Greek Delights: Feigen in Hülle und Fülle – Pfannkuchen mit Feigen, Thymian, Honig und Joghurt

Hach, da ist der Urlaub doch schon gefühlte Wochen vorbei. Dabei war es erst letzte Woche, dass wir mit dem Popo im warmen Sand saßen und unsere Bahnen durch unsere Lieblingsbucht gezogen haben.
Jetzt sitze ich wieder zu Hause, der Kamin prasselt vor sich hin. Ich weigere mich die Heizung einzuschalten. Es ist doch gerade mal erst der 1. Oktober…… fieser Graupel hämmert ans Fenster. Wer hat das Wetter kaputt gemacht?

Ich hole euch und mir den Sommer zurück. Ist ganz einfach. Schnell zubereiten und beim Geniessen die Augen schließen und an Sommer und Meer denken. Das hilft!
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Pfannkuchen mit karamellisierten Feigen, Thymian, Honig und Joghurt

Zutaten:
* frische Feigen, halbiert
* 3 Eier
* Mehl
* Milch
* 1/2 TL Backpulver
* TL Butter (oder Olivenöl)
* Zucker
* Zimt
* Thymianblättchen
* griechischen Joghurt

In  einer Schüssel die Eier verkleppern, Milch dazu geben, Mehl hinzufügen, bis ein Pfannkuchenteig entsteht. Etwas Zucker, Zimt und Backpulver, verrühren und einen Moment stehen lassen, damit der Teig quellen kann. Evtl. später nochmal mit Milch oder Mehl zur richtigen Konsistenz verhelfen.
In der Zwischenzeit eine Pfanne auf mittlere Hitze bringen. Butter zerlassen und etwas Zucker einstreuen. Die Feigen mit der Schnittfläche nach unten in die Pfanne legen und karamellisieren lassen.
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Dann die Hitze reduzieren  den Teig einfüllen und stocken lassen.
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Wenn der Teig an der Oberfläche nicht mehr wabbelig ist, vorsichtig den Pfannkuchen wenden. Das geht prima, wenn man einen Teller zur Hilfe nimmt, den Pfannkuchen drauf stülpt und anschließend wieder in die Pfanne gleiten lässt.
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Mit Thymianblättchen bestreuen und auf einem großen Teller anrichten.
Es sieht besonders schön aus, wenn man Kuchenstücke aus dem Pfannkuchen schneidet und separat auf einem Teller serviert. Genial schmeckt zum süßen Pfannkuchen ein Klecks griechischer Joghurt mit einem Teelöffel Honig verfeinert.
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Glaubt mir, da ist der Sommer sofort wieder da!

Kali Orexi!

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Eis! Eis! Eis! für Prinzessinnen, Mädchen, alles in rosa-rot

Prinzessinnen, Mädchentraum, Feenstaub Eis!
Immer noch hängen massenhaft Johannisbeeren an den Sträuchern.
Die Aussentemperaturen verlangen nach Abkühlung. Also muss Eis her.

Ich muss gestehen, dass ich nicht so gerne Fertigpulver benutze, aber im Fall von Eis erreicht man damit eine sehr schöne Konsistenz im Vergleich zur Eismaschine.

Der Plan war Johannisbeeren zu pflücken und eine ältere Charge Marmelade im Eis zu verarbeiten.

eis04Bei der Herstellung eines unbekannten Glasinhaltes in einem unbekannten Jahr (ich hatte vergessen einige Gläser zu beschriften, vermutete ich irgendwas mit Rhabarber.
Beim Öffnen des Deckels war schnell klar, es handelte sich nicht um Marmelade sondern um ein Chutney……ungeeignet für Eis…. irgendwie.
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Hier nun die Zutaten für mein Eis:
Pulver zum Anrühren für Vanilleeis
* Johannisbeeren
* griechischer Joghurt
* Buttermilch
* Mini Erdbeerbaiser – Meringue
* Zuckerstreusel

Das Pulver statt mit kalter Milch mit etwas Buttermilch und griechischem Joghurt anrühren (Mischung sollte ca 250ml ergeben) und aufschlagen. In eine frostergeeigente, verschließbare Schale füllen.
Johannisbeeren von den Rispen streifen  und die Mini Erdbeerbaiser unterheben.
Zur Deko noch ein paar Johannisbeere, Baisers und Zuckerstreusel drauf, Deckel zu und mindestens 4 Stunden einfrieren.
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Ich finde, das sieht jetzt schon zum Anbeißen aus. Freue mich auf´s Probieren.
Lecker war´s!
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Auberginen geröstet mit schwarzem Knoblauch Dressing, Joghurt und Pistazien

Wir waren ja mal in London im NOPI essen und haben Feuer gefangen für die ausgezeichnete Küche von Yotam Ottolenghi.
Keine Frage, in unserem Bücheregal findest du diverse Bücher dieses sympathischen Kochs aus Jerusalem. Auch im TV konnten wir seine kulinarischen Reisen verfolgen und uns Appetit auf mehr holen.
Lange Rede, kurzer Sinn, die Auberginen haben wir in London gegessen, für gut befunden und nachgekocht.
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Im Grunde ist das ein sehr einfaches Gericht, wären da nicht die Zutat „schwarzer Knoblauch“. Hä? Ja, so haben wir auch reagiert.
Schwarze Knoblauch ist fermentierter Knoblauch, eine ganze Zehe.
Im TV sagen sie, man bekäme das im gut sortierten Supermarkt. In London ganz sicher, aber nicht in Deutschland.
Gut, im Internet kannst du alles bestellen, aber es stört mich, dass man teils horrende Versandkosten hat.
Der Zufall wollte es und mein Mann kam von einem Geschäftstermin zurück, bei dem ihm ein kurzer Abstecher nach Holland möglich war. Im Gepäck 3 Packungen schwarzen Knoblauch.
Neugierig wie wir sind, haben wir eine Packung direkt geöffnet.

Die Knolle sah eigentlich normal aus, nur eben nicht weiß sondern eher etwas bräunlich. Kein Geruch nach irgendwas. Aber in der Haptik eher weich, als wäre der Knoblauch Gammel.
Beim Zerlegen der Knollen offenbarte sich sein wahres Gesicht.

Eine wirklich rabenschwarze Zehe, klebrig wie Teer, kam zum Vorschein.
Der Geruch erinnerte nicht mehr so penetrant nach Knoblauch sondern hat eher so eine Lakritznote.
Ach, und er klebt wie hulle.

Kommen wir zum Rezept. Kleiner Hinweis, wir haben Pistazien zum Anrichten benutzt, im original Rezept werden Pinienkerne verwendet.

Die Auberginen:
– Auberginen (5 mittlerer Größe)
– Olivenöl
– Salz

Auberginen halbieren und die Hälften in ca 3cm dicke Scheiben schneiden.
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Ordentlich ölen und auf Backpapier und einem Backblech rösten, bis sie goldgelb und weich sind. Wir haben das auf dem Grill gemacht. Das dauert bei 200 Grad so ca 40-50min. Danach abkühlen lassen.
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Das Dressing aus schwarzem Knoblauch:
– 1 Pack schwarzer Knoblauch (ca 40gr)
– 1 TL Granatapfelsirup
– 1 1/2 TL Harissa
– 1/4 TL Chiliflocken
– 2 1/2 EL Zitronensaft
– 1/2 TL Kakaopulver
Die Zutaten sehr fein pürieren und über die Auberginen geben.
Vorsichtig unterheben, die Auberginen sollen nicht so arg zerfallen.
Mindestens 1 Stunde marinieren lassen.
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Zum Anrichten:
– 150 gr Joghurt (ich mag den normalen 3,5% igen ganz gerne, der türkische ist mir zu säuerlich, aber das ist Geschmacksache)
– Salz
– Pinienkerne (geröstet) oder Pistazien
– Basilikumblätter

Einen Spiegel aus dem Joghurt auf den Teller geben, dann die Auberginen darauf anrichten und mit den Pinienkernen / Pistazien und den Basilikumblättern bestreuen. Fertig ist eine wunderbare Vorspeise, die ausgezeichnet mit Fladenbrot oder den dünnen persischen Fladen schmeckt.
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Auch als Beilage zu Gegrilltem eine wunderbare Ergänzung. Der Knoblauchgeschmack ist nicht so dominant  wie man vielleicht vermuten mag. Wir finden es auf jeden Fall super lecker und es erinnert uns wirklich an das fulminante Menü, welches wir im NOPI genießen durften.

Sommerfreuden: die kalte Gurken-Paprika-Suppe

Kalte Suppe, das ist irgendwie ein Widerspruch in sich selbst. Kalte Suppe? Geht gar nicht! Bis ich auf den Post einer Blogger Kollegin stieß. Das Rezept hat mich direkt angesprochen und neugierig gemacht.
Da Gurke ansich etwas arg öd ist, habe ich mit etwas knackigem Gemüse nachgeholfen. Und siehe da, schmeckte mir ausgesprochen gut!
Dazu kommt noch, dass man das Rezept sehr schön abwandeln kann, so daß jeder in der Lage ist, nach eigenem Gusto ein tolles Gericht zu zaubern.
Die Suppe ist auch durchaus menü- und gästetauglich, angerichtet in Weckgläschen oder schönen Schälchen macht die Suppe auch optisch was her.
Bei mir hat´s mal wieder nur für den Suppenteller gereicht, ich hatte Hunger!
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Hier mal die Zutaten, die sich wunderbar variieren lassen:
1 Schlangengurke
3/4 Becher Buttermilch
1 Becher Joghurt (150gr)
1 Knoblauchzehe
1 Frühlingszwiebel
Dill
Salz, Pfeffer

Für die stückige Einlage:
ein kleines Stück der oben genannten Gurke
Paprika
Tomate
Das Gemüse wird in kleine Würfelchen geschnitten. Die Tomate dafür entkernen.

Zubereitung:
Die Gurke in grobe Stücke schneiden und zusammen mit den anderen Zutaten in einen Mixer geben (Pürierstab geht auch). So ein Thermomix wird völlig überbewertet, ist nicht nötig.
Abschmecken, mit den Gemüsewürfeln garnieren und genießen.
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Die Suppe lässt sich prima auf Vorrat machen und ist ein perfekter erfrischender Mittagssnack im Büro.

blog903Mahlzeit!

Basics: Salat Dressing

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Salatmix mit grünem Spargel, Tomaten, Paprika und Kartoffeln, Dressing Variante 3 (noch nicht drauf)

Man muss es einfach mal sagen, er gibt nicht das ein ultimative Salatdressing!

Es gibt unzählige Varianten, deren Urheber es  durchaus als ultimativ bezeichnen. Wie alles, isses Geschmacksache.
Dressings aus der Kühltheke schmecken bis auf ein oder zwei Ausnahmen nicht und Salatsoßen gar aus der Tüte kommen uns nicht gar nicht erst ins Haus! Auch das muss mal gesagt werden.

Die einfachsten Soßen sind oft die besten, das heißt, mit wenigen Zutaten den geilsten Geschmack kreieren.

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Rucola, Dressing Variante 1 (dazu Garnelenspieß, Aioli und Focaccia)

Hier mal ein paar  Vorschläge, die zu fast allen Salaten passen.

1. Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer, Verlängerung durch etwas Wasser möglich
2. zur Variante 1 noch einen TL Senf dazugeben
3. Joghurt (kl. Becher) , 1 TL Frischkäse (macht das Dressing schön sämig), Senf (nach Geschmack), etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer…… je nach Konsistenz etwas Wasser dazugeben
4. Variante 3 ohne Joghurt, dafür mit etwas mehr Olivenöl und Wasser
5. Variante 3 ohne Senf, wenn jemand Senf nicht mag

Mit diesen einfachen Dressings seid ihr immer in der Lage einen frischen und schmackhaften Salat zu zaubern. Und wie ich finde ist der Aufwand nun wirklich überschaubar ;0)

 

 

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grüner Salat mit Paprika, Tomaten und Hähnchenbrust, Dressing Variante 3

Blitz – Mayo, schnelle Aioli

Für alle, die es eilig haben, hier das absolut coole Mayo Rezept.
Mit wandelbaren Aromen wird die Mayo zur Allzweckwaffe!

Grundzutaten:
*
300 ml Öl (wir verwenden Sonnenblumenöl, Olivenöl ist nicht geeignet, das wird bitter)
* 1 ganzes Ei (Zimmertemperatur)
* 1 TL Senf
* Salz, Pfeffer, ein paar Spritzer Zitronensaft

für Aioli:
* 2 Knoblauchzehen gerieben (oder mehr, je nach Geschmack)

für Basilikum-Mayo:
* Basilikumblätter fein hacken und mit in den Mixbecher geben

Alles zusammen in einen Becher geben, den Zauberstab unten auf dem Boden platzieren, einschalten und während dem Mixen langsam nach oben ziehen. Ratzfatz haste eine wunderbar dicke Mayo.
Wer´s etwas „leichter“ mag, kann am Ende noch etwas Joghurt dazu geben, dann wird die Mayo aber flüssiger!

East meets West – Köfte Burger auf Reibeplätzchen

Wir sind gesegnet. Ja, du liest richtig. Nicht nur, dass es uns gut geht, nein, wir erfahren durch die zahlreichen ausländischen Mitbürger aus allen Herren Ländern eine Bereicherung unseres Genuß – Wahnsinns.
Beispiel: wer  Mal in einem türkischen Supermarkt Gemüse und Fleisch gekauft hat, weiß das zu schätzen. Das ist nix neues, aber leider gibt es immer noch Berührungsängste.
Kürzlich haben wir einen weiteren wunderbaren, von außen unscheinbar anmutenden Markt ausgemacht und sind dort direkt dem Einkaufswahn verfallen. Am liebsten hätten wir alles gekauft und ausprobiert. Wir lieben den Geschmack des Orients, die Gewürze und die Vielfalt von haltbar gemachtem Gemüse. Auch frisches Gemüse sieht hier einfach leckerer aus und wird immer wieder liebevoll in Szene gesetzt…da kannste bei R*** und E**** lange drauf warten.
Am besten finden wir die Fleischtheke. Sehr sehr appetitlich und pikobello sauber.
Wir haben unsere Liebe zu fertig gewürztem Rinderhack für Köfte (Frikadellen) entdeckt. Normalerweise kaufe ich weder fertig gewürztes Fleisch noch darf irgendwo Lamm drin sein.
Hier mache ich eine Ausnahme, denn das Fleisch ist so sensationell gewürzt, das kriegst du zu Hause vermutlich gar nicht so hin. Auch das Lamm schmeckt man nicht raus, was überhaupt DER Pluspunkt ist.

Im Regal fanden wir unter anderem noch gegrillte, marinierte Aubergine aus dem Glas. Ein Versuch war es allemal wert. Also haben wir das mitgenommen.

Zum Abendessen gab es quasi neumodische Fusion Küche, ein Brückenschlag zwischen good old Germany und der Türkei:

Mini Köfte Burger auf Kartoffel Reibeplätzchen mit Knoblauch-Joghurt Soße und gerillter, marinierter Aubergine
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Scheiße war das lecker!
Die Aromen passten fantastisch zusammen. Knusprig, saftig, würzig, lecker.
Die Aubergine aus dem Glas war neben dem Frikadellchen das Highlight. Sowas von lecker, da brauchte man nicht mehr nachwürzen, das schmeckte fantastisch. Davon MUSS ein Vorrat in den Keller wandern.

Die Joghurtsoße bestand ganz klassisch aus Joghurt, Knoblauch, Petersilie, Salz und Pfeffer. Die Aubergine habe ich ein wenig warm gemacht, die Reibeplätzchen (einen Eßlöffel Kartoffelmasse) ganz normal in der Pfanne in ordentlich Öl ausgebacken. Die Frikadellen bestanden aus einem Teelöffel Hack, was zur Frikadelle  oder Patty geformt war. Schön langsam in der Pfanne bei mittlerer Hitze appetitlich braun braten. Stapeln und genießen.

Ich kann nur jedem empfehlen, mal über den Tellerrand zu schauen und mal beim Nachbarn einkaufen zu gehen. Es lohnt sich!