low carb – Mini Lizza auf Rucola Zucchini Salat mit warmem Kohlrabi und Schokosoße

Iiiiiiiiiiiiiieh, Schokosoße? Lies weiter, denn es gibt auch herzhafte Versionen!

Die Mini Lizza Rohlinge habe ich nach dem klassischen Rezept gemacht, in kleine Ausstecher gefüllt, festgedrückt und richtig knusprig vorgebacken. Dann mit Tomatenragout, Kochschinken und Käse belegt und fertig gebacken.

Das Tomatenragout dazu bestand aus einer Dose gehackter Tomaten, die ich sämig eingekocht habe. Es kam noch Knoblauch, etwas Oregano, Salz und Pfeffer dazu.

Der Rucola – Zucchini Salat geht ganz schnell.
Zucchini raspeln, mit Essig und Öl anmachen, Salzen, Pfeffern, etwas Chili dazu, Parmesan reiben und mit Kampot Pfeffer den letzten Schliff verleihen. Der Kampot Pfeffer sorgt für eine Geschmacksexplosion und ist aus meiner Küche nicht mehr weg zu denken.

Den Kohlrabi in kleine Würfelchen schneiden und in der Pfanne anbraten, etwas Chili dazu und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Der Kohl darf ruhig noch etwas Biss haben.
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Für die Schoko – Kakao- Soße habe ich etwas Ragout für den Pizzabelag abgezweigt und mit Balsamico , Frühlingszwiebel, 2 TL richtigem Kakao, Salz und Pfeffer im Mixer ganz fein püriert.
Durch ein Sieb streichen und schon erhältst du eine super leckere Soße, die sich mit den Aromen von Kohlrabi und dem Salat wunderbar ergänzt. Das lustige ist, die Soße sieht tatsächlich aus wie geschmolzene Schokolade……der Hammer kommt erst beim Probieren :0)

 

Brunchen am Sonntag

Einen Tag mit leckerem Frühstück zu beginnen ist ein Traum!
Noch schöner ist es, in den Tag mit lieben Freunden zu starten und das Frühstück etwas auszudehnen.
Wir brunchen uns in den Sonntag!

Unsere Speisenliste:
* Lachs mit Sahnemeerrettich
* Scones mit Clotted Cream
* Marmelade
* Rührei
* Oliven
* Tomate-Mozzarella
* knuspriger Bacon
* Wurst und Käse
* angemachten Frischkäse mit getrockneten Tomaten und Kräutern aus dem Garten
* Kaffee, O-Saft
* Brot (selbstgebacken) / Brötchen (vom Bäcker)

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gebackener Camenbert 2.0

Die klassische Variante paniert mit Preiselbeeren ist hinlänglich bekannt. Auch den Käse aus dem Ofen kennt man.
Warum nicht mal ein kleines Käsefondue machen, wo das Brot gleich dabei ist……

War eigentlich ganz einfach.
Du brauchst einen Käse, der ordentlich Fettgehalt hat. Je würziger, je besser. Mein Käse hatte so um die 45%i.Tr.
Dann nimmst du das Brotrezept „Brot für alle Gelegenheiten“. Ich habe dem Brot noch Brotgewürz zugegeben, um es würziger zu machen.
Den Teig habe ich geteilt und eine Wurst geformt. Gleichmässige Stücke schneiden, zu Kugeln schleifen und in einer feuerfesten Form mit der Verpackung des Käse nochmal gehen lassen.

Vor dem Backen logischerweise die Verpackung rausnehmen und durch den Käse, bei dem ich die obere Rinde abgeschnitten hatte einfügen.
Bei 200 Grad backen, bis das Brot goldgelb ist und der Käse schön flüssig.
Fertig, schon kann der Genuß starten.
Man kann den Käse auch noch mit krossem Speck, Kräutern oder, oder verfeinern.
Ich denke für einen ersten Versuch, quasi die Machbarkeitsstudie war das echt ok und sehr lecker!

Pizzateig -Grundrezept

Ich habe viele Teigrezepte ausprobiert, alle waren ok, aber den bestenwill ich euch hier zeigen. Gefunden haben wir ihn bei pizzateig.org und ich muss sagen, er  wird wunderbar knusprig, ist würzig und lecker.

  • 500 Gramm Mehl
  • 150 ml Wasser
  • 100 ml Bier
  • 10 Gramm Hefe, entspricht einem Paket Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • 3 Esslöffel Olivenöl

Zuerst die Trockenhefe im lauwarmen Wasser auflösen. Das Bier sollte Zimmertemperatur haben. Bier und das Mehl können vermischt werden, bevor dann Wasser, Hefe, Salz und Olivenöl dazugegeben werden. Alle Zutaten sorgfältig miteinander verkneten.
Die Ruhezeit beträgt 1,5 bis 2 Stunden.
Dann einfach nur noch ausrollen und belegen.

Der Belag sollte nicht allzu dick sein, sonst wird nämlich auch der vermeintlich knusprigste Teig matschig.
Ich mache immer ein Sugo aus gehackten Tomaten (aus der Dose) und reichlich Tomatenmark, Salz, Pfeffer und Knoblauch.
Wer mag macht noch Oregano rein.
Beim Käse ist eigentlich ach alles erlaubt, Hauptsache, es schmilzt.

Den Belag kannst du nach Gusto variieren.
– Tomate, Mozzarella, Basilikum (erst vor dem Servieren drauf geben)
– Thunfisch, Ananas, Feta -passen geil zusammen
– Salami, Zwiebel, Champignons – der Klassiker
– Ananas, Kochschinken – Hawaii, auch ein Klassiker
– Zucchiniwürfel, Frühlingszwiebel – vegetarisch
– Spinat, Gorgonzola, Knoblauch – unfassbar lecker
– etc

Ofen auf höchste Stufe vorheizen. Wer einen Pizzastein benutzt, umso besser.

Kleiner Tip: damit die Pizza gut vom Brett rutscht: einfach unter den Teig etwas Grieß streuen. Damit landen Teig und Belag gleichzeitig auf dem Blech / Stein :0)

In der Vergangenheit hatten wir mehr als 1x das Problem, dass der Teig am Brett angehaftet war und der Belag mit einem „Platsch“ alleine auf dem Stein landete…..

noch´n Tip: wenn du noch Teig übrig hast, pack ihn in einen Gefrierbeutel und lege ihn in den Kühlschrank für den nächsten Tag, oder ab in den Froster damit!

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Jetzt sollte hier ein Bild von der letzten Pizza zu sehen sein. Sollte…..
Die erste Pizza haben wir gegessen ohne ein Foto zu machen, das wollte ich bei der letzten Pizza dann tun.
Die zweite Pizza haben wir auch gefuttert ohne Dokumentation…..
Die letzte Pizza haben wir im Ofen „vergessen“, das Ergebnis war nicht mehr würdig fotografiert zu werden…….  nun ja, kann ja mal passieren.

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Urlaubsküche: Vlita – wilder Amaranth

Wir kannten dieses (Wild)Gemüse schon von Kreta und freuten uns, es hier ebenfalls auf dem Speisezettel zu finden.
Vlita / Amaranth, wächst ja fast überall. Da wir den Garten unseres Vermieters nicht plündern wollten, kauften wir Vlita im Supermarkt. Es kostet fast nichts.
Die Zubereitung ist super einfach. Das Gemüse waschen und abtropfen lassen. Wir haben die dicken Stengel entfernt und nur die Blätter benutzt.
In der Pfanne fein geschnittene Zwiebel und Knoblauch andünsten, dann das Gemüse dazu geben. Wie Spinat fällt es rasch zusammen. Mit geschlossenem Deckel kurz gar werden lassen. Anschließend mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen.
Wir haben es noch geriebenem Kelfalotiri und unserem Lieblingspfeffer (Kampot-Pfeffer) verfeinert. Warm, lau oder kalt eine Köstlichkeit!

Ich habe Amaranth im eigenen Garten versucht zu kultivieren…… so richtig hat das noch nicht hingehauen. Der nächste Versuch wird im kommenden Frühjahr stattfinden.

Wallensteiner Meister Bratwurst Burger

…..ich dachte echt, wir hätten noch Pattys im Froster…..war wohl doch nix mehr da…. also musste eine Alternative für den geplanten Burger her. Die Lösung war schnell gefunden, wir hatten noch Bratwurst  im Tiefkühlschrank. Und überhaupt erwies sich unser Froster als wahre Schatzkammer. Buns waren auch noch da, ein Rest Pommes, eine Portion Spare Ribs……im Vorratschrank ein Gläschen selbstgekochte BBQ Soße,
und so haben wir uns einen leckeren Bratwurstburger gezaubert. War super lecker!!!!

Salat, Tomate, Gurke, Zwiebel, Käse etwas Mayo und selbstgemachte BBQ Soße, ein paar Pommes……. mehr brauchts nicht.
Die Ribs gabs als Nachtisch…..

Urlaubsküche: Kartoffel-Gemüse-Auflauf

Urlaubsküche easy peasy
Ich kanns beweisen, mit wenig Aufwand richtig Wind machen. Leckers wars obendrein.
Der Grill hatte über die Jahre schon ein wenig gelitten und zeigte erste Ermüdungserscheinungen in Form von durchgerosteten Stellen. Wir hofften, dass er diese 2 Wochen noch überleben würde und nicht beladen mit Leckereien einfach in sich zusammenfällt.
Nee, alles gut, das Schätzchen hat gehalten.
Die vorort erhältliche Grillkohle hat irgendwie nichts gemein mit der unsrigen. Unsere hat noch gewisse Restfeuchte, was ein langsameres ausglühen zur Folge hat. Diese Kohle war ratz fatz hölleheiß und dann auch entsprechend schnell ausgeglüht. So richtig lange schmoren, war also nicht ratsam. Somit hatte ich  Zutaten wie Kartoffeln schon vorgegart.
Einmal ein paar große Kartoffeln vorkochen und dann im Kühlschrank bis zur Verwendung aufbewahren, das war einfach.

Wir brauchten für unsere Abendessen eigentlich immer nur kleine Mengen von allem, und die Resteverwertung mutierte zur Köstlichkeit.
Hier eines unserer Favoriten, der Kartoffel-Gemüse-Auflauf.
In die feuerfeste Form kamen zwei Kleckse Butter und etwas Olivenöl, das ergab später mit den austretenden Säften eine leckere Soße zum Dippen.
Danach folgte eine Schicht dünn geschnittene Kartoffel, Zucchini, Feta (zerkrümelt), Lauch, Tomate, Knoblauch und wieder Kartoffel, bis die Form voll war. Jede Lage gewürzt mit Salz und Pfeffer und Oregano. Zum Schluß noch Hartkäse darüber raspeln und mit Olivenöl beträufeln.


Schon ging´s ab auf den Grill. Aus Alufolie eine Haube, doppelt so groß wie die Form, und 1/3 höher als die Form gebastelt. Die Form neben die Glut stellen, die Haube auflegen und so platzieren, dass die heiße Luft über den glühenden Kohlen zum Auflauf geführt wird.
So kriegt der Auflauf nämlich wie im Backofen eine knusprige Käseschicht.