Koteletts vom Duroc Schwein mit Ofen-Pommes und Tomatenragout

(enthält Werbung)

Der Tiefkühler muss leer werden, also widmen wir uns nach und nach der Vernichtung des Inhaltes.
Zwei feine Duroc Koteletts kamen zum Vorschein. Essenstechnisch quasi ein Elfer ohne Torwart, da kann nix schief gehen. Die Beilagen waren auch schnell gefunden, auch hier war das Resteverwertung.

Die Pommes in Streifen schneiden und mit Öl benetzen. Als weitere Geschmackskomponente benutze ich super gerne den Kartoffelknaller von Spicebar. Da ist echt alles drin, was Kartoffeln so richtig lecker macht! Nur nicht am Gewürz sparen!
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Die Tomaten (Datteltomaten) halbieren, eine rote Zwiebel in feine Ringe schneiden, etwas Balsamico und Olivenöl dazu, mit All Arrabbiata und fermentiertem Kampotpfeffer würzen und zum Abrunden noch scharf gewürzte Oliven dazu.
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duroc12Zusammen mit den Pommes in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen (Umluft). Ein kleiner Hinweis sei erlaubt, das Tomatenragout habe ich rausgenommen, als die Tomaten anfingen zusammen zu fallen. Die Pommes brauch länger.

Die Koteletts habe ich lediglich etwas geölt und mit Mr. Nicepepper bestreut. Mehr brauchts nicht. Der so sehr dick aussehende Fettrand schmilzt beim Braten größtenteils weg. Wem das zu viel ist, der kann ihn auch etwas wegschneiden.
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Die Grillpfanne ordentlich heiß werden lassen und die Koteletts von jeder Seite schön Farbe nehmen lassen.
Thermometer rein und in den Backofen legen, bis die Kerntemperatur zwischen 63 und 65 Grad hat.
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Das fertige Essen war ein Gedicht! Die Koteletts so saftig, zart  und lecker, das Tomatenragout fein würzig und die Pommes der Knaller.
Mal schauen, was der Froster noch so hergibt.

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useless things – unnützer Tüdelkram, der Maronen-Schalen Perforator

Küchengadgets…… ein leidiges Thema.
Und in Zeiten, wo wir krampfhaft versuchen aus zwei Haushalten einen zu machen, ein Thema mit (wenn auch nur geringem) Konfliktpotential.
Nun, Ideengeber für diesen Post ist mein Mann.
Herbstzeit is(st) Maronenzeit. Von den immensen Preisen auf dem Weihnachtsmarkt für wunderbar duftende heiße Maronen und dem Angebot von Maronen im Supermarkt getrieben hat mein Mann einen Kauf getätigt.

Das Einschneiden der Schale birgt schon etwas Verletzungsgefahr, wenn man mit einem scharfen Messer oder Cutter der harten, widerstandsfähigen Schale zuleibe rückt.
Da hat mein Gatte im WWW die Lösung entdeckt: ein Designer Maronen – Schalen Perforierer. Ja, ich wusste und ahnte auch nichts von der Existenz einen solchen Gerätes.
Und dann war es da! Formschön aus Edelstahl in einer kleinen wunderschönen Holzschale zum Aufbewahren. maroni11
Das Teil in anatomisch günstig geformt und vorne an der „Schnittfläche“ mit scharfen Zacken versehen.
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Ich machs kurz, ja, das Ding ist ok! Das Ding ist gut! Man minimiert die Gefahr sich beim Einschneiden die Finger zu amputieren. Und das Wichtigste, die Maronen platzen wunderbar an der Sollbruchstelle auf.
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Die Knifte: Happy Chick(en)!

Whohooooo! Saftig aromtisch mit Gute-Laune Faktor!

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Du hast 2 Möglichkeiten, diese irre Knifte zu belegen:
1. Resteverwertung (Hühnchenbrust und Bratkartoffeln)
2. frisch und schnell zubereitet

Was brauchst du für das glückliche Huhn?
– Kartoffelscheiben
– Hühnchenbrust
– BBQ Soße
– Reibekäse (vornehmlich Mozzarella)
– Brot (heute eine Roggenkruste)
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frisch und easy zubereitet:
Zwiebeln in feine Streifen schneiden und zusammen mit dem Hühnchenbrust in eine feuerfeste Form legen. Etwas Brühe angießen (Instant ist ok), mit Alufolie dicht verschließen und in den vorgeheizten Ofen bei 160°C ca 1 Stunde garen.
In der Zwischenzeit Kartoffeln waschen und in ca 5mm dicke Scheiben schneiden. Mit Öl benetzen und mit Salz und Pfeffer würzen. Auf Backpapier einzeln auslegen und ebenfalls in den Ofen schieben.
Wenn die Kartoffelscheiben knusprig braun sind, aus dem Ofen nehmen, das Hühnchen  in Alufolie wickeln und ruhen lassen.
Die Hühnchenbrust mit zwei Gabeln zerpflücken und mit einer BBQ Soße deiner Wahl würzen. Von den gegarten Zwiebeln und dem Sud kannst du auch etwas dazu geben. Gut vermischen.
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Jetzt kann es schon an den Zusammenbau gehen.
Die untere Brotscheibe mit etwas Butter (oder Frischkäse) bestreichen. Die Kartoffelscheiben auflegen, darauf das Pulled Chicken verteilen.
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Da der Käse zu krümelig ist, wird die Knifte kurz unter den Grill gepackt. So fällt anschließend nix mehr runter.
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chick03Deckel drauf und fertig!
chick02Für meine Kollegin hab ich gleich ne Knifte mit geschmiert!
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Maaaaaaaaaaahlzeit!

Flanksteak mit Rucola Chimichurri

Wir haben enorm viel Rucola im Garten. Das Zeug wuchert wie blöde und du kannst nicht jeden Tag Salat essen….
Also hab ich mir folgendes ausgedacht:

Flanksteak vom Grill, Rucola Chimichurri und mediterranes Kartoffelpüree
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Rucola-Chimichurri
Rucola waschen und trocken schleudern. nur die feinen Blätter verwenden, nicht die harten Stengel.
Alles in den Mixer geben. Tomaten klein schneiden, Frühlingszwiebel, Knoblauch, Chili (je nach Geschmack und Schärfegrad), Olivenöl, Salz und Pfeffer.
Das Ganze mixen/pürieren, fertig.
Den hübschen Löffel habe ich bei Koziol gefunden!
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Mediterranes Kartoffelpüree
Getrocknete Tomaten und Oliven klein schneiden.
Das Kartoffelpüree (heute mal aus der Tüte) nach Anweisung zubereiten und mit Butter aufwerten. Salz, Pfeffer und Muskat dazu.
Zum Schluß die Tomaten und Oliven unterheben. Fertig!
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Das Steak wurde bei großer Hitze auf dem Grill gegart, ruhen lassen und dann in Tranchen schneiden.
Gewürzt wird (grundsätzlich) nur mit Salzflocken und Majunga Pfeffer.
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Für mehr Zeit mit Freunden – Cook together

Gemeinsam was erleben! Erlebnisse teilen und viel Lachen! das sollten wir viel öfter!

Projekt:
zusammen mit Freunden einkaufen gehen, anschließend die Küche verwüsten und anschließend sich den Magen vollschlagen.
Projektplanung: ganz grob, Tartar  als Vorspeise, mal sehen ob Fisch oder Fleisch
Hauptgang: was Gegartes vom Grill, Idee Carré vom Duroc Schwein mit Beilage
Dessert: geschmorte Pfirsiche oder Pflaumen nach J. Oliver Art mit Vanilleeis

11 Uhr Abfahrt zur Metro. Inspirieren lassen, was es Feines gibt und darauf das Menü aufbauen.
Merke, die Metro im Sommer, arschkalt! Die Frischfleischkammer noch arschig kälter!
Kurzer Orientierungslauf (ich hasse es, wenn einzelne Metros Deutschlands spiegelverkehrt zur heimischen aufgebaut sind).
Da es Fisch nur in richtig großen Portionen gab, haben wir uns für ein Rindertartar entschieden und Filet gekauft.
Für die Hauptspeise wanderte ein Carré vom Duroc Schwein in den Einkaufskorb sowie Rispentomaten.
Für´s Dessert hatte meine Freundin ein Rezept von Jamie Oliver rausgesucht und dafür Nektarinen mitgenommen.

Auf dem Nachhauseweg nochmal beim Aldi reingebremst, um noch Kleinigkeiten und Eis zu besorgen.

Ein wenig werkeln, schnibbeln und bruzzeln….
So, und das war das Endergebnis:

Rindertartar mit Parmesanhippe
Filet in kleine Würfelchen geschnitten, mit Senf, Salz, Pfeffer, Chili und kleinen Gürkchen angemacht. Für die Hippe Parmesan reiben und auf dem Backblech (mit Backpapier) verteilen. Im Ofen schmelzen und goldgelb werden lassen. Hippen abkühlen lassen und das Tartar garnieren.
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Carré vom Duroc Schwein mit Kartoffel-Sellerie Stampf und karamellisierten Tomaten
Das Carré im Ganzen lassen. Die rausragenden Knochen mit Alufolie umwickeln, damit sie nicht verbrennen.
Auf einem Brett Salz, Pfeffer und klein gehackten Thymian und Rosmarin verteilen und das Carré darin wälzen. Anschließend auf dem vorgeheizten Grill von allen Seiten Farbe nehmen lassen, dann das Thermometer reinstecken und indirekt bei ca 180 Grad bis zur Kerntemperatur 70 Grad gar ziehen lassen.
Danach rausnehmen und in ALufolie ruhen lassen.
Für das Kartoffel-Sellerie Stampf mehlig kochende Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Sellerie putzen und ebenfalls in Würfel schneiden. In Salzwasser gar kochen, abseihen und iweder zurück in den Topf geben. Mit dem Stampfer zerdrücken (nicht den Pürierstab benutzen, sonst erhaltet ihr Tapetenkleister), einen ordentlichen Schuss Sahne und Butter dazu geben, bis das Stampf die gewünschte Konsistenz hat. Mit Salz, Pfeffer und ordentlich Muskat würzen.
Die Tomatenrispen komplett in eine feuerfeste Form legen, Tomaten anstechen und mit Rohrzucker bestreuen, etwas Olivenöl dazu, Knoblauchzehen kleinschneiden und mit Kapern und Oliven dazugeben. Im Grill garen.
Anrichten.

Nektarinen im Sud mit Vanilleeis
Nektarinen in Stücke schneiden und in eine feuerfeste Form geben. Nach Rezept, Weinbrand und Zimtstange dazugeben und garen. Die Nektarinen waren relativ fest, so dass wir noch einen Schuß Sangria dazu gegeben haben. Zerfallen wollten die Nektarinen noch nicht mal ansatzweise. Egal, sie waren weich und haben toll geschmeckt. Dazu cremiges Vanilleeis.
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War super, Küche wieder gekärchert, bereit für´s nächte Event!

Burger Parade mit Fritten

So ein saftiger Burger mit ordentlich Geschmack, dazu knusprige selbstgemachte Fritten, ein paar selbstgemachte Sößchen und im Garten mit Freunden genießen.
Voll normaaaaaaal.

Es ist weit weniger aufwendig als man denkt.
Du kannst viele Handgriffe vorab, das heisst, einen Tag vorher erledigen.

Ich darf vorstellen, hier die Teilnehmer der Burger Parade:
– „Mediterraner Burger“ mit Antipasti, Rucola, Gewürzmayo und Tomatensugo
– „Spanischer Tapas Burger“ mit Rucola, Chorizo, Pimientos de Padron und Gewürzmayo

Tomaten und Cheddar dienten noch als Ergänzung.

Zum Timing, was vorbereitet werden kann, bevor es an den Grill geht.

am Vortag:
Gemüse für die Antipasti in der trockenen Grillpfanne angrillen.
Ich hatte, Champignons und Zucchinistreifen.
Das Gemüse noch warm mit Olivenöl und Balsamico aromatisieren. Salzen, Pfeffern, etwas geriebener Knoblauch, ziehen lassen.

Gewürzmayo: Mayo herstellen, clickst du hier
mit Majunga Pfeffer, Salz und Chili würzen, ein wenig Limettenabrieb und ein paar Spritzer Limettensaft. Kalt stellen

Tomatensugo:
Tomaten entkernen und in Stücke schneiden. Zusammen mit Knoblauch, Frühlingszwiebel, Salz, Pfeffer und Chili pürieren, abschmecken. Kalt stellen.

Burger Buns: selbst backen, das geht super einfach, clickst du hier
ca 90g Teig pro Brötchen rechnen, das werden ordentlich große Buns.
Ich habe keinen Parmesan wie im Rezept beschrieben  oben drauf gemacht.

Die Burger Patties haben wir in der Metro geholt. Da hat so ein Patty ca 200g.

Am Grilltag:
Kartoffeln (vorwiegend festkochend) in Frittenform schneiden und gut waschen (die Stärke muss weg).
Kartoffelstäbchen gut trocknen, das geht prima mit der Salatschleuder. Anschließend mit Öl benetzen, Salz, Pfeffer und Oregano drauf, gut mischen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech packen.
Den Backofen auf höchster Stufe vorheizen, dann die Fritten im Ofen garen. Erst wenn sie Farbe kriegen, wenden. Ich schalte dann irgendwann auf Heißluft um, bis jetzt das beste Ergebnis.
Die Fritten brauchen am längsten…..nur als Hinweis für´s Zeitmanagement, Geduld!

Butter schmelzen, Buns aufschneiden und die Hälften vor dem Grillen mit der Butter bestreichen. Auf dem Grill mit den Schnittflächen nach unten angrillen….. ich glaube, der Hinweis war jetzt überflüssig.

Chorizos läng halbieren und auf dem Grill schön ausbraten.
Die Pimientos Padron ebenfalls auf dem Grillrost schöne Streifen verpassen, beiseite stellen.
Die Patties bekommen zuerst eine schöne Kruste und garen dann in einer etwas gemäßigteren Zone nach. Medium ist das, was wir mögen. Wer sich nicht sicher ist, schneidet kurz rein und guckt nach.

Der Zusammenbau, endlich kommt zusammen, was zusammen gehört:

„Mediterran“: Bun, Mayo, Rucola, Patty, Käse, Tomate, Antipasti, Tomatensugo, Bun
„Spanische Tapas“: Bun, Mayo, Ruccola, Pimientos, Patty, Käse, Chorizo, Tomate, Bun

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Die Fritten waren kross und lecker und die Burger….yummy, saftig, würzig!

Wir hatten alle Schmacht bis zum Abwinken, deshalb sind auch nur wenige hastige Bilder entstanden. Dafür entschuldige ich mich :0)

Vielleicht noch ein kleiner Hinweis, das sind mächtig große Burger! Da keiner von 2 davon geschafft hätte, habe ich die Burger halbiert, damit beide Arten probiert werden konnten. Trotz Spieß zum Fixieren sehen die Burger auf dem Foto etwas „zerfleddert“ aus.

 

Urlaub 2017 – simplify your life

Natürlich beginne ich mit dem Wichtigsten: Essen und alles, was damit zu tun hat.
Genuß, es geht immer um Genuß!
Genuß für´s Auge, Genuß für die Seele, Genuß für den Gaumen.
Wie hat mal ein ganz schlauer Mensch gesagt: “ Das Leben ist zu kurz für schlechten Wein und schlechtes Essen!“ Recht hat er!
Lefkada350Die Wahl unserer Urlaubsdomizile fällt immer auf Unterkünfte mit ordentlich eingerichteter Küche. Herd und (kleiner)  Backofen sollten schon sein. Das Vorhandensein eines Topfes und ner Pfanne ist großartig. Teller, Besteck, Tassen und Gläser? Alles top.
Wir mögen es, im Urlaub möglichst reduziert zu leben, das heißt mit möglichst einfachen und wenigen Dingen auszukommen. Das heißt allerdings nicht, dass mein Mann morgens in aller Frühe mit der Axt in den Wald geht um anschließend Feuer zu machen, damit das Frühstück auf den Tisch kommt. Ich meine damit, dass es keines unnötigen Elektrogerätes bedarf, keinen Mixer, keine Brot- und Kaffeemaschine, keine Spülmaschine, kein was weiß ich noch alles.
Und es funktioniert! Es macht glücklich! Den Überfluß an Gelump, den man zu Hause hat, ist überhaupt nicht nötig.
Es lässt sich so vieles improvisieren, der Mc Guyver der Küche  lässt grüßen!

Über die Jahre haben wir unseren persönlichen Kitchen Survival Kit zusammengestellt. Er besteht immer aus ein paar Utensilien, auf die wir aus hygienischen und persönlichen Gründen wert legen:
– Holzkochlöffel (der bleibt dann am Urlaubsort)
– kleine Grillzange (billiges Werbegeschenk aus Alu)
– Spüllappen
– 2 Geschirrtücher
– Multifunktionstool (mit Flaschenöffner, Korkenzieher!, Messer, Schraubendreher etc)
– kleines (scharfes) Messer (Aldi-Messer mit Plastikschutzkappe)
– Multireibe (sensationelles Produkt von Lékue) die lässt sich auseinanderbauen, ist leicht und eine tolle Ergänzung
– Dauerkaffeefilter
– Kaffee (darauf lege ich Wert! der ist im Urlaub meist furchtbar unlecker oder schweine teuer)

Mit diesen wenigen Dingen ist es möglich, entspannt mit allen eventuellen Widrigkeiten klar zu kommen.

Für Gerichte, die aufs Feuer kommen (oder in den Backofen) gucken wir uns immer in Haushaltläden nach den einfachen braunen Tonschalen um. Die kriegt man (meist) für kleines Geld und sie sind ungemein nützlich. Wenn es das Gepäckgewicht erlaubt, nehmen wir sie anschließen als Erinnerung mit nach Hause…… praktisches Souvenir!

Und wer gut isst, muss auch gut Trinken!
Ein Verteiler nach dem Essen geht immer und zu diesem Zweck kaufen wir immer 2 Schnapsgläschen. Oft gibt es nur mega kitschige Aufdrucke und keine große Auswahl, manchmal aber auch wunderschöne Designer-Gläser von ortsansässigen Künstlern. Das macht dann noch mehr Spaß, sich zu Hause an den Urlaub zu erinnern.

Die Infrastruktur am Urlaubsort ist ja auch immer sehr unterschiedlich. Mal hast du ganz einfache Mini-Märkte für die Dinge des täglichen Bedarfs, mal Discounter wie Lidl.
Das lässt sich im Vorfeld aber alles recherchieren. Im Falle von großen Supermärkten und Discountern nehmen wir Dinge wie Spüli, Shampoo und Duschzeug gar nicht von zu Hause mit. Das ist im Koffer nur unnötig schwer.
Im Falle von kleinen Mini-Märkten empfiehlt sich, Reisegrößen von zu Hause mitzunehmen. Hygieneartikel können am Urlaubsort unverhältnismäßig teuer sein.

Ein Hauptkriterium bei der Wahl der Unterkunft ist (für uns) das Vorhandensein eines Grills.
Das muß kein Highend-Produkt sein. Jetzt muss ich lachen, denn das war es bislang auch nie. Hauptsache man kann Kohle aufschütten und es liegt ein Rost drüber.
Wir hatten schon alles, einen Stahlgrill, der über die Jahre, die wir die Unterkunft gebucht haben, schon deutlich an Substanz verlor. Im letzten Urlaub fiel die Kohle schon durch diverse Rostlöcher…… aber er hat gehalten.
Wir hatten 15 Euro „Baumarkt“ Grills mit wackeligen Beinen ohne Möglichkeit den Rost zu verstellen und einen wirklich kleinen Billig-Kugelgrill.
Einer unserer Lieblingsgrills war ein kleiner Schwenkgrill, für den sich der Vermieter schämte, weil er rausgefunden hatte, dass wir einem erfolgreichen Grillteam angehören. Sehr charmant und sehr lustig. Wir konnten ihn beruhigen, wir grillen auf allem!
Lefkada34Die Holzkohle in Griechenland, die du überall bekommst, finden wir sensationell. Die feuert richtig gut. Zwar muß man hin und wieder damit rechnen, dass sich halbe Baumstämme im Sack befinden, aber damit kommt man zurecht.
Mein Mann nimmt immer seine eigenen Grillanzünder mit, da weiß er, was er hat. Wir benutzen in Wachs getränkte Holzwolle, keine Chemiewürfel oder flüssigen Mist.

Das sind unsere Beiträge zum einfachen Leben ohne Schnickschnack.
Und dass man trotz einfacher Ausstattung trotzdem leckere Gerichte zaubern kann, werde ich in den nächsten Posts beweisen.
Stay tuned…..