Spinat-Parmesan-Butter Hühnchen mit gratinierten Feigen , Ofenkartoffeln und Kräuter-Dip

Whohoooooooooo, supergeil! Ich hab spontan den sensationellen Geschmack wieder auf der Zunge.

Das Hühnchen im Ganzen gegart, so saftig und eine Geschmacksbombe, die wunderbaren gratinierten Feigen und die super leckeren Kartoffeln mit KräterDip, ach, ich könnt`schon wieder!
Dieses Hühnchen lässt sich sowohl im Ofen als auch auf dem Grill zubereiten. Auf jeden Fall empfiehlt sich die Verwendung eines Fleischthermometers, damit man den Garpunkt (85 Grad) des Hühnchens im Blick hat.

Aber von vorne…..
Das Hühnchen muss etwas vorbereitet werden. Ich habe das überschüssige Fett abgeschnitten und die letzten Federreste entfernt.
Um die Spinat-Parmesan-Butter Füllung unter die Haut zu bringen, muss die Haut vorsichtig mit einem Esslöffel gelöst werden. Dazu schiebt man den Löffel vorsichtig zwischen Haut und Fleisch und löst die Haut somit. (kleine Panne, nicht weiter schlimm, kommt ja noch der Baconmantel drum)


Die Füllung besteht aus:

  • fein geriebenem Parmesan
  • Spinat blanchiert und fein gehackt (oder TK)
  • All Arrabiata Gewürz
  • Butter

Die Bestandteile zu einer homogenen Masse rühren und gleichmässig portionsweise unter die Haut bringen. Die Masse lässt sich mit der Hand gut schieben.

Das Hühnchen kommt jetzt auf ein Bett aus Lauchzwiebeln, etwas Olivenöl und Mr. Nicepepper in eine feuerfeste Form, hier eine Gußpfanne. Während des Garens verwandelt sich die austretende Butter, die Fleischsäfte, das Olivenöl und die Lauchzwiebeln zu einer sensationelle. Soße!!!!!!!!!

Das Hühnchen auf den Lauch setzen, mit etwas Olivenöl benetzen und mit Bacon belegen.
Das Fleischthermometer in die Hühnchenbrust stecken und im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Umluft bis zur Kerntemperatur von 60 Grad belassen.

Die Kartoffeln in der Zwischenzeit in Spalten schneiden, gut wässern, trocknen, mit Öl benetzen und mit Kartoffelknaller reichlich würzen.

Für die gratinierten Feigen benötigen wir:
– Butter
– Lauchzwiebel (fein geschnitten)
– Chili / Paprika (fein gewürfelt)
– Grieß
– Paniermehl
– Salz / Pfeffer
Die Zutaten miteinander verrühren, die Feigen halbieren und in eine gefettete feuerfeste Form setzen. Gratin-Masse auf die halbierten Feigen geben.

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Die Ofentemperatur auf Ober- und Unterhitze schalten und die Temperatur auf 200Grad erhöhen.
Unten, auf dem Boden die Ofenkartoffeln stellen, die Feigen auf Höhe des Hühnchens stellen.

Für den Kräuter-Dip benötigen wir
– Kräuterquark
– Mayonnaise
– eine Knoblauchzehe fein gerieben
Pizza – und Pastazauberei
– Salz und Pfeffer
Alles miteinander vermischen , fertig
Wenn die Kerntemperatur des Hühnchens 85 Grad erreicht hat, die Kartoffeln ganz nach unten packen und die Kartoffeln für die finale Bräunung mit den Feigen unter dem Grill platzieren.

Das geht jetzt zügig.

Und hier die Bilder vom fertigen Hühnchen und seinen wunderbaren Beilagen.


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Die Kombination der Aromen, die Texturen und die unglaubliche Soße haben uns schwer begeistert!!!!!!!!

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Focaccia – der Klassiker

blog700Hier kannste dich austoben was den Belag betrifft. Ob außergewöhnlich oder klassisch, erlaubt ist was gefällt.
Alles fängt an mit dem wunderbaren Teig. Auch hier kannst du variieren, mit Mehlsorten, Körnern  oder was auch immer.

Zutaten:
30g frische Hefe
30g Honig oder Zucker
625ml lauwarmes Wasser
500g Mehl
500g Grieß (auch zu ersetzen durch Mehl)
30g Salz

Mehl und Grieß zum Bestäuben

Zubereitung:
– Hefe und Honig/Zucker in etwas Wasser auflösen.
– Mehl,Grieß und Salz in eine Schüssel (oder auf die Arbeitsfläche) geben, Vertiefung formen und das Wasser/Hefe/Honig/Zucker- Gemisch dazugeben.
– Dann das restliche Wasser einarbeiten.
– Das Geheimnis ist ausdauerndes Kneten (mindestens 5min). Es entsteht ein feuchter elastischer Teig
– Den teig entweder in der Schüssel oder auf einem Backblech gehen lassen. Der Teig wird sich verdoppeln.
– Den Teig nochmals kneten, die Luft sollte raus gehen.
– Jetzt die Teigfladen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Abdecken und nochmal gehen lassen.
– Vor dem Belegen mit den Fingerkuppen die obligatorischen Vertiefungen eindrücken
– Olivenöl auf die Oberfläche geben, es darf sich in den Vertiefungen sammeln.
– Nach Herzenslust belegen
– bei höchster Hitze backen, bis das Focaccia die gewünschte Farbe angenommen hat.

Meine Varianten waren:
* Kartoffel / Rosmarin
* Tomate / Paprika / Frühlingszwiebel

Kleiner Hinweis: Die Kartoffeln hatte ich in dünne Scheiben geschnitten und kurz vorgegart.
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Das Olivenöl macht das Focaccia wunderbar knusprig, der Teig ist fluffig und der Duft, der durchs Haus strömt ist der Wahnsinn.
Eigentlich braucht man dazu nichts weiter als eine schöne Aioli…….und ein Glas Wein!

 

Rhabarber – Grieß Tarte

von Das Knusperstübchen #dasknuperstuebchen
Danke liebe Sarah, die Tarte war sehr sehr lecker!

Achtung, nach Sarah´s Rezept bedarf es etwas Vorbereitung, so ganz schnell geht die Tarte nicht! Ich habe den Rhabarber am Vortag soweit fertig gemacht und die Tarte am nächsten Tag gebacken, das ging perfekt.
Vermutlich kann man die Prozedur abkürzen, indem man den Rhabarber im Ofen etwas ziehen lässt und dann erst auf die Tarte legt. So fällt die Wartezeit für das Ziehen weg. Probiere ich beim nächsten Mal.

Hier jetzt aber die perfekte Ostertorte. Saftig, süß, fruchtig, lecker!


Vorbereitung Rhabarber:
* Rhabarber
* 50g Zucker
* eine Handvoll Himbeeren (TK)
Je nachdem, welche Größe die Rhabarberstangen haben, sie sollen in der Tarteform nebeneinander liegen. Ich habe ca 5 -6 dünnere gehabt.
Die Stangen waschen und nicht schälen, denn die schöne Farbe soll ja erhalten bleiben.
Den Rhabarber passend für die Form in die gewünschte Länge schneiden und einmal halbieren.
Dann die Himbeeren und den Zucker aufkochen lassen und durch ein Sieb heiß über den Rhabarber kippen. Den Rhabarber im Sud mindestens 3 Stunden ziehen lassen, es geht auch über Nacht.

Mürbeteig:
* 230g Mehl
* 110g Butter
* 50g Zucker
* etwas Milch

Erst die Zutaten zusammen zu einem krümeligen Teig kneten. Geschmeidig wird der Teig, wenn du etwas Milch dazu gibst. Der Teig lässt sich ganz leicht ausrollen.
Die Tarteform mit Butter einfetten und den Teig in die Form geben. Backpapier drauf , Backerbsen drauf und 15min bei 180 Grad blind backen.

In der Zwischenzeit die Grießmasse herstellen.
* 450ml Milch
* 50g Weichweizengrieß
* 100g Zucker + 1x Vanillezucker
* 2 Eier
* 80ml Sahne
* 1 EL Butter

Die Milch aufkochen und den Grieß und den Zucker einrühren. Wenn die Masse beginnt anzudicken,  2 Eier verquirlen und unterrühren. Zum Schluß noch die Sahne und die Butter dazugeben, rühren und eine Weile stehen lassen.

Wenn der Mürbeteig vorgebacken ist, aus dem Ofen nehmen, die Backerbsen entfernen, die Grießmasse auf die Tarte geben, den Rhabarber auflegen und Pistazien und gehobelte Mandeln darauf verteilen.
Ich habe gehackte Mandeln gehabt (Pistazien vergessen zu kaufen) und unter den Rhabarber gestreut.
Als Deko hatte ich noch Mürbeteig über und in Hasenform ausgestochen und mittig platziert.
Die Tarte im Ofen bei 180 Grad 20-30min backen, bis die Ränder eine schöne goldgelbe Farbe haben. Nach dem Rausnehmen aus dem Ofen etwas von dem Rhabarbersud über den Rhabarber pinseln.
Gut abkühlen lassen und Genießen.
Als Topping könnte ich mir gut einen Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis vorstellen……
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Hühchen im Gemüsebett mit Polentasticks und Blue Cheese Dip

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Eigentlich ist das ein Resteessen, denn ich hatte noch Gemüse von meiner Kartoffelsuppe über. Was war drin?
Gemüsebett:
Lauch, Pak Choi, Zwiebel, Kohlrabi, Oliven, Zitrone
Polenta:
Minutenpolenta, Salz, Pfeffer, Butter und Parmesan
und zum Panieren Mehl, Ei, Paniermehl und Grieß
Blue Cheese Dip:
Creme Fraiche, Stilton

Hühnchen mögen wir eh und da mein Mann die Knabberei am Knochen nicht mag, habe ich ausgelöste Hähnchenschenkel gekauft.
Die Hähnchenteile wurden in Olivenöl, Salz, Pfeffer und Knoblauch mariniert und anschließend in der Pfanne kross angebraten.
Das Gemüse habe ich etwas klein geschnitten und zusammen mit den Oliven und Limettenspalten und mit etwas Olivenöl in die Auflaufform gelegt. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Danach einfach die Hähnchenteile auf das Gemüsebett legen und im Ofen bei 200Grad fertig braten lassen, bis das  Gemüse gar ist. Die Hähnchenteile sind dabei kein Problem, die Hitze kann sich gut verteilen und gart alles saftig.
Die Polenta kann man gut vorbereiten (nach Angaben auf der Verpackung).
Gut abkühlen lassen, so dass sie fest wird.
Dann in gleichmäßige Sticks schneiden und ganz klassisch panieren (Mehl, Ei, Paniermehl). Ich gebe zum Paniermehl immer noch etwas Grieß hinzu, das macht die Panade besonders knusprig. In der Pfanne Gold gelb braten und zum Hähnchen im Gemüsebett reichen.
Der Saft des Gemüses und der Hähnchenteile ergibt eine tolle Soße.
Zu den Polenta-Sticks habe ich aus Creme Fraiche und etwas Blue Cheese (Stilton) einen kleinen Dip gemacht. Sehr fein!

Kohlrabischnitzel in Chia-Grieß Panade mit Kräuterquark

20151104_171435Vor einiger Zeit hab ich mal in irgendeiner Kochsendung gesehen, dass jemand statt Paniermehl Grieß genommen hat. Mein damaliger Versuch zeigte, dass man mit Grieß eine super knusprige, nicht zu mächtige Kruste hinkriegt.

Gestern stand im an der Auslage der Gemüseabteilung und war noch ratlos, was ich eigentlich haben wollte. Dann fielen mir zwei wunderschöne Kohlrabi-Köpfchen auf, die ich gleich in den Korb packte.
Klar, es sollten Kohlrabi-Schnitzel werden.
Nein, ich bin weder Vegetarier noch Veganer, ich esse gerne Fleisch, bin aber der vegetarischen und veganen Küche gegenüber sehr aufgeschlossen. Ich esse, was mir schmeckt.

Also sei hier nochmal erwähnt, dieses Rezept lässt sich mit dem Austausch weniger Zutaten auch vegan zubereiten.
Kommen wir zum Wesentlichen.
20151104_164119Ich habe einen der Kohlrabi mit dem Sparschäler geschält und in ca 1cm dicke Scheiben geschnitten.

Danach habe ich die Panade vorbereitet: eine Schale mit Mehl, eine Schale mit Weichweizen-Grieß 20151104_164751incl Chia-Samen und etwas Salz, eine Schale mit einem verklepperten Ei, fertig.
Die Kohlrabi-Scheiben habe ich beidseitig mit ordentlich schwarzem Pfeffer und 20151104_165435etwas Salz gewürzt, anschließend erst in Mehl gewendet, dann im Ei baden lassen und zum guten Schluß in der Chia-Grieß Mischung gewälzt und leicht fest gedrückt.

Ausgebacken wurden die Schnitzel bei kleiner Hitze mit etwas Öl in der Pfanne. Kleine Hitze deshalb, der Kohlrabi sollte ja auch gar werden, bevor die Panade verkohlt.
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Kleiner Hinweis, die Kruste sieht vielleicht nicht so golden braun aus wie bei herkömmlicher Paniermehlpanade, ist aber dennoch sehr schön knusprig. Sie bräunt weniger schnell, verbrennt aber auch nicht so schnell. Eigentlich perfekt.
Kurz auf nem Küchenkrepp das überschüssige Fette entfernen, fertig zum Servieren.
Ich habe einen Kräuterquark (fertigen Quark, der Faulheit geschuldet) dazu gewählt und ihn mit roten Pfefferkörnern und Chilifäden aufgemotzt.

Fazit: Hammer!
Die Panade knusprig lecker, der Geschmack nussig.
Der Kohlrabi passte total gut dazu, nicht matschig, genau richtig.
Die Pfefferkörner ( und der Majunga-Pfeffer) rundeten das Ganze wunderbar ab.
Schuldig guck, ich hab den ganzen Kohlrabi aufgefuttert, weils so lecker war…….
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