Focaccia – der Klassiker

blog700Hier kannste dich austoben was den Belag betrifft. Ob außergewöhnlich oder klassisch, erlaubt ist was gefällt.
Alles fängt an mit dem wunderbaren Teig. Auch hier kannst du variieren, mit Mehlsorten, Körnern  oder was auch immer.

Zutaten:
30g frische Hefe
30g Honig oder Zucker
625ml lauwarmes Wasser
500g Mehl
500g Grieß (auch zu ersetzen durch Mehl)
30g Salz

Mehl und Grieß zum Bestäuben

Zubereitung:
– Hefe und Honig/Zucker in etwas Wasser auflösen.
– Mehl,Grieß und Salz in eine Schüssel (oder auf die Arbeitsfläche) geben, Vertiefung formen und das Wasser/Hefe/Honig/Zucker- Gemisch dazugeben.
– Dann das restliche Wasser einarbeiten.
– Das Geheimnis ist ausdauerndes Kneten (mindestens 5min). Es entsteht ein feuchter elastischer Teig
– Den teig entweder in der Schüssel oder auf einem Backblech gehen lassen. Der Teig wird sich verdoppeln.
– Den Teig nochmals kneten, die Luft sollte raus gehen.
– Jetzt die Teigfladen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Abdecken und nochmal gehen lassen.
– Vor dem Belegen mit den Fingerkuppen die obligatorischen Vertiefungen eindrücken
– Olivenöl auf die Oberfläche geben, es darf sich in den Vertiefungen sammeln.
– Nach Herzenslust belegen
– bei höchster Hitze backen, bis das Focaccia die gewünschte Farbe angenommen hat.

Meine Varianten waren:
* Kartoffel / Rosmarin
* Tomate / Paprika / Frühlingszwiebel

Kleiner Hinweis: Die Kartoffeln hatte ich in dünne Scheiben geschnitten und kurz vorgegart.
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Das Olivenöl macht das Focaccia wunderbar knusprig, der Teig ist fluffig und der Duft, der durchs Haus strömt ist der Wahnsinn.
Eigentlich braucht man dazu nichts weiter als eine schöne Aioli…….und ein Glas Wein!

 

Ganz schneller Snack für Grill oder Backofen

Manchmal muss es schnell gehen, aber trotzdem soll es lecker sein.
Ich hab hier genau das Richtige für dich: hauchdünne Hefeteigfladen (weil Pizza isses nich, Flammkuchen auch nich) mit leckerem Belag. Die Zubereitung funktioniert sowohl auf dem Grill (nur mit Deckel) als auch im Backofen.

Zutaten:
* 250gr Mehl
* 1/2 Tütchen Trockenhefe
* Salz
* warmes Wasser (nur soviel, dass der Teig nicht klebt)
* Schuß Öl

Zu einem elastischen Teig verkneten und gehen lassen.

Den Ofen / Grill auf 250 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen, das Backblech dabei im Ofen lassen.

Für den Belag habe ich heute 2 Varianten:

Spinat – Gorgonzola- frittierter Knoblauch
TK Spinat auftauen (Mikrowelle) und gut ausdrücken. Spinat, Gorgonzola und Knoblauch, etwas Salz und Pfeffer auf den ganz dünn ausgerollten Teig flockenweise verteilen.
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und

Birne – Gorgonzola
Birne in Spalten schneiden und auf dem ganz dünn ausgerollten Teig zusammen mit dem Gorgonzola und etwas Pfeffer verteilen.
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Im Ofen auf Backpapier / im Grill auf dem Pizzastein, Plancha oder auch auf Backpapier backen, bis es schön knusprig ist. Das geht ganz schnell.

Kleiner Tip:
Zum Ausrollen benutze ich Mehl, vor dem Belegen streue ich Weizengrieß als Unterlage auf die Arbeitsfläche. Darauf rutscht der Teig wie von selbst und der Boden wird wunderbar knusprig!

Yummy, wie lecker! Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt…… es braucht manchmal nicht viel um maximalen Geschmack zu erzeugen.

Bier!

Bier!

Bier ist nicht gleich Bier. Klar, ham wir alle gewusst……. Augen verdreh……

Manchmal lohnt es sich, auf den Zug aufzuspringen und den vermeintlich neumodischen Kram zu probieren. „Craft“ heisst das In-Wort. Jeder der auffallen möchte, braut ganz spezielle Biere in kleinen Auflagen mit ganz besonderen Aromen, besonderen Zutaten und ganz viel Herzblut. Wahnwitzige Namen, bunte, schräge und auffällige Etiketten scheinen zu schreien: „probier mich!“
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Ursprünglich waren die Craft Biere ein Ergebnis ambitionierter Hobbybrauer.
Die Hauptbestandteile sind klassisch Wasser, Hopfen, Malz und Hefe. Die Kunst ist es, die unzähligen Sorten an Hopfen und Malz  so zu variierenen, dass sie ein eigenständiges Geschmacksprofil entwickeln und sich somit vom Massenmarkt abheben. Es geht aber nicht nur um neue Bierstile wie Ale oder IPA. Auch Pils, Helles oder Weizen erhält einen neuen Charakter.

Sehr häufig füllen die Braumeister noch von Hand ab,  verschließen selbst und pappen die Etiketten mühevoll von Hand auf.
Natürlich geht Craft auch im größeren Maßstab und so haben auch Großbrauereien den Markt für sich entdeckt und die Resultate schießen wie Pilze aus dem Boden.
Eins muss man dazu sagen, es ist echt Geschmacksache!

Am vergangenen Wochenende hatten wir die Möglichkeit einer Craftbier- Verkostung beizuwohnen. In unserer Stammkneipe „Wenker´s“amMarkt“ in Dortmund gibt es jetzt einen Biersommelier (Hallo Thorsten) und man hat sich entschlossen, dem geneigten Publikum die weite Welt der Biere / Craft Biere näher zu bringen und zu zeigen, dass es mehr gibt als Pils und Export.


So in der Zusammenfassung können wir sagen, man muss sich echt rantasten. Nicht jedes Craft, hält auch , was es auf dem Etikett verspricht.
Nun, es sei unserem verkümmerten Geschmack geschuldet, dass wir die Aromen teils noch nicht richtig zuordnen können, und so entscheidet der erste Schluck: schmeckt oder schmeckt nicht!
Die Erklärungen von Thorsten und dem Brauer Martin Neuhaus aus dem Hause Hövels waren hilfreich und so konnte man beim zweiten Schluck tatsächlich weitere Aromen entdecken.
Einige Sorten waren toll, es gab aber auch Totalausfälle bei denen man noch nicht mal mit ganz viel Fantasie die Geschmacksrichtung bestimmen konnte. Die Gäste kamen miteinander ins Gespräch und man fachsimpelte über das eben Probierte. Ein wirklich toller Nachmittag/Abend.

Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass wir in unserem Bekanntenkreis einen Craft-Brauer haben, der uns mit ganz feinen Craft-Spezialitäten versorgt  – HOPFENCRAFT
Über ihn sind wir quasi auch an die Thematik herangetreten.
Hopfencraft

Craft Bier, ein Thema mit dem man sich richtig ausgiebig beschäftigen kann.
Wir als Hobbyköche und BBQ Begeisterte konnten spontan Ideen für unsere Küche mitnehmen. Kochen / Grillen mit exquisiten Bierspezialitäten ist ein Bereicherung unseres Speiseplans. Wir werden berichten.

Ein Hinweis sei erlaubt, am kommenden Wochenende wird die Bierstadt Dortmund zum Mekka von Bierfans. Zum zweiten Mal findet das Festival der Bierkultur vom 28.4. bis 1.5.2017  am U statt.
Eine tolle Veranstaltung rund um den Genuß! Zusammen mit zahlreichen Foodtruck, Anbietern der unterschiedlichsten Bierrichtungen und guter Musik ist diese Event definitiv einen Besuch wert!!!!!! Jetzt vormerken!

Hefezopf nicht nur an Ostern lecker

Deshalb lasse ich euch das Rezept auch da. Wir lieben den Hefezopf. Und am besten schmeckt er uns mit dick Butter (keine Margarine) und Schokostreuseln aus Holland. Ein Klassiker und soooooooooooooooooooooo lecker. Wir haben jetzt mal eine dunkle Schokolade ausprobiert, die ich auf jeden Fall krass gut finde.

Aber zurück zum Anfang. Ostern stand vor der Tür und ich/wir in Backlaune. Tsoureki sollte es geben, das ist das griechische Osterbrot mit rotem Ei und so.
Die Katastrophe fing schon beim Eierfärben an. Vor Augen hatte ich ein satt rotes Ei, von allen Seiten gleichmäßig gefärbt, mit etwas Öl eingerieben, wunderbar schimmernd.
So der Plan. Beim Rewe gab es leider nur noch die Billigvariante der Färbefarben. Dämliche Farbblättchen, die mit Wasser und Essig zum Leben erweckt werden sollten. Das sah schon beim Vorbereiten Kacke aus und so konnte auch das Endergebnis nicht überzeugen. Was willste machen, Karfreitag, Läden zu.
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Also den Hefeteig nach folgendem Rezept angesetzt. Es befinden sich im griechischen Original Rezept Zutaten, die wir a ) nicht zur Hand hatten b) in Deutschland im Supermarkt nicht zu kriegen sind (Machlepi und Mastix). Im nächsten Urlaub kommen beide Zutaten definitiv auf die Einkaufsliste.

  • 500 g Mehl
  • 20 g Hefe
  • 125 ml Milch
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Butter
  • 1 TL geriebenes Muskat
  • 1 Pck Orangenback
  • 1 Eigelb zum Bestreichen
  • einige Mandelblättchen zum Bestreuen
  • 1 rotgefärbtes gekochtes Ei

Alle Zutaten miteinander verkneten und den Teig an einem warmen Ort 45min gehen lassen. Der Teig sollte sich vergrößern, tat er aber nicht….. kein einziges Bisschen.
Also den Zopf geformt und auf einem Blech abgedeckt im Ofen bei etwas Wärme nochmal gehen lassen….. Ergebnis ? Mist, keine Veränderung.
In Gedanken war ich schon beim zweiten Versuch, habe den Ofen dann aber noch vorgeheizt und das ömmelige Ding fertig gebacken. Uns siehe da, als ich schon nicht mehr dran glaubte, explodierte der Zopf, ging auf und sah lecker aus. Er war sehr kompakt aber essbar.
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Egal, meine Bäckerehre ließ diesen Tiefschlag nicht zu und ich habe das Ganze nochmal gemacht. Diesmal habe ich die Hefe in warmer Milch mit etwas Zucker aufgelöst und zum Rest gegeben. Schön mit Liebe geknetet und Ruhen lassen. Aha! Der Teig ging auf. Der Zopf wurde geformt und die zweite Ruhezeit ließ den Zopf groß und größer werden. Schnell mit Eigelb bepinseln, mit gehobelten Mandeln bestreuen und in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen damit. Das Ergebnis war so, wie ich es erwartet hatte. Wunderbare Farbe, schön aufgegangen, appetitlicher Duft….geht doch!
Mit Holländischer Roomboter und Hagelslag ein Gedicht!
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Pizza musses sein

Es sollte schnell gehen und lecker sein. Der Lieferservice stand daher gar nicht erst zur Diskussion.
Eben schnell einen Pizzateig gemacht. Und ich muss jetzt echt sagen, das geht wirklich schnell! Den Teig kann man innerhalb von 4min ansetzen und sich dann erst mal selbst überlassen.

Es gab 2 Sorten Pizza, ich mache immer mindestens eine auf Vorrat für den nächsten Tag. Wenn du auf der Baustelle bist, hast du ratz fatz ein leckeres Mittagessen.

Pizza 1: Blattspinat (angeschwitzt mit Zwiebel und Knoblauch, Salz und Pfeffer), Blue Cheese (Stilton), rote Chili, Reibekäse (Emmentaler)
Pizza 2: Blattspinat , schwarze Oliven ohne Stein, Kapern, rote Chili, Reibekäse

Grundrezept Teig:
500g Mehl
1 Pck Trockenhefe
150ml lauwarmes Wasser
100ml Bier
Salz
3EL Olivenöl
Mit einander verkneten, Teig gehen lassen, dünn ausrollen und belegen, bei 200-230 Grad backen lassen, bis der Teig kross ist.

Grundrezept Tomatensoße:
Tomatenmark
passierte Tomaten
Salz, Pfeffer
Alle Zutaten verrühren, darauf achten, dass die Soße nicht zu flüssig ist, sonst wird die Pizza leicht matschig.

Es war lecker!

Pizzateig -Grundrezept

Ich habe viele Teigrezepte ausprobiert, alle waren ok, aber den bestenwill ich euch hier zeigen. Gefunden haben wir ihn bei pizzateig.org und ich muss sagen, er  wird wunderbar knusprig, ist würzig und lecker.

  • 500 Gramm Mehl
  • 150 ml Wasser
  • 100 ml Bier
  • 10 Gramm Hefe, entspricht einem Paket Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • 3 Esslöffel Olivenöl

Zuerst die Trockenhefe im lauwarmen Wasser auflösen. Das Bier sollte Zimmertemperatur haben. Bier und das Mehl können vermischt werden, bevor dann Wasser, Hefe, Salz und Olivenöl dazugegeben werden. Alle Zutaten sorgfältig miteinander verkneten.
Die Ruhezeit beträgt 1,5 bis 2 Stunden.
Dann einfach nur noch ausrollen und belegen.

Der Belag sollte nicht allzu dick sein, sonst wird nämlich auch der vermeintlich knusprigste Teig matschig.
Ich mache immer ein Sugo aus gehackten Tomaten (aus der Dose) und reichlich Tomatenmark, Salz, Pfeffer und Knoblauch.
Wer mag macht noch Oregano rein.
Beim Käse ist eigentlich ach alles erlaubt, Hauptsache, es schmilzt.

Den Belag kannst du nach Gusto variieren.
– Tomate, Mozzarella, Basilikum (erst vor dem Servieren drauf geben)
– Thunfisch, Ananas, Feta -passen geil zusammen
– Salami, Zwiebel, Champignons – der Klassiker
– Ananas, Kochschinken – Hawaii, auch ein Klassiker
– Zucchiniwürfel, Frühlingszwiebel – vegetarisch
– Spinat, Gorgonzola, Knoblauch – unfassbar lecker
– etc

Ofen auf höchste Stufe vorheizen. Wer einen Pizzastein benutzt, umso besser.

Kleiner Tip: damit die Pizza gut vom Brett rutscht: einfach unter den Teig etwas Grieß streuen. Damit landen Teig und Belag gleichzeitig auf dem Blech / Stein :0)

In der Vergangenheit hatten wir mehr als 1x das Problem, dass der Teig am Brett angehaftet war und der Belag mit einem „Platsch“ alleine auf dem Stein landete…..

noch´n Tip: wenn du noch Teig übrig hast, pack ihn in einen Gefrierbeutel und lege ihn in den Kühlschrank für den nächsten Tag, oder ab in den Froster damit!

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Jetzt sollte hier ein Bild von der letzten Pizza zu sehen sein. Sollte…..
Die erste Pizza haben wir gegessen ohne ein Foto zu machen, das wollte ich bei der letzten Pizza dann tun.
Die zweite Pizza haben wir auch gefuttert ohne Dokumentation…..
Die letzte Pizza haben wir im Ofen „vergessen“, das Ergebnis war nicht mehr würdig fotografiert zu werden…….  nun ja, kann ja mal passieren.

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Lieblingsbrot 3.0

Man nehme das schnelle  Brot für alle Gelegenheiten….

….und verfeinere es mit roten und grünen Jalapeno Würfelchen, feinen Frühlingszwiebelringen, Reibekäse und als Clou, Limettenabrieb.
Das Brot hat dann einen feinen Limettengeschmack und riecht fantastisch frisch. Die Jalapenos treten im Abgang noch ein wenig nach, so dass man überrascht ist. Schöne Variante, das bringt den Sommer auf den Tisch!
Schmeckt frisch aus dem Ofen ohne alles am besten.
Am nächsten Tag, sollte noch was über sein was mich wundern würde, kannst du das Brot in Scheiben toasten. Die ganze Küche riecht dann wahnsinnig fein nach frischem Brot und Limetten! Echt Hammer!
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