliche Zeche geht auch ihrem Ruhestand entgegen. todo Liste, Sunset von hier oben!
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Ich möchte auch noch erwähnen, während wir im Bus nach hier oben geschaukelt
wurden, waren Feuerwehrmänner (echte Männer!)  in voller Montur im Laufschritt zu Trainingszwecken unterwegs. Selbst für einen flotten Spruch hatten die noch Puste! Respekt! Irgendwie ein wenig peinlich für uns :0)))))
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Auf dem weiteren Weg Richtung Bochum , fuhren wirin Welheim  durch ein (damals) typisches Arbeiterviertel. Die Bindung der Arbeiter  an die Firmen und die Region hatten damals einen ganz anderen Stellenwert und die Grünflächen zeugen noch heute von dem Garten vor der Haustür. Damals waren die Häuser auch sehr viel kleiner. Die Wohnungen hatten zwischen 40 und 60m² und man wohnte mit 4-6 Personen drin.
Die Häuser haben hier einen besonderen Baustil, der allgemein sehr gut ankommt. Die Strassenzügen strahlen so eine Gemütlichkeit aus, die man heute doch sehr vermisst.
Hätte man sich die Autos weggedacht und den Asphalt durch Kopfsteinpflaster ersetzt, man hätte ganz sicher noch Hufetrappeln hören können, so wie ein Sack voll spielender Kinder. Sehr sehr idyllisch!

In Bochum ging es zum Westpark. Wir starteten an der Erzbahnschwinge, einer futuristischen Hängebrücke über die einstige  Erztrasse.
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Gingen dann weiter durch den Park mit riesen Grünflächen, vorbei an den Wasserbecken, den Kühltürmen bis zur Jahrhunderthalle. Ein sehr schönes geschichtsträchtiges Gelände, welches zur Dämmerung farbig illuminiert wird. Das muss man sich tatsächlich mal anschauen und damit landet es auf unserer todo-Liste.
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Die letzte Station kündigte sich an, wir fuhren nach Dortmund zum Phoenix See. Eine weitere Veranstaltung wartete auf uns, es fand am Südufer das Musikpicknick statt, veranstaltet vom Regionalverband Ruhr.  Bei herrlichstem Sonnenschein haben viele Besucher den Weg zum Event gefunden.
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Der Foodtruck „Wrap Attack“ verwöhnte mit genial leckeren Wrap Variationen sowie exzellenten Fritten Kreationen, und beim Fruchtflitzer konnten wir uns mit Getränken versorgen.

Die musikalische Untermalung war, sagen wir es mal vorsichtig, künstlerisch ausbaufähig.
Wir beendeten den Ausflug mit einem weiteren kleinen Spaziergang mit Unterbrechung auf der Insel und wurden im Neubauviertel von unserem Busfahrer wieder eingesammelt.
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Die Rückfahrt verlief sehr still, ich glaube, wir waren alle platt und müde. Pünktlich um 17 Uhr kamen wir wieder am HBF in Essen an.

Zusammenfassend kann ich für uns sagen, wir haben Impulse für ganz viele neue Ausflugsideen erhalten. Das Thema Emscher Landschaftspark ist so toll und umfangreich. Für jeden, egal welchen alters,  ist etwas Interessantes dabei. Ganz sicher werden wir noch einige Landmarken, Halden und Industriebrachen, Wander- und Fahrradwege, Informationszentren, Zechen und und und erkunden!

Unser Dank gilt dem Emscher Landschaftspark und dem Regionalverband Ruhr für die Einladung,  insbesondere Marja und Ulla für die charmante Begleitung und die vielen Geschichten rund um die angefahrenen Stationen. Nicht zu vergessen unseren Busfahrer, der uns tapfer überall hin kutschiert hat.
Danke auch an die Mitreisenden:
Christina http://christinaquast.de
Gesa https://dieschoenheitderchance.wordpress.com
Frauke http://fraeuleinswunderbarewelt.blogspot.de
Danny http://www.wahlheimat.ruhr
Jürgen http://www.wanderwegewelt.de/blog
Michael http://eichental.blog

Es war schön mit euch, sehr spannend, wieder einmal ein paar Gesichter hinter den Blogs mal kennengelernt zu haben.

#elp2017

Der geschenkte Urlaubstag – Die Blogowskis on tour

Ich bin noch neu in der Gruppe. Beim ersten Treffen habe ich schon klasse Bloggerinnen kennengelernt und so konnte beim bevorstehenden Ausflug eigentlich auch nix mehr schief gehen, wir bewegen uns alle auf dem selben Weg.

Wandern am Baldeney See in Essen, ein Teil des Ruhrsteigs sollte es werden.
Jetzt wird der eine oder andere sagen „Wandern ? Im Ruhrgebiet? Is doch alles grau und schwarz!“

Nö, isses nich! Ich beweise es dir!
Die Wettervorhersage klang vielversprechend trotz der Unwetter der vergangenen Woche. Der Samstag rückte näher und ich freute mich wie Bolle, dass der Ausflug tatsächlich stattfindet.
Schnell noch das Wichtigste in den Rucksack gepackt (ohne Kamera wäre ne Katastrophe) und etwas Proviant (mein mann hat uns extra Kekse „für die Reise“ gekauft). Wanderschuhe in den Kofferraum geschmissen und weg war ich.
Unterwegs habe ich Maike eingefangen und es ging los Richtung Essen.
Die erste Hürde war  die nicht mehr existente Brücke in Kupferdreh (wird wohl erneuert),  über die uns das Navi vehement versuchte zu leiten.

Lange Rede, kurzer Sinn, irgendwann waren wir komplett. Leider konnten einige urlaubs-, zeit- und krankheitsbedingt nicht teilnehmen und so war die Gruppe mit 5 Leuten recht überschaubar. Kurze Vorstellungsrunde, Kontrolle des Equipments, Powerbank, Objektive, insbesondere des Schuhwerks…..alles für tauglich befunden (muahahahahaha) und die Wanderung konnte beginnen.
Um es vorweg zu nehmen, die Ausschilderung des Wanderwegs war im nachhinein etwas dürftig. Aber dank der Handynavigation  haben wir den Weg gemeistert.
Es ist genial mit der Gruppe unterwegs zu sein. Du kannst fotografieren, so lange du willst, keiner meckert, weil du an jedem Blümchen stehen bleibst. Du kannst am Handy drücken ohne dass sich einer als unhöflich bezichtigt. Du kannst dein Essen fotografieren ohne dir blöde Kommentare anhören zu müssen. Yes! Strike!

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Zuerst durchquerten wir ein modernes piksauberes Wohngebiet (sozialer Brennpunkt, wenn du verstehst, was ich meine) mit einem Aufstieg, der uns die Lunge aus dem Hals treten ließ, fröhlich überholt von einem netten Postboten auf seinem Drahtesel
Da gab es einen Spielplatz, den wir uns als Kinder erträumt hätten. So mit Seilrutsche und Kletterwand (Go Kaddy! Go Kaddy!) echt nett gemacht. Kleiner Hinweis, bei der Seilrutsche kommt man relativ leicht an die Kapazitätsgrenze….. davon zeugen tiefe Schleifspuren.

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Der Wanderweg hatte eine merkwürdige Streckenführung. 2x standen wir in einem vermeintlichen Privatgarten und in einer Hofeinfahrt um dann festzustellen, dass da tatsächlich der Weg weitergeht. So im Outback denkste ja echt, dass gleich ein Anwohner mit Schrotflinte hinter dir steht um sein Hab und Gut zu verteidigen. War nich so!

Der Weg führte uns durch unglaubliche Landschaft. Es mutete teils an als wären wir wirklich weit weg irgendwo im Dschungel. Mannshohe Grünpflanzen säumten einen sehr schmalen Trampelpfad, Brombeerbüsche kratzten am Lack und Brennnesseln ….naja, tut eben weh! Aber es war großartig. Der Weg führte meist durch den Wald und es duftete nach dem Regender vergangenen Tage und feuchtem Waldboden.

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Ein plötzlich einsetzender Regenschauer konnte uns nichts anhaben, wir waren geschützt durch das dichte Blätterdach, es war toll. Sofort kam die Sonne wieder raus und so blieb das den restlichen Tag. Knackige 29 Grad, eine leichte Brise, Traum Urlaubstag würde ich sagen.
Außer einer Vielzahl von Wildblüten, Blumen und Kräutern haben wir auch noch eine Blindschleiche gesehen und ein Reh. Soll  noch mal einer was gegen den Pott sagen.

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Irgendwann kamen wir wieder in die Zivilisation (Anmerkung: der Wanderweg verlief fast parallel zum Weg am Seeufer, nur etwas weiter ins „Landesinnere“) und liefen am Seeufer entlang. Hier war ordentlich was los, Wochenende und schönes Wetter, kannste dir vorstellen.
Das erste Ziel hieß „Haus Scheppen“. Pommesbude, Biergarten, Bootsanleger, Jachthafen und Laufsteg zugleich.
Sitzt du hier bei Currywurst-Pommes und Bier in der ersten Reihe, kannste was erleben.
Rentner beim Warten auf den Ausflugsdampfer, Motorradfahrer mit ihren schweren Maschinen, Familien mit Kindern und Porschefahrer mit der gefühlten Berechtigung „Parken in der ersten Reihe“. Sehr amüsant.

Kurze Stärkung mit Pflaumenkuchen und diversen Getränken. Wir nahmen das nächste Boot und senkten das Durchschnittsalter der Mitfahrer um viele Jahre, vielleicht auch Jahrzehnte. Ganz bestimmt Jahrzehnte.
Hach, so eine Bootsfahrt ist schön. Vor allen Dingen, wenn du draußen im Schatten sitzen kannst, ein laues Lüftchen weht und  Sonne, Himmel und Wolken ein fast unwirkliches Bild zaubern. Ich würde sagen „Kitsch as Kitsch can“ So schön!
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SONY DSCIn Kupferdreh war unsere Fahrt zu Ende und wir machten uns mit knurrendem Magen auf den Weg ins Restaurant „Cavos“, direkt am Seeufer, wir hatten reserviert.
Von außen sah das Restaurant eher mäßig aus, dafür erwartete uns innen ein ziemlich stylisches und schickes Ambiente. Das Essen war toll und die Zeit flog nur so dahin.

Das Lokal füllte sich und wir amüsierten uns über die Gäste. Alle waren sehr gediegen und schick gekleidet, während wir mit verschwitzten Klamotten und Wanderlatschen eher nach Brotzeit aus dem Rucksack aussahen. Egal, wir hatten Spaß!

So machten wir uns wieder auf den Heimweg.
Das war ein toller Tag! Danke Mädels, dass ich dabei sein durfte!
Und für alle Leserinnen und Leser, schaut mal bei den Mädels vorbei!
Flowers & Candies
The Black Wolf´s Den
Leckerbox
Kaddinator

Lefkada – eine griechische Perle im Ionischen Meer…..wir kommen!

Dass wir Griechenlandfans sind, ist im Bekannten und Kollegenkreis ja hinlänglich bekannt. Wir sind immer auf der Suche nach neuen Zielen und haben dabei schon viele Inseln bereist. Ja, es handelt sich eigentlich (bislang) immer um Inseln.
Am besten gefallen uns kleine, überschaubare Inseln, aber auch KretLefkada620a  finden wir schön. Wir bereisen die Inseln immer in der Vor- oder Nachsaison, wenn sich noch nicht so viele Touristen auf den Weg machen und das Klima erträglich ist.
Im Januar fiel die Entscheidung auf Lefkada.  Nie gehört, Google Maps versprach tolle Strände, das waren die ersten Infos.
So nach und nach haben wir uns weiteres Informationsmaterial beschafft, nach Flügen und Unterkünften geguckt.
(nachträglicher Hinweis vom Vermieter: fewo ist jetzt homeaway, die Bedingungen als Vermieter sind wohl sehr amerikanisch und wir hätte viel zu viel Geld bezahlt. Ausserdem arbeitet das Unternehmen mit deinem Geld. Im Februar gebucht, das Geld sofort per PayPal überwiesen, das Geld hat der Vermieter aber erst im Juni gutgeschrieben bekommen).

Da wir Individualurlaub machen, buchen wir Unterkunft und Flug, sowie einen Parkplatz am Flughafen und den Mietwagen separat. Das hat bislang immer gut geklappt, wenn man uns auch hin und wieder die Flugzeiten verändert und verschoben hat.
So war es natürlich auch wieder, die Zusatzkosten, die uns entstanden sind, reichen wir bei der Airline ein, in aller Regel erstatten die die Differenzen.

Die Zeit vor dem Urlaub zieht sich immer wie Kaugummi, bis es dann endlich ans Kofferpacken geht.
Und dann sitzt du am Flughafen und wartest, dass die Metallbüchse endlich Richtung Sonne abhebt.
Wir haben uns die Wartezeit so angenehm wie möglich gemacht. Ausgiebiges Stöbern in den Zeitschriftenläden, einen Cocktail / Bier in der Aperol Bar, Versenden der ersten Grüße an Freunde und Familie mit obligatorischem Deppen Selfie (ob der Alkohol schuld war?) und Diskutieren über das Schaulaufen Gottes großen Zoos.
Der DutyFree Shop schenkte eisgekühlten Hörnerwhisky aus (Juli, Prost!), die stylischen Schnapsgläschen (aus Plastik, aber wurscht) durfte man behalten….. cool, da kann man auch Tsipouro draus trinken, das wäre schonmal geklärt.

Der Flug (mit Thomas Cook) dauerte ca 2,5 Stunden, was eigentlich nicht so furchtbar lang ist…… außer, du bist annähernd 2m groß und deine Knie durchstoßen die Rückenlehne des Vordermanns. In Punkto Beinfreiheit ist der Flieger nicht in die nächste Runde gekommen. Sehr eng.
Und weil wir beim Thema sind, muss ich mich auch noch über den Service auslassen. Um es vorweg zu nehmen, das Personal war sehr freundlich. Sehr amüsant, dass die Chefin so arg lispelte, dass wir dem Wortlaut gar nicht mehr folgen konnten….. das war jetzt gemein, aber es war halt so.
Mittlerweile isses bei den Fliegern so, dass du für jeden Scheiß bezahlen musst……nee, ich glaube Klo ist noch für Umme….. eine Frage der Zeit.
Also was macht frau? Schmiert zu Hause lecker Kniften mit ordentlich Belag und nimmt sie mit. Ja, das darf man.
Auch dieser Flug ging vorbei und wir landeten auf einem kriminell kleinen Flughafen mit einer Start/ Landebahn ähnlich in Skiathos. Will heißen, die Bahnen starten am Wasser und enden am Wasser. Haste Pech, kriegste im besten Fall nasse Füße.

Das Auto bekamen wir relativ zügig, einen relativ neuen Peugeot 208, schöner Wagen, tadelloser Zustand. Auch so ein Glückspiel.
Koffer rein, Navi starten und los.
Preveza, so heißt die Stadt mit dem Flughafen, ist nicht so weit von der Insel entfernt, man muss ca 45min einrechnen, wenn man sich Zeit lässt.
Lefkada ist mit einer Ponton-Brücke mit dem Festland verbunden (lässt sich für Boote wegfahren). Ratzfatz biste auf der Insel. Es wurde schon dunkel, der Flug hatte sich ja von morgens 7 auf mittags 13 Uhr verschoben…… halber Tach war futsch.
Wir bremsten noch eben schnell in einem  Supermarkt rein und versorgten uns mit dem Nötigsten für ein Frühstück am nächsten Tag. Das war unser Glück, denn die nächsten zwei Tage waren alle Läden zu, wegen Pfingsten….auch in Griechenland Feiertage.
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An der Unterkunft warteten unsere Vermieter schon, sie wollten mit uns Essen gehen. Also schnell etwas frisch machen, warm anziehen (ja, es war ziemlich frisch) und schon waren wir auf dem Weg nach Karia.
Wir genossen auf der Platia ein wunderbares Essen bei „Eleni“. Tolle Hausmannskost und endlich ein kühler Schluck Bier. Wir lernten unsere Vermieter kennen, sehr sympathisch, der Funke sprang irgendwie sofort über.
So könnte ich mir meine Rente auch vorstellen: Häuschen im Warmen, ein halbes Jahr vorort, das Landleben und die Einfachheit genießen…… dafür hätte ich Zeit.
Am nächsten Tag inspizierten wir dann die Unterkunft genauer. Dafür hatten wir am Vorabend gar keinen Blick.
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Schönes Anwesen, schöne Wohnung, hell, freundlich, geschmackvoll eingerichtet. Die Besitzer haben ein gutes Händchen für einen sehr eigenwilligen Stil. Hier traf IKEA auf selbstgebaute  und aufbereitete Möbel, alte Möbel und Kunst.
Sehr gemütlich, sehr heimelig. Abgerundet mit einem Kaminofen, den wir (ohne scheiß) noch zu schätzen gelernt haben.
Das Anwesen liegt oben auf einem Berg mit sagenhaftem Rundumblick. Die angrenzende Schlucht sorgt dafür, dass hier oben immer  ein Lüftchen weht, ich korrigiere, es kann auch ganz schön stürmisch sein.
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Entgegen aller Vermutungen, war die Wochen vorher wohl eher mäßiges Wetter und die Ausläufer noch erkennbar. Tagsüber war es warm, keine Frage, kurze Buxe und Top, fertig. Abends jedoch ging es ohne lange Hose und Jacke draußen gar nicht. Jetzt kam der Kaminofen ins Spiel, Sofa, gemütlich prasselndes Feuer…..läuft!

Fortsetzung folgt……..

Hier kannst du weiterlesen, dir Appetit holen, dich amüsieren, träumen, den nächsten Urlaub anvisieren, oder, oder Teil 2 / Teil 3 / Teil 4 / Teil 5

 

Ostergrüsse

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So, jetzt sind die freien Tage auch schon fast vorbei.  Wir hatten es trotz des bescheidenen Wetters sehr schön. Unsere Freunde waren zu Besuch und hatten im Osterkörbchen ihren 2 Monate alten Junior dabei. So ein herzig es Kerlchen und so brav. Mit großen Augen hat er alles angeschaut und viel gelacht. Zum Fressen süß.

Wir haben einen Ausflug nach Venlo gemacht und waren lange spazieren, haben lecker gegessen und viel gelacht. Es war sehr entspannt und schön. Wir freuen uns auf das nächste  Wiedersehen.

Hoffe, es war bei euch auch entspannt und gechilled. Da kann die kurze Arbeitswoche getrost starten. In diesem Sinne,  ich wünsche euch was.

Bei Nelson Müller im „Müller´s auf der Rü“

Mein Mann hatte die Idee, da mal zu essen, in Essen. Das Restaurant von Nelson Müller musste es nicht gleich sein, wir wollten in der Brasserie starten. Und wie es der Zufall so wollte, hatte just zu dem Zeitpunkt Groupon was im Programm.
Eine Reservierung ist unbedingt nötig! Da wir mit unseren Terminen etwas knapp sind, blieb uns nur ein Hochtisch, was uns zuerst aber auch egal war. Hauptsache ein Tisch.
Das Restaurant ist leicht zu finden und sieht schon von aussen sehr ansprechend aus.
Wir wurden sehr freundlich empfangen. Keine Spur von etepetete und Schlips, sehr locker und nett.
Wir nahmen an unserem Tisch Platz. Jetzt wurde uns erst mal die Aufteilung des Restaurants klar. Es gibt den gemütlichen Teil mit schönen Stühlen und bequemen Bänken, und es gibt den „Imbiss“ Bereich mit Hochtischen und modernen Stühlen, auf denen man nur solange einigermaßen bequem sitzen kann, so lange es dauert, eine Currywurst zu essen. Alles was länger dauert verlangt Körperbeherrschung und Leidensfähigkeit (die Sitzfläche ist extrem kurz, so dass du permanent vom Stuhl rutscht).
Kommen wir aber zum eigentlichen und wichtigen Punkt, dem Essen.
Ein Wort reicht aus um es zu beschreiben: SENSATIONELL!
Tolles Menü, tolle Weine, tolles Personal und der Chef war selbst kurz da (hach, was für ein netter!).
Hier jetzt im Detail ….
Vorneweg gibt´s Weißbrot mit gesalzener Butter, wunderbar verpackt….
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Vorspeise: Vitello Tonnato „upside down“, gebackene Kapern und krosses Bauernbrot
blog015Hauptgang: Rumpsteak mit Kräuterbutter auf Kartoffel-Schalottenpüree und weißen Speckbohnen
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Dessert: warmer Schokoladenkuchen (mit flüssigem Kern) , Ananasconfit und Kokosrahmeis


Weinempfehlung (unsere Wahl):
* Barbazul – Tintilla de Rota, Syrah & Merlot  und
* Sex, Drugs & Rock´n´Roll – Riesling

Schweinegeile Aromen, tolles Zusammenspiel, perfekt auf den Punkt gegart, wären wir nicht in der Öffentlichkeit gewesen, ich hätte den Teller abgeleckt bis auf den letzten Soßenrest!
Ein sehr junges Team, hip und modern, das hat uns sehr gut gefallen. Die Küche ist offen, so dass man beim Zubereiten der Speisen zuschauen kann. Alles tippitoppi,  die Auslagen ansprechend dekoriert, Daumen hoch!

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Absolut empfehlenswert!
Mit dem Groupon Gutschein haben wir ein echtes Schnäppchen gemacht.
Auch zum regulären Preis hätten wir nicht mit der Wimper gezuckt, weil es einfach super lecker war!
Hinweis: rechtzeitig einen Tisch reservieren, nach Möglichkeit nicht am Hochtisch, wegen der unbequemen Sitzgelegenheiten.
Wir kommen wieder und spielen auch mit dem Gedanken mal in der „Schote“ zu reservieren.