Steinpilzrisotto mit Maronen und Trüffelöl

Unser Verlegenheitsrezept, wenn wir mal nicht so genau wissen, was wir kochen sollen und wenns mal schnell gehen soll: Risotto

Wir machen das Faulenzerrisotto und ich weiß, dass der eine oder andere Liebhaber der italienischen Küche hier Schnappatmung kriegt.
Aaaaaaaber, das Risotto ist einfach nur geil. Lies weiter!
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Zutaten:

Risotto:
– Milchreis
– Gemüsebrühe
– Zwiebel gewürfelt
– Steinpilz getrocknet
– Olivenöl
– Weißwein
– Salz / Pfeffer
– Parmesankäse gerieben
– Butter

Maronen:
– Butter
– gegarte Maronen aus dem Vakuumpack, gehackt
– Rosmarin
– Olivenöl
– Trüffelöl
– Frühlingszwiebeln

Für das Risotto die Zwiebelwürfel in Olivenöl andünsten.
In der Zwischenzeit die Pilze mit heißem Wasser übergießen und ziehen lassen.
Den Reis zu den Zwiebeln geben und kurz mit anschwitzen.
Mit Weißwein ablöschen. Nach und nach die Gemüsebrühe zugeben und immer schön rühren.
Wenn die Pilze weich sind, die Pilze durch ein Sieb schütten und den Sud auffangen. Pilze zum Reis geben und den Sud durch einen Kaffeefilter laufen lassen. So bleibt eventuell anhaftender Sand im Filter hängen. Den Sud ebenfalls zum reis geben.
Kurz bevor das Risotto die richtige bissfeste Konsistenz hat, die Maronen in Olivenöl, Butter und Rosmarin anschwitzen lassen. Mit etwas Pfeffer würzen.

Das Risotto von der Herdplatte nehmen und den geriebenen Käse unterrühren. Ein großzügiges Stück Butter dazu, umrühren und kurz noch ruhen lassen.
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Zum Servieren weiteren Parmesankäse auf das Risotto geben, die Maronen anrichten, Frühlingszwiebeln als Farbtupfer drauf, etwas Trüffelöl darüberträufeln und genießen!
Sensationell!

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Die Knifte: Pizza Schnitte

(enthält Werbung)

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Ich stelle fest, dass die mediterranen  Aromen sich am einfachsten zu schmackhaften Brotbelägen verarbeiten lassen. Deshalb heute der Gruss an die italienische Mamma!

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Die klassischen Aromen einer Pizza kommen hier zum Einsatz und verbinden den saftigen, würzigen Reibekuchen perfekt zu einem Brotbelag mit Suchtpotential!

Hier bietet sich auch Resteverwertung an. Hast du noch Teig vom Reibekuchen über?
Oder eine handvoll rohe Kartoffeln? Eben fix gerieben und gewürzt und schon kanns losgehen.
Besondere Zutaten sind nicht nötig, du kannst dich austoben und den Kühlschrank leer machen. Ich hatte noch Tomate und  Salami im Haus. Reibekäse oder zur Not auch ne Scheiblette (wenns gar nicht anders geht) sollte auch sein.

Und schon geht´s los!
Den Reibekuchen  mit etwas Frischkäse bestreichen, hier ein angemachter mit feuriger Paprika.

Darauf den Reibekuchen, dünne Tomatenscheiben gewürzt mit All Arrabbiata (oder Salz, Pfeffer und Oregano), Käse, die Salamischeiben, Käse und oben drauf etwas frische Chili und eine paar Frühlingszwiebelringe.
Das Ganze kurz unter den Grill, damit der Käse schmelzen und alles zusammen halten kann.
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Fertig! Zwischen zwei Brotscheiben und abtauchen in den Urlaub in Italien. Von weitem hörst du das Plätschern der Wellen und den nervigen Eisverkäufer Luigi….. ach, das ist dein Kollege? Nun, genieße deine Pause!
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Lieben Dank wie immer an Spicebar, die mich so großartig bei unserem Projekt unterstützen!
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Konsumgöttinnen, ich teste: die illy Iperespresso X7.1 Kapselmaschine

Ihr glaubt nicht, wie viele Maschinen ich schon ausprobiert habe. Wie viele Test-Kaffee´s ich schon ertragen habe, wie enttäuscht ich war, mal abgesehen davon, dass bei solchen Aktionen ja auch immer was über bleibt…… Kaffeepads, Elektroschrott etc…..
2 Pad-Maschinen habe ich gekauft, ein paar Wochen benutzt, und festgestellt, dass mir der Kaffee (egal welche Sorte) gar nicht schmeckt. Kakao und andere sogenannte Spezialitäten, naja, dafür brauche ich keine Maschine.

Ich bin überzeugter  „von Hand Brüher“, jedenfalls bei normalem Kaffee.

Ein Freund von Kaffeekapseln bin ich eigentlich auch nicht, unnötig Müll produzieren ist nicht so mein Ding.  Aber bevor ich urteile, warte ich mal ab, wie illy sich dem Thema annimmt. Ich vermute allerdings, wenn ich die Bilder sehe, es gibt viel Plastikmüll.
illy   illy2
Eine reine Espressomaschine hatten wir bislang nicht, nur so eine Höllenkanne, die man auf den Herd stellt. Viel zu viel Aufwand, dauert mir eigentlich schon zu lange, und wohin mit dem Kaffeesatz, der im Siebträger etc hängen bleibt. ICH bin diejenige, die sich dem verstopften Abfluß widmen muß, da denkst du schon 2x drüber nach, was du in den Ausguß schüttest.

Ein weiterer Punkt ist die Reinigung einer Maschine. Wenn ich die Seuchenmaschine im Büro sehe, wird mir ganz schlecht.
Zu viele Teile, sollte so ein Maschinchen nicht haben, die Reinigung und Wartung muss sich in Grenzen halten. Wenn man erst einen Technikerkurs besuchen muß und einen Werkzeuggürtel a la Tim Taylor benötigt, aus der Nummer wäre ich raus. Für solche Spöksken bin ich zu faul. Die Produktvorstellung verspricht einfachste Reinigung, wir werden sehen.

Ich bin seeeeeeeeeeehr kritisch, mich zu überzeugen wird also nicht so ganz leicht.

Der Aufruf zum Test hat mich neugierig gemacht. Auch mein Mann ist hellauf begeistert und kann es kaum erwarten.
Ausserdem sieht diese Maschine mega stylisch aus. Ich bin Mädchen, ich darf nach dem Aussehen kaufen.
Ausgesucht habe ich mir die Maschine in feuerrot, ein echter Hingucker.
Jetzt warten wir auf die Lieferung.

Hui, gestern bestellt, heute da! Wow! Das nenne ich mal fix.
Auspacken! 1 Karton, darin noch ein Karton im weiteren Karton……. ok……
Eine Kiste mit 3 weiteren Röstungen und ein Infoheftchen wie die Bewertung abzulaufen hat.
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In der original Verpackung eine Kiste mit Kapseln: normale Röstung (rot) und starke (schwarz), sowie eine Espressotasse mit Unterteller.

Ethiopia, Brazil, Espresso Lungo, dark raosted, medium roasted

Dann endlich halte ich die Espressomaschine in den Händen. Schwer ist sie nicht, kann auch nicht, ist ja (bis auf die Brüheinheit) alles aus Plastik.
Also das habe ich mir wertiger vorgestellt. Das Rot ist auch nicht so schön rot wie ich dachte, eher ein orangerot. Der verchromte Rahmen am Bedienfeld, Plastik. Naja.
Der Zusammenbau ging schnell und problemlos.


Erst mal Wasser in den Tank, einschalten und mal durchspülen.
Die erreichte Wassertemperatur wird im Display angezeigt und sobald die Maschine betriebsbereit ist, ertönt ein akustisches Signal.

blog904 Das sieht auf jeden Fall cool aus. Auf den „Tasse“ Knopf drücken und schon fängt die Maschine an zu gurgeln und zischen.
Hui, ohne die Kapseln spritzt das heiße Wasser ganz schön heftig, also aufpassen!
Um die Wassermenge einzurichten, muss sie programmiert werden, das geht anhand der Bedienungsanleitung einfach.
Jetzt steht dem Kaffeegenuß nichts mehr im Weg. Nochmal Wasser auffüllen, dazu muss der Tank raus. Ich würde das ergonomischer formen, es gibt nur an der rechten Seite eine Griffmulde, das ist fummelig, denn man braucht etwas Kraft, weil der Tank über eine Dichtung mit der Maschine verbunden ist.

Den Kapselhalter entnehmen, eine Kapsel einlegen, kinderleicht, Halter einsetzen, arretieren und das „Tasse“ Symbol drücken.
In wenigen Sekunden füllt sich die Tasse mit Espresso, köstlicher Duft verbreitet sich im Raum. Das sieht schonmal gut aus!
Die Crema ist so stabil, dass der eingefüllte Zucker einen Moment darauf liegen bleibt.
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Der Geschmack:
Ich habe die normale Röstung probiert, die Wassermenge auf die mitgelieferte Tasse angepasst, ich finde den Espresso sehr stark und die Säure fast etwas viel. Mit ein wenig mehr Wasser  wird´s besser. Der geschmacklichen Feinjustage widmen wir uns am Wochenende, dann kommen auch Freunde vorbei, die wir in den Test mit einbinden.

Die Aufschäumvorrichtung funktioniert super einfach. Nach kurzer Wartezeit ist die Maschine einsatzbereit. Einfach ein Gefäß mit Milch hernehmen und den Aufschäumer in die Milch halten. Knopf drücken und schon geht´s los. So einen tollen Milchschaum in allerkürzester Zeit! Achtung, das Volumen vergrößert sich stark, nicht zu viel Milch auf einmal aufschäumen, sonst gibt´s Sauerei!
Es ist übrigens egal, welche Sorte man nimmt (wir schmecken den Unterschied nicht wirklich), der Cappuccino schmeckt köstlich!

Bisheriger Eindruck:

gut:
– leicht verständliche Bedienungsanleitung mit vielen Bildern
– gut gegliedertes Bedienfeld
– intuitiv bedienbar
– kein unnötiger Schnickschnack
– leicht zu reinigen

naja:
– alles aus Plastik
– Betrieb mit Kapselhalter aber ohne Kapsel (zum Reinigen), heißes Wasser spritzt heftig

nicht so optimal:
– Form des Wassertanks
– Kaffee in Plastikkapseln

Wir werden die Maschine behalten! Ein schlechtes Gewissen wegen des Mülls habe ich nicht so arg, weil wir keine Vieltrinker sind. So halten sich Kosten (Kapseln sind teuer) und Abfall in Grenzen.

Hier kannst du dich für Produkttests bewerben: Konsumgöttinnen

Style  ★★★★★
Haptik  ★★★★☆
Pflege  ★★★★★
Funktion ★★★★☆
Gewicht  ★★★★★
Nachhaltigkeit ★★☆☆☆
Preis für Nachschub (Kapseln) ★★★☆☆

GesamtergebnisUnbenannt2