Sommerwetter – endlich draußen sitzen

Aaaaaaaaaaaaaah, auch wenn die Nation schon wieder am Jammern ist, endlich isses warm! Gut, es war am WE scheisse heiß, wir haben gelitten wie Hunde…..
Neee, im ernst, endlich ohne Jacke abends bis spät draussen zu sitzen, fast wie im Urlaub.
Jetzt noch was Leckeres zum Essen, Kaltgetränke, liebe Freunde, ein Garant für einen gelungenen Abend!

Kleine Deko und Geschenke für die Gäste machen Spaß:

Aperitif:
Margerita-Mix, brauner Zucker, Wodka, Cointreau, Eis  (Gläser zu klein :0)
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Vorspeise:
Garnelenspieße vom Grill, Rucola Salat, 3erlei Aioli (Basilikum, Original, Chili), dazu Focaccia (siehe Blogeintrag, demnächst)
Die Garnelenspieße habe ich mit Knoblauch und ein paar Spritzern Zitronensaft, Pfeffer , Chili und Olivenöl mariniert.
Für das Rucolasalat Dressing habe ich nur Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer benutzt, ganz einfach, ganz klassisch.
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Hauptspeise:
Paella Valenciana (fast original, nur ohne Kaninchen), Rezept folgt separat…..
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Dessert:
Pfirsich vom Grill mit nem Löffelchen Sud vom Rumtopf und Vanilleeis shot_1495826922232

Pfirsich in Hälften zerteilen, Kern entnehmen, Schnittfläche in braunen Zucker stippen und ab damit auf den heißen Grill. Aufpassen, der Zucker wird schnell zu dunkel.
Wenn der Zucker karamellisiert ist und schöne Grillstreifen hat, die Hitze reduzieren und den Pfirsich wenden (beim Holzkohlegrill an den Rand mit weniger Hitze ziehen). Den Pfirsich weich garen.
Zum Servieren in die Kuhle ein Löffelchen Rum oder wie in unserem Fall Sud aus dem Rumtopf geben (kann man aber auch drauf verzichten), eine Kugel Vanilleeis (gekauft), fertig.
Geht super schnell, ist einfach, aber effektvoll!

Dazu gereicht haben wir einen gut gekühlten spanischen „Quietus“ (Weißwein) von vinos.de

Es war wunderbar! Von mir aus darf der Sommer noch bleiben!

Spieße vom Karussell….mit Drehwurm

Neues Spielzeug meines Mannes und natürlich hat es mit BBQ zu tun :0)
Da kam ein Paket an (der DHL Mann ist mit uns mittlerweile per Du), es klapperte, es war Metall drin….. mal reinschaun, was der Gatte so bestellt hat. Er war nicht anwesend und bat mich per Telefon das Paket zu öffnen…..nicht dass ihr denkt, ich mache einfach so die Post anderer auf.
Sah ganz schick aus, was da vor mir lag, nur wusste ich erst nicht, was es sein soll. Bei genauerem Hinsehen…..aha, ein Drehkarussell für Fleisch-Spieße zur Montage auf den elektrischen Drehspieß am Grill, cooles Teil, Bespaßung der toten Sau…..
Guckst du hier: click!
2,6kg Schweinenacken hatter angeschleppt, der Haushaltsvorstand. Es war ne Menge Fett dran, was ich zum Teil weg pariert habe (man muss es ja nicht übertreiben),  Fleisch in mundgerechte Stücke geschnitten und auf 2 Arten mariniert:

  1. griechisch, Souvlaki: nur mit Zitrone, Salz, Pfeffer, Oregano, Knoblauch und Olivenöl
  2. typisch deutsch, Schaschlik: Zwiebel, Salz, Pfeffer, Paprika, Sonnenblumenöl

Ein paar Stunden marinieren lassen, bevor die griechische Version ohne weitere Komponenten auf den Spieß gingen.
Das Schaschlikfleisch wurde abwechselnd mit Zwiebel und Paprika gespießt.
Schnelle Montage auf dem Drehspieß im Gasgrill, die Spieße einlegen und schon konnten sie fröhlich ihre Runden drehen.
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Die Hitze wurde indirekt an´s / auf´s  Grillgut gebracht, das heißt, direkt unter den Spießen war die Flamme aus, nur vorne und hinten waren die Brenner auf mittlerer Hitze an. Erklärung: Bei unserem Grillsportgerät sind die Brenner längs (hintereinander) angebracht, drei an der Zahl.
Ein wunderbares Bild, wie sich die Spieße so drehten. Es roch göttlich und nach kurzer Zeit waren sie auch schon fertig. Saftig, knusprig, ein Gedicht!
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Jetzt schnell die Fladen kurz heiß werden lassen, das Fleisch mit Hilfe des Fladens vom Spieß aus direkt auf/ in  den Fladen schieben, Tomate, Rucola und Joghurtsoße (angerührt aus Joghurt, etwas Frischkäse, Salz, Pfeffer, Frühlingszwiebelringe und geriebenem Knoblauch) dazu, einwickeln, Wrap fertig.
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Hammer lecker war´s! Riesen Sauerei und Kleckerei beim Essen aus der Hand, aber für was gibt´s Servietten.
Es bedarf keiner Highend Gewürzmischungen mit absonderlichen Namen und abstrusen Geschmacksrichtungen.
Ganz einfach nur Salz und Pfeffer, Paprika und Zitrone…… so wie früher, bevor der BBQ Hype Einzug hielt.
In diesem Sinne, keep it simple!

BBQ: Dry Aged Burger mit Parmesan-Bratkartoffelscheiben, Spargelragout und Wildkräuteraioli

Freitagabend Essensplanung….mal gucken, was mir so vor die Flinte läuft.
Spargel, Kartoffeln, Sauce Hollandaise (mach ich nich selber), Schnitzel, so der erste Plan.
Hui, Wildkräuter bei Lidl? Yo, muss ich probieren.
Zu Hause angekommen hab ich die Planung etwas abgeändert. Schnitzel gibt´s Sonntach, heute Abend gibt´s Burger!

Die Buns sind selbst gebacken, das Patty ist aus der Metro, Black Angus Dry Aged, das hatten wir noch im Froster.

*Eine schnelle Aioli habe ich mit den Wildkräutern und frittiertem Knoblauch verfeinert.
Für die Aioli gibt´s ein ganz einfaches Rezept
– 1 Ei (Zimmertemperatur)
– 1TL Senf
– 300ml Sonnenblumen-Öl
– etwas Salz
Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben, dann mit dem Zauberstab von unten anfangen zu vermischen und nach und nach den Zauberstab nach oben ziehen. Es entsteht wie von Zauberhand eine tolle feste Mayonnaise. Ich hab die gehackten Wildkräuter, etwas Pfeffer, Limettensaft und frittierten Knoblauch dazugegeben und nochmal den Zauberstab durch die Mayo gejagd. Sehr lecker, kannste erst mal kalt stellen.

* Von dem Spargel für Sonntag habe ich 2 Stangen abgezweigt, geschält und gar gekocht.
Noch warm die Stangen  (die Spitzen verwahren) in Scheiben schneiden, die Scheiben halbieren, in eine Schüssel geben. Mit Whisky Essig, etwas Öl, Salz und Pfeffer marinieren. Als Highlight fermentierten Kampot-Pfeffer und zerstoßene  rosa Pfefferbeeren untermischen. Ziehen lassen.
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* Zwei Kartoffeln in ca 2mm dicke Scheiben schneiden und kurz vorgaren. Anschließend in der Grillpfanne anbraten und anschließend abkühlen lassen.
Auf die Kartoffeln kommt geriebener Parmesan und die Kartoffelscheiben kommen kurz unter den Grill, bis der Käse zerlaufen ist und goldgelb ist.
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* Die Spargelspitzen hab ich in der Grillpfanne auch noch etwas Farbe nehmen lassen.
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Burger Pattys medium braten, danach mit Salz und Pfeffer würzen.
Burger zusammenbauen: Bun – Aioli – Kartoffelscheiben – Spargelragout – Patty – Aioli – Bun
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Zum Burger haben wir ein paar Fritten gemacht. Wir lieben die Jumbo Fries von Lidl, die sind echt lecker. Dazu etwas warme Sauce Hollandaise….das macht glücklich!

Kleiner Hinweis:
Um kleine Portionen wie die 3 Stangen Spargel oder 2 Kartöffelchen zu garen, benutze ich die Mikrowelle……die benutze ich sonst fast nie.
Es gibt zum Beispiel einen ganz tollen Dampfgarer von Lékué.
Man benötigt nur ganz wenig Flüssigkeit und es geht wirklich ratzfatz, weil der Garraum klein ist. Das Schöne an dem Teil ist, dass man ihn an den Seiten gut anpacken kann und dass er sehr gut den Dampf drin hält. Aufpassen beim Öffnen….it´s hot!

Ganz schneller Snack für Grill oder Backofen

Manchmal muss es schnell gehen, aber trotzdem soll es lecker sein.
Ich hab hier genau das Richtige für dich: hauchdünne Hefeteigfladen (weil Pizza isses nich, Flammkuchen auch nich) mit leckerem Belag. Die Zubereitung funktioniert sowohl auf dem Grill (nur mit Deckel) als auch im Backofen.

Zutaten:
* 250gr Mehl
* 1/2 Tütchen Trockenhefe
* Salz
* warmes Wasser (nur soviel, dass der Teig nicht klebt)
* Schuß Öl

Zu einem elastischen Teig verkneten und gehen lassen.

Den Ofen / Grill auf 250 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen, das Backblech dabei im Ofen lassen.

Für den Belag habe ich heute 2 Varianten:

Spinat – Gorgonzola- frittierter Knoblauch
TK Spinat auftauen (Mikrowelle) und gut ausdrücken. Spinat, Gorgonzola und Knoblauch, etwas Salz und Pfeffer auf den ganz dünn ausgerollten Teig flockenweise verteilen.
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und

Birne – Gorgonzola
Birne in Spalten schneiden und auf dem ganz dünn ausgerollten Teig zusammen mit dem Gorgonzola und etwas Pfeffer verteilen.
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Im Ofen auf Backpapier / im Grill auf dem Pizzastein, Plancha oder auch auf Backpapier backen, bis es schön knusprig ist. Das geht ganz schnell.

Kleiner Tip:
Zum Ausrollen benutze ich Mehl, vor dem Belegen streue ich Weizengrieß als Unterlage auf die Arbeitsfläche. Darauf rutscht der Teig wie von selbst und der Boden wird wunderbar knusprig!

Yummy, wie lecker! Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt…… es braucht manchmal nicht viel um maximalen Geschmack zu erzeugen.

Bacon, Beer & BBQ

Bacon, Beer & BBQ

Verheißungsvoller Titel für einen Kurs bei „Grill doch mal“ in Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz (Nähe Nürnberg, falls einer fragt).
blog05Traum Wetter, Sonnenschein, entspannte Atmosphäre, 12 wissenshungrige Kursteilnehmer, 2 entspannte Kursleiter, rustikal gemütliches Ambiente, das konnte nur gut werden.
Die Rauchsäulen der Grills waren weithin zu sehen, quasi die Einladung zum Event, man musste ihnen und dem Duft nur noch folgen.
Ergänzend zum Thema Fleisch war der blog10.jpgReferent Dr. Gerrit Blümelhuber, anerkannter Biersommelier und Kenner der Bierszene zu Gast.
Begleitend zu den einzelnen Fleischsorten wurden Biere aller Couleur gereicht und die Besonderheiten und Geschmacksnuancen entsprechend erklärt. Eine gelungene Symbiose, die alle Geschmacksnerven ordentlich wach gerüttelt hat.
Die erste Verkostung war ein wunderbares leichtes Weizen, das golden im Glas schimmerte. Im Geschmack eher leicht und luftig, die Resonanz war durchaus positiv.
Keiner wäre auf die Idee gekommen, dass dies ein alkoholfreies Weizen ist. Tja, so kann man sich täuschen, die Brauerei Kloster Andechs hat ganze Arbeit geleistet und ein tolles alkoholfreies Weizen gebraut.
blog08Und so folgte eine Überraschung nach der anderen.
blog11.jpgEin Flanksteak wurde auf den Grill gelegt und Martin erklärte woher das Fleisch stammt, wie man den optimalen Garpunkt bestimmt, wie das Grillmuster entsteht, wann der richtige Zeitpunkt zum Wenden ist, bis hin zum Ruhen lassen in Alufolie. Zum Anschnitt blog19.jpgversammelten sich wieder alle und es wurden verschiedene Pfeffersorten zum Testen gereicht. Unglaublich, welche Aromen so ein Pfeffer haben kann und wie sich der Charakter des Fleisches mit der Benutzung verschiedener Pfefferarten verändert.

Zum nächsten Bier wurden Bananen- und Apfelstücke in Bacon gewickelt und auf der Feuerplatte knusprig gegrillt. In Verbindung mit dem Bier, welches Bananenaromen enthielt schmeckte das sensationell lecker.
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Ein Stück Roastbeef wurde mit Rosmarin und Knoblauch gespickt und wanderte auf den Monolith.
By the way, Martin erklärte auf Nachfrage der Teilnehmer die Vor – und Nachteile einzelner Grills und erläuterblog36te technische Details. Alles in allem sehr informativ und interessant.

Auf der Feuerplatte wurden Lammkoteletts gegrillt und auch gemischte Pilze mit Rosmarin und Knoblauch. Die Teilnehmer waren selbst dafür verantwortlich und hatten Spaß am eigenen Werkeln.

Spare Ribs mit und ohne Glaze (einer leckeren BBQ Soße), off the bone (Fleisch fällt fast vom Knochen), super zart und saftig, die waren so schnell weg, so schnell konnte man kaum gucken.

Entenbrust mit knuspriger Haut, dazu in Bacon gewickelter grüner Spargel , die Leckereien nahmen kein Ende.

Als weitere Besonderheit wurden T-Bone Steaks vorbereitet, was ein einhelliges Ah und Oh zur Folge hatte. Mächtige Fleischstücke rufen immer diese Reaktion hervor, vermutlich in Anlehnung an unsere Vergangenheit als wir noch als Jäger und Sammler für Nahrung gesorgt haben.
Begleitet wurden Steak und Filetanteil vom passenden Bier.

Dass es nicht immer nur Fleisch und Bier sein müssen konnte die Chefin eindrucksvoll beweisen, sie machte aus wenigen Zutaten den Teig für ein köstliches Bier-Brot und backte es im Dutch Oven. Das Brot hatte eine leckere Kruste und schmeckte noch lauwarm unglaublich lecker.

Der Höhepunkt war das „Bierstacheln“. Ja was ist denn das???? Fragende Gesichter, ratloses Schulterzucken……. Man kann aus einem gehaltvollen Schneiders Aventinus mit 8,2% ein absolutes Highlight machen. Dazu erhitzt man einen Edelstahlstab in der Glut und hält ihn anschließend ins Bier. Der im Bier befindliche Zucker karamellisiert und verleiht dem Bier eine völlig andere Note, ein völlig anderes Aroma. Erfunden wurde dies eigentlich von Mönchen, die ihr Bier einfach nur anwärmen wollten. Hätten die geahnt, welch Delikatesse sie da kreiert haben……..

Noch ein letzter Gang „musste“ rein passen. Die ersten fingen ernsthaft an zu schwächeln :0)
Als „Dessert“ wurde dazu ein Flammkuchen gereicht, der ganz einfach herzustellen war.
Ein wunderbar dünn ausgerollter Hefeteig, belegt mit Mangospalten, Bacon, Frischkäse und gehacktem Rosmarin. Auf dem Pizzastein kross gebacken und zum Aventinus ein Gedicht!

Eine weitere Variante folgte in Form eines Flammkuchens mit Birnenspalten, Bacon, Rosmarin und Gorgonzola. Ebenfalls sehr lecker, denn die Kombination salzig und würzig zur süßen Birne ist ein Klassiker und ein absoluter Hochgenuß.

Satt und zufrieden ging der Nachmittag zu Ende. Jeder Teilnehmer nahm ein Zertifikat und eine Rezeptmappe in Empfang und ging mit vielen neuen Eindrücken und Ideen nach Hause. Wer weiß, vielleicht wird in dem einen oder anderen Kopf der Wunsch nach einem Grill aufflammen? Schön wäre es, wenn der Funke bei den Teilnehmern übergesprungen ist und sie ebenfalls Spaß an BBQ und Grillen haben.
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Knoblauch confiert – Die Universalwaffe

Knoblauch confiert – Die Universalwaffe

Samstag, Ausflug nach Holland, Markt in Venlo. Ein Paradies für Freunde der Vorratshaltung. Statt Vorratsdatenspeicherung versucht mal Vorratshaltung, hahahahahahaha, was für´n Kalauer…..
Spargel, ab in die Karre, allerdings nicht zum Bevorraten sondern zum unmittelbaren Verzehr….. 2kg frischen Knoblauch. Da war die Herausforderung schon größer.
Mein Mann hat spontan beschlossen, confierter Knoblauch muss es sein. Ok, ab in den Hackenporsche.

Nun lag der Knoblauch also in der Küche. Wer schält ihn und nimmt damit billigend in Kauf die nächsten 2 Tage niemandem die Hand geben zu können? Hahahaha Späßle, Handschuhe, scharfes Messer und los ging´s mit der Schälerei.
Die erste Knolle angeschnitten und festgestellt, dass es sich um sehr kleine Zehen handelt…..sehr kleine Zehen. Was für´ne Frickelei. Da hattest du mehr Müll als Ausbeute. Egal, weggeworfen wird nix. Hör auf zu jammern, mach feddich!

Die Vorratsgläser im Backofen 15min bei 120 Grad sterilisieren, die Deckel für 5min in kochendes Wasser legen und anschließend trocknen lassen.

Währenddessen die Zehen in kochendem Wasser kurz blanchieren und in Eiswasser abkühlen lassen. Damit geht das Schälen verhältnismäßig schnell.

Dann die Zehen abtrocknen und in einem Topf mit Rapsöl bedecken.
Das Öl auf maximal 80 Grad erhitzen und den Knoblauch ca 10min im heißen Öl belassen. So ganz durch sollte er noch nicht sein. Wenn die Zehen unterschiedlich groß sind, ist das natürlich schwierig zu testen. Letztendlich ist es egal, wie der Knobi aussieht, wenn du ihn verwendest, oder? Der Geschmack zählt.

Den Ofen auf 180 Grad Unterhitze einstellen.
Die Knoblauchzehen in die Vorratsgläser füllen und mit dem Öl bedecken. Gläser verschließen und in eine Auflaufform stellen. Die Form mit den Gläsern  ca 2-3cm hoch mit kochendem Wasser füllen und in den Ofen stellen.
Nach ca 25min einwecken.

Als Variante 1 habe ich in eines der Gläser zum Knoblauch noch Rosmarin, Rosmarinblüten und Thymian gegeben.

Variante 2, es war noch aromatisiertes Öl übrig und so habe ich noch ein Kräuteröl angesetzt.
Rosmarin, Thymian, Salbei und Lorbeer sind die würzigen Bestandteile.

Confierten Knoblauch herzustellen ist eigentlich ganz einfach. Es bedarf ein wenig Zeit, hält sich aber in Grenzen, wenn die Zehen eine gewisse Größe haben. Fuzzelkram dauert natürlich länger.

 

 

Gegrillter Mais mit Avocado-Butter, Parmesan und Chili

Bei Instagram hatte ich einen Beitrag aus der Testküche von Yottam Ottolenghi gesehen. Das hat mich inspiriert. Nur mit der Ausnahme, dass ich keine Minze am Essen mag. Improvisation ist ja immer erlaubt.
Also hab ich mich ans Werk gemacht. Ein Rezept hatte ich nicht. Da die Zutaten überschaubar waren,  hat das auch ohne ganz gut geklappt.

Avocado-Butter

1 kleine Avocado
1 Limette (unbehandelt)
100 gr Butter
1/2 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
1/2 rote Chilischote
Parmesan fein gerieben

Das Fleisch der Avocado aus der Pelle schälen, Limettenabrieb nach Geschmack runterraspeln  und mit dem Saft einer halben Limette vermischen. Mit dem Pürierstab pürieren. Hierbei muss es nicht so ordentlich zugehen, Ein paar größere Stücke sind total ok. Die Butter (vornehmlich zimmerwarm) untermischen, Salzen, Pfeffern und die rote Chilischote in winzige Würfelchen schneiden und dazu geben.
Das war´s eigentlich schon.


Den Mais (hier eine vorgegarte Variante aus dem Vakuumpack) auf dem Grill oder in der Grillpfanne Farbe nehmen lassen, Parmesan darüber reiben, die Avocadobutter drauf geben und wer mag, nochmal mit Chili garnieren.
Der Geschmack ist sensationell!
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Dazu gab´s Puten Minutensteaks mit Has el Hanout gewürzt und anschließend gegrillt,  und ein paar knusprige Kartoffel Wedges. Die Avocadobutter hat wunderbar zu allen Aromen gepaßt. Empfehlenswert!
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