Konsumgöttinnen, ich teste: die illy Iperespresso X7.1 Kapselmaschine

Ihr glaubt nicht, wie viele Maschinen ich schon ausprobiert habe. Wie viele Test-Kaffee´s ich schon ertragen habe, wie enttäuscht ich war, mal abgesehen davon, dass bei solchen Aktionen ja auch immer was über bleibt…… Kaffeepads, Elektroschrott etc…..
2 Pad-Maschinen habe ich gekauft, ein paar Wochen benutzt, und festgestellt, dass mir der Kaffee (egal welche Sorte) gar nicht schmeckt. Kakao und andere sogenannte Spezialitäten, naja, dafür brauche ich keine Maschine.

Ich bin überzeugter  „von Hand Brüher“, jedenfalls bei normalem Kaffee.

Ein Freund von Kaffeekapseln bin ich eigentlich auch nicht, unnötig Müll produzieren ist nicht so mein Ding.  Aber bevor ich urteile, warte ich mal ab, wie illy sich dem Thema annimmt. Ich vermute allerdings, wenn ich die Bilder sehe, es gibt viel Plastikmüll.
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Eine reine Espressomaschine hatten wir bislang nicht, nur so eine Höllenkanne, die man auf den Herd stellt. Viel zu viel Aufwand, dauert mir eigentlich schon zu lange, und wohin mit dem Kaffeesatz, der im Siebträger etc hängen bleibt. ICH bin diejenige, die sich dem verstopften Abfluß widmen muß, da denkst du schon 2x drüber nach, was du in den Ausguß schüttest.

Ein weiterer Punkt ist die Reinigung einer Maschine. Wenn ich die Seuchenmaschine im Büro sehe, wird mir ganz schlecht.
Zu viele Teile, sollte so ein Maschinchen nicht haben, die Reinigung und Wartung muss sich in Grenzen halten. Wenn man erst einen Technikerkurs besuchen muß und einen Werkzeuggürtel a la Tim Taylor benötigt, aus der Nummer wäre ich raus. Für solche Spöksken bin ich zu faul. Die Produktvorstellung verspricht einfachste Reinigung, wir werden sehen.

Ich bin seeeeeeeeeeehr kritisch, mich zu überzeugen wird also nicht so ganz leicht.

Der Aufruf zum Test hat mich neugierig gemacht. Auch mein Mann ist hellauf begeistert und kann es kaum erwarten.
Ausserdem sieht diese Maschine mega stylisch aus. Ich bin Mädchen, ich darf nach dem Aussehen kaufen.
Ausgesucht habe ich mir die Maschine in feuerrot, ein echter Hingucker.
Jetzt warten wir auf die Lieferung.

Hui, gestern bestellt, heute da! Wow! Das nenne ich mal fix.
Auspacken! 1 Karton, darin noch ein Karton im weiteren Karton……. ok……
Eine Kiste mit 3 weiteren Röstungen und ein Infoheftchen wie die Bewertung abzulaufen hat.
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In der original Verpackung eine Kiste mit Kapseln: normale Röstung (rot) und starke (schwarz), sowie eine Espressotasse mit Unterteller.

Ethiopia, Brazil, Espresso Lungo, dark raosted, medium roasted

Dann endlich halte ich die Espressomaschine in den Händen. Schwer ist sie nicht, kann auch nicht, ist ja (bis auf die Brüheinheit) alles aus Plastik.
Also das habe ich mir wertiger vorgestellt. Das Rot ist auch nicht so schön rot wie ich dachte, eher ein orangerot. Der verchromte Rahmen am Bedienfeld, Plastik. Naja.
Der Zusammenbau ging schnell und problemlos.


Erst mal Wasser in den Tank, einschalten und mal durchspülen.
Die erreichte Wassertemperatur wird im Display angezeigt und sobald die Maschine betriebsbereit ist, ertönt ein akustisches Signal.

blog904 Das sieht auf jeden Fall cool aus. Auf den „Tasse“ Knopf drücken und schon fängt die Maschine an zu gurgeln und zischen.
Hui, ohne die Kapseln spritzt das heiße Wasser ganz schön heftig, also aufpassen!
Um die Wassermenge einzurichten, muss sie programmiert werden, das geht anhand der Bedienungsanleitung einfach.
Jetzt steht dem Kaffeegenuß nichts mehr im Weg. Nochmal Wasser auffüllen, dazu muss der Tank raus. Ich würde das ergonomischer formen, es gibt nur an der rechten Seite eine Griffmulde, das ist fummelig, denn man braucht etwas Kraft, weil der Tank über eine Dichtung mit der Maschine verbunden ist.

Den Kapselhalter entnehmen, eine Kapsel einlegen, kinderleicht, Halter einsetzen, arretieren und das „Tasse“ Symbol drücken.
In wenigen Sekunden füllt sich die Tasse mit Espresso, köstlicher Duft verbreitet sich im Raum. Das sieht schonmal gut aus!
Die Crema ist so stabil, dass der eingefüllte Zucker einen Moment darauf liegen bleibt.
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Der Geschmack:
Ich habe die normale Röstung probiert, die Wassermenge auf die mitgelieferte Tasse angepasst, ich finde den Espresso sehr stark und die Säure fast etwas viel. Mit ein wenig mehr Wasser  wird´s besser. Der geschmacklichen Feinjustage widmen wir uns am Wochenende, dann kommen auch Freunde vorbei, die wir in den Test mit einbinden.

Die Aufschäumvorrichtung funktioniert super einfach. Nach kurzer Wartezeit ist die Maschine einsatzbereit. Einfach ein Gefäß mit Milch hernehmen und den Aufschäumer in die Milch halten. Knopf drücken und schon geht´s los. So einen tollen Milchschaum in allerkürzester Zeit! Achtung, das Volumen vergrößert sich stark, nicht zu viel Milch auf einmal aufschäumen, sonst gibt´s Sauerei!
Es ist übrigens egal, welche Sorte man nimmt (wir schmecken den Unterschied nicht wirklich), der Cappuccino schmeckt köstlich!

Bisheriger Eindruck:

gut:
– leicht verständliche Bedienungsanleitung mit vielen Bildern
– gut gegliedertes Bedienfeld
– intuitiv bedienbar
– kein unnötiger Schnickschnack
– leicht zu reinigen

naja:
– alles aus Plastik
– Betrieb mit Kapselhalter aber ohne Kapsel (zum Reinigen), heißes Wasser spritzt heftig

nicht so optimal:
– Form des Wassertanks
– Kaffee in Plastikkapseln

Wir werden die Maschine behalten! Ein schlechtes Gewissen wegen des Mülls habe ich nicht so arg, weil wir keine Vieltrinker sind. So halten sich Kosten (Kapseln sind teuer) und Abfall in Grenzen.

Hier kannst du dich für Produkttests bewerben: Konsumgöttinnen

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Testbericht: Saugroboter

Die Testphase hat er überstanden, Jorge heißt er jetzt, unser Saugroboter von Severin.
Die genaue Bezeichnung heißt RB 7028 S´Special Chill Pro in „ozeanblau“.
Nach ca 4 wöchiger Testphase kann ich sagen, Ja, das Ding taugt was!
Wir haben ihn noch nicht programmiert, so dass er regelmässig von selbst eine Reinigung vornimmt, aber schon das normale Starten und das Ergebnis geben Anlass zur Freude und haben gleichzeitig erschreckt…..(f***, wo holt der den Staub her?).
Die einzige Vorbereitung, die man treffen sollte, sind lose Kabel oder Gegenstände, wo er sich verheddern könnte. Er nimmt auch kleine Hürden wie Teppiche (wenn sie nicht zu dick sind) ohne Probleme. Ecken werden ganz ok gereinigt, die Geometrie begrenzt natürlich den Bereich, den die Bürsten erreichen können. Dennoch Daumen hoch!
Die Bedienung ist nicht allzu schwierig, und er ist flach genug um unter Couch und Schränken ganze Arbeit zu leisten. Das Entleeren des Behälters und  das Reinigen des Filters sind ebenfalls recht einfach.
Mit der mitgelieferten Fernbedienung kann man ihn manuell zu „Dreckecken“ steuern, einige Einstellungen vornehmen und ihn manuell ans Ladegerät schicken.
Wer die Details gerne mal nachlesen möchte, kann sich hier ausreichend informieren.
Im Werksverkauf ist der Saugroboter kaum zu kriegen, immer ausverkauft. Wir haben ihn bei einer Aktion bei brands4friends recht günstig für 299,- € erworben.
Das Preis-Leistungsverhältnis ist unserer Meinung nach sehr gut!
Wir werden ihn jetzt noch fertig programmieren und wird somit ein vollwertiges Mitglied unserer Familie :0)