DIY: Großer Auftritt für den kleinen Künstler

Über die hübschen Etiketten und die Entstehungsgeschichte dazu habe ich ja bereits berichtet, wenn du hier schauen möchtest.
Jetzt sind die Etiketten zum Einsatz gekommen und ich finde, sie sehen ganz toll aus.
Im Froster haben Johannisbeeren und Stachelbeeren auf ihren Einsatz gewartet, am Wochenende habe ich sie zu Marmelade gemacht.
Ganz klassisch, ohne Firlefanz, auch die Kerne habe ich drin gelassen.
Verwendet habe ich Gelierzucker 2:1, die Gläser und Deckel ordentlich sterilisiert.
Hygiene ist für die Haltbarkeit unabdingbar!

blog904
Allerdings musste ich beim Einräumen ins Vorratsregal feststellen, dass ich noch Gläser aus dem letzten Jahr besitze……

Wenn jemand an den Etikettenvorlagen interessiert ist, sagt mir bescheid.

Für mehr Zeit mit Freunden – Cook together

Gemeinsam was erleben! Erlebnisse teilen und viel Lachen! das sollten wir viel öfter!

Projekt:
zusammen mit Freunden einkaufen gehen, anschließend die Küche verwüsten und anschließend sich den Magen vollschlagen.
Projektplanung: ganz grob, Tartar  als Vorspeise, mal sehen ob Fisch oder Fleisch
Hauptgang: was Gegartes vom Grill, Idee Carré vom Duroc Schwein mit Beilage
Dessert: geschmorte Pfirsiche oder Pflaumen nach J. Oliver Art mit Vanilleeis

11 Uhr Abfahrt zur Metro. Inspirieren lassen, was es Feines gibt und darauf das Menü aufbauen.
Merke, die Metro im Sommer, arschkalt! Die Frischfleischkammer noch arschig kälter!
Kurzer Orientierungslauf (ich hasse es, wenn einzelne Metros Deutschlands spiegelverkehrt zur heimischen aufgebaut sind).
Da es Fisch nur in richtig großen Portionen gab, haben wir uns für ein Rindertartar entschieden und Filet gekauft.
Für die Hauptspeise wanderte ein Carré vom Duroc Schwein in den Einkaufskorb sowie Rispentomaten.
Für´s Dessert hatte meine Freundin ein Rezept von Jamie Oliver rausgesucht und dafür Nektarinen mitgenommen.

Auf dem Nachhauseweg nochmal beim Aldi reingebremst, um noch Kleinigkeiten und Eis zu besorgen.

Ein wenig werkeln, schnibbeln und bruzzeln….
So, und das war das Endergebnis:

Rindertartar mit Parmesanhippe
Filet in kleine Würfelchen geschnitten, mit Senf, Salz, Pfeffer, Chili und kleinen Gürkchen angemacht. Für die Hippe Parmesan reiben und auf dem Backblech (mit Backpapier) verteilen. Im Ofen schmelzen und goldgelb werden lassen. Hippen abkühlen lassen und das Tartar garnieren.
blog903

Carré vom Duroc Schwein mit Kartoffel-Sellerie Stampf und karamellisierten Tomaten
Das Carré im Ganzen lassen. Die rausragenden Knochen mit Alufolie umwickeln, damit sie nicht verbrennen.
Auf einem Brett Salz, Pfeffer und klein gehackten Thymian und Rosmarin verteilen und das Carré darin wälzen. Anschließend auf dem vorgeheizten Grill von allen Seiten Farbe nehmen lassen, dann das Thermometer reinstecken und indirekt bei ca 180 Grad bis zur Kerntemperatur 70 Grad gar ziehen lassen.
Danach rausnehmen und in ALufolie ruhen lassen.
Für das Kartoffel-Sellerie Stampf mehlig kochende Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Sellerie putzen und ebenfalls in Würfel schneiden. In Salzwasser gar kochen, abseihen und iweder zurück in den Topf geben. Mit dem Stampfer zerdrücken (nicht den Pürierstab benutzen, sonst erhaltet ihr Tapetenkleister), einen ordentlichen Schuss Sahne und Butter dazu geben, bis das Stampf die gewünschte Konsistenz hat. Mit Salz, Pfeffer und ordentlich Muskat würzen.
Die Tomatenrispen komplett in eine feuerfeste Form legen, Tomaten anstechen und mit Rohrzucker bestreuen, etwas Olivenöl dazu, Knoblauchzehen kleinschneiden und mit Kapern und Oliven dazugeben. Im Grill garen.
Anrichten.

Nektarinen im Sud mit Vanilleeis
Nektarinen in Stücke schneiden und in eine feuerfeste Form geben. Nach Rezept, Weinbrand und Zimtstange dazugeben und garen. Die Nektarinen waren relativ fest, so dass wir noch einen Schuß Sangria dazu gegeben haben. Zerfallen wollten die Nektarinen noch nicht mal ansatzweise. Egal, sie waren weich und haben toll geschmeckt. Dazu cremiges Vanilleeis.
blog901

War super, Küche wieder gekärchert, bereit für´s nächte Event!

Urlaub 2017 – simplify your life

Natürlich beginne ich mit dem Wichtigsten: Essen und alles, was damit zu tun hat.
Genuß, es geht immer um Genuß!
Genuß für´s Auge, Genuß für die Seele, Genuß für den Gaumen.
Wie hat mal ein ganz schlauer Mensch gesagt: “ Das Leben ist zu kurz für schlechten Wein und schlechtes Essen!“ Recht hat er!
Lefkada350Die Wahl unserer Urlaubsdomizile fällt immer auf Unterkünfte mit ordentlich eingerichteter Küche. Herd und (kleiner)  Backofen sollten schon sein. Das Vorhandensein eines Topfes und ner Pfanne ist großartig. Teller, Besteck, Tassen und Gläser? Alles top.
Wir mögen es, im Urlaub möglichst reduziert zu leben, das heißt mit möglichst einfachen und wenigen Dingen auszukommen. Das heißt allerdings nicht, dass mein Mann morgens in aller Frühe mit der Axt in den Wald geht um anschließend Feuer zu machen, damit das Frühstück auf den Tisch kommt. Ich meine damit, dass es keines unnötigen Elektrogerätes bedarf, keinen Mixer, keine Brot- und Kaffeemaschine, keine Spülmaschine, kein was weiß ich noch alles.
Und es funktioniert! Es macht glücklich! Den Überfluß an Gelump, den man zu Hause hat, ist überhaupt nicht nötig.
Es lässt sich so vieles improvisieren, der Mc Guyver der Küche  lässt grüßen!

Über die Jahre haben wir unseren persönlichen Kitchen Survival Kit zusammengestellt. Er besteht immer aus ein paar Utensilien, auf die wir aus hygienischen und persönlichen Gründen wert legen:
– Holzkochlöffel (der bleibt dann am Urlaubsort)
– kleine Grillzange (billiges Werbegeschenk aus Alu)
– Spüllappen
– 2 Geschirrtücher
– Multifunktionstool (mit Flaschenöffner, Korkenzieher!, Messer, Schraubendreher etc)
– kleines (scharfes) Messer (Aldi-Messer mit Plastikschutzkappe)
– Multireibe (sensationelles Produkt von Lékue) die lässt sich auseinanderbauen, ist leicht und eine tolle Ergänzung
– Dauerkaffeefilter
– Kaffee (darauf lege ich Wert! der ist im Urlaub meist furchtbar unlecker oder schweine teuer)

Mit diesen wenigen Dingen ist es möglich, entspannt mit allen eventuellen Widrigkeiten klar zu kommen.

Für Gerichte, die aufs Feuer kommen (oder in den Backofen) gucken wir uns immer in Haushaltläden nach den einfachen braunen Tonschalen um. Die kriegt man (meist) für kleines Geld und sie sind ungemein nützlich. Wenn es das Gepäckgewicht erlaubt, nehmen wir sie anschließen als Erinnerung mit nach Hause…… praktisches Souvenir!

Und wer gut isst, muss auch gut Trinken!
Ein Verteiler nach dem Essen geht immer und zu diesem Zweck kaufen wir immer 2 Schnapsgläschen. Oft gibt es nur mega kitschige Aufdrucke und keine große Auswahl, manchmal aber auch wunderschöne Designer-Gläser von ortsansässigen Künstlern. Das macht dann noch mehr Spaß, sich zu Hause an den Urlaub zu erinnern.

Die Infrastruktur am Urlaubsort ist ja auch immer sehr unterschiedlich. Mal hast du ganz einfache Mini-Märkte für die Dinge des täglichen Bedarfs, mal Discounter wie Lidl.
Das lässt sich im Vorfeld aber alles recherchieren. Im Falle von großen Supermärkten und Discountern nehmen wir Dinge wie Spüli, Shampoo und Duschzeug gar nicht von zu Hause mit. Das ist im Koffer nur unnötig schwer.
Im Falle von kleinen Mini-Märkten empfiehlt sich, Reisegrößen von zu Hause mitzunehmen. Hygieneartikel können am Urlaubsort unverhältnismäßig teuer sein.

Ein Hauptkriterium bei der Wahl der Unterkunft ist (für uns) das Vorhandensein eines Grills.
Das muß kein Highend-Produkt sein. Jetzt muss ich lachen, denn das war es bislang auch nie. Hauptsache man kann Kohle aufschütten und es liegt ein Rost drüber.
Wir hatten schon alles, einen Stahlgrill, der über die Jahre, die wir die Unterkunft gebucht haben, schon deutlich an Substanz verlor. Im letzten Urlaub fiel die Kohle schon durch diverse Rostlöcher…… aber er hat gehalten.
Wir hatten 15 Euro „Baumarkt“ Grills mit wackeligen Beinen ohne Möglichkeit den Rost zu verstellen und einen wirklich kleinen Billig-Kugelgrill.
Einer unserer Lieblingsgrills war ein kleiner Schwenkgrill, für den sich der Vermieter schämte, weil er rausgefunden hatte, dass wir einem erfolgreichen Grillteam angehören. Sehr charmant und sehr lustig. Wir konnten ihn beruhigen, wir grillen auf allem!
Lefkada34Die Holzkohle in Griechenland, die du überall bekommst, finden wir sensationell. Die feuert richtig gut. Zwar muß man hin und wieder damit rechnen, dass sich halbe Baumstämme im Sack befinden, aber damit kommt man zurecht.
Mein Mann nimmt immer seine eigenen Grillanzünder mit, da weiß er, was er hat. Wir benutzen in Wachs getränkte Holzwolle, keine Chemiewürfel oder flüssigen Mist.

Das sind unsere Beiträge zum einfachen Leben ohne Schnickschnack.
Und dass man trotz einfacher Ausstattung trotzdem leckere Gerichte zaubern kann, werde ich in den nächsten Posts beweisen.
Stay tuned…..

DIY: Blut und Wasser geschwitzt

Die Arbeitsplatte. Monatelang haben wir das vor uns hergeschoben, alle Baumärkte abgeklappert auf der Suche nach einem Design, dass dir nicht den Appetit verdirbt weil a) das Design aussieht wie hingekotzt
b) der Preis immens hoch ist.
Und weil das Projekt Keller Küche irgendwann mal zum Abschluß kommen sollte, haben wir uns im Bauhaus für ein mittleres Preissegment entschieden und tatsächlich auch ein Design gefunden, bei dem wir beide nicht in Tränen ausgebrochen sind.
Das Design sieht ein wenig aus wie Beton, hat „Kratzer“ und Schlieren und ist, wie ich finde, eine sehr dankbare Oberfläche und passt hervorragend zum Rest der Küche.
shot_1496402485734
Platte bestellt, ganz einfach neue Edelstahlspüle ausgesucht (die alte hätte jetzt das Loch für den Wasserhahn auf der falschen Seite gehabt), Ausschnitt für die Spüle vorbereiten lassen, Umleimer bestellt, Befestigungsmaterial geordert, 280 Euro, Ring!

Mein Mann hat mit einem Kollegen Tage später die zwei Platten abgeholt. Hier haben die zwei das erste Mal Blut und Wasser geschwitzt, weil die Platten gerade eben in das Auto passten. Eine unbedachte Bremsung und die Windschutzscheibe (neues Auto) hätte sich samt Rückspiegel verabschiedet und man hätte die Platten von der Strasse kratzen können.  Kurzum, es hat geklappt, die Platten lagen nun in der Garage.

Starkregen in den letzten Wochen, Kackewetter und Menne war nervös, dass die Platten Schaden nehmen, also schnell mit nem Nachbarn die Dinger in den Keller schlören und auf die Unterschränke legen ……

Jetzt war es soweit, die Chefin da und so nahte die Vollendung des Projektes Arbeitsplatte. Menne hatte sich ein Hightech Werkzeug beim Kollegen ausgeliehen, damit wir die Ausschnitte vernünftig sägen konnten. Zum Thema Markenwerkzeug muss ich mich ein andermal auslassen.

Die alte Herdplatte sollte rein. Jetzt war das Ding gut 2 Jahre ausser Betrieb. Funktionierte sie überhaupt noch? Also den Herd angeschlossen und getestet…..funzt! Prima. Ausschnitt anreissen, Führungsschiene platzieren und mit der Stichsäge aussägen. Das ging besser als gedacht und tatsächlich passte alles auf Anhieb.
shot_1496402474541

Das war noch der einfache Teil. Jetzt musste der Umleimer auf die äussere Kante. Ich mach´s kurz, das ist ein scheiß Arbeit. Wir habens hingekriegt, aber nur unter Verwendung sämtlichen auf dem Index stehenden Vokabulars.

Jetzt folgte Schwitzen und Beten Teil 2. Die beiden Platten mussten zusammengefügt werden. Menne wollte unbedingt Lamellos als Stabilisierung haben, hat er gekriegt.
Nach einigem hin und her und Suchen nach passendem Werkzeug und abklappern der halben Nachbarschaft, waren die Platten miteinander verbunden.
Ein Profi hätte das besser gemacht, aber wir waren stolz auf das Resultat. Man darf auch nicht vergessen, dass es sich um die Kellerküche handelt.

Jetzt haben wir den Ausschnitt für die Spüle noch fertig gemacht und beendeten unser Tagwerk hoch zufrieden.
shot_1496402464643

Gekrönt wurde der Tag nur noch mit einem Heimsieg, Platz 3 und dem Einzug ins CL Geschehen unseres Vereins, aber auch das ist eine andere Story.

 

Frischkäse selbst gemacht

Was ich an gekauftem Frischkäse überhaupt nicht mag, und das ist unabhängig von der Sorte, ist die Zugabe von Salz.
Torten, die mit Frischkäse hergestellt werden widerstreben mir, denn ich mag es nicht, wenn bei Süßem der salzige Nachgeschmack erhalten bleibt.
Aus dem Grund stelle ich den Frischkäse selbst her, ohne Salz und ohne irgendwelche Geschmacksstoffe.
Ausserdem geht es total einfach und ruckzuck (geht schneller als du das Handy für Fotos bereit hast)….

Du benötigst:
1l frische Vollmilch (keine haltbare), 3,5%
30ml Zitronensaft

Die Milch in einen Topf geben und erhitzen, bis die Milch hochkommt.
Von der Kochstelle nehmen und den Zitronensaft dazu geben. Die Milch flockt aus (gerinnt).
Umrühren und fertig.
Jetzt nur noch ein Tuch in ein Sieb legen und die Masse rein kippen.
Wer mag, kann die Molke auffangen, ich persönlich mags nicht und lasse sie ablaufen.
Die Frischkäsemasse über Nacht im Kühlschrank abtropfen lassen.

Jetzt ist der Frischkäse bereit zur weiteren Verwendung.

Du kannst ihn ganz nach Belieben aromatisieren. Sollte er zu trocken sein, hilft etwas Sahne.
Hier ein paar Ideen zu Frischkäsevariationen  click oder auch sehr lecker hier click.
Viel Spaß damit!

under pressure

…und wehe, es trällert jetzt einer den fabelhaften Queen Song……
Hahahahahahahahaha.
Ich stehe mächtig unter Druck. Nicht weil es so ist, sondern, weil ich mir den Druck selber mache.
Geht nur um ne Kleinigkeit. Weißte, ne Taufe, sehr sehr gute Freunde, nur so um die 60 geladene Gäste, ein Event an welches man den Rest des Lebens  erinnert wird oder die Stories die noch in Jahrzehnten erzählt werden. Bilder, die sämtliche Fotoalben von Eltern, Großeltern, Onkels und Tanten, Freunden und Familie zieren werden….immer begleitet von den verträumten Blicken und den Worten: „….weißte noch, damals…..“ Ich sach ja, nix Großes……. kreisch!!!!!!!!!
Ich mach´s kurz, ich mache die Tauftorte (oder eine davon).
Meine Freundin (sie ist Konditormeisterin) hat den Kelch an mich weiter gegeben. Schön für sie, danke für das Vertrauen……ach ja, sie hat auch genaue Vorstellungen, wie die Torte sein soll….sehr hilfreich !
Ich träume von Kinderfüßen…… das würde jeden Psychoanalytiker in Alarmbereitschaft versetzen…. dabei geht´s nur um die Torte, einen Babypopo (Kuppeltorte), eine Babydecke  und Babyfüße.  Ich sach ja, nix Großes…….
An meinem Nervenzusammenbruch werde ich euch teilhaben lassen, denn der erste Versuch Füßchen zu modellieren  hat bereits stattgefunden……
shot

These boots are made for gardening….

Da gönnen wir uns mal was Gutes.
Auch beim Malochen kann man gut aussehen! Dekadent möchte man meinen….. stimmt aber nicht ganz.
shot_1488039567556
Das sind se! Ich finde sie trés chic. Mit ordentlich Grip und auch meine Waden passen rein!
Jetzt kanns losgehen.
Die Chili-Pflänzchen haben wir schon das erste mal umgetopft. Knapp 60 Pflänzchen warten darauf, groß und stark zu werden.
blog001