Geburtstagskuchen für Onkel Rudi!

Unsere Verwandtschaft ist überschaubar, deshalb werden die Feste auch immer gefeiert.
Onkel Rudi ist 80 geworden!
Wir waren alle eingeladen, nur leider mussten mein Mann und ich absagen. Trotzdem wollten wir ihm etwas schenken. Was schenkt man, wenn jemand doch eigentlich alles hat?
Ein Kuchen!
Also habe ich ihm einen Kuchen fertig gemacht. Eine Torte war mir aufgrund der angekündigten tropischen Temperaturen zu heikel. Ein Rührkuchen geht immer und der kann ja auch nett aussehen……
Die Form ist die „Buch“ Form von Birkmann (das Rezept ist hier verlinkt, Teigmenge so wie beim  Blumentopf), mit Brombeermarmelade bestrichen, eingedeckt mit Marzipan, die Schrift mit flüssiger Schokolade und die Verzierung mit Buttercreme (mit Schoki in verschiedenen Nuancen eingefärbt).
Er hat sich sehr gefreut!
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Rhabarber-Marzipan Schicht Dessert

Oh, endlich ist Rhabarberzeit! I love it!

Von der Rhabarber Grieß Tarte hatte ich noch Rhabarber über.
Noch ein schneller Blick in den Kühlschrank und schon war die Dessert-Idee geboren.
Den Rhabarber habe ich geschält und in kleine Stücke geschnitten. Mit Zucker, etwas  Wasser, 2EL Rumtopf-Sud und einem halben Päckchen Marzipan aufkochen lassen, bis sich das Marzipan aufgelöst hat. Die Masse dickt etwas an.  Etwas abkühlen lassen.
Normalen Speisequark (hier die 20% Variante) mit etwas Zucker und Vanille verrühren.
Abwechselnd Rhabarber und Quark in ein Glas schichten und für eine Stunde kalt stellen. Als Garnitur eine Himbeere drauf und fertig.
Sehr lecker!
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Bethmännchen – eine Hommage an die Heimat

Als Exilhesse im Rurgebiet habe ich das Rezept einfach mitgenommen und hole schöne Erinnerungen zurück.
Das Rezept ist super einfach und die Bethmännchen wunderbar lecker und fluffig.
Diese Leckereien eignen sich nicht ausschließlich als Weihnachtsgebäck sondern sind allgemein zum Kaffee ein wunderbares Gebäck!

  • 250 g Marzipanrohmasse
  • 1 Ei, trennen – Eiweiß für den Teig, Eigelb zum Bepinseln
  • 80 Puderzucker
  • 65 g gemahlene Mandel
  • 40 g Mehl
  • geschälte Mandeln, halbiert

Alle Zutaten miteinander verkneten und eine Stunde kalt stellen. Kugeln, ca 1/2 Teelöffel Teigmenge, formen. Das geht prima, wenn man die Handflächen nass macht.
Aufs Backblech setzen, mit Eigelb bepinseln und drei Mandelhälften garnieren.
Im backofen bei 150 Grad ca 15min backen, bis sie goldgelb glänzen.

Die Bethmännchen sind sehr fluffig und zart, ein Gedicht!

 

 

Geburtstagskuchen…. für mich

Einmal im Jahr erwischt es auch mich……mein Geburtstag steht an. Im Laufe der Jahre wurde / wird dieses Event immer weniger wichtig und man macht wenig Bohei darum. Das liegt nicht am fortschreitenden Alter und dass man sich der Tatsache, dass die Zeit runter zählt, sondern eher daran, dass es einem gar nicht so wichtig erscheint. So geht´s mir jedenfalls.
Da mein Geburtstag dieses Jahr etwas anders verlaufen wird finde ich schön. Sonst immer die klassische Variante: Kaffeetrinken mit den Eltern. Und da kannst du so alt werden wie du willst……
Dieses Jahr freue ich mich total drauf, denn ich werde mit meinem Mann zu unseren Freunden fahren und wir werden einfach einen schönen Tag haben.
Gut, damit die Verwandtschaft nicht mucksig  oder enttäuscht ist, werden wir erst mal gemeinsam frühstücken gehen. Wobei, so entspannt wird das nicht werden, denn mein Vater hat Hummeln im Hintern und wenig Lust irgendwo gemütlich zu sitzen….. er lässt das auch jeden sprüren und versaut uns regelmässig damit die Stimmung. Aber egal, ich hab ihn trotzdem lieb, wir kennen das ja schon. Vermutlich wird das Wetter auch nicht so richtig mitspielen aber hey, ich habe Geburtstag!
Ich möchte trotzdem noch einen Kuchen backen und habe mich für den Chocolate Swirl Babka, ein Rezept von Cynthia Barcomi entschieden. Probiert hatte ich den Kuchen bei meiner Freundin, deren Mann bekennender Kuchenverweigerer ist, von diesem Kuchen jedoch die Finger nicht lassen konnte. Der war aber auch klasse.
Also gestern die Zutaten geholt und mich ans Werk gemacht. Der Hefeteig ging, wie  er gehen sollte, bis dahin alles klar. Ich hatte noch im Hinterkopf, dass die Teigmenge enorm viel ist, denn meine Freundin klagte über einen Monsterkuchen, der die Grenzen der Form deutlich überschritten hat (ich weiß allerdings auch nicht, wie groß ihre Form ist).
Nun, dann mach ich halt 2 draus. Gesagt getan, letztendlich hab ich alles wie im Rezept angegeben verarbeitet und die gefüllten Teiglinge irgendwie in die Formen bugsiert. Das mit dem Ring formen und verdrehen führte zu einer Riesenschweinerei. Wahrscheinlich hab ich mich ungeschickt angestellt. Schnell in den Ofen damit und abwarten.
Es roch gut und auch die fertigen Kuchen sahen/sehen lecker aus.

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Werde später mal einen anschneiden und das Ergebnis präsentieren.

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Er ist saftig, schokoladig, aber am Swirl werde ich noch arbeiten müssen.
Ein Exemplar geht in den Froster, das andere morgen auf die Schlachtbank.
Fazit, ich finde den Aufwand relativ heftig und denke, man kann das Prozedere definitiv vereinfachen kann. Die Ganache als Füllung garantiert auf jeden Fall ein schokoladiges Vergnügen. Kleiner Hinweis am Rande, einen der Kuchen habe ich noch mit ein paar Blaubeeren gefüllt….. auf das Ergebnis bin ich gespannt.