Die Knifte: Eieiei mediterran

….klingt spannend? Isses!
Heute nutzen wir die selbstgemachten Antipasti und kreieren daraus einen kleinen Urlaub zwischen zwei Brotscheiben.

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Wir machen uns ein Omelette und verkleppern dazu Eier mit etwas Wasser, Salz und Pfeffer. In der Pfanne bei kleiner bis mittlerer Hitze stocken lassen, dann wenden und nur solange in der Pfanne lassen dass es noch schön saftig ist.
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Von den Antipasti ein paar Scheiben entnehmen, die Zucchinischeiben etwas zerteilen und auf eine Hälfte des Omeletts legen. Nochmal mit Pizza & Pastazauberei, All Arrabbiata würzen, zuklappen und schon kanns losgehen.
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Etwas Frischkäse auf die Innenseiten der Brotscheiben (Roggenmischbrot) ein paar Basilikumblätter drauflegen, das zusammengeklappte Omelette platzieren, Deckel drauf fertig!
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Sehr sehr lecker, würzig und saftig. Ein Hochgenuß!
logoPizza & Pastazauberei und  All Arrabbiata zur Verfügung gestellt von @spicebar

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Urlaubsküche: Salat

Ich hol für euch nochmal den Sommer ins Haus.

Salat ist nicht einfach Salat.
In Griechenland benutzt man gerne Marouli, hier heisst er Römer Salat. Wir lieben ihn, er hält sich lange frisch. Tomaten, die Sonne gesehen haben, und da meine ich echte, richtige Sonne. Lecker knackigen Salat, Feta im Fass gereift, eingelegte Oliven (aus der Frischetheke), Zwiebeln, Gurke, je nachdem, was da ist…….etwas Essig, Olivenöl, Salz und Pfeffer, Oregano, viel mehr brauchts nicht für einen leckeren Salat.
Ich gestehe, dass ich Salat hier zu Hause eigentlich gar nicht so gerne mag. Sobald ich aber im Urlaub bin, könnte ich mich reinlegen, da klappt irgendwie ein Schalter um.

Eine prima Ergänzung dazu ist geröstetes/getoastetes Brot, mit Olivenöl beträufelt und mit Oregano bestreut. Ein Gedicht. Einfach, aber hammer Geschmack!
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Die Knifte: Mozzarella – Antipasti

Tataaaaaaaa, ich stelle euch vor die Knifte deluxe:

 Antipasti

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Antipasti
Um es vorweg zu nehmen, du könntest Antipasti beim Feinkosthändler kaufen, es gibt auch teils brauchbares Conveniencefood beim Discounter, aber richtig lecker wird´s erst mit selbstgemachter Antipasti.
Das geht schneller als du denkst, du kannst es auf Vorrat machen, es hält sich im Kühlschrank.

Ich habe eine große Portion vorbereitet und hatte dazu: (Zeitaufwand mit schneiden und grillen / anbraten ca 1 Stunde, bei kleineren Portionen, die sich meiner Meinung nach nicht lohnen :0) reduziert sich der Zeitaufwand natürlich)

2 Zucchini
2 Auberginen
250gr Champignons
3 Paprika
1 Zwiebel

Die Zucchinis, Auberginen und Paprika in etwa gleich dicke Scheiben schneiden (2-3mm). Das ging ratzfatz mit ner Brotschneidemaschine. Geht aber auch von Hand, dauert dann etwas länger. Die Champignons und die Zwiebel habe ich von Hand geschnitten.

Die Marinade vorbereiten: (das gegrillte Gemüse muss von der Marinade gut benetzt werden, deshalb nicht zu wenig ansetzen)
Olivenöl, Balsamico, Salz, Pfeffer, Pizza & Pastazauberei, All Arrabbiata
blog902blog907In der heißen Grillpfanne ohne Öl  das Gemüse von beiden Seiten anbraten, bis es schöne Grillstreifen hat. Noch heiß in die Marinade legen. Das geht recht zügig, zwischendurch mal das Gemüse in der Marinade wenden, damit die Marinade das Gemüse vollständig benetzt. Eventuell nochmal nachwürzen und weiteres Öl und Balsamico dazugeben.
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Das war´s auch schon.

Für die Knifte habe ich das Brot* dünn mit etwas Butter bestrichen, das hält frisch und es suppt so schnell nix durch.
Als geschmackliche Ergänzung kommen zuerst ein paar Blätter Rucola auf die unterste Scheibe, gefolgt von Mozzarella Scheiben, dann unsere Antipasti und dann der obere Deckel. Fertig!

* Hafervollkornbrot mit 3%Chiasamen (60% Hafervollkorn / 40% Weizenvollkorn)

In Frischhaltefolie oder Alufolie einwickeln und ab in den Kühlschrank für den großen Auftritt am nächsten Tag.

Na wenn das nix is……..

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Pizza & Pastazauberei und  All Arrabbiata zur Verfügung gestellt von @spicebar

Flanksteak mit Rucola Chimichurri

Wir haben enorm viel Rucola im Garten. Das Zeug wuchert wie blöde und du kannst nicht jeden Tag Salat essen….
Also hab ich mir folgendes ausgedacht:

Flanksteak vom Grill, Rucola Chimichurri und mediterranes Kartoffelpüree
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Rucola-Chimichurri
Rucola waschen und trocken schleudern. nur die feinen Blätter verwenden, nicht die harten Stengel.
Alles in den Mixer geben. Tomaten klein schneiden, Frühlingszwiebel, Knoblauch, Chili (je nach Geschmack und Schärfegrad), Olivenöl, Salz und Pfeffer.
Das Ganze mixen/pürieren, fertig.
Den hübschen Löffel habe ich bei Koziol gefunden!
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Mediterranes Kartoffelpüree
Getrocknete Tomaten und Oliven klein schneiden.
Das Kartoffelpüree (heute mal aus der Tüte) nach Anweisung zubereiten und mit Butter aufwerten. Salz, Pfeffer und Muskat dazu.
Zum Schluß die Tomaten und Oliven unterheben. Fertig!
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Das Steak wurde bei großer Hitze auf dem Grill gegart, ruhen lassen und dann in Tranchen schneiden.
Gewürzt wird (grundsätzlich) nur mit Salzflocken und Majunga Pfeffer.
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Burger Parade mit Fritten

So ein saftiger Burger mit ordentlich Geschmack, dazu knusprige selbstgemachte Fritten, ein paar selbstgemachte Sößchen und im Garten mit Freunden genießen.
Voll normaaaaaaal.

Es ist weit weniger aufwendig als man denkt.
Du kannst viele Handgriffe vorab, das heisst, einen Tag vorher erledigen.

Ich darf vorstellen, hier die Teilnehmer der Burger Parade:
– „Mediterraner Burger“ mit Antipasti, Rucola, Gewürzmayo und Tomatensugo
– „Spanischer Tapas Burger“ mit Rucola, Chorizo, Pimientos de Padron und Gewürzmayo

Tomaten und Cheddar dienten noch als Ergänzung.

Zum Timing, was vorbereitet werden kann, bevor es an den Grill geht.

am Vortag:
Gemüse für die Antipasti in der trockenen Grillpfanne angrillen.
Ich hatte, Champignons und Zucchinistreifen.
Das Gemüse noch warm mit Olivenöl und Balsamico aromatisieren. Salzen, Pfeffern, etwas geriebener Knoblauch, ziehen lassen.

Gewürzmayo: Mayo herstellen, clickst du hier
mit Majunga Pfeffer, Salz und Chili würzen, ein wenig Limettenabrieb und ein paar Spritzer Limettensaft. Kalt stellen

Tomatensugo:
Tomaten entkernen und in Stücke schneiden. Zusammen mit Knoblauch, Frühlingszwiebel, Salz, Pfeffer und Chili pürieren, abschmecken. Kalt stellen.

Burger Buns: selbst backen, das geht super einfach, clickst du hier
ca 90g Teig pro Brötchen rechnen, das werden ordentlich große Buns.
Ich habe keinen Parmesan wie im Rezept beschrieben  oben drauf gemacht.

Die Burger Patties haben wir in der Metro geholt. Da hat so ein Patty ca 200g.

Am Grilltag:
Kartoffeln (vorwiegend festkochend) in Frittenform schneiden und gut waschen (die Stärke muss weg).
Kartoffelstäbchen gut trocknen, das geht prima mit der Salatschleuder. Anschließend mit Öl benetzen, Salz, Pfeffer und Oregano drauf, gut mischen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech packen.
Den Backofen auf höchster Stufe vorheizen, dann die Fritten im Ofen garen. Erst wenn sie Farbe kriegen, wenden. Ich schalte dann irgendwann auf Heißluft um, bis jetzt das beste Ergebnis.
Die Fritten brauchen am längsten…..nur als Hinweis für´s Zeitmanagement, Geduld!

Butter schmelzen, Buns aufschneiden und die Hälften vor dem Grillen mit der Butter bestreichen. Auf dem Grill mit den Schnittflächen nach unten angrillen….. ich glaube, der Hinweis war jetzt überflüssig.

Chorizos läng halbieren und auf dem Grill schön ausbraten.
Die Pimientos Padron ebenfalls auf dem Grillrost schöne Streifen verpassen, beiseite stellen.
Die Patties bekommen zuerst eine schöne Kruste und garen dann in einer etwas gemäßigteren Zone nach. Medium ist das, was wir mögen. Wer sich nicht sicher ist, schneidet kurz rein und guckt nach.

Der Zusammenbau, endlich kommt zusammen, was zusammen gehört:

„Mediterran“: Bun, Mayo, Rucola, Patty, Käse, Tomate, Antipasti, Tomatensugo, Bun
„Spanische Tapas“: Bun, Mayo, Ruccola, Pimientos, Patty, Käse, Chorizo, Tomate, Bun

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Die Fritten waren kross und lecker und die Burger….yummy, saftig, würzig!

Wir hatten alle Schmacht bis zum Abwinken, deshalb sind auch nur wenige hastige Bilder entstanden. Dafür entschuldige ich mich :0)

Vielleicht noch ein kleiner Hinweis, das sind mächtig große Burger! Da keiner von 2 davon geschafft hätte, habe ich die Burger halbiert, damit beide Arten probiert werden konnten. Trotz Spieß zum Fixieren sehen die Burger auf dem Foto etwas „zerfleddert“ aus.

 

Gartenparty!!!!

… aber mit gaaaaanz langgezogenem yyyyyyyyyyyyy!
So reagierte mein kleiner Neffe.
Die Ankündigung eines gemütlichen Grillabends mit Feuer machen und Garten Dekorieren, da war er ganz aus dem Häuschen.

Bis der Onkel nach Hause kam, musste noch viel vorbereitet werden. So einen Knirps kannste mit so süßen Kleinigkeiten begeistern und beschäftigen. Mit einer Hingabe hat er den Tisch gedeckt, Tischdecke ausgebreitet, Teller hingestellt, Besteck aufgeteilt, Sitzkissen auf die Stühle gelegt und die Sitzordnung festgelegt. ER sitzt neben seiner Tante, aber nicht weit vom Onkel entfernt. Die kleine Welt ist in Ordnung.

Und weil man zu einer Gartenparty auch Dekoration braucht, haben wir überall um den Sitzbereich die Gartenfahnen aufgestellt, bunt, in verschiedenen Größen. Lustig flatterten die Herzchen am oberen Ende der Fahnen.

Auch die Gartenfackeln aus Edelstahl kamen zum Einsatz. Ehrfürchtig (weil mit Petroleum gefüllt) hat der kleine Mann die Fackeln zum Blumenkübel getragen, damit ich sie in die Erde stecken konnte.

Der Grill wurde rausgefahren und weil man(n) beim Grillen ja auch was trinken muss, haben wir Flaschenhalterungen (mit Flaschenöffner) in die Wiese gerammt. Grillequipment wie Handschuhe, Zange, Anzünder, Kohle und Anzündkamin lagen auch schon bereit.

Jetzt fehlte nur noch das Grillgut und der Onkel.

Aus Rücksichtnahme auf meinen Neffen, habe ich wunderschöne vegan/vegetarische Spieße gemacht (no comment, braucht mir keiner einen Shitstorm lostreten, wir sind gegen vegane Kinderernährung!).
Als kleine Abwechslung wollte ich mal was ausprobieren und habe Soja Steaklis ins Auge gefasst. Mein Kollege hat die mal als vermeintliche „Schnitzel“ mit auf die Arbeit gebracht. Wir waren damals erstaunt, wie das doch lecker sein kann. Kein Frage: nur echte Schnitzel knallen!
Naja, jedenfalls hatte ich noch ne Packung von diesen Rohlingen.
Soja hat ansich ja keinen Geschmack, also musst du die Dinger in einer überwürzten Brühe kochen um überhaupt Geschmack dran zu bringen.
Die Dinger schwimmen in der Brühe und saugen sich voll wie Schwämme. Werden die überhaupt gar? Oder müssen die sich nur gescheit vollsaugen? Die Kochvorschrift sprach von 15-20min gar ziehen lassen…… naja.
Dann nimmst du die Schwämme raus, lässt sie kalt werden und drückst überschüssige Flüssigkeit raus. Der Vergleich mit dem Schwamm hat nach wie vor Bestand.
Mal kosten…… salziger Schwamm….. vielleicht wird besser, wenn man noch Gewürze dran macht und das Ganze auf den Grill packt?

Also mit Salz und Pfeffer gewürzt, ein Scheibchen Knoblauch drauf und zusammen mit etwas getrockneter Tomate gerollt. Sah nett aus, schnell einen Spieß zum Fixieren rein und weitermachen.
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Am Ende hatte ich
– Zucchini-Champignon
– Paprika – Süßkartoffel – Champignon- Zucchini
– Zucchini – Paprika
– Soja-Röllchen – Zwiebel – Paprika – Zucchini- Champignon – Spieße
Alle schön eingelegt in Olivenöl, Oregano, Pfeffer, Salz und Knoblauch……irgendwie musste ja Geschmack dran.
Und weil Grillen eben allen gefallen soll gab es klassische Fleischspieße, Bratwurst, und Chorizo-Spieße.
Ein Gemüse Foccacia und Nudelsalat mit Pesto dazu.
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Es war ein heißer Tag und weil Männer Spielkinder sind, hat Onkel für den Junior eine Wasserpistole gekauft….einen Super Soaker mit aufschraubbarem Tank (2l PET Flasche geht!).
Und weil Tante nicht doof ist, hat sie für die Verteidigung mal vorsichtshalber auch eine Wasserpistole besorgt….. ebenfalls Super Soaker aber mit großer Öffnung, damit man zum Wasser noch Eiswürfel geben kann…. fies, woll?

Es war eine Wasserschlacht vom Feinsten, laut und naß! Sie endete mit einem zwangsläufigen Klamottenwechsel….. erst mal Waffenruhe!
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Die nächste Männersache war das versprochene Feuer. Aus Sicherheitsgründen haben wir den mexikanischen Kamin hergenommen, es war ja überall brottrocken. Der Junior hat sich nicht dumm angestellt.

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Es schmeckte übrigens vorzüglich. Alles bis auf die Soja Dinger. Sie erinnerten an irgendwas zwischen Schwamm und Vliesstoff, fürchterlich! Junior mochte es…..na dann…
Vorzeitig mussten wir auch die Gartenfackeln entzünden, denn bis zur Dunkelheit hat es der kleine Mann nicht mehr geschafft. Völlig platt ist er ins Bett gefallen….schöne Träume mein Süßer!

Basics: Salat Dressing

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Salatmix mit grünem Spargel, Tomaten, Paprika und Kartoffeln, Dressing Variante 3 (noch nicht drauf)

Man muss es einfach mal sagen, er gibt nicht das ein ultimative Salatdressing!

Es gibt unzählige Varianten, deren Urheber es  durchaus als ultimativ bezeichnen. Wie alles, isses Geschmacksache.
Dressings aus der Kühltheke schmecken bis auf ein oder zwei Ausnahmen nicht und Salatsoßen gar aus der Tüte kommen uns nicht gar nicht erst ins Haus! Auch das muss mal gesagt werden.

Die einfachsten Soßen sind oft die besten, das heißt, mit wenigen Zutaten den geilsten Geschmack kreieren.

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Rucola, Dressing Variante 1 (dazu Garnelenspieß, Aioli und Focaccia)

Hier mal ein paar  Vorschläge, die zu fast allen Salaten passen.

1. Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer, Verlängerung durch etwas Wasser möglich
2. zur Variante 1 noch einen TL Senf dazugeben
3. Joghurt (kl. Becher) , 1 TL Frischkäse (macht das Dressing schön sämig), Senf (nach Geschmack), etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer…… je nach Konsistenz etwas Wasser dazugeben
4. Variante 3 ohne Joghurt, dafür mit etwas mehr Olivenöl und Wasser
5. Variante 3 ohne Senf, wenn jemand Senf nicht mag

Mit diesen einfachen Dressings seid ihr immer in der Lage einen frischen und schmackhaften Salat zu zaubern. Und wie ich finde ist der Aufwand nun wirklich überschaubar ;0)

 

 

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grüner Salat mit Paprika, Tomaten und Hähnchenbrust, Dressing Variante 3