Halloumi – Bacon Würfel mit Mango Chutney, an Couscous-Salat

nicht beauftragte Werbung / Nennung und Verlinkung von Freunden

Junge, junge, ich wünschte, ich könnte mich das eine oder andere mal nach Limassol beamen. Kürzlich berichtete ich über ein ausgezeichnetes Restaurant in Limassol auf Zypern, das Ta Piatakia.
Inspiriert von der Küche von Roddy Damalis haben wir ein schnelles, leichtes Gericht nachgekocht.
Perfekt für die derzeitigen tropischen Temperaturen, wenn man abends noch auf der Terrasse sitzt und ein Glas Wein genießt.
Fantastische Halloumi Würfel in Bacon gewickelt und knusprig ausgebraten. Serviert mit Mango Chutney und einer scharfen Jamaica Jerk BBQ Soße. Als Sättigungsbeilage habe ich einen leichten Couscous Salat gemacht. Mit der Süße von Mais, herzhaft würzigen Oliven von Efthimios Christakis und frischen Kräutern aus dem Garten passen die Aromen perfekt zu den Halloumi Würfeln.
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Hier die Zutatenliste:

Halloumi Würfel
Halloumi von Dodoni
Bacon

fertige Soßen aus dem Supermarkt
Mango Chutney (Asia Shop)
Jamaica BBQ Soße (Encona)

Salat
Couscous
Mais (aus der Dose)
Oliven, entsteint und klein geschnitten
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Schnittlauch
Frühlingszwiebeln
Petersilie

Den Couscous mit Salz würzen und anschließend mit kochendem Wasser übergießen. Das Wasser sollte einen halben Zentimeter über dem Couscous stehen. Schüssel abdecken und ziehen lassen, bis der Couscous alle Flüssigkeit aufgenommen hat. Mit einer Gabel auflockern und mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Mais und die klein geschnittenen Oliven dazugeben, sowie die Kräuter und die Frühlingszwiebel klein schneiden und unterheben.
Etwas gutes Olivenöl beimengen und schon ist der Salat fertig.
Zum Anrichten passt auch wunderbar noch ein Löffel Mango Chutney dazu.

Für den Halloumi- Bacon Würfel wird der Halloumiblock in gleichmäßige Würfel zerteilt. Dann einfach eine Scheibe Bacon drumwickeln und bei mittlerer Hitze  in der Pfanne oder auf dem Grill rundherum knusprig braten.
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Ein leichtes Gericht, schnell zubereitet. Die Aromen passen hervorragend zusammen und lassen sich natürlich auch je nach Gusto variieren.

Garniert habe ich den Teller mit Oreganoblüten aus dem eigenen Garten.
Sehr hübsch und zudem noch sehr lecker!
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καλή όρεξη!

 

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Keep it simple: Brot mit Käse-Pfeffer-Kräuter Kruste vom Grill

enthält Werbung für Spicebar

Zypern, Urlaub und den richtigen Bäcker noch nicht gefunden. Wer will denn auch schon 20km bis in die nächste Stadt fahren zum Brötchenholen? Den Urlaub damit verplempern um nach einer Bäckerei zu suchen?  Nö!

Also, schnell einen Teig zusammengerührt und ein Brot auf dem Grill (Kugelgrill)  gebacken.

Diesmal hab ich ein wunderbar würziges Brot mit einer Käse-Pfeffer-Kräuter Kruste im Gepäck.
pfeffer01Hier die Zutaten für den Teig:
* 1 Tasse Mehl
* 1/2 Päckchen Trockenhefe
* 1/2 Glas Wasser
* 2EL Olivenöl
* etwas Salz

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten und ruhen lassen.
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pfeffer05weitere Zutaten:
* Graviera Käse und
* Cheddar in kleine Würfel geschnitten.
Würfel nach dem ersten Gehen in den Teig einarbeiten.
käsekräuter04Für die Käse-Kräuter-Pfeffer Kruste:
* Graviera und Cheddar gerieben
* getrocknete Kräuter (Oregano, Rosmarin und Thymian)
* Mr. Nicepepper (von Spicebar)
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käsekräuter02Den Teig zu einem flachen Fladen formen, etwas von der Krustenmasse darauf verteilen und den Teig  in sich verdrehen. Teigwurst auf einem Stück Alufolie formen, das mit Olivenöl benetzt ist. Dann den Rest Käse-Pfeffer-Kräuter Kruste darauf geben
Hinweis: Die Folie sollte die Grösse haben, die der Garzone des Grills entspricht. Merke, wir bereiten den Grill für indirektes Garen vor.
Teig nochmal gehen lassen.
pfeffer04Grillkohle anzünden und ordentlich glühen lassen. Auf Zypern gibt es super Kohle,  die richtig gute Hitze macht.
Die Kohlen nach rechts und links schieben und den Rost auflegen.
pfeffer03Das Brot backen wir in der Mitte (also indirekt), so dass die Kohle rechts und links platziert ist. Deckel drauf, Belüftungsöffnung voll öffnen und abwarten.  Die Backzeit betrug so ca 25 bis 30min.
pfeffer02Whohooooooo! Yummy, das war lecker!

Kleiner Nachtrag: Urlaub? Und wieso nimmst du Gewürze mit in Urlaub? Hört sich echt blöd an, aber die Frage stellt sich nicht mehr, wenn man Mr. Nicepepper im Gepäck hat :0) Das ist ein so leckerer Pfeffer, der universell eingesetzt werden kann und ein himmlisches Aroma hat!

Roddy Damalis: Ta Piatakia – the little plates, Limassol

What an amazing evening!

Zypern, Sommerurlaub.
Im Vorfeld guckst du hin und her, suchst ewig nach einem schönen, leckeren und bezahlbaren Restaurant. Es soll nicht die typische Touristenküche sein, mit Fleischbergen 0815 auf dem Teller. Traditionell sollte es schon sein, vielleicht etwas modern aufgemacht und vor allen Dingen lecker und gut gewürzt.

Puh, da kannste Tripadvisor schon etwas bemühen und Bewertungen rauf und runter lesen. Ich hatte schon aufgegeben, bis mein Mann die Lösung fand.
Limassol, das „Ta Piatakia“. Kurz recherchiert und in der Buchhandlung mal im Kochbuch von Roddy Damalis „My CY“ geblättert, gestaunt, Appetit geholt und für gut befunden.
Kurzes Telefonat, Reservierung für den nächsten Abend. Es läuft.
Prima, ich finde den Besitzer auf FB und schreibe ihm ne Message, erkläre, dass ich einen Foodblog schreibe und dass wir uns freuen, am nächsten Abend einen Tisch bekommen zu haben.
Mit einer Antwort hatte ich gar nicht gerechnet, doch er schrieb, dass  er sich auf unseren Besuch freue. Ja Wahnsinn!

Jetzt waren wir natürlich richtig neugierig.

Das Restaurant war schnell gefunden. Für alle, die künftig auch mal da hin wollen, etwas weiter auf der rechten Seite gibt es einen richtig großen Parkplatz (kostet nix).

Wir waren für zyprische Verhältnisse sehr früh dran. 19 Uhr, ist noch keine typische Essenszeit. Man isst hier sehr viel später.
Wir wurden sehr freundlich empfangen und entschieden uns für einen kleinen Tisch am Fenster. Ein schönes übersichtliches Restaurant, modern mit charmanten Retroelementen in Form von vielen kleinen Tellern, die an der Wand hingen.
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Wir waren grad noch in der Orientierungsphase, was wir wohl bestellen sollten, da kam Roddy und begrüßte uns persönlich.
Wow. Er konnte uns sofort zuordnen, nahm sich einen Stuhl und fing an zu erzählen.
Es war, als würden wir einen alten Freund treffen, den wir schon lange kennen.
Die offene und freundlich Art, die Begeisterung, mit der er sein Restaurant und das Konzept vorstellte, wir waren sofort mittendrin.

Das Konzept basiert auf Meze, serviert auf vielen kleinen Tellern……. so wie der Name schon sagt: Ta Piatakia – little plates.
Man legt Wert auf regionale und traditionelle Produkte, saisonale Gerichte und bereitet das Ganze mit ganz ganz viel Love and Passion für den Gast auf. Mehr geht nicht! An dieser Stelle hatte er schon gewonnen.
Jetzt erwartete uns eine sensationelle Abfolge an „kleinen Tellern“.

Die Tagesgerichte, die Menükarte…… wir bestellten und freuten uns aufs Essen.
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Wir bekamen einen Gruß aus der Küche:
Wachtelei mit hausgemachter Mayonnaise und Kaviar
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Wunderschön und lecker.

Als nächstes kamen frittierte Sellerieblätter an den Tisch, serviert in einem großen Cocktailglas. Da sah einfach auch cool aus und schmeckte fantastisch. So einfach und so fein!
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geräucherter Lachs mit Kaviar Cheesecake und Avocado
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Tolle Aromen, sensationelle Idee den Lachs zu präsentieren. Die Abstimmung der Aromen war perfekt!

Knoblauch & Kräuter Pita
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Einfach nur WOW. Da musste man aufpassen, dass man sich nicht schon am Brot satt isst!

Halloumi in Bacon mit Mango Chutney
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Hier kennt man Halloumi nur als langweiligen Quietschkäse….. dass es auch anders geht, hat Roddy eindrucksvoll bewiesen. Natürlich bietet Zypern auch ein wahnsinnig gutes Produkt an, welches im Ta Piatakia eine Veredelung erfährt. Super lecker!

Karotten Krokette mit Cashew und Kokos auf Saté Sauce
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Die Konsistenz und Gewürze passten perfekt und zusammen mit dem Wein explodierten die Aromen im Mund! Großartig!

Village Haloumi im Ofen gegart, mit Kapern und Oliven
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Sehr würzige Überraschung, die mich sehr an ein Gericht erinnert, welches ich selbst wahnsinnig gerne zubereite. Fantastisch!

Jakobsmuschel mit Kaviar Dill Butter
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Perfekt gegarte Jakobmuschel mit überraschender Kaviar Dill Butter, eine Kombination, die ich so nicht erwartet hätte, die aber absolut als „geil“ zu beschreiben ist.

Oktopus Souvlaki, Oktopus am Spieß gegrillt mit Kräuter Vinaigrette
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Zart, zerging auf der Zunge, ganz fein abgestimmte Kräutervinaigrette…..ich möchte den Oktopus auch mal so weich hinkriegen!

Ente mit eingelegten Walnüssen und Sirup
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Das war die Überraschung des Abends und mein persönliches Highlight.
Wunderbare Ente und dann die in Sirup haltbar gemachten grünen Walnüsse……die werden bei der Haltbarmachung schwarz.
Ein Hauch von Zimt, die Süße des Sirups, das Aroma der Walnüsse und die perfekt gegarte Ente……Hammer!!!!!!!
Das muss ich zu Hause testen!!

So langsam war unsere Kapazitätsgrenze erreicht……ein Dessert musste aber noch sein.
Kirschsorbet mit gemischten Beeren
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Sehr erfrischend, ausgewogenes Verhältnis zwischen Süße und der Säure der Beeren….man hätte sich reinlegen können.

Und zu jedem guten Essen gehört natürlich auch der obligatorische zyprische Kaffee und zu guter Letzt ein Glas Commandaria, dem zyprischen Dessertwein vergleichbar mir einem guten Port.
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Wir waren zufrieden, satt und glücklich.
Roddy hat sich rührend um uns gekümmert, viele Informationen zu seinem wunderbaren Kochbuch gegeben und über Traditionen und traditionelle Lebensmittel berichtet.
Ein toller Mensch, den man einfach in sein Herz schließen muss!
Roddy, solltest du irgendwann mal in die Gegend kommen, melde dich, es wäre uns eine Freude und Ehre, uns zu revanchieren!!!!

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Mit seinen beiden Kochbüchern und vollem Bauch haben wir den Rückweg angetreten.
Wir diskutierten noch lange über die einzelnen Geschmackskomponenten, die Kombinationen der Aromen und die entsprechende Präsentation.
Alle Daumen hoch!

Am nächsten Tag sind wir sofort losgefahren um im Supermarkt noch ein Glas der eingelegten Walnüsse zu kaufen. Ohne, wollten wir den Heimflug auf keinen Fall antreten! :0))))

Keep it simple: leckeres Oliven-Halloumi Brot vom Grill

So ein Bratwurstbratgerät muss keine hunderte von Euros kosten.

Doch? Nein, und ich beweise es euch. Ein Kugelgrill im untersten Preissegment mit ordentlich Zeit auf dem Buckel tut ebenso seinen Dienst.

Haben wir erlebt, gemacht und benutzt. Zypern, im Sommer 2018, der Grill steht bereit. Ein ganz einfacher Kugelgrill. Keine Markenware, das Kohlerost hängt durch, die Belüftung ein Witz.

Challenge accepted. Denn das Brot hier finden überhaupt nicht lecker, scheint am eher britischen Klientel zu hängen. Also selber backen. Was, wenn die Ferienwohnung keinen Ofen hat ? Na klar der Grill wird schon gehen.

Um es vorweg zu nehmen, das Brot ist geil geworden. Super lecker.
Ganz einfache Zutaten für das

Oliven-Halloumi Brot

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Teig:
1 Tasse Mehl
1/2 Päckchen Trockenhefe
1/2 Glas Wasser
2EL Olivenöl
etwas Salz
Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten und ruhen lassen.
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Füllung:
Halloumi
schwarze Oliven
Oregano
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In der Zwischenzeit Oliven entsteinen, klein schneiden und den Halloumi klein würfeln.

Wenn der Teig die doppelte Größe hat, den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche etwas flach drücken und die Oliven und den Halloumi  zusammen mit etwas Oregano verteilen und leicht einarbeiten.
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Das war’s auch schon fast.
Den Teig auf einem Stück Alufolie formen, das mit Olivenöl benetzt ist.
Die Folie sollte die Grösse haben, die der Garzone des Grills entspricht. Merke, wir bereiten den Grill für indirektes Garen vor.
Teig nochmal gehen lassen.

Grillkohle anzünden und ordentlich glühen lassen. Auf Zypern gibt es super Kohle,  die richtig gute Hitze macht.

Die Kohlen nach rechts und links schieben und den Rost auflegen.
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Das Brot backen wir in der Mitte, so dass die Kohle rechts und links platziert ist. Deckel drauf, Belüftungsöffnung voll öffnen und abwarten.  Die Backzeit betrug so ca 25 bis 30min.
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Ich finde,  das Ergebnis kann sich sehen lassen. Lecker war’s auf jeden Fall.
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Auberginen geröstet mit schwarzem Knoblauch Dressing, Joghurt und Pistazien

Wir waren ja mal in London im NOPI essen und haben Feuer gefangen für die ausgezeichnete Küche von Yotam Ottolenghi.
Keine Frage, in unserem Bücheregal findest du diverse Bücher dieses sympathischen Kochs aus Jerusalem. Auch im TV konnten wir seine kulinarischen Reisen verfolgen und uns Appetit auf mehr holen.
Lange Rede, kurzer Sinn, die Auberginen haben wir in London gegessen, für gut befunden und nachgekocht.
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Im Grunde ist das ein sehr einfaches Gericht, wären da nicht die Zutat „schwarzer Knoblauch“. Hä? Ja, so haben wir auch reagiert.
Schwarze Knoblauch ist fermentierter Knoblauch, eine ganze Zehe.
Im TV sagen sie, man bekäme das im gut sortierten Supermarkt. In London ganz sicher, aber nicht in Deutschland.
Gut, im Internet kannst du alles bestellen, aber es stört mich, dass man teils horrende Versandkosten hat.
Der Zufall wollte es und mein Mann kam von einem Geschäftstermin zurück, bei dem ihm ein kurzer Abstecher nach Holland möglich war. Im Gepäck 3 Packungen schwarzen Knoblauch.
Neugierig wie wir sind, haben wir eine Packung direkt geöffnet.

Die Knolle sah eigentlich normal aus, nur eben nicht weiß sondern eher etwas bräunlich. Kein Geruch nach irgendwas. Aber in der Haptik eher weich, als wäre der Knoblauch Gammel.
Beim Zerlegen der Knollen offenbarte sich sein wahres Gesicht.

Eine wirklich rabenschwarze Zehe, klebrig wie Teer, kam zum Vorschein.
Der Geruch erinnerte nicht mehr so penetrant nach Knoblauch sondern hat eher so eine Lakritznote.
Ach, und er klebt wie hulle.

Kommen wir zum Rezept. Kleiner Hinweis, wir haben Pistazien zum Anrichten benutzt, im original Rezept werden Pinienkerne verwendet.

Die Auberginen:
– Auberginen (5 mittlerer Größe)
– Olivenöl
– Salz

Auberginen halbieren und die Hälften in ca 3cm dicke Scheiben schneiden.
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Ordentlich ölen und auf Backpapier und einem Backblech rösten, bis sie goldgelb und weich sind. Wir haben das auf dem Grill gemacht. Das dauert bei 200 Grad so ca 40-50min. Danach abkühlen lassen.
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Das Dressing aus schwarzem Knoblauch:
– 1 Pack schwarzer Knoblauch (ca 40gr)
– 1 TL Granatapfelsirup
– 1 1/2 TL Harissa
– 1/4 TL Chiliflocken
– 2 1/2 EL Zitronensaft
– 1/2 TL Kakaopulver
Die Zutaten sehr fein pürieren und über die Auberginen geben.
Vorsichtig unterheben, die Auberginen sollen nicht so arg zerfallen.
Mindestens 1 Stunde marinieren lassen.
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Zum Anrichten:
– 150 gr Joghurt (ich mag den normalen 3,5% igen ganz gerne, der türkische ist mir zu säuerlich, aber das ist Geschmacksache)
– Salz
– Pinienkerne (geröstet) oder Pistazien
– Basilikumblätter

Einen Spiegel aus dem Joghurt auf den Teller geben, dann die Auberginen darauf anrichten und mit den Pinienkernen / Pistazien und den Basilikumblättern bestreuen. Fertig ist eine wunderbare Vorspeise, die ausgezeichnet mit Fladenbrot oder den dünnen persischen Fladen schmeckt.
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Auch als Beilage zu Gegrilltem eine wunderbare Ergänzung. Der Knoblauchgeschmack ist nicht so dominant  wie man vielleicht vermuten mag. Wir finden es auf jeden Fall super lecker und es erinnert uns wirklich an das fulminante Menü, welches wir im NOPI genießen durften.

Koteletts vom Duroc Schwein mit Ofen-Pommes und Tomatenragout

(enthält Werbung)

Der Tiefkühler muss leer werden, also widmen wir uns nach und nach der Vernichtung des Inhaltes.
Zwei feine Duroc Koteletts kamen zum Vorschein. Essenstechnisch quasi ein Elfer ohne Torwart, da kann nix schief gehen. Die Beilagen waren auch schnell gefunden, auch hier war das Resteverwertung.

Die Pommes in Streifen schneiden und mit Öl benetzen. Als weitere Geschmackskomponente benutze ich super gerne den Kartoffelknaller von Spicebar. Da ist echt alles drin, was Kartoffeln so richtig lecker macht! Nur nicht am Gewürz sparen!
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Die Tomaten (Datteltomaten) halbieren, eine rote Zwiebel in feine Ringe schneiden, etwas Balsamico und Olivenöl dazu, mit All Arrabbiata und fermentiertem Kampotpfeffer würzen und zum Abrunden noch scharf gewürzte Oliven dazu.
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duroc12Zusammen mit den Pommes in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen (Umluft). Ein kleiner Hinweis sei erlaubt, das Tomatenragout habe ich rausgenommen, als die Tomaten anfingen zusammen zu fallen. Die Pommes brauch länger.

Die Koteletts habe ich lediglich etwas geölt und mit Mr. Nicepepper bestreut. Mehr brauchts nicht. Der so sehr dick aussehende Fettrand schmilzt beim Braten größtenteils weg. Wem das zu viel ist, der kann ihn auch etwas wegschneiden.
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Die Grillpfanne ordentlich heiß werden lassen und die Koteletts von jeder Seite schön Farbe nehmen lassen.
Thermometer rein und in den Backofen legen, bis die Kerntemperatur zwischen 63 und 65 Grad hat.
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Das fertige Essen war ein Gedicht! Die Koteletts so saftig, zart  und lecker, das Tomatenragout fein würzig und die Pommes der Knaller.
Mal schauen, was der Froster noch so hergibt.

useless things – unnützer Tüdelkram, der Maronen-Schalen Perforator

Küchengadgets…… ein leidiges Thema.
Und in Zeiten, wo wir krampfhaft versuchen aus zwei Haushalten einen zu machen, ein Thema mit (wenn auch nur geringem) Konfliktpotential.
Nun, Ideengeber für diesen Post ist mein Mann.
Herbstzeit is(st) Maronenzeit. Von den immensen Preisen auf dem Weihnachtsmarkt für wunderbar duftende heiße Maronen und dem Angebot von Maronen im Supermarkt getrieben hat mein Mann einen Kauf getätigt.

Das Einschneiden der Schale birgt schon etwas Verletzungsgefahr, wenn man mit einem scharfen Messer oder Cutter der harten, widerstandsfähigen Schale zuleibe rückt.
Da hat mein Gatte im WWW die Lösung entdeckt: ein Designer Maronen – Schalen Perforierer. Ja, ich wusste und ahnte auch nichts von der Existenz einen solchen Gerätes.
Und dann war es da! Formschön aus Edelstahl in einer kleinen wunderschönen Holzschale zum Aufbewahren. maroni11
Das Teil in anatomisch günstig geformt und vorne an der „Schnittfläche“ mit scharfen Zacken versehen.
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Ich machs kurz, ja, das Ding ist ok! Das Ding ist gut! Man minimiert die Gefahr sich beim Einschneiden die Finger zu amputieren. Und das Wichtigste, die Maronen platzen wunderbar an der Sollbruchstelle auf.
maroni12(hier die Maronen vor dem Rösten)