Kreativ-Küche / Leftovers perfekt in Szene gesetzt

Resteverwertung oder die Verwendung von Leftovers,  bei uns wird selten was weg geworfen.
Daraus unglaubliche Geschmacksexplosionen zu zaubern ist eine Herausforderung, die wir gerne annehmen:

1. gefüllte Jalapenos mit Käsesoße
2. Wraps mit Spinat-Parmesan-Butter Hühnchen

Die gefüllten Jalapenos:
Ein paar Jalapenos hatte ich nicht zur Chili-Paste verarbeitet sondern fum Füllen beiseite gelegt.
Zuerst wurde Rinderhack scharf angebraten und sehr gut gewürzt. Wir haben nur Salz, Pfeffer und ungarische Paprika benutzt.
In der Zwischenzeit einen Löffel Schmand mit geriebenem Parmesan, Salz und Pfeffer mischen, in einen kleinen Gefrierbeutel füllen und die Jalapenos damit füllen.
Dann ein Löffelchen Rinderhack draufgeben und mit einer Scheibe Bacon umwickeln.
Im Ofen bei ca 200 Grad garen, bis der Bacon schön knusprig ist.

Die Wartezeit nutzen wir um eine Käsesauce herzustellen. Dazu braucht man nur Scheibletten (würzig), Milch, kleingewürfelte Jalapenos und Paprikapulver.
Alles erhitzen und gut verrühren, bis sich der Käse aufgelöst hat. Fertig.
Auf Mengenangaben kann ich hier getrost verzichten, das ergibt sich quasi von selbst.

Für das Topping haben wir Tomate und Lauchzwiebel, sowie eine rote Zwiebel kleingewürfelt. Auch das geht schnell.

Sind die gefüllten Jalapenos schön gebräunt, sind die fertig und können angerichtet werden.
Dazu werden sie mit Käsesoße geträufelt und mit dem Tomaten/ Lauchzwiebel / Zwiebel Topping garniert.
Ich kann euch sagen, das ist Genuß pur!!!!
Feinstes Fingerfood wie ich es liebe, ein Happs und die Geschmachsreise beginnt!
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Desweiteren gab es dazu eine feinen Wrap.
Die Reste des Spinat-Parmesan-Butter Hühnchens haben wir von den Knochen gelöst und in der Pfanne mit der restlichen Soße erhitzt.
Die Käse-Soße war ja schon da, jetzt fehlten nur noch etwas Salat, eine Guacamole (ganz klassisch, Avocado, Zwiebelchen, Limettesaft, Chili, Salz und Pfeffer) und ein Dip aus Schmand mit geriebenem Parmesankäse (einfach Schmand mit etwas geriebenem Parmesan würzen, Salz, Pfeffer und etwas Oregano).
Die Tortilla im noch heißen Ofen erwärmen, mit Salat und allen anderen Komponenten füllen, zusammenrollen und genießen!
Fertig war ein weiteres geschmackliches Highlight!
Schnell gemacht, saftig und schweinelecker!
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Empfehlung: Wahaca Southbank – London

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Über das Wahaca habe ich schon im März berichtet. Es hatte bei uns bleibenden Eindruck hinterlassen und somit stand  ein erneuter Besuch ganz oben auf der todo Liste. Wenngleich es sich auch um eine Restaurant-Kette handelt, das hat mit den allgemein bekannten Ketten und deren Qualität nix zu tun. Hier wird unglaublich lecker und vor allem frisch und schmackhaft gekocht. Ein Besuch ist IMMMER ein ganz besonderes Erlebnis.

Diesmal waren wir im Wahaca Southbank. Die Location war insofern perfekt, weil man, nachdem man das London Eye und den fabelhaften Blick auf Big Ben etc genossen hatte, weiter an der Themse entlang spazieren konnte. Es befand sich dort ein skandinavischer Weihnachtsmarkt, der sehr liebevoll gestaltet war.
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Ging man noch ein Stück weiter, tauchten vor uns aufeinander gestapelte Überseecontainer auf…. das Wahaca. Es war sehr voll und wir mussten einen Moment auf einen freien Tisch warten. Das war kurzweilig, in der Bar zu warten war nett.
Ich mache es kurz, das Essen war wieder großartig! Margeritas zum Niederknien.Wir bestellten allerlei Kleinigkeiten, quasi mexikanische Tapas. Wieder machten wir eine Geschmacks- Reise nach Mexiko und ließen uns von den frischen Zutaten und Aromen mitreißen.
Beim letzten Besuch haben wir die Liebe zu Tequila entdeckt. Nicht die Brühe mit Hut, die man landläufig kennt und die dem einen oder anderen schon schwere Kopfschmerzen beschert hat. Nein, richtiger, echter Tequila, im Holzfass gereift, verschiedene Reifungszeiträume, wahnsinnig feine Aromen, fast wie beim Whisky oder Rum.
Die Sorten, die wir diesmal probiert haben mochten wir nicht so gerne. Ich werde mich mal in einem separaten Post dem Tequila annehmen und etwas ausführlicher berichten

Hier noch ein paar Impressionen vom „Verdauungsspaziergang“…..

Grillen bei 10 Grad, ein Traum

Wir sind keine Schönwettergriller, aber es macht deutlich mehr Spaß, wenn man auch draußen sitzen kann und nicht nur im Schein des Kaminofens, eingewickelt in eine Decke, von drinnen dem  frierenden Mann am Grill zugucken muß.
Hach, Augen zu und durch. Bei uns herrscht Arbeitsteilung. Ich bereite vor und mein Mann beendet das Projekt am Grill. Es war keine Haute Cuisine aber einfach und lecker:
grüner Spargel mit Bacon umwickelt, Kartoffelspirale, Guacamole und eine „Herrenwurst“.
Jedenfalls haben wir das so verstanden. Denn auch nach mehrmaligem Nachfragen bei der Fleischereifachverkäuferin, haben wir den Namen der Wurst nicht verstanden (osteuropäischer Akzent oder Sprachfehler, es hat sich uns nicht wirklich erschlossen) ……ein drittes mal fragen war uns zu blöd, nennen wir die Wurst einfach
“ Hans „.

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