Bistro Besuch im Müller´s auf der Rü

Wir sind Wiederholungstäter.
Bei Groupon gab es wieder eine Gutscheinaktion und da der letzte Besuch im Bistro so sensationell war, haben wir wieder einen Gutschein gekauft.
Einzige Bedingung war unsererseits, dass wir einen Sitzplatz im Bistro haben wollten, Plätze an den Stehtischen waren beim letzten Besuch echt nicht so bequem.

Das Menü las sich wieder verdammt lecker.
Meine Wein Wahl fiel auf einen eisgekühlten Pino Blanc, der absolut köstlich schmeckte. Mein Mann entschied sich für einen Roten, der uns aber leider nicht sehr überzeugte…… es fehlte die Tiefe, wenn ihr wisst, was ich meine…… du trinkst den und der Geschmack ist weg.
Das Personal ist dort jung und trendig, was den Aufenthalt sehr angenehm macht. Ich komme gleich nochmal drauf zurück.

Vorspeise:
Salat a la „Nicoise“
Thunfischtataki / Jordan Oliven / Feta Käse aus Lesbos
Der erste Bissen und ich fühlte mich wie im Himmel. Das war ein absoluter Kracher.
Der Thunfisch war unfassbar lecker. Wer schon mal rohen Thunfisch verarbeitet hat, weiß, dass es nicht leicht ist, Geschmack an den Fisch zu kriegen ohne ihn zu übertünchen.
Was hier auf dem Teller lag, war eine echte Offenbarung.
Der Thunfisch ließ sich noch gut schneiden, zerging dann aber in einer Geschmackexplosion auf der Zunge. Ich könnte jetzt grad nochmal eine Portion verdrücken. Der Thunfisch  wird von allen Seiten kurz angebraten und anschließend abgeschreckt  und mariniert. Hammer! Zuerst dachten wir, er wäre geräuchert, weil er eine so feine Note hatte.
Im Salat befanden sich noch Kartoffelstücke, knackige Gurke (auch mariniert), Oliven, der Feta und ein Wachtelei. Alles in allem eine wunderbare Komposition. 10+ Punkte
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Hauptgang:
US Black Angus Stripe Lion
Cremige Polenta / geschmorte Salatherzen / Sour Cream
Das wichtigste zuerst: der Koch hat den gewünschten Garpunkt exakt getroffen!
Die geschmorten Salatherzen lagen auf einem Polentaspiegel, garniert mit der Sour Cream. Zum Steak gab es Kräuterbutter und einen Soßenspiegel, eine ganz tolle Jus, korrespondierend zum Beef.
Das Fleisch war butterzart und die Jus ein Gedicht.
Geschmorte Salatherzen und ich werden keine Freunde, ich finde Salat ohnehin langweilig  und das wird durch das Schmoren auch nicht besser. Mit der Sour Cream ging es so.
Die Polenta war lecker, davon hätte mehr auf dem Teller sein dürfen.
Das Fleisch top, die Beilagen, nur 8 Punkte.
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Dessert:
Limonentarte
Erdbeerragout / Limone-Basilikum Sorbet
Die Tarte hatte eine wunderbar cremige Konsistenz und schmeckte super frisch, passend zu den Außentemperaturen. Getoppt wurde das durch eine geflämmte Zuckerkruste oben drauf. Sensationell.
Das Sorbet war ebenfalls einzigartig. Der frische Limonengeschmack mit der feinen Basilikumnote, einfach lecker!
Das Erdbeerragout hätte es nicht gebraucht, passte aber ganz gut dazu. 10 Punkte
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Es war wieder ein tolles Erlebnis! Bei der nächsten Groupon Aktion sind wir wieder dabei. Aber wenn ich so drüber nachdenke, werden wir wohl nicht auf die nächste Aktion warten sondern ganz regulär dort essen gehen.

Ich möchte mich nochmal zum Personal äußern.
Die Jungs und Mädels sind super höflich und nett. Sehr aufmerksam und wissen, was sie auf den Tellern servieren und wie die Speisen zubereitet werden.
Einen negativen Punkt gab es dennoch.
Eine junge Dame verhielt sich aus unserer Sicht ziemlich anmaßend.
Als Foodblogger fotografiere ich mein Essen.
Die junge Dame meinte das kommentieren zu müssen („…erst mal fotografieren, wie die jungen Leute…..“) und das in einem Tonfall den wir absolut unpassend fanden. Ich war echt sauer……
Da hat die junge Dame noch viel zu lernen.  -10 Punkte

 

Pizzateig -Grundrezept

Ich habe viele Teigrezepte ausprobiert, alle waren ok, aber den bestenwill ich euch hier zeigen. Gefunden haben wir ihn bei pizzateig.org und ich muss sagen, er  wird wunderbar knusprig, ist würzig und lecker.

  • 500 Gramm Mehl
  • 150 ml Wasser
  • 100 ml Bier
  • 10 Gramm Hefe, entspricht einem Paket Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • 3 Esslöffel Olivenöl

Zuerst die Trockenhefe im lauwarmen Wasser auflösen. Das Bier sollte Zimmertemperatur haben. Bier und das Mehl können vermischt werden, bevor dann Wasser, Hefe, Salz und Olivenöl dazugegeben werden. Alle Zutaten sorgfältig miteinander verkneten.
Die Ruhezeit beträgt 1,5 bis 2 Stunden.
Dann einfach nur noch ausrollen und belegen.

Der Belag sollte nicht allzu dick sein, sonst wird nämlich auch der vermeintlich knusprigste Teig matschig.
Ich mache immer ein Sugo aus gehackten Tomaten (aus der Dose) und reichlich Tomatenmark, Salz, Pfeffer und Knoblauch.
Wer mag macht noch Oregano rein.
Beim Käse ist eigentlich ach alles erlaubt, Hauptsache, es schmilzt.

Den Belag kannst du nach Gusto variieren.
– Tomate, Mozzarella, Basilikum (erst vor dem Servieren drauf geben)
– Thunfisch, Ananas, Feta -passen geil zusammen
– Salami, Zwiebel, Champignons – der Klassiker
– Ananas, Kochschinken – Hawaii, auch ein Klassiker
– Zucchiniwürfel, Frühlingszwiebel – vegetarisch
– Spinat, Gorgonzola, Knoblauch – unfassbar lecker
– etc

Ofen auf höchste Stufe vorheizen. Wer einen Pizzastein benutzt, umso besser.

Kleiner Tip: damit die Pizza gut vom Brett rutscht: einfach unter den Teig etwas Grieß streuen. Damit landen Teig und Belag gleichzeitig auf dem Blech / Stein :0)

In der Vergangenheit hatten wir mehr als 1x das Problem, dass der Teig am Brett angehaftet war und der Belag mit einem „Platsch“ alleine auf dem Stein landete…..

noch´n Tip: wenn du noch Teig übrig hast, pack ihn in einen Gefrierbeutel und lege ihn in den Kühlschrank für den nächsten Tag, oder ab in den Froster damit!

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Jetzt sollte hier ein Bild von der letzten Pizza zu sehen sein. Sollte…..
Die erste Pizza haben wir gegessen ohne ein Foto zu machen, das wollte ich bei der letzten Pizza dann tun.
Die zweite Pizza haben wir auch gefuttert ohne Dokumentation…..
Die letzte Pizza haben wir im Ofen „vergessen“, das Ergebnis war nicht mehr würdig fotografiert zu werden…….  nun ja, kann ja mal passieren.

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Urlaubsküche: Thunfisch – Pita, schneller Snack

Vor Verlassen des Festlandes haben wir einen Großeinkauf beim Discounter gemacht. Wir wussten ja nicht, dass dies gar nicht nötig gewesen wäre, da auf Kithira, die Auswahl und Vielfalt an Waren in Supermärkten enorm groß ist.
Auf jeden Fall wanderte eher zufällig eine Dose Thunfisch in Öl mit Piri.Piri in den Einkaufswagen.

Mittagszeit, der Magen knurrte und ich habe einen schnellen Snack zubereitet.

Zutaten:
Thunfisch Piri-Piri
Gurkenwürfel
Joghurt (10%ig)
Feta, zerkrümelt
Salz  und Pfeffer
Pita -Brot

Den Fisch habe ich etwas abtropfen lassen, zu viel Öl sollte nicht in den Dip. Zudem war das Öl durch die Chilischoten Hölle scharf.
Alle Zutaten zusammenrühren, abschmecken, das Pitabrot kurz im Toaster wieder zum Leben erwecken, den Dip einfüllen und genießen!

Urlaubsküche: Frühstück

Im Sonnenschein frühstücken, den Blick aufs Meer gerichtet, das ist schön!
Den Tag ohne den Blick auf die Uhr beginnen und sich treiben lassen, das ist purer Luxus.
Die Ergänzung ist ein leckeres Frühstück, welches ohne großen Aufwand ratz fatz zubereitet ist. Egal ob süß oder herzhaft, ein perfekter Start in den Tag!

Joghurt (10% iger natürlich, wenn schon Titanic, dann erster Klasse)  mit Honig, Zimt und frischen Früchten
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kleine Pfannkuchen mit Apfel und Zimt / Feta und Oliven
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Und als weiteres Schmankerl Bougatsa (Filoteig) mit Creme,  Zimt und Zucker oder Feta Füllung
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Das klassische Merenda (Nutella) Brot ist ein MUSS.
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Für Liebhaber der herzhaften Küche empfehle ich Tomate, Feta, Oliven, mit etwas Olivenöl, einem Spritzer Essig, Salz, Pfeffer und Oregano. Mein Mann hat sich das jeden Morgen gewünscht. Hin und wieder war auch noch etwas Gurke dabei.
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Urlaubsküche: Oktopus in 2 Varianten

Der eine oder andere mag jetzt kreischen oder die Nase rümpfen, aber wir lieben Oktopus.
In allen Varianten, vom Salat über getrocknet  und dann gegrillt, gekocht und gegrillt, in Soße, für uns immer die Inbegriff von Urlaub am Meer.
Ganz billig ist das Vergnügen nicht, die Preise sind wie hier und nicht immer kriegt man ihn frisch. Sicher könnte man ihn vorbestellen, aber da gibt es die Sprachbarriere, die das schwierig macht.
Nun, wir haben auf TK Ware zurück gegriffen, so waren wir sicher, dass wir nicht noch mit Innereien zu kämpfen haben. Mein Koumbaros (griech. Trauzeuge), unser griechischer Freund hat mir alles beigebracht, was man über Oktopus wissen muss.
Also haben wir das Kerlchen aufgetaut und anschießend in Wasser und Essig gekocht, bis man mit der Messerspitze leicht ins Fleisch stechen kann.
Dann etwas abkühlen lassen und die lila Haut mit Küchenpapier abrubbeln, das geht ganz leicht.
Variante 1:  In Weißwein- Tomaten- Feta-Soße
Köstlich und ganz einfach.
Zwiebel in Würfel schneiden und in Olivenöl anschwitzen, Knoblauch dazu, Frühlingszwiebel, etwas Tomatenmark *, anschließend mit Weißwein ablöschen.
Würzen mit Salz und Pfeffer, Feta reinkrümeln und gut verrühren.
Den Oktopus in Stücke schneiden und in der Soße ziehen lassen.
Dazu ganz einfaches geröstetes Brot mit Olivenöl und Oregano.
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* das Tomatenmark ist für uns etwas besonderes. Auch in Deutschland kaufen wir ausschließlich das griechische, weil es aromatischer ist, als das Zeug aus der Aldi Tube.
Guckst du hier!
Und für alle Deko Freaks, die Dosen eignen sich wunderbar als Windlicht!

 

Variante 2: vom Grill, mit Essig
Bevor ich das erste mal Oktopus mit Essig probiert hatte, habe ich die Nase gerümpft….. Essig? och nö…… Nun ja, was soll ich sagen, ich wurde eines besseren belehrt. Mit Essig, schmeckt köstlich!
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Die Beilagen: Kartoffel Auflauf und geröstetes Brot

 

 

 
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Urlaubsküche: Bougourdi – Feta vom Grill

Unser Favorit, ein Klassiker, ein echtes Schmankerl, der Feta aus dem Ofen.
Eigens hierfür lohnt sich die Anschaffung der so typischen braunen, glasierten Keramikschalen.
Das Rezept ist einfach.
Voraussetzung ist, wie so oft, die Verwendung eines wirklich guten Fetas.
Unsere Empfehlung lautet: wenn irgendwie möglich, dann den im Faß gereiften Feta kaufen. In Griechenland ist das kein Problem. Hier, zu Hause, hat man da schon eher das Problem, guten Feta zu bekommen. An zweiter Stelle stehen bei uns Produkte von Dodoni, und wenns gar nicht anders geht, dann die die großen Dosen vom Türken, auch der Käse vom Lidl ist ok.

Hast du den Feta, ist das schon die halbe Miete.
Weitere Zutaten sind frische Tomaten, Olivenöl und Oregano. Ergänzend kannst du alles mögliche verwenden. Wir mögen auch Frühlingszwiebeln, Oliven, Paprika, Chili etc dazu.
Olivenöl auf den Boden der Schale geben, den Feta in der Mitte platzieren, Tomate entweder in Scheiben oder in Stücke geschnitten drauf/drumrum verteilen (vorsichtig salzen, pfeffern), weitere Zutaten dazu, einen Schuß Olivenöl drüber, Oregano und ab auf den Grill oder in den Backofen. Wenns schön blubbert und der Feta an den Kanten weich wird, ist das Gericht fertig.
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Der Feta wird wunderbar cremig, die Säfte verbinden sich mit dem Olivenöl zu einer tollen Soße. Einfach nur geröstetes Brot dazu, ein Gedicht!
Da kann man sich schon alleine dran satt essen……

Urlaubsküche: Salat

Salat ist nicht einfach Salat.
In Griechenland benutzt man gerne Marouli, hier heisst er Römer Salat. Wir lieben ihn, er hält sich lange frisch. Tomaten, die Sonne gesehen haben, und da meine ich echte, richtige Sonne. Lecker knackigen Salat, Feta im Fass gereift, eingelegte Oliven (aus der Frischetheke), Zwiebeln, Gurke, je nachdem, was da ist…….etwas Essig, Olivenöl, Salz und Pfeffer, Oregano, viel mehr brauchts nicht für einen leckeren Salat.
Ich gestehe, dass ich Salat hier zu Hause eigentlich gar nicht so gerne mag. Sobald ich aber im Urlaub bin, könnte ich mich reinlegen, da klappt irgendwie ein Schalter um.

Eine prima Ergänzung dazu ist geröstetes/getoastetes Brot, mit Olivenöl beträufelt und mit Oregano bestreut. Ein Gedicht. Einfach, aber hammer Geschmack!
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