Basics: Salat Dressing

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Salatmix mit grünem Spargel, Tomaten, Paprika und Kartoffeln, Dressing Variante 3 (noch nicht drauf)

Man muss es einfach mal sagen, er gibt nicht das ein ultimative Salatdressing!

Es gibt unzählige Varianten, deren Urheber es  durchaus als ultimativ bezeichnen. Wie alles, isses Geschmacksache.
Dressings aus der Kühltheke schmecken bis auf ein oder zwei Ausnahmen nicht und Salatsoßen gar aus der Tüte kommen uns nicht gar nicht erst ins Haus! Auch das muss mal gesagt werden.

Die einfachsten Soßen sind oft die besten, das heißt, mit wenigen Zutaten den geilsten Geschmack kreieren.

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Rucola, Dressing Variante 1 (dazu Garnelenspieß, Aioli und Focaccia)

Hier mal ein paar  Vorschläge, die zu fast allen Salaten passen.

1. Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer, Verlängerung durch etwas Wasser möglich
2. zur Variante 1 noch einen TL Senf dazugeben
3. Joghurt (kl. Becher) , 1 TL Frischkäse (macht das Dressing schön sämig), Senf (nach Geschmack), etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer…… je nach Konsistenz etwas Wasser dazugeben
4. Variante 3 ohne Joghurt, dafür mit etwas mehr Olivenöl und Wasser
5. Variante 3 ohne Senf, wenn jemand Senf nicht mag

Mit diesen einfachen Dressings seid ihr immer in der Lage einen frischen und schmackhaften Salat zu zaubern. Und wie ich finde ist der Aufwand nun wirklich überschaubar ;0)

 

 

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grüner Salat mit Paprika, Tomaten und Hähnchenbrust, Dressing Variante 3

Gardening Extreme – der Dschungel im eigenen Garten

Es find ganz harmlos an, in den letzten 3 Jahren hatten wir wenig bis gar keine Zeit uns um die Aufzucht von Chilipflanzen zu kümmern. Es scheiterte erst am Platz und dann am Zeitmanagement, weil andere Dinge wichtiger waren.
Dieses Jahr soll alles anders werden.
Mein Mann bestellte Chili-Samen. Zum Keinem hat er sie in den Keller gestellt und als das erste Grün zu sehen war, wurden sie per Zeitschaltuhr mit einer LED Pflanzenlampe bestrahlt. Glorreiches Ergebnis, die Dinger wuchsen wie Sau!
Recht schnell musste ich sie vereinzeln und somit fanden sie Platz an unserem recht großen Wohnzimmerfenster.
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Schon an Ostern war die Fensterbank zu gewuchert und kein Ende in Sicht. Die Plastikbecher sind schon lange zu klein und raus wollen die Pflänzchen auch.
Es ist dem bescheidenen Wetter geschuldet, dass sie bis Anfang der Woche immer noch ihr Dasein auf der Fensterbank fristeten, jetzt teils sogar schon mit Blüten und Fruchtansätzen. Ein Wunder, dass sie durchgehalten haben.
Jetzt endlich hat mein Mann angefangen sie in große Kübel zu setzen und raus zu stellen.
Unsere Nachbarn sind schwer verwundert, was mein Mann da so alles rausgeschleppt hat (auf dem Bild, das ist nur ein Teil).
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Auch die Tomatenpflanzen sind am  Wochenende umgezogen, die Baufolie für das Tomatenhaus wurde aufs Gestell getackert dann zogen die Tomaten ebenfalls nach draußen.

Kartoffeln keimten auch schon seit Wochen im Keller, die gingen auch in die Erde. Bezüglich des Kartoffelanbaus haben wir was neues versucht, statt Beet werden sie in Pflanztaschen (hoffentlich) wachsen. Einfache stabile Einkaufstaschen und Kübel sollen für den Versuch herhalten. Angeblich soll das funktionieren. Wir werden sehen.

Meine mühsam gepflegte Passionsblume der ersten Generation darf jetzt auch endlich raus. Ich glaube, die  hat sich gefreut.
Das  Wochenende stand also ganz im Zeichen von Gartenpflege. Wurde ja  auch Zeit.
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Soulfood: wärmende Kartoffel-Gemüse Suppe mit Blue Cheese

Gestern hab ich so gefroren….so von innen raus. Wer kennt das nicht?
Es musste ein wärmende Suppe her.
Schnell ein paar Zutaten geholt:
-Kartoffeln
-Kohlrabi
-Lauch
-Pak Choi, weil er grad im Angebot war
-Chilischote

Was brauchte man noch?
-Brühe (eigentlich egal was…Huhn, Gemüse, Rind, Kalb)
-Salz, Pfeffer
-Blue Cheese (zB Stilton aus GB)

Das Gemüse waschen. Kartoffeln mit Schale in kleine Würfel schneiden. Kohlrabi schälen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Lauch in Ringe schneiden. Vom Pak Choi die zarten Blätter vom Rest trennen und beiseite legen. Den dicken Teil klein schneiden. Chili in feine Ringe schneiden.
Das war´s auch schon von den Vorbereitungen.
Brühe aufsetzen und das Gemüse, bis auf die Pak Choi Blätter in die Brühe geben.
Kochen lassen, bis das Gemüse gar ist.
Ich wollte die Suppe sämig und bin mit dem Zauberstab durch. Ein paar Brocken habe ich gelassen, damit es rustikal bleibt. Die Pak Choi Blätter fein schneiden und dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abwürzen, fertig.
Vor dem Servieren noch einen Teelöffel Blue Cheese in die Suppe geben, das gibt ihr einen feinen Kick und macht die Suppe etwas cremiger! Kann man aber auch weg lassen.
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Ein schnelles, aber auch leckeres wärmendes Süppchen. Für heute Mittag im Büro habe ich mir eine Portion eingepackt. Freu mich drauf!

Bauernküche: Kartoffelstampf und Feldsalat

Es muss nicht immer Steak und Kaviar sein. Manchmal sind es die ganz einfachen Gerichte, die in uns Erinnerungen wecken, die uns in die Kindheit versetzen oder einfach Erlebtes in uns wach rufen.
Ich hab heute Kartoffelstampf und Feldsalat für euch. Ganz köstlich sag ich euch!

Kartoffelstampf
Kartoffeln, geschält und in Stücke geschnitten
Salz, Pfeffer, Muskat
Milch
Butter
Frühlingszwiebel

Kartoffeln in Salzwasser gar kochen. Nach dem Abgießen mit einem Stampfer die Kartoffeln zerdrücken. Das kann ganz grob sein oder eher fein, je nachdem wie ihr es mögt. Den Zauberstab würde ich nicht benutzen, dann gibt´s nämlich eine klebende Pampe.
Zu den zerdrückten Kartoffeln kommt Milch und ein ordentliches Stück Butter. Gerade soviel Milch, dass das Stampf eine fluffige Konsistenz bekommt, Butter…. da gibt´s kein zuviel :0)
Mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss würzen. Frühlingszwiebelringe unterheben und fertig.

Den Feldsalat ganz klassisch mit einem Dressing aus Olivenöl und Essig, Salz und Pfeffer anmachen.
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Sehr fein!

–> Pimp my Stampf:  Etwas Trüffelöl drüber träufeln und mit geriebenem Parmesan bestreuen.

Das Stampf läßt sich auch gut am nächsten Tag wärmen, geht super in der Mikrowelle.
Wem das evtl zu trocken ist, gibt noch etwas Milch dazu.

Mahlzeit!

 

 

 

Käse Törtchen

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Ich möchte nochmal an die Tartes anknüpfen, die ich bereits niedergeschrieben hatte.
Es ist der Teigmenge geschuldet, dass noch ein weiteres Rezept hier Platz findet. Der Teig läßt sich wunderbar ein paar Tage eingewickelt im Kühlschrank aufbewahren.
Also habe ich aus den (wirklich) letzten Rest Teig noch ein Mini-Törtchen gezaubert.
Die Füllung lässt sich variieren.
Habe eine Form, wo man 6 kleine Kastenküchlein backen kann. Die Teigmenge reicht noch für ein Exemplar.
Die Form gut einfetten, den Teig ausrollen und in die Form drücken. Mit Backerbsen beschweren und ca 10min vorbacken (180Grad).

Die Füllung bestand aus:
2 EL Frischkäse
1 Ei
geriebenen Parmesan
1 großzügige Ecke Gorgonzola
1 gekochte Kartoffel in feine Würfelchen geschnitten (Resteverwertung)
Salz, Pfeffer

Die Füllung in die Form füllen. Zur Deko habe ich noch letzte Teigstreifen oben drauf gelegt. Das Törtchen ist fertig, wenn es schön aufgegangen ist, eine gleichmäßige Oberfläche zeigt und schön goldgelb ist.
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Sehr lecker. Ein kleiner Snack, eine Beilage  zum Salat, ganz wie Du willst.
Die Füllung ist würzig und fluffig und saftig. Ich war überrascht und werde das definitiv nochmal machen!

Urlaubsküche: geschmortes Rindfleisch mit Auberginen

Das Rezept kannten wir von unserer Freundin Sofia, und es ist eines der Leibgerichte meines Mannes. Richtig ehrliche griechische Hausmannskost.

Es fing damit an, dass man uns den Markt ans Herz legte. Er findet einmal in der Woche, nämlich am Sonntag in der Stadt Potamos statt. Dazu muss man wissen, dass die Insel zwar nicht klein ist, die Ortschaften oder „Städte“ trotzdem übersichtlich sind. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich erwartet hatte, denn den Dorfplatz kannte wir schon und der war, sagen wir mal, sehr übersichtlich.
Egal, wir machten uns vormittags auf den Weg, denn das Parkplatzangebot war in der Stadt direkt begrenzt. Ein riesiger Parkplatz war vorhanden, von dem ich mir nicht vorstellen konnte, dass er überhaupt jemals voll sein könnte (und wie ich mich irrte).
Wie erwartet bestand der Markt nur aus knapp 10 kleinen Ständen, nee, es waren 10 Tische. Feilgeboten wurden einheimische Produkte, Gemüse, Obst, Honig, Süßes, Schmuck, Bücher und bemalte Steine. Fertig. Wir genehmigten uns erst mal einen Frappé und betrachteten das Treiben, denn voll war es schon. Wir hatten das Gefühl, dass alle Leute, die uns auf der Insel mal begegnet waren, heute auch hier auftauchten. Das war witzig.
Letztendlich kauften wir Auberginen, Kartoffeln, Tomaten und beim Metzger noch Rindfleisch. Auf dem Rückweg stoppten wir im Supermarkt und kauften Rotwein für das Schmorfleisch.
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Zu Hause angekommen machte ich mich ans Werk, das Fleisch musste ja einige Zeit schmoren.
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Zutaten:
Rindfleisch (ich verlangte nach Fleisch für Stifado)
Zwiebeln
Tomaten
Knoblauch
Auberginen
Rotwein
Salz, Pfeffer, Zimt

Beilage: Hasselback Kartoffeln mit Rosmarin und Thymian,

Alle Zutaten habe ich in mundgerechte Stücke geschnitten und mit dem Rotwein im Topf angesetzt. Nachdem alles aufgekocht war, schmorte das Ganze zugedeckt für 1,5 Stunden. Die letzte halbe Stunde habe ich en Topf offen gelassen, damit die Soße ein wenig eindickt. So genau kommt es nicht drauf an, das Fleisch sollte nur schön weich sein.
Zum Schluß abschmecken.

Die Kartoffeln hatte ich vorbereitet, eingeschnitten, gesalzen, gepfeffert und mit Butter reichlich eingerieben. Mit Thymian bestreuen, Olivenöl dazu und in Alufolie wickeln. Anschließend im Grillfeuer garen, bis die Kartoffeln weich sind. Das dauert schon mal 45 bis 60min, je nachdem, wie groß die Kartoffeln sind.20160918_184147

Es war sooooooooooo lecker. Eine Soße zum Niederknien, das Fleisch zart und saftig…..
Kali Orexi!
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