gefüllte Jalapenos – sweet hot sin

Eine wahrlich süß scharfe Sünde sind diese kleinen Happen.
Der original Name  lautet ABT´s Atomic Buffalo Turds….was auch immer man sich bei den Namensvergabe gedacht hat…..

Dieses Fingerfood ist eine wunderbare Beilage und Ergänzung zu Gegrilltem und zudem noch richtig einfach zu machen.
Was braucht man?

– Jalapenos (oder eine milde Paprika)
– Frischkäse
– geriebener Cheddar
– Salz, Pfeffer
– Datteln (ohne Kern), wahlweise gehen auch getrocknete Feigen
– Baconscheiben

Du kannst die Zutaten variieren, je nach Geschmack!

Frische Jalapenos (wer´s gar nicht scharf mag, kann auch auf normale kleine Paprikas zurückgreifen, Pimientos de Padron könnte ich mir gut vorstellen)….
Die Jalapenos halbieren und von den Kerne befreien. Es empfiehlt sich Handschuhe zu tragen und den Kontakt mit allem zu vermeiden, wo´s weh tun kann :0)))))))
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Für die Füllung Frischkäse mit  Salz und Pfeffer würzen. Wer mag kann noch geriebenen Cheddar dazu geben.
Eine Variante ist, die kleingeschnittene Feige direkt in die Frischkäsemasse zu geben.

Die Frischkäsemasse in einen Spritzbeutel (Gefrierbeutel geht auch)  füllen und die Chilihälften damit füllen.
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Variante 2 Frischkäse ohne Feigen, dafür eine halbe Dattel (natürlich ohne Kern) drauflegen und mit einer Scheibe Bacon umwickeln.
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Auf dem Grill bei indirekter Hitze braten, bis der Bacon schön knusprig ist.
So könnte das dann aussehen…. (hier als Beilage zum Gewinnerteller der Deutschen Grillmeisterschaft) mehr dazu hier.
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Die kleinen scharfen Dinger schmecken sowohl heiß als auch kalt.

Couscous im Filo-Teig

Ich komme immer wieder auf das Thema Resteverwertung zurück. Es ist aber auch erschreckend und beschämend zugleich, was wir alles an Essen wegwerfen.
Wir versuchen die Leftovers so zu verwerten, dass was Leckeres dabei rauskommt.
Und das liegt ganz im Trend, denn unser Lieblingskoch Jamie ist bekanntermaßen ein Verfechter des sinnvollen Umgangs mit Lebensmitteln.
Kommen wir zurück zum heimischen Kühlschrank.
Mein Mann kränkelte, also habe ich ihm ein richtige Hühnersuppe gekocht. Einen Teil des Fleisches (ich hatte kein Suppenhuhn verwendet sondern ein anständiges) habe ich beiseite gelegt und wollte das nun verwenden. Im Froster befand sich seit Ewigkeiten echter griechischer Filoteig, der jetzt endlich seinen großen Auftritt hatte.
Ich habe Couscous gemacht. Ist ja ganz einfach. Der Couscous  wird einfach mit kochendem Wasser übergossen und man lässt ihn zu Ende gar ziehen. Aromatisiert hatte ich ihn mit 1 TL Curry Pulver, Salz und Kurkuma.
In der Zwischenzeit habe ich eine Gewürzmischung hergestellt, die Gewürze in der heißen Pfanne wieder belebt und anschließen im Mörser fein gemahlen.
Bockshornklee, Koriandersaat, Pfefferkörner, Kreuzkümmel, Senfsamen, alles, was einem so gefällt. Toller Duft!
Zwischenzeitlich war das Couscous fertig. Ich habe es mit Salz, Pfeffer und der Gewürzmischung  gewürzt, eine Knoblauchzehe rein gerieben, Feigen und das Hühnchenfleisch klein gehackt, Kartoffeln gestampft und alles miteinander vermengt. Zwiebeln und Chilischote in der Pfanne kurz andünsten und ebenfalls dazu geben.
–> Jetzt hatte man schon einen prima schmackhaften Salat!
Für die Füllung habe ich noch Hühnerbrühe und ein Ei dazu gegeben. Es sollte nicht zu trocken werden. (Nachtrag, es hätte etwas mehr Flüssigkeit vertragen können).
Nun den Filoteig auslegen, einen EL Füllung in eine Ecke geben und immer zwei Lagen zu einem Dreieck falten. Mann sollte den Teig mehrmals falten, da der Teig ja doch sehr dünn ist. Auf ein Backpapier legen und mit Ei bestreichen. Im Backofen bei ca 200 Grad backen, bis die Oberfläche lecker golden aussieht.
Ein toller Snack oder als Beilage zum Hauptgericht. Knusprig, schöne ausgewogene Aromen, süß, pikant, salzig, ganz toll. Ich könnte mir dazu noch ein Joghurt-Dip mit etwas Minze vorstellen.
Für die Vegetarische Variante lässt man das Hühnchen weg und ersetzt die Hühnerbrühe durch Gemüsebrühe.