Pizzateig -Grundrezept

Ich habe viele Teigrezepte ausprobiert, alle waren ok, aber den bestenwill ich euch hier zeigen. Gefunden haben wir ihn bei pizzateig.org und ich muss sagen, er  wird wunderbar knusprig, ist würzig und lecker.

  • 500 Gramm Mehl
  • 150 ml Wasser
  • 100 ml Bier
  • 10 Gramm Hefe, entspricht einem Paket Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • 3 Esslöffel Olivenöl

Zuerst die Trockenhefe im lauwarmen Wasser auflösen. Das Bier sollte Zimmertemperatur haben. Bier und das Mehl können vermischt werden, bevor dann Wasser, Hefe, Salz und Olivenöl dazugegeben werden. Alle Zutaten sorgfältig miteinander verkneten.
Die Ruhezeit beträgt 1,5 bis 2 Stunden.
Dann einfach nur noch ausrollen und belegen.

Der Belag sollte nicht allzu dick sein, sonst wird nämlich auch der vermeintlich knusprigste Teig matschig.
Ich mache immer ein Sugo aus gehackten Tomaten (aus der Dose) und reichlich Tomatenmark, Salz, Pfeffer und Knoblauch.
Wer mag macht noch Oregano rein.
Beim Käse ist eigentlich ach alles erlaubt, Hauptsache, es schmilzt.

Den Belag kannst du nach Gusto variieren.
– Tomate, Mozzarella, Basilikum (erst vor dem Servieren drauf geben)
– Thunfisch, Ananas, Feta -passen geil zusammen
– Salami, Zwiebel, Champignons – der Klassiker
– Ananas, Kochschinken – Hawaii, auch ein Klassiker
– Zucchiniwürfel, Frühlingszwiebel – vegetarisch
– Spinat, Gorgonzola, Knoblauch – unfassbar lecker
– etc

Ofen auf höchste Stufe vorheizen. Wer einen Pizzastein benutzt, umso besser.

Kleiner Tip: damit die Pizza gut vom Brett rutscht: einfach unter den Teig etwas Grieß streuen. Damit landen Teig und Belag gleichzeitig auf dem Blech / Stein :0)

In der Vergangenheit hatten wir mehr als 1x das Problem, dass der Teig am Brett angehaftet war und der Belag mit einem „Platsch“ alleine auf dem Stein landete…..

noch´n Tip: wenn du noch Teig übrig hast, pack ihn in einen Gefrierbeutel und lege ihn in den Kühlschrank für den nächsten Tag, oder ab in den Froster damit!

pizza
Jetzt sollte hier ein Bild von der letzten Pizza zu sehen sein. Sollte…..
Die erste Pizza haben wir gegessen ohne ein Foto zu machen, das wollte ich bei der letzten Pizza dann tun.
Die zweite Pizza haben wir auch gefuttert ohne Dokumentation…..
Die letzte Pizza haben wir im Ofen „vergessen“, das Ergebnis war nicht mehr würdig fotografiert zu werden…….  nun ja, kann ja mal passieren.

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Urlaubsküche: Thunfisch – Pita, schneller Snack

Vor Verlassen des Festlandes haben wir einen Großeinkauf beim Discounter gemacht. Wir wussten ja nicht, dass dies gar nicht nötig gewesen wäre, da auf Kithira, die Auswahl und Vielfalt an Waren in Supermärkten enorm groß ist.
Auf jeden Fall wanderte eher zufällig eine Dose Thunfisch in Öl mit Piri.Piri in den Einkaufswagen.

Mittagszeit, der Magen knurrte und ich habe einen schnellen Snack zubereitet.

Zutaten:
Thunfisch Piri-Piri
Gurkenwürfel
Joghurt (10%ig)
Feta, zerkrümelt
Salz  und Pfeffer
Pita -Brot

Den Fisch habe ich etwas abtropfen lassen, zu viel Öl sollte nicht in den Dip. Zudem war das Öl durch die Chilischoten Hölle scharf.
Alle Zutaten zusammenrühren, abschmecken, das Pitabrot kurz im Toaster wieder zum Leben erwecken, den Dip einfüllen und genießen!

Urlaubsküche: Frühstück

Im Sonnenschein frühstücken, den Blick aufs Meer gerichtet, das ist schön!
Den Tag ohne den Blick auf die Uhr beginnen und sich treiben lassen, das ist purer Luxus.
Die Ergänzung ist ein leckeres Frühstück, welches ohne großen Aufwand ratz fatz zubereitet ist. Egal ob süß oder herzhaft, ein perfekter Start in den Tag!

Joghurt (10% iger natürlich, wenn schon Titanic, dann erster Klasse)  mit Honig, Zimt und frischen Früchten
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kleine Pfannkuchen mit Apfel und Zimt / Feta und Oliven
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Und als weiteres Schmankerl Bougatsa (Filoteig) mit Creme,  Zimt und Zucker oder Feta Füllung
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Das klassische Merenda (Nutella) Brot ist ein MUSS.
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Für Liebhaber der herzhaften Küche empfehle ich Tomate, Feta, Oliven, mit etwas Olivenöl, einem Spritzer Essig, Salz, Pfeffer und Oregano. Mein Mann hat sich das jeden Morgen gewünscht. Hin und wieder war auch noch etwas Gurke dabei.
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Urlaubsküche: Oktopus in 2 Varianten

Der eine oder andere mag jetzt kreischen oder die Nase rümpfen, aber wir lieben Oktopus.
In allen Varianten, vom Salat über getrocknet  und dann gegrillt, gekocht und gegrillt, in Soße, für uns immer die Inbegriff von Urlaub am Meer.
Ganz billig ist das Vergnügen nicht, die Preise sind wie hier und nicht immer kriegt man ihn frisch. Sicher könnte man ihn vorbestellen, aber da gibt es die Sprachbarriere, die das schwierig macht.
Nun, wir haben auf TK Ware zurück gegriffen, so waren wir sicher, dass wir nicht noch mit Innereien zu kämpfen haben. Mein Koumbaros (griech. Trauzeuge), unser griechischer Freund hat mir alles beigebracht, was man über Oktopus wissen muss.
Also haben wir das Kerlchen aufgetaut und anschießend in Wasser und Essig gekocht, bis man mit der Messerspitze leicht ins Fleisch stechen kann.
Dann etwas abkühlen lassen und die lila Haut mit Küchenpapier abrubbeln, das geht ganz leicht.
Variante 1:  In Weißwein- Tomaten- Feta-Soße
Köstlich und ganz einfach.
Zwiebel in Würfel schneiden und in Olivenöl anschwitzen, Knoblauch dazu, Frühlingszwiebel, etwas Tomatenmark *, anschließend mit Weißwein ablöschen.
Würzen mit Salz und Pfeffer, Feta reinkrümeln und gut verrühren.
Den Oktopus in Stücke schneiden und in der Soße ziehen lassen.
Dazu ganz einfaches geröstetes Brot mit Olivenöl und Oregano.
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* das Tomatenmark ist für uns etwas besonderes. Auch in Deutschland kaufen wir ausschließlich das griechische, weil es aromatischer ist, als das Zeug aus der Aldi Tube.
Guckst du hier!
Und für alle Deko Freaks, die Dosen eignen sich wunderbar als Windlicht!

 

Variante 2: vom Grill, mit Essig
Bevor ich das erste mal Oktopus mit Essig probiert hatte, habe ich die Nase gerümpft….. Essig? och nö…… Nun ja, was soll ich sagen, ich wurde eines besseren belehrt. Mit Essig, schmeckt köstlich!
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Die Beilagen: Kartoffel Auflauf und geröstetes Brot

 

 

 
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Urlaubsküche: Bougourdi – Feta vom Grill

Unser Favorit, ein Klassiker, ein echtes Schmankerl, der Feta aus dem Ofen.
Eigens hierfür lohnt sich die Anschaffung der so typischen braunen, glasierten Keramikschalen.
Das Rezept ist einfach.
Voraussetzung ist, wie so oft, die Verwendung eines wirklich guten Fetas.
Unsere Empfehlung lautet: wenn irgendwie möglich, dann den im Faß gereiften Feta kaufen. In Griechenland ist das kein Problem. Hier, zu Hause, hat man da schon eher das Problem, guten Feta zu bekommen. An zweiter Stelle stehen bei uns Produkte von Dodoni, und wenns gar nicht anders geht, dann die die großen Dosen vom Türken, auch der Käse vom Lidl ist ok.

Hast du den Feta, ist das schon die halbe Miete.
Weitere Zutaten sind frische Tomaten, Olivenöl und Oregano. Ergänzend kannst du alles mögliche verwenden. Wir mögen auch Frühlingszwiebeln, Oliven, Paprika, Chili etc dazu.
Olivenöl auf den Boden der Schale geben, den Feta in der Mitte platzieren, Tomate entweder in Scheiben oder in Stücke geschnitten drauf/drumrum verteilen (vorsichtig salzen, pfeffern), weitere Zutaten dazu, einen Schuß Olivenöl drüber, Oregano und ab auf den Grill oder in den Backofen. Wenns schön blubbert und der Feta an den Kanten weich wird, ist das Gericht fertig.
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Der Feta wird wunderbar cremig, die Säfte verbinden sich mit dem Olivenöl zu einer tollen Soße. Einfach nur geröstetes Brot dazu, ein Gedicht!
Da kann man sich schon alleine dran satt essen……

Urlaubsküche: Salat

Salat ist nicht einfach Salat.
In Griechenland benutzt man gerne Marouli, hier heisst er Römer Salat. Wir lieben ihn, er hält sich lange frisch. Tomaten, die Sonne gesehen haben, und da meine ich echte, richtige Sonne. Lecker knackigen Salat, Feta im Fass gereift, eingelegte Oliven (aus der Frischetheke), Zwiebeln, Gurke, je nachdem, was da ist…….etwas Essig, Olivenöl, Salz und Pfeffer, Oregano, viel mehr brauchts nicht für einen leckeren Salat.
Ich gestehe, dass ich Salat hier zu Hause eigentlich gar nicht so gerne mag. Sobald ich aber im Urlaub bin, könnte ich mich reinlegen, da klappt irgendwie ein Schalter um.

Eine prima Ergänzung dazu ist geröstetes/getoastetes Brot, mit Olivenöl beträufelt und mit Oregano bestreut. Ein Gedicht. Einfach, aber hammer Geschmack!
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Marmita – Skiathos, Greece

Ganz ehrlich, nur ganz selten ist es uns einen eigenen Post wert, wenn wir irgendwo ganz außergewöhnlich gut gegessen haben. Wir orientieren uns gerne an den Bewertungen von Tripadvisor und bewerten dort auch fleißig.
Das Marmita stand dort mit hervorragender Küche und moderaten Preisen ganz weit oben in der Liste und somit war die Entscheidung, da mal zu essen auch schnell getroffen.
Glücklicherweise  mussten wir nicht allzu lange auf einen Tisch warten. Wir saßen beim ersten Besuch direkt an der Ausgabe von der Küche und konnten somit den Service relativ genau beobachten. Respekt, trotz Hektik ein picobello sauber geführtes Restaurant. Zu erwähnen wäre auch noch das Ambiente.

Im maritimen Stil mit allerlei wunderbaren Kleinigkeiten aus der Küche von damals, liebevoll dekoriert. Der Innenhof mit Bäumen bepflanzt und mit zahlreichen Pflanzen bewachsen, Lichterketten und Lampen an den Zweigen, einfach zum Wohlfühlen.

Die Küche ist traditionell, aber mit dem gewissen Etwas. Sehr kreative Ideen, toll hergerichtete Teller, und vor allem: Lecker!
Hier mal unsere Auswahl beim ersten Besuch:
Vorspeise:
Zucchini und grüner Apfel in Zitrone mariniert, Apfel geschichtet mit Haselnüssen, in Zucchini gewickelt und mit Parmesankäse dekoriert.
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unglaublich frische Kombi, knackiger Apfel, die Süße des Apfels mit der Säure der Zitrone, das Salzige des Käses, Hammer Geschmackserlebnis

Fava, mit geschmorten Tomaten, Frühlingszwiebeln und Kapern20160601_211059

 

Sensationell, so fluffig und leicht möchte ich das mal nachmachen. Eine Geschmacksexplosion!

Hauptspeise:
Hühnchen (full pull) mit grüner Paprika geschmort, in einer Senfsoße und Kartoffeln20160601_213720

Ganz fein abgestimmte Aromen, die grüne Paprika geschmort (von Hause aus etwas bitter), die feine Senfnote, das saftige Hühnchen, ganz toll.

Kalb, geschmort mit Kartoffel-Millefeuille und einer Soße mit Wein von Samos20160601_213714

Das Fleisch zerging auf der Zunge, das Kartoffel Millefeuille war top gegart und passte perfekt zur unglaublich aromatischen Soße.

Nachspeise: (aufs Haus)
Joghurtcreme mit Minze und Erdbeer-Topping (ähnlich Marmelade)20160601_215751

Das ging wirklich nur noch mit Mühe rein….Sehr frische Note durch die verwendete Minze!

Wir konnten uns nur mit Mühe zurückhalten, den Teller nicht komplett sauber zu lecken um auch ja keinen Tropfen der Soßen zu verschwenden..
Der Absacker (Tsipouro) war unbedingt nötig und ging ebenfalls aufs Haus. Alles in allem war das ein echtes Erlebnis
Köstliche Aromen, tolle Geschmackskombis, handwerklich top, alles auf den Punkt gegart, definitiv einen zweiten Besuch wert.

So geschehen, wir reservierten vorab einen Tisch und freuten uns auf den zweiten Besuch.
Der Service war so um unser Wohl besorgt, dass man sogar Mückenspray an die Tische verteilt hat, damit man ungestört sein Essen genießen konnte. Aber das nur am Rande.
Vorspeise:
Rote Bete mit Orangenfilets, Avocado und Pistazien2016-06-09-20-23-25

 

 

 

Wunderbare Komposition

gegrillte Aubergine mit Tomaten und Feta gefüllt, frische Petersilie und Olivenöl
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Zarte Aubergine, saftige Tomaten und würziger Feta mit Frühlingszwiebeln und vielen Kräutern

Hauptspeise:
Schwertfisch auf geschmorten Tomaten und Zwiebeln
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Toller Fisch, exzellent zubereitet, wahnsinnig leckere Tomaten

geschmortes Schweinefleisch mit Honig-Senf Soße und Röstkartoffeln2016-06-09-21-11-48

 

Das Fleisch zart und saftig, zerging auf der Zunge, die Soße einfach nur fabelhaft

Nachspeise:
Joghurtcreme mit Minze und Erdbeer-Topping (ähnlich Marmelade), siehe erster Besuch

Obwohl dieses Restaurant mit gehobenem Preis bewertet wurde, können wir nicht sagen, dass es übermässig teuer war. Mit allen Gängen und Getränken kam man zwischen 55 und 60 Euro raus.
Zum Vergleich, in den vermeintlich einfachen Tavernen lag der Preis für 2 Personen zwischen 45 und 50 Euro.
Das Marmita steht auf unserer TOP Liste ganz weit oben und wir können es uneingeschränkt empfehlen.

Wer die Bottroper Schlachtplatte mit reichlich Fleisch, Gyros und Souvlaki, Bifteki  und fettigen Pommes bevorzugt, der muss sich nicht die Mühe machen hier her zu gehen.