Bockbier Brot

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Brotbacken mag ich sehr.
Normalerweise mache ich das einfache Sauerteig Landbrot. Jetzt habe ich mir Appetit bei der Lindenthalerin geholt und das Rezept ein wenig angepasst (weil ich wie immer nur einen Teil der Zutaten zuhause hatte).
Das Brot ist aber super geworden und schmeckt klasse!
Kleine Bemerkung, das Brot geht auch ganz ohne das teure elektronische Kochgerät.

Zutaten:
• 1 Pck Trockenhefe
• 1 Flasche Bockbier 0,33 (Brand Doppelbock aus Holland)
• 100ml Buttermilch
• 550g Dinkelmehl
• 100g Dinkelvollkornmehl
• 100g Roggenmehl
• 1 TL Rübenkraut (Grafschafter Goldsaft)
• 4 TL Salz
• 2TL Brotgewürz
• 2 TL Backmalz
• 1 EL Balsamico

Zuerst die Hefe mit dem Bier und dem Rübenkraut auflösen. Ich habe das über dem Wasserbad gemacht, aber Achtung, nur bis knapp 35 Grad erwärmen, sonst tut das der Hefe nicht gut.
Danach alle weiteren Zutaten einkneten und den Teig abgedeckt gehen lassen. Ich habe ihn bestimmt 4h stehen lassen.

Den Kamado (meiner ist von barbacoa.pro) anheizen und auf 220-230Grad einregeln. Ich verwende den Deflektorstein und backe auf der ersten Ebene.
Du kannst es genauso gut im Ofen backen.

Den Teig dann nochmal durchkneten, mit Mehl bestäuben und das schöne Muster einritzen. Als Backform habe ich einen emaillierten Bräter mit Deckel. Den benutze ich immer zum Brotbacken.
Weil ich diese Brot zum ersten Mal gemacht habe, habe ich etwas Backpapier untergelegt…..wäre aber nicht nötig gewesen.

Die Backzeit beträgt etwa eine Stunde. Man sollte zum Ende der Backzeit mal reinschnuppern….. bei mir ist der Boden etwas dunkel geworden, lässt sich aber leicht abschneiden.

Oh, welch köstlicher Duft. Nachdem das Brot weitgehend abgekühlt war, habe ich den Kanten abgeschnitten, mit Butter bestrichen und direkt gegessen….ein Genuß!!!!!!

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Birnen – Rezeptideen süß & herzhaft

Repost:
Ich finde, die beiden Rezepte verdienen nochmal gesehen zu werden.
Vielleicht hat ja jemand noch Birnen zu verarbeiten? Dann viel Spaß und Guten Appetit!

Birnen-Lebkuchen Marmelade

1kg Birnen (geschält)
500gr Gelierzucker 2:1
1 TL Lebkuchengewürz (oder nach Geschmack etwas mehr)
1 Zitrone (davon den Saft)

Die Birnen schälen und in Stücke schneiden, die in den Mixer passen.
Ich habe zwei Birnen in kleine Würfel geschnitten und beiseite gelegt, die sollten nicht mit in den Mixer sondern später zur Marmeladenmischung gehen, als etwas bissfestere Bestandteile.
Birnen im Mixer pürieren, anschließend die Masse in einen Topf geben, Lebkuchengewürz dazu und den Gelierzucker hinzufügen.
Das Ganze zum Kochen bringen. Zitronensaft dazu und die Birnenstückchen kurz mit aufkochen.
Das Ganze nach Anweisung kochen lassen und noch heiß in sterilisierte Gläser füllen.
Gläser verschließen und auf dem Kopf stehend abkühlen lassen.

Birnen Chutney Orientalisch

shot_1444315542770-(1)ca 1kg Birnen
200 ml Apfelessig
2 Knoblauchzehen gerieben
1 Daumengroßes Stück Ingwer (frisch)
1 Handvoll Rosinen (gehackt)
1 Handvoll getrocknete Feigen (klein geschnitten)
1/2 Handvoll getrocknete Aprikosen (klein geschnitten)
1 Chilischote (klein geschnitten)
100ml Wasser
250gr brauner Zucker
1 EL Salz
2EL Senfkörner, zerstossen

Die Birnen schälen und  in kleine Würfel schneiden. Die getrockneten Früchte ebenfalls vorbereiten.
Wasser, Essig und Zucker aufkochen lassen, dann die Gewürze (bis auf Salz ) und die Früchte einrühren.
Anschließend die Birnen unterheben und aufkochen lassen. bei mässiger Hitze einkochen lassen, bis die Masse eindickt. Mit Salz abschmecken und in sterile Gläser füllen.

Schmeckt super lecker zu Käse! Damit lässt sich jede langweilige Käse-Knifte zur Gaumenfreude pimpen!

Eis! Eis! Eis! für Prinzessinnen, Mädchen, alles in rosa-rot

Prinzessinnen, Mädchentraum, Feenstaub Eis!
Immer noch hängen massenhaft Johannisbeeren an den Sträuchern.
Die Aussentemperaturen verlangen nach Abkühlung. Also muss Eis her.

Ich muss gestehen, dass ich nicht so gerne Fertigpulver benutze, aber im Fall von Eis erreicht man damit eine sehr schöne Konsistenz im Vergleich zur Eismaschine.

Der Plan war Johannisbeeren zu pflücken und eine ältere Charge Marmelade im Eis zu verarbeiten.

eis04Bei der Herstellung eines unbekannten Glasinhaltes in einem unbekannten Jahr (ich hatte vergessen einige Gläser zu beschriften, vermutete ich irgendwas mit Rhabarber.
Beim Öffnen des Deckels war schnell klar, es handelte sich nicht um Marmelade sondern um ein Chutney……ungeeignet für Eis…. irgendwie.
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Hier nun die Zutaten für mein Eis:
Pulver zum Anrühren für Vanilleeis
* Johannisbeeren
* griechischer Joghurt
* Buttermilch
* Mini Erdbeerbaiser – Meringue
* Zuckerstreusel

Das Pulver statt mit kalter Milch mit etwas Buttermilch und griechischem Joghurt anrühren (Mischung sollte ca 250ml ergeben) und aufschlagen. In eine frostergeeigente, verschließbare Schale füllen.
Johannisbeeren von den Rispen streifen  und die Mini Erdbeerbaiser unterheben.
Zur Deko noch ein paar Johannisbeere, Baisers und Zuckerstreusel drauf, Deckel zu und mindestens 4 Stunden einfrieren.
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Ich finde, das sieht jetzt schon zum Anbeißen aus. Freue mich auf´s Probieren.
Lecker war´s!
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DIY: Tomatenhaus 2.0

Unser erstes Tomatenhaus hatte im letzten Jahr die Feuerprobe bestanden. Nur der Standort war nicht so optimal, weil man nur von der schmalen Seite an die Pflanzen kam. Das hatte zur Folge, dass die Pflanzen nicht vernünftig ausgegeizt werden konnten und das die Ernte etwas einschränkte. Der Nachbar hatte, während wir im Urlaub waren, auch keine Böcke in das enge Häusle zu krabbeln und die Pflanzen zu wässern.
Das Tomatenhaus steht jetzt bei der Nachbarin, die sich darüber sehr gefreut hat.

Mein Mann hat sich sofort an das neue Projekt: Tomatenhaus gemacht.
Ein brachliegendes Beet ist der vermeintlich perfekte Standort.
Die Vorarbeit habe ich geleistet, alle Blumenzwiebeln sind raus, die Büsche entfernt und auch verbliebenes Wurzelwerk sorgfältig ausgegraben. Die Pfostenschuhe warten auf das Einschlagen, die Zeichnung ist fertig, Maße müssen noch übertragen werden…… ach ja, das Holz fehlt noch. Ob das alles noch vor der Ernte fertig wird, wage ich zu bezweifeln. Wir werden sehen.
Es gibt ein Update:
Die Pfostenschuhe sind im Boden, die Pfosten (Vollpfosten) sind gekauft.
Nächste Schritte: Pfosten auf Maß bringen und mit Holzschutz versehen…. dann anschrauben.
Ich habe die Hoffnung, dass bis zum Wochenende das Gestell fertig ist.
Weiteres Update:
Und, oh Wunder, am Mittwochnachmittag schlich der Nachbar mit der Kappsäge unterm Arm durch die Gartentür in unseren Garten. Mein Man trabte los, holte Werkzeuge und Bauplan. Ich bekam die Aufgabe, den unteren Teil der Pfosten zu streichen, weil man da später nicht mehr dran kommt.
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Gesagt getan…..dann hab ich mich vom Acker gemacht und die Herren schaffen lassen.
Ich muss sagen, das Ergebnis gibt Anlass zur Hoffnung.
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Tomatenhaus? Ich würde sagen „Tomatenresidenz“.
Stabil, formschön präsentiert sich das Grundgerüst.
Meine Aufgabe……streichen…… und das Dach vorbereiten.
Erledigt. Jetzt können wir über weitere Schritte nachdenken.
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Ich finde, ich sollte euch die Fortschritte nicht vorenthalten.
Sollte sich jemand für den Bauplan interessieren, mailt mich an.

Wenn ihr glaubt, das wär´s jetzt gewesen….. nö.
Die Bepflanzung fehlt ja noch und, ganz wichtig, eine Dachrinne.
Da der Boden nicht so überragend toll ist, habe ich mich für Pflanztöpfe entschieden, die im Boden eingelassen sind.
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Dazu habe ich ausreichend große Töpfe genommen, den Boden mit der Stichsäge rausgeschnitten und im Boden eingegraben. Das sieht sauber aus und man kann das Ganze noch optisch mit ausgebrachtem Mulch aufwerten. Der Schritt fehlt noch.
Hier also die Steps im Überblick.
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Ein weiterer Tipp, grabt in direkter Nähe zum Wurzelballen einen kleinen Pflanztopf ein. Das erleichtert das Bewässern wenn der Boden nicht so ganz eben ist. Sonst läuft euch das Gießwasser sonstwo hin nur nicht an die Pflanze….  :0)

Die Dachrinne macht Sinn, weil das Tropfwasser sonst unschöne Pfützen verursacht…. ausserdem steht die Wassertonne eh in unmittelbarer Nähe und das Wasser kommt sehr gelegen. Wir haben in der Tonne eine kleine Schmutzwasserpumpe versenkt. So kann man das aufgefangene Wasser direkt wieder den Pflanzen zuführen.

Der nächste Schritt wird noch ein kleiner, portabler / flexibel anzubringender Schutz gegen zu viel Regen und eventuellen Kälteeinbruch sein. Die Ideen reichen von Doppelstegplatten bis hin zu einer textilen Lösung. Ich werde berichten.

Gruss!

Filigran, das musste erst mal nachmachen

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Der Herbst lässt sein goldenes Band….käse, das Gedicht lautet ja ganz anders…..
Egal, der Herbst ist schön! Der Herbst ist bunt! Ich mag den Herbst, wenn er nicht nur vom grauem Regenwetter und Kälte geprägt ist.
Wir können uns ja echt nicht beschweren, bis jetzt hatten wir ja echt Glück und konnten ein paar wärmende Sonnenstrahlen zusammen mit dem sich verfärbenden Laub genießen.

Und während ich so am Wuseln im Garten bin, hier und da noch Unkraut beseitige, frage ich mich: wo kommen eigentlich die ganzen Lampionblumen her? Eigentlich frage ich mich das jedes Jahr, denn ausgesät haben wir sie nie…. egal, sehen trotzdem schön aus. Jahaaaa, jetzt weiß ich auch, dass die jedes Jahr mehr werden, weil hunderte von kleinen Samen in den Früchten stecken und sich selbst aussäen…..und sie sind winterhart. Noch Fragen?
filigran05Tja, so langsam geht das Laub den Bach runter und wie ich so genauer hinschaue, entdecke ich, dass der eine oder andere abgefallene Lampion sich bereits in Wohlgefallen auflöst. filigran06

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Die einst so rote und leuchtende Hülle verblasst, wird transparent und ist irgendwann ganz weg. Übrig bleibt ein filigranes Gerippe. Sehr lustig finde ich, dass die Gerippe ebenso leicht sind wie Federn. Sie schweben quasi gen Boden und sind hart im Nehmen und der „Aufprall“ tut ihnen nichts. Das filigrane Gerippe ist auch noch sehr stabil und flexibel. Ein paar Exemplare hatte ich mir auf den Tisch gelegt…….. zack, weg waren sie……
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Die Natur ist doch der beste Baumeister denke ich und hole meine Makro-Vorsatzlinsen. Das ist doch ein paar Bilder wert. Die Hortensie kann da nämlich auch ganz gut!
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Würzpaste Habanero-Birne

Wenn dich dein Garten mit Chilis zu wirft, du aber nur einen kleinen Teil davon wirklich genießen kannst, weil dein Mann glaubte unbedingt die schärfsten Chilis der Welt anbauen zu müssen…..

Ich mach´s kurz, die Chilis mit gewaltigem Körperverletzungspotential habe ich weggeworfen!
Es blieben aber noch genügend über, um etwas Leckeres daraus zu zaubern.
Aussortiert habe ich die gelben und grünen Chilis, weil ich auch eine helle Würzpaste haben wollte, nicht nur die rote Paste.
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Habaneros fehlten in unserem Repertoire. Ich wollte Gelbe und das besondere Aroma.
In Holland konnten wir sie einfach so im Supermarkt kaufen –> Madame Jeanette
Ich plante sehr sparsam, denn die Dinger sind Hölle scharf.
Und so vereinigte ich die milden bis gar nicht scharfen Chilis aus dem Garten mit einer entkernten gelben Habanero und Birnen.
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Hier meine Zutatenliste:
– gelbe Chilis
– 1/2 oder ganze gelbe Habanero
– 1 Zwiebel fein gewürfelt
– 1-2 Birnen geschält, Kerngehäuse entfernt und gewürfelt
– Schuß Essig
– Salz
– Öl
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Zuerst die Zwiebeln in etwas Öl anschwitzen, dann alle weiteren Zutaten dazu geben.
Weich dünsten lassen und pürieren. Nochmal aufkochen lassen und abschmecken.
Ich hätte erst mal mit einer halben Habanero anfangen sollen, die Paste ist echt scharf, hat aber das tolle Habanero Aroma und die Süße der Birne.
In sterile Gläser abfüllen und fertig.
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Gartenfreuden und nun? Chili-Paste, medium hot

Die Chilipflanzen haben sich im Garten prächtig entwickelt und haben ihren perfekten Standort mit einer reichen Ernte gedankt.
Puh!
Zum einen haben wir uns wahnsinnig über die Ernte gefreut, aber leider sind auch sehr viele Sorten dabei, die nicht essbar sind.
Nicht essbar, weil sie einfach zu scharf sind……. echt jetzt, zu nix zu gebrauchen, ich finde, sie grenzen an Körperverletzung….. zB Bhut Jolakia…..

Nun denn die anderen (essbaren) hat Männe Gott sei Dank separat geerntet und nun liegen sie hier.
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Was machen wir nun daraus?
Eine Chilipaste soll es werden. Können wir immer gebrauchen und da die meisten der Chilis moderate Schärfe haben oder einfach nur nach Paprika schmecken, hatte ich keine Bange, dass das nix wird.
Erst mal alle Chilis entkernen und dann als Geschmacksträger noch:
– einen großen Apfel
– Nelken
– Piment
– Sternanis
– Zwiebel
– Zucker
– Knoblauch
– Apfelsirup
– Worchester Sauce
– etwas Essig
– Salz und Pfeffer


Zuerst den Zucker im Topf karamellisieren lassen. Sobald das Karamell eine goldene Farbe hat, die Zwiebeln, Knoblauch und den klein geschnittenen Apfel dazugeben.
Gut rühren, bis alles gut benetzt ist. Mit etwas Wasser ablöschen und die Chilis grob geschnitten dazugeben. Nelken, Piment, Sternanis und einen Löffel Apfelsirup dazu und köcheln lassen, bis die Chilis weich sind und zerfallen.
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Im Blender oder mit dem Pürierstab fein zerkleinern und wieder zurück in den Topf geben, aufkochen lassen und mit den restlichen Gewürzen abschmecken.

Noch heiß in sterilisierte Gläser geben und sofort verschließen. Auf den Kopf stellen und abkühlen lassen.
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