Basics: Salat Dressing

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Salatmix mit grünem Spargel, Tomaten, Paprika und Kartoffeln, Dressing Variante 3 (noch nicht drauf)

Man muss es einfach mal sagen, er gibt nicht das ein ultimative Salatdressing!

Es gibt unzählige Varianten, deren Urheber es  durchaus als ultimativ bezeichnen. Wie alles, isses Geschmacksache.
Dressings aus der Kühltheke schmecken bis auf ein oder zwei Ausnahmen nicht und Salatsoßen gar aus der Tüte kommen uns nicht gar nicht erst ins Haus! Auch das muss mal gesagt werden.

Die einfachsten Soßen sind oft die besten, das heißt, mit wenigen Zutaten den geilsten Geschmack kreieren.

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Rucola, Dressing Variante 1 (dazu Garnelenspieß, Aioli und Focaccia)

Hier mal ein paar  Vorschläge, die zu fast allen Salaten passen.

1. Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer, Verlängerung durch etwas Wasser möglich
2. zur Variante 1 noch einen TL Senf dazugeben
3. Joghurt (kl. Becher) , 1 TL Frischkäse (macht das Dressing schön sämig), Senf (nach Geschmack), etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer…… je nach Konsistenz etwas Wasser dazugeben
4. Variante 3 ohne Joghurt, dafür mit etwas mehr Olivenöl und Wasser
5. Variante 3 ohne Senf, wenn jemand Senf nicht mag

Mit diesen einfachen Dressings seid ihr immer in der Lage einen frischen und schmackhaften Salat zu zaubern. Und wie ich finde ist der Aufwand nun wirklich überschaubar ;0)

 

 

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grüner Salat mit Paprika, Tomaten und Hähnchenbrust, Dressing Variante 3

Bacon, Beer & BBQ

Bacon, Beer & BBQ

Verheißungsvoller Titel für einen Kurs bei „Grill doch mal“ in Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz (Nähe Nürnberg, falls einer fragt).
blog05Traum Wetter, Sonnenschein, entspannte Atmosphäre, 12 wissenshungrige Kursteilnehmer, 2 entspannte Kursleiter, rustikal gemütliches Ambiente, das konnte nur gut werden.
Die Rauchsäulen der Grills waren weithin zu sehen, quasi die Einladung zum Event, man musste ihnen und dem Duft nur noch folgen.
Ergänzend zum Thema Fleisch war der blog10.jpgReferent Dr. Gerrit Blümelhuber, anerkannter Biersommelier und Kenner der Bierszene zu Gast.
Begleitend zu den einzelnen Fleischsorten wurden Biere aller Couleur gereicht und die Besonderheiten und Geschmacksnuancen entsprechend erklärt. Eine gelungene Symbiose, die alle Geschmacksnerven ordentlich wach gerüttelt hat.
Die erste Verkostung war ein wunderbares leichtes Weizen, das golden im Glas schimmerte. Im Geschmack eher leicht und luftig, die Resonanz war durchaus positiv.
Keiner wäre auf die Idee gekommen, dass dies ein alkoholfreies Weizen ist. Tja, so kann man sich täuschen, die Brauerei Kloster Andechs hat ganze Arbeit geleistet und ein tolles alkoholfreies Weizen gebraut.
blog08Und so folgte eine Überraschung nach der anderen.
blog11.jpgEin Flanksteak wurde auf den Grill gelegt und Martin erklärte woher das Fleisch stammt, wie man den optimalen Garpunkt bestimmt, wie das Grillmuster entsteht, wann der richtige Zeitpunkt zum Wenden ist, bis hin zum Ruhen lassen in Alufolie. Zum Anschnitt blog19.jpgversammelten sich wieder alle und es wurden verschiedene Pfeffersorten zum Testen gereicht. Unglaublich, welche Aromen so ein Pfeffer haben kann und wie sich der Charakter des Fleisches mit der Benutzung verschiedener Pfefferarten verändert.

Zum nächsten Bier wurden Bananen- und Apfelstücke in Bacon gewickelt und auf der Feuerplatte knusprig gegrillt. In Verbindung mit dem Bier, welches Bananenaromen enthielt schmeckte das sensationell lecker.
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Ein Stück Roastbeef wurde mit Rosmarin und Knoblauch gespickt und wanderte auf den Monolith.
By the way, Martin erklärte auf Nachfrage der Teilnehmer die Vor – und Nachteile einzelner Grills und erläuterblog36te technische Details. Alles in allem sehr informativ und interessant.

Auf der Feuerplatte wurden Lammkoteletts gegrillt und auch gemischte Pilze mit Rosmarin und Knoblauch. Die Teilnehmer waren selbst dafür verantwortlich und hatten Spaß am eigenen Werkeln.

Spare Ribs mit und ohne Glaze (einer leckeren BBQ Soße), off the bone (Fleisch fällt fast vom Knochen), super zart und saftig, die waren so schnell weg, so schnell konnte man kaum gucken.

Entenbrust mit knuspriger Haut, dazu in Bacon gewickelter grüner Spargel , die Leckereien nahmen kein Ende.

Als weitere Besonderheit wurden T-Bone Steaks vorbereitet, was ein einhelliges Ah und Oh zur Folge hatte. Mächtige Fleischstücke rufen immer diese Reaktion hervor, vermutlich in Anlehnung an unsere Vergangenheit als wir noch als Jäger und Sammler für Nahrung gesorgt haben.
Begleitet wurden Steak und Filetanteil vom passenden Bier.

Dass es nicht immer nur Fleisch und Bier sein müssen konnte die Chefin eindrucksvoll beweisen, sie machte aus wenigen Zutaten den Teig für ein köstliches Bier-Brot und backte es im Dutch Oven. Das Brot hatte eine leckere Kruste und schmeckte noch lauwarm unglaublich lecker.

Der Höhepunkt war das „Bierstacheln“. Ja was ist denn das???? Fragende Gesichter, ratloses Schulterzucken……. Man kann aus einem gehaltvollen Schneiders Aventinus mit 8,2% ein absolutes Highlight machen. Dazu erhitzt man einen Edelstahlstab in der Glut und hält ihn anschließend ins Bier. Der im Bier befindliche Zucker karamellisiert und verleiht dem Bier eine völlig andere Note, ein völlig anderes Aroma. Erfunden wurde dies eigentlich von Mönchen, die ihr Bier einfach nur anwärmen wollten. Hätten die geahnt, welch Delikatesse sie da kreiert haben……..

Noch ein letzter Gang „musste“ rein passen. Die ersten fingen ernsthaft an zu schwächeln :0)
Als „Dessert“ wurde dazu ein Flammkuchen gereicht, der ganz einfach herzustellen war.
Ein wunderbar dünn ausgerollter Hefeteig, belegt mit Mangospalten, Bacon, Frischkäse und gehacktem Rosmarin. Auf dem Pizzastein kross gebacken und zum Aventinus ein Gedicht!

Eine weitere Variante folgte in Form eines Flammkuchens mit Birnenspalten, Bacon, Rosmarin und Gorgonzola. Ebenfalls sehr lecker, denn die Kombination salzig und würzig zur süßen Birne ist ein Klassiker und ein absoluter Hochgenuß.

Satt und zufrieden ging der Nachmittag zu Ende. Jeder Teilnehmer nahm ein Zertifikat und eine Rezeptmappe in Empfang und ging mit vielen neuen Eindrücken und Ideen nach Hause. Wer weiß, vielleicht wird in dem einen oder anderen Kopf der Wunsch nach einem Grill aufflammen? Schön wäre es, wenn der Funke bei den Teilnehmern übergesprungen ist und sie ebenfalls Spaß an BBQ und Grillen haben.
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Frischkäse selbst gemacht

Was ich an gekauftem Frischkäse überhaupt nicht mag, und das ist unabhängig von der Sorte, ist die Zugabe von Salz.
Torten, die mit Frischkäse hergestellt werden widerstreben mir, denn ich mag es nicht, wenn bei Süßem der salzige Nachgeschmack erhalten bleibt.
Aus dem Grund stelle ich den Frischkäse selbst her, ohne Salz und ohne irgendwelche Geschmacksstoffe.
Ausserdem geht es total einfach und ruckzuck (geht schneller als du das Handy für Fotos bereit hast)….

Du benötigst:
1l frische Vollmilch (keine haltbare), 3,5%
30ml Zitronensaft

Die Milch in einen Topf geben und erhitzen, bis die Milch hochkommt.
Von der Kochstelle nehmen und den Zitronensaft dazu geben. Die Milch flockt aus (gerinnt).
Umrühren und fertig.
Jetzt nur noch ein Tuch in ein Sieb legen und die Masse rein kippen.
Wer mag, kann die Molke auffangen, ich persönlich mags nicht und lasse sie ablaufen.
Die Frischkäsemasse über Nacht im Kühlschrank abtropfen lassen.

Jetzt ist der Frischkäse bereit zur weiteren Verwendung.

Du kannst ihn ganz nach Belieben aromatisieren. Sollte er zu trocken sein, hilft etwas Sahne.
Hier ein paar Ideen zu Frischkäsevariationen  click oder auch sehr lecker hier click.
Viel Spaß damit!

Brunchen am Sonntag

Einen Tag mit leckerem Frühstück zu beginnen ist ein Traum!
Noch schöner ist es, in den Tag mit lieben Freunden zu starten und das Frühstück etwas auszudehnen.
Wir brunchen uns in den Sonntag!

Unsere Speisenliste:
* Lachs mit Sahnemeerrettich
* Scones mit Clotted Cream
* Marmelade
* Rührei
* Oliven
* Tomate-Mozzarella
* knuspriger Bacon
* Wurst und Käse
* angemachten Frischkäse mit getrockneten Tomaten und Kräutern aus dem Garten
* Kaffee, O-Saft
* Brot (selbstgebacken) / Brötchen (vom Bäcker)

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Käse Törtchen

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Ich möchte nochmal an die Tartes anknüpfen, die ich bereits niedergeschrieben hatte.
Es ist der Teigmenge geschuldet, dass noch ein weiteres Rezept hier Platz findet. Der Teig läßt sich wunderbar ein paar Tage eingewickelt im Kühlschrank aufbewahren.
Also habe ich aus den (wirklich) letzten Rest Teig noch ein Mini-Törtchen gezaubert.
Die Füllung lässt sich variieren.
Habe eine Form, wo man 6 kleine Kastenküchlein backen kann. Die Teigmenge reicht noch für ein Exemplar.
Die Form gut einfetten, den Teig ausrollen und in die Form drücken. Mit Backerbsen beschweren und ca 10min vorbacken (180Grad).

Die Füllung bestand aus:
2 EL Frischkäse
1 Ei
geriebenen Parmesan
1 großzügige Ecke Gorgonzola
1 gekochte Kartoffel in feine Würfelchen geschnitten (Resteverwertung)
Salz, Pfeffer

Die Füllung in die Form füllen. Zur Deko habe ich noch letzte Teigstreifen oben drauf gelegt. Das Törtchen ist fertig, wenn es schön aufgegangen ist, eine gleichmäßige Oberfläche zeigt und schön goldgelb ist.
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Sehr lecker. Ein kleiner Snack, eine Beilage  zum Salat, ganz wie Du willst.
Die Füllung ist würzig und fluffig und saftig. Ich war überrascht und werde das definitiv nochmal machen!

ABT´s vom Smoker

Atomic Buffalo Turds…..  die Bedeutung der einzelnen Wörter verheißt nix Gutes und ich weiß auch gar nicht, warum sie heißen, wie sie heißen.
Ich würde sie lieber Jalapenos Poppers nennen, das klingt appetitlicher.

Letztendlich verbirgt sich ein wundervoller Snack dahinter. Basis hierfür sind Jalapeno Chilis, die halbiert und vom Innenleben befreit wurden.
Die Füllung ist variabel, ich stelle heute die Version mit getrockneten Tomaten Oliven und Frischkäse vor.
Zutaten:
Frischkäse
Bacon
getrocknete Tomaten
schwarze Oliven
Pfeffer

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Die getrockneten Tomaten habe ich im Mixer klein geschreddert und mit dem Frischkäse vermischt. Schwarze Oliven vom Kern befreit und ebenfalls klein gehackt kamen noch dazu, sowie Pfeffer (Majunga-Pfeffer).
Die Frischkäsemasse läßt sich am leichtesten in die Chilis füllen, wenn man einen Spritzbeutel inkl. Tülle mit großer Öffnung verwendet. Es geht aber auch ein Gefrierbeutel, bei dem eine Ecke abgeschnitten wird.
Also man füllt die Chilis und umwickelt sie anschließend mit Bacon.
Wir haben Ribs im Smoker gemacht und die Resthitze noch für die ABT´s genutzt.
Fertig sind sie, wenn  der Bacon appetitlich kross ist.
Schmecken heiß, lau oder kalt.

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Aber aufpassen, die Schärfe der Chilischoten kann stark variieren!

Zucchini-Lachs Rolle – low carb

Zugegeben, sie sieht etwas grob aus. Den „Teig“ kann man durchaus auch dünner in die Form gießen, dann lässt sich das Konstrukt auch besser rollen.
Ich ahnte nicht, dass es aufgeht wie ein Soufflé……und war entsprechend erstaunt, dass mich aus dem Ofen ca 15cm hohe Blasen anguckten.
Nun ja, von vorne.
Ich habe einen Omeletteteig hergestellt bestehend aus 200gr Quark, 150gr Cheddarwürfel und 3 Eiern. Abgeschmeckt mit Salz (aufpassen, der salzige Käse gibt seinen Salzgehalt erst beim Schmelzen preis, deshalb eher etwas weniger salzen)  und Pfeffer und dann in eine eckigen Kuchenform bei 200 Grad gebacken, bis die Masse gestockt war und eine schöne Farbe hatte.
Die Teigmasse hätte locker für 2 oder 3 dünnere Fladen gereicht. Naja, hinterher ist man immer klüger.
Abkühlen lassen und mit Frischkäse bestreichen.  Zucchinischeiben, die ich in der Pfanne angebraten hatte, auflegen, dann mit Lachsscheiben belegen  und mithilfe einer Frischhaltefolie zu einer festen Wurst aufrollen. Enden durch Drehen verschließen und im Kühlschrank komplett auskühlen lassen

Dann aufschneiden und genießen.

Garniert habe ich das Ganze mit wunderbarem Kampot Pfeffer, einem fermentierten Pfeffer aus Kambodscha. Das hat hervorragend dazu gepasst, denn jedes Pfefferkorn zerplatzt beim draufbeißen und entfaltet einen unglaublichen Geschmack.