useless things – unnützer Tüdelkram, der Maronen-Schalen Perforator

Küchengadgets…… ein leidiges Thema.
Und in Zeiten, wo wir krampfhaft versuchen aus zwei Haushalten einen zu machen, ein Thema mit (wenn auch nur geringem) Konfliktpotential.
Nun, Ideengeber für diesen Post ist mein Mann.
Herbstzeit is(st) Maronenzeit. Von den immensen Preisen auf dem Weihnachtsmarkt für wunderbar duftende heiße Maronen und dem Angebot von Maronen im Supermarkt getrieben hat mein Mann einen Kauf getätigt.

Das Einschneiden der Schale birgt schon etwas Verletzungsgefahr, wenn man mit einem scharfen Messer oder Cutter der harten, widerstandsfähigen Schale zuleibe rückt.
Da hat mein Gatte im WWW die Lösung entdeckt: ein Designer Maronen – Schalen Perforierer. Ja, ich wusste und ahnte auch nichts von der Existenz einen solchen Gerätes.
Und dann war es da! Formschön aus Edelstahl in einer kleinen wunderschönen Holzschale zum Aufbewahren. maroni11
Das Teil in anatomisch günstig geformt und vorne an der „Schnittfläche“ mit scharfen Zacken versehen.
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Ich machs kurz, ja, das Ding ist ok! Das Ding ist gut! Man minimiert die Gefahr sich beim Einschneiden die Finger zu amputieren. Und das Wichtigste, die Maronen platzen wunderbar an der Sollbruchstelle auf.
maroni12(hier die Maronen vor dem Rösten)

 

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Urlaub 2017 – simplify your life

Natürlich beginne ich mit dem Wichtigsten: Essen und alles, was damit zu tun hat.
Genuß, es geht immer um Genuß!
Genuß für´s Auge, Genuß für die Seele, Genuß für den Gaumen.
Wie hat mal ein ganz schlauer Mensch gesagt: “ Das Leben ist zu kurz für schlechten Wein und schlechtes Essen!“ Recht hat er!
Lefkada350Die Wahl unserer Urlaubsdomizile fällt immer auf Unterkünfte mit ordentlich eingerichteter Küche. Herd und (kleiner)  Backofen sollten schon sein. Das Vorhandensein eines Topfes und ner Pfanne ist großartig. Teller, Besteck, Tassen und Gläser? Alles top.
Wir mögen es, im Urlaub möglichst reduziert zu leben, das heißt mit möglichst einfachen und wenigen Dingen auszukommen. Das heißt allerdings nicht, dass mein Mann morgens in aller Frühe mit der Axt in den Wald geht um anschließend Feuer zu machen, damit das Frühstück auf den Tisch kommt. Ich meine damit, dass es keines unnötigen Elektrogerätes bedarf, keinen Mixer, keine Brot- und Kaffeemaschine, keine Spülmaschine, kein was weiß ich noch alles.
Und es funktioniert! Es macht glücklich! Den Überfluß an Gelump, den man zu Hause hat, ist überhaupt nicht nötig.
Es lässt sich so vieles improvisieren, der Mc Guyver der Küche  lässt grüßen!

Über die Jahre haben wir unseren persönlichen Kitchen Survival Kit zusammengestellt. Er besteht immer aus ein paar Utensilien, auf die wir aus hygienischen und persönlichen Gründen wert legen:
– Holzkochlöffel (der bleibt dann am Urlaubsort)
– kleine Grillzange (billiges Werbegeschenk aus Alu)
– Spüllappen
– 2 Geschirrtücher
– Multifunktionstool (mit Flaschenöffner, Korkenzieher!, Messer, Schraubendreher etc)
– kleines (scharfes) Messer (Aldi-Messer mit Plastikschutzkappe)
– Multireibe (sensationelles Produkt von Lékue) die lässt sich auseinanderbauen, ist leicht und eine tolle Ergänzung
– Dauerkaffeefilter
– Kaffee (darauf lege ich Wert! der ist im Urlaub meist furchtbar unlecker oder schweine teuer)

Mit diesen wenigen Dingen ist es möglich, entspannt mit allen eventuellen Widrigkeiten klar zu kommen.

Für Gerichte, die aufs Feuer kommen (oder in den Backofen) gucken wir uns immer in Haushaltläden nach den einfachen braunen Tonschalen um. Die kriegt man (meist) für kleines Geld und sie sind ungemein nützlich. Wenn es das Gepäckgewicht erlaubt, nehmen wir sie anschließen als Erinnerung mit nach Hause…… praktisches Souvenir!

Und wer gut isst, muss auch gut Trinken!
Ein Verteiler nach dem Essen geht immer und zu diesem Zweck kaufen wir immer 2 Schnapsgläschen. Oft gibt es nur mega kitschige Aufdrucke und keine große Auswahl, manchmal aber auch wunderschöne Designer-Gläser von ortsansässigen Künstlern. Das macht dann noch mehr Spaß, sich zu Hause an den Urlaub zu erinnern.

Die Infrastruktur am Urlaubsort ist ja auch immer sehr unterschiedlich. Mal hast du ganz einfache Mini-Märkte für die Dinge des täglichen Bedarfs, mal Discounter wie Lidl.
Das lässt sich im Vorfeld aber alles recherchieren. Im Falle von großen Supermärkten und Discountern nehmen wir Dinge wie Spüli, Shampoo und Duschzeug gar nicht von zu Hause mit. Das ist im Koffer nur unnötig schwer.
Im Falle von kleinen Mini-Märkten empfiehlt sich, Reisegrößen von zu Hause mitzunehmen. Hygieneartikel können am Urlaubsort unverhältnismäßig teuer sein.

Ein Hauptkriterium bei der Wahl der Unterkunft ist (für uns) das Vorhandensein eines Grills.
Das muß kein Highend-Produkt sein. Jetzt muss ich lachen, denn das war es bislang auch nie. Hauptsache man kann Kohle aufschütten und es liegt ein Rost drüber.
Wir hatten schon alles, einen Stahlgrill, der über die Jahre, die wir die Unterkunft gebucht haben, schon deutlich an Substanz verlor. Im letzten Urlaub fiel die Kohle schon durch diverse Rostlöcher…… aber er hat gehalten.
Wir hatten 15 Euro „Baumarkt“ Grills mit wackeligen Beinen ohne Möglichkeit den Rost zu verstellen und einen wirklich kleinen Billig-Kugelgrill.
Einer unserer Lieblingsgrills war ein kleiner Schwenkgrill, für den sich der Vermieter schämte, weil er rausgefunden hatte, dass wir einem erfolgreichen Grillteam angehören. Sehr charmant und sehr lustig. Wir konnten ihn beruhigen, wir grillen auf allem!
Lefkada34Die Holzkohle in Griechenland, die du überall bekommst, finden wir sensationell. Die feuert richtig gut. Zwar muß man hin und wieder damit rechnen, dass sich halbe Baumstämme im Sack befinden, aber damit kommt man zurecht.
Mein Mann nimmt immer seine eigenen Grillanzünder mit, da weiß er, was er hat. Wir benutzen in Wachs getränkte Holzwolle, keine Chemiewürfel oder flüssigen Mist.

Das sind unsere Beiträge zum einfachen Leben ohne Schnickschnack.
Und dass man trotz einfacher Ausstattung trotzdem leckere Gerichte zaubern kann, werde ich in den nächsten Posts beweisen.
Stay tuned…..