DIY: Pimp my Geschenkpapier – eine schnelle Idee

Mal wieder nen Geburtstag verpennt, kein Geschenkpapier zur Hand? Wie du trotzdem mit Kreativität punktest. Der schnelle Weg Geschenkpapier eine persönliche Note zu verpassen. Geh´stempeln!
Weitaus erfreulicher als das was man mit dem Spruch assoziiert ist die Verwendung einfacher Motivstempel auf einfachem Packpapier.
Die Motivstempel gibt es im Set für ganz kleines Geld zum Beispiel bei Action zu kaufen.
Packpapier ist in großen Rollen ebenfalls sehr preisgünstig zu erwerben, teilweise auch schon in richtig schönen Farben.
Die Pappanhänger (Action) und das Washi Tape (Lidl) verleihen dem Werk nochmal was Persönliches.
Ich finde, das Resultat kann sich durchaus sehen lassen.

Was du brauchst:
* einfarbiges Packpapier / Papier
* Motivstempel (klasse, wenn sie zum Thema passen)
* Stempelkissen
* Washi Tape
* Geschenkanhänger
* Schere und zusätzliches Klebeband zum Einpacken

Kachelfleisch – Burger

Kachelfleisch? Was issn das? Hab ich den freundlichen Mann hinter der Fleischtheke auch gefragt.
Schwein! Er trabte los um es mir zu holen.
Es sitzt zwischen Schinken und Schwarte, ist gut marmoriert und wie der nette Herr mir versicherte, nicht tot zu kriegen.
Nun, unter Grillern scheint es eher im Süden bekannt zu sein, hier tief im Westen, hab ich es das erste Mal gesehen.
Warum nicht mal ausprobieren.

Spontan hab ich mich für einen Kachelfleisch – Burger entschieden.
Hier die einzelnen Lagen in der Übersicht.
Kachelburger

Balsamico-Granatapfelsirup Zwiebeln:
Die Zwiebeln dauern am längsten, deshalb habe ich die auch zuerst gemacht.
Eine große rote Zwiebel in feine Ringe schneiden und in einer Pfanne bei mittlerer Hitze mit etwas Öl anschwitzen. Wenn sie anfangen glasig zu werden, Balsamico Essig und Granatapfelsirup dazu geben und einreduzieren lassen. Die Zwiebeln sollen schön klebrig dunkel werden. Evtl etwas Wasser dazugeben, damit die Zwiebeln nicht anbrennen. Mit Salz und Pfeffer würzen und beiseite stellen.

Die Blitz-Mayonnaise:
*
300 ml Öl (wir verwenden Sonnenblumenöl)
* 1 ganzes Ei (Zimmertemperatur)
* 1 TL Senf
* Salz, Pfeffer, Zitronensaft
* 2 Knoblauchzehen (oder mehr, je nach Geschmack)
Alles zusammen in einen Becher geben, den Zauberstab unten auf dem Boden platzieren, einschalten und Während dem Mixen langsam nach oben ziehen. Ratzfatz haste eine wunderbar dicke Mayo.
Wer´s etwas „leichter“ mag, kann am Ende noch etwas Joghurt dazu geben, dann wird die Mayo aber flüssiger!

Der PakChoi: Ich habe nur die kleineren Blättern ganz verwendet, die großen habe ich halbiert. In der Pfanne mit etwas Öl und Knoblauch braten, zum Schluß mit Sesamöl, Salz und Pfeffer würzen.

Der grüne Spargel: mit Zahnstochern zusammenstecken und in der Grillpfanne braten bis er schöne Röststreifen hat. Mit Soyasoße beträufeln und beiseite stellen.

Tomate und Mozzarella  in dünne Scheiben schneiden.

Ich muss sagen, das Fleisch habe ich vor dem Braten von dem losen Fett befreit und nur leicht gesalzen in die heiße Grillpfanne gelegt. Später kam noch Pfeffer drauf.

Dazu gab es Steak Fries, in dicke Stifte geschnittene Fritten.
Vor dem Zusammenbau des Burgers, kurz bevor die Fritten fertig waren, habe ich Spargel und PakChoi mit in den Ofen zum Aufwärmen gestellt.
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Den Burger zusammenbauen und genießen! Scheiße war der geil!
Das Fleisch ist wunderbar! Wenn es auch vielleicht nicht so perfekt aussieht, es ist sehr saftig und schmeckt klasse! Solltet ihr mal Ausschau nach halten! Die unterschiedlichen Texturen und Aromen harmonierten perfekt.

DIY: Lampe im Industriedesign

Wie vorab schon erwähnt, hat mein Mann gebastelt! Für unsere Kellerküche sollte es schon etwas Besonderes sein….
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Es sieht ziemlich cool aus wie wir finden.
Wir stehen auf den Industrie-Look und werden das Thema auch weiterhin beibehalten….. jedenfalls in der Kellerküche.

Die Einzelteile der Lampe kriegst du in jedem gut sortierten Baumarkt. Es handelt sich um Fittinge aus Guß. Die Größen kannst wählen, wie du möchtest.
Wir haben aufgrund der Auswahl unser Material im WWW bestellt.
Alleine das Kabel und die Schraubfassung haben wir im Baumarkt geholt.
Ist super, denn die Standardfassung E27 passt in das Reduzierstück, lässt sich ganz einfach einschrauben und muss nicht weiter befestigt werden. Wir empfehlen ein nicht ganz so starres Kabel zu benutzen, da das Zusammenbauen sonst zur echten Qual wird.

Die Lampe haben wir an die Wand gedübelt und ein Edison-Retro Birne eingeschraubt. Wir werden sie noch durch eine LED Variante ersetzen.

Unter den beiden Lampen wird ein Buffet stehen…..aber das dauert noch :0)

 

Au weia! ….die Creativa 2017

Ich wollte da schon längst mal hin. Die Creativa, Kreativmesse in Dortmund, Besuchermagnet bei hauptsächlich Mädchen und Frauen.
Der Spaß fing schon an der U Bahn Haltestelle Stadthaus an, die Bahn rappel voll, ich quetsche mich noch rein, ein Geschnatter und Gegacker wie im Hühnerstall.
Unweigerlich muss ich grinsen. Gut, jetzt weiss ich wer mit wem, wo und wie, welches Blag wo seine Probleme hat, welche frühkindliche Förderung die geeignetste ist und wie man einen einzelnen auf ziemlich verlorenem Posten mitfahrenden Mann mit schlüpfrigen Sprüchen in Verlegenheit bringt.
Hatten die alle schon einen intus? Westfalenhalle, die Türen öffnen sich, wie ein Schwall ergießt sich die Masse Frauen auf den Bahnsteig. Zielstrebig Richtung Eingang, die einen nur mit Handtasche bewaffnet, die Profis mit Einfaufstrolleys und fahrbaren Koffern.
Und ich denk noch so bei mir, neeeee oder? Doch! Wahrlich kein Einzelfall.
Der Einlass ging fix, und schon stand ich in der ersten Halle. Bullenhitze, jetzt schon um kurz nach 10, die Türen vielleicht 20min offen….. Jacke aus.
Nun, was interessiert mich eigentlich? Hätte ich vielleicht vorher schon mal drüber nachdenken sollen, denn das Angebot erschlägt dich! Gut dass ich meinen Mann nicht gezwungen habe mit zu kommen. Vereinzelt sehe ich Männer, meist nur als Taschenträger und Geldgeber missbraucht werden.
Ich arbeite mich durch die Hallen und weiss nach kürzester Zeit gar nicht mehr, was ich alles Schönes gesehen habe. Geldausgeben? Hier kein Problem! Das Geld sitzt locker und die Damenwelt kauft und kauft.
Ich bin sprachlos über einzelne Artikel und zu welchen Preisen man das an die Frau bringen will. Schock! Bastelpapier, für dass ich 1,50 € bezahle geht hier für 8,95€ über den Tresen….. da hab ich schon keine Lust mehr.
Und es ist warm! Sehr warm!
Ich finde eine schöne Handtasche, eine Form, nach der ich sehr lange schon suche und kaufe sie. Weiterhin gehen noch 4x Wachstuch mit und 20 der niedlichen Baumwollkugeln, wo man eine Lichterkette reinsteckt….. alles in den Farben unseres Wohnzimmers, Ton in Ton.
Nass geschwitzt und entnervt, weil ich das Materialdepot nicht gleich wieder gefunden habe, schleppe ich mich zum Ausgang. Es reicht! Fix und fertig sitze ich in der Bahn, die mich Richtung Heimat bringt. Bei meinem Anblick fängt mein Mann schallend an zu lachen….. haha, sehr witzig!
Ich habe ein paar nette Anregungen sammeln können, habe festgestellt, dass ich längst nicht alles haben muss, was so angeboten wird und dass ich ein zweites Mal wohl nicht auf die Messe gehe……

Creativa 2017, ja nee, is klat!

DIY: Urlaubs- Sammelmappe

Klarsichthüllen sind sowas von out! „Outer“ geht´s nicht. Und bevor die Buchungsunterlagen und Informationen lose rumfliegen, was sie bei uns sehr gerne tun, musste eine Lösung her. Ich wollte was Cooles und funktionell muss es auch sein. Irgendwas, was keiner hat. Is ja klar!

Da bleibt nicht mehr viel, selber machen heißt die Devise. Ok, gesagt getan.
Du sitzt auf dem Sofa und überlegst. Kaust am Bleistift und überlegst. Eher sowas im Scrapbook-Style mit Pappe und Papier, Stoffresten und Gedöns ?
Was aus Stoff ? Welche Materialien eignen sich noch zum recyceln ? Fragen über Fragen.
Dann fiel mir mein Sammelsurium an Stoffresten in die Hand. Ausrangierte Jeans, die ich an einer Naht am Bein schon irgendwann mal aufgetrennt hatte…… das ergab ein brauchbares großes Stück Stoff. Die hintere Hosentasche war schnell abgetrennt, besser ausgeschnitten, so eine Jeansnaht setzt sich zur Wehr, wenn du da was auftrennen willst.
Die zweite Tasche am Hintern hatte ich schon bei dem Projekt Küchenschürze „verbaut“, also hab ich eine der vorderen Taschen zurecht gefummelt.
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Hm, zweiter Ansatz, alleine Stoff ist ja irgendwie labberig. Also habe ich für einen ersten Versuch 2 Pappen etwas größer als DIN A4 zurecht geschnitten, die ich einnähen wollte.
Folglich musste auch ein „Futterstoff“ gefunden werden. In meinem Fundus hatte ich noch einfachen naturfarbenen Nesselstoff, perfekt.
Und wie das für einen Laien so üblich ist…… hab ich erst beim werkeln gemerkt, dass ich in der falschen Reihenfolge angefangen habe…… Supergau, 2x wieder aufgetrennt, geflucht, aber was dabei gelernt (erhobener Zeigefinger).
Zuerst die Form ausschneiden und die Nahtzugabe nicht vergessen.
Dann überlegen, wo die Taschen und eventuelle Applikationen sein sollen. Taschen mit Stecknadeln befestigen, checken ob sie auch wirklich an der richtigen Position sind und aufnähen.


Solltest du noch weitere Deko aufnähen wollen, jetzt ist der richtige Zeitpunkt!
Dann beide Teile rechts auf rechts legen. Ich haben noch Bänder zum Verschließen mit vorgesehen und vor dem Nähen ebenfalls  festgesteckt. Dann an die Seiten zusammennähen. Obacht, die Pappen müssen noch rein, also dafür den Eingang frei lassen!
Die Pappen einschieben und die letzte Naht / Nähte verschließen.
Eigentlich wollte ich jetzt sowas wie einen Buchrücken absteppen…… gut gedacht, aber den falschen Weg gewählt, ich kriege den steifen Pappdeckel ja nicht unter die Maschine…. also zusammengefaltet und einfach von aussen einmal drüber genäht, so dass die Pappen nicht mehr verrutschen können.


Mittlerweile ist mir klar, wie ich hätte vorgehen müssen. Aber ist man nicht hinterher immer schlauer?
Für mein Erstlingswerk finde ich das Ergebnis gar nicht so schlecht.
Die Hosentasche ist zwar auf der falschen Seite (Rückseite), aber immerhin in der richtigen Richtung, so dass man was reinstecken kann. Die Pappen könnten etwas straffer in der Hülle stecken, also beim nächsten mal die Nahtzugabe nicht so großzügig wählen.
Die Bänder zum Verschließen funktionieren, auch gut.
Tja, durch das Fehlen der Tasche auf der Vorderseite sah das jetzt echt nackig aus…..
Aus einem Rest Stoff habe ich Buchstaben als Deko ausgeschnitten und mit Kleber vorne auf der Mappe befestigt. Die schönere Lösung wäre gewesen, wenn man sie appliziert hätte. Auch die eine oder andere Ziernaht hätte cool ausgesehen. Gummibänder auf den Innenseiten hätten aus der einfachen Mappe einen richtigen Sammler gemacht.

Was haben wir gelernt? Beim Nähen musst du ein fertiges Konzept haben, bevor du anfängst die Nähmaschine auszupacken! Im Nachhinein nachbessern wird  unter Umständen von unnötigen und zeitaufwendigen Handgriffen begleitet, von Fluchen und Schimpfen……
Das nächste Projekt nimmt in meinem Kopf schon Formen an und wir definitiv kein Schnellschuß.

DIY oder eben nicht!

…oder so ähnlich.
Eine Lichtbox !
Braucht man sowas? Ja klaaaaaaar! Haben ist besser als brauchen!
Die sehen so schön aus. Ich mag, dass man sie individuell gestalten kann. Eine Bauanleitung hatten wir längst in der Schublade, nur mangelte es bislang an der nötigen Zeit.
Und dann hab ich ein Prospekt in die Finger gekriegt, in dem eine Lichtbox beworben wurde. Ich musste 2x hingucken, weil ich den Preis nicht glauben wollte….. 7,99€.
Schnell ins Auto und bei „Black.de“ rein gebremst. Der Laden ist flammneu und ein Paradies für kaufanfällige Opfer.
Ha! Im Regal waren nur noch 2 Exemplare! Ein davon wanderte in meinen Einkaufstrolley. Wieso eigentlich nur eins?  Stolz wie Oskar hab ich das Teil zu Hause vorgeführt. Ob ihr´s glaubt oder nicht, mein Man war auch begeistert…. vom Preis und der Tatsache, dass der Kelch an ihm vorbei ging….. vermute ich.
Cooles Teil, oder?
shot_14867156612813 zeilig, Batteriebetrieben mit Wechselbuchstaben (in ungenügender Anzahl, da muss ich separat nochmal aufstocken)…… aber für 7,99€ !!!!! Ey, mal Hammer!

DIY: Scrapbook

Ich sammle immer allen möglichen Mist während des Urlaubs (hm, nicht nur während des Urlaubs), Eintrittskarten, Visitenkarten, Kassenzettel, Infos etc….. normalerweise wandert das alles irgendwann später in den Mülleimer, wo willste denn auch damit hin?
Jetzt kam mir die Erleuchtung beim Stöbern auf Pinterest und durch das wunderbare Buch von meiner Großcousine. Scrapbooking ist ja nun echt nicht neu aber immer noch sehr angesagt.
Spontan fällt mir folgendes ein:

  • Reisetagebuch (zB London, Kythera)
  • Rezeptbuch (hab ich tatsächlich schon angefangen)
  • Erinnerungsbuch mit Eintrittskarten, Bildern etc

Material dafür habe ich genug, ich unterliege nämlich dem Fluch des Kaufzwangs, sobald ich den Laden „Action“ betrete. Mein Schrank ist voll von Bastelkram, Pappe und Papier, Klebeband, Knöpfen und Stempeln, die ich eigentlich gar nicht brauche….. oder selten brauche.
Aber wie sagt mein Mann: „Haben ist besser als brauchen!“ Genau!
Ausserdem bin ich Fan von Fotos im Retro Stil. Die passen wunderbar ins Scrapbook – Thema. Wer´s wissen möchte, das ist die App, die ich seit Jahren benutze. Besonders häufig nutze ich den Sepia Stil und die Polaroid Variante.
Hier zwei Beispiele:

Ich lege jedem, der Startschwierigkeiten hat,  Pinterest  ans Herz. Es lohnt sich mal zu stöbern!
Oder ihr schaut mal, ob vielleicht bei euch in der Nähe weitere Gleichgesinnte sind, die sich regelmässig zum Basteln treffen?